Archiv der Kategorie: Videos aus der Klassikszene

Andris Nelsons dirigiert „Antonin Dvorak“ im Gewandhaus Leipzig!


Andris Nelsons dirigiert Antonin Dvorak“ im Gewandhaus Leipzig!

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In Leipzig ist Andris Nelsons längst kein Unbekannter mehr. Immerhin dirigierte er seit 2011 das Gewandhausorchester bereits in acht Konzerten. Am 1. Februar 2018 wurde er dann schließlich – nach Felix Mendelssohn Bartholdy – als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte der lettische Dirigent ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonín Dvořák enthielt.

Im Programm von Andris Nelsons folgen der Konzertouvertüre „Otello” Ausschnitte aus Dvořák Oper „Rusalka” und eine der „Zigeunermelodien“ sowie eine Arie aus Smetanas „Dalibor“. Den Vokalpart übernimmt Nelsons‘ Ehefrau Kristīne Opolais. Sie gilt als ausgewiesene Expertin im slawischen Opernrepertoire, seit sie 2010 bei Martin Kusejs Münchner „Rusalka“-Inszenierung für die erkrankte Anna Netrebko einsprang und von da an als ultimative Sängerdarstellerin für die Partie der „Rusalka“ erkannt wurde. Mit diesem Konzert, das unter der Regie von Ute Feudel aufgezeichnet wurde und nun erstmals vom deutsch-französischen Fernsehsender arte ausgestrahlt wird, gibt sie ihr Leipziger Debüt.

Gewandhausorchester Leipzig, Kristīne Opolais (Sopran)

und Andris Nelsons (Leitung)

Der lettische Dirigent Andris Nelsons wurde 1978 in Riga geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Früh erhielt er Trompetenunterricht an der Emil-Dārziņš-Musikfachschule des Konservatoriums in Riga, später studierte er an der lettischen Musikakademie und wechselte für seinen Studienabschluss an das Konservatorium St. Petersburg zu Alexander Titow. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Trompeter der Lettischen Nationaloper in Riga, interessierte sich aber zunehmend für das Dirigieren. Er nahm an Meisterkursen von Neeme Järvi und Jorma Panula teil und erhielt Privatunterricht bei Mariss Jansons. Im Jahr 2003 wurde Andris Nelsons im Alter von 24 Jahren Chefdirigent an der Rigaer Nationaloper, wo er unter anderem durch seine Inszenierung von Wagner „Der Ring des Nibelungen“ für Aufsehen sorgte.

Von 2006 bis 2009 besetzte er den Posten des Chefdirigenten bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford, 2008 war er in gleicher Position beim City of Birmingham Symphony Orchestra tätig. Gleichzeitig gastierte er an diversen internationalen Opernbühnen, 2010 dirigierte er bei den Bayreuther Festspielen Wagners „Lohengrin“. Seit 2014 ist er Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra und übernimmt ab 2018 den Posten des Gewandhauskapellmeisters in Leipzig.

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Language English:

Andris Nelsons conducts Antonin Dvorak – Recording from the Gewandhaus in Leipzig 

In Leipzig Andris Nelsons is no longer a stranger. After all, he has conducted the Gewandhaus Orchestra in eight concerts since 2011. On February 1, 2018, he was finally – after Felix Mendelssohn Bartholdy – introduced as the youngest Gewandhaus Kapellmeister in his office. Already in May 2017, the Latvian conductor presented a program that contained almost exclusively works by Antonín Dvořák.

In the program of Andris Nelsons follow the concert overture „Otello“ excerpts from Dvořák opera „Rusalka“ and one of the „gypsy melodies“ as well as an aria from Smetana’s „Dalibor“. The vocal part is taken over by Nelsons‘ wife Kristīne Opolais. She is considered a proven expert in the Slavic opera repertoire, since she jumped in 2010 for Martin Kusejs Munich „Rusalka“ production for the diseased Anna Netrebko and was recognized from then on as the ultimate singer actress for the role of „Rusalka“. With this concert, which was recorded under the direction of Ute Feudel and is now broadcast for the first time by the German-French television station arte, she makes her Leipzig debut.

Gewandhausorchester Leipzig, Kristīne Opolais (soprano)

and Andris Nelsons (conductor)

The Latvian conductor Andris Nelsons was born in Riga in 1978 and grew up in a family of musicians. He received early trumpet lessons at the Emil Dārziņš Music School of the Conservatory in Riga, later he studied at the Latvian Academy of Music and moved to the Conservatory of St. Petersburg to Alexander Titov to graduate. He gained his first musical experience as a trumpeter of the Latvian National Opera in Riga, but became increasingly interested in conducting. He participated in master classes given by Neeme Järvi and Jorma Panula and received private lessons from Mariss Jansons. In 2003, Andris Nelsons was chief conductor at the age of 24 at the Riga National Opera, where he caused a stir among other things by his staging of Wagner „The Ring of the Nibelung“.

From 2006 to 2009 he held the post of Principal Conductor at the Northwest German Philharmonic in Herford. In 2008 he held the same position with the City of Birmingham Symphony Orchestra. At the same time he has performed at various international opera stages, and in 2010 he conducted Wagner’s „Lohengrin“ at the Bayreuth Festival. Since 2014, he has been chief conductor of the Boston Symphony Orchestra and from 2018 will take over the position of Gewandhaus Kapellmeister in Leipzig.


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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Judika“ – Kantaten entfallen für Judika!


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Judika“ – Kantaten entfallen für Judika!

  Fotografie der Thomasschule in Leipzig von 1896. J.S. Bach´s Familie wohnte im linken Drittel des Hauses!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.03.2018 begehen wir den Sonntag „Judika“

Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43, 1;)

Von diesem Sonntag an bis zum Karsamstag wird auch die Gloria-Patri-Strophe, die üblicherweise an jeden Psalm angefügt wird, nicht mehr gesungen, weil mit diesem Sonntag nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit beginnt. Das wird in der neuen Agende (dem EGb) nicht mehr so gesehen. Dort schweigt Gloria Patri erst ab dem Sonntag Palmarum.

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat. Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird. Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

Wochenlied: 

“O Mensch, bewein dein Sünde groß“ (EG 76)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

Guro Hjemli, Sopran;  Jan Börner, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor;  Markus Volpert, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Auszug aus dem Programm!

Johann Sebastian Bach

BWV 244  aus der Matthäus-Passion „O Mensch, bewein dein Sünde groß“

Monteverdi Choir;   The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Kantate etwa ab  07:15 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 228  (Motette)  Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“

Monteverdi Choir;

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

Guro Hjemli, Sopran;  Jan Börner, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor;  Markus Volpert, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Leonardo Leo (1694-1744)

„Judica me Deus“, Introitus

Les Talens Lyriques

Leitung: Christophe Rousset

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 236 „Lutherische-Messe G-Dur“

Dorothee Mields, Sopran;  Benno Schachtner, Countertenor;

Benedikt Kristjánsson, Tenor;  Tobias Berndt, Bass

Gaechinger Cantorey

Leitung: Hans-Christoph Rademann

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

„Nicht Übel ihr um Übel gebt“

Mona Spaegele, Sopran / Elisabeth Marcks, Alt

Tilman Kögel, Tenor / Hans Wijers, Bass

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

 Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 97 „In allen meinen Taten“

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor; Stephan Loges, Bass;

Monteverdi Choir;   The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Jean Maillard (1515-1570)

‚In pace‘. Motette à 6 für Vokalensemble a cappella

The Marian Consort

Leitung: Rory McCleery

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/interview-mit-helge-burggrabe-zu-seiner-neuen-cd

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Domradio Köln

Sendung: „Musica  –  Auszug aus dem Programm!

Neue Sendezeit und Titel:  Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Interview mit Helge Burggrabe zu seiner neuen CD
„In Resonanz zum Heiligen treten“

HAGIOS – Gesungenes Gebet. Liedernacht zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen – so lautet ein Projekt des Komponisten Helge Burggrabe. Jetzt ist die zweite CD mit Gesängen zur Andacht und Meditation erschienen. In Musica gibt es Auszüge zu hören.

Helge Burggrabe hat sich in den letzten 10 Jahren einen Namen als Komponist von groß angelegten Oratorien in europäischen Kathedralen gemacht.

Vor allem in Chartes, aber auch im Kölner Dom, dem Speyrer Dom und anderswo hat er seine Oratorien aufgeführt, die jeweils den besonderen Raum der Kathedralen mit einbezogen haben.

Neben dieser zeitgenössischen Musik hat der 44jährige nun bereits eine zweite CD mit Liedern vorgelegt, die erheblich anders klingen als die Musik der Oratorien……

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

„Bach-Musik in der Passionszeit!“

(Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos mit Bach-Kantaten:

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Kantaten für den Sonntag „Judikaentfallen..!

Kantaten ohne liturgische Bestimmung!

  BWV 21  „Ich hatte viel Bekümmernis

   BWV 131  „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

 BWV 157  „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

BWV 235 „Lutherische-Messe g-Moll

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/ YouTube: BWV 21 –  Ich hatte viel Bekümmernis“  (Interpret:  Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 131 – Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ ( Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (Interpret: Ton Koopman )


/ YouTube: BWV 235  „Lutherische-Messe g-Moll“  (Interpret: Ph. Pierlot )

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Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

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J.E. Gardiner – SDG – CD’s bei Amazon:

SDG 153 Vol. 20

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Video vom Thomanerchor!

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244 Thomanerchor

Thomaskirche zu Leipzig Eingangssatz

„Kommt ihr Töchter helft mir klagen“

Dresdner Kreuzchor + Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Rudolf Mauersberger + Erhard Mauersberger

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1056 „Cembalo-Konzert in f-Moll“


ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1056 „Cembalo-Konzert in f-Moll“

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Mit einer Prise Telemann

„Raffiniertes Spiel zwischen Cembalo und Orchester!“

                                                   Muziekgebouw aan ’t IJ in Amsterdam

Von Johann Sebastian Bach sind sieben Konzerte für ein Cembalo, Streicher und Basso Continuo in einer gemeinsamen Sammelhandschrift erhalten – eins davon setzt zusätzlich zwei Blockflöten ein. Darüber hinaus existieren drei Konzerte für zwei Cembali, zwei für drei und ein Konzert für vier Cembali, jeweils mit Streichern und Basso Continuo.

Dieses Konzert für Cembalo ist in der melancholischen Tonart F-Moll. Obwohl der klagende Charakter sofort spürbar ist, scheint die Sonne an mehreren Stellen durch. „Das ganze Konzert passt perfekt zusammen“, sagt Solistin Siebe Henstra. Im ersten Satz bringt Johann Sebastian Bach das Orchester und den Cembalisten dazu, ein raffiniertes Spiel zu spielen, mit einer Art „gebündeltem“ Echoeffekt. Sie spielen zusammen und dann wiederholt das Cembalo die letzte Figur. Im dritten Satz geht Bach darauf zurück – aber dann umgekehrt, wobei sich das Orchester wiederholt, während das Cembalo still ist.

                                                                         Siebe Henstra – Cembalo

Wie bei allen Bach-Konzerten ist der Mittelsatz besonders. Und eigentlich ist es nicht einmal Bach, denn die Melodie verweist auf das Andante aus dem Flötenkonzert G-Dur TWV 51: G2 von Telemann. Bach nimmt Telemanns Thema und entwickelt es auf seine Weise weiter. Und er war offensichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, als er diesen Mittelsatz in seiner Kantate BWB 156  „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ wieder verwendete, obwohl dort das Solo eher von einer Oboe als von einem Cembalo gespielt wird.

BWV
1056

Titel
Cembalokonzert in f-Moll

Genre
Orchesterwerk (Konzert)

Jahr
zwischen 1733 und 1746

Stadt
Leipzig

Besondere Hinweise
Bach verwendete den zweiten Satz als Einführung in die Kantate BWB 156  „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“.

Veröffentlichungsdatum
16. März 2018

Aufnahmedatum
3. Februar 2017

Lage
Muziekgebouw aan ’t IJ in Amsterdam

Cembalo
Bruce Kennedy (1994) Frankreich, nach Michael Mietke

Cembalist
Siebe Henstra

Geige
Shunske Sato, Noyuri Hazama

Viola
Pieter Affourtit

Cello Lucia Swarts

Kontrabass
Hen Goldsobel

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Language English

With a dash of Telemann

Refined game between harpsichord and orchestra.

Johann Sebastian Bach has received seven concertos for a harpsichord, strings and basso continuo in a joint manuscript – one of which also uses two recorders. In addition, there are three concerts for two harpsichords, two for three and a concert for four harpsichords, each with strings and basso continuo.

This concerto for harpsichord is in the melancholy key of F minor. Although the plaintive character is noticeable straight away, the sun does shine through in several places. “The whole concerto hangs together perfectly”, says soloist Siebe Henstra. In the first movement, Bach gets the orchestra and the harpsichordist to play a refined game, with a sort of ‘bunged-up-nose’ echo effect. They play together and then the harpsichord repeats the last figure. In the third movement, Bach harks back to this – but then the other way round, with the orchestra repeating while the harpsichord is silent.

As with all Bach concertos, the middle movement is special. And actually, it isn’t even Bach, as the melody refers back to the Andante from the Flute Concerto in G major, TWV 51:G2 by Telemann. Bach takes Telemann’s theme and develops it in his own way. And he was obviously pleased with the result, as he used this middle movement again in his cantata Ich steh mit einem Fuß im Grabe, although there the solo is played by an oboe rather than a harpsichord.

BWV
1056

title
Harpsichord Concerto in F Minor

genre
orchestral work (concerto)

Year
between 1733 and 1746

City
Leipzig

Special Notes
Bach used the second movement as the introduction to cantata BWV 156, „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

release date
16 March 2018

recording date
3 February 2017

location
Muziekgebouw aan ’t IJ in Amsterdam

harpsichord
Bruce Kennedy (1994) Frankreich, nach Michael Mietke

harpsichordist
Siebe Henstra

violin
Shunske Sato, Noyuri Hazama

viola
Pieter Affourtit

Cello
Lucia Swarts

double bass
Hen Goldsobel

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Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit diesem Instrumentalwerk !

I wish you all a wonderful experience with this instrumental work!

Herzliche Grüße – Best wishes

Karin

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Die „Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film-Dokumentation Deutschland 2017


Die „Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film-Dokumentation Deutschland 2017

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Sie gilt als eine der ungewöhnlichsten Dirigentinnen unserer Zeit: Mirga Grazinyte-Tyla. 2016 wurde die damals 29-jährige Litauerin zur Chefdirigentin des renommierten City of Birmingham Symphony Orchestra gewählt. Als Nachfolgerin von Sir Simon Rattle und Andris Nelsons ist sie die erste Frau an der Spitze des renommierten Orchesters. Ihr Umgang mit Musik und Musikern steht für einen Kulturwandel in der klassischen Musik. Der Film begleitet die außergewöhnliche junge Frau zu verschiedenen Stationen ihrer ersten eineinhalb Jahre beim CBSO.

Mirga Grazinyte-Tyla ist eine Ausnahmeerscheinung und widerspricht gänzlich dem traditionellen Bild eines „Maestro“. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, war ihre Welt immer voller Musik. Von klein auf war sie mit ihren Eltern auf Konzertreisen unterwegs. Trotz rascher internationaler Erfolge als klassische Musikerin passt sie in keine Tradition und Konvention. Sie versteht sich als gleichberechtigter Teil des Orchesters, nicht nur dadurch entwickelt sie Berufsbild und Position des Dirigenten vollkommen neu.

Daniela Schmidt-Langels versucht, dem Erfolgsgeheimnis des jungen Talents auf die Spur zu kommen und begleitet in ihrem Porträt die Künstlerin eineinhalb Jahre lang. Die Kamera begleitet sie bei ihrem Antrittskonzert mit dem CBSO in Birmingham, mit dem Star-Geiger Gidon Kremer in der Berliner Philharmonie oder in ihrer Heimat Litauen beim Unterricht des Dirigenten-Nachwuchses. Beobachtet man sie bei den Proben, wie sie zuhört, Ideen und Anregungen setzt, scheint es, als sei sie mit jeder Faser ihres Körpers Teil der Musik. Ihre forschende wie fordernde Konzentration wirkt offensichtlich ansteckend und versetzt Orchester und Publikum in höchste Erwartung. Mirga Grazinyte-Tyla selbst sieht sich auf einer Reise: Angetrieben von ihren Träumen, sucht sie stets das Neue, das Ungewöhnliche und vermag mit ihrer Begeisterungsfähigkeit alle mitzureißen.

(Textquelle: ARD-Programm)

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Language English

The „Conductor Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film Documentary Germany 2017

She is considered one of the most unusual conductors of our time: Mirga Grazinyte-Tyla. In 2016, the then 29-year-old Lithuanian was elected Principal Conductor of the prestigious City of Birmingham Symphony Orchestra. As the successor to Sir Simon Rattle and Andris Nelsons, she is the first woman to lead the prestigious orchestra. Their handling of music and musicians represents a cultural change in classical music. The film accompanies the extraordinary young woman to various stages of her first year and a half at the CBSO.

Mirga Grazinyte-Tyla is an exception and completely contradicts the traditional image of a „maestro“. Growing up in a family of musicians, her world was always full of music. From an early age she was on tour with her parents. Despite rapid international successes as a classical musician, it fits in no tradition and convention. She sees herself as an equal part of the orchestra, and not only because of this she develops the professional image and position of the conductor completely new.

Daniela Schmidt-Langels tries to get to the bottom of the success secret of the young talent and accompanies the artist for one and a half years in her portrait. The camera accompanies her at her inaugural concert with the CBSO in Birmingham, with the star violinist Gidon Kremer in the Berlin Philharmonic or in her home country of Lithuania in teaching the young conductors. If you observe them in the rehearsals as she listens, gives ideas and suggestions, it seems as if she is part of the music with every fiber of her body. Their searching as well as demanding concentration seems to be contagious and puts orchestra and audience in high expectation. Mirga Grazinyte-Tyla sees herself on a journey: Driven by her dreams, she always seeks the new, the unusual, and with her enthusiasm she is able to carry everyone along.

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J.S. Bach – BWV 236 „Missa Brewis in G-Dur“


J.S. Bach – BWV 236 „Missa Brewis in G-Dur“

Johann Sebastian Bach´s die Lutherische Messen oder Kleine Messen bezeichnet man seine vier Kyrie-Gloria-Messen in F-Dur, A-Dur, g-Moll und G-Dur, BWV 233 bis 236. Sie vertonen das Kyrie und Gloria der Lateinischen Messe und werden daher auch Missa brevis genannt. Zur selben Gattung zählt auch die Missa aus Kyrie und Gloria, die Bach 1733 komponierte und die er später zur h-Moll-Messe erweiterte.

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Die vollständige Vertonung aller Teile der Messe („Missa tota“) besteht aus fünf Teilen: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus mit Hosanna und Benedictus sowie Agnus Dei. Demgegenüber wird die Komposition von Kyrie und Gloria als „Missa brevis“ (Plural: Missae breves) und in der protestantischen Kirchenmusik auch als „lutherische Messe“ bezeichnet. Eine einheitliche Deutsche Messe konnte sich im Protestantismus nicht durchsetzen; weder war die Sprache noch der genaue Umfang festgelegt.

Der Name „Lutherische Messen“ knüpft zum einen an diese protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Kyrie-Gloria-Messen waren im 18. Jahrhundert „in Italien wie auch in Deutschland durchaus gebräuchlich“ und wurden „choraliter oder still zu Ende geführt“. In der protestantischen Kirchenmusik ist bereits früh eine Beschränkung auf die Vertonung von Kyrie und Gloria zu verzeichnen. Zum anderen bringt der Name zum Ausdruck, dass Bachs lateinische Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipiert worden sind. Dem Bachforscher Christoph Wolff zufolge hat J.S. Bach die Figuralmessen für hohe kirchliche Feiertage in den Leipziger Gottesdiensten komponiert, möglicherweise auch für den protestantischen Hofgottesdienst in Dresden.

Die Lutherischen Messen sind wahrscheinlich einige Jahre nach der Missa für den Hof zu Dresden (1733), später Kyrie und Gloria der h-Moll-Messe, entstanden und werden heute spätestens um 1738/39 datiert.

Ausführende:

Collegium Vocale Gent

Sopran: Dorothea Mields
Altus: Alex Potter
Tenor: Thomas Hobbs
Bass: Peter Kooij

Conductor: Philippe Herreweghe

Aufnahme aus dem Concertgebouw Brügge 2017
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Language English

J.S. Bach BWV 236 „Missa Brewis in G Major“ 

As Johann Sebastian Bach’s Lutheran Mass or Small Mass is called his four Kyrie Gloria Masses in F major, A major, G minor and G major, BWV 233 to 236. They set the Kyrie and Gloria of the Latin Mass and are therefore also called Missa brevis. The same genus also includes the Missa from Kyrie and Gloria, which Bach composed in 1733 and later expanded to the Mass in B minor.

The complete setting of all parts of the mass („Missa tota“) consists of five parts: Kyrie, Gloria, Creed, Sanctus with Hosanna and Benedictus and Agnus Dei. In contrast, the composition of Kyrie and Gloria is called „Missa brevis“ (plural: Missae breves) and in Protestant church music also called „Lutheran Mass“. A uniform German trade fair could not prevail in Protestantism; neither was the language nor the exact scope fixed.

On the one hand, the name „Lutheran Masses“ builds on this Protestant tradition, preferably setting the tone to Kyrie and Gloria. Kyrie Gloria Masses were „in use in Italy as well as in Germany in the 18th century“ and were „choraliter or quietly led to end“. In Protestant church music is early on a restriction to the setting of Kyrie and Gloria recorded. On the other hand, the name expresses that Bach’s Latin mass compositions were conceived for Lutheran worship. According to the Bach researcher Christoph Wolff, J.S. Bach composed the figural masses for high church holidays in the Leipzig church services, possibly also for the Protestant court service in Dresden.

The Lutheran Masses probably arose a few years after the Missa for the court of Dresden (1733), later Kyrie and Gloria of the B minor Mass, and are dated today at the latest around 1738/39.

Fehler
Dieses Video existiert nicht

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Performed by:

Collegium Vocale Gent

Soprano: Dorothea Mields
Altus: Alex Potter
Tenor: Thomas Hobbs
Bass: Peter Kooij

Conductor: Philippe Herreweghe

Recording from the Concertgebouw Bruges 2017
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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“ – Kantaten entfallen für Laetare!


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“ – Kantaten entfallen für Laetare!

                                              Die Thomaskirche Leipzig in der Morgensonne.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 11.03.2018 begehen wir den Sonntag „Laetare“

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;)

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, läßt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

Wochenlied: 

“Jesu, meine Freude“ (EG 396)

Video: J.S. Bach Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Kantaten für den SonntagLaetare“ entfallen..!

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

Sandrine Piau, Sopran;  Bogna Bartosz, Alt;

James Gilchrist, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Auszug aus dem Programm!

Johann Sebastian Bach:

Motette BWV 227 Jesu, meine Freude” 

Kammerchor Eric Ericson

Drottningholm Barock Ensemble

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Kantate etwa ab  07:15 Uhr

Johann Sebastian Bach

Motette BWV 118 “O Jesu Christ, mein’s Lebens Licht“

Bach-Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Choral-Kantate für eine unbestimmte Gelegenheit!

Malin Hartelius, Sopran   William Towers, Countertenor

James Gilchrist Tenor  Peter Harvey, Bass

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 117 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag um 08:05 bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Kantate ohne liturgische Zuordnung!

Regine Jurda, Alt;  Maximilian Kiener, Tenor

Franz Schlecht, Bass;

Arcis-Vocalisten München;  L’arpa festante:

Leitung:  Thomas Gropper

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate zur Passionszeit  „Jesus liegt in letzten Zügen“ TVWV 1:983

Gotthold Schwarz, Bariton

Sächsisches Barockorchester

Leitung: Gotthold Schwarz

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/dorothee-oberlinger-ueber-virtuosentum-frauen-als-dirigenten-und

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Domradio Köln

Sendung: „Musica  –  Auszug aus dem Programm!

Neue Sendezeit und Titel:  Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Dorothee Oberlinger über Virtuosentum, Frauen als Dirigenten und Fastenzeit !

„Wenn ich Musik von Bach höre, empfinde ich Gnade“

Sie wird die „Königin“ der Blockflöte genannt, doch längst hat Dorothee Oberlinger ihre künstlerischen Aktivitäten ausgeweitet. Sie begeistert ihr Publikum nach wie vor mit ihrem virtuosen Spiel, aber sie dirigiert mittlerweile Opern und lehrt als Musik-Professorin.

Die Auftritte und CD-Aufnahmen von Dorothee Oberlinger sind von ihrer Leidenschaft und Begeisterung für Musik geprägt. Im persönlichen Gespräch spürt man viel von der Energie, die die dreifache ECHO-Klassik-Gewinnerin in sich trägt. Köln ist ihre Wahlheimat, hier spielt sie am Sonntag ein Konzert in den Balloni-Hallen in Köln Ehrenfeld.

In „Musica“ gibt es ein Gespräch mit ihr über ihre Karriere, ihre Arbeit als Dirigentin und wie sie es als evangelische Pfarrerstochter mit der Fastenzeit hält…..

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Auszug aus dem Programm!

Bach-Musik

Bach-Musik – Musik in der Passionszeit

Es wurden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !

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Videos mit Bach-Kantaten

Bach-Kantaten:

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen..!

Kantaten ohne liturgische Bestimmung!

BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan“

 BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn“

BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich“

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/YouTube: BWV 100 –  Was Gott tut, das ist wohlgetan(Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 119 –Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube:  BWV 131 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“   (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: BWV 150 –  Nach dir, Herr, verlanget mich  (Interpret: Leonhardt Herreweghe. )

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Christoph GRAUPNER ( 1683-1760 )

Kantate „Jauchzet ihr Himmel erfreue dich Erde“ GWV 1105/53

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                        Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

                                                Link:    h i e r  zum Download  als PDF   


J.E. Gardiner – SDG – CD’s bei Amazon:

SDG 153 Vol. 20

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Video vom Thomanerchor!

J. S. Bach – Kantate BWV 126 „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“

Kantate für den Sonntag Sexagesimae!

Ausführende:

 Thomaner (Knaben-Alt), Martin Petzold, , Tenor; Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor Leipzig  / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung:   Thomaskantor  Georg Christoph Biller

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Live-Aufnahme von 2006


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1045 „Violinkonzert in D-Dur“


ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1045 „Violinkonzert in D-Dur“

„Diese langgezogene Bewegung ähnelt fast minimaler Musik!“

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Sinfonia D-Dur, BWV 1045 , speziell bekannt als Violinkonzert BWV 1045 , ist ein Orchesterwerk für Solovioline , drei Trompeten , Pauken , zwei Oboen , Streicher und Continuo von Johann Sebastian Bach . Ein in Leipzig entstandenes Spätwerk zwischen c. 1742 und 1746 nur als Fragment überlebend,  das Konzert wird als Sinfonia einer verlorenen Kantate betrachtet .

                                           Waalse Kerk (Wallonien-Kirche in Amsterdam)

Diese Sinfonia ist möglicherweise eine von Bachs überraschendsten Kompositionen. Laut Manuskript handelt es sich um eine Intrada, eine instrumentale Einführung in eine vermutlich festