Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

Wiedereröffnung der Bach-Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009 statt


Hallo,

die Wiedereröffnung der J.S. Bach Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009, im Schlossmuseum Arnstadt, Schlossplatz 1, statt.

Schlossmuseum mit J.S. Bach-Dauerausstellung Arnstadt

„Im Jahre 1703, so schrieb Carl Philipp Emanuel Bach rückblickend über seinen berühmten Vater, erhielt er den Organistendienst an der neuen Kirche in Arnstadt. Hier zeigt er eigentlich die ersten Früchte seines Fleisses in der Kunst des Orgelspielens und in der Composition.“

Was im Laufe seines Lebens aus den ersten Früchten des jungen Johann Sebastian Bach in Arnstadt geworden ist, hat bis in die Gegenwart Generationen von Menschen tief beeindruckt.

In Arnstadt überlagerten sich verschiedene Lebens-, Erfahrungs- und Berufsbereiche des jugendlichen Bachs, die für sein weiteres Leben und Schaffen prägend waren. Johann Sebastian lebte in mitten der weitverzweigten und alteingesessenen Bach-Familie und ihrer Verwandten. In Arnstadt begann seine Berufslaufbahn als Organist. Er hatte an der Neuen Kirche seine erste Anstellung in diesem Amt und er erlebte in Arnstadt seine erste Liebe.

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Schwerpunkte der Ausstellung im „Schlossmuseum Arnstadt“ sind:

Biografisches über Johann Sebastian Bach selbst, besonders seine Zeit in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs in Arnstadt musikalisch tätigen Verwandte, deren Wohn- und Wirkungsstätten

Johann Sebastian Bachs Dienst in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs musikalischen Frühwerke aus seiner Arnstädter Zeit

Die Geschichte der Neuen Kirche und der Kirchenbetrieb in Arnstadt

Eine thüringische Residenz an der Wende zum 18. Jh. und die damit verbundenen Zeitgenossen und Wegbegleiter Johann Sebastian Bachs in Arnstadt: Theologen, Juristen, Naturwissenschaftler, Regierungssekretäre, Bürgermeister, Kapellmeister und Lehrer

Musikleben in Arnstadt im 17. und frühen 18. Jh.

Thüringer Orgelbautradition anhand des Orgelspieltisches der Wenderorgel von 1703 und zweier Nachfolge-Spieltische aus der Neuen Kirche

Literatur zu Johann Sebastian Bach und seiner Arnstädter Zeit

Bachrezeption seit Ende des 19. Jahrhunderts

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Das Schlossmuseum in Arnstadt

Anhand von Faksimiles überlieferter Dokumente aus dem Kreisarchiv Arnstadt, dem Kirchenarchiv Arnstadt, dem Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt und den Universitäts- und Forschungsbibliotheken in Gotha, Jena und Erfurt können wichtige Stationen aus dem Leben des jungen Musikers aufgezeigt werden. Ergänzt durch wertvolle Exponate aus dem  Schlossmuseum Arnstadt wird das gesellschaftliche Leben der Zeit des 17. und 18. Jh. wieder lebendig. Besonders sehenswert sind zwei Musikinstrumente, die nach historischem Vorbild nachgebaut wurden. Die Meisterwerkstatt für Metallinstrumente Voigt in Markneukirchen fertigte eine Es-Alt-Barockposaune nach dem Vorbild der Nürnberger Instrumentenbauer Ehe aus dem 18. Jahrhundert. Die Posaune war eines der gebräuchlichsten Instrumente der Stadtmusikanten seit dem 16. Jahrhundert. Zu sehen ist auch ein Dulcian, Nachbau der Firma MOECK Musikinstrumente in Celle. Ein Dulcian ist eine Frühform des Fagotts, welches nachweislich Caspar Bach in Arnstadt spielte. (1)

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Anschrift:
Schlossplatz 1
99310 Arnstadt
Tel.: 03628/60 29 32
Fax: 03628/48 264
Email:
Schlossmuseum.Arnstadt@t-online.de
Internet:
http://www.arnstadt.de/content/kulttour/monplaisir.html

Telefon: 03628 / 60 29 32
Telefax: 03628 / 48 26 4

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 09.30 Uhr – 16.30 Uhr

Montag: geschlossen

(1) Text – Angaben von http://www.bachfestival.arnstadt.de

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Gruß
Volker

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Interview beim Mittagessen in Dorset mit Sir John Eliot Gardiner


Hallo,

ein so ungezwungen geführtes Interview der FT-FINANCIAL TIME  mit „Sir J.E. Gardiner“ ist mir nicht bekannt – ich musste oft schmunzeln über die getätigten Aussagen, dafür @Martin, ganz herzlichen Dank.

Sir J.E. Gardiner einmal als Illustration wunderbar gelungen.. (Bildrechte: James Ferguson)

Kurz-Ausschnitt aus dem Interview von Google-Übersetzung in deutsch:

Ein paar Tage, bevor ich den Dirigenten Sir John Eliot Gardiner, eine Kurzmitteilung zu erfüllen gibt mir eine gewisse Vorstellung, was sie erwartet. „Just zu überprüfen, ob etwas gegen Wild-und / oder der Leber haben?Wird ein ganz hausgemachten Mittagessen und wir haben viele Ersatzteile Gummistiefeln. Sie können Schlamm-freundliche Kleidung zu tragen. “

Der Sender wird seine italienische Frau Isabella, der tätig wird, als Vermittler. Für Gardiner, drückte ein Mittagessen mit dem FT in den nächsten Lauf der Proben in London ist offenbar weniger bequem als er mich besuchen die Farm besitzt er in Südwest-England.

Link nachstehend zur Originalseite als PDF von FT-FINANCIAL TIME:

pdf FT-FINANCIAL TIME-Gardiner Interview

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Link zur Google-Übersetzung in deutsch als PDF nachstehend:

pdf FT FINANCIAL TIME Gardiner-Interview deutsch-Google

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Wünsche viel Spass mit der Lektüre…!!

Schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Gast-Konzerte in Deutschland von Sir J.E. Gardiner im Kalenderjahr 2010


Hallo Gardiner-Freunde!

Übersichtshalber stelle ich noch einmal alle Gast-Konzerte in Deutschland für das Kalenderjahr 2010 von Sir J.E. Gardiner, EBS und Monteverdi Choir hier zusammen.

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Sir Gardiner in Königslutter

Königslutter im Kaiserdom am 7. Mai 2010 um 20:00 Uhr mit der h-moll Messe von J.S. Bach. Die Buchung von Eintrittskarten ist über einen Saalplan direkt möglich. Es gibt zwei Veranstalter, die Eintrittskarten ab  s o f o r t vergeben. Des weiteren finden Gardiner-Konzerte in 2010 mit der Messe h-Moll, BWV 232 in Dortmund, Frankfurt und Leipzig statt.

Foto: Gardiner im Kaiserdom Königslutter – bei einer Probe…

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Radio-Tipp:

Der NDR zeichnet das Konzert von Gardiner (J.S. Bach – h-moll-Messe) in Königslutter auf und sendet es an Himmelfahrt, 13.5.2010.

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Wie bekannt, cm ticket.de (Konzertbüro Reimann in Berlin) mit moderateren Eintrittspreisen – aber ohne Saalplan-Buchung:

Link: http://www.cm-ticket.de/konzert-details.php?kateg=5&k_id=426

Plätze für 85,00 € – 60,00 € – 50,00 € – 30,00 €  und 15,00 €

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Eine weitere Bezugsquelle  m i t  Saalplanbuchung aber  höheren Eintrittspreisen überregioactive.de:

Link: http://www.regioactive.de/tickets.html?id=518443

Saalplanbuchung, Plätze für  96,60 € – 69,10 € – 58,10 € – 36,10 € – und 19,70 €

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Weitere Gardiner-Konzert-Termine für 2010 steht fest,

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir gastieren

am 13 Mai 2010 in Dortmund, Reinoldikirche, mit dem BWV 232 h-Moll-Messe.

St. Reinoldi-Kirche Dortmund

Informationen bei:

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund
44122 Dortmund
Telefon 0231/50 29 996 | Fax 0231/50 28 300
info©klangvokal.de

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund 2010

Eintrittskaten nachstehend:

Link:

http://www.klangvokal-dortmund.de/programm-tickets/repertoire-2010/h-moll-messe/

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Frankfurt, Alte Oper am 14. Mai 2010 Großer Saal, 20:00 Uhr

Konzerte Alte Oper in Frankfurt

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 232 h-Moll- Messe.

Link: Zur Online Ticketbestellung

Es sind nur noch wenige Restkarten vorhanden…!!

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Leipzig, Bachfest 2010, am 20. Juni 2010, Thomaskirche um 18:00 Uhr

Thomaskirche Leipzig

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 232 h-Moll- Messe.

Ticket-Online:

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/eventid/709415-No+113+Abschlusskonzert+Bachfest+2010/?productionid=184600

Mit dem Stand vom 10. Januar 2010 ist das Abschlusskonzert mit J.E. Gardiner (h-Moll-Messe) für den 20.6.2010 in der Thomaskirche Leipzig restlos ausverkauft…!!

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Schleswig-Holstein-Musik-Festival 2010

Sir John Eliot Gardiner am 10. August 2010; 20 Uhr in Lübeck:

Lübeck

Musik und Kongresshalle Lübeck

Musik- und Kongresshalle
Dienstag  20 Uhr   K 87
Eintrittspreise: € 78,-  66,-  50,-  32,-  20,-

Holländische Sopranistin Lenneke Ruiten Holländische Sopranistin Lenneke Ruiten

Mitwirkende:

Lenneke Ruiten Sopran
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur
BWV 1048
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur
BWV 1050
Kantate »Jauchzet Gott in allen Landen« BWV 51
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur
BWV 1046

Link: Ticket-Bestellung

Link: Programmübersicht Schleswig-Holstein-Musik-Festival

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Sir John Eliot Gardiner am 11. August 2010; 20 Uhr in Rendsburg:

Rendsburg

Christkirche Rendsburg

Christkirche
Mittwoch  20 Uhr   K 90
Eintrittspreise: € 68,-  54,-  38,-  22,-  10,-
Mitwirkende:
Lenneke Ruiten Sopran
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur
BWV 1049
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur
BWV 1051
Kantate »Weichet nur, betrübte Schatten«
BWV 202
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur
BWV 1047

Link: Ticket-Bestellung

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Köthen Bach Festtage im September 2010

Flyer 23.Köthener Bach Festtage 2010

Gardiner und EBS gastieren am 2. und 3. September 2010 „Instrumental“ bei den 23. Köthener Bach Festtage im Köthener Schloss-Bachsaal und in der St. Jakob Kirche.

Bachfest Köthen 2010 Gardiner-Termine

Auskunft wegen Eintrittskarten:

Link: http://www.bach-in-koethen.de/bft_23/23bftkont.htm

Das Programm:

Link: http://www.bach-in-koethen.de/bft_23/23bftprog.htm

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Köln, Philharmonie
15.10.2010 Freitag 20:00 Uhr

Philharmonie Köln

Internationale Orchester 1

Thomas Zehetmair Violine

Thomas Zehetmair - Violine

Christian Poltéra Violoncello

Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Robert Schumann
Ouvertüre
aus: Manfred op. 115 (1848-1849)

Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 (1887)

Pause

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (1850)
„Rheinische“

Pause gegen 20:50 | Ende gegen 22:00

Vorverkaufsbeginn: ab 15.06.2010

Preise:

€ 10,-  25,-  35,-  48,-  58,-  68,-

€ 48,- Chorempore (Z)

Karten-Onlien mit Saalplan:

Link:  http://www.koelner-philharmonie.de/veranstaltung/106061/

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Advents-Kantaten J.S. Bach / einziges Sonderkonzert in Deutschland

Berlin-Philharmonie,

Montag 6. Dezember 2010 um 20:00 Uhr

Gardiner-Konzert-Ankündigung Berlin-Philharmonie

Sir John Eliot Gardiner wurde für ein Sonderkonzert in die Philharmonie nach Berlin für den 6. Dezember 2010 eingeladen, das Advents-Konzert findet um 20 Uhr statt. Zur Aufführung gelangen folgende Kantaten von J.S. Bach:

BWV 61 Nun komm der Heidenheiland, BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt, BWV 70 Wachet! Betet!

und Instrumental:

BWV 1060 Konzert für Violine und Oboe.

Karten und Infos:

Link: www.soli-deo-gloria.info

Telefon: 0180 55 44 888

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Weitere Aktualisierungen folgen nach Kenntnisstand !

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Grüße

Volker

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J.S. Bach-Literatur – Bach und ich – von Maarten ‚t Hart


Hallo Bach-Literaten,

@Muriel, hat es bereits erwähnt und möchte vom Piper-Verlag das Taschenbuch: „Bach und ich“ – verfasst von dem holländischen Bach-Begeisterten: Maarten ‚t Hart – einmal vorstellen, diese Bach-Broschüre habe ich seit langer Zeit im persönlichen Besitz und möchte es jedem Bach-Freund als eine interessante J.S. Bach Zusatz-Literatur weiter empfehlen.

Maarten 't Hart Taschenbuch "Bach und ich"

Zum Preis von 10 € ist eine umfangreiche CD dem Taschenbuch beigefügt mit eingespielten Werken J.S. Bach’s von Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Orchestra. Die Zusammenstellung dieser Auswahl von 13 Bachwerken erfolgte von Maarten ‚t  Hart persönlich.

Inhalt der CD mit den Bach-Werken

Ich zitiere von Seite 51 ‚t Hart zum BWV 106:

Bereits in jenem vielgelobtenJugendwerk, in der Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus) hat Bach die Tragik des Lebensendes musikalisch bewegend gestaltet…

Diese Kantate 106 ist ebenfalls einer meiner persönlichen Favoriten und stelle ein kurze Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: vom BWV 106 Actus tragicus nachstehend:

Link: Hörprobe BWV 106 Actus tragicus

Weiterhin ist ein kleines Kompendium der Bach-Kantaten sowie ein umfangreiches BWV mit Seitenangaben und Besprechungen vorhanden.

Ich zitiere hier @Wolfgang:

Nach dem Holländer t’ Hart ’skizziert Bach mit seiner Chaconne den Lebenslauf eines Menschen: Geburt, Übermut, auch Leiden der Jugend, echtes Glück und schließlich Alter und Tod.’ vgl. im tb S.203.

YouTube Part 1 gespielt von Yehudi Menuhin

@Wolfgang sagt weiter aus:

Maarten ‘t Hart’s Bach-Buch (piper tb 3296 + CD) nimmt in meiner Bach-Bib einen Ehrenplatz ein. Man sollte das Buch schon lesen, da es eine ‘unbedingte Bindung’ beschreibt, die in der Bach-Literatur (leider) selten ist. Was dieser Jugendliche da empfindet, ist vor allem duch seine musikalische Neugier und Kenntniss gedeckt. Da ist eine ‘Konsequenz’ zu spüren-, so gehen wirklich ‘getroffene’ Jugendliche vor. T ’ Hart ist also ein lebendiges Beispiel dafür, dass Musik-Freaks sich für Bach begeistern können !!!

Sowie ein weiterer Kommentar-Auszug dazu von @Yo:

…….im Hauptberuf ist er Schriftsteller – oder besser gesagt, über seine Leidenschaft hat er ein sehr persönliches Buch – einen Erfahrensbericht – geschrieben. Ich fand es gut: teilt der Mann doch seine Leidenschaft zu Bach mit mir und weiteren Millionen Menschen auf diesem Planeten. Gemessen an den vielen hochwissenschaftlichen Büchern über Bach, die ich auch gelesen bzw. studiert habe, ist sein Buch mitreißend und unterhaltsam.

Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen und empfehle es gerne weiter..!!

Bezugsmöglichkeit des Taschenbuches über die bekannte Partner-Seite vom Blog….

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/01/maarten-t-hart-taschenbuch-titel-bach.html

Grüße

Volker

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J.E. Gardiner – Bach Cantatas Volume 2 – SDG 165 erscheint ab März 2010


Hallo Gardinerfreunde,

die erste SDG-Veröffentlichung in 2010:

Bach Cantatas Volume 2 – SDG 165 ist für Anfang März angekündigt worden.

Cover: SDG 165 Vol. 2

SDG 165 Volume 2 (2 cds) contains:

Cantatas for the Second Sunday after Trinity

BWV 2 – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 10 – Meine Seele erhebt den Herren

BWV 76 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Heinrich Schütz 1585-1672 SWV 386 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

(recorded: Basilique Saint-Denis, Paris)

Soloists: Lisa Larsson | Daniel Taylor
James Gilchrist | Stephen Varcoe

Cantatas for the Third Sunday after Trinity

BWV 21 – Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 135 – Ach Herr, mich armen Sünder

BWV 1044 – Concerto for flute, violin and harpsichord

(recorded: the Fraumünster, Zürich)

Soloists: Katharine Fuge | Robin Tyson
Vernon Kirk | Jonathan Brown

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

John Eliot Gardiner’s multi award-winning label SDG begins 2010 with volume 2 in its Bach Cantata series, featuring Cantatas for the second and third Sunday after Trinity, recorded live in July 2000.

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CD zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Hörproben von SDG 165 Vol.2

SDG 165 disc 1 –
8.  Herr, der du stark und mächtig bist BWV 10
– no. 2 Aria: Soprano soloist: Lisa Larsson
Stream Audio

15.  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes BWV 76
– no. 1 Coro
Stream Audio
SDG 165 disc 2 –
1.  Sinfonia BWV 21
– no. 1
Stream Audio
2.  Ich hatte viel Bekümmernis in meinem Herzen
– BWV 21 no. 2 Coro
Stream Audio

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Auszug aus dem Reisetagebuch zu SDG 165:

Martin Luther – die deutsche Hymne – Anpassung von Psalm 12 beklagt, wie leicht Menschen in die Irre geführt werden. Es bietet den Rahmen für Bachs Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“, ihre innere Strophen umschrieben als Rezitativ / Arie Paarungen. In scharfem Kontrast zu den Lauf der instrumentell aufwendige Choralfantasie Öffnungen seines zweiten Leipziger Zyklus (1724 / 5), und ohne Zweifel dazu aufgefordert werden über die schlimme Vignette isolierter kauert der Gläubigen in einer heidnischen Welt der Verfolgung, wählt Bach bis zur Eröffnung Luthers gesetzt Vers als eine archaische Choralmotette.

In diesem strengen, stimmlich beherrschenden Textur den Cantus firmus zeichnet sich in langen Noten im altos gesungen, durch ein Paar von Oboen, die extra Rand und Glitzern der Choralmelodie hinzufügen verdoppelt. Jede Zeile des Textes ist, von aufeinanderfolgenden Fugen-Einträge in den anderen Stimmen von Zink, drei Posaunen und Streicher verdoppelt erwartet. Die schrittweise Erhöhung der Zahl der Vokal-und Instrumentalmusik führenden Leitungen bis zu jedem neuen Eintrag des Cantus firmus verleiht „eine besondere strukturell bedingte dynamische“, um diese Bewegung (Alfred Dürr). Wie bei anderen Kantaten in der archaischen Motettenstil, wie z. B. BWV 121 „Christum wir sollen loben schon“, sie die fesselnde Qualität der ritualisierten Gottesdienst ist, das musikalische Äquivalent zu den ernsten, hagere Gesichter stößt man im fünfzehnten Jahrhundert flämische religiösen Malerei. Bachs Ansatz zur Bewältigung der Schwere des erweiterten Fuge in d-Moll, mit seinen chromatischen Abstieg über ein Viertel (passus duriusculus) ist das Gegenteil, eine chromatische Aufstieg im Continuo einzufügen.

© John Eliot Gardiner
Auszug aus den Notizen von John Eliot Gardiner auf der Bach Cantata Pilgrimage 2000.

Grüße

Volker

Nachlese – Rundfunk-Fernsehen – Klassische Werke zwischen Weihnachten und Neujahr 2009


Hallo WO-Freunde,

hier ist nun meine angekündigte Nachbetrachtung zu den Radio- und Fernsehsendungen zwischen Weihnachten und Neujahr 2009. Das Angebot war so überwältigend, dass man kaum zum Verschnaufen kam, der Tag hätte mehr als 24 Stunden lang sein müssen, um die Sendungen mithören zu können. Ich beschränkte mich auf die Sendungen des Weihnachtsoratorium und konnte so manch Altes wieder auffrischen und mit neuen WO-Sendungen kofrontriert werden.

  • Was gab es an Neues zum Thema Weihnachtsoratorium zu entdecken, da fällt einem als erstes die Rundfunkübertragung des WDR mit der Neueinspielung des WO – BWV 248, Kantaten 1 bis 6 – von Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei – auf.

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

CD-Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Diese Neueinspielung liegt mir ein wenig im Magen und kann mich nicht so recht dafür begeistern. Ich als Trompeten-Fan finde das Trompetenspiel – ob im Eingangs-Satz – Mittelteil oder Schlusssatz total daneben, was gibt es für Trompeten-Größen in Deutschland die das meisterhaft vorführen können. Selbst in Herford, im  Januar 2009 – war ein besserer Akteur zugegen.

Die Pauken überlaut und in einem widersprechenden Tempo, was sollte das? Einige Gesangs-Solisten konnten mich auch nicht so recht überzeugen, die Sopranistin Veronika Winter und der Tenor Jan Kobow sind wohltuhend zu benennen. Der Chor schlank und fantastisch – und sang überzeugend in Kammerton-Besetzung. Die Rheinische Kantorei mit historischen Instrumenten bestückt, gibt eine solide Vorstellung. Hermann Max, für Qualität bekannt, ist meiner Meinung nach nur eine durchschnittliche Neueinspielung gelungen..!! Schade, da konnte mehr dabei heraus springen.

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  • Wie wohltuhend hob sich hier die Rundfunkübertragung des MDR-Figaro mit dem Thomaner Chor  ab. Bestückt mit tollen Gesangs-Solisten unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller – konnte die vorgenannte Neueinspielung von Hermann Max nicht das Wasser reichen. Es handelte sich um einen Mittschnitt vom 13. Dezember 2009 aus der Thomaskirche Leipzig für eine neue CD-Veröffentlichung im Herbst 2010 beim Label „RONDEAU“.

Thomaner Chor

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Knaben-Sopran: Paul Bernewitz und Friedrich Prätorius, Mitglieder des Thomaner Chores

Dorothea Jansen, Sopran; (erkrankt..!!) Solistenpart durch Thomaner gesungen..!!)
Ingeborg Danz, Alt;
Evangelist: Martin Petzold, Tenor;

Arien: Christoph Genz, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

(Aufzeichnung vom 13.12.2009 als Mittschnitt für eine neue CD-Veröffentlichung bei „RONDEAU“ im Herbst 2010,
Aufführungsort: Thomaskirche Leipzig.

Es ist eigentümlich, kaum setzte der Trommelwirbel mit den hervorragend besetzten Trompeten ein, war ich sofort gefesselt von dieser Rundfunkübertragung, liegt es mit an der Bach-Stätte der Thomaskirche, dass der Impuls sofort da ist? Aber das kann nicht nur daran liegen, die Kantaten-Teile 1 bis 6 habe ich mir zweimal angehört und komme zu einem positiven Gesamt-Urteil. Sicherlich sind die Knaben-Soprane: Paul Bernewitz  und Friedrich Prätorius – Mitglieder des Thomaner Chores nicht jedermanns Sache, aber diese jugendliche Frische in ihren Stimmen haben mich absolut inspiriert und war davon sehr angetan. Wenn Papa Bach solche Sängerknaben zur Verfügung gestanden hätte, wäre ganz bestimmt keine Perücke von ihm geflogen…!! Es war durchweg eine runde Aufführung zumal mir die übrigen Gesangs-Solisten entschieden angenehmer gefielen als bei der Rheinischen Kantorei. Die Altistin: Ingeborg Danz; superb – der Bassist: Panajotis Iconomou; hat ein angenehmes Timbre und meistert selbst die tiefen Lagen in meisterlicher Manier. (Ich fand ihn an diesem Abend homogener als in der SDG-Einspielung mit Gardiner). Die zwei Tenöre waren ebenfalls Klasse: Martin Petzold und Christoph Genz, dieser ebenfalls ein Bekannter aus der SDG-Riege…!!

Mein Gesamt Fazit zu den 2 Neueinspielungen:

Wer Knaben-Soprane nicht ablehnt, bekommt im Herbst 2010 beim Label:Rondeau eine gelungene CD-Neueinspielung des WO von den Thomanern serviert, leider fällt Hermann Max dagegen ein wenig ab, wird aber sicherlich auch seine Freunde des Kammerchors finden, zumal die Rheinische Kantorei auf historischen Instrumenten agiert und im Gegensatz dazu das Gewandhaus-Orchester bekannter maßen auf modernen Instrumenten spielt, wann damit einmal Schluss sein wird, bleibt wohl ein Rätsel.

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Angetan war ich von den zwei Fernsehübertragung im BR mit dem Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6 mit dem Windsbacher Knabenchor unter der Leitung von Karl Friedrich Beringer.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten  1-6

Ausführende: im Münster in Heilsbronn – Dezember 1999

Münchener Bachsolisten – Windsbacher Knabenchor – Juliane Banse; Sopran – Cornelia Kallisch; Alt – Evangelist: Markus Schäfer; Tenor – Arien: Robert Swensen; Tenor –  Thomas Quasthoff; Bass – Leitung: Karl Friedrich Beringer.

WO BWV 248 Windsbacher Knabenchor im Münster Heilsbronn

Das Trompeten – Ensemble „Läubin“ war einfach Spitze, da waren absolute Könner am Werk und war ein Kunstgenuss mit einer  1a Qualität. Eine Eigenwilligkeit Beringers kann nicht unerwähnt bleiben. Der Anfangschor beginnt nicht wie in der Partitur mit: Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage, sondern übernimmt den Anfang der Vorlage BWV 214 „Tönet ihr Pauken, erschallet, Trompeten“. Die Fernseh-Aufnahmen waren aus dem Jahre 1999 und es  war eine gute Bild und Tonqualität. Die Gesangs-Solisten – vorangestellt der hervorragende Bass Thomas Quasthoff – entsprechen den Erwartungen.  Der Knabenchor bot eine tolle Gesangskultur und kann es mit den Thomanern durchaus aufnehmen, sie besitzen ein hohes Niveau. Ansonsten fand ich die  Kantaten 1-6 von den „Münchener Bachsolisten“ sehr ausgewogen musiziert und  vom Windsbacher Knabenchor erfrischend gesungen. Die Aufnahmen stammen aus dem Münster in Heilsbronn und war ein vortrefflich gewählter Aufführungsort.

Hier ein Ausschnitt von YouTube mit dem Eingangssatz aus dem BWV 214 „Tönet ihr Pauken“ das Verwendung gefunden hat anstelle des „Jauchzet frohlocket“ aus der Originalfassung des BWV 248.

Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie die einzelnen Interpreten das WO zur Aufführung bringen, der Ausreißer mit dem „Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten“ aus dem BWV 214 durch Beringer ist schon ungewöhnlich.

Grüße

Volker

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P.S. Zwei Hörbeispiele WO aus Kantate 3 Eingangs-Satz mit Trompeten: „Herrscher des Himmels“:

1. Link: Hör-Beispiel: Hermann Max, Link: 1_Beispiel_Hermann Max-W0 -Trompeten „Herrscher des Himmels“

2. Link: Hör-Beispiel: Thomaner mit Gewandhaus-Orchester WO Trompeten „Herrscher des Himmels“

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YouTube – Sir Gardiner Herderkirche Weimar J.S.Bach Weihnachtsoratorium – 10 Jahre SDG


Hallo Bachfreunde!

BWV 248 WO Herderkirche in Weimar Dez. 1999

Auf YouTube sind   neunzehn – n e u e  Videos von Sir J.E. Gardiner veröffentlicht worden mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach. Die Aufnahmen sind in der Herderkirche Weimar am 23.12.1999  und am 27.12.1999 – zum Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000“ – aufgenommen worden. Es singt der Monteverdi Choir und es spielt das Barockorchester auf historischen Instrumenten: „The Engish Baroque Soloists“.

Link zu YouTube unterhalb der folgenden Textzeile:

Sir Gardiner-EBS-Monteverdi Choir Dezember 1999 mit dem Weihnachtsoratorium  in der Herderkirche Weimar:

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Link zum Gardiner-Video BWV 248 WO in der Herderkirche Weimar:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Es ist ein 10-jähriges – SDG-Gardiner – J u b i l ä u m , am 23.12.1999 begann der Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000“ ob jemand daran gedacht hat, dass es mittlerweile zehn Jahre her ist dass dieses Bach-Großprojekt gestartet wurde, freuen wir uns auf die letzten SDG-Veröffentlichungen in 2010 – dann wird leider alles vorbei sein…!!

Grüße

Volker

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Das Salz in der Weihnachtssuppe


Es gibt Dinge auf dieser Welt, die gehören einfach zusammen, Köln und der Dom, die Wüste und der Sand, Helmut Schmidt und Zigaretten und – Weihnachten und das Weihnachtsoratorium. Obwohl ich ja gestehen muss, dass das „WO“ bei mir, sooft selbst gesungen, sooft gehört, schon fast Abnutzungserscheinungen erlitten hat.

Da ich meinen Dienst Ende letzten Jahres in dem eher mäßigen Chor mit qualitätsrestistentem Chorleiter quittiert habe, stellten sich nach exzessivem Hören der Kantaten vom 4. Advent dann doch starke „WO-Entzugserscheinungen“ ein.  Da kam der Anruf einer Freundin gerade recht, die fragte, ob es zu Weihnachten nicht ein nettes Konzertevent gäbe. Ich hatte schon länger mit der Veranstaltung der Philharmonie Essen mit dem Titel: „Weihnachtsoratorium zum Mitsingen“ geliebäugelt und nachdem ich ihr die ganze Chose schmackhaft gemacht hatte, willigte sie ein. Ich kramte erst mal die Noten hervor, schwelgte in Erinnerungen und musste über einige Zeichnungen (die ich in den Pausen, während mal wieder der Bass Dauerprobe hatte, gemalt hatte) schmunzeln.

Philharmonie Essen

Wir machen uns also am 2. Weihnachtstag um 16.00 Uhr auf in die Philharmonie, um 17.00 Uhr ist „Ansingen“. Nein, kein Einsingen, dafür bleibt keine Zeit. Die Philharmonie ist ein wirklich toller Konzertsaal, 2005 eröffnet und eine Synthese aus Moderne und Industriekultur. Hell, freundlich mit mondänem Ambiente. Auch ist für die Essener der Philharmonie Besuch eine sehr festliche Angelegenheit. Jeans ist eher Tabu, bzw. nicht die Regel. Da meine Freundin Sopran singt und ich Alt, müssen wir uns trennen. Meine linke Nachbarin kommt aus Duisburg und will das WO für den „Ernstfall“ proben, ein sehr netter Kontakt.

Der Dirigent Andreas Eberle, der heute die schwierige Aufgabe hat, völlig verschiedene stimmliche Bildungsstufen, verschiedene Stimmfärbungen, unterschiedliche Kenntnisse über das Oeuvre und mangelnde Manpower unter einen Hut bringen muss, beginnt mit Kantate IV „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“. Schon bei dem Solo Einsatz der Männer am Anfang wird klar, dass dieser Part nicht zur Glanz-Partie des Abends wird, die Frauen sind einfach in der Überzahl, und – ich muss es einfach mal erwähnen- sie haben´s auch wirklich besser drauf. Hinter mir scheppern ein paar ältere Altösen, die es aber warscheinlich schon zum 150.000 Mal singen und supersicher sind, Wohlklang ist halt nicht immer alles. In einer Fast-Katastrophe endet der Männerpart von „wenn die stolzen Feinde“ aus der VI. Kantate, aber die Masse wiegt sich in Sicherheit, es gibt keinen Druck, man kann ja, wenn es gar nicht funktioniert, einfach den Mund bewegen oder nicht singen. Insgesamt hat derjenige, der das Programm zusammengestellt hat, sich schon eher für die einfacheren Kantaten nämlich 1, 4 und 6 entschieden. Ich möchte nicht wissen, wie der Ehre-Chor geendet hätte, den muss ich auch jedes Jahr wieder neu einüben.

Nach einer kurzen Pause für Toilette oder noch einen letzten Sekt gehts dann los. Da man in der Alt-Masse eh keine andere Stimme hört und zumindest „Jauchzet, frohlocket“ wirklich auch die letzte Nulpe draufhat und wir uns mittlerweile alle von den Plätzen erhoben haben, ist es ein erhebendes Gefühl, wieder das Weihnachtsoratorium zu singen.

Ich muss meine vorgefertigte Meinung, dass hier die Solisten und auch das Orchester, zur 2. Reserve gehören, gründlich revidieren. Die Altistin Susanne Blattert trägt die Alt-Arie „Bereite Dich Zion“ mit dichtem Klang und in professioneller Gänsehaut-Manier vor, wie es sich für Künstler der zukünftigen Kulturhauptstadt 2010 geziemt. Der Tenor, Andreas Hermann, ein ganz junger, etwas korpulenter Kerl mit einem bezauberndem, ausbaufähigem Tenor bewältigt seine Partie meisterhaft.  Da spielt es auch fast keine Rolle, dass er etwas breitbeinig arrogant (halt Tenor) auf seinem Stuhl sitzt. Der Bass, Tobias Scharfenberger, hat ein ziemlich intensives Organ, ist nicht immer mit dem Orchester eins, aber hat trotzdem eine durchdringende, dominante Stimme, die vor allem in „Großer Herr, du starker König“ mitzureissen weiss. Elisabeth Scholl, die Sopranistin, besticht nicht durch unbedingt durch brilliante Transparenz in der Höhe, meistert aber ihre Partie trotzdem und läßt mir Gänsehautschauer bei „Spricht der Höchste nur ein Wort“ zukommen.

Die Fugato-Einsätze bei den Männern im Chor waren wie zu erwarten war, nicht der Brüller, aber ich messe der Qualität des Chores auch nicht übermäßige Bedeutung bei. Entscheidend war, ich habe mal wieder „WO“ gesungen und es hat total Spass gemacht. Es entfacht eine Lebensfreude, die ich jedem Depressivem von Herzen gönne. Ich habe wieder nette Leute kennengelernt, die ich – wie ich meine- nur beim Singen kennenlerne, dadurch dass man miteinander musiziert hat, glich der Applaus einem Rockkonzert und ich denke, dass es für alle Beteiligten ein echtes Erlebnis war.  Im Übrigen war die Philharmonie auch wirklich gut besucht (teilweise auch Männer von singenden Frauen).

Als wir nach Hause kamen, hatte mein Mann schon das Essen vorbereitet und wir konnten den Abend mit einem kulinarischen Genuss ausklingen lassen.  Selbst wenn man bei der chorischen Qualität einige Abstriche machen muss, finde ich diese Institution Klasse. Die Distanz zwischen Orchester, Solisten ist ganz klar aufgehoben und sorgt für ein einheitliches Erlebnis mit erstklassischen Konzerteffekt. Ich wünsche der Intendanz noch mehr solcher intuitiver Eingaben und freue mich auf H-Moll Messe zum Mitsingen. Meister Bach, hättest Du Dir solch eine Dynamik Deiner Werke vorgestellt?

"Philharmonie Essen" Sicht von der Parkseite

Ich hoffe, dass ich einige von Euch zu Veranstaltungen im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in dem qualitativ hochwertigen Rahmen begrüßen darf. Wie die Philharmonie aussieht, könnt ihr ergoogeln, da ich mal wieder keinen Fotoapparat mithatte.

Liebe Grüße Claudia

Rezension BWV 248 Weihnachtsoratorium in der Frauenkirche Dresden


Liebe WO-Fans,

nachstehend meine Rezension zum Weihnachtsoratorium, BWV 248, in der Frauenkirche Dresden.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

am 18. Dezember 2009 um 20:00 Uhr

WO Frauenkirche Dresden am 18.12.2009

Zusatzkonzert wegen hoher Nachfrage.

Leitung: Ludwig Güttler

Weihnachtsoratorium, Kantaten I und II
Kantate: „Süßer Trost mein Jesus kommt“ BWV 151
Weihnachtsoratorium, Kantate V
Eingangschor Kantate I da capo

Solisten:
Barbara Christina Steude
, Sopran
Susanne Langner, Alt
Uwe Stickert, Tenor
Matthias Weichert, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Einstudierung: Matthias Jung

Basso continuo:
Friedwart Dittmann
, Violoncello
Bernd Haubold, Kontrabass
Uwe Zimmermann, Cembalo
Friedrich Kircheis, Orgel

Virtuosi Saxoniae (Mitglieder der sächs. Staatskapelle)
Leitung Ludwig Güttler

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Es ist schon etwas Besonderes, in der Frauenkirche das WO zu hören.

Leider kommen nicht nur musikalisch-weihnachtliche Gefühle auf:

  1. Die schmalen Kirchenbänke sind rückengewöhnungsbedürftig; nach einer halben Stunde war ich steif,
  2. die Eintrittspreise sind nicht gerade zivil,
  3. wir hatten ungünstige Plätze neben einer Eingangstür – sie stand bis zum Konzertbeginn bei -17 Grad (Außentemperatur) offen;
  4. die Akustik in dieser Kuppelkirche ist unberechenbar und hat schon so manches Konzert zum Kippen gebracht.

Fast wäre die Kantate I auch gekippt. Chor und Orchester hatten Schwierigkeiten, gerade beim Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ sich aufeinander einzulassen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis beide ihren Platz gefunden hatten. Die Solisten hatten es bei den akustischen Gegebenheiten sehr schwer. Standen sie links vorm Orchester waren sie nicht zu verstehen; standen sie rechts, hatten sie plötzlich großartige Stimmen. Bis ich mich richtig eingehört hatte, waren die Kantaten I und II vorbei und dann kam mein Highlight: „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“. Bach hat diese Solokantate BWV 151 1725 für den 3. Weihnachtstag geschrieben, um seine Thomaner zu entlasten. Die Solisten  – allen voran Sopran und Tenor – liefen zur Höchstform auf; das Orchester hatte sich den Sänger/innen angepasst und auch Güttler ließ etwas Raum zur freien Gestaltung.

Die Kantate V kam viel zu schnell. Geschmunzelt haben wir, als am Ende der
5. Weihnachtskantate „Jauchzet, frohlocket … „ aus der 1. wiederholt wurde. Aber uns sollte wohl noch mal so richtig eingeheizt werden; bei inzwischen -19 Grad (Außentemperatur) keine schlechte Idee.

Herzl. WO-Weihnachtsgrüße

Iris

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Weihnachtsoratorium BWV 248 im Fernsehen in 2009


Hallo zusammen,

nach Bekanntgabe der Rundfunksendungen mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach – komplettiere ich die Angaben für dasFernsehen in der Weihnachtswoche 2009.

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Zur Einstimmung das WO auf YouTube:

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Fernseh-Programm WO-BWV 248 J.S. Bach:

Jauchzet, frohlocket!

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Schreier

ZDF theater Sonntag, 20.12.2009  Zeit:

13:59 bis

15:05Uhr (66min)

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Dienstag, 22.12.2009 Zeit: 08:59 bis – 10:05 Uhr 66 min.
ZDF theater

BR – am Freitag, 25.12.2009

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3 – Zeitpunkt: 02:44 – 04:15 Uhr (91min)


MDR – am Freitag 25.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 1 – Zeitpunkt: 07:24 – 08:00 Uhr (36min)


BR – am Samstag, 26.12.2009  Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 4-6 Zeitpunkt: 02:04 – 03:25 Uhr (81min)


MDR am Samstag, 26.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 2 Zeitpunkt: 07:29 – 08:05 Uhr (36min)


MDR am Sonntag, 27.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 3  Zeitpunkt: 07:39 – 08:10 Uhr (31min)
Info – Kunst/Kultur

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Weitere interessante Sendungen für Mozart- und Händel-Interessenten:

Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten ARTE am Sonntag, 20.12.2009 um 18:59 – 19:50 Uhr (51min)
Info – Dokumentation

Sir Neville Marriner dirigiert Mozart
Ouvertüre in B-Dur und das Konzert für… ARTE am Donnerstag, 24.12.2009 um 05:59 – 06:50 Uhr (51min)
Info – Kunst/Kultur

„Joseph Haydn“ – das verkannte Genie
Mit Leif Ove Andsnes und Thomas… ZDF theater am Freitag, 25.12.2009 um  21:09 – 22:10 Uhr (61min)
Info – Bericht

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit herrlichen Musikstunden.

Herzliche Grüße

Volker

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Weihnachtsoratorium im Radio – 2009


Hallo zusammen,

wie versprochen, gibt es hier ein Zusammenstellung aller Sendungen mit Bachs Weihnachtsoratorium. Verschiedene Besetzungen, die interessante Aufführungen erwarten lassen, oft mehrfach bei verschiedenen Sendern, stehen zur Auswahl. Unter anderem auch die von Volker vorgestellte CD mit Herrmann Max. Als einzigen nicht-Deutschen Sender habe ich einen spanischen Sender mit aufgeführt. Spannend, weil es die einzige und mir bisher erste bekannte WO-Aufnahme mit einem Counter ist. Bevor jetzt hier einen Aufschrei gibt, bevor auch nur ein Ton erklungen ist – erst anhören, am besten mit geschlossenen Augen. Iestyn Davies ist einer von den Shooting-Stars unter den Countern mit einer unglaublich berührenden Stimme, von dem ich auch die Innigkeit z.B. einer „Schlafe“-Arie durchaus erwarte.

NDR
24.12.
17:30-19
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

25.12.
17:30 – 19:00

Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran/
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

SWR
24.12.
18-20

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate1  – 3
Johannette Zomer (Sopran)
Annette Markert (Alt)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
10:30-12
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate 4 – 6
Monika Frimmer (Sopran)
Yoshikazu Mera (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)
Chor und Orchester
des Bach Collegiums Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Nordwestradio
25.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am ersten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

26.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am zweiten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachtsoratorium,BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

27.12.
7-8
„Am dritten Weihnachtsfeiertage“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Gert Lutze, Tenor,
Chloe Owen, Sopran
Hertha Töpper, Alt
Horst Günter und Kieth Engen, Bass
Walther Theurer, Flöte
Edgar Shann, Oboe
Georg Donderer, Trompete
Heinz Endres und Fritz Sonnleitner, Violine
Münchener Bach-Chor
Münchener Bach-Orchester
Leitung: Karl Richter

3.1.
7-8
5. Teil „Am Sonntage nach Neujahr“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Elly Ameling, Sopran
Helen Watts, Alt
Peter Pears, Tenor
Tom Krause, Bass
Lübecker Knabenkantorei
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Karl Münchinger

WDR
25.12.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 1 bis 3
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

1.1.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 4 bis 6
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei;
Das Kleine Konzert,
Leitung: Hermann Max
Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

MDR
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

HR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

SR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

RBB
25.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 1-3
Johanette Zomer, Sopran,
Annette Markert, Alt,
Gerd Türk, Tenor,
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 4 – 6
Johannette Zomer, Sopran
Annette Markert, Alt
Gerd Türk, Tenor
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

Rtve.es
24.12.
20:30-23
BACH: Oratorio de Navidad, BWV. 248 (Cantatas I, II y III).
C. Landshamer (sop.),
I. Davies (contratenor),
T. Lichdi (ten.),
K. Mertens (baj.),
T. Mathot (org.),
Orq. y Coro Nacionales de España.
Dir.: T. Koopman.
Concierto celebrado en el Auditorio Nacional de Madrid el 20 de Diciembre de 2009.
http://www.rtve.es/radio/radioclasica/

Frohe Weihnachten und ein bisschen von dem Weihnachtsfrieden aus Nr. 12, für mich das schönste Stück aus dem Weihnachtsoratorium
Barbara

Radiotipps KW52


Hallo zusammen,

pünktlich zu Weihnachten gibt es wieder ein Überangebot an hochinteressanter Musik bei den verschiedenen Radiosendern. Und nicht zu vergessen bei den Fernsehsendern. Ein paar der Highlights für mich in dieser Woche möchte ich Euch vorstellen. Eigentlich könnte mein Recorder 7×24 Stunden durchlaufen, aber bekanntlich ist Bescheidenheit ja eine Zier… Falls Ihr das Weihnachtsoratorium vermisst – dazu erstelle ich einen eigenen Beitrag. Es lohnt sich auch, bei den verschiedenen Sendern die kirchenmusikalischen Sendungen durchzusehen, dort gibt es auch manches relativ unbekannte Weihnachtsoratorium von anderen Komponisten wie Bach.

