Archiv der Kategorie: Bekannte und beliebte Bach-Interpreten

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen: Musiker der Woche – Peter Harvey


Liebe Gardiner-Freunde!

Peter Harvey, englischer Bass-Bariton

Nun ist der erste Gesangs-Solist von Sir Gardiner in der Schweiz angekommen und verpflichtet worden und wird in einem Konzert im Mai 2011 bei der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen mitwirken. Sein Name ist uns allen wohl bekannt: „Peter Harvey“ englischer Bass-Bariton ist als „Musiker der Woche“ von der J.S. Bach-Stiftung benannt worden.

Dazu heisst es auf der Webseite der J.S. Bach-Stiftung:

http://www.bachstiftung.ch/

MUSIKER DER WOCHE: PETER HARVEY
Der englische Bass Peter Harvey ist im Mai 2011 erstmals in Trogen zu hören.  Als Solist in Gardiners Bach Cantata Pilgrimage und in der künstlerischen Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten hat er sich einen bekannten Namen in der Musik vor allem des Hochbarock erarbeitet.  

Ausbildung / Werdegang

– Oxford University, Magdalen College
– Guildhall School of Music and Drama (Opernkurs)

Musikalische Höhepunkte

– Bach Cantata Pilgrimage 2000 (Sir J.E. Gardiner)
– Aufnahme: Winterreise (Linn Records)

Aktuelle Tätigkeiten

– Dirigent des Magdalena Consorts
– Internationale Auftritte als Bass-Solist mit weltberühmten Originalklang-Ensembles

Tonträger

– Aufnahme von mehr als 100 CDs

Internetseite www.peterharvey.com

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Mittlerweile sind zwei neue Bach-Kantaten von der J.S. Bach-Stiftung auf YouTube veröffentlicht worden und stelle sie hier mit ein und wünsche viel Spass..!!

(Aria duetto e corale) aus der Kantate BWV 185 („Barmherziges Herze der ewigen Liebe „), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Solisten: Regina Kabis (Sopran) und Jens Weber (Tenor). Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz.

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Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 42 („Am Abend aber des selbigen Sabbats“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Solistin: Irène Friedli. Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz.

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Grüße Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für „Karfreitag“ und „Ostern“


Wirkungsstätte von J.S. Bach "Thomaskirche in Leipzig"

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der BWV als PDF-Download im Blog stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung. Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind sehr ergiebig.

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Am 22.4.2011 Karfreitag am 24. und 25. April 2011 begehen wir das „Osterfest“

Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei. Schon Tertullian (Ende des 2. Jahrhunderts) bezeugte die Einhaltung dieses Tages als großen Fastentag.
Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Character verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) keinAbendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.

Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, läßt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.
Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden. Der Karfreitagsgottesdienst wird in der Regel um die Sterbestunde Jesu gefeiert. 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 16)

Bach-Kantaten entfallen für den Karfreitag. Musik zum Anhören: BWV 244 Matthäus Passion / BWV 245 Johannes Passion.

Fernsehsendung am Karfreitag:

WDR3.Fernsehen:
07:15 – 10:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Aufzeichnung aus der Philharmonie Köln vom 28.03.2010

Radio-Sendungen am Karfreitag:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2011/04/10/radiotipps-mit-passionen-2011/

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Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft – auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Predigttext steht in Johannes 20, Verse 19-23:   Am Abend aber dieses Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!  Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den HERRN sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittellpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

Predigttext steht in Lukas 24, Verse 13-35:

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Für  das Osterfest:

Bach-Kantaten:

SDG 128 Vol. 22

BWV 4 – Christ lag in Todesbanden / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol.  22 – CD  1

BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 31 – Der Himmel lacht! die Erde jubilieret / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 1 

BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen / Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

Wer diese – „Gardiner SDG-CDs Vol. 22“ –  besitzt sollte sie sich unbedingt anhören, diese Bachwerke an historischer Stätte in Eisenach in der Georgenkirche Ostern 2000 aufgenommen, besitzen ein überragendes und emotionales Format.

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Kantaten-Beschreibungen zu den BWV  von „Sir John Eliot Gardiner“ ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt!

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:  h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Katharina Arfken, Oboe  / Künstler-Beitrag Katharina Arfken  als PDF
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Radio-Sendungen zum Osterfest:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2011/04/10/radiotipps-mit-passionen-2011/

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D-Radio-Kultur am 24.4.2011 um 06:05 Uhr

Link-Livestream: http://www.dradio.de/streaming/dkultur.m3u

Johann Sebastian Bach
„Der Himmel lacht, die Erde jubilieret“, Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 31

(Kantate am ersten Osterfesttage, BWV 31)
Paul Esswood, Countertenor
Kurt Equiluz, Tenor
Max van Egmond, Bass
Wiener Sängerknaben
Chorus Viennensis
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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WDR3 um 09:05-10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 
Der Himmel lacht, die Erde jubilieret, BWV 31
Kantate zum ersten Osterfesttag
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo
Monika Frimmer, Sopran
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Live-Stream: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.asx

oder: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.m3u

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Nachstehend Videos von YouTube zur Osterzeit:

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/ YouTube: BWV 4  – „Christ lag in Todesbanden“

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/ YouTube: BWV 6 – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“


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/ YouTube: BWV 31 – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret“


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/ YouTube: BWV 66  – „Erfreut euch, ihr Herzen“


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/ YouTube: BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“

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/ YouTube: BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“



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            Ich wünsche allen Blog-Mitgliedern

           und Besuchern ein schönes  Osterfest !

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Liebe Oster-Grüße

Volker

Trauer-Kantaten von J.S. Bach erklangen in der Kirche zu Bergkirchen-Bad Salzuflen am 17.4.2011 zum Palmsonntag


Kirche zu Bergkirchen-Bad Salzuflen

Liebe Bach-FreundINNEN!

Es kam mir vor, als wäre ich in einer Thüringer Dorfkirche eingekehrt und hätte einem engagierten Bach-Chor zugehört, der das Bach-Erbe vor Ort pflegt. Doch der Chor-Bass-Sänger, der mit kernigen, bloßen Füßen nach dem Konzert neben mir stand, berichtete, daß er am vormittag am Herrmanns-Lauf (31km) teilgenommen hätte und jetzt am Nachmittag gerade mal ein außergewöhnliches Konzertprogramm absolviert habe. Also war ich doch in OWL-, auf einem Bergplateau hinter Bad Salzuflen waren Massen von Fahrrad-, Autofahrern und Wanderern zur Konzertkirche Bergkirchen gepilgert.

Es war ja auch ein außergewöhliches Passions- und Osterprogramm, daß Kantor Begemann umsichtig leitete. Im Orchester waren Mitglieder der NWD integriert, der Tenor-Solist war ein ehemaliger Thomaner, während die Altsolistin in OWL öfters zu hören ist.

Der Innenraum der Kirche, die ja 1850 erbaut wurde, ist von der Decke über die Emporen mit Holzarbeiten verkleidet, so daß die Akustik den Klang glasklar herüberbrachte, was ja manchmal nicht gerade von Vorteil ist.

Aber in der Programm-Auswahl zeigte sich eine durchdachte Komposition, die vom Chor, Orchester und Solisten überzeugend umgesetzt wurde:

Aus klanglich fast Alt-Bachischen-Archiven heraus (Kuhnau-Motette: “Der Gerechte kommt um“)wurde der Hörer über den Passions-Teil des Messias zu der inhaltlich schmerzlichen Bach-Kantaten (Komm, du süße Todestunde!) zur Auferstehungshoffnung (besonders BWV 111,  4.Duett „So geh ich mit beherzten Schritten, auch wenn mich Gott zum Grabe führt!“) bis zum Licht geführt, das des Christen Leben bescheint ( Bach-Motette BWV 118 „O Jesu Christ, meins Herzens Licht“).

Chor in der Kirche zu Bergkirchen bei Bad Salzuflen "Bach-Trauerkantaten"

Diesem ganzen Gedankenstrang wurde wie als ein „Weckruf“ zu verstehen der Palmsonntags-Ruf „Hoch tut Euch auf, ihr Tore der Welt.“ (aus Messias Nr.31) noch zu Anfang eingefügt. Dazu verlaß ein Sprecher Passions-und Auferstehungsevangelium.

Warum wohl? Sollte jeder Hörer vielleicht aufmerken, daß hier überlegt ein Weg durchlitten und von uns gedanklich mitgegangen werden soll, der uns allen noch blüht und auf den wir uns mithilfe der Musik vorbereiten können.

Doch nun zu dem sonnigen Erlebnis, das mir diesem Palmsonntag so wertvoll macht.

Orchester mit Mitgliedern von der NWD Herford in der Kirche zu Bergkirchen bei Bad Salzuflen

Zuerst: ich war mutig, und hatte Kantor Begemann in der Woche vorher gefragt, ob er noch Tenöre braucht und ich den Messias-Teil mitsingen darf. So war ich in der letzten Probe und der Generalprobe dabei-, erlebte die Chorgesellschaft gewissermaßen „von innen“ mit. Nochmals wurde mir deutlich, wieviel Engagement gerade im Aufbau eines solchen Events von Allen und den den Helfern notwendig ist. Der Ort Bergkirchen besteht ja nur aus ca.6 Höfen und Häusern. Alles muß herangeschafft werden, viele Hände sind beteilligt. Einer regelte den Autoverkehr, andere sorgten für die Verköstigung des Orchesters.
Der Besucher erhielt ein ausführliches Programm-Heft, das auf die Überlieferung und instrumentalen Besonderheiten z.B. der beiden Bach-Motteten, die mich ja so an die Eigenarten des „Alt-Bachischen-Archivs“ erinnerten, aufmerksam machte.

Weitere Infos unter:  http://www.lipische-landeskirche.de/bergkirchen

Eine geruhsame und erfüllte Karwoche wünscht Euch allen und „Buona Pasqua“

Adamo

Um solch einen Gedankenfaden auch deutlich werden zu lassen, wurde die Bach-Kantate BWV 111 nur zur Hälfte (Nr.4-6) aufgeführt.

Natürlich war die selten aufgeführte Solo-Kantate BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde.“ vor allem wegen der beiden Blockflöten-Begleitung ein außergewöhlicher Höhepunkt. Hier sollen ja Totenglöcklein imitiert werden, aber ich wurde dabei hellwach.

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*)Nach dem Orgel-Foto  Video-Ausschnitte von YouTube: BWV 111 und BWV 161 Satz 4 Aria

Die Orgel in der Kirche zu Bergkirchen bei Bad Salzuflen

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YouTube-Video vom BWV 111

4.Duet-Alto,Tenor: So geh ich mit beherzten Schritten,
5.Recitative-Soprano: Drum wenn der Tod zuletzt den Geist
6.Choral: Noch eins, Herr, will ich bitten dich,

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YouTube-Video vom BWV 161 „Aria: Komm,du susse Todesstunde“

Komm, du süße Todesstunde, da mein Geist Honig speist aus des Löwen Munde; Mache meinen Abschied süße, Säume nicht, Letztes Licht, Dass ich meinen Heiland küsse.

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CD-Neuerscheinung: J.S. Bach BWV 249 Oster-Oratorium und BWV 11 Himmelfahrts-Oratorium


Cover: J.S. Bach Easter and Ascension Oratorios BWV 249 + BWV 11

Liebe Bachfreunde!

Durch einen Insider-Tipp bin ich aus der Blog-Gemeinschaft auf eine CD aus England aufmerksam gemacht worden und möchte sie wärmstens weiterempfehlen..!!

Pure Freude kommt auf, wenn man sich diese CD-Neueinspielung aus England anhört..! Die Sprache ist von der Neuveröffentlichung der Oratorien zu Ostern – BWV 249 und Himmelfahrt – BWV 11 von J.S. Bach durch das

„Retrospect Ensemble“  

Leitung: Matthews Halls.

Als Gesang-Solisten wirken mit: Carolyn Sampson, Iestyn Davies, James Gilchrist, (Tenor) Peter Harvey, (Bass-Bariton) vom Label: Linn !

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Die CD ist bei jpc für 15,99 € erhältlich!

Link:  – H i e r  bitte  k l i c k e n !!  (mit Hörproben!!)

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Bei amazon als mp3 Download für 8,99 €

Link:  – H i e r  bitte  k l i c k e n !! 

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Eine brilliante Aufnahme die von den großartigen Gesangs-Interpreten lebt und das barocke Orchester weiss den Hörer sofort mit seiner brillanten Interpretation und Musizierfreude einzunehmen und zu begeistern. Es ist immer wieder Erstaunenswert, was aus England an großartigen Einspielungen aus der Barockzeit zu bewundern gibt. Nach den besinnlichen Oratorien der Passionszeit ergibt sich für den Hörer wieder die Gelegenheit, zwei prächtige Jubel-Oratorien mit Pauken und Trompeten von J.S. Bach zu genießen. Eine kleine Hörprobe ist nachstehend beigefügt.

  Link:  Hörprobe BWV 249 – Part 3 Chor & Duett – Kommt, eilet und laufet

Bitte ein wenig Geduld aufbringen auf der Folgeseite, die Datei wird heruntergeladen!!

Wer diese CD erwerben wird, bekommt eine begeisternden Aufnahme in einer exzellenten Qualität.

Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: Palmarum/Palmsonntag


J.S. Bach-Büste im Schloss Köthen

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der BWV als PDF-Download im Blog stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung. Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind sehr ergiebig.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung zum BWV 182 von „Sir John Eliot Gardiner“ ist im Beitrag hinterlegt!

Am 17. April 2011 begehen wir den Sonntag „Palmarum / Palmsonntag“

Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.
Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlch Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Am Sonntag Palmarum hören wir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Er wurde von der Menge jubelnd begrüßt, sie schwangen Palmzweige und sangen ihm Psalmen. Aber wir wissen auch, dass Jesus erst durch das Kreuz zum König wurde, aber nun zum König über alle Gewalten und Mächte. Da er gehorsam ward bis zum Tod, empfangen wir durch ihn das Leben und freuen uns, einem solchen Herrn und König zu dienen, der sein Leben für die Seinen hingibt.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Für  den Sonntag  “Palmarum / Palmsonntag“ 

J.S. Bach – Kantate BWV 182 – „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 182 (Palmsonntag oder zum Fest Mariä Verkündigung)

Gardiner Pilgrimage CD Vol.  21 – CD 2 

SDG 118 Vol.21

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Im Radio Live: „Bach-Kantate“

WDR3

Sonntag, 17.04.2011 von 09:05  – 10:oo Uhr

Live-Stream: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.asx

oder: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.m3u

Himmelskönig, sei willkommen, BWV 182, Kantate zum Palmsonntag für Alt, Tenor, Bass, Chor, Flöte, Streicher und Basso continuo; Kai Wessel, Altus; Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra, Leitung: Ton Koopman

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/ YouTube: BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

1. Sonata
2. Coro: Himmelskönig, sei willkommen
3. Coro: So lasset uns gehen in Salem der Freuden

American Bach Soloists
Christine Brandes, soprano
Judith Malafronte, alto
Jeffrey Thomas, tenor
James Weaver, bass

Aldo Abreu, recorder
Katherine Kyme, violin
Lisa Weiss, violin
Anthony Martin, viola
George Thomson, viola
Sarah Freiberg, cello
Steven Lehning, violone
Michael Eagan, archlute
John Butt, organ

Jeffrey Thomas, Music Director

 

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Dazu ein Auszug aus Sir J.E. Gardiner’s Reisetagebuch „Palmsonntag“

zum BWV 182

……. Der Prince stellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied.

Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der

Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen. Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Ton aufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss.

Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreterauf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen. Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charakter gegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’.

Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von TschaikowskysEugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einer Kirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Wünsche allen Besuchern einen schönen Palmsonntag!

Grüße Volker

Passionsmusik in Bad Salzuflen-Bergkirchen am 17.4.2011


Liebe OWL-er,

Ev -luth. Kirchengem. Bergkirchen-Bad Salzuflen

es wird für die Blog-Gemeinschaft gesucht und gefunden!

@Wolfgang hatte mich schon auf das Konzert in Bergkirchen-Bad Salzuflen angesprochen und auf die Passionsmusik u.a. von J.S. Bach hingewiesen und gebe hier die Einzelheiten bekannt:

Die Veranstaltung findet in dem Dorf  32108 Bergkirchen–Bad Salzuflen statt.

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Link: http://www.lippische-landeskirche.de/2893-0-28

Plakat an der "Kirche-Bergkirchen" Passions-Konzert am Palmsonntag 17.04.2011 / zur Vergrößerung in das Bild klicken!

Sonntag 17. April 2011, Palmsonntag
 um 16:30 Uhr
Musik für Spaziergänger
Passionsmusik

ab 15:30 Uhr Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus gegenüber der „Kirche Bergkirchen.“

Links "Gemeindehaus-Bergkirchen" rechts die "Kirche Bergkirchen" bei Bad Salzuflen mit Parkplätzen / zur Vergrößerung in das Bild klicken!

Passionskonzert
am Palmsonntag, 17.04.2011 um 16.30 Uhr – „Kirche-Bergkirchen“ in 32108 Bergkirchen-Salzuflen.

Werke von Johann Sebastian Bach

und Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel:
„Der Messias“ (Passionsteil)

Johann Sebastian Bach:

Kantaten: „Komm, du süße Todesstunde“ BWV 161
„Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ BWV 111, 1+4-6
Motetten: „O Jesu Christ, mein’s Lebens Licht“

BWV 118 „Der Gerechte kommt um“

Kantorei Bergkirchen, ein Orchester
(Streicher, 2 Oboen, 2 Hörner, 2 Flöten, Fagott und Orgel),
Christiane Schmidt: Alt, Georg Führer: Tenor (Leipzig)
Oliver Eggert, Rüdiger Sperling: Altflöten,
Hans Martin Harms: Orgel, Rainer Begemann: Leitung

Es wirken unser Chor und ein Orchester mit Musikern der NWD Philharmonie mit.

Info:

Ev.-luth. Kirchengemeinde Bergkirchen
Kantor: 
Rainer Begemann
Telefon: 05266-992181
Gemeindebüro
Margot Thiel
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 Uhr
Telefon: 05266-1850
Fax: 05266-99921
E-Mail: kirche-bergkirchen@gmx.de

 

Präzise Wegbeschreibung zur „Kirche-Bergkirchen“ in 32108 Bergkirchen-Salzuflen:

Von Richtung Herford nach Bad Salzuflen, hier Bad Salzuflen durchfahren in Richtung Schötmar, am Ortsausgang von Salzuflen zur Stadtverwaltung (liegt links an der Rudolph-Brandes-Allee 19) danach gleich hinter der Stadtverwaltung links in die Walhallastr. einbiegen – ca. 150 m auf der Walhallastr. bleiben dann auf der Kreuzung rechts auf die Strasse: Wasserfuhr einbiegen danach auf  der Strasse „Wasserfuhr“ ca. 400-500 m verbleiben bis zum links liegenden „Klinikum Lippe Bad Salzuflen“ fahren und hier sofort links in die Heldmanstraße zum Ort Breden einbiegen. Die Anfahrt zur „Kirche-Bergkirchen“ vom Ortsausgang von Bad Salzuflen-Schötmar beträgt ca. 6 km.

Über Breden (Kurvenreiche, bergige und schmale Strecke) zum Ort Hollenstein fahren, hinter der Bergkuppe und dem Ortsausgangsschild von Hollenstein nach ca. 300 m scharf rechts in den schmalen Waldweg Römerweg (ist asphaltiert) einbiegen den Strassenverlauf vom Römerweg durch den Wald und das Feld ca. 1,5 km folgen – dann sind links Windräder zu sehen und der Strassenverlauf macht aber einen rechten scharfen Knick und man folgt dem Strassenverlauf dann liegt im freien Feld rechts die Kirche von Bergkirchen und kann sie von der Strasse aus hinter dem Feldgelände sehen. (Siehe nachstehendes Foto)

Einsam aber wunderschön gelegen die "Kirche-Bergkirchen" in 32108 Bergkirchen-Salzuflen, zur größeren Ansicht in das Bild klicken!

Und hier der Link von Google-maps:

http://goo.gl/maps/3xQU

Liebe Iris und lieber Wolfgang,

leider kann ich an diesem Sonntag nicht aus bekannten Gründen. Solltet Ihr den Weg nach Bergkirchen/Bad Salzuflen finden, dann wünsche ich Euch ein schönes Konzert mit der Trauermusik von Bach und höre von Euch. Es scheint Kirchenmusik dort vom Feinsten zu geben, die Plakate in Bad Salzuflen weisen immer auf  hervorragende Konzerte hin.

Lippische Traumlandschaft um die "Kirche-Bergkirchen" in Bergkirchen/Lippe, bei Bad Salzuflen

Heute am 14.4.2011 am Vormittag haben Rita und ich uns einmal auf den Weg gemacht und bei sonnigen Wetter die „Kirche-Bergkirchen“ angesehen. Leider war die Kirchentür verschlossen. Der Turm ist aus Lippischen Stein gemauert und der Kirchen-Anbau ist als Fachwerk-Gebäude erstellt worden. Es ist eine traumhaft schöne Anfahrt von Herford über Bad Salzuflen-Schötmar zur „Kirche-Bergkirchen“ in Bergkirchen und möchte es Euch wärmstens empfehlen auch wenn die Straßen nach der Ortsdurchfahrt von Bad Salzuflen-Schötmar in das Lipper-Bergland – links liegend – sehr schmal und Kurvenreich werden. Das Kirchengelände und das neue Gemeindehaus liegt wunderbar eingebettet im hügeligen Lipper-Bergland und ist so richtig zum „Meditieren“ und für ein Passions-Konzert super geeignet. Verwundert sind wir beide darüber, dass inmitten einer einsamen Wald- und Feld-Gegend dieses wunderbare Fleckchen geschaffen wurde. Keine unmittelbare Ortschaft in der Nähe sondern große Guts-Höfe mit Feldhasen, Rehen, Fasanen und einer bunten Vogelwelt, das ist pure Natur zum Genießen..!! Wir haben diesen heutigen Tag dort sehr genossen und haben uns zu Fuß die Umgebung angesehen, es ist ein Traum sich in dieser Einsamkeit in der sonnigen Natur zu bewegen.

Grüße Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: Laetare


J.S. Bach-Denkmal in Weimar

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

„BWV als PDF-Download im Blog„

stelle ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind sehr ergiebig.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung! – Entfällt für die Fastenzeit ! –

Am 03. April 2011 begehen wir den Sonntag „Laetare“

Der Name des Sonntags „Laetare“ leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;).

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.
Deswegen ist es auch befremdlich, dass das neue Evangelische Gottesdienstbuch für den Sonntag Laetare die liturgische Farbe „rosa“ vorschlägt, die nur in der römischen Kirche zur Anwendung kam aufgrund dieses Brauches.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen. J.S. Bach hatte somit genügend Zeit, sich den äußerst anspruchsvollen Kompositionen seiner Passionsmusiken für den Karfreitag zu widmen – z.B. Matthäus- Johannes Passion.

Zwischen dem heutigen Fastensonntag „Reminiszere“ und dem „Karsamstag“ wurde in den Gottesdiensten in Leipzig keine Musik aufgeführt.

Aus diesem Grund ist von J.S. Bach keine Kantate für diesen Zeitraum speziell komponiert worden.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Für  den Sonntag  “Laetare“ sind folgende Bach-Kantaten zum Anhören geeignet:

Dass wir am heutigen Fastensonntag Laetare nicht auf eine Kantate verzichten müssen liegt daran, dass Bach zahlreiche Kantaten komponiert hat, ohne ihnen einen bestimmten Sonntag im Kirchenjahr zuzuordnen.

BWV 97 – „Johann Sebastian Bach

In allen meinen Taten, BWV 97,

Kantate
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo
Katharine Fuge, Sopran
Robin Tyson, Altus
Steve Davislim, Tenor
Stephen Loges, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner“

Gardiner Pilgrimage CD Vol.  25 – CD 1

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/ YouTube: BWV 97 „In allen meinen Taten“


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im Radio Live: „Bach-Kantate“

WDR3

Sonntag, 03.04.2011 von 09:05  – 10:oo Uhr

Live-Stream: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.asx

oder: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.m3u

Johann Sebastian Bach

In allen meinen Taten, BWV 97, Kantate
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo
Katharine Fuge, Sopran
Robin Tyson, Altus
Steve Davislim, Tenor
Stephen Loges, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

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BWV 192 „Nun danket alle Gott“

Entstanden ist die Kantate vermutlich im Jahr 1730. Und der Titel verrät es schon: Bei diesem Werk handelt es sich um eine sogenannte Choralkantate, das heißt Bach nimmt einen Choral zur Grundlage seines Werkes. Und zwar den Choral: „Nun danket alle Gott“, der ja noch heute im aktuellen Gesangbuch „Gotteslob“ zu finden ist und nach wie vor zu einem der beliebtesten Kirchenlieder gehört. Bach übernimmt die drei Strophen des Liedes unverändert und ohne jede Ergänzung, was dazu führt, dass diese Kantate zu den kürzesten Kantaten Bachs gehört.

Gardiner Pilgrimage CD Vol.  10 – CD 2

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/ YouTube: BWV 192 „Nun danket alle Gott“


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Wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Die Stadt, die Bach in sich trägt: ANSBACH – Bachwoche in 2011


Liebe Bachfreunde!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Sprache ist vom „Bachfest 2011 in Ansbach!“

Dieses „Bach-Festival“ findet vom 29. Juli bis zum 7. August 2011

in Ansbach / Mittelfranken statt.

Flyer: Bachwoche Ansbach 2011

*) Die Bachwoche Ansbach zählt zu den ältesten und renommiertesten deutschen Musikfestivals. Seit 1947 steht Johann Sebastian Bachs Wirken und Schaffen im Mittelpunkt der sommerlichen Musiktage. Bach-Freunde aus aller Welt zählen seit Jahrzehnten zu den Besuchern, vor allem aus Amerika und Japan reisen regelmäßig „eingefleischte Bachwöchner“ an. Besonders die persönliche Atmosphäre und das malerische Stadtbild der Rokokostadt Ansbach werden dabei gerühmt.

Bach-Aufführungen in der Orangerie in Ansbach

 

Bach-Aufführungen in der St. Gumbertus-Kirche Ansbach

Dirigent Karl Richter

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Vor 60 Jahren begann die Geschichte der Bachwoche in der mittelfränkischen Residenzstadt Ansbach. Den Grundstein für dieses Festival legten 1947 die Grafen von Schönborn, der Cellist Ludwig Hoelscher und Carl Weymar. Im Zweijahresrhythmus treffen sich die Bachfreunde aus dem In- und Ausland, um sich mit den Werken des Genius auseinanderzusetzen. Eigentlich gingen die musikalischen Uhren in Sachen JSB in Ansbach schon immer ein wenig anders, vor allem in den Jahren zwischen 1955 und 1965 als“ Karl Richter“ die musikalischen Geschicke lenkte und alles auf einen romantischen Nenner stimmte. Es hat in der Absicht Richters gelegen, die Bachwoche von Ansbach nach München zu verlegen, was allerdings der Verein der Bachfreunde zu verhindern wusste.

Programmauszüge kurz vorgestellt:

Bewusst ohne Motto konzipiert, finden sich gleichwohl thematische Schwerpunkte wie „Bach und Frankreich“, „Clavier-Übungen“ oder „Bachs Philosoph“. Zu den Konzerten kommen Kinder- und Jugendworkshops, die Premiere eines eigenen Bachwochen-Films und wissenschaftliche Podiumsgespräche.

Zu Beginn der Bachwoche steht diesmal nicht Musik, sondern ein Kinofilm. Der Berliner Opernregisseur und Filmemacher Stefan Zednik zeigt die Geschichte der Bachwoche von den Anfängen 1947 bis heute. In Bildern, Interviews und Musikausschnitten fließen historische und aktuelle Aufnahmen ineinander, für die Zednik auch privates, bisher unveröffentlichtes Material zur Verfügung stand. Das filmische Ergebnis ist ein stark von der Musik getragener poetischer Streifzug durch über 60 Jahre Musik- und Interpretationsgeschichte im Rahmen der Bachwoche Ansbach.

Dirigent: Hans-Christoph Rademann

An musikalischen Höhepunkten wird 2011 nicht gegeizt. Unter anderem gastieren der Countertenor Andreas Scholl mit dem Freiburger Barockorchester, der Pianist Evgeni Koroliov, das Münchner Kammerorchester und das Ensemble Resonanz. Bach-Kantaten und -Motetten bringen der Windsbacher Knabenchor und Cantus Cölln zur Aufführung. Die Uraufführung des „Ansbachischen Konzerts Nr. 2“ des Feuchtwanger Komponisten Joachim F. W. Schneider setzt die Reihe der Auftragswerke der Bachwoche fort. Den gewichtigen Schlusspunkt bildet Bachs h-Moll-Messe mit dem Dresdner Kammerchor und dem Dresdner Barockorchester unter Hans-Christoph Rademann. Und nicht zuletzt lädt eine erstmals eingerichtete Bach-Lounge mit dem Lautenisten Edin Karamzov zu ganz neuen Hörerfahrungen ein.

Leiter der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen, Rudolf Lutz

MITTWOCH, 3. AUGUST 2011 um 11.00 UHR

ST. GUMBERTUS-KIRCHE

Der Schweizer Dirigent „Rudolf Lutz“ – (Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Schweiz) – ist zum vierten Mal in Folge Gast der Bachwoche. Diesmal wird der Publikumsliebling aus der Schweiz nicht improvisieren, sondern komponieren: Eine Kantate im Stile Bachs und seiner Zeit zum Ansbach-Tag! Das Publikum darf mitsingen und wird so in die Aufführung einbezogen.

Die Noten für interessierte Sängerinnen und Sänger sind spätestens zu Beginn der Bachwoche im Büro am Karlsplatz erhältlich. Bitte beachten Sie auch die Informationen im Internet (www.bachwoche.de).

Die Probe beginnt am Konzerttag, 3.8.2011 um 9.30 Uhr in der Gumbertus-Kirche. Ab 11.00 Uhr wird Rudolf Lutz in einem Gesprächskonzert in das Stück einführen, bevor es in Gänze erklingt.

St. Gumbertus-Kirche Ansbach

SONNTAG, 7. AUGUST, 18.00 UHR

ST. GUMBERTUS-KIRCHE

H-MOLL-MESSE

Johann Sebastian Bach

Messe h-Moll BWV 232

Aufführende: Sopran: Altus: Tenor: Bass:

Dorothee Mields; Damien Guillon; Daniel Johannsen; Jochen Kupfer;

Dresdner Kammerchor Dresdner Barockorchester

Leitung: Hans-Christoph Rademann

Bitte beachten Sie die Anfangszeit 18.00 UHR!

Wiederholung vom 6. August 2011.

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Eine ganz besondere Würdigung ist der Bachwoche der 300. Geburtstag von „Bachs Philosophen“ wert, dem aus Heidenheim am Hahnenkamm stammenden Philosophen, Arzt und Historiographen Lorenz Christoph Mizler (1711-1778).  Nach dem Besuch des Ansbacher Gymnasiums ging Mitzler nach Leipzig und nahm bei Bach Klavier- und Kompositionsunterricht. Beide standen in regem philosophisch-ästhetischen Austausch und manche Forscher meinen, das „Musikalische Opfer“ sowie die „Kunst der Fuge“ seien aufgrund dieser Bekanntschaft entstanden. Neben einem Mitzler-Vortrag wird es eine musikalische Landpartie in seinen Geburtsort geben, wo das renommierte Vokalensemble Singer Pur  im Heidenheimer Münster konzertiert.

Weitere Informationen über den Bach-Schüler (von 1731-1734) „Lorenz Christoph Mizler“ (1711-1778) über den Link: http://www.mizler.de/

Bach-Aufführungsstätte Orangerie Ansbach

In Zusammenarbeit mit dem Theater Ansbach werden zur Bachwoche auch szenische Bühnenproduktionen aufgeführt: „Das Bächlein“, ein Kinderstück über den jungen Johann Sebastian Bach, das bereits bei der Bachwoche 2009 Premiere hatte, und ein „musikalischer Boxkampf“, bei dem der historisch umstrittene Wettstreit zwischen Bach und dem französischen Cembalisten Machaud ausgetragen wird. Im Theater Ansbach findet auch das Jazzkonzert „Bach – ein Weg ins Licht“ mit dem Saxophonisten Mark Wyand und Band statt.

*) Textauszüge von: Bachwoche Ansbach GmbH

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Umfangreiches Informationsmaterial als PDF

nachstehend als Download:

PDF-Download: Bachwoche_Ansbach 2011_Programm

Informationen für Eintrittskarten:

Link: http://www.bachwoche.de

o d e r :

Bachwoche Ansbach GmbH

Brauhausstr. 15
91522 Ansbach

Tel.:  0981 – 15 037

E-Mail:   c.mall@bachwoche.de

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Selbstbildnis Ernst von Bandels aus dem Jahr 1822

Zur Abrundung muss geschichtliches angemerkt werden. Der Erbauer des Hermannsdenkmals in Detmold:

„Ernst von Bandel“ wurde am 17. Mai 1800 im bayerischen Ansbach geboren. Er wohnte in den letzten Jahren der Bauarbeiten ständig in Detmold auf „seinem Berge“, in einem einfachen Blockhaus, der “ Bandelhütte „. Halb erblindet und von rheumatischen Beschwerden gezeichnet, erlebte er am 16. August 1875 die Einweihung. Die Ordensverleihung durch Wilhelm I. war eine späte Würdigung seiner Verdienste. Die nachhaltige Anerkennung seines Lebenswerkes blieb ihm jedoch versagt. Er starb ein Jahr nach der Denkmalenthüllung am 25.09.1876. Eine Gedenktafel als Erbauer vom Hermannsdenkmal weist an seinem Geburtshaus in Ansbach darauf hin.

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Grüße an alle Bachfreunde

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: Oculi


J.S.Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

„BWV als PDF-Download im Blog„

stelle ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind schier unerschöpflich.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung! –

Gardiner Reisetagebuch u.a. Sonntag Oculi sdg118_ger

Kantaten für Mariä Verkündigung, Palmsonntag und Oculi Walpole St Peter, Norfolk

Auszug aus dem Gardiner-Reisetagebuch zum Sonntag Oculi:

Ein einzelnes Konzert – am dritten Sonntag in der Fastenzeit (am 26. März in diesem Jahr), bei dem wir uns mit einer einzigen Kantate begnügen müssen, Mariä Verkündigung in unmittelbarer Nähe (25. März) und eine abgelegene Kirche in den Marshlands, vielleicht eine der schönsten Kirchen Englands im frühen Perpendikularstil: Bei diesem Konzert gab es immer eine Überraschung, sogar bei der Planung……

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Am 27. März 2011 begehen wir den Sonntag „Oculi“

Der Name des Sonntags Okuli-  (Oculie) – leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos“ (Ps 25, 15; ).
Der Sonntag Okuli hat das Thema „Konsequente Nachfolge“. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.

Der Sonntag Oculi –  (Okuli) – steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so sebstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

In der Fastenzeit gibt es in der Liturgie kein Gloria und kein Halleluja. Oft wird auch nicht mit vollem Geläut zum Gottesdienst gerufen. Die liturgische Farbe ist Violett.

Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen. J.S. Bach hatte somit genügend Zeit, sich den äußerst anspruchsvollen Kompositionen seiner Passionsmusiken für den Karfreitag zu widmen – z.B. Matthäus- Johannes Passion.

Zwischen dem heutigen Fastensonntag „Reminiszere“ und dem „Karsamstag“ wurde in den Gottesdiensten in Leipzig keine Musik aufgeführt.

Aus diesem Grund ist von J.S. Bach keine Kantate für diesen Zeitraum speziell komponiert worden.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Für  den Sonntag  “Oculi“- (Okuli) – sind folgende Bach-Kantaten zum Anhören geeignet:

BWV 54 – „Widerstehe doch der Sünde“

Gardiner Pilgrimage Vol.  21 – CD 2

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/ YouTube: BWV 54


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BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“ Satz 6 – „Meine Augen sehen stets zu dem Herrn“

Gardiner Pilgrimage Vol.  23 CD 1 und Vol. 25 – CD 2

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/ YouTube: BWV 150


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BWV 54 – am 27.3.2011

im Radio Live

WDR3

von 09:05  – 10:oo Uhr

Live-Stream: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.asx

oder: http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3.m3u

Johann Sebastian Bach
Widerstehe doch der Sünde, BWV 54
Kantate zum Sonntag Oculi
für Alt, Streicher und Basso continuo
Yoshikazu Mera, Alt
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Fasten-Sonntag Oculi!

Volker








Ein Highlight für OWL – Kantaten-Konzert in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen am 27.3.2011


Liebe OWL-er!

Auferstehungskirche Bad Oeynhausen Kantaten-Konzert 27.3.2011

Am kommenden Sonntag, den 27. März 2011 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt um 17.00 Uhr zum Konzert in die Auferstehungskirche am Kurpark ein. Im Zentrum des Konzerts steht die Aufführung von drei Solokantaten (BWV 57, 82, und 199) Johann Sebastian Bachs. Daneben werden die „Sinfonia für Oboe, Streicher u. Basso continuo“ (BWV 156) und Orgelwerke zur Passionszeit aufgeführt.

Auferstehungskirche am Kurpark Bad Oeynhausen

Ausführende sind Studierende der Musikhochschule Köln, sowie Irmgard Weber (Sopran), Ulrich Schütte (Bass) und Harald Sieger (Orgel).

Karten zum Preis von 10,- € / erm. 6,- € sind im Gemeindeamt der Altstadtgemeinde Bad Oeynhausen, im „Haus des Gastes“ und an der Tageskasse erhältlich.

Link: Anfahrt zur Auferstehungskirche Bad Oeynhausen

Gruß

Volker

Thomas Hengelbrock und das Balthasar-Neumann-Ensemble mit 2 Bach-Kantaten in der Philharmonie Essen


20.03.2011

Das Jahr 2010 war anstrengend, kulturell gesehen. Ich glaube, ich habe erst einmal eine kleine Kultur-Zäsur gebraucht. Nächste Woche werden die Uhren umgestellt, heute scheint die Sonne mit wohltuendem Licht und Wärme, morgen ist Frühlingsanfang und – der Geburtstag des großen Meisters.

Also der richtige Tag für ein Konzert mit zwei großartigen Kantaten, die thematisch gar nicht schlecht gewählt sind für einen Frühlingsanfang-Vorabend, BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“ läßt wie der überstandene Winter die allegorische Dunkelheit hinter sich und öffnet den Weg für das Licht. Diese Kantate nimmt in Bachs Schaffen eine Sonderstellung ein, der heutigen Fassung, die 1723 in Leipzig aufgeführt wurde, gingen wohl frühere Fassungen voraus, davon eine, die schon 1714 in Weimar zu hören war, ebenso war sie im Gepäck für die Bewerbung in Hamburg, die ja an Bachs fehlendem „Schmiergeld“ für die Stelle gescheitert ist. BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ , der Streit der Erzengel Michael und Luzifer steht heute für mich für die nun allgegenwärtige Macht des Frühlings über den Winter, im Kirchenjahr liturgisch für das Michaelisfest für den 29. September 1726 komponiert.

 
 
 
 
 

Intendant Johannes Bultmann mit Thomas Hengelbrock

 

Programm:

BWV 21: Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 230: Lobet den Herrn, alle Heiden

BWV 19: Es erhub sich ein Streit

Ausführende:

Sopran: Gunta Davidcuka, Sidonie Otto, Katja Stuber

Tenor: Virgil Hartinger, Jakob Pilgram

Bass: Stefan Geyer, Raimonds Spogis 

Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble

Thomas Hengelbrock, Leitung

Die Aufstellung des Chores ist unkonventionell, alle Stimmen stehen im Halbkreis angeordnet. Der Chor erhält dadurch eine außergewöhnliche Transparenz, jedes Wort ist auch im größten Melismen-Dschungel zu verstehen, ebenso ist auch jede Stimmgruppe für sich mit jedem Ton aus dem Klang zu selektieren. Einige Fortestellen waren dadurch zwar geringfügig weniger wuchtig, d.h. die Töne konnten sich nun nicht so geballt auf das Auditorium übertragen, aber das gehört warscheinlich zu seiner Klangvorstellung dazu.

Blick von der Philharmonie auf das Aalto Theater und den RWE Tower

BWV 21 ist eine besondere Kantate, weil sie Nummern enthält, die von ähnlichem Kaliber sind, wie vergleichsweise  aus der Matthäus-Passion. Auch sie beschäftigt sich mit der geistigen Aufrichtung, wie die Dunkelheit überwunden werden kann. Der erste Teil verweilt auf der „dunklen Seite“, und erfühlt sie in allen Tiefen („Bäche von gesalznen Zähren“) jedoch nie ohne den Zuhörern einen kleinen Hoffnungsschimmer auf Erlösung mitzugeben. Im zweiten Teil begegnen wir einem Dialog zwischen der Seele, die noch nicht erkennen will, dass ihr Heil schon nahe ist. Bemerkenswert, wie Hengelbrock „Sei nun wieder zufrieden“ gestaltet. Die Solisten treten für den bedeutungsschweren Choral von Georg Neumark in den Hintergrund und lassen Raum für die Melodie „Wer nur den lieben Gott läßt walten“ die Bach mit sehr pragmatischen Textzeilen aus diesem Choral belegt („wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit“). Der Tenor Virgil Hartinger, dem in BWV 21 eine der größten Partien zufällt, trägt mir eine Spur zu dick auf, die Stimme ist kräftig, breit, könnte vom Sitz her etwas mehr vorn sein, so geht doch etwas von der für Bach´sche Stücke erforderlichen Beweglichkeit verloren, so dass er sich stellenweise selbst abbremst und dem Tempo hinterher hechtet. 

Der Abschlusschoral, der ja schon in anderen Sphären spielt, ist so packend und ergreifend, dass man sich wünscht, es würde niemals enden. Irgendwie kommt mir die vorletzte Nummer aus dem Brahms-Requiem (Denn wir haben hier keine bleibende Statt) in den Sinn. Von den Klangfiguren her besteht eine gewisse Ähnlichkeit…

Erstaunlich ist, dass Hengelbrock für Überraschungsmomente sorgt, so stellt er dem Zuhörer immer wieder neue, gedankliche Interpretationskonzepte vor, die dann auch im Detail in aller Konsequenz zu Ende gedacht werden. Besonders prägnant ist mir die Arie „Bleibt, ihr Engel, bleibt bei mir“ in Erinnerung, nicht wie in anderen Interpretationen, die das Verweilen mit den sphärischen Wesen in einem schier zeitlosen, schwebenden Zustand besingen, ist diese Szenerie von Ruhe und Unruhe zugleich getragen. Während der Tenor Jakob Pilgram (phantastisch) eher in der Ruheposition verweilt, scheint das Orchester mit angezogenem Tempo die Engel am Aufbruch zu hindern. Ob Thomas Hengelbrock sich das dabei so gedacht hat, weiss ich nicht, ich hab´s zumindest so verstanden.

Das war nun wieder ein Konzert der Extra-Klasse mit herausragenden Solisten, die auch aus dem Chor requiriert wurden (Aufnahmebedingung ist warscheinlich ein ungewöhnlicher Vorname), Hengelbrock reiht sich mit seinem exzellenten Chor mühelos in die hochrangige Garde derer ein, die sich nachhaltig um die Musik dieses Ausnahmekomponisten verdient gemacht haben.

Bei der Einführung hat er gesagt, „ich empfinde es als eines der großartigsten Geschenke, dass ich diese Musik aufführen kann“, als meine Schwiegereltern (die nicht so Bach-verstrahlt sind wie ich) nach der Pause zu mir sagen, sie hätten beim Schluss von BWV21 weinen müssen, finde ich es noch großartiger, dass man dieses Geschenk auch teilen kann. Nach einem grandiosen „Sanctus“ aus der H-Moll-Messe und „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ aus dem Elias läßt er uns nach Hause schweben.

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: Invocavit


J.S. Bach Schloss Köthen

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

„BWV als PDF-Download im Blog„

stelle ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind schier unerschöpflich.
Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung! – *) Entfällt für die Fastenzeit..!! –

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Am 13. März 2011 begehen wir den Sonntag „Invocavit“

Der Name des Sonntags „Invokavit“ leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;) „Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören“ (Ps 91,15 EU). Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erlösung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Invocavit, Invokavit, der 6. Sonntag vor Ostern; in der katholischen Kirche der 1. Sonntag der Fastenzeit; in den evangelischen Kirchen der 1. Sonntag der Passionszeit.
Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird.

Im ordentlichen Ritus der Liturgie der römisch-katholischen Kirche lautet der Introitus des 2. Fastensonntags jetzt Tibi dixit cor meum, quaesivi vultum tuum, „Mein Herz denkt an dein Wort: Sucht mein Angesicht!“ (Ps 27,8 EU)

In der Fastenzeit gibt es in der Liturgie kein Gloria und kein Halleluja. Oft wird auch nicht mit vollem Geläut zum Gottesdienst gerufen. Die liturgische Farbe ist Violett.

Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen. J.S. Bach hatte somit genügend Zeit, sich den äußerst anspruchsvollen Kompositionen seiner Passionsmusiken für den Karfreitag zu widmen – z.B. Matthäus- Johannes Passion.

Mit dem Sonntag Invocavit sind in der evangelischen Theologie untrennbar die Invokavitpredigten Martin Luthers 1522 in Wittenberg verbunden.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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*) Zwischen dem heutigen Fastensonntag „Invocavit“ und dem „Karsamstag“ wurde in den Gottesdiensten in Leipzig keine Musik aufgeführt. Aus diesem Grund ist von J.S. Bach keine Kantate für diesen Zeitraum speziell komponiert worden.

Für  den Sonntag  „Invocavit“ sind folgende Bach-Kantaten zum Anhören geeignet:

BWV 40 Satz 1 – „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes“ / Audio: Satz 1

Audio-Link: https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2011/03/bach-satz-1-kantate-bwv-40_-dazu-ist-erschienen-der-sohn-gottes.m4a

Gardiner Pilgrimage Vol. 14 – CD 1

BWV 57 Satz 1 – „Selig ist der Mann“ / Audio: Satz 1

Gardiner Pilgrimage Vol. 15 – CD 1

BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“ /

Gardiner Pilgrimage V0l. 10 – CD 2

BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“ Audio:   Link: – h i e r – klicken..!!

und auf  YouTube:

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Gardiner Pilgrimage Vol. 23 – CD 1 und Vol. 25 – CD 2

BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ / Audio: Satz 1

BWV 156 – Audio: Satz 2

Gardiner CD der DGG – Archiv: 463 582-2 (Jahr 2000)

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Reisetagebuch Sir Gardiner – für die Sonntage der Fastenzeit  e n t f ä l l t ! –

Künstler Meinung-Beitrag  – für die Sonntage der Fastenzeit  e n t f ä l l t ! –

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Richard Campbell


Hallo zusammen,

heute schreibe ich aus einem traurigen Anlass.

Richard Campbell ist Anfang der Woche verstorben.

Richard Campbell Photo: © 2009 Chris Dawes

Richard Campbell war Professor für Viola da Gamba an der Royal Academy of Music London.

Neben diesem Engagement war er eines der Gründungsmitglieder des Gambenensembles „Fretwork“ und in den mehr als 30 Jahren seines musikalischen Schaffens war er als Cello- und Gambenspieler in so gut wie allen wichtigen Gruppierungen und Orchestern der Alten Musik Szene aktiv, darunter auch bei den English Baroque Soloists. In der neu erschienen Aufnahme der Bachschen Johannespassion unter John Eliot Gardiner spielt er die Viola da Gamba in „Es ist vollbracht“. Weiterhin arbeitete er auch in modernen Projekten z.B. mit I Fagiolini, sowie er auch für Kate Bush und Robbie Williams spielte.

Ich habe ihn noch vor einigen Wochen in Lancaster während der Probe und dem Konzert mit Fretwork und Clare Wilkinson erlebt und bin von seiner ruhigen, aber absolut fokussierten Art beeindruckt gewesen.

Die Alte Musik – Szene ist um eine bedeutende Persönlichkeit ärmer.

Martin

Der Link zu seiner Biografie auf der Seite von Fretwork: www.fretwork.co.uk/who/biography#page=Richard-Campbell

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibungen Sonntag: Estomihi oder Quinquagesimae


J.S. Bach-Denkmal in Dornheim / Thüringen

 

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

“BWV als PDF-Download im Blog„

werde ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- und oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung stellen.

Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind schier unerschöpflich.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung!

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Am 06. März 2011 begehen wir den Sonntag „Estomihi oder auch Quinquagesimae“ genannt.

Der „Sonntag Estomihi“

Der Sonntag Estomihi oder Quinquagesimae (der Fünfzigste) beginnt nun, die Spannung wieder zu steigern, indem er auf das Leiden als einen wichtigen Bestandteil der Erlösung und der Nachfolge betont. Das Evangelium des Sonntags enthält zwei wichtige Aussagen: die Leidensankündigung Jesu und der Aufruf zur Nachfolge unter dem Kreuz: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten.“ (Mk 8, 35b). Wichtig in dieser Woche ist, dass die Fastenzeit am Aschermittwoch beginnt. In manchen Gegenden ist der Karneval jetzt im vollen Schwung, was sicher auch im kirchlichen Geschehen ein Echo finden kann.

In der Woche des Sonntags Estomihi beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Wir denken nun besonders an den Weg Jesu zum Kreuz und erfahren, dass sich Nachfolge auch durch Leid hindurch vollzieht. In den Armen und Unterdrückten dieser Welt wird deutlich, warum Jesus selbst den Weg des Leidens gehen musste.

