Archiv der Kategorie: Bekannte und beliebte Bach-Interpreten

Eine neue DVD über J.S. Bach – BACH & friends A documentary film by Michael Lawrence


BACH & friends "A documentary film by Michael Lawrence"

Ein beeindruckendes Bach-Projekt – „BACH & friends“
A documentary film by Michael Lawrence – gibt es auf der nachstehenden Webseite zu bestaunen, J.S. Bach’s Musik in allen seinen Facetten von internationalen Könnern vorgetragen, kann ich nur empfehlen, einmal da rein zu schauen..!!

Link:

http://www.sfcv.org/article/embach-friendsem-movie-premiere

Auf You Tube sind einige Trailer zu dem Film-Projekt vorhanden:

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P.S. Dies habe ich soeben auf YouTube entdeckt und bin davon begeistert was man mit Weingläsern nicht alles anstellen kann, Bach klingt eben mit jeder Materie:

„Glass harp-Toccata and fugue in D minor-Bach-BWV 565“

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Wünsche viel Spaß..!! Grüße Volker

MDR-Fernsehen ab 4.8.2010 Vierteiliger Fernsehfilm über J.S. Bach


Vierteiliger Fernsehfilm über J.S. Bach – DDR 1985

Sende-Termin vom 1. Teil am 4.8.2010 um 00:10 Uhr im  MDR-Fernsehen!

Weitere Sendetermine für Teile 2-4

am 11. – 18. und 25. August 2010 um 00:10 Uhr

„Die Herausforderung“ schildert Bachs künstlerische und  politische Auseinandersetzungen zu Beginn seines  Schaffens. 1717 wird der Hof August des Starken in  Dresden Schauplatz eines ungewöhnlichen Ereignisses.  Der französische Cembalist Louis Marchand hat zu einem  Wettstreit aufgerufen. Statt der erwarteten berühmten  Künstler nimmt jedoch nur ein unbekannter Musiker aus  der Provinz die Herausforderung an: Johann Sebastian  Bach aus Weimar. Obwohl der Sieg Marchands sicher  scheint, endet der Wettstreit mit einem Eklat. Marchand,  der als exzellenter Fachmann die überragende  Meisterschaft Bachs erkennt, verlässt fluchtartig die Stadt.  Bach versetzt die Dresdner Adelsgesellschaft in  Begeisterung.

Doch während Bach in Dresden Triumphe feiert, muss er in Weimar erleben, dass seine künstlerische Entwicklung immer stärker behindert wird. Als Hoforganist und Konzertmeister ist er in den Streit zwischen Herzog Wilhelm Ernst und seinem Neffen Ernst August geraten, denn er hat es an der nötigen Untertänigkeit fehlen lassen. Als ihm der Posten des Hofkapellmeisters verweigert wird, nimmt Bach eine Berufung als Kapellmeister an den Köthener Hof an. Bevor Bach mit seiner Familie nach Köthen umsiedeln kann, bekommt er jedoch die Willkür seines Herzogs zu spüren und wird erst nach vier Wochen Haft in Ungnaden nach Köthen entlassen.

Kamera: Andras Szalai
Buch: Klaus Eidam
Regie: Lothar Bellag

Johann Sebastian Bach – Ulrich Thein
Maria Barbara – Angelika Waller
Marchand – Juroslav Satoransky
Herzog Wilhelm Ernst – Berenec Bacs
Greif – Zoltan Gera
Meckbach – Wolfgang Greese
August der Starke – Wolfgang Dehler
Volumier – Gabor Sarosi
Erdmuthe – Dana Vavrova
Fürst von Köthen – Andras Kozak
u.a.

Zum 260. Todestag von Johann Sebastian Bach

http://www.mdr.de/

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Über diesen vierteiligen Fernseh-Film ist in 2009 eine DVD erschienen, näheres unter dem Link nachstehend:

Link:

Link zu meiner Partnerseite:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/11/dvd-wiederveroffentlichung-leben-und.html

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Grüße

Volker

SDG-Index für veröffentlichte CDs der Cantata Pilgrimage 2000


Volkers Klassikseiten J.S. Bach / Bach Cantata Pilgrimage 2000

Beitrag zu Volkers Klassikforum J.S. Bach:

Wie schön, dass mit der Gardiner-Pilgrimage-Reihe der geistlichen Kantaten des J. S. Bach, die – soweit mir bekannt – erste CD-Serie eines namhaften Dirigenten vorliegt, bei der alle Kantaten eines Sonn- oder Feiertags auf einem Tonträger zusammengefasst sind. Warum vor dem „Sir“ noch niemand auf diese ebenso lobenswerte wie sehr naheliegende Idee gekommen ist, ist mir ein Rätsel. Umso besser, wenn diese Edition auch noch künstlerisch optimale und technisch perfekte Aufnahmen mit einem der besten Dirigenten unserer Zeit liefert.

Um mir das Auffinden der „richtigen“ CD mit den Kantaten zum „entsprechenden“ Sonntag zu erleichtern, habe ich die Kantaten dem chronologischen Ablauf eines Kirchenjahres zugeordnet. Wem dies bei der CD-Suche ebenfalls eine Hilfe wäre, kann sich die beiliegende Aufstellung (pdf-Format) ausdrucken. Zudem kann die Tabelle in der letzten Spalte um weitere vorhandene Aufnahmen ergänzt werden. Außerdem füge ich für Nicht-Kirchgänger, denen – wie mir – beispielsweise bei den vielen Sonntagen nach Trinitatis die in der Tat leicht zu verlierende Übersicht abhanden kommt, eine Zusammenstellung bei, die die Festtage des Kirchenjahres mit aktuellem Tagesdatum versieht. Diese Daten habe ich der Seite www.das kirchenjahr.de entnommen und die Tabelle auf die mich interessierenden Informationen verkürzt.

Ein PDF-Index der SDG-CD’s  entsprechend dem Sonntag im Kirchenjahr ist nachstehend abrufbar zum Download und Drucken:

Volkers Klassikseiten Gardiner_Pilgrimage_SDG_CDs_Index

Kirchenkalender die Sonn- und Feiertage im Kirchenjahr 2009-2010

Beide Übersichts-Seiten werde ich bei Bedarf aktualisieren und auf dieser Seite veröffentlichen.

Mit besten Grüßen,

Werner K.

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P.S. Als eine sinnvolle Ergänzung zu Werner’s fantastischen Angaben stelle ich allen die PDF-Vorlage als Index mit den CD-Angaben und BWV vom Label „Soli-Deo-Gloria“ aus England zum Download und Ausdrucken bereit.

Index von SDG: Seite eins BWV und CDs Index SDG Cantata Pilgrimage

Index von SDG: Seite zwei BWV und CDs Index Cantata Pilgrimage

Eine Terminübersicht der Cantata Pilgrimage 2000-Tour gibt es nachstehend:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2008/01/19/termin-tourenplan-der-konzerte-im-bachjahr-2000-von-je-gardiner-und-monteverdi-choir/

Grüße Volker

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J.S. Bach auf dem Akkordeon – Goldberg-Variationen mit Hörproben


Teodoro_Anzellotti J.S.Bach Goldberg Variatonen

Wer klassische Musik auf dem Akkordeon mag, sollte hier weiterlesen. Ich erlebte vor ein paar Jahren in der Fußgängerzone von Freiburg/Breisgau russische Bach-Spezialisten mit dem Akkordeon, die eine Orgelversion – Fuge von J.S. Bach – überwältigend spielten, es klang genial und virtuos…..

Es ist immer wieder ein magischer Moment, wenn einem klassischen Künstler mit einem alten Werk etwas komplett Neues gelingt – so wie Teodoro Anzellotti mit den Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach. Zwar hat Anzellotti bereits das Akkordeon für die klassische Musik salonfähig gemacht, bislang war der Professor an den Musikhochschulen in Bern und in Freiburg/Breisgau aber vor allem für Neue Musik offen.

Mehr als 300 Stücke wurden für ihn geschrieben, darunter von Komponisten wie Maurizio Kagel, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm und Jörg Widmann. Auf seiner neunten Veröffentlichung auf dem Münchner Label Winter & Winter schöpft Anzellotti die technischen Möglichkeiten seines Instruments voll aus. Wirkt die eröffnende Aria noch wie ein meditatives Orgel-Solo und die erste Variation wie ein zahmer Einstieg in die Musik Bachs, so schlägt er nach und nach den Hörer mit einer klanggewaltigen Ausarbeitung in seinen Bann.

Link zu der Seite mit den Hörproben von Teodoro Anzellotti nachstehend:

http://www.mediabiz.de/musik/firmen/programm/teodoro-anzellotti-goldberg-variationen/490982

Eine kleine Biographie von Teodoro Anzelotti:

Der italienische Akkordeonist – Teodoro Anzellotti, wurde in Apulien in Süditalien geboren und wuchs in der Nähe von Baden-Baden auf. Er setzte seine Studien an der Akkordeon-Hochschulen in Karlsruhe und Trossingen fort und schnell erreichte er  Preise bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.

Seit den 1980er Jahren ist Teodoro Anzellotti regelmäßiger Gast bei den großen Festivals mit namhaften Orchestern. Er hat erfolgreich die Integration des Akkordeons in den Bereich der klassischen Musik beigetragen. Dies hat vor allem durch seinen Service zur Neuen Musik: durch seine Entwicklung der darstellenden Techniken hat er die Klangfarbe Fähigkeiten und Sonic Profil seines Instruments vergrößert.

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Ein Video von Vitali Dmitriev – Bach – Fuga in d-moll BWV565

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Grüße

Volker

J.S.Bach-Stiftung St. Gallen veröffentlicht auf YouTube BWV 166 – Arie 2. Satz


Shop: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen Eine Neuveröffentlichung der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen /    Schweiz liegt vor. Kantate BWV 166 „Wo gehest du hin?“

Auf  YouTube ist der zweite Satz (Tenor-Arie) aus der Kantate BWV 166 „Wo gehest du hin?“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen zu sehen. Als Solist wirkt mit als Tenor: „Gerd Türk.“

Weitere Informationen zur Bachstiftung unter:

Link:  www.bachstiftung.ch

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Zum Shop der Bachstiftung:

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/

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YouTube-Video

Kantate BWV 166; 2. Satz Arie für Tenor:

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News:

Die J. S. Bach-Stiftung hat eine neue Solistin verpflichtet: Die Sopranistin Julia Sophie Wagner wurde in München geboren und lebt in Leipzig. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Konzertfach. Zum ersten Mal tritt Julia Sophie Wagner am 10. September 2010 am Kantatenabend in Trogen auf. Die gesamte Biografie der Sängerin finden Sie hier:

http://www.bachstiftung.ch/mitwirkende/solisten/2010/julia_wagner_sopran/

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Über meine bereits erworbene DVD werde ich noch gesondert darüber berichten. Schaut Euch einmal den Bach-Shop der Bach-Stiftung an, DVD-Liebhaber werden herrliche Bach-Kantaten vorfinden.

Grüße Volker



MDR-Figaro Abschlusskonzert – Bach und seine Städte am 28. Juli 2010


28.7.2010 LIVE !

MDR Figaro

20-22:30 Uhr
ARD Radiofestival 2010

Thomaskirche Leipzig

Traditionell an Bachs Todestag, am 28. Juli, endet die Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ mit einem Konzert in der Leipziger Thomaskirche.

Johann Sebastian Bach: Drei Contrapuncti aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080
Johann Sebastian Bach: „O Ewigkeit, du Donnerwort“,

Kantate BWV 60

Robert Schumann: Requiem Des-Dur op. 148

Johann Sebastian Bach: „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“, Kantate BWV 116
Johann Sebastian Bach: „Vor deinen Thron tret’ ich hiermit“ BWV 668 (Bearb. von H. Breuer)

Ausführende:
Monika Eder, Sopran; Susanne Langner, Mezzosopran; Martin Lattke, Tenor; Daniel Ochoa, Bass
Leipziger Vocalensemble, Thüringisches Kammerorchester Weimar, Leitung: Georg Christoph Biller
(Live aus der Thomaskirche Leipzig, MDR MUSIKSOMMER)

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In der Sendung enthalten: Eine Aufzeichnung vom 27. Juli 2010, Bachsaal, Köthen, Teilwiedergabe MDR MUSIKSOMMER 2010

Bachsaal Schloss Köthen

Werke von Johann Sebastian Bach und Robert Schumann
Alina Ibragimova, Violine; Cédric Tiberghien, Klavier

Seit vielen Jahren gehört die Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ zu den beliebtesten Konzertreihen des MDR MUSIKSOMMER. Jeweils für eine Woche im Juli finden Konzerte entlang der Wirkungsstätten Bachs statt, in diesem Jahr beginnend in Eisenach, Arnstadt und Dornheim über Mühlhausen, Erfurt, Weimar, Meiningen und Köthen. Zur Aufführung kommt in diesem Jahr, am 260. Todestag von Bachs, neben den Werken des großen Thomaskantors auch das Requiem von Robert Schumann, dessen 200. Geburtstages die Musikwelt in diesem Jahr gedachte.

Magazin harmonia mundi – veröffentlicht einen Beitrag über Sir John Eliot Gardiner


harmonia mundi magazin - Germany

John Eliot Gardiner – Musik für hier und heute

Auszug aus dem Magazin von harmonia mundi II / 2010

10 Jahre liegt John Eliot Gardiners Bach Cantata Pilgrimage jetzt zuruück, ein musikalisches Projekt, das im Konzertleben seinesgleichen suchte: In einer europaweiten Tournee führte er wärend des Bach- Jahres 2000 alle überlieferten geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs mit seinem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists und ausgesuchten Vokalsolisten auf. Die diskographische Ernte aus diesem Großunternehmen steht jetzt kurz vor ihrem Abschluß.

Angesichts der Ausmaße der Edition von über 50 CDs war dem Schallplattenlabel, dem John Eliot Gardiner seit 20 Jahren als Exklusivkünstler die Treue gehalten hatte, die Luft ausgegangen – die Firma löste den Vertrag mit einem ihrer wichtigsten Künstler……

Link zum PDF download nachstehend.

Link zum PDF :

http://www.harmoniamundimagazin.com/images/download/hm_onlinemagazin_0710.pdf

Wünsche allen ein schönes und nicht zu heißes Wochenende

Volker

Fernsehfilm über J.S. Bach im Bayerischen Fernsehen am 30.7.2010


Nicht BACH – Meer sollt er heißen!
Fernsehsendung auf BR am 30. Juli 2010 um 00:10 Uhr bis 01:10 Uhr

Wer diesen wunderbaren Film über J.S. Bach verpasst hat sollte am 30.7.2010 um 00:10 Uhr das Bayerische Fernsehen einschalten.

Bach, dieser Ozean, ist unendlich und unausschöpfbar in seinem Reichtum an Einfällen und Harmonien! Mehr als 250 Jahre nach Bachs Tod stimmt der Vergleich mit dem Ozean noch immer. Wie die Musikwelt das Bach-Jahr 2000 beging, davon zeigt der Film von Friedrich Müller stattliche Portionen: mit den Großmeistern Rilling, Koopman, Herreweghe, Krapp, Schneidt, Perahia und Maisky, den Thomanern und Jacques Loussir.

FilmTrailer Ausschnitt:

Bach hält alles aus – die Swingle Singers, Chöre mit hundert Gurgeln oder mit zehn, Cembalo, Steinway und Akkordeon, Schlagzeug und Synhtesizer. Der Ozean Johann Sebastian Bach – unausschöpfbar noch heute. Der Film verschweigt nicht, dass vom Leben des Riesen fast nichts sicher überliefert ist außer ein paar ärgerlichen Episoden: eine Schlägerei, eine deprimierend kleinkarierte Affäre, ein einziges authentisches Bild. Verschollen aber sind hundert Kantaten und zwei Passionen.

Viel Freude am Bach-Film

Gruß Volker

Radio Tipp: Hohe Messe – Bach – Gardiner


Bach – Messe h-Moll BWV 232

Monteverdi Choir en English Baroque Soloists o.l.v. Sir John Eliot Gardiner

Radio Aufnahme 25-6-2010 Snape Maltings Concert Hall in Suffolk,

frei verfügbar ‚on demand‘  Radio 4, Niederlande.

http://player.omroep.nl/?aflid=11181516

Snape Maltings Concert Hall. (Photo: Nigel Luckhurst)


20. Juni BACHFEST 2010 – J.E. Gardiner und J.S. Bachs H-Moll Messe in der Thomaskirche


Bachfest2010-Banner am Rathaus Leipzig

Ich empfinde die derzeitige politische, monetäre, wirtschaftliche, kulturelle und soziologische Situation in Deutschland als etwas sich zersetzendes. Von allen Seiten zerfressen und infiltrieren destruktive Kräfte die Grundpfeiler der Freiheit. Der Bundesadler ist satt und zahnlos geworden und läßt die Diffusion religiöser Gefahren, krimineller Elemente, Parallelwelten gepaart mit Werteverlust, Gleichgültigkeit und sinkendem Bildungsniveau zu. Dazu furchtbare Nachrichten über die Zerstörung unserer Lebensgrundlage. Wie kann der Einzelne den Negativ-Sog beeinflussen? Nun gut, als Johann Sebastian Bach sich 1733 an die Komposition der H-Moll-Messe begab, war ihm sicherlich wenig von heutiger, globaler Tragik bekannt, aber seine Situation war durchaus frustrierend und verbesserungswürdig. Der ständige Streit mit dem Leipziger Konsistorium, das seine Arbeit nicht würdigte und ihn ständig vor die Wand laufen liess. August der Starke war gestorben. Da kam die von staatswegen verordnete Landestrauer von 5 Monaten mit verbundenem Musizierverbot ihm gerade recht um dies als schöpferische Zäsur und Neuorientierung zu nutzen. Es entsteht eine „Missa“ von unglaublicher, anspruchsvoller Virtuosität, von spiritueller, weltraumähnlicher Tiefe. Einige Teile wurden neu komponiert, einige sind Parodien, deren musikalischer Grad von ihm warscheinlich noch nicht als gänzlich ausgeschöpft betrachtet wurde. Er wurde belohnt und bekam den Titel des königlichen Hofkompositeurs verliehen, so konnte er seinen Status in Leipzig neu beleben. Er konnte seine schöpferischen Kräfte eben richtig kanalisieren.

Schlussveranstaltung Bachfest2010 in der Thomaskirche Leipzig

Zu der H-Moll Messe von Gardiner hege ich besondere Erinnerungen, war sie doch das erste große Werk, das ich mir vom Munde abgespart und von meinem Englisch-Nachhilfe- und Hunde-Ausführ-Geld gekauft habe.

Mein Lichtstreif am Horizont: Es ist der 20. Juni 2010 , das Konzert, auf das ich mich seit einem Jahr unbändig gefreut habe, ist Wirklichkeit geworden. John Eliot Gardiner, die English Baroque Soloists und der Monteverdi Choir treten in St. Thomas, an meinem heiligsten Ort der Erde auf. Doch die Kirche verlangt Zuhörern und Akteuren einiges ab, ungefähr 2/3 der Zuhörer können am Geschehen nur eingeschränkt, 1/3 sogar ohne visuellen Kontakt, teilhaben. Dazu dann noch eine vollbesetzte Kirche, die die Akustik nicht unbedingt verbessert. Dennoch, Bach und Gardiner in der Thomaskirche, das ist die absolute Königsdisziplin.

Das Innere der Thomaskirche Foto: Werner K.

Seit der Aufnahme von 1985 hat sich einiges getan, 25 Jahre Lebenserfahrung enplus in allen Bereichen der menschlichen Existenz, gleich der Türöffner „Kyrie“ singt das Publikum (und vielleicht auch Gott selbst) schlichtweg an die Wand, so eindringlich ist diese Bitte „Herr, erbarme Dich“, aufgefangen durch das solistisch besetzte Aufspiel als  musikalischem Kniefall. Als dann der Chor Bass einsetzt, sind wir dann endgültig Teil des Ganzen und werden von diesem transzendenten Tornado mit fortgetragen. Bei „Christe eleison“ befinden wir uns dann im „Eye of the storm“, wunderbar leicht, die Solisten passen sehr gut zusammen. Das Gloria habe ich nie schneller, nie besser gehört, spätestens jetzt wird jedem klar, dass er hier eins der besten Ensembles der Welt hört. Interessanterweise weisen gerade Stücke, die ich sonst immer etwas nichtssagend fand, eine neue schwebendere, markantere Kontur auf, so auch das „Qui tollis“, das unglaublich getragen, den Spannungsbogen bis zur Explosion ausgedehnt, piano und forte viel kontrastreicher ist. Dadurch sind einige Stellen im positiven Sinne aggressiver (besonders im Bass und im Alt) und es verleiht der beabsichtigten Botschaft noch mehr Nachdruck.  Ich bin Sir John Eliot Gardiner dankbar, dass er diesmal auf den Einsatz von Countertenören verzichtet hat, die Solisten aus seinem Ensemble sind durchweg eine gute Wahl, so auch die (blutjunge) Altistin, die das „Qui sedes ad dextram patris“ der musikalischen Gardiner-Ideologie entsprechend, schlank aber mit tollem individuellem, warmen Timbre singt. Wir dürfen gespannt sein auf ihre weitere Karriere.

Bachs Exekutive Sir John Eliot Gardiner Foto: Werner K.

In der Pause meint mein Nachbar Roland: „Ich schaue immer nach links“ „Warum?“ „Ich muss sehen, ob die Grabplatte sich bewegt und der große Meister selbst applaudiert.“ Ich breche in Gelächter aus. Meiner Freundin Miriam fehlen die Worte, natürlich wegen der Musik. Der 2. Teil der Messe legt dann an Spannung, Tempo und Anspruch noch mal zu, gerade hier wird es für den Chor besonders anstrengend. „Confiteor“ und „Et expecto“ bestechen durch super herausgearbeitete Stimmgruppen, die den eher sphärischen Stücken eine neue Durchsichtigkeit geben und einen neuen Eindruck von Hell und Dunkel vermitteln.

Meister, am besten Du steigst da raus, die Akustik ist dann besser !!!! Foto: Werner K.

Wer sich nach diesem Konzert die 1985 er Aufnahme zu Gemüte geführt hat oder sie einfach noch im Ohr hat, dem ist sicher aufgefallen, dass selbst „Et ressurrexit“ noch eine Spur schneller genommen wurde, die Musik verträgt das, seine Musiker können das, ich finde sie schneller noch runder, noch tanzbarer und faszinierender. Nach diesem Feuerwerk der Auferstehung und der Lobpreisung lassen uns Bach und Gardiner noch einmal in tiefe Kontemplation fallen mit „Agnus Dei“, die Altistin singt dies im Superpianissimo und es fühlt sich an, als wenn Jesus selbst neben uns am Kreuz hinge und uns in sein Leiden mit einbezöge, um von einer Schattenseite des Lebens ein neues Tor zu einer anderen Zukunft zu durchschreiten. Das Ende bleibt offen und alle guten Geister (ich will schwer hoffen, dass ALLE dagewesen sind) lassen uns mit dem Segen „Dona nobis pacem“ entschweben. Barbara, ich hab´s auch nie schöner und gewichtiger gehört!

Der Wunsch nach Frieden ist der stets aktuellste, universellste der Menschheit, er ist nicht greifbar, aber er bedeutet auch immer ein Aufrichten und läßt nach vorn blicken, auch und gerade jetzt und immer wieder „zu unseren Zeiten“.

Ich habe nicht kontrolliert, ob die Grabplatte im Chor versucht wurde aufzuhebeln. Bach wäre stolz gewesen. Es war eine Aufführung in der eindeutig der Chor als Protagonist im Vordergrund stand, daher wurde bewusst auf starallüren-artige Solisten im Sinne des Einfügens ins Gesamtkunstwerk und in den Gesamtklang verzichtet.

Thomaskirche h-moll Messe BWV 232 "The Monteverdi Choir" Standing Ovatione..!! Fotorechte: Thaddäus Bärenkopf

Dieser Chor ist wie ein gut gerittenes Pferd mit enormem Bewegungspotenzial, das sich aufmerksam, vertrauensvoll mit weicher Verbindung an das Gebiss dehnt und taktrein, bergauf, mit der Hinterhand unter den Schwerpunkt galoppiert. Als wäre das noch nicht genug, gehts noch besser, gibt man die Zügelverbindung eine Handbreit vor- und galoppiert direkt in den Himmel zu den Sternen… (Alleine bei dieser Vorstellung mit der Musik dazu bekomme ich noch im nachhinein feuchte Augen).

Dieser 20.06. wird allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben, es war ein ganz tolles Treffen mit allen Forianern, die extra nach Leipzig gekommen sind, Alex danke auch für das Organisieren der Generalprobe – ein echtes Erlebnis, super dass wir unsere Emotionen noch in der Restauration um die Ecke ein wenig abkühlen lassen konnten, das Highlight 2010. Seid alle herzlich gedrückt,

Claudia

Bachfest 2010 in Leipzig endete mit der h-moll Messe in der Thomaskirche, Kritik-Rezension


Abschlußkonzert mit dem Monteverdi Choir in der Thomaskirche unter Leitung von Sir J.E. Gardiner_Fotorechte: Wolfgang Zeyen

Das Bach-Fest 2010 in Leipzig endete am Sonntag, 20.6.2010 um 18:00 Uhr mit der h-moll Messe  – BWV 232  – von Johann Sebastian Bach in der ausverkauften Thomaskirche in Leipzig. Der Besucherzuspruch war mit ca. 65.000 Besuchern wieder hervorragend und entsprach den Erwartungen. „Obwohl das Bachfest einen Tag kürzer war als im vergangenen Jahr, konnten wir die Besucherzahlen stabil halten. Das ist ein hervorragendes Ergebnis, das auch durch die tiefe Akzeptanz des Festivals in der Leipziger Bevölkerung erreicht wird“, resümiert Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig. Der Anteil der Gäste, die aus Leipzig und Umgebung kommen, liegt bei etwa einem Viertel. Rund 9000 Besucher wurden trotz schlechten Wetters bei den kostenlosen Open-Air-Konzerten auf dem Augustusplatz gezählt. Zu „Bach im Bahnhof“ kamen rund 8000 Besucher, die sich die Aufführungen angehört, die Ausstellungen des Bach-Museums und des Schumann Vereins Leipzig angesehen haben.

Auf das Abschluss-Konzert mit der h-moll Messe von Johann Sebastian Bach in der Thomas Kirche Leipzig wird hier im Blog noch eine gesonderte Rezension in den nächsten Tagen erfolgen. Es war ein erhebendes Konzert und endete mit einem „Standing Ovation“ für Sir Gardiner, seinem Monteverdi Choir und English Baroque Soloists.

Zum Artikel der LVZ nachstehend:

Link: http://nachrichten.lvz-online.de/kultur/topthema_kultur/bachfest/65000-besucher-lauschen-bachfest-konzerten-in-leipzig/r-bachfest-a-36246.html

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Rezension-Kritik von NEUES DEUTSCHLAND

zum J.E. Gardiner-Abschluss-Konzert Thomaskirche Leipzig Messe h-moll BWV 232:

Von Werner Wolf 22.06.2010 / Feuilleton

Kraftvoller Ruf nach Gehör

Wenn man unmittelbar nach dem Erleben dieses alles überragenden Gipfelwerkes der Musik, Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll, zumal in so kongenialer Interpretation wie mit The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner zu schreiben beginnt, kann man nur schwärmen. Gardiner, einer der einst umstrittenen wagemutigen, experimentierfreudigen Protagonisten der historischen Aufführungspraxis, kann längst die Früchte jener Pionierarbeit ernten. In den von ihm gegründeten Ensembles wirken heute Künstler der zweiten Generation, für die das anfangs Ungewohnte, ja Umstürzlerische lebendige Musizierpraxis ist. Sie folgen Gardiner auf den kleinsten Wink. Und so kann er mit ihnen den Bachschen Kosmos vom einleitenden kraftvollen Ruf nach Gehör bis zur machtvoll gesteigerten Bitte um Frieden in all seinen Wendungen vom Zärtlichen bis zum Erhabenen in den feinsten Nuancen wie in großen Steigerungen erfüllen.

Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1274172873691&openMenu=1013083806110&calledPageId=1013083806110&listid=1018881578428

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Mitteldeutsche Zeitung schreibt:

Sir John bietet himmlisches Vergnügen

VON UTE VAN DER SANDEN, 21.06.10

LEIPZIG/MZ. Die jüngste, noch immer im Handel erhältliche Aufnahme der h-Moll-Messe mit John Eliot Gardiner stammt von 1985. Längst wäre eine Neueinspielung fällig, doch dafür dürften er, sein Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists schlichtweg keine Zeit haben. Quer durch Europa sind sie mit Bachs großer katholischer Messe unterwegs.

Nicht wenige Kunstkenner halten die Interpretation der britischen Originalklangpraktiker für die noch immer mit Abstand beste. Und sie teilen diese Ansicht, die von Gardiner und seine Hausensembles beim Abschlusskonzert des Leipziger Bachfests imposant manifestiert wurde, mit einer riesigen Fangemeinde. Seit Monaten war das Ereignis ausverkauft, Zuhörer saßen in fast jedem Winkel. Sie bekamen das Erhoffte: Spiritualität und Kontemplation, Kraft und Klangpracht, musikantischen Schwung und technische Perfektion – ein himmlisches Vergnügen. Vom ersten h-Moll-Akkord im „Kyrie“ an wuchs der traditionelle Abgesang des Festivals als Tonkathedrale in die Thomaskirche hinein.

Eine durchweg überzeugende, in Teilen mitreißende, bisweilen radikale Darbietung haben die Briten den Leipzigern am Sonntag hingezaubert. Sie zelebrierten einen sakralen Festakt, der mitten im Leben stand: sinnlich, schmissig, transzendent, mit atemberaubenden harmonischen Reibungen und von barocker Bodenständigkeit.

Alle Vokalsoli waren aus dem Chor besetzt, was der Homogenität des Musizierens sehr förderlich war. Wo es ging, ließ der auswendig dirigierende Maestro die Nummern attacca aufeinander folgen und unterbot damit locker die Zwei-Stunde-Marke. Die drei Trompeter leisteten sich nicht einen Kiekser, der „Cum Sancto Spiritu“-Chor fiel erst der Bass-Arie ins Wort, dann in unbeschreiblichen Jubel. Die Chöre in der Mitte des zweiten Teils fassten die Passionsgeschichte von Mariä Empfängnis bis zur Auferstehung, bevor sich das „Dona nobis pacem“ wie aus dem Nichts erhob und zur Innerlichkeit des Anfangs aufschloss.

Gewöhnungsbedürftig wirkte nur die Aussprache des lateinischen Textes mit ihrer merkwürdigen Vokalfärbung. Und Sir John? Als ihm der Jubel lang genug erschien, warf er das Handtuch lässig über die Schulter und ging. Er hinterließ nicht zuletzt die Gewissheit, dass die Interpreten der nächsten h-Moll-Messe kein leichtes Spiel haben werden.

Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1274172873691&openMenu=1013083806110&calledPageId=1013083806110&listid=1018881578428

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Grüsse

Volker



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Radio-Tipps für die 24. KW – u.a. Bachfest-Leipzig 2010


18.6.2010
MDR-Figaro
20-22 Uhr
Bachfest Leipzig 2010:

– Johann Sebastian Bach: „Gott ist unsre Zuversicht“, Kantate BWV197
– Johann Sebastian Bach: „Nun danket alle Gott“, Kantate BWV192
– Johann Sebastian Bach: „Gott, man lobet dich in der Stille“, Kantate BWV 120
– Johann Sebastian Bach: „Preise, Jerusalem, den Herrn“, Kantate BWV 119
Dorothee Mields, Sopran
Damien Guillon, Altus
Colin Balzer, Tenor,
Peter Kooij, Bass
Collegium Vocale Gent, Leitung: Philippe Herreweghe
(Aufzeichnung vom 12. Juni 2010, Nikolaikirche Leipzig)

„Auf, du geliebte Lindenstadt!“ – Zu den Funktionen, die Bachs Amt als Musikdirektor der Stadt Leipzig mit sich brachten, gehörten neben der Leitung der regulären Sonntagsmusiken auch die Komposition und Darbietung von repräsentativen Huldigungsmusiken für den Rat und andere Auftraggeber. Ein Höhepunkt städtischer Repräsentation war der alljährlich mit einem feierlichen Gottesdienst in der Nikolaikirche begangene Ratswechsel. Von Bach sind zu diesem Anlass mehrere große Kantaten erhalten. Diese – heute selten gespielten – Werke zeigen die souveräne Meisterschaft des reifen Komponisten.

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19.6.2010

NDR

19-20 Uhr
Geistliche Musik

Claudio Monteverdi:

Vespro della Beata Vergine für Soli, Chor und Orchester – Marienvesper – (Auszüge)

Himlische Cantorey / Vox Werdensis

Knabenchor Hannover / Concerto Palatino

Musica Alta Ripa / Ltg.: Jörg Breiding

Aufzeichnung vom 24.5.2010 in der St. Michaeliskirche Hildesheim

(Hatte @Claudia –  in Essen gehört, ich am Tag vorher in Hannover, war ein ganz tolles Konzert!)

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MDR-Figaro
22-22:30 Uhr

Wie Bachs Putzkiste entdeckt wurde Oder: Was Funde in der Musikgeschichte bewegen können
Sendung von Doris Kothe

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Grüsse Barbara

Bach-Fest Leipzig 2010 Eröffnungskonzert im MDR-Figaro am 11.6.2010


Bachfest Leipzig 11.6. bis 20.06.2010

Thomaskirche Leipzig Eröffnungskozert Bachfest 2010

Die Zeichen für das Bachfest Leipzig 2010 sind gesetzt, am 11. Juni 2010 überträgt MDR-Figaro um 20:05 Uhr, zeitversetzt, das Eröffnungskonzert aus der Thomaskirche in Leipzig.

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Ein weiterer Termin vom Eröffnungskonzert aus der Thomaskirche Leipzig:
30.7.2010
ARD Radiofestival
20-22:30 Uhr
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Das Programm:

Johann Sebastian Bach:
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543

Johann Sebastian Bach

Johannes Brahms:
Fest- und Gedenksprüche op. 109

Robert Schumann:
Messe c-Moll op. 147

Johann Sebastian Bach:
Magnificat D-Dur, BWV 243

Die neue Woehl-Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig

Mitwirkende:
Ullrich Böhme, Orgel
Sibylla Rubens, Sopran Elisabeth von Magnus, Alt
Martin Petzold, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bass
Daniel Beilschmidt, Continuo-Orgel

Thomaner Chor Leipzig

Thomanerchor Leipzig  Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

MDR-Figaro ist im Internet unter folgendem Link zu empfangen:


Link: http://www.mdr.de/mediathek/radio-live/524774.html

Verleihung der Bach-Medaille an Philippe Herreweghe :

Zum Bachfest wird auch wieder die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille verliehen. Sie geht diesmal an den Leiter des „Collegium Vocale Gent“ und weltweit gefeierten Bach-Interpreten Philippe Herreweghe.

Künstler und Ensembles beim Bachfest 2010: Thomanerchor Leipzig, Georg Christoph Biller, Gewandhausorchester, Riccardo Chailly, András Schiff,Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe, Harrison Birtwistle, RIAS Kammerchor, Thomas Zehetmair, Hille Perl, Combattimento Consort Amsterdam, Jan Willem de Vriend, Robert Hill und Sir John Eliot Gardiner

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Ein kleiner Film-Beitrag des MDR-Aktuell vom Eröffnungs-Tag: 11.06.2010 aus Leipzig – nachstehend:

Link:  http://www.mdr.de/mdr-aktuell/7407570.html

Viel Spass und Grüsse

Volker

Die neue Woehl-Orgel St. Michaelis-Kirche Hildesheim


Hallo Orgelfreunde,
heute möchte ich eine weitere gelungene neue Orgel vorstellen wo Raum und Klang sich zu einer vortrefflichen Synthese verbinden.

St. Michaelis Kirche Hildesheim

Ein ganz besonderes Werk der Architekturgeschichte wird 1000 Jahre alt – die St. Michaelis Kirche in Hildesheim. Im Jahr 1010 begann Bischof Bernward von Hildesheim den Bau der romanischen Kirche mit dem einzigartigen Deckengemälde. Seit 1985 gehört das Werk zum UNESCO-Welterbe. Nach fünfjähriger Sanierungszeit präsentiert sich die Kirche in neuer Erscheinung.

Das Deckenbild der Michaelis Kirche

Das Deckenbild der Michaeliskirche ist nach neueren Forschungen zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstanden, auf Eichenbretter gemalt, 27,6 X 8,7 m. Es handelt sich um eine Darstellung des „Jesse-Baumes“ (Jesse = Isai ist der Vater Davids, aus dessen Stamm der Messias geboren werden soll) in Verbindung mit den biblischen Stammbäumen Jesu (Mt 1, 1-17 und Lk 3,23-38).  Schon in der Alten Kirche war dieser genealogische Aspekt mit der Vorstellung vom Lebensbaum aus dem Paradies (Gen 3) verbunden worden.

Im Zuge der Sanierung erhielt die St. Michaelis Kirche eine neue Orgel. Den Auftrag dazu erhielt die Orgelbaufimra Gerald Woehl aus Marburg und wurde im Jahr 1999 geweiht.

Gerald Woehl entstammt einer Musikerfamilie in der 3. Generation und gründete in den 1960-er Jahren seine Orgelbaufirma in Marburg. Er erhielt u.a. den Auftrag zum Bau der großen „Bach-Orgel“ für die Thomaskirche zu Leipzig im Jahr 2000.

Die großen Dome und Basiliken der mitteldeutschen Kulturlandschaft von Hildesheim – Braunschweig – Magdeburg – Halberstadt – Halle – Dresden hatten seit dem Mittelalter ihre eigene Musikkultur und damit ihren ganz speziellen Orgeltyp, der sich ganz wesentlich von der norddeutschen Orgel unterscheidet. Die prächtigen Orgeln im Norden hatten mehr die Aufgabe, die großen Räume als „Großinstrumente“ zu beschallen. Ihre Principale und Flöten sind starkwandig, aus Blei und von enormer Tragweite, ihre Mixturen vielchörig und von entsprechender Schärfe, die Zungenstimmen zahlreich und prachtvoll.

Woehl-Orgel (1999) St. Michaelis Hildesheim

Ganz anders die mitteldeutschen Orgeln. Sie hatten mit Chor und Orchester die langen lutherischen Gottesdienste musikalisch konzertant mit auszugestalten. Neben der reinen Orgelmusik galt es die Kantaten zu begleiten und für die kunstvoll vorgetragenen Choralvorspiele die nötigen Klangfarben bereitzustellen. Ihre klanglichen Stärken liegen deshalb neben den farbenreichen Plena mehr im Feinen, Delikaten, im Piano und Mezzofortebereich.

Johann Sebastian Bach folgte in seinen Dispositionsentwürfen dieser mitteldeutschen Linie, legte aber auch besonderen Wert auf klangliche Größe und Gravität, wie er sie an norddeutschen Instrumenten bewunderte. So forderte er auch für kleinere Instrumente immer eine Posaune 32′ im Pedal. Sein Leben lang wünschte er sich eine „recht große und recht schöne Orgel zu seinem ständigen Gebrauch“. Hier setzten die musikalischen Überlegungen für die neue Michaelis-Orgel an: Die feinen, delikaten, vielfarbigen Klänge der mitteldeutschen Orgel stehen bereit, jedoch kommen die von Bach geschätzten großen, gravitätische Stimmen hinzu und solche, die das Instrument auch für die orchestral gedachte symphonische Musik der deutschen und französischen Romantik geeignet machen. Bei der Registerzahl der neuen Michaelis-Orgel ergeben sich daraus ausgesprochen gute Möglichkeiten für das Orgelliteraturspiel und das Improvisieren.

Diesem klanglichen Anspruch wird das Instrument gerecht durch strenge instrumentenbauliche Disziplin (etwa durch Verwendung von handgehobelten Pfeifen, die spezielle Bauweise der Zungenregister, die in der Kirche ausgearbeitet werden, die klassische Pfeifenaufstellung oder die sensible mechanische Spieltraktur), andererseits aber auch durch Inanspruchnahme aller notwendigen künstlerischen Freiräume.
Die äußere Form dieser Orgel ist frei, plastisch gestaltet. Das Instrument steht nicht in der Mittelachse, es ist zur Seite getreten, ohne sich zu verstecken, und möchte von dort aus auf seine Weise in Zwiesprache kommen mit den Engelgestalten gegenüber an der Chorschranke, mit dem so klaren, aber doch unüberblickbaren Kirchenraum und den Hörenden in Gottesdienst, geistlicher Musik und Konzert. 1)

3 Manuale Woehl-Orgel St. Michaelis Hildesheim

Disposition der Woehl-Orgel von 1999 in St. Michaelis, Hildesheim

I. ManualHauptwerk  Principal 16
Bordun 16
Principal 8
Rohrflöte 8
Flûte harmonique 8
Gambe 8
Oktave 4
Spitzflöte 4
Quinte 2 2/3
Oktave 2
Sesquialter 2f.
Cornet 5f.
Großmixtur 5f.
Mixtur 7f.
Fagott 16
Trompete 8
Clarine 4
Tuba 8
II. ManualOberwerk Gambe 16
Principal 8
Salicional 8
Hohlflöte 8
Unda maris 8
Gedackt 8
Prestant 4
Flaute douce 4
Nasard 2 2/3
Oktave 2
Flöte 2
Terz 1 3/5
Flageolet 1
Mixtur 5f
Trompete 8
Krummhorn 8
Tremulant schwach
Cornett 5f
Carillon 3f
III. ManuaISchwellwerk Quintade 16
Diapason 8
Cor de Nuit 8
Flûte traversière 8
Viole de Gambe 8
Voix céleste 8
Flûte octaviante 4
Dulciana 4
Quinte 2 2/3
Octavin 2
Bombarde 16
Trompette harmonique 8
Clairon harmonique 4
Basson Hautbois 8
Voix humaine 8
Klarinette 8
Grand Cornet 7f.
Tremulant stark
PedalGroßbordun 32
Principal 16
Subbass 16
Violon 16
Bordun 16
Oktavbaß 8
Cello 8
Bordun 8
Octave 4
Mixtur
Posaune 32
Posaune 16
Trompete 8
Tuba 8
Clarine 4
Glocken
II-I
I Baß-Oktavkoppel
III-I
III-I Baß-Oktavkoppel
III-II
I Baß-Oktavkoppel
III-I
III-I Baß-Oktavkoppel
I-P
II-P
III-P

1) Textauszüge + Disposition von St. Michaelis Hildesheim

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Die nächsten Orgel-Konzert-Termine in St. Michaelis, Hildesheim:

18. Juni 2010 Orgelkonzert – Lorenzo Ghielmi -> Info
2. Juli 2010 Orgelkonzert – Daniel Roth -> Info
3. September 2010 Orgelkonzert – Olivier Latry -> Info
29. Oktober 2010 ORGELmusik von 8 bis mitterNACHT -> Info

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Ein schönes und sonniges Wochenende wünscht

Volker

J.S. Bach-Stiftung in St. Gallen spielt sämtliche Bach-Kantaten-Werke ein


Durch einen reinen Zufall bin ich im Internet auf die hervorragende Web-Site der

„J. S. Bach-Stiftung“ in St. Gallen-Schweiz

gekommen und möchte einmal dieses tolle J.S. Bach-Projekt vorstellen.

Orchester «Schola Seconda Pratica» und Chor der Bach-Stiftung St.Gallen Schweiz

Es ist ein Kreis von großen Enthusiasten unter der Musikalische Leitung von Rudolf Lutz. In fünfundzwanzig Jahren – seit 2006 – werden sämtliche Bach-Kantaten aufgeführt und in Anderthalb Stunden vor dem Konzert finden für Interessierte Einführungs – Workshops durch den musikalischen Leiter der Gesamtaufführung, Rudolf Lutz, statt. Pro Abend gelangt lediglich eine Kantate, dafür aber zweimal, zur Aufführung. Zwischen den beiden Aufführungen wird eine Reflexion über den jeweiligen Kantaten-Text vermittelt. Danach wird man die Kantate anders hören als zuvor. Das ist ein genialer Weg, J.S. Bach dem Konzert-Besucher näher zu bringen und sollte auch in Deutschland Schule machen.

Aus der Sammlung der Reflexionen entsteht nach und nach eine «J. S. Bach-Kantaten anthologie des 21. Jahrhunderts»* in Buchform.

Buch-Veröffentlichung "Bach-Anthologie 2008" Bach-Stiftung St. Gallen-Schweiz

Die Bach-Kantaten werden außerdem auf DVD veröffentlicht. Meine Bestellung der ersten DVD mit dem Magnificat ging heute online raus und bin ganz gespannt auf der beiliegenden Broschüre zur Werksbeschreibung.

Link zum Online-Bücher-Shop der Bach-Stiftung in St. Gallen:

http://bach.omc.net/shop/index.php?cat=c1_DVD-s.html

Rudolf Lutz Musikalischer Leiter

Rudolf Lutz ist Dozent für Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis. An dieser Hochschule für Historische Aufführungspraxis unterrichtet er zusammen mit zwei Kollegen und zwei Assistenten rund 35 Studentinnen und Studenten der Abteilung Tasteninstrumente. An der Musikhochschule Basel erteilt er das Fach Generalbass und an der Hochschule für Musik und Theater Oratorienkunde. In Konzerten und Workshops ist er ein gefragter Spezialist für historische Improvisations-Praxis. 2006 wurde Rudolf Lutz zum künstlerischen Leiter der J.S. Bach-Stiftung, St.Gallen, berufen. Im Hinblick auf die geplante Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk hat Rudolf Lutz in Zusammenarbeit mit andern Musikern das Orchester «Schola Seconda Pratica» sowie ein ständiges Ensemble von Solisten und Chorsängern aufgebaut.

Auf  YouTube sind Konzertausschnitte von dem Orchester «Schola Seconda Pratica» mit den bereits aufgeführten Bach-Kantaten veröffentlicht worden.

Link: http://www.youtube.com/user/Bachstiftung

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Eine Einführung zum Projekt wurde in 2008 vom DRS gesendet und kann nachstehend aufgerufen werden.

DRS2 aktuell (15.12.08) „Bachs gesamtes Vokalwerk in Trogen“

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Diesbezügliche inhaltliche Angaben von der Web-Site der Bachstiftung St.Gallen:

«Seconda Pratica» bedeutet die «zweite Praxis» und meint die «nachfolgende» Schreibart. Dieser musikologische Fachbegriff bezeichnet jene basszentrierte Musik, welche sich um 1600 in Italien zu profilieren wusste. Bekannteste Beispiele dieser «modernen Art» sind die rezitativischen Teile von Monteverdis Opern. Man spricht deshalb bei der barocken Epoche auch vom Generalbasszeitalter.

Im Gegensatz dazu stand die altbewährte Schreibart, die «Prima Pratica». Diese «erste Praxis» meint die Vokalpolyphonie der verschiedenen niederländischen Schulen von Dufay bis Di Lasso. Es ist eine Musik, deren Stimmen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Obschon das Bach’sche Oeuvre das Resultat seiner grossen musikalischen Neugierde für alte und neue Stile ist – es ist bekannt, dass Johann Sebastian Bach sich Zeit seines Lebens mit zeitgenössischen Strömungen wie auch historischen Stilen beschäftigte sind wir der Ansicht, dass seine Kantaten hauptsächlich aus dem Kern des Generalbasses zu verstehen und aufzuführen sind. Deshalb haben wir das Ensemble, das für die J. S. Bach-Stiftung konzertiert, «Schola Seconda Pratica» getauft.

Die Besetzungen für die verschiedenen Kantaten sind variabel. So können die oberen Streicherstimmen solistisch oder auch in der Grösse von 3 ersten und 3 zweiten Violinstimmen und 2 Violastimmen ausgeführt werden. Bach hat in seinen Aufführungen beide Varianten benützt. Die Generalbassgruppe ist mit einem Violoncello, Kontrabass, Cembalo und/oder Orgel das Zentrum der Musik. Die Bläserbesetzung ergibt sich aus den Anforderungen der einzelnen Kantaten. Für den Chor wählten wir eine schlanke Variante mit je drei bis vier Sängerinnen oder Sängern pro Stimme. Zwischen Vokal- und Instrumentalensemble soll eine Gleichberechtigung bestehen. Das modulare Personalkonzept erlaubt uns allerdings, den Chor bei Bedarf deutlich zu erweitern. Der Begriff «Schola» weist darauf hin, dass im Hinblick auf die langjährige Dauer unseres Vorhabens eine historisch orien tierte Orchesterschulung vorgesehen ist.

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Adresse: J. S. Bach-Stiftung
Jacqueline Neuburger, Sekretariat
Postfach 164
9004 St.Gallen-Schweiz

Telefon: 071 242 58 58
E-Mail: info@bachstiftung.ch

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Label Soli Deo Gloria – Neuveröffentlichung CD SDG 168 Vol. 11 im Juni 2010


Sir John Eliot Gardiner, Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists:
Kantaten zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis
San Lorenzo, Genua

Cover: SDG 168 Vol. 11

Nachdem wir das nüchterne Wittenberg mit seinen feurigen Feiern zum Reformationsfest hinter uns gelassen hatten, während uns die Abschiedsworte des Pfarrers (‚Führen Sie die gute Tat in Rom fort!’) noch in den Ohren klangen, ging die Reise nach Italien – zuerst nach Genua und dann weiter nach Rom, wo Luthers Antichrist seinen Sitz hatte. Johannes Paul II. hatte unlängst zwei päpstliche Bullen veröffentlicht, eine, die jede Aufführung nicht-geistlicher Musik in den Kirchen verbot, und, als sich herausstellte, dass sich das nicht so genau definieren ließ, gleich eine zweite, die überhaupt alle Konzerte in Kirchen untersagte. Zum Glück gibt es immer noch ein paar ‚regimekritische’ katholische Priester und sogar Kardinäle, die der Musik zugetan und bereit sind, solch eine Vorschrift aufzuweichen – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass wir zwei Konzerte geben durften, das eine in der Kathedrale San Lorenzo in Genua und das andere am folgenden Tag in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom.

Das Evangelium für den Zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis, das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (Matthäus 22, 1–14), legt viele symbolische Bezüge nahe: auf die Seele als Braut, eine zurückzulegende Wegstrecke, Kleidung und Speise, zum Beispiel Jesus als ‚Brot des Lebens’. Bach schuf drei Vertonungen, die auf ihre Weise alle von dieser Symbolik geprägt sind und durch ihre Instrumentation, ihren Vokalsatz, ihren besonderen Klang oder eine Mischung aus allen drei Elementen eine jeweils andere Atmosphäre schaffen.

© John Eliot Gardiner
Auszug aus John Eliot Gardiner Notizen auf der Bach Cantata Pilgrimage

Entnommen aus Bach-Kantaten Band 11
Cat-Nummer: SDG168
Erscheinungstermin: 7. Juni 2010

Kantaten zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis:
Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe BWV 162
Ich geh und suche mit Verlangen BWV 49
Schmücke dich, o liebe Seele BWV 180

Kantaten für den Twenty-first Sonntag nach Trinitatis:
Ich Glaube, lieber Herr, hilf Meinem Unglauben! BWV 109
Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 38
War Gott tut, ist wohlgetan Das I BWV 98
ICH HABE meine Zuversicht BWV 188

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SDG-CD Hörproben

SDG-CD  168 disc 1 –

5.  In meinem Gott bin ich erfreut! BWV 162
– no. 5 Aria (Duetto): Alto, Tenor
soloists: Sara Mingardo, Christoph Genz
Stream Audio
13.  Schmücke dich, o liebe Seele BWV 180
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio
SDG 168 disc 2 –
7.  Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 38
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio
13.  Was Gott tut, das ist wohlgetan BWV 98
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio

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Reisetagebuch von Sir Gardiner in deutsch:

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

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Meinungen der Künstler-Solisten:

Link:  http://www.cantatafinder.com/hks/11_kuenstlerbeitrag.pdf

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CD zu beziehen über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Album-Cover und Album-Informationen sind auf der Website von SDG veröffentlicht worden.

Grüsse
Volker

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Ein anspruchsvoller Artikel über den Thomaner-Chor Leipzig und seine Nachwuchssorgen


Es ist erfreulich, dass es noch seriöse Zeitungen gibt, die unvoreingenommen einen wirklich gut fundierten Artikel über den „Thomaner Chor“ Leipzig und seine Probleme darstellt.

Thomaner Chor im Alumnat Leipzig

Ich spreche von der Zeitung „DIE ZEIT“

Dieser Beitrag erschien am 3. Mai 2010 und berichtet in dem Artikel:

Entscheidung in der Villa Thomana

über das Problem: »Wir wollen nur die Besten, doch wegen der demografischen Entwicklung haben wir immer weniger Auswahl.«

Thomaner-Alumnat Leipzig

Zum gesamten Artikel über die Thomaner in „DIE ZEIT“ nachstehend.

Link: http://www.zeit.de/2010/18/S-Thomanerchor-Nachwuchs

In letzter Zeit wird in der pädagogischen Diskussion immer wieder betont, dass die Erziehung vor allem durch persönliche und gesellschaftliche Werte geprägt sein muss. Das chorische Zusammenleben der Thomaner erfüllt durch die Heranführung an eine strukturierte Tagesplanung, die lebendige Pflege des reichen musikalischen Erbes und einem sich entwickelnden Verantwortungsgefühl in der Gemeinschaft der Thomaner diesen Anspruch. Das Einhalten der gemeinsam erarbeiteten Hausordnung ist eine wichtige Bedingung für das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Sänger unterschiedlichen Alters. Das gemeinsame Musizieren, Erarbeiten und Erleben der Musik schafft dabei eine zusätzliche Bande.

Eindrucksvolle Videos auf YouTube aus dem Jahr 1979 unterstreicht das tägliche Miteinander der Thomaner im Alumnat in Leipzig.

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In 2012 feiert der Thomaner Chor seinen 800. Geburtstag mit umfangreichen Festveranstaltungen.

PDF-Programm von 800 Jahre Thomana

Link zum Programm: http://www.thomana2012.de/800-jahre-thomana.pdf

forum thomanum

Thomaner-Alumnat Leipzig vor der Renovierung

Bis zum Jahr 2012 entsteht in Leipzig das forum thomanum – ein international ausgerichtetes Bildungszentrum bestehend aus einer Kindertagesstätte, einer Grundschule, einer internationalen Jugendmusikakademie und der Lutherkirche. Die Lutherkirche bildet das Zentrum des entstehenden Campus und ist zugleich Gottesdienststätte, Schulaula, Konzert-, Theater- und Aufnahmeraum.

Am 21. März 2012 geben die Thomaner erstmals ein Konzert in der Leipzig-ARENA.

• Die besten Chöre der Welt erweisen Leipzig die Ehre: Kings College Choir (Cambridge), St. Thomas Boys Choir (New York), Wiener Sängerknaben, Regensburger Domspatzen…..

Im September 2012 will die Thomasschule eine eigene Festwoche feiern und einen Monat später dann die Thomaskirche.

Link zum 800. Jubiläum:  http://www.thomana2012.de/

Link: Historie Thomaner:  http://www.forum-thomanum.de/geschichte.html

RUHR2010 Teil XVII: Das Kantaten-Highlight in der Christuskirche in GE-Buer-Nun danket alle Gott BWV 192


Eines der bisher schönsten und musikalisch hochwertigsten Kantaten-Konzerte im Rahmen der Ruhr-Pilgrimage, konnten Wolfgang und ich am Sonntag, den 16.05.10 in der Christuskirche in Gelsenkirchen-Buer gemeinsam erleben. Das dies ausgerechnet zu unserem Treffen geschehen sollte, war warscheinlich von oben her bestimmt;-).

Auf Zollverein

Stilecht für Gelsenkirchen haben wir uns mit dem tiefer gelegten VW Jetta GT Baujahr ´87 auf breiten Schlappen und mit röhrendem Auspuff von Langenberg in Richtung Norden aufgemacht. Nach einem kleinen Foto-Abstecher auf Zollverein, habe ich mich erst mal verfahren, so dass wir nun von meinem Mann per Handy zur Kantate gelotst wurden. Vorbei an der Veltins Arena, über Autobahnbrücken, durch Baustellen, haben wir trotzdem noch die kleine Zufahrt zur Bergstr. verpasst. Kurz vor Beginn erreichen wir die kleine Kirche, neben mir sitzt – ihr kennt ihn alle – der Klimper-Tünnes aus der Matthäus-Passion in Essen…

Was hier geboten wird ist vom Allerfeinsten, das Programm ist auch schon nicht mehr als „Kantate“ zu bezeichnen, sondern ein ausgewachsenes Barock-Kammerkonzert:

Programm: Christuskirche GE-Buer - zur Vergrößerung in das Programm klicken..!!

Der Chor ist fast solistisch besetzt und besteht durchweg aus jungen Leuten, die ihre Sache wirklich super machen und auch so klingen. Dazu das passende Barockorchester „Le Chardon“ unter der Leitung von Hajo Wienroth, der selbst Traversflöte spielt. Mir wird ganz schwindelig, wenn ich die Biographien lese! Die Kantorin Christina Wienroth bietet ein Barock-Lebensfreudiges Dirigat, das wunderbar zum restlichen Konzert passt, Musik ist Energie, Medizin, Lebensbereicherung und einfach eine Herzensangelegenheit, ein verpasster Einsatz bei Samuel Scheidt wird denn so auch mit einem wohlwollenden Lächeln quittiert. Damit wir wissen, welchem Choral Bachs Kantate BWV 192 zugrunde liegt, singen wir alle zusammen erst mal 3 Strophen und bereiten uns seelisch auf das, was da kommt, vor. Die Worte, die die Pastorin als Impuls zur Dankbarkeit spricht, sind berührend und sehr pragmatisch. Es ist Sitte bei „Momente der Ewigkeit“, dass der Eingangschor noch einmal wiederholt, oder am Schluss erneut gesungen wird.

BWV 192 ist ein kleines, unaufdringliches Werk, dass aus einem Eingangschor, einem Duett zwischen Sopran und Bass, sowie einem Schlusschoral besteht, eine Tenorarie soll verloren gegangen sein.

Die Solisten

Huch, es gibt eine Pause! Im Gemeindehaus direkt nebenan werden Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht. Wer möchte, gibt eine Spende, ist ja Ehrensache, dass wir was in den Klingelbeutel geben. Wir spüren, dass man hier aufgehoben ist. Am Stehtisch kommen wir ins Gespräch mit einer Chorsängerin, der Kantorin und einer Besucherin und wir erfahren, dass die Idee der „Ruhrpottkantaten“ begeistert aufgenommen wurde und dass trotz des abgesprungenen Sponsors alle sich für die Realisierung stark gemacht haben. Wolfgang quatscht den „Klimper-Tünnes“ an…uaaah.

Der 2. Teil des Konzertes ist der Interessanteste: Heidrun Blase brilliert als Gesangssolistin  im technisch äußerst anspruchsvollen „Il Pensioroso“ (Die Nachtigall) zusammen mit dem Flötisten Hajo Wienroth, der gibt auch einige kurze Erläuterungen zu diesem wenig bekannten Stück und es macht einfach nur Spass, dem Dialog des Vogels und der Menschin zuzuhören. Anschliessend ein Konzert von Antoine Mahaut, der ähnlich wie Quantz eine Flötenschule verfasst hat.

Applaus für das Orchester

Hajo Wienroth: “ Zu dem 5. Brandenburgischen Konzert brauche ich jetzt, glaube ich, nichts sagen!“

Die Instrumente werden in diesem, sehr modernen Konzert à la Mode francaise ziemlich gleichberetigt eingesetzt, so dass jeder Instrumentalist seinen Part der Profilierung hat, in der letzten Hälfte des 3. Satzes, hat sich der Meister selbst ein Denkmal gesetzt, da die anderen Instrumente etwas in den Hintergrund gedrängt werden und das Cembalo die dominierende Rolle übernimmt. Überragend und unpretentiös: Pieter Dirksen. Handelt sich es doch warscheinlich um das erste Cembalokonzert der Geschichte! Bach soll ja mal gesagt haben, Clavierspielen wäre ganz einfach, man müßte nur zur rechten Zeit die richtigen Tasten treffen, dann würde das Instrument von ganz alleine spielen! Haha! Ohne Zögern steht die ganze Kirche zum Schlussapplaus auf und alle Musiker werden noch einmal mit einem Blumengruß bedacht. Ich bin froh, dass ich in etwas egoistischer Manier Wolfgang vom Ausharren bis zum Schluss überzeugen konnte und dass die Rückfahrt nach OWL trotz der verspäteten Abfahrt so reibungslos geklappt hat.

Biographie der Künstler-Solisten / Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

Während ich mit offenen Fenstern und dem angenehmen Windzug aufs Gaspedal trete, bin ich dankbar für diesen super Tag, für das Treffen mit Wolfgang, den warmherzigen Umgang der Gemeinde mit ihren Konzertbesuchern, für die Sonne und auch die große Kunst. Danke auch an Volker für die Be- und Verarbeitung meiner E-Mails. Wir haben kräftig Werbung für unseren Blog gemacht.

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ Friedrich Schiller

TIPP: Im Rahmen der Ruhrpottkantaten tritt das Orchester „Le Chardon“ am 06.06.10 in der Petrikirche in Mülheim (Brich dem Hungrigen Dein Brot) auf.

„Momente der Ewigkeit“ Bach-Kantate BWV 192


Gewinnt der, der rast – oder:  Beachte, dass diese Dank-Kantate ‚per ogni tempo‘ geeignet ist.

Nomen est omen!!! Eine Kantate mit der Bestimmungsangabe ‚zu jeder Zeit geeignet‘ hat es nicht so eilig. So kommt erst jetzt mein Bericht der  Kantaten-Reise an die Ruhr und dem Treffen mit Claudia.

Sonntagmorgen stöberte ich im Bücherdorf :

Langenberg (bei Velbert) info@buecherstadt-langenberg.de

in den Kisten des Büchermarkts. Nachdem ich alle meine Bücher-Such-Rundgänge erledigt hatte, konnte ich mich wieder musikalischen Themen widmen. Wer kommt da mit dem Sportrad zum verabredeten Treff mit Adamo an‘s Bücher-Cafe gesaust:  Claudia-, allen blog-Teilnehmern bestens bekannt durch ihre spritzigen Berichte der Kultur-Events von der Ruhr. Natürlich tauschten wir uns zuerst über einige Themen unseres Gardiner-blogs aus. Doch dann wurde es für uns Zeit.

Bach-Kantate in der Christus-Kirche Gelsenkirchen-Buer-Beckhausen

In rasender Autofahrt erreichten wir-, dank den über Handy-Kontakt mit Claudias Mann gesteuerten Weg-Weisungen-,  rechtzeitig den Aufführungsort Christus-Kirche Gelsenkirchen – Buer. Zuvor stellte mir Claudia  noch  das futuristische Enseble der Zeche Zollverein vor. Gerne fuhr ich zum Ausblick über das Ruhrgebiet die gigantische Rolltreppe zur Zeche hoch. Wenn schon Ruhr, dann Ruhr kompakt. Ich schnupperte in eine längst vergangene Arbeitswelt.

Weiter ging‘s.  Stimmt es doch? Wer rast, sitzt vorne !!!  Könnte man meinen, denn wir bekamen noch Plätze in der ersten Kirchen-Bank.

Die Bach-Kantate BWV 192 war natürlich unser musikalisches Magnet. Das übrige Programm enthielt aber noch Überraschungen bereit:

Samuel Scheidt-Motette ‚Komm Heiliger Geist‘ zum Einsingen, Bach-Motette BWV 230 ‚Lobet den Herrn‘ als vorgeschaltetes Juwel, dann Bach-Kantate BWV 192, – Pause-  Danach Orchestermusik vom Feinsten: eine Händel Sopran-Solokantate vom ‚Gespräch einer Nachtigall mit einer Verehrerin im Mondschein‘ (genannt: Il Pensioroso); ein Flötenkonzert und als Krönung dann das 5.Brandenburgische Konzert BWV 1050.

Christus Kirche-Buer-Beckhausen Blick vom Eingangsbereich durch den Mittelgang bis in den Altarraum

Es war  nicht unbedingt ein Fauxpas, wenn die Kantorin nach dem furiosen Eingangschor der Kantate zunächst einmal Halt  machte. Dem erstaunten Publikum wurden von der Pfarrerin einige musikalische Aspekte und werkgeschichtliche Hintergründe aufgezeigt. Auch aus dem Orchester und von den Solisten (Sopran und Bass) hörte man verstehend einige Musikbeispiele, bevor es richtig los ging. Die gesamte Bach-Kantaten-Reihe firmiert ja unter dem Oberthema ‚Momente der Ewigkeit‘ So waren auch einige nachdenkenswerte Impulse zum Thema ‚Dankbarkeit‘ nicht fehl am Platze.

Wir bekamen den Eingangschor also zweimal geboten und verstanden einfach mehr:

Zu diesem Mehrwert gehörte:

Deutlicher konnte man  musikalische Themen und Aufbau verfolgen.

Das packte alles ein kleiner,  mit bis höchstens fünf SängerINNEN (nur 2 Tenöre) in jeder Stimme besetzter junger ad-hoc-Chor (Ensemble Lorica Vitae), der diszipliniert und mühelos mit klaren, reinen Stimmen das polyphone Gefüge beherrschte .

Eine handfeste, mitschwingende Kantorin, die ihrem Chor klare  Einsätze gab und einen abgerundeten Leitungs-Stil pflegte.

Ein sich steigerndes Programm, dass dem Chor Gelegenheit bot, viele Facetten seiner Möglichkeiten aufzuzeigen.

Ein Barockorchester Le Chardon, das eigene Akzente setzte.

Eine erfrischende Pause, in der man mit den Ausführenden in’s Gespräch kommen konnte und ein leckeres Büffet bereitstand. Dafür sangen wir in der Gemeinde auch gerne das der Kantate zu Grunde liegende Kirchenlied ‚Nun danket alle Gott‘ (Martin Rinckart um 1630) mit. Einfach köstlich-, Gott und sein Bodenpersonal in der Christuskirche versorgten uns an diesem Abend in  zuerst Seele und dann Leib.

Nach dem Konzert gings zurück ganzheitlich gesättigt zum Essener HBF, an dem mich Claudia absetzte. Und dank eines ICE, den mich  ein großzügiger Schaffner ohne Aufschlag benutzen ließ,  war ich ‚in rechter-guter Zeit‘ zu Hause.

Was hatte ich gelernt? An einer Bach-Kantate mit der Bezeichnung ‚ogni tempo‘ kann man sich gut ausrichten: man mag sich zwar verfahren und zur Kantate hinrasen, doch bekommt Platz noch in der ersten Reihe. Das Konzert dauert länger als eingeschätzt, aber in der Pause gibt’s zur Entschädigung Sekt und Gespräche. Unbezahlt fahr ich im ICE komfortabel, ohne in die Nacht zu kommen, bin ich zu Hause.

Darum heißt für mich ab  vergangenem Sonntag ‚Ogni tempo‘: keine Hetze,  klappt alles, erfülltes Wochenende.  Nomen est Omen

P.S. ‚Momente der Ewigkeit‘. Im Gespräch mit Claudia kam uns die Idee, anläßlich des Konzertes dieser Reihe in Hamm  am  27.6. 18 Uhr ein kleines blog-Treffen auf die Beine zu stellen. ‚Freue Dich, erlöste Schar‘ wäre dann unser Motto !!! (vgl. BWV 30).

Gruß Adamo

Leipzig- mozart-openair im Schloss und Park Güldengossa


Schloss und Park Güldengossa – Leipzig

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W.A. Mozart Symphonien Nr. 1, 40 & 41

Pfingstmontag 24. Mai 17.00 Uhr

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG

Leitung: JÜRGEN WOLF

Flyer Schlosskonzert

Schloss und Park Güldengossa erleben eine Renaissance. Familie Geiger hat mit viel Liebe und Engagement das herrliche Ensemble aus einem langen Dornröschenschlaf wieder erweckt. Fassade und Innenräume erstrahlen in neuem, traditionsreichem Glanz. Rund herum erstreckt sich ein rekonstruiertes Ensemble historischer Gartenformen.

Schloss Güldengossa Leipzig

Dem Betrachter bietet sich ein homogenes Gesamtkunstwerk von selten anzutreffender Ästhetik. Unversehens stellt sich das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit ein. Diesem Rausch der optischen Sinne wollen wir den musikalischen hinzufügen.

Das FESTIVALORCHESTER Leipzig unter seinem Dirigenten Jürgen Wolf lässt im Schlosspark openair Symphonien und Serenaden von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen. Freuen Sie sich auf die „Salzburger Sinfonie“ Nr. 1, die Symphonie g-Moll Nr. 40, die berühmte „Jupiter-Symphonie“ C-Dur und das „Dorfmusikanten-Sextett!

Karten erhalten Sie an allen Vorverkaufsstellen oder unter Tel.: 034 297 – 9869 0 (Schloss Güldengossa) und an der Tageskasse.

Karten-Online:

http://www.ticketonline.com/de/de/eventid/838502-MOZART+openair/?