Archiv der Kategorie: Bekannte und beliebte Bach-Interpreten

Niveauvolle h-Moll Messe erklang in der Altstädter Nicolai Kirche Bielefeld


Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld

Meine Eindrücke von der Aufführung der h-Moll Messe – BWV 232 – in der Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld!

Lange Schlangen vor dem Kirchenportal ließen mich an vorangegangene Aufführungen zum „Haller Bachfest“  an schlechte Erinnerungen der Einlasskontrolle „Böses“ erahnen. Aber, die Veranstalter haben dazu gelernt und es ging sehr zügig voran und betrat nach 5 Minuten Wartezeit die restlos ausverkaufte Nicolai-Kirche in Bielefeld.

Eine Überraschung beim Suchen meines Platzes – leider erhielt ich nur noch 1 Eintrittskarte im Vorverkauf – sah ich eine treue Blog-Begleiterin @Iris, sie hatte sich die Mühe gemacht und den weiten Weg mit dem Zug nach Bielefeld unternommen und tatsächlich noch eine Eintrittskarte bekommen. Die Wiedersehensfreude war groß und konnten sogar nebeneinander liegende Sitzplätze einnehmen und gemeinsam das Konzert am Sonntag genießen..!!

Ausführende: 84. Haller Bach-Tage in der Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld

Die Akustik der Altstädter Nicolai-Kirche erwies sich für dieses großartige Bach-Werk als gut geeignet, den Chor und das Orchester hörten wir auf unseren hinteren Plätzen recht gut.

Es ist mittlerweile Tradition geworden, dass die „Haller Bach-Tage“ in Bielefeld ihren krönenden Abschluss finden und die Konzerte voll ausgebucht sind. Das ist ein erfreulicher Nebeneffekt und sollte in Zukunft weiter Bestand haben. Am Vortag wurde bereits die h-Moll Messe von dem Bach-Chor der Johanniskantorei Halle / Westfalen in der St. Johanniskirche in Halle zu Gehör gebracht. Aufgrund einer Erkrankung der Altistin: Ute Grunewald wurde kurzfristig „Christiane Schmidt“ (Alt) für den Part verpflichtet.

Gesangs-Solisten- 84. Haller Bach-Tage Altstädter Nicolai-Kirche in Bielefeld

Warum Bach diese Kurzmesse zur vollständigen Missa tota ausbaute, ist noch nicht vollständig geklärt. Da er ab Mitte der 1730er Jahre begann, auch andere zyklische Werke mit Modellcharakter zu schaffen (Goldberg-Variationen, Weihnachtsoratorium, Die Kunst der Fuge), vermutete man, die Erweiterung könne im Zusammenhang mit diesem Bestreben stehen.

Da die umfangreiche, groß dimensionierte und reich besetzte Messekomposition Elemente des konzertanten Stils der Kantate aus Bachs Zeit aufnimmt („Missa concertata“) und im besten Fall zu kirchlichen Hochfesten in liturgischen Messfeiern verwendet werden kann, verliehen ihr die Musikliebhaber des 19. Jahrhunderts den Beinamen „Hohe Messe in h-Moll“, in Anlehnung an die Bezeichnung „Missa solemnis“. Die Tonartbezeichnung bezieht sich dabei auf den Beginn des Werkes – tatsächlich stehen nur wenige weitere Sätze in h-Moll, die meisten hingegen in anderen Tonarten (wegen der Naturtrompeten überwiegend in der Paralleltonart D-Dur).

Erstaunlich, was dieser Bach-Chor (Laien-Chor) stimmlich an Potential besitzt, im Bass leider etwas unterbesetzt war er nur sehr schwer zu hören und steigerten sich im Schlussteil zu einer großartigen Leistung.

KMD Martin Rieker

Erstaunlich, was der rührige Leiter der Haller Bach-Tage „KMD Martin Rieker“ auf die Beine stellt und zu einem befriedigen Ergebnis führt. Die h-Moll Messe ist schon ein gewaltiges Werk und benötigt dafür gut ausgebildete Chöre um das umsetzten zu können. Die Probenarbeit des Laienchores muss immens gewesen sein und führten dieses Bach-Werk gekonnt auf. Das „Ensemble aperto“ mit historischen Instrumenten besetzt gelang eine vorzügliche Aufführung, die klanglich alle Voraussetzungen erfüllten.

Als eine gravierende Fehlbesetzung entpuppte sich der mir unbekannte Hornist in dem Satz 11 für Bass-Solo: „Gloria – Quoniam tu solus sanctus“. Für diese wunderbare Bass-Arie ist ein gelungenes Horn als Begleitung unverzichtbar. Das war auch der einzigste Wehrmutstropfen in einer rundherun gelungenen Werkswiedergabe. Die Tenor-Besetzung mit „Daniel Johannsen“ war ein Volltreffer und bestach durch seine glasklare Wortartikulation und schlanken Stimmführung. Die 1. Sopranistin: „Cornelie Isenbürger“ vom hiesigen Stadt-Theater Bielefeld, überzeugte wiederum mit einem glockenreinen Sopran.

"Ensemble aperto" - "Bach-Chor" der Johanniskantorei Halle:Westf.

Umfangreicher Schluss-Applaus zeugte von einem rundum gelungenen Konzertabend und als ein würdiger Abschluss der 84, Haller Bach-Tage in Bielefeld. Auf Wiedersehen in 2012 an alter Stätte und wieder mit einem Bach-Werk? Ich bin gespannt, was uns der KMD Rieker wieder aus seiner Fundgrube präsentieren wird.

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Eine PDF-Rezension der NW Bielefeld und „Haller Kreisblatt“

Link: NW-Rezension h-Moll Messe Bielefeld

Link: Haller Kreisblatt Rezension h-Moll Messe Febr 2011

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Einführung in die  H-Moll-Messe BWV 232

Link: Einführung in das BWV 232 H-Moll-Messe

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibungen


Liebe Bach-Freunde!

Gemälde: "Johann Sebastian Bach" von Elias Gottlob Haußmann (1746)

Nach den Veröffentlichungen der

„BWV im Blog“

– möchte ich an jedem Sonntag den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- und Sehprobe für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung stellen.

Die Quellenangaben mit Musikbeispielen auf  „YouTube“ sind schier unerschöpflich.

Eine inhaltliche Kantaten-Beschreibung von „Sir John Eliot Gardiner“ ist in seinem Reisetagebuch als PDF einsehbar und steht als Download zur Verfügung!

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Heute  am 13. Februar 2011 begehen wir den 5. Sonntag nach Epiphanias.

J.S. Bach hat für die 4 Sonntage „Epiphanias“ folgende Kantaten-Werke komponiert:

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Sonntag Epiphanias jeweils am 6. Januar:

BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“/ Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol.  18 – CD 1

BWV 123 „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 18 – CD 1

BWV 248 „Weihnachts-Oratorium, Kantate 6″ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. DVD „Weimar Herderkirche“ (Start der Bach-Cantata-Pilgrimage im Dez. 1999)

Reisetagebuch Sir Gardiner für Weihnachten und Epiphanias Link: sdg 174_ger

Künstler Beitrag / Link: Kuenstlerbeitrag Julian Clarkson-Bass

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1. Sonntag nach Epiphanias:

BWV 32 „Liebster Jesu, mein Verlangen“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 18 – CD 2

BWV 124 „Meinen Jesum lass ich nicht“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 18 – CD 2

BWV 154 „Mein liebster Jesus ist verloren“ / Link YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 18 – CD 2

Reisetagebuch Sir Gardiner für Weihnachten und Epiphanias Link: sdg 174_ger

Künstler Beitrag / Link: Kuenstlerbeitrag Julian Clarkson-Bass

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2. Sonntag nach Epiphanias

BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 19 – CD 1

BWV 13 „Meine Seufzer, meine Tränen“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 19 – CD 1

BWV 155 „Mein Gott, wie lang, ach lange“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 19 – CD 1

Reisetagebuch Sir Gardiner für 2. und 4. Sonntag nach Epiphanias Link: sdg 115_ger

Künstler Beitrag / Link: Kuenstlerbeitrag Maya Homburger – Violine

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3. Sonntag nach Epiphanias

BWV 72 „Alles nur nach Gottes  Willen“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. DG (Deutsche Grammophon)

BWV 73 „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. DG (Deutsche Grammophon)

BWV 111 „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. DG (Deutsche Grammophon)

BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. DG (Deutsche Grammophon)

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4. Sonntag nach Epiphanias

BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 19 – CD 2

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“ / Link: YouTube

Gardiner Pilgrimage Vol. 19 – CD 2

Reisetagebuch Sir Gardiner für 2. und 4. Sonntag nach Epiphanias Link: sdg 115_ger

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5. Sonntag nach Epiphanias

keine Kantate vorgesehen..!!

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Dirigent Karl Richter

Ein zusätzlicher Tipp:

für Karl Richter – Fans (zum 30. Todestag) BR-Klassik-Radio

Montag, 14.2.2011

Johann Sebastian Bach

Messe h-moll, BWV 232 um 19.05 Uhr

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Ich wünsche allen Bach-Freunden einen schönen Sonntag und werde diese Angaben für die folgenden Sonntage vervollständigen.

Grüße

Volker

Bach Stiftung St. Gallen neues Video auf YouTube Veröffentlicht


Hallo Bachfreunde,

eine exzellentes Video hat die Bach-Stiftung St. Gallen (Schweiz) auf YouTube neu veröffentlicht. Siebter Satz (aria, soprano) aus der Kantate BWV 36 („Schwingt freudig euch empor“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solistin wirkt Nuria Rial (Sopran).

Nähere Informationen: www.bachstiftung.ch

Viel Spaß und Gruß

Volker

 

J.S. Bach – Film Dokumentationen über seine Lebensstationen


Liebe Bachfreunde!

Eine beeindruckende Film-Dokumentation von der BBC über die Lebensstationen von J.S. Bach gibt es auf YouTube zu entdecken, leider ist der Kommentar nur in englisch zu hören aber, es ist ein beeindruckender Film, den ich heute durch Zufall entdecken konnte und empfehlen möchte.

Auf der YouTube-Webseite ist folgende Inhaltsangabe vorhanden – (eine deutsche Goolge-Übersetzung) – dort heisst es wie folgt:

Erstaunlich an Standorten in ganz Deutschland zentral gefilmt „, JS Bach: Leben und Werk“ setzt einen neuen Standard für kunstvolle Verfilmung von Musik Performance.

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Taufbecken J.S.Bach in der Georgenkirche Eisenach

Eine DVD möchte ich vorstellen

mit hervorragenden Leistungen aus einer Vielzahl von Bach-Werken im Rahmen der Standorte für die Musik gedacht war: Kirchen und Burgen. Enthält die erste gefilmte Performance auf dem kürzlich rekonstruierten Wender-Orgel in Arnstadt, wo Bach arbeitete zu Beginn seiner Karriere.

Zusätzliche Funktionen beinhalten einen 21-minütiger Dokumentarfilm über das Leben und Werk von JS Bach, in fünf Sprachen (Englisch,Deutsch, Spanisch, Französisch und Japanisch) berichtete.

Enthaltene Musik-Stücke auf der DVD:

– Toccata & Fuge in d-Moll BWV 565 (Gottfried Preller, Orgel; BachKirche, Arnstadt, Wender Orgel rekonstruiert von Otto HoffmannOrgelbau von Ostheim)

– Kantate „Gott ist mein König“ BWV 71 (Telemann-Kammerorchesterund Chor, St. Mary’s Church, Mühlhausen)

– Konzert in C BWV 984 nach Johann Ernst von Sachsen-Weimar(Christine Schornsheim, Cembalo; Weimar Castle)

– Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur BWV 1048(Telemann-Kammerorchester; Köthen Schloss)

– Motette „Der Geist hilft Unser Schwachheit Auf“ BWV 226 (Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor von Georg Christoph Biller durchgeführt; Thomaskirche, Leipzig)

– Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 (Dresden Streichtrio; Alte Börse, Leipzig)

Die Link-Angabe zur DVD erfolgt am Beitrags-Ende.

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Zwei Videos von der BBC (Originalton Englisch)

Video 1

Video 2

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Zwei Videos über Bach’s Lebensstationen in Mitteldeutschland

Eine  J.S. Bach – Film-Dokumentation – Teil 1
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland.
Film aus dem Jahr 2000.

Zum Video 1  >>>  h i e r – klicken  <<<

Video 2

Eine J.S. Bach Film-Dokumentation Teil II
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland
Film von 2000

Zum Video 2  >>>  h i e r – klicken  <<<

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Ein weiteres Video mit dem Titel::

J.S. Bach „Der liebe Gott der Musik“

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P.S. 

Danke @Uwe für den Tipp:

Die von mir erwähnte DVD gibt es für 19,90 € beim Verlag Kamprad.

Verlag-Kamprad-DVD-Lebensstationen-Bach 19,90 €

Link:

http://shop.vkjk.de/1000_or1_de_60440078_j-s-bach-leben-und-werk_detail.html

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Grüße

Volker

Video-Schätze der „Klassischen Musik“ Albrecht Mayer Transkription für Oboe – Alt-Arie aus dem BWV 244 – Erbarme dich, mein Gott


Liebe Klassik-Freunde!

Mir liegt ein neues Thema sehr auf dem Herzen und beginne heute mit:

„Video-Schätze der Klassischen Musik“

Albrecht Mayer Oboist

Auf BR-Klassik war am Sonntag ein Oboen-Konzert mit Albrecht Mayer zu bewundern. U.a. wurde von Albrecht Mayer – (1. Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) – von J.S. Bach aus der Matthäus-Passion, BWV 244 aus dem 2. Teil die Alt-Arie: „Erbarme dich, mein Gott“ in einer Fassung ohne Alt-Stimme von ihm als Transkription für eine Oboe da caccia gespielt, was mich total begeistert hat.

Diese Klassik-Sender: BR-Klassik, ARTE, 3sat, EinsFestival und zdfTheater, kann ich jedem nur empfehlen sich in der Programmabfolge einmal zu informieren, da gibt es so manch Neues und Bewährtes aus der Klassik zu entdecken.

Ein Konzertausschnitt aus der Matthäuspassion BWV 244 mit der Alt-Arie als Transkription für Oboe da caccia „Erbarme dich, mein Gott“ nachstehend:

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Ich wünsche mir, dass dieses Thema auf breite Zustimmung stoßen wird und wünsche allen ein schönes Seh- und Hörvergnügen.

Gruß

Volker

PDF – SDG Cantata Index


Liebe SDG-Freunde!

Eine PDF-Darstellung als „SDG-Cantata-Index“ ist vom Label: „Soli Deo Gloria (SDG) Monteverdi in England“ offiziell im Internet veröffentlicht worden. Dieser Cantata-Index enthält alle eingespielten Kantatenwerke von J.S. Bach, die von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi Choir im Bachjahr 2000 eingespielt wurden.

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PDF zum Download nachstehend:

Link:  SDG Cantata Index

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oder als Original (kein Download möglich) von der Web-Seite SDG:

Link:  SDG-Cantata-Index

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Interview: Enoch zu Guttenberg – Mein Vater hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von J.S. Bach geschöpft!


Dirigent Enoch zu Guttenberg

In einem Interview der FAZ äußert sich Enoch zu Guttenberg – (Dirigent und Leiter der „Chorgemeinschaft und Klangverwaltung Neubeuern“) –  zu Fragen des Musik-Konsums in der Weihnachtszeit.

Fragt man einen kritisch reflektierenden Geist wie den Dirigenten Enoch zu Guttenberg, der sich mit Vorliebe quer zum Zeitgeist eines mehr und mehr kommerzialisierten Musikbetriebs stellt, fängt man sich eine freundliche, aber grundsätzliche Abfuhr ein: „Musik-Erleben hilft mir persönlich nicht, um mit einer bestimmten Situation – sei es einer schweren, einer festlichen oder einer besonders glücklichen – fertig zu werden. Vielleicht ist das eine Profi-Krankheit. Ganz anders als beim ausübenden Musiker kann das aber bei den Menschen sein, für die die Musik gemacht wird. Mein Vater beispielsweise hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von Johann Sebastian Bach geschöpft – noch bis in seine letzten Stunden hinein. Ich dagegen beziehe nicht aus dem Hören, sondern aus dem Aufführen selbst unglaubliche Kraft……

Zum Interview der FAZ – h i e r  klicken..!!

Biographie von Enoch zu Guttenberg: –  h i e r ..!! –

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Grüße

Volker

J.S. Bach Stiftung St. Gallen gibt ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Jugendarbeit des Thomaner Chores


Thomaner Chor Leipzig

Mit einem Benefiz-Konzert am 30.12.2010 in der St. Laurenzenkirche von St. Gallen/Schweiz um 19:00 Uhr – mit dem Magnificat von J.S. Bach – wird die Jugendarbeit des „Thomaner Chores“ Leipzig finanziell unterstützt.

Das war für mich eine riesige Überraschung, dass eine Bach-Stiftung aus der Schweiz selbstlos ein Konzert zu Gunsten der Thomaner veranstaltet und die finanziellen Einnahmen der Jugendarbeit für die Thomaner zur Verfügung stellt.

In dem PDF-Programm heisst es dazu:

Die Unterstützung des forum thomanum durch die Einnahmen des heutigen Benefizkonzerts ist ein wichtiger Beitrag, die Zukunft des von Johann Sebastian Bach geprägten Thomanerchors zu sichern.

Diese großartige Geste aus der Schweiz will ich in Deutschland nicht unerwähnt lassen und habe mich dazu entschlossen, dieses großartige Nachricht zu publizieren.

Programm

„Weihnachtsoratorium, 1. Kantate“, BWV 248

Lesung: Klaus Merz, Schriftsteller

„Magnificat“ BWV 243 für Soli, Chor und Orchester

Mitwirkende

  • Leitung: Rudolf Lutz
  • Sopran: Susanne Frei, Noemi Sohn, Leonie Gloor, Guro Hjemli, Francisca Näf
  • Alt: Jan Börner, Antonia Frey
  • Tenor: Bernhard Berchtold
  • Bass: Fabrice Hayoz, Manuel Walser

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/auffuhrungen-tickets/abendprogramm/sonderkonzert-magnificat/

J.S. Bach Stiftung St. Gallen - Konzert

Eine Dankeschön an die Schweizer Bach-Freunde für diese großartige Neuigkeit, für das Konzert wünsche ich einen großen Besucher-Zuspruch und ein tolles Gelingen.

Über dieses Konzert ist im Vorfeld im St. Galler Tageblatt ein Artikel verfasst worden, der nachstehend als PDF eingesehen werden kann.

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PDF – st_galler_tagblatt_-_magnificat

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Ein kleiner TV-Spot zum Benefiz-Konzert.


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Eine Rezension des Konzertes vom St. Gallener Tageblatt nachstehend:

Rezenion St. Gallener Tageblatt zum Konzert der Bach Stiftung St. Gallen

Zur größeren Ansicht in das Foto klicken..!!

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Herzliche Grüße in die Schweiz

Volker

TV-Sender mit Klassischer Musik u.a. Weihnachtsoratorium BWV 248 zu Weihnachten 2010


Aufführung WO in der Herder Kirche Weimar Sir Gardiner EBS Monteverdi Choir Dez. 1999

Nach den umfangreichen Radio-Angaben mit „Klassischer Musik“ zu Weihnachten und Neujahr, erfolgen von mir nun als Zusatzinformation die TV-Sender mit „Klassischen Musik-Sendungen zur „Weihnachtszeit.“ Ob alle Fernsehsendungen von mir dazu feststellbar waren,  bin ich mir nicht ganz sicher, es ist eine Auswahl überwiegend mit dem BWV 248 von J.S. Bach das „Weihnachts-Oratorium.“

Zu den Sendungen:

MONTAG, 20. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 60 Min.

Adventliche Festmusik aus Dresden, Frauenkirche Dresden, Sendung von November 2009

DIENSTAG, 21. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 50 Min.

Helmuth Rilling dirigiert Bach-Motetten

Evangelische Stiftskirche Oberkaufungen, 1990

MITTWOCH, 22. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.

Adventliche Festmusik aus Dresden

Frauenkirche Dresden, Sendung von November 2009

FREITAG, 24. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 85 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 1-3, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981

Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt

ZDF Theaterkanal 15:25 Uhr, 75 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 4-6, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981

Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt

3Sat 20:15 Uhr, 105 Min.

Christmas in Vienna (Wien)

Weihnachtliches Galakonzert

BR-Alpha 22:45 Uhr, 90 Min.

ARD-Weihnachtskonzert 1990

Vor 20 Jahren: Erstes Weihnachtsfest im vereinten Deutschland

SAMSTAG, 25. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 1 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

BR 11:00 Uhr, 85 Min.

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantate I-III

Dieser BR-Mitschnitt zeigt eine Interpretation der ersten drei Kantaten

mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, der Akademie für Alte Musik Berlin und namhaften Solisten (Rachel Harnisch, Anke Vondung, Maximilian Schmitt, Christian Immler und Sonja Philippin) unter Peter Dijkstra.

SONNTAG, 26. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 2 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

arte-tv  10:35 Uhr

Christmas in Vienna von 2010 Weihnachtskonzert

BR-Alpha 11:00 Uhr, 45 Min.

Christmas in Vienna (Wien)

Weihnachtsgala aus dem Wiener Konzerthaus 2009

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 50 Min.

Helmuth Rilling dirigiert Bach-Motetten

Evangelische Stiftskirche Oberkaufungen, 1990

MONTAG, 27. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 3 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 85 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 1-3, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981 mit dem Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt.

ZDF Theaterkanal 10:25 Uhr, 75 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 4-6, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981 mit dem Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt.

 

FREITAG, 31. DEZEMBER 2010

MDR 17:00 Uhr, 80 Min.
Konzert
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
live aus dem Neuen Gewandhaus Leipzig

ARD 17:15 Uhr, 90 Min.
Konzert
Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2010
live aus der Philharmonie Berlin

ZDF 17:30 Uhr, 90 Min.
Konzert
Silvesterkonzert aus der Semperoper
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Fernseh-Sendungen ab Januar 2011

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Samstag, 01. Januar 2011

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 4 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

Sonntag, 02. Januar 2011

BR 11:40 Uhr, 85 Min.

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantate 4 bis 6

Der Chor des Bayerischen Rundfunks, einer der besten Chöre der Welt, singt Bachs Weihnachtsoratorium. Das Bayerische Fernsehen war dabei, als der Chor im Dezember 2010 mit Solisten und dem Orchester Akademie für Alte Musik Berlin, einem der besten Ensembles mit historischen Instrumenten, Bachs beliebte Weihnachtsmusik in zwei Konzerten im Herkulessaal der Münchner Residenz aufführt.

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Diese Angaben sind zur Zeit unvollständig und werden nach neuen Erkenntnissen täglich aktualisiert..!!

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Wer eine WO-Dokumentation von Dezember 1999 aus der Herderkirche Weimar von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi-Choir auf  YouTube ansehen möchte, nachstehend der Link:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Heute in NDR Kultur: Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang


Ganz aktuell – habe ich gerade gefunden.

NDR kultur
Samstag 18.12.2010 18 – 19 Uhr
Livestream:

Link zum NDR zum nachträglichen Anhören nachstehend:

Link: http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?stationid=ndrkultur&itemid=audio53947

Das Interview als Download in mp3-Format

Link:  http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3020/AU-20101214-1516-0901.mp3

Botschafter von Hoffnung und Glaube
Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang

John Eliot Gardiner, Dirigent „Ich glaube, dass Bachs Musik eine universelle Botschaft von Hoffnung und Glauben transportiert, die jeden berühren kann, unabhängig von seiner Kultur, seiner Religion oder seinen musikalischen Vorkenntnissen“, sagt John Eliot Gardiner, der am nächsten Sonnabend in der NDR Kultur Reihe „Das Gespräch“ zu Gast ist. Und er muss es wissen, denn er hat diese Musik auf der ganzen Welt dirigiert, sogar vor Straßenkindern in Soweto.

Sein größtes Projekt bisher war die „Bach Pilgrimage“, eine Pilgerreise, bei der er innerhalb eines Jahres sämtliche 198 überlieferten geistlichen Kantaten von Bach aufführte, nicht nur an Bachs Wirkungsstätten in Thüringen, sondern auch in Rom, in Santiago de Compostela und in New York. Ein Mammutprojekt, von dem der Brite auch heute noch voller Begeisterung erzählt. Und er hat alle Konzerte mitschneiden lassen und bei seinem eigenen Plattenlabel Soli Deo Gloria veröffentlicht.

Die beiden letzten CDs sind gerade erschienen, passend zur Jahreszeit u.a. mit Kantaten zu Weihnachten und Epiphanias. Damit haben die Pilger, zu denen auch der Monteverdi Chor und die English Baroque Soloists gehören, endgültig das Ziel ihrer Reise erreicht. Grund genug, einige Stationen noch mal Revue passieren zu lassen.

P.S.

Die Gesamt-CDs vom Label SDG nachstehend:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

DIE ZEIT – Bericht über Sir John Eliot Gardiner – BACH-KANTATEN In der Kirche tanzen


Sir J.E. Gardiner am Bachdenkmal vor der Thomaskirche Leipzig

Über sein umfangreiches Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 – Projekt von Sir J.E. Gardiner kommt zum rechtzeitigen Zeitpunkt eine gute und launige Rezension in der Zeitung „DIE ZEIT.“ Bereits vorhandene Kommentare sind in der Zeitung DIE ZEIT  am Fußende zu beachten..!!

John Eliot Gardiners lange Pilgerreise zu Bach ist zu Ende. Sie liegt nun auf 27 CDs vor.

SDG-CDs zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

Der Mann hat Visionen, und keine, mit denen er zum Arzt gehen sollte. John Eliot Gardiners Entschluss, das komplette überlieferte Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs, knapp 200 Kantaten, im Laufe eines Jahres in historischen Kirchen quer durch ganz Europa von Santiago de Compostela bis Eisenach live aufzuführen, war eine solche Vision……..

Zum Artikel DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2010/48/M-Gardiner

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Grüße Volker

Sir John Eliot Gardiner – EBS und der Monteverdi Choir brillierten mit den Advents-Kantaten von J.S. Bach in der Philharmonie Berlin


Philharmonie Berlin Sir Gardiner mit Advents-Kantaten

 

J.S. Bach

Advents-Kantaten

in der

Philharmonie Berlin

am 6.12.2010

EBS und Monteverdi Choir.

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Programm:

Johann Sebastian Bach:

Eingang Philharmonie Berlin

 

Nun komm der Heiden Heiland BWV 61

Konzert für Violine und Oboe BWV 1060

Schwingt freudig euch empor BWV 36

Wachet! Betet! BWV 70

Als Zugabe: (Eingangs-Choral) „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140

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Mit einer Verspätung von 10 Minuten kam unser ICE aus dem Kulturgebiet Ruhr2010 in Bielefeld um 08:50 Uhr an. Voll gepfropft mit Computer Freaks an ihrem Laptop und bimmelnden Handys erreichten wir nach einer problemlosen Anfahrt um ca. 11:30 Uhr unser Reiseziel Berlin-HBF. Die Orientierung zu unserem Hotel war in diesem riesigen HBF-Neubau nicht ganz einfach, aber erprobte Gardiner-Reise-Fans wissen auch mit solchen Situationen umzugehen. Quartier bezogen wir in einem sehr günstigen Mercure-Hotel – (die Buchung erfolgte schon im September) – unweit des Potsdamer Platzes. Hier fühlten wir uns heimisch und geborgen . Unser erster Tripp folgte zu Fuß vom Hotel über den Potsdamer Platz zur Philharmonie Berlin, ein Foto von dem „Scharoun-Gebäude“ sollte unbedingt für den Blog bei Tageslicht erfolgen und erreichten unser Ziel nach Einnahme eines Glühweines auf dem Weihnachtsmarkt an den Potsdamer-Platz-Accarden.

Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz Berlin im Hintergrund "Sony-Center"

Gegen Früh-Abend wollten wir unbedingt noch etwas Warmes in unseren Magen bekommen und stapften tapfer bei der Hundskälte Richtung Sony-Center. Wie es so schön der Zufall wollte, trafen wir dort auf „@Iris und @Karl-Heinz“ und konnten gemeinsam unser Essen in dem Brauhaus Lindenbräu dort in  einer gemütlichen Runde einnehmen.

Der anschließende gemeinsame Fußmarsch Richtung Philharmonie war ein Katzensprung von nicht ganz 10 Minuten und kamen dort eine halbe Stunde vor Konzertbeginn durchfrohren an und konnten uns in dem riesigen aber warmen Foyer entsprechend aufwärmen. Wunderbar, dass der kurzfristig angesagte Konzert-Besuch von @Wolfgang, mit seiner Tochter @Constanze, klappte, in trauter Runde fieberten wir nun dem Konzert entgegen. In der riesigen profanen Philharmonie war es nicht ganz einfach, die Ränge – Links und Rechts – auseinanderhalten zu können, die Beschilderung ist nicht sehr ergiebig und sollte eine eindeutigere Aussageform besitzen.

Nun war es soweit, unser erster Besuch des Karajan-Rattle-Musentempel zu bestaunen und Sir Gardiner einmal mit Kantaten – nicht in einer Kirche –  sondern in den heiligen Hallen der Philharmonie beiwohnen zu können, damit ging endlich ein langgehegter Traum in Erfüllung.

Unsere eingenommenen Plätze erwiesen sich bis zu Pause als nicht ganz glücklich gewählt, mit dem erklingen der 1. Advents-Kantate:

BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“

kam das grazile und beim hauchzarten Singen vom Monteverdi Choir und English Baroque Soloists nur sehr bedingt hörbar an, die sehr große Entfernung zur Mitte des riesigen Raumes war ein großer Nachteil und mussten sehr genau hinhören, um akustisch alles mitzubekommen. Hier haben wir doch sehr den Kirchen-Hall vermisst, es klang ein wenig trocken und man fühlte sich nicht unbedingt mit eingebunden. Besser wurde es nach der Pause, wir wechselten in freie Plätze über näher am Ring des Geschehens gelegen und wurden dann total entschädigt, da erlebten wir  dann hautnah das Orchester, den Chor und die Gesangs-Solisten vom Feinsten, konnten John Eliot mit seiner unnachahmlichen Art einmal wieder aus allernächster Nähe bewundern und die Akustik war perfekt.

Bass - Jonathan Sells - in der Philharmonie Berlin

Die Kantate BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“ komponierte Bach zu seiner Weimarer Zeit zum 1. Advent 1714. Herausgreifen möchte ich aus dieser Kantate Satz 4 mit dem Bass-Rezitativ: „Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an.“ Wunderbar, wie Gardiner sein Orchester auf dieses Anklopfen einstellt, die Pizzicato-Akkorde der Instrumente als ein Symbol des Anklopfens und Verharren, ob die Tür aufgetan wird, war traumhaft gelungen, ein großartiger Bassist: Jonathan Sells, sang Raumfüllend sein Anklopf-Rezitativ in einer bewundernswerten und überzeugenden Art. Hier wächst wieder ein Bass-Solist heran, dem in Zukunft eine großartige Karriere vorausgesagt werden kann. In der Statur erinnert er mich ein wenig an den SDG-Tenor: Mark Padmore..!!

Wie bereits im Vorfeld seiner Konzert-Programme für 2010 angekündigt, möchte Sir Gardiner einmal den Oboisten in seinem Orchester „Prof. Michael Niesemann“ mit Solo-Instrumentalwerke von

Prof. Michael Niesemann - Oboe - in der Philharmonie Berlin

Prof. Michael Niesemann - Oboe - in der Philharmonie Berlin

J.S. Bach besonders herausstellen. Bereits beim Bach-Fest 2010 in Köthen wurde dies bereits so glänzend umgesetzt. Nun wieder ein Highlight in der Philharmonie Berlin für „Michael Niesemann“ und für die 1. Geigerin: „Kati Debretzeni“ mit dem

„Konzert für Oboe und Violine, Streicher & Continuo c-Moll“ BWV 1060.

Dieses Werk entstand um 1719 in Köthen und Bach transkribierte dieses Konzert zwischen 1730-1733 in Leipzig für zwei Cembali, Streicher und Continuo. Nach den Aussagen seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach soll J.S. Bach die Violine gespielt haben sein Spiel war rein und durchdringend. Es entspricht einer Konzertform Vivaldis und hat einen beschwingten und dynamischen Inhalts-Stil, der von dem Oboisten Michael Niesemann und Kati Debretzeni zu einer großartigen Interpretation führte. Man mag fast urteilen, dass die Violinistin in ihrem Spiel im künstlerischen Ausdruck und mit der Geige einen so warmherzigen Ton erzeugt, was in der Vergangenheit so nicht zu beobachten war. Der künstlerische Leiter des Abends erwies sich als ein wahrer Kavalier und

Kati Debretzeni - 1.Violine (Konzertmeisterin von EBS)

blätterte ihr die Notenseiten um. Michael Niesemann ist ein Top-Oboist und entwickelte mit Kati eine Spielfreude, die das Publikum in seinen Bann zog, Herr Bach hätte seine hellste Freude an den beiden Künstlern gehabt. Frenetischer Applaus, der Scharoun-Bau bebte, bezeugte, dass ein grandioses Virtuosen-Paar ein Werk so bezaubernd und brillant umzusetzen weiss. Das war Können auf allerhöchstem Niveau..!!

Nach diesem nicht adventlichen-Zwischenspiel erklang die Kantate:

„Schwingt freudig euch empor“ BWV 36.

Diese Kantate wurde von J.S. Bach am 2. Dezember 1731 in Leipzig aufgeführt. Nach einer kürzeren Erstfassung als Kirchen-Kantate entstand wahrscheinlich mit Hilfe Picanders die heute geläufige zweiteilige Advents-Kantaten-Fassung, die mit einer tiefgreifenden Veränderung die Ankunft Jesu feiert. Der Evangelien-Text zum 1. Advent schildert nach Matthäus 21, 1-9 den Einzug Jesu in Jerusalem. Diese Kantate besitzt eine gewisse Ausnahmestellung. Anstelle von Rezitativen hat Bach in dieser Kantate solistische Choralbearbeitungen vorgenommen.

Ein Juwel besitzt diese Kantate in Teil zwei in Satz sieben mit der Sopran-Arie: „Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen wird Gottes Majestät verehrt.“

In dieser verhalten gesungenen Sopran-Arie mit einer konzertierenden Geige zur Unterstützung wird im Mittelteil eine Echowirkung zwischen der Sängerin und Instrument erzeugt und als Bezeugung „Gottes Majestät“ verehrt. Das gelingt so herzzerreissend schön, das die Besucher faszinierend dies als einen wundersamen Glücksmoment erfassen, das ist wieder eine so unbeschreibliche Musik von Bach, die einem das Herz vor Glück zerspringen lässt. Die Sopranistin – Zoe Brown (der Name ist mir leider nicht bekannt, als Sängerinnen war „Zoe Brown“ oder „Katy Hill“ benannt worden, Danke an Jonny Sells für seine Rückmeldung und Klarstellung) – aus dem Monteverdi Choir zelebrierte diese Sopran-Arie auf wunderbarster Weise, ein Engels-Gesang pur, danke für diesen wunderbaren Glücksmoment, der uns voll getroffen hat…!!

Zu bewundern ist bei den Gesangs-Solisten vom Monteverdi Choir, dass alle Gesangs-Vorträge ohne eine Partitur vorgetragen wurden, das ist schon erstklassig zu nennen und als sehr nachahmenswert empfohlen, das sieht man sonst sehr sehr selten, aber diese Könner haben das verinnerlicht und besitzen das exzellente Format dafür. Wenn ich schon einmal bei den Lobpreisungen angelangt bin, möchte ich aber auch ein wenig verhaltende Kritik ausüben. Es ist bekannt, dass Sir Gardiner dem Nachwuchs eine Chance zum Singen und Weiterbildung anbietet. Aber, das stimmliche Volumen für so eine riesige Konzerthalle ist teilweise nicht vorhanden und lässt doch einige Wünsche aufkommen, diese solistischen Gesangsbeiträge von exzellenteren Sänger/innen vortragen zu lassen, die im Stimmvolumen dieses Manko nicht besitzen.

Nach diesen aufgeführten Werken wurde die Pause eingeläutet und unser Platzwechsel Richtung Ring-Mitte vorgenommen, diese neuen unbesetzten Plätze hatten wir uns während der Aufführung schon ins Visier genommen und sind voll dafür entschädigt worden, nah am Geschehen und eine exzellente Akustik – zum Genießen schön.

Nach der Pause:

Kantate: „Wachet! betet! betet! wachet!“ BWV 70

Trompete - Neil Brough

Diese Kantate komponierte J.S. Bach in Weimar, wo sie im Dezember 1716, für den 2. Advents-Sonntag bestimmt, aufgeführt wurde. In Leipzig ordnete Bach diese Kantate dem 26. Sonntag nach Trinitatis zu, wo sie erstmals am 21. November 1723 erklang. Die nunmehr zweiteilige Kantate handelt vom Ende der Welt und der Erwartung der Wiederkunft Christi. Nach einer Sinfonia und dem Eingangschor „Wachet! Betet“ rüttelt ein Bass-Accompagnato – (Accompagnato = ital. begleitet) – mit Trompete, Oboe, Streichern und Bc die verstockten Sünder wach.

Auf diese herrliche Kantate hatten wir uns so sehr gefreut, da ein Trompetenpart einfach das Salz in der Suppe ist. Der fantastisch blasende Neil Brough erwies sich wieder einmal als ein einsamer Könner in der Trompeten-Gilde, sein zurückhaltendes und dann wieder donnerndes Blasen war ein exzellenter Höhepunkt. In Satz zwei mit dem Bass-Rezitativ: „Erschrecket, ihr versotcketen Sünder“ wurde sein Trompeten-Part mit dem wunderbaren Gesang von Jonathan Sells zu einem weiteren Höhepunkt nach der Pause. Erstaunt ist der Besucher darüber, was für ein Potential der Monteverdi Choir an Neuankömmlingen besitzt. Jonathan Sells wirkte beim Bachfest 2010 in Leipzig bei der h-moll-Messe mit und war der Gesangs-Star  – neben den uns unbekannten Sopranistinen „Zoe Brown“ oder „Katy Hill“ – des Konzertes. In drei Bass-Partien des BWV 70 konnte Jonathan Sells sein Können offenbaren und ist ein Juwel in der Gardiner-Sanges-Gilde..!! Diese zweiteilige Kantate besaß absolutes Weltklasse-Niveau in der Interpretation von Gardiner und den wunderbar anzuhörenden English Baroque Soloists, die Choräle waren ebenso ein Highlight, da ist der Monteverdi Choir in der Ausführungsform einmalig, wie Gardiner sie fordert, ermuntert, piano oder kraftvoll auftrumpfend das ist die Meisterhand des Magiers „Sir John Eliot Gardiner“ der dem Text und der Musik seine Deutung und Form verleiht, das ist Kunst in Vollendung,was er so unübertrefflich zu meistern versteht. Bei seinem Dirigier-Stil ist alles in Bewegung, wenn es das Werk fordert, den Oberkörper weit vorgestreckt, wiegend in den Hüften und mitsingend fordert er dem Orchester und Chor alles ab, einfach wunderbar dieser Bach-Papst, wie ihn ein Zeitungs-Rezensent einmal titulierte, dem ist so und wir hoffen alle inständig, dass er trotz seiner anstehenden Auszeit in 2011 uns weiterhin als der geniale Bach-Interpret erhalten bleibt.

„Soli Deo Gloria“

Auf YouTube

gibt es ein Video von Gardiner-EBS und dem Monteverdi Choir mit dem BWV 70 als Eingangs-Satz zum Genießen schön..!!

Sir J.E. Gardiner zufrieden mit den Bach-Kantaten und einem enthusiastischen Publikum

Nach dem Ende brauste jubelnder Applaus auf der nicht enden wollte, das war ergreifend schön und ein wichtiges Zeugnis für alle Aufführenden, dass die Besucher mit den Werkswiedergaben von J.S. Bach einen Traum-Abend erleben durften. Ein glücklicher und strahlender John Eliot genoss es sichtlich, dass er wieder einmal die Herzen der Besucher mit seinen Protagonisten voll berühren konnte. Seine Bescheidenheit ist zu rühmen, den Vortritt lässt er seinen Künstlern zukommen und hält sich bescheiden im Hintergrund auf und freut sich mit ihnen, wenn der tosende Beifall ihnen zugute kommt.

Aus Dankbarkeit für diese Beifallsbekundung, schnellte er an sein Pult und brachte wiederum eine Bach-Kantate zu Gehör, die mit ihrem grandiosen Eingangs-Satz so faszinierend und ergreifend ist. Er lies den Eingangssatz vom

BWV 140 „Wachet auf ruft uns die Stimme“

erklingen, das war ein würdiger und berauschender Abschluss für einen unvergessenen und mitreissenden Konzertabend.

Ein gefälliges Video vom Sir:

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Ein weiteres aktuelles Video mit Gardiner aus Frankreich vom 4. und 5.12.2010

Link:

http://www.dailymotion.com/video/xg3wbj_week-end-j-s-bach-avec-sir-j-eliot-gardiner-dec-2010_music

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Es gibt weitere Rezensionen aus Berlin als PDF, nachstehende Links anklicken:

1. Link: Rezension WELT ONLINE Gardiner Berlin Adventskantaten

2. Link: Rezension DER TAGESSPIEGEL Berlin

3. Link: Rezension Kulturradio rbb

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Eine persönliche Anmerkung

und Danksagung für

Sir John Eliot Gardiner,

The English Baroque Soloists

und The Monteverdi Choir:

Aus Anlass des 10-järigen Bestehens von SDG und der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 führten sie das Sonder-Konzert am 6. Dezember 2010 in der Philharmonie Berlin auf. Es ist mehr als unanständig anzusehen, dass aus diesem Anlass keine Moderation und Würdigung für dieses großartige Bach-Projekt im Jahre 2000 in der Philharmonie Berlin vorgenommen wurde.

Wir kleine Blog-Gemeinschaft aus Deutschland möchten Ihnen Sir Gardiner und ihren Mitwirkenden auf diesem Wege herzlich dafür danken, dass Sie dieses großartige Bach-Projekt im Kalenderjahr 2000 verwirklicht haben. Uns ist bewusst, welche unsägliche Schwierigkeiten zu bewältigen waren, finanzielle Gründe, Künstler-Verpflichtungen, Austausch von Orchester-Mitglieder, Reisestrapazen und Proben in unterschiedlichen Kirchen, das ist einmalig und gilt unsere volle Bewunderung. Ein herzliches Danke für ihre anschließenden großartigen Konzerte in den Folgejahren in Deutschland die uns beglückt und bereichert haben..!!

Herzliche Grüße nach England von der

Blog-Gemeinschaft „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

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Herzliche Bach-Gardiner-Grüße

Volker

P.S.

Aus aktuellem Anlass habe ich die bereits abgegebenen Kommentare in diesem Beitrag mit hinterlegt.

Grüße Volker

Johann Sebastian Bach Advents-Kantaten in der Philharmonie Berlin – Monteverdi Choir


Advents-Kantaten J.S. Bach Philharmonie Berlin am 6.12.2010 um 20 Uhr

J.S. Bach Advents-Kantaten

in der

Philharmonie Berlin am Montag, 6.12.2010, um 20 Uhr.

Adventskantaten
Johann Sebastian Bach

Sir John Eliot Gardiner
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Programm:

Johann Sebastian Bach:

Nun komm der Heiden Heiland BWV 61
Konzert für Violine und Oboe BWV 1060
Schwingt freudig euch empor BWV 36
Wachet! Betet! BWV 70

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

+) Sir John Eliot Gardiner ist einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Wiederbelebung der Alten Musik und der Gründer und Künstlerische Leiter des Monteverdi Choir, der English Baroque Soloists und des Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Neben Auftritten als Leiter seiner Ensembles tritt er regelmäßig als Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester auf, darunter die Wiener und Berliner Philharmoniker sowie das London Symphony Orchestra.

Monteverdi Choir
Die Gründung des Monteverdi Choir erfolgte vor 43 Jahren in Cambridge anlässlich einer Aufführung der „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi. Ziel war es damals, sich ausgehend von der Musik des Barock ein breit gefächertes Repertoire zu erarbeiten. Das Ensemble wurde bald bekannt für sein leidenschaftliches Musikantentum, gepaart mit rhythmischer Vitalität und der Fähigkeit, Werke ganz unterschiedlicher Komponisten in verschiedenen Sprachen und Ausdrucksformen stilistisch überzeugend zu präsentieren.
Der Chor unternahm zahlreiche vielbeachtete Tourneen, unter denen die „Bach-Kantaten-Pilgerfahrt“ im Jahr 2000 eine absolute Sonderstellung einnimmt: Anlässlich des 250. Todestages von Johann Sebastian Bach führte der Chor gemeinsam mit den English Baroque Soloists sämtliche 198 geistliche Kantaten in 63 Kirchen in ganz Europa auf.

English Baroque Soloists
Die English Baroque Soloists wurden 1978 von Sir John Eliot Gardiner gegründet und haben sich seither als eines der bedeutendsten auf historischen Instrumenten musizierenden Kammerorchester etabliert.
Das Ensemble hat in zahlreichen großen Konzertsälen in aller Welt gespielt, darunter das Teatro della Scala in Mailand, das Amphitheater in Pompeji, die Philharmonie in Berlin, das Théâtre du Châtelet in Paris, das Lincoln Center in New York, das Sydney Opera House, das Amsterdamer Concertgebouw, San Marco in Venedig. 1990 gaben die English Baroque Soloists ihr Debut bei den Salzburger Festspielen und sind seitdem häufig dort zu Gast. Im Jahr 2000 unternahmen die English Baroque Soloists zusammen mit dem Monteverdi Choir die Bach Cantata Pilgrimage.

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Karten-Bestellung Online:

Link: http://www.berliner-konzerte.de/adventskantaten_sir_john_eliot_gardiner.1454.301888.html

oder Telefon: 0180 55 44 888

Ticket-Hotline: 030 – 67 80 111

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Link: Festival Soli Deo Gloria – Feste Alter Musik im Braunschweiger Land e.V. zu Gast in Berlin:

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Großer Saal Philharmonie Berlin „Saal-Plan“ zur Vergößerung in die Grafik klicken..!!

Saalplan Philharmonie Berlin "Großer Saal" zur Vergrößerung in die Grafik klicken..!!

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Philharmonie
Anfahrt

So finden Sie zur Philharmonie — lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Donec convallis. Pellentesque mollis tempus ipsum. Fusce pulvinar, pede et feugiat cursus.

  • mit der U-Bahn: Linie U2 Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park
  • mit der S-Bahn: Linien S1, S2, S25, S26 bis Potsdamer Platz
  • mit dem Bus direkt zur Philharmonie: Linien 200 (Philharmonie), M48 (Kulturforum); weitere Buslinien: M29 (Potsdamer Brücke), M41 (Potsdamer Platz)
  • mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie auch die Parkmöglichkeiten im Sony Center (Einfahrten Entlastungsstraße und Bellevuestraße) sowie in den Potsdamer Platz Arkaden (Einfahrt der Tiefgarage am Reichpietschufer) sowie im Parkhaus am Schöneberger Ufer.

Wenn Sie mit dem Fahrrad zu uns kommen und an der Philharmonie keine Abstellmöglichkeit mehr finden, können Sie Ihr Rad an den Fahrradständern an der Gemäldegalerie oder an der Staatsbibliothek abstellen.

Anfahrt Philharmonie Lageplan

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+) Textauszüge von www.berliner-konzerte.de

Grüße Volker

J.S. Bach / Johann Kuhnau – Motette – „Der Gerechte kommt um“


Heute erlebte ich eine Aufnahme mit der Motette von J.S. Bach / Johann Kuhnau: „Der Gerechte kommt um“. In meinem „Dürr“ konnte ich dieser wunderbaren Instrumental-Motette kein BWV zuordnen. Es gibt verschiedenartige Veröffentlichungen, die eine Dauer von 4 bis  zu 7 Minuten beinhalten.

Eine Frage an die Bach-Kenner,

warum besitzt diese Motette eine unterschiedliche Aufführungs-Länge?

Drei Hör-Beispiele führe ich einmal an:

Bis heute prägt Helmuth Rilling als Akademieleiter die Bachakademie Stuttgart maßgeblich und ist als künstlerischer Leiter der Gächinger Kantorei und des Bach-Collegiums Stuttgart sowie als gefragter Gastdirigent weltweit präsent.

(Dauer der Aufnahme: 4 : 57 Min.)

 

 

 

 

 

Video: J.S.Bach 7 Kuhnau - Motette "Der Gerechte komm um"

Video: J.S.Bach 7 Kuhnau - Motette "Der Gerechte komm um"

 

Zum Start in das Video-Bild klicken..!!

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Eine Aufnahme vom Bremer-Musikfest 2010 mit dem französischen Jung-Star: Raphaël Pichon. Mit seinen 26 Jahren zählt Raphaël Pichon zu den jungen Dirigenten der Alten Musikszene. Nicht nur als Chor- und Orchesterleiter, sondern auch als Countertenor und Violinist hat sich der Franzose bei internationalen Festivals einen Namen gemacht. Er studierte und arbeitete unter anderem bei Ton Koopman, Jordi Savall und Jean Tubéry.

(Dauer der Aufnahme: 6 : 02 Min.)

26-jährige französische Dirigent Raphael Pichon

Dirigent: Raphaël Pichon

Hörprobe:

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Eine weitere Aufnahme

von Sir J.E. Gardiner CD-SDG 156, Vol. 4 auf CD eins enthalten!

(Dauer der Aufnahme – Spitzen-Platz mit  7 : 47 Min.)

Hörprobe:

Label-SDG CD-156 Vol. 4 CD 1

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Anmerkung zur Motette: „Der Gerechte kommt um“

Bearbeitung der Johann Kuhnau zugeschriebenen Motette „Tristis est anima mea“ Die Motette „Der Gerechte kommt um“ ist innerhalb der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Carl Heinrich Graun überliefert, in die später auch Sätze verschiedener anderer Komponisten, darunter Bachs und Telemanns, interpoliert wurden. Nach den Untersuchungen von Diethard Hellmann, dem Herausgeber der vorliegenden Ausgabe, handelt es sich bei der Motette ursprünglich um eine A-cappella-Komposition Johann Kuhnaus auf den Text „Tristis est anima mea“, die dann – höchstwahrscheinlich von Bach – durch Neutextierung und Hinzufügung eines Instrumentalsatzes umgearbeitet wurde.

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Mein Fazit:

Sind es die unterschiedlichen Tempi die hier in den Aufzeichnungen vorhanden sind. Sir Gardiner legt förmlich ein Schneckentempo an den Tag, was für ihn sehr ungewöhnlich ist, in der gleichen Art ist die Aufnahme vom Franzosen: Raphaël Pichonda – aber über 1 Minute kürzer – dagegen geht es bei Helmuth Rilling doch zügiger voran, ein Wert von 4:57 Min. habe ich in seiner Aufnahme gemessen – ist das eine Erklärung, ich mag es kaum glauben..!!

Grüße

Volker



CD-DVD-Neuerscheinungen in 2010 – J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Im Kalenderjahr 2010 gibt es vier Neueinspielungen von J.S. Bach – Weihnachtsoratorium

– BWV 248 –  u.a. in einer Jazz-Version.

BWV 248 Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium_Thomanerchor von 2009

 

1.) Thomanerchor und Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen Rundfunk-Live-Mittschnitt aus Dezember 2009 aus der Thomaskirche in Leipzig. Anlass: 275.- Jubiläum der Uraufführung des WO in der Thomaskirche in Leipzig

Eine Besonderheit entwickelte sich aus der Situation, dass die Sopranistin erkrankte und Knabensoprane – (die Thomaner Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius) eingesprungen sind.

1.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Eingangs-Satz Jauchzet frohlocket

Eine exzellente Rundfunkübertragung im Dezember 2009 begeisterte die Zuhörer und kann diese Neueinspielung sehr empfehlen. Die zwei Knaben-Soprane der Thomaner haben mich überzeugt und fand das als eine sehr  gute Alternative. Die Klangästhetik gewinnt durch die frischen und makellosen jungen Stimmen an Ausdruckskraft. Der Thomanerchor selbst verkörpert mit der Musik eine Authentizität, die nur in dieser Atmosphäre seine Wirkung vollkommen erzielen kann. 275 Jahre nach der Uraufführung 1734 / 1735 singt der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller alle sechs Kantaten. Zum Jubiläumsjahr produzieren Rondeau Production und Mitteldeutscher Rundfunk MDR das beliebte Chorwerk neu für Rundfunk und CD.

Solisten: Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius; Knabensopran, Ingeborg Danz; Alt, Martin Petzold; Tenor-Evangelist, Christoph Genz; Tenor-Arien, Panajotis Iconomou; Bass. Leitung: Georg Christoph Biller.

Link: Die Doppel-CD Kantaten 1 bis 6 kann – h i e r – erworben werden!

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2.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Chor Herrscher des Himmels

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BWV 248 WO Riccardo Chailly - Dresdener Kammerchor - Gewandhaus Orchester

2.) Riccardo Chailly – Dresdener Kammerchor – Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Solisten: Martin Lattke-Evangelist · Carolyn Sampson – Sopran,
Wiebke Lehmkuhl – Alt · Wolfram Lattke – Tenor,
Konstantin Wolff – Bass
Dresdner Kammerchor
Gewandhaus Orchestra
Leitung: Riccardo Chailly

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LVZ Interview WO mit Riccardo Chailly

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Riccardo Chailly hat das Jahr 2010 für sein Bach-Jahr erklärt und mehrere Einspielungen von J.S. Bach vorgenommen.

Die hoch gelobte Einspielung der „Brandenburgischen Konzerte“ eröffnete Anfang diesen Jahres den von Riccardo Chaillys geleiteten „kleinen“ Leipziger Bach-Zyklus mit dem Gewandhausorchester Leipzig, als dessen Chefdirigent er seit September 2005 fungiert. Es folgte zu Ostern die „Matthäuspassion“, und mit der Aufnahme des „Weihnachts-Oratoriums“ schließt sich der Kreis der drei Bach-Veröffentlichungen Riccardo Chaillys mit „seinem“ Orchester.

Es liegt fast 150 Jahre zurück, dass ein Dirigent des Gewandhausorchesters in Leipzig, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach dirigierte. Riccardo Chailly hat diesen musikalischen Kraftakt mit dem Orchester jeweils am 7. u. 8. Januar 2010 durchgeführt. An beiden Tagen wurden die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums im Konzertsaal aufgeführt.

Das letzte Mal führte der Gewandhaus-Kapellmeister Carl Reinecke diese in Auszügen im Jahr 1861, im damaligen Gewandhaus durch. Wie das Orchester mitteilte, wurde nicht geklärt, warum nie wieder das Werk in einem Stück aufgeführt wurde. Zum ersten Mal wurde das gewaltige Chor- und Orchesterwerk 1735/1736 in der Thomas- und der Nikolaikirche aufgeführt.

Link: Doppel-CD kann  – h i e r – erworben werden

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Hörproben: – h i e r  – klicken!!

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3.) Rom-Sixtinischen Kapelle WO Teile 1 bis 3

DVD – Live-Mitschnitt vom Konzert am 4. Dezember 2009

„60 Jahre Bundesrepublik – 20 Jahre Mauerfall“ aus der Sixtinischen Kapelle zu Ehren von Papst Benedikt XVI. Und in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler.

DVD WO Teil 1-3 Mittschnitt Rom Papst Benedikts XVI_Augsburger Domsingknaben Residenz-Kammerorchester München

Für Domkapellmeister Reinhard Kammler und seine Augsburger Domsingknaben war es die bisher ehrenvollste Konzerteinladung überhaupt: Am Freitag, den 4. Dezember 2009, erklang in der geschichtsträchtigen Sixtinischen Kapelle des Vatikans vor den weltberühmten Fresken Michelangelos das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In Anwesenheit von Papst Benedikt XVI., Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler und seiner Berliner Delegation, zahlreichen Mitgliedern des am Vatikan akkreditierten diplomatischen Corps und weiteren hochrangigen Gästen musizierten unter Leitung von Reinhard Kammler der Kammerchor der Augsburger Domsingknaben, das Residenz-Kammerorchester München, Knabensolisten, sowie die ehemaligen Domsingknaben Gerhard Werlitz, Tenor und Johannes Kammler, Bass.

Offizieller Anlass dieses für die Augsburger Domsingknaben einmaligen Engagements war das Jubiläum „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre Mauerfall“.

Gerhard Werlitz, Tenor
Johannes Kammler, Bass
Knabensolisten/Boys’ Soloists:
Kantate I / Cantata I
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kantate II/Cantata II
Ivo Hartmann, Sopran/Soprano
Sebastian Maurer, Alt/Alto
Kantate III/Cantata III
Markus Göppel, Sopran/Soprano
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kammerchor
der Augsburger Domsingknaben
Residenz-Kammerorchester München

Instrumentalsolisten/
Instrumental Soloists
Michael Christians, Violine/Violin
Petra Schiessel, Flöte/Flute
Dieter Salewski, Isabel Evers, Oboe,
Oboe d’amore
Trompeten/Trumpets
Konrad Müller, Andreas Spannbauer,
Matthias Haslach
Continuo
Hartmut Tröndle, Violoncello
Werner Booz, Kontrabass/Double Bass
Claudia Waßner, Orgelpositiv/Positive organ
Leitung am Cembalo/

Direction and harpsichord:
Domkapellmeister Reinhard Kammler
Aufnahme/Recorded: 04.12.2009,
Sixtinische Kapelle, Rom

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Link: DVD oder als CD mit Hörproben zu beziehen – h i e r  -klicken!!

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4.)  WDR-Big Band „King’s Singers“

J.S.Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 "Version für Big Band"

Jazzet, frohlocket!

Unter Standards versteht man im Jazz bestens bekannte Songs des Repertoires, die Jazzmusikern als Grundlage für ihre Improvisationskünste dienen. Bachs Weihnachtsoratorium darf man ohne Zweifel mit Recht als »Standard« bezeichnen, und als solches wurde es im vergangenen Jahr Grundlage einer außergewöhnlichen Session.

Bill Dobbins hat von dem Werk ein Jazzarrangement erstellt und dirigierte seine Jazz-Version in einem gemeinsamen Konzert der King’s Singers und der WDR Big Band. Die Präzision und der unverwechselbare Klang der King’s Singers in Kombination mit einem der renommiertesten europäischen Jazzensembles entlockten Bachs Weihnachtsoratorium, bei aller Achtung des zeitlosen Originals, einen völlig neuen Klang, der Klassik- und Jazzliebhaber gleichermaßen begeistern wird.

Eine ausführliche Rezension – mit einer Hörprobe – zu dieser Wiedergabe in Bad Oeynhausen im Dezember 2009 kann unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link:  – h i e r – klicken!!

(Jazz Arrangement von Bill Dobbins)

  • Künstler: King’s Singers, WDR Big Band, Bill Dobbins
  • Label: Signum , DDD, 2009

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Link: CD zu beziehen: – h i e r – klicken!!

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Schönen Sonntag und Grüße

Volker

Zwei Konzert-Ankündigungen für Leipzig und Herford-CANTart-Festival


Zwei Konzerte für Leipzig und Herford möchte ich im Blog bekannt geben:

Nikolaikirche Leipzig

Samstag, 20. November 2010 um 17:00 Uhr

Nikolaikirche Leipzig

JOHANNES BRAHMS
EIN DEUTSCHES REQUIEM

BACHCHOR LEIPZIG  –  CHOR 89

Viktorija Kaminskaite – Sopran, Daniel Ochoa – Bariton

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG –
Leitung: JÜRGEN WOLF

Aufführung mit 350 Mitwirkenden!

Karten zu 15 Euro (ermässigt 10 Euro) am Büchertisch der Nikolaikirche, bei der Musikalienhandlung Oelsner
und allen Vorverkaufsstellen, Abendkasse ab 16.30 Uhr

www.bachchor-leipzig.de

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Kantaten-Gottesdienst in Herford:

CANTart Bach-Kantate in der Münster Kirche in Herford-OWL

Der nächste Termin im Rahmen des „CANTart-Festivals“ in Herford ist ein
Kantaten-Gottesdienst in der „Münster Kirche – Herford“ / OWL

am Sonntag, 14. November 2010 um 10:00 Uhr.

Zur Aufführung gelangt die

Bach-Kantate, BWV 82

„Ich habe genug.“

Diese Kantate (von 1727) wurde vermutlich von J.S. Bach 1731 in Leipzig umgearbeitet als Solo-Kantate für Sopran. Die Besetzung ist anspruchslos: Eine einzige Singstimme wird von einem Streicherensemble mit Continuo sowie einer Oboe begleitet, die in der e-moll-Fassung der hohen Lage wegen durch eine Querflöte ersetzt wurde.

CANTart Kantaten-Gottesdienstim Münster Herford

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Grüße

Volker

DVD-Neuveröffentlichung der J.S. Bach-Stiftung St.Gallen – BWV 35


Neuveröffentlichung: DVD - BWV 35 - JS Bach-Stiftung St. Gallen

Wieder eine wunderbare DVD ist von der J.S. Bach-Stiftung in St. Gallen-Schweiz veröffentlicht worden. Eingespielt wurde die Kantate:

BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis

für Alt Oboe I+II, Oboe da caccia, Fagott, Organo obbligato, Streicher und Bc.

Solistin
Claude Eichenberger, Alt

Orgel
Norbert Zeilberger

Schola Seconda Pratica
Violine: Renate Steinmann (Konzertmeisterin), Martin Korrodi, Christine Baumann, Sabine Hochstrasser, Olivia Schenkel, Livia Wiersich
Viola: Susanna Hefti, Xiao Ma
Violoncello: Martin Zeller
Violone: Iris Finkbeiner
Fagott: Susann Landert
Oboe: Katharina Arfken, Thomas Meraner
Oboe da caccia: Luise Baumgartl

Leitung und Cembalo: Rudolf Lutz.

Zum Shop der Bach-Stiftung St. Gallen nachstehend:

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-35/

Hör- und Sehprobe vom BWV 35 – Fünfter Satz (Sinfonia Presto) aus der Kantate BWV 35 („Geist und Seele wird verwirret“)

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Kölner Fest für Alte Musik am 21.10.2010 eröffnet


Flyer: kölner fest für aLTe musik

Für alle Liebhaber der „Alten Musik“ ist eine Pilgerreise nach Köln angesagt. Ein „neues Schaufenster für die Alte-Musik-Szene“, so der Veranstalter, die „Freunde von Concerto Köln“, habe sich damit geöffnet.

Für den Zeitraum vom 21.10.2010

bis zum Sonntag, 24.10.2010

findet in Köln die Veranstaltung:

„kölner fest für aLTe musik“

statt.

Der Veranstalter berichtet:

Dass man jetzt „in Konzerten und Platzmusiken, auf einer Bootsfahrt und mit einem großen Fest zahlreiche Ensembles der historischen Aufführungspraxis“ präsentiert, soll nur ein Anfang sein. Aber dieser Anfang musste jetzt, soviel wird deutlich bei der Vorstellung des Programms in den Proberäumen von Concerto Köln, endlich gemacht werden.

Froh ist man von Veranstalterseite über die Kooperationen mit dem WDR. Für den Zusammenschluss der Szene-Interessen in einem „Zentrum für Alte Musik“ sucht man im Gespräch mit den Kulturpartnern noch nach einer passenden Rechtsform. Eine Vereinsgründung ist im Gespräch.

Sicherlich ein Highlight im Programm für

Sonntag, 24.10.2010 um 12:00 Uhr

Trinitatiskirche in Köln, Filzengraben 6

Kantatengottesdienst
Johann Sebastian Bach, Missa g-Moll BWV 235

Ein geistliches Werk Bachs, wie er es musizierte: als Bestandteil
der Liturgie in einem feierlichen Gottesdienst

Chorus Musicus Köln, Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering
Predigt: Stadtsuperintendent Rolf Domning

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Anmerkung zum BWV 235:

Lutherische Messe
Vermutliche Entstehungszeit: vermutlich nach 1735
Text: Kyrie und Gloria der Meßordnung der römisch-katholischen Kirche (Ordinarius Missae)

1. Choral Kyrie eleison
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 102/1
2. Choral Gloria in excelsis Deo
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 72/1
3. Arie Gratias agimus tibi
Besetzung: B, Vl I-II in unis, Bc
Parodie von BWV 187/4
4. Arie Domine Fili
Besetzung: A, Ob, Str, Bc
Parodie von BWV 187/3
5. Arie Qui tollis peccata mundi
Besetzung: T, Ob, Bc
Parodie von BWV 187/5
6. Choral Cum Santo Spiritu
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 187/1 

 

Sopran: S
Alt: A
Tenor: T
vierstimmiger Chor: SATB
Oboe: Ob I-II
Streicher: Str
Generalbaß: Bc

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Link zum Programm: http://www.koelnerfest-altemusik.de/programmuebersicht.html

Schönes Wochenende wünscht

Volker

Sir Gardiner sein Label – Soli Deo Gloria – hat fehlende Bach-Kantaten-Einspielungen innerhalb der – Bach Cantata Series – wie kann ich sie vervollständigen


Nach dem erfolgreichen Ende und Veröffentlichung der letzten CD-Alben der  „Bach Cantata Series“ konnte mein Abgleich mit dem beigefügten Flyer vom Label: Soli Deo Gloria – welches in der letzten CD-Sendung mit enthalten war, meine Recherche auf eine  Vollständigkeit der „Bach-Kantaten –  für das Kirchenjahr“ – mit den veröffentlichten CD’s von der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000-Tour“ – vorgenommen werden.

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Bach Cantata Series

THE BACH CANTATA PILGRIMAGE RECORDINGS

click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD
SDG101 SDG104 SDG107 SDG110 SDG113 SDG115 SDG118
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SDG121 SDG124 SDG127 SDG128 SDG131 SDG134 SDG137
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SDG138 SDG141 SDG144 SDG147 SDG150 SDG153 SDG156
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SDG159 SDG162 SDG165 SDG168 SDG171 SDG174

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Die „Bach Cantata Series“ beinhalten 165 Bach-Kantaten für das Kirchenjahr – die innerhalb der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000-Tour im Bachjahr 2000 vom Label: Soli Deo Gloria mit 27 CD-Alben veröffentlicht wurden.

Dazu wurden im Kalenderjahr 2000 (Bachjahr 2000) von der DG (Deutsche Grammophon) – vier CD’s mit 14 Bach-Kantaten für das Kirchenjahr in ihrer Eigenregie veröffentlicht und verkauft. Es handelt sich um die fehlenden BWV 72, 73, 82, 83, 94, 105, 111, 113, 125, 156, 168, 179, 199 und BWV 200, die aus rechtlichen Gründen vom Label: Soli Deo Gloria – nicht verkauft werden durften. Diese vier CD’s der DG führe ich nachstehend zur Ansicht auf.

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Diese fehlenden „Bach-Kantaten“ – für das Kirchenjahr – können zur Vervollständigung als Einspielung mit – Sir Gardiner – EBS und dem Monteverdi Choir von der DG – (Deutsche Grammophon) – nachstehend erworben werden:

Link:  – h i e r  klicken..!!

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Cover: CD der DG vom Bachjahr 2000 - mit dem BWV 72 - 73 - 111 - 156

 

 

Cover: CD der DG vom Bachjahr 2000 -mit dem BWV 82 - 83 - 125 - 200

 

 

Cover: CD der DG vom Bachjahr 2000 -mit dem BWV 94 - 105 - 168

 

 

Cover: CD der DG vom Bachjahr 2000 mit dem BWV 113- 179 - 199

 

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Von Johann Sebastian Bach sind nach heutigem Kenntnisstand um die 200 Kantaten bekannt. Von diesen „Kantaten zum Kirchenjahr“ werden von den Fachleuten sechs Kantaten J.S. Bach n i c h t zugeordnet. Laut Alfred Dürr in seinen Kantatenbeschreibungen auf Seite 1003, scheiden folgenden BWV für das Kirchenjahr in der Zuordnung zu J.S. Bach aus und wurden dementsprechend vom Label: Soli Deo Gloria und der DG im Bachjahr 2000 nicht veröffentlicht:

BWV 15 „Denn du wirst meine Seele nicht in der Hölle lassen“ (Komponist: Johann Ludwig Bach)

BWV 53 „Schlage doch gewünschte Stunde „(Trauerfeier) (Komponist Georg Melchior Hoffmann)

BWV 141 „Das ist je gewisslich wahr“ (Komponist: Georg Philipp Telemann)

BWV 142 „Uns ist ein Kind geboren“ (Komponist: Johann Kuhnau)

BWV 160 „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt“ (Komponist: Georg Philipp Telemann)

BWV 189 „Meine Seele rühmt und preist“ (Komponist Georg Melchior Hoffmann)

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Die nachstehenden zwölf Kantaten sind keinem Sonn- oder Feiertag im Kirchenjahr zuzuordnen, es handelt sich um weltliche Kantaten – aus Anlass eines Ratswechsels, Trauung, oder Trauerfeier. Diese BWV wurden ebenfalls vom Label: Soli Deo Gloria und der DG im Bachjahr 2000 nicht veröffentlicht:

BWV 29 „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (Ratswahl)

BWV 69 „Lobet den Herrn, meine Seele“ (Ratswechsel)

BWV 71 „Gott ist mein König“ (Ratswechsel zu Mühlhausen 1708) *)

BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Actus tragicus) (Trauerfeier)

BWV 119 „Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Ratswechsel)

BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille“ (Ratswechsel)

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ (Trauerfeier evtl. zu Mariae Reinigung)

BWV 193 „Ihr Tore zu Zion“  (weltliche Kantate, Ratswechsel)

BWV 195 „Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen“ (Trauung)

BWV 196 „Der Herr denket an uns“ (Trauung)

BWV 197 „Gott ist unsre Zuversicht“ (Trauung)

BWV 198 „Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl“ (Trauer-Ode für Kurfürstin Christiane Eberhardine, Gemahlin Augusts des Starken, die am 5.9.1727 verstarb)

*) Das BWV 71 „Gott ist mein König“ zur Ratswahl in Mühlhausen 1708 wurde von Sir J.E. Gardiner im Bachjahr 2000 aus besonderem Anlass seines Besuches dort in der Divi Blasii Kirche mit aufgeführt und auf seiner SDG-CD Vol. 3 mit veröffentlicht..!!

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Somit müsste  nach meinen oben genannten Angaben und meiner Recherche folgende „Bach-Kantate zum Kirchenjahr“ zur Vervollständigung von dem Bach-Freund noch zusätzlich erworben werden:

BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“ (Himmelfahrtsoratorium)

Diese Kantate wurde im Bachjahr 2000 weder vom Label: Soli Deo Gloria, noch von der DG – (Deutsche Grammophon) –  eingespielt.

Diese CD ist im Oktober 1993 in London –  u.a. mit dem Himmelfahrtsoratorium, BWV 11 – von der DG mit Sir Gardiner – EBS und dem Monteverdi Choir – eingespielt und veröffentlicht worden.

 

Cover: CD von der DG eingespielt im Oktober 1993 in London u.a. mit dem BWV 11 "Himmelfahrtsoratorium" und BWV 37-43-128 Ausführende: Sir Gardiner-EBS-Monteverdi Choir

 

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Diese CD mit dem BWV 11 (Himmelfahrtsoratorium) kann ebenfalls nachstehend erworben werden.

Link: – h i e r – klicken..!!

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Fazit:

Meine Bewunderung gilt allen Beteiligten der Bach-Cantata-Pilgerreise im Kalenderjahr 2000.  Sir John Eliot Gardiner war ein hervorragender Bach-Kenner, genialer Leiter und Bach-Interpret der Extraklasse – die mit einem bewundernswerten barocken Sound auftretenden English Baroque Soloists sind als ein Orchester der Spitzenklasse zu erwähnen – der nicht zu toppende Monteverdi Choir  war die Krönung während dieser unvergleichlichen Pilgerreise. Die zur Pilgertour verpflichteten Gesangs-Solisten konnten zur allgemeinen homogenen Ensemble-Leistung mit ihrem Gesangs-Können überzeugen. Sie alle haben etwas Außergewöhnliches vollbracht, was bisher von keinem Ensemble in dieser Form unternommen worden ist. In einem Kalenderjahr (im Bachjahr 2000) haben sie fast vollständig sämtliche „Bach-Kantaten im Kirchenjahr“ in Europa und Übersee zur Aufführung gebracht und als einen Mittschnitt auf CD veröffentlicht.

 

Leiter: Sir John Eliot Gardiner - EBS und Monteverdi Choir

 

Wie wurde das alles mit Bravour gemeistert: Instrumentalisten-Gesangs-Solisten terminlich zu verpflichten, die Terminhetze, lange Anreisen, kaum Zeit zum Proben, die örtlichen Akustischen Probleme in den Griff zu bekommen, und und…!!

Umso erstaunlicher, was von dieser Bach-Pilger-Tour an hervorragenden Bach-Kantaten als Ergebnis veröffentlicht wurde. Ich verneige mich ehrfurchtsvoll vor diesem Spitzen-Ensemble und ihrem genialen Leiter: „Sir John Eliot Gardiner“, der diese Idee für das Bachjahr 2000 in sich trug und trotz aller Schwierigkeiten so souverän meisterte. Mir wird ganz schwermütig ums Herz, dass nun alles Vollbracht worden ist und die Bach-Pilgerreise mit der letzten CD-Veröffentlichung ein Ende gefunden hat. Es waren für mich immer spannende Momente, wenn die neue SDG-Bach-CD von der „Bach-Pilgertour 2000“ per Post auf meinem Tisch lag und ich mich mit dieser wunderbaren Bach-Musik vom Alltag entrücken lassen konnte.

Für jeden Kantaten-Liebhaber sind die Ausführungen von Sir John Eliot Gardiner – veröffentlicht in seinem Reisetagebuch zur Bach-Cantata Pilgerreise – von so hoher und gehaltvoller Qualität, so dass sie ein hilfreiches Instrumentarium bedeuten, sich mit den textlichen Ausführungen zu befassen. Zu jeder Bach-Kantate, die im Bachjahr 2000 aufgeführt wurde, sind die gemachten Aussagen als Anschauungsunterricht von unschätzbarem Wert. Hier wird aus erster und genialer Quelle etwas zu dem Werk ausgesagt, das sehr in die Tiefe geht und nicht nur die musikalische Sichtweise darlegt, sondern auch die textlichen und historischen Gründe wunderbar ausdeutet. Ebenso sind die Meinungsaussagen der Künstler und Solisten zur Bach-Cantata-Pilgrimage zu nennen. Hier kommen die Beteiligten zu Wort und sehen die Werke aus ihrer Sicht und beschreiben sehr anschaulich die Bach-Pilgertour 2000.

Nachstehend der Link zum Cantatafinder, wo das Reisetagebuch und die Künstlerbeiträge pro Album  einsehbar sind.

Link zum Cantatafinder

Soli Deo Gloria, vielen Dank für eure Bemühung und der wunderbaren J.S. Bach-Musik und den wörtlichen Ausführungen in dem Reisetagebuch und in den Künstlerbeiträgen, die ihr so meisterlich uns zu kredenzen wusstet. Ich werde es vermissen, wenn keine neue Bach-CD von Euch mehr ankommen wird, aber –  ich habe ja das „SDG-CD-Bach-Archiv“, damit werde ich mich immer wieder an den schönen Bach-Kantaten erfreuen können und das ist ein Glücksfall, der meine Wehmütigkeit in Grenzen halten wird..!!

Herzliche Bach-Grüße

Volker


Neuveröffentlichung Symphonien von Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger-Bach)


 

Cover: Johann Christoph Friedrich Bach "Sinfonien"

 

Seit Juli 2010 gibt es eine bemerkenswerte CD-Neuveröffentlichung mit Symphonien 6 -10 & 20 vom Bückeburger Bach: Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795).

Sinfonien: HW 1/6, 10 & 20 / Einspielung vom Leipziger Kammerorchester unter der Leitung von Morten Schuldt-Jensen  in 2009.

CD kann – h i e r  – bestellt werden.

Anders als seine prominenten Brüder Carl Philipp oder Johann Christian ist der „Bückeburger Bach“ nie aus der Provinz herausgekommen und diente als Hofmusiker vierzig Jahre lang an der Residenz der Grafen von Schaumburg-Lippe. Seine Musik ist aber alles andere als provinziell. Souverän bewegt sie sich zwischen den Stilen der beiden Brüder, verbindet sie den kunstvollen Anspruch Carl Philipps mit dem leichten italienischen Tonfall des jüngeren Bruders Johann Christian – und passt so in keine musikalische Schublade.

Eine ausführliche Beschreibung zum Aufenthalt von Johann Christoph Friedrich Bach am Schaumburger Hof in Bückeburg kann der Leser hier nachvollziehen.

Link: h i e r – klicken..!!

 

 

"Bückeburger Bach" - Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795)

 

Komponist:  Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) lebte in Bückeburg von 1749-1795
Orchester: Leipziger Kammerorchester, Morten Schuldt-Jensen
Werke:
  1. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie C – Dur HW 1/6
    „Allegro di molto“ (3:55)
  2. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie C – Dur HW 1/6
    „Andante“ (7:36)
  3. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie C – Dur HW 1/6
    „Allegro assai“ (5:23)
  4. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie Es – Dur HW 1/10
    „Allegro“ (2:51)
  5. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie Es – Dur HW 1/10
    „Andante assai“ (5:07)
  6. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie Es – Dur HW 1/10
    „Allegro assai“ (3:38)
  7. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie B – Dur HW 1/20
    „Largo – Allegro“ (8:41)
  8. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie B – Dur HW 1/20
    „Andante con moto“ (5:32)
  9. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie B – Dur HW 1/20
    „Minuetto“ (4:38)
  10. Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie B – Dur HW 1/20
    „Rondo allegretto scherzando“ (3:44)
Label/Verlag: Naxos
Medium: CD
Aufnahmedatum: 25.8.2008
Klangqualität: DDD
Veröffentlichung: 05.07.2010

 

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Drei Hörproben aus der CD nachstehend:

Hörprobe 1 J.Chr.Friedrich Bach Sinfonie

Hörprobe 2 Johann Christoph Friedrich Bach Sinfonien
Hörprobe 3 Johann Christoph Friedrich Bach Sinfonien

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*) Angaben zum Leipziger Kammerorchester:

Das Leipziger Kammerorchester wurde 1971 von Musikern des Gewandhausorchesters gegründet, die neben ihrer Tätigkeit in Oper und Konzert die neuesten Erkenntnisse der Aufführungspraxis erlebbar machen wollten.
Seit dem Jahr 2000 hat Morten Schuldt-Jensen die künstlerische Leitung übernommen und durch seinen persönlichen Stil ein flexibles und zeitgemäßes Ensemble geformt. Konzertreisen nach Dänemark, Spanien, Korea und Japan sowie Konzerte zu den Rheingau-, Schleswig-Holstein- und Mecklenburg-Vorpommern Musikfestivals als auch zahlreiche CD-Produktionen belegen dies eindrucksvoll.
Orchester und Dirigent suchen stilgerecht die Linien der Kompositionen auf modernen Instrumenten nachzuzeichnen, durch Artikulation, Phrasierung und entsprechende Klangfarben. So können die technischen Möglichkeiten des heutigen Instrumentariums mit aufführungspraktischen Erkenntnissen vom Barock bis zur Moderne verbunden werden. Als Ergebnis wird jede Stilepoche und jedes Werk in seiner kompositorischen Struktur erlebbar.

 

Dänischer Dirigent "Morten Schuldt-Jensen"

 

Morten Schuldt-Jensen ist Gastdirigent bei Chören wie z.B. RIAS-Kammerchor (Berlin), MDR Rundfunkchor (Leipzig), NDR-Chor (Hamburg), DR Radiokammerkoret (Kopenhagen) und Gächinger Kantorei (Stuttgart). Er hat als Choir Master mit international angesehenen Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Sir Colin Davis, Sir John Elliot Gardiner, Herbert Blomstedt, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Lothar Zagrosek, Helmuth Rilling und vielen anderen zusammengearbeitet. Als Orchesterdirigent gastiert er seit vielen Jahren bei namhaften deutschen und skandinavischen Ensembles, darunter Gewandhausorchester, Akademie für Alte Musik (Berlin),Helsingborgs Symfoniorkester.

*) Angaben: http://www.leipzigerkammerorchester.de/orchester.html

Es ist erfreulich, dass diese unbekannten und selten gespielten Orchesterwerke von „Johann Christoph Friedrich Bach“ der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Nach dem Freiburger Barockorchester erscheint nun von dem „Leipziger Kammerorchester“ eine Neuerscheinung der Sinfonien 1/6, 10 & 20. Diese CD ist für EUR 6,99 bei Amazon zu erhalten.