(Text: ©  Martin Senftleben)

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J.S. Bach hat für  den „Sonntag  „Estomihi – Quinquagesimae“

folgende Kantaten-Werke komponiert:

BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“/ Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol.  21 – CD 1

BWV 23 „Du wahrer Gott und Davids Sohn“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 21 – CD 1

BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott″ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 21 – CD 1

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Auf eine Besonderheit möchte ich im BWV 127 in Satz 3 – Arie für Sopran – hinweisen, nachstehend dazu der Text:

„Die Seele ruht in Jesu Händen, Wenn Erde diesen Leib bedeckt, Ach ruft mich bald, die Sterbeglocken, Ich bin zum Sterben unerschrocken, Weil mich mein Jesus wieder weckt.“

Alfred Dürr Schreibt dazu auf Seite 287 folgendes:

Ein schlichtes Rezitativ (Satz 2 ) – leitet über zur ersten Arie, (Satz 3 für Sopran) – deren erlesene Instrumentation bei Bach sonst nirgendwo anzutreffen ist: Eine Solo-Oboe konzertiert vor dem Hintergrund kurzer Flötenakkorde; auf das Stichwort „Sterbeglocken“ im Mittelteil des Satzes setzen dann die gezupften Streicherinstrumente mit einer „Glockenimitation“ ein…

Aufgrund dieser besonderen Anmerkung füge ich ein Solo-Video vom BWV 127 – Sopran-Arie Satz 3 – als zusätzlichen Link mit ein.

Link: You-Tube BWV 127-Satz 3 Sopran-Arie

Die gleiche Arie von SDG 118 als mp3:  

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BWV 159 „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 21 – CD 1

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Reisetagebuch Sir Gardiner für die Sonntage: „Quinquagesima – Estomihi“

Beschreibung der Kantaten / Link: Kantaten für Quinquagesima -Estomihi

Künstler Meinung-Beitrag / Link: Künstler-Meinung Nathalie Stutzmann

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Verabschiedung von Prof. Gerhard Weinberger – Konzerte an der HfM Detmold


Prof. Gerhard Weinberger, HfM Detmold

Liebe Prof. Gerhard Weinberger-Freunde!

Es stimmt mich etwas wehmütig von einem großartigen Kirchenmusiker und Dozenten an der hiesigen „Hochschule für Musik – Detmold“ – Prof. Gerhard Weinberger – Abschied zu nehmen. Aus gegebenen Anlass finden zwei Konzerte zu seiner Verabschiedung in Detmold statt.

Samstag, 28.05.2011

Im Konzerthaus HfM Detmold, 19:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Messe h-Moll – BWV 232

Abschiedskonzert Prof. Gerhard Weinberger

Catalina Bertucci, Sopran 1
Barbara Majewska, Sopran 2
Benno Schachtner, Altus
Sebastian Kohlhepp, Tenor – Klaus Mertens, Bass
Vokal- und Instrumentalsolisten-Ensemble der Barockakademie | Leitung: Gerhard Weinberger | Eine Veranstaltung der Reihe MUSICA SACRA 2011

Eintritt 30 EUR | 25 EUR | 20 EUR – Studierende / Schüler Eintritt frei (Eintrittskarte erforderlich)

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Klais-Orgel im Konzertsaal der HfM-Detmold

 

Sonntag, 26.06.2011

Im Konzerthaus HfM Detmold, 18:00 Uhr

Orgelkonzert
anlässlich der Verabschiedung von Prof. Gerhard Weinberger

Es spielen ehemalige Studierende seiner Orgelklasse | Eine Veranstaltung der Reihe MUSICA SACRA 2011

Eintritt frei

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Konzerte – Kartenverkauf und mehr:

  • Vorverkauf: Haus der Musik Detmold, Krumme Straße 26 (05231-302078)
  • Ticket-Hotline Telefon: 0800-00-68745 – jederzeit anrufen (auch an Sonn- und Feiertagen). Ihr Anruf kostet Sie keinen Cent. Die Karten liegen für Sie im HAUS DER MUSIK oder auf Wunsch an der Abendkasse zur Abholung bereit. Ihnen entstehen keine zusätzlichen Kosten.
  • Bitte holen Sie Ihre telefonisch reservierten Karten eine halbe Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse ab.
  • Informationen zu Eintrittskarten und kostenlosen Services unserer PR-Abteilung

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Ich gehe davon aus, dass Mitglieder aus OWL an einem der beiden Abschieds-Konzerte für Prof. Weinberger  in Detmold teilnehmen werden und würde mich über eine Rückmeldung freuen.

Grüße Volker

Internetbasiertes Bach-Projekt: Bach-Kantaten zum Mitsingen in Höxter


Liebe Bach-Freunde!

Durch einen freundlichen Hinweis aus Höxter bin ich auf ein Bach-Projekt aufmerksam gemacht worden, das bereits durch eine vorbereitende Online-Maßnahme in der Vergangenheit auf regen Zuspruch gestoßen ist. Unter dem Credo: „Bach-Projekt“ ist eine Initative durch Kirchenmusiker in Höxter entstanden, die online im Vorfeld Interessenten suchen für „Bach-Kantaten zum Mitsingen“ verbunden mit einem Wochenend-Workshop im Januar 2012.

Das anschließende Konzert findet am 22.01.2012 in der Marienkirche in Höxter statt.

Marienkirche Höxter Konzert: Bach-Kantaten zum Mitsingen

Nähere Informationen für Konzert-Besucher gibt es  – h i e r  – !!!

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Projekt: „Bachkantaten zum Mitsingen“

Bach-Kantaten zum Mitsingen

 

Dazu heisst es im Internetauftritt aus Höxter wie folgt:

„Bachkantaten zum Mitsingen“

Wochenend-Workshop in Höxter

mit Noten-Download und Online-Vorbereitungsmöglichkeit

20.-22. Januar 2012

Unser nächster Wochenend-Workshop „Bachkantaten zum Mitsingen“ im Januar 2012 bietet allen, die Freude am Chorsingen haben, wieder die besondere Gelegenheit, zwei herrliche Kompositionen aus dem Kantatenschaffen Johann Sebastian Bachs an einem einzigen Wochenende in einer großen Chorgemeinschaft zu erarbeiten und gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten und Orchestermusikern im Konzert aufzuführen, ohne sich für eine bestimmte Dauer an einen festen Chor binden zu müssen.

Auf dem Programm stehen dieses Mal die Choralkantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (BWV 1) und die besonders klangprächtige Kantate „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“ (BWV 63).

In Vorfreude auf unser nächstes Workshop-Wochenende
grüßen Sie herzlich

Jost Schmithals und Kai Schmidt

Das Besondere an unserem Workshop-Konzept

Da sich die gemeinsamen Chorproben in Höxter auf ein einziges Wochenende konzentrieren, sind unsere umfangreichen Workshop-Seiten ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts.

Denn zu Ihrer individuellen Vorbereitung haben Sie hier nicht nur die Möglichkeit des direkten Notenausdrucks, sondern Sie können sich in unserem speziell für diese Chorprojekte entwickelten Online-Lehrgang durch einfaches Klicken in die Bildschirmnoten jede beliebige Stelle aller Stimmen in unterschiedlichen Tempi vorspielen lassen.

So können Sie sich bereits vor dem Workshop-Wochenende zu Hause in Ruhe mit dem Verlauf Ihrer Stimmen, einzeln und im Gesamtklang, vertraut machen.

Beim vergangenen Bachkantaten-Workshop im Januar 2011 war es eine große Freude, zu erleben, wie gut vorbereitet und hochmotiviert die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Wochenende anreisten – egal ob sie sich die Stimmenverläufe vorab ganz selbständig erarbeitet hatten oder mit den von uns zur Verfügung gestellten Hilfen (Online-Lehrgang, CD-ROMs, Musik-CDs).

So gelang es trotz der technisch anspruchsvollen Musik Bachs am Workshop-Wochenendeproblemlos, innerhalb kurzer Zeit die einzelnen musikalischen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen – so wie es die Illustration auf unserem Workshop-Plakat symbolisiert.

Weitere Informationen zu dem Bach-Projekt aus Höxter über den nachstehenden Link:

http://www.musikalisches-zentrum-hx.de/workshop.htm

und:

http://www.musikalisches-zentrum-hx.de/training.htm

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Hier sind nun interessierte Bach-Freunde aufgerufen, sich an diesem Bach-Projekt mit fantastischen Bach-Kantaten als aktive Mitsänger für ein Wochenende im Januar 2012 zu engagieren. Ich spreche aus Erfahrung das aus, was ich mit @Wolfgang, zur Zeit in Herford beim Münster-Chor praktiziere, es bereitet einem eine unheimliche Freude, einmal wieder als Aktiver „Bach von Innen“ erleben zu können.

Herzliche Bach-Grüße

Volker



Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibungen Sonntag: Sexagesimae


J.S. Bach an der Orgel (1685 - 1750)

 

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

“BWV als PDF im Blog„ –

werde ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- und oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung stellen.

Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind schier unerschöpflich.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibungvon „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung!

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Am 27. Februar 2011 begehen wir den Sonntag „Sexagesimae.“

Der Sonntag Sexagesimä steht unter dem Gleichnis vom vierfachen Acker und geht daher besonders auf das Wirken des Wortes Gottes ein. Dieses Wirken wird von verschiedenen offenbar äußeren Kräften beeinflusst. Es ist wichtig, an diesem Sonntag auf die Kraft der Botschaft von der Liebe Gottes hinzuweisen, wie sie einem Samenkorn innewohnt. Es gilt nur, dass wir dieser Kraft in uns selbst auch Raum geben, damit sich das Wort entfalten kann und durch uns wirksam werden kann.

(Text: Dr. Martinus)

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J.S. Bach hat für  den Sonntag „Sexagesimae“

folgende Kantaten-Werke komponiert:

BWV 18  „Gleichwie der Regen und Schnee“/ Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol.  20 – CD 2

Zusatz-Video BWV 18 von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen


BWV 126  „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 20 – CD 2

BWV 181   „Leichtgesinnte Flattergeister″ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 20 – CD 2

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Reisetagebuch Sir Gardiner für die Sonntage: „Septuagesimä und Sexagesimae“

/ Link: Kantaten für Septuagesimä und Sexagesimae

Künstler Meinung-Beitrag / Link: Meinungen-Wilke to Brummelstroete

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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibungen Sonntag: Septuagesimä


J. S. Bach - Kapellmeister in Köthen von 1717 - 1723

 

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen der

“BWV im Blog„

– werde ich für jedem Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- und oder Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung stellen.

Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  “YouTube“ sind schier unerschöpflich.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung!

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Heute  am 20. Februar 2011 begehen wir den Sonntag „Septuagesimä.“

J.S. Bach hat für  den Sonntag „Septuagesimä“

folgende Kantaten-Werke komponiert:

BWV 84  „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“/ Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol.  20 – CD 1

BWV 92  „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 20 – CD 1

BWV 144   „Nimm, was dein ist, und gehe hin″ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 20 – CD 1

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Reisetagebuch Sir Gardiner Sonntage „Septuagesimä und Sexagesima“

/ Link: Kantaten für Septuagesimä_ger

Künstler Meinung-Beitrag / Link: Meinungen-Wilke to Brummelstroete

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Konzert-Termine: Passions-Musik Oratorien von J. S. Bach – Matthäus- u. Johannes-Passion im März-April 2011


Partitur J.S. Bach Matthäus-Passion

Aktuelle Angaben für Konzertbesucher von Passionsmusik,

wie bereits in den vergangenen Jahren möchte ich auf Konzert-Termine aufmerksam machen, die Passions-Musik von J.S. Bach im März bis April 2011 – enthalten.

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Auf  YouTube ist die Matthäus- und Johannes-Passion BWV 244 und BWV 245 als Einspielung einsehbar.

Matthäus-Passion – Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=C9EFC295FA61A468

Johannes-Passion – Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=E3F3B37AE5644A6E

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J.S. Bach

Bach-Konzert-Termine „international“

Link: http://www.bachtrack.com/find-a-concert/what/startrow=200;composer=7-bach-j-s-

.

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Die Konzert-Termine mit Passionsmusik für Deutschland können auf folgender Webseite entnommen werden eine Online-Kartenbestellung ist dort ebenfalls möglich.

Ins Screenshot nachstehend reinklicken, die Verzweigung erfolgt nach ticket-online.

ticketonline Bach Passionen I

ticketonline Bach Passionen II

ticket-online Hamburg Oratorium

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„Thomaner Chor“ und Gewandhaus-Orchester Leipzig:

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Ticketonline Bach Passionen III

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Nikolaikirche Leipzig

Sa 16.4.2011 um 18.00 Uhr Oratorium
J.S. Bach: Matthäuspassion
Bachchor Leipzig • Stephan Gogolka / Leipziger Barockorchester Antje Perscholka (Sopran), Barbara Schmidt-Garden (Alt), Daniel Ochoa (Bass)

Leitung: Stephan Gogolka

* (Karten zu 15 / 10 € am Büchertisch, online unter www.buechertisch-nikolaikirche.de

So 22.4.2011 um 9.30 Uhr Gottesdienst zum Karfreitag

H. Schütz: Johannespassion
Bachchor Leipzig • Stephan Gogolka

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Kreuzkirche Dresden

Dresden, Kreuzkirche

Samstag, 02.04.2011 um 17:00 Uhr

Kreuzkirche Dresden

Johannes- Passion BWV 245

Ausführende:
Anna Palimina – Sopran
Rebecca Martin – Alt
Markus Schäfer – Tenor
Christoph Pohl – Bass
Gotthold Schwarz – Bass
Philharmonisches Kammerorchester Dresden
Dresdner Kreuzchor
Kreuzkantor Roderich Kreile – Leitung

Weitere Termine:

Donnerstag, 21.04.2011 um 19:00 Uhr, Kreuzkirche Dresden

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Karfreitag, 22.04.2011 16:00 Uhr, Kreuzkirche Dresden

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ausführende:

Susanne Pütters – Sopran
Margriet van Reisen – Alt
Andreas Weller – Tenor
Henryk Böhm – Bass (Arien)
Andreas Scheibner – Bass (Jesus)
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie
Kreuzkantor Roderich Kreile – Leitung

Ticket-Link: http://www.kreuzkirche-dresden.de/new-website/index.php?section=Konzertkarten

Kreuzchorkonzerte mit Orchester- und Solistenmitwirkung,JohannespassionPreisgruppe 0= gelb*

39,00 EUR
(Erm. 29,50 EUR)

Preisgruppe I= orange*

32,00 EUR
(Erm. 24,50 EUR)

Preisgruppe II= rot*

25,00 EUR
(Erm. 19,00 EUR)

Preisgruppe III= grün*

18,00 EUR
(Erm. 14,00 EUR)

Preisgruppe IV= blau*

11,00 EUR
(Erm.   8,50 EUR)

Preisgruppe V= violett*

6,00 EUR
(Erm.   5,00 EUR)

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Dresden, Frauenkirche

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

20. April 2011 um 20:00 Uhr

Solisten
Knabenchor am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden
Sächsisches Vocalensemble
Philharmonisches Kammerorchester Dresden
Leitung Ludwig Güttler

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1:  67,90 € / Preisgruppe 2:  51,40 € / Preisgruppe 3:  32,70 € / Preisgruppe 4:  17,30 €

Platzgenaue Online-Buchung (Aufpreis)

Link: http://www.eventim.de/j-s-bach-matthaeuspassion-Tickets-dresden.html?affiliate=FKD&fun=evdetail&doc=evdetailb&key=357910$1152771

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Dresden, Frauenkirche

Karfreitag, 22. April 2011

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten:

Sopran: Jana Reiner – Alt: Friederike Meinel – Tenor: Kim Schrader

Bass: Egbert Junghanns – Vox Christi: Stephan Heinemann

Kammerchor der Frauenkirche – ensemble frauenkirche

Leitung: Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Ticket-Informationen:
Preisgruppe 1:  67,90 € / Preisgruppe 2:  51,40 € / Preisgruppe 3:  32,70 € / Preisgruppe 4:  17,30 €

oder Reservierungsanfrage

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St. Michelis Hildesheim

Hildesheim, St. Michaelis

Sonntag, 27. März 2011, 17 Uhr

Joseph Haydn:

Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze

Almandin-Quartett: Meike Bertram und Anne-Marie Harer – Violinen, Karoline Markert – Viola, Katharina Kühl – Violoncello

Eintrittspreise: 12 EUR (erm. 8 EUR)

Online-Verkauf: http://www.reservix.de/?werbeanzeigeID=30001

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München, Philharmonie im Gasteig

Kar-Freitag, 22. April 2011,  um 19:00 Uhr

Enoch zu Guttenberg

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Leitung: Enoch zu Guttenberg

Zusammen mit dem Orchester der KlangVerwaltung und der Chorgemeinschaft Neubeuern, mit der der Dirigent am Karfreitag Bachs Matthäus-Passion zur Aufführung bringt, verfügt Guttenberg über zwei Klangkörper, die seine ureigenste Sprache sprechen – jene hoch emotionale, oft unerbittliche Sprache, die für Guttenberg Unbedingtheit bedeutet und zugleich Herzensangelegenheit ist. Guttenbergs Matthäus-Passion nimmt in ihrer Kompromisslosigkeit eine singuläre Position ein – eine ausverkaufte Philharmonie und ein ergriffenes Publikum sind seit vielen Jahren der Dank.
Ausführende:
Anna Prohaska, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Jörg Dürmüller, Evangelist
Martin Mitterrutzner, Tenor-Arien
Stephan Genz, Christus
Jochen Kupfer, Bass-Arien
Chorgemeinschaft Neubeuern
Tölzer Knabenchor
Orchester der KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg, Leitung

Konzerteinführung um 18 Uhr mit Klaus Jörg Schönmetzler

Preise: € 84 / 76 / 68 / 60 / 48 / 34
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.

Tickets: Telefon: 089 / 93 60 93
Telefax: 089 / 930 64 94
E–Mail:  tickets@muenchenmusik.de

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Philharmonie-Gasteig

München, Philharmonie im Gasteig

Münchener Bach-Chor – Bach Collegium München

Karfreitag, 22.04.2011 um 14.00 Uhr

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ausführende:
Ruth Ziesak, Sopran
Elisabeth Kulman, Alt
Thomas Hobbs, Tenor
Thomas E. Bauer, Bass
Markus Schäfer, Tenor (Evangelist)
Joel Frederiksen, Bariton (Jesus)

Münchener Bach-Chor
Jugendchor des Münchener Bach-Chors
Bach Collegium München

Leitung & Cembalo Hansjörg AlbrechtTickets:

Tel: 0800 – 545 44 55 (gebührenfrei)
Fax: 0800 – 545 44 44 (gebührenfrei)
E-Mail: info@musikerlebnis.de
Internet: www.musikerlebnis.de


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Herrenhäuser Kirche Hannover

Hannover, Herrenhäuser Kirche

Böttcherstrasse
30419 Hannover

Samstag, 16.4.2011 um 19:00 Uhr

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ausführende:

Barbara Rotering, Sopran – Hanna Kopra, Alt – Immo Schröder, Tenor – Dietmar Sander, Bass – Michael Humann, Bass – Kantorei Herrenhausen – Knabenchor Hannover – Hannoversche Hofkabelle – Leitung: Martin Ehlbeck

Kartenpreise:
Mittelschiff   23 € , nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff 17 €, unnummerierte Platze, 3 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore       13 €, unnummerierte Plätze, 3 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte

Onlinebestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

Link: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/online.htm

Die Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche ist ab 4.3.2011 besetzt

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche Tel.: 0171 – 19 89 829

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Christuskirche Mainz

Mainz, Christuskirche

Freitag, 22. April 2011  um 18:30 Uhr

Bachchor – Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244

Bachchor Mainz, L’arpa festante München, Leitung: Ralf Otto
Ulrike Hofbauer (Sopran), Ulrike Mayer (Alt), Georg Populutz, Evangelist (Tenor), Klaus Häger (Bass), Konrad Jarnot, Christus

Dass von Bachs Passionen nur zwei vollständig überliefert wurden, mag einerseits traurig stimmen. Andererseits mag man angesichts der Vielzahl der Werke des 18. Jahrhunderts, die unwiederbringlich verloren gegangen sind, unendlich dankbar sein, dass im Schülerkreis Bachs und später in der Berliner Singakademie das Vermächtnis des Meisters sorgsam bewahrt wurde. Nicht auszudenken, wie die Welt heute ohne die „Matthäuspassion“ dastehen würde! Mehr als jegliches Wort vermag Bachs Musik über die Jahrhunderte hinweg bis heute in unmittelbar verständlicher Weise Trauer, Wut, Verzweiflung, aber auch Dankbarkeit auszudrücken.

17.30 Uhr Einführungsvortrag
18.30 Uhr Konzert
Tickets: e-mail: kartenverkauf@bachchormainz.de oder Tel. 0700–22242467

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Konzert-Termine in Ostwestfalen (OWL):

Herforder Münster

Herford, Herforder Münster

Sonntag, 10. April 2011, 18.00 Uhr
Herforder Münster

BACH: JOHANNESPASSION BWV 245

Solisten: Gudrun Horst de Cuestas, Sopran – Eike Tiedemann, Alt –

Chritoph Rösel, Tenor – N.N.  Bass

Herforder Münsterchor
Leitung, Stefan Kagl

Eintritt Kategorie B

(auch im Vorverkauf, Restkarten an der Abendkasse): Euro 13,– 20,– 25,–

(Ermäßigung für Schüler/Studenten/Schwerbehinderte um 5 €, Rentner um 3 €)

Weitere Anfragen über den Blog: „Volkers Klassikseiten J. S. Bach“ (unter Kommentare..!!)

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Flyer St. Marienkirche Minden

Minden, St. Marienkirche

J.S. Bach’s Johannes-Passion in der Version des „ha aterliers Berlin“

Termin:
Freitag, 01.04.2011
Beginn:
20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
St. Marienkirche Minden
Veranstalter:
St.-Marien-Kirchengemeinde Minden
Info-Telefon:
0571/8293063

Telefonische Buchung 0571 / 82 93 063

Bachs „Johannespassion”, das Herzstück europäischer geistlicher Musikgeschichte ist am Freitag, 1. April 2011, in einer außergewöhnlichen Fassung zu hören. Das Konzert, unterlegt mit Texten aus der jüdischen und islamischen Tradition sowie Gedichten u.a. von Else-Lasker-Schüler und Paul Celan, findet im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit” in Minden statt. Schirmherr der Veranstaltung ist Navid Kermani, Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille.

Ausführende:

Hannoversche Hofkapelle, Kammerchor St. Marien

Solisten: Johanna Winkel, Claudia Erdmann, Andreas Post, Albrecht Pöhl und Jörg Hempel.

Die Leitung hat Andreas Mitschke. Mit einem Libretto von A.S. Bruckstein Çoruh und Ruth HaCohen in Zusammenarbeit mit Sidney Corbett.

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Rudolf-Oeker-Halle Bielefeld

Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle

Musikverein Stadt Bielefeld – am Donnerstag, 21.04.2011 um  20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Bielefelder Philharmoniker

Musikalische Leitung:

Wolfgang Helbich

Veranstaltungsort: Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld  Stadtplanausschnitt

Rezension der NW: Rezension_ Matthäus Passion Wolfgang Helbich Städt.Musikverein

Karten bestellen Preise: € 24,00 / € 20,00 / € 17,00 / € 10,00 Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt

Online: http://www.bielefeld.de/de/kf/ticketservice/detailanzeigen.html?id=2010-09-10-10.42.41.378405&DATUM=21.04.2011&UHRVON=20:00&UHRBIS=

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Rudolf-Oetker-Halle – Bielefeld

 

10. April 2011 um 18:00 Uhr

J.S. Bach Johannes-Passion BWV 245

Evangelische Kantorei Sennestadt und der Universitätschor Bielefeld

Solisten:
Katherina Müller, Sopran; Bogna Bartosz, Alt;
Markus Brutscher, Tenor;
Andreas Scheibner, Bass (Arien); Tobias Berndt, Bass
(Christusworte)

Ev. Kantorei Sennestadt
Universitätschor Bielefeld
Hannoversche Hofkapelle

Leitung:
Dorothea Schenk

Karten: Tourist-Information im Neuen Rathaus Bielefeld, Musikhaus
Niemeyer, Gemeindebüro Sennestadt, Buchhandlung
Kutzner, Buchhandlung Luce, Restkarten an der
Abendkasse ab 17 Uhr

Preise: € 20,00 / € 16,00 / € 12,00 erm. Preis für Schüler/Studenten – Karten bestellen

Online: http://www.bielefeld.de/de/kf/ticketservice/detailanzeigen.html?id=2010-09-10-10.36.31.843076&DATUM=10.04.2011&UHRVON=18:00&UHRBIS=

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Weitere Termin-Angaben folgen..!!

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Der älteste Chor der Welt wird in 2012 – 800 Jahre alt – Der Thomaner-Chor im Kino ab März 2012


Thomaner-Chor Leipzig "Einzug in die Thomaskirche"

Hallo Freunde des Thomaner-Chores !

Der  Thomaner-Chor Leipzig ist ab Anfang März 2012 im Kino zu bewundern. Auf YouTube gibt es bereits davon ein Trailer zu sehen, den ich hier im Blog präsentieren möchte.

Dazu ist folgender Text hinterlegt worden:

2012 feiert der Thomanerchor Leipzig seinen 800. Geburtstag. Pünktlich zum Jahrhundert-Jubiläum wird der Chor erstmals in einem abendfüllenden Dokumentarfilm auf der Kinoleinwand zu erleben sein. Durch die persönlichen Geschichten der Thomaner entsteht ein sensibles Portrait, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht. Ersteller des Videos:

Link: http://www.youtube.com/user/accentusmusic

Ich gehe davon aus, dass dieser Thomaner-Film aus 2012 von „ACCENTUS MUSIC“ in Leipzig als eine DVD nachträglich veröffentlicht wird.

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Die Produktions-Firma „ACCENTUS MUSIC“ in Leipzig hatte ich schon einmal über die Neugründung und Veröffentlichung der DVD

Wilhelm Friedemann Bach Cantatas

berichtet:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2010/11/13/grundung-dvd-label-accentus-music-erste-dvd-veroffentlichung-kantaten-von-wilhelm-friedemann-bach/

mit Dorothee Mields (soprano) ǀ Gerhild Romberger (alto)

Georg Poplutz (tenor) ǀ Klaus Mertens (bass)

  • Wohl dem, der den Herren fürchtet (BR-WFB F 19)
  • Sinfonia d-moll (BR C7)
  • O Wunder, wer kann dieses fassen (BR-WFB F 2)
  • Ach, dass du den Himmel zerrissest (BR-WFB F 3)
  • Gott fähret auf mit Jauchzen (BR-WFB F 10)

2010 feiert die Welt den 300. Geburtstag von Wilhelm Friedemann Bach, dessen Musik aus verschiedensten Gründen lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Zahlreiche seiner Werke waren seit dem Zweiten Weltkrieg gänzlich verschollen und wurden erst 1999 in Kiew wiedergefunden. Vier Kantaten des Komponisten sind nun erstmals auf DVD erhältlich, dargeboten von Dorothee Mields, Gerhild Romberger, Georg Poplutz, Klaus Mertens, dem Bachchor Mainz und L’arpa festante unter der Leitung von Ralf Otto. Eine Entdeckungsreise in das faszinierende Werk des ältesten Sohnes Johann Sebastian Bachs.

da heisst es wie folgt:

Link: http://www.thomaner-derfilm.de/de/produktionen/produktionen-details/items/st-thomas-boys-choir.html

Pünktlich zum 800. Geburtstag wird der Thomanerchor im März 2012 erstmals in einem abendfüllenden Dokumentarfilm auf der Kinoleinwand zu erleben sein. Durch die persönlichen Geschichten der Thomaner entsteht ein sensibles Portrait, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht.

2012 feiert der Thomanerchor Leipzig seinen 800. Geburtstag. Eine beeindruckende Zeitspanne, wenn man bedenkt, dass der Chor über die Jahrhunderte alle politischen Systeme in ungebrochener Tradition überdauert hat. Heute haben DIE THOMANER Bewunderer in aller Welt. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes weltberühmt und werden auf Tourneen in Amerika, Japan und Australien wie Rockstars gefeiert.

Pünktlich zum Jahrhundert-Jubiläum wird der Chor nun erstmals in einem abendfüllenden Dokumentarfilm auf der Kinoleinwand zu erleben sein. Die Thomaner, darunter ausgewählte Protagonisten und ihr Thomaskantor Georg Christoph Biller, werden über einen Zeitraum von über einem Jahr begleitet. Durch ihre persönlichen Geschichten entsteht ein sensibles Portrait der Thomaner, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht. Der Zuschauer darf eintauchen in eine einzigartige Welt zwischen Motette, Internat und Fussballplatz, in ein Leben, das geprägt ist von Erfolg und Leistungsdruck, Zweifeln und Stolz, Heimweh und echter Freundschaft.

Ein Film für die ganze Familie, unterhaltsam und informativ, packend und beeindruckend durch erstklassige Musik und stimmliche Erlebnisse.

Programmtitel: Die Thomaner (Arbeitstitel)
Programmtitel (English): St. Thomas Boy’s Choir (working title)
Eine Produktion von: ACCENTUS Music
In Koproduktion mit: MDR
In Zusammenarbeit mit: ARTE
Gefördert durch: Mitteldeutsche Medienförderung
Ein Film von: Paul Smaczny & Günter Atteln
Kamera: Michael Boomers, Christian Schulz
Schnitt: Steffen Herrmann
Ton: Toine Mertens, Andreas Köppen
TV-Producer: Maria Stodtmeier
Produzent: Paul Smaczny
Genre: Kino-Dokumentarfilm
Produktionsjahr: 2010-2012
Länge: 90′ / 60′
Aufzeichungsort: Leipzig, Buenos Aires, Hongkong u.a.
Kinostart: März 2012
Aufzeichungsformat: HD
Tonformat: Dolby Surround 5.1
Foto: ACCENTUS Music

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Nähere Informationen erhält der Leser für „ACCENTUS MUSIC“ zur Neugründung in Leipzig als PDF:

Link: Accentus Newsletter Juli 2010

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Grüße Volker