20.12.
Ö1
19:30-21:15

Aus dem Konzertsaal
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Sir Simon Rattle;
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien;
Magdalena Kozená, Mezzosopran; Michael Schade, Tenor; Thomas Quasthoff, Bass.
Edward Elgar: „The Dream of Gerontius“, Oratorium, op.38 (aufgenommen am 6. Dezember im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Peter Kislinger
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

21.12.
BBC
6.38am

Bach, Johann Sebastian (1685-1750):
Cantata No 170 (Vergnugte Ruh, beliebte Seelenlust), BWV170 – Leipzig, 1726
Anne Sofie von Otter (mezzo-soprano)
Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski (conductor).

BBC
!!!! Wiederholung des Konzertes von Sommer !!!!
21:15

J.S. Bach:
Komm, Jesu, Komm!, BWV229;
Furchte dich nicht, BWV228;
Jesu, meine Freude, BWV227;
Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV225

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

A late-night Prom in which John Eliot Gardiner and his hand-picked choir and ensemble perform some of Bach’s motets. While Bach’s great Passions languished unheard for almost a century after his death, his motets continued to be sung by the Leipzig choirs for which they were written. The concert features four of them, including Singet dem Herrn ein neues Lied (Sing to the Lord a new song), a work which had even Mozart exclaiming, ‚Now, there’s a piece one can learn from‘.

24.12.
MDR
Mal keine Musik, sondern ein Hörspiel:
22-23
Bachs Reiche
Becketts Winterreise durch Hitlers Reich
Von Torsten Enders
(Ursendung)

„Thomaskantor unter Mordverdacht!“ hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Der Leipziger „Senior Stadtmusicus“ Gottfried Reiche, Johann Sebastian Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer-Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch – im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten – Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate „Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen“ mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?

Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features („Kein Wort von Einsamkeit“, „Das tonlose Spiel“, „Dorns Tiefland“, „Brückenschlag“), sowie von Filmen („Trutz“) und Theaterstücken („Kanzelkarl“, „Kowatz“). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel „Spenderherz“, das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde.

Produktion: MDR 2009
Regie: Judith Lorentz

Otto Sander – Reiche
Thomas Thieme – Bach
Paul Herwig – Bamberg
Berndt Stübner – Friedrich August II
Stefanie Rösner – Rieke
Veit Schubert – Wendestrom
Ernst Jacobi – Schrock

25.12.
Nordwestradio
20-22
Weihnachtskonzert am Abend
Wenn sich das Calmus Ensemble Leipzig „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „O Tannenbaum“ vornimmt, geraten die schönen alten Lieder in eine schwebende Schräglage, die wunderbar mit dem feinen Stimmengeflecht des Gesualdo Consort Amsterdam harmonisiert.
Eine Nachlese der schönsten Aufnahmen vom Musikfest Bremen 2009, vermischt mit weihnachtlichstimmungsvoller Musik.
Am Mikrofon: Andrea Zschunke

Auch das Fernsehen bietet einiges. Hier 2 Sendungen von ARTE:

20.12.
TV – ARTE
9:50 –12:30
JephtaKeine Wiederholungen
Jephtha
(Frankreich, 2009, 161mn)
ARTE F
Regie: Alain Jomy
Kostüme: Patrice Cauchetier
Sänger: Andrew Foster-Williams, Carolyn Sampson, Christophe Dumaux
Dirigent: Ivor BoltonARTE F
Koproduktion der Opéra National du Rhin und der Opéra National de Bordeaux

TV – Arte
19-19:45
Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten
Wiederholungen:
25.12.2009 um 06:00
30.12.2009 um 06:00
(Italien, 2009, 43mn)
Regie: Olivier Simonnet
Darsteller: Cecila Bartoli, Il Giardino Armonico

Cecilia Bartoli – alle zwei Jahre überrascht sie mit einer musikalischen Sensation. Nach der Ausgrabung Vivaldis, Glucks und Salieris kam verbotene Musik im katholischen Rom, dann eine weitere Reise ins Belcanto auf den Spuren Maria Malibrans. Nun entdeckt Cecilia Bartoli die Welt der Kastraten in ihrer neuen Einspielung unter dem doppeldeutigen Namen „Sacrificium“. Und auch dieses Mal ist es beeindruckend, wie akribisch sie bei ihrer Spurensuche die Musik des 18. Jahrhunderts für heute neu gewinnt. Bei der Virtuosität der Kastraten-Arien, ihren großen Koloraturen und stimmlichen Improvisationen ist sie in ihrem Element.

Cecilia Bartoli ist bekannt dafür, dass sie regelmäßig spannende Entdeckungsreisen in die Welt der Musik unternimmt. Nach der Wiederentdeckung zum Teil unbekannter Werke von Vivaldi, Gluck und Salieri, nach Abstechern ins barocke Rom („Opera proibita“) und das Belcanto-Reich der Maria Malibran hat sie sich nun auf die Spuren der Kastraten begeben.
Damit taucht sie ein, in eine Zeit voller Widersprüche, in der Schönheit und Grausamkeit, schillernde Erotik und sexuelle Ambiguität, Pracht und Elend aufeinanderprallen. Nie zuvor und nie danach wurden im Namen der Musik so viele Opfer gebracht, wurden so viele Knaben verstümmelt, damit einige wenige Kastraten mit einer bis dahin unerhörten Gesangskunst die Opernwelt Europas faszinierten und als Stimmwunder des Barock verehrt wurden.
Die Musik der Kastraten ist für Cecilia Bartoli das bisher anspruchsvollste Projekt mit technisch äußerst schwierigen Arien und Koloraturketten, die speziell den sängerischen Möglichkeiten der Kastraten angepasst waren. Die berühmtesten Kastraten kamen seinerzeit aus Neapel, der erfolgreichste Lehrer war Nicola Porpora, der als bedeutender Opernkomponist seinen Schützlingen – darunter Farinelli und Caffarelli – die Arien direkt auf den Leib schrieb.
Als passendes Ambiente für die Aufführung der Musik der Kastraten hat sich Cecilia Bartoli das barocke Theater und einige prunkvolle Räume des Königspalastes von Caserta in der Nähe Neapels ausgesucht. Neben Werken von Porpora singt sie unter anderem auch Arien von Georg Friedrich Händel, Carl Heinrich Graun und Geminiano Giacomelli.
Begleitet wird sie dabei vom Orchester Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini.

Die CD, auf der diese Sendung basiert, hat mich begeistert. Ich bin gespannt, das Energiebündel Cecilia Bartoli in Aktion zu sehen.

Ich hoffe, der Vorweihnachtstrubel lässt Euch ein wenig Zeit zum zur Besinnung kommen. Was könnte da hilfreicher sein als Musik?!
Barbara

CD-Neuerscheinung J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 von Hermann Max


Hallo Bachfreunde,

es gibt sie, eine CD-Neueinspielung von 2009 – J.S. Bach „Weihnachtsoratorium“ BWV 248 – von Hermann Max und der Rheinischen Kantorei, „Das Kleine Konzert“. Erschienen bei jpc am 19.10.2009.

Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

2004 wurde Markus Flaig (Bass-Bariton) – Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes Leipzig.

Detailinformationen

Sound: stereo & multichannel (Hybrid)

*** Neuheit zum limitierten Sonderpreis,
gültig bis 24.12.2009,

danach EUR 29,99

  • Label: CPO , DDD, 2009
  • Bestellnummer: 1227236

Bei JPC probehören / bestellen …

Einige Kritiken zu der Neu-Einspielung von 2009:

…… nun war es an der Zeit, endlich auch einmal das vielleicht populärste geistliche Werk des großen Thomaskantors in Maxs’ Interpretation zu dokumentieren. Ohne jede Betulichkeit, mit scharfen rhythmischen Akzenten und flotten Tempi, brillant im Surroundklang haben wir hier das Weihnachtsoratorium fürs 21. Jahrhundert!

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… Entstanden ist eine zügige, im Duktus kammermusikalische, eher tänzerische denn staatstragende, handwerklich nahezu perfekte Interpretation, die allen Versuchungen zu festtäglichem Sentiment widersteht. … Die gelassene Virtuosität und Leichtigkeit, mit der etwa der Eingangschor der fünften Kantate und seine swingende Fuge einherkommen – das muss man den Dormagenern erst mal nach-machen.
(Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 26.11.09)

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Hörprobe: WO 6. Teil – Schlusschoral „Herrscher des Himmels“

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Eine Rezension der NW dazu vom 21.12.2009

Bachs „Weihnachtsoratorium“ liegt neu mit Hermann Max vor. Der Dirigent beweist mit jungfrischen Stimmen einer handverlesenen Solistenriege, seiner exquisiten Rheinischen Kantorei und dem prominent besetzten Orchester „Das kleine Konzert“, dass der drängende Impetus der historischen Aufführungspraxis durchaus nicht virtuose Überspanntheit zeitigt, wenn man dieses Meisterwerk in seinem religiösen Kontext begreift. Ob die Mehrkanalaufnahme aus dem Kloster Knechtsteden die vorzüglichen Ensembles noch eine Spur präsenter als die Stereoabmischung abbildet, kann der Rezensent mangels technischer Voraussetzungen nicht sagen.

Meine persönliche Meinung zu der Neueinspielung:

Wenn in der obigen Rezension von einer 21. Jahrhundert-Einspielung gesprochen wird, dann sehe ich das etwas differenzierter. Hermann Max ist für eine gute Qualität bekannt und beliebt, doch habe ich Zweifel, ob sie sich in die Glanz-Einspielungen einreihen lässt. Die Pauken sehr laut, im 6. Teil die Trompeter im Schlusschoral nicht das Feinste, die Gesangs-Solisten sind gut aber nicht überragend, der Chor ist harmonisch und anhörenswert und interpretiert schlank die Choräle. Bin auf weitere Meinungsäußerungen gespannt…!!

Grüße

Volker

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YouTube – Sir J.E. Gardiner BWV 248 Proben zum Weihnachtsoratorium in Sachsen-Thüringen


Hallo Bachfreunde,

für alle, die eine DVD von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 mit der Dokumentation: BWV 248 Weihnachtsoratorium „Jauchzet frohlocket“ mit Sir J.E. Gardiner nicht besitzen, sind die ersten 6 Videos dazu bei YouTube abrufbar.

Zu meiner gesamten Playlist bei YouTube nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4

Viel Spaß und Gruß

Volker

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Vorverkauf der Thüringer Bachwochen 2010 und Bach-Festival in Arnstadt 2010 eröffent


Hallo Bach-Freunde,

das Programm des Bach-Festivals in Arnstadt vom 19.3. bis zum 28.3.2010 und Thüringer Bachwoche 2010 stehen fest. Das Bach-Festival wird vom 26. März bis zum 18. April 2010 in Thüringen ausgerichtet. Veranstaltungsorte sind: Bachhaus und Taufkirche in ­Eisenach, der Traukirche in Dornheim, den frühen Wirkungsstätten in Mühlhausen, Arnstadt und Weimar sowie den Häusern der Vorfahren in Erfurt und Wechmar.

Ein kostenloser Tipp:

Karfreitag, 2. April 2010
Erfurt | Reglerkirche
17:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Markuspassion BWV 247
Solisten
Regler-Singschar
Regler-Instrumentalkreis
Johannes Häußler– Leitung

Eintritt frei.

Flyer: Thüringer Bachwochen 2010

Als «herausragend» ist das Eröffnungskonzert mit der Johannespassion BWV 245 mit der Cappella Amsterdam unter der Leitung von Franz Brüggen in Johann Sebastian Bachs Taufkirche (Georgenkirche) in Eisenach am 27. März 2010 um 19:30 Uhr anzusehen. Auftritte des französischen Pianisten David Fray am 10. April 2010, des Organisten Ton Koopman an der Trost-Orgel in Waltershausen am 15. April sowie der Blockflötistin und Echo-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger in Arnstadt am 28. März 2010.

Der Ticketvorverkauf  hat seit Montag, 7.12.2009 begonnen.

Der Link für Katenbestellungen:

http://www.thueringer-bachwochen.de/index.php?article_id=5&clang=0

PDF-Progrmmheft:

http://www.thueringer-bachwochen.de/files/tbw_programmheft_2010.pdf

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Aufmerksam machen möchte ich noch auf die Bachwochen in Arnstadt vom 19. bis 28 März 2010.

Flyer: Bach-Festival 2010 Arnstadt

Echopreisträger Martin Stadtfeld wird am 19. März 2010 das Bach-Festival-Arnstadt mit Werken von J. S. Bach, R. Schumann und S. Prokofiev eröffnen!

Link für Arnstadt Bach-Festival 2010:  http://www.bachfestival.arnstadt.de/cms/

PDF-Programm: http://www.bachfestival.arnstadt.de/programm.pdf

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Weitere Vorverkaufsstellen:
Eintrittskarten sind erhältlich über alle Vorverkaufsstellen des
Ticketshops Thüringen und die Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe
Thüringen sowie persönlich und telefonisch bei der

Tourist Information Thüringen
Willy-Brandt-Platz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 37 42-0
Hotline + 49 (0) 361 . 37 42-0 oder + 49 (0) 180 . 505 505 (0,14 €/Min)
Weiterhin sind Tickets in den Stadtinformationen der beteiligten
Städte erhältlich. Karten für die Führungen sind jeweils nur in der
Touristinformation der entsprechenden Stadt zu erwerben.

Tourist-Information Weimar
Markt 10 | 99423 Weimar | + 49 (0) 3643 . 745 745
Tourismus GmbH Erfurt
Benediktsplatz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 6 40 01 00
Arnstadt Information
Markt 3 | 99310 Arnstadt | + 49 (0)3628 . 60 20 49
Tourismus Eisenach GmbH
Markt 9 | 99817 Eisenach | + 49 (0)3691 . 79 23-0

Preise incl. Vorverkaufsgebühr

€ 27,00 / € 22,00 / € 17,00

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Gruß

Volker

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Wunder-Einspielung der Bach-Partita Nr: 1 – 5 – 6 von Murray Perahia


Hallo Bach-Klavier-Freunde,

passend zu Weihnachten erscheint eine Neueinspielung vom amerikanischen Pianisten „Murray Perahia“ mit den Bach-Partitas Nr. 1 – 5- und 6. Perahia galt seit seinem 4. Lebensjahr als Wunderkind und gewann viele Preise. Vor allem die Aufnahme der Goldberg-Variationen von J.S. Bach wird als Referenz-Aufnahme angesehen.  Er lebt jetzt in London und hatte oft Probleme mit seiner Entzündung am Daumen, weshalb er öfters seine Karriere unterbrechen musste.

Cover: Pianist Murray Perahia spielt Bach-Partitas 1_5_6

Die Kritiken zu seiner obigen Einspielung sind überwältigend:

Alle seine Einspielungen haben Referenzwert. Sie sind schlicht und ergreifend vorbildlich, durchsichtig elegant, intelligent spritzig und geistvoll, zugleich ausdrucksstark und voller Ruhe….. Perahia gelingt der Spagat zwischen tiefer geistiger Durchdringung der Kompositionen und lebendigem, warmherzigen Musikantentum auf ganz bemerkenswerte Weise…. Diese Einspielung besticht – genau wie ihr Vorgänger mit den Partiten 2 bis 4 – durch ein ungemein sensibles, ja aristokratisches Spiel, das sich in unaufdringlicher Weise voll und ganz dem Werk und den Intentionen des Komponisten unterordnet.

Mich begeistert sein einfühlsames Spiel, nichts wirkt aufgesetzt oder aufdringlich, es erklingt Traum-Klaviermusik von Bach die ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Hörprobe:

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Link: Die CD ist über meine Partnerseite bei Amazon für 14,95 € zu beziehen.

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Gruß

Volker

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King’s Singers Live im WDR3 am 28.11.2009 um 20:05 Uhr


Hallo,

für alle die das Konzert von den King’s Singers sich anhören möchten mit dem BWV 248 Weihnachtsoratorium von J.S. Bach siehe nachstehende Ankündigung des WDR3:

WDR 3 Konzert live – am 29.11.2009 ab 20:05 Uhr

The King's Singers; Rechte: WDR, Thomas Brill

Bild vergrößernThe King’s Singers

Jauchzet, frohlocket!

In einem Streifzug durch das BWV 248 „Weihnachtsoratorium von J.S. Bach“ werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt. Diese Aufgabe übernimmt Bill Dobbins zusammen mit der WDR Big Band und den King’s Singers.

Konzert-Veranstaltung:
Samstag, 28. November 2009, 20:00 Uhr
Essen, Zeche Zollverein

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WDR 3 Konzert Live-Programm
Samstag, 28. November 2009, 20:05 Uhr

Linkangaben zum Web-Radio-WDR3 – 16/32 kps

Allgemein http://www.wdr.de/radio/wdr3/
………………………………………………

Livestream: http://www.wdr.de/wdrlive/radio.phtml?channel=wdr3

oder über

http://www.radio.de/

zu empfangen..!!

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Weitere PDF-Informationen zum Konzert..!!

Link:  Kings Singers Informationen zum Konzert weihnachtsoratorium

Gruß
Volker

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J.E. Gardiner im Konzert und Interview zu Bach und Brahms niederl. Webchannel Cultura


Hallo,

eine schöne Information von @Leen, dafür ganz herzlichen Dank. Auf dem niederländischen“Webchannel Cultura“ gibt es Konzert- Probenausschnitte und Interviews zu J.S. Bach und Johannes Brahms zu bewundern. Die Aufnahmen sind von Oktober 2007 u.a. mit dem BWV 60 „O Ewigkeit du Donnerwort“ und Aussagen zur Interpretation von Johannes Brahms. Die einfühlsame Probenarbeit von J.E. Gardiner ist wiederum zu bewundern.

J.E. Gardiner im Interview in Holland 2007

Ein wenig Zeit ist für den Film notwendig die Laufzeit beträgt ca. 40 Minuten, darunter sind viele köstliche Szenen zu bewundern – wünsche viel Spaß…!!

Im Gespräch zur Interpretation Prof. Michael Niesemann und J.E.Gardiner

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Link zum niederländischen Webchannel-Cultura:

http://player.omroep.nl/?aflID=10359997

Quelle: player.omroep.nl

Helaas ondersteunt uw browser niet (voldoende) JavaScript om de player weer te geven. Lees hier hoe u JavaScript kunt inschakelen. We werken aan een oplossing voor dit probleem.

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Nach dem Öffnen der Webchannel-Webseite wird der Quick Time Player 7 automatisch beim Browser „Safari“ (Apple) gestartet, ein wenig Geduld beim Laden…!!  Beim Aufruf unter Windows erfolgt ebenfalls automatisch auf der Webchannel-Cultura-Seite ein Aufruf des Windows-Media-Players auch hier ein wenig Geduld, bis der Ladevorgang abgeschlossen wird.

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Gruss

Volker

Webnews

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Radiotipps KW 47


Hallo zusammen,
wieder ein paar Tipps für die folgende Woche im Radio:

15.11.
NL4
11-12:15
HOlLAND BAROQUE SOCIETY
Skip Sempé, dirigent
Gillian Keith, sopraan
1.  J.M. Leclair :      Ouverture Scylla et Glaucus
2.  G.F. Händel :      Orgelconcert op. 7 nr. 4
3.  G.F. Händel :      Crudel tiranno amor
4.  P.A. Locatelli :    Il Pianto d’Arianna
5.  G.F. Händel :      V’adoro pupille
Qual farfaletta giro a quel lume

17.11.
Rtve.es
17-18:30
Concierto celebrado en la Abadía de Ambronay el 20 de Septiembre de 2008. Grabación de Radio France, Francia.
PURCELL: Sonata para trompeta (4’30”).
CHARPENTIER: Cecilia Virgo et Martyr octo vocibus Part I (12’21”).
PURCELL: Chacona para cuerda (5’14”).
CHARPENTIER: Cecilia Virgo et Martyr octo vocibus Part II (22’48”).
PURCELL: Oda a Santa Cecilia (54’06”).
D. Blackadder (tp.), S. Gilmour Bailey (sop.), D. Allsopp (alto), N. Mulroy (cont.), M. Dobell (ten.), M. Brook (baj.), Coro del New College de Oxford, Collegium Novum.
Dir.: E. Higginbottom.

19.11.
Deutschlandfunk
21-23

Rheingau Musik Festival 2009
Barocke Festmusiken
Georg Friedrich Händel: Te Deum for the victory of Dettingen, HWV 283
Johann Sebastian Bach: »Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten«, Kantate, BWV 207a
Johannette Zomer, Sopran, Iestyn Davies, Altus, Jörg Dürmüller, Tenor, Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir, Amsterdam Baroque Orchestra, Leitung: Ton Koopman
Aufnahme vom 24.7.09 aus der Basilika Kloster Eberbach, Eltville

20.11.
BBC
Classical Collection
11.28am
Purcell: Come ye sons of art
Felicity Lott (soprano)
Charles Brett, John Williams (countertenors)
Thomas Allen (bass)
Monteverdi Choir and Orchestra
John Eliot Gardiner (conductor)
ERATO ECD 88071
und die folgenden 7 Tage abrufbar:
http://www.bbc.co.uk/programmes/b00ntfvj

Schönes Wochenende
Barbara


Termine in 2009 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Hallo Bachfreunde,

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248 „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für November und Dezember 2009 in Deutschland.

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Eine umfangreiche weitere Link-Sammlung – für Städte in Deutschland mit Reservierung von Eintrittskarten und Terminangaben – über den nachstehenden Link:

http://www.ticketonline.com/de/de/production/154999-news/?affiliateid=NLTO+NL+Topic+Kultur20091113

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Weitere Konzert-Termine findest Du auf der englischen Bach-Webseite:

Link: http://www.bach-cantatas.com/Concerts/Concert-2009-Germany.htm

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Hamburg, Staatsoper:

Balett Weihnachtsoratorium John Neumeier

Ballett Weihnachtsoratorium John Neumeier in Hamburg

J.S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ setzt das Hamburg Ballett unter Neumeier tänzerisch um.

Termin: ab 23.12.2009 und weitere…

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/affiliate/NLTO%20NL%20Topic%20Kultur20090911/eventid/685794-Weihnachtsoratorium/?productionid=1786

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Hamburg St. Michaelis

St. Michaelis Hamburg

St. Michaelis Hamburg

Weihnachtsoratorium BWV 248 am 19.12.2009  und 20.12.2009

Karten und Termine nachstehend:

über Ticket-Online

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Hamburg: St. Katharinen

St. Katharinen HamburgSt. Katharinen in Hamburg

am 12.12.2009 – zwei Veranstaltungen:

um 17 Uhr und 19:30 Uhr

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten I–VI
Leitung: Andreas Fischer
Kantorei und Kantatenorchester St. Katharinen

TICKET

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Potsdam – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Potsdam

Nikolaikirche in Potsdam

Nikolaikirche Potsdam

19. Dezember 2009, 17.00 Uhr

„Jauchzet, frohlocket“
BWV 248 – Joh. Seb. Bach – Weihnachtsoratorium (I-III)
Nikolaichor Potsdam
Kammerorchester der Philharmonischen Gesellschaft

>>> Link zum Online-Vorverkauf…anklicken...

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Leipzig – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche: Sa  19.12.2009   17.00 Uhr  Oratorium J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248   Kantaten 1-3 Bachchor Leipzig Festivalorchester Leipzig Leitung Jürgen Wolf.

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

Nikolaikirche: So. 20.12.2009 17:00 Uhr J.S.Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 1, 4-6 – Bachchor Leipzig / Festivalorchester Leipzig

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

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Leipzig – Thomaskirche:

Thomaskirche Leipzig

Thomaskirche in Leipzig

Sonntag, 29. November 2009 | 1. Advent | 18:00 Uhr
Thomaskirche

275 Jahre Weihnachtsoratorium“ Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3,6) Gächinger Kantorei
Bachcollegium Stuttgart Leitung: Helmuth Rilling. Tickets

Samstag, 5. Dezember 2009 | 19:30 Uhr
Thomaskirche

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V. Tickets

und am Sonntag, 6. Dezember 2009 | 2. Advent | 15:00 Uhr
Thomaskirche (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V
. Tickets

Konzerte mit „Thomaner – Biller“:

Freitag, 11. Dezember 2009 | 19:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Samstag, 12. Dezember 2009 | 17:00 Uhr
Thomaskirche BWV 248 Kantaten 1-6 Biller Thomaner Gewandhaus-Orchester

Sonntag, 13. Dezember 2009 | 3. Advent | 17:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Freier Vorverkauf ab 2. November 2009

Ticketbestellung:
Ticket-Hotline:  Telefon: +49 341 12 70-280
Ticket-Online Internet

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Essen: Philharmonie

Essen Philharmonie

Essen - Philharmonie

Weihnachtsoratorium BWV 248 -Kantaten 1-3, 6

Samstag, 05.12.2009 – 20:00 Uhr

Leitung: Helmuth Rilling Gächinger Kantorei – Bach-Collegium Stuttgart u.a.

TICKET

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Hannover – Marktkirche:

Marktkirche in HannoverMarktkirche in Hannover

Alle drei Veranstaltungen in der Marktkirche:

Donnerstag, 17.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1-3
Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: € 6,- bis 34,-
Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Freitag, 18.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 4-6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg. : Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Samstag, 19.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1, 3, 6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

Einen Bestuhlungsplan der Marktkirche finden Sie hier.

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Terminangaben für OWL – Ostwestfalen-Lippe erfolgt gesondert in den nächsten Tagen. Allen Besuchern des Weihnachtsoratoriums wünsche ich ein schönes und besinnliches Konzert-Erlebnis.

Grüße

Volker

Webnews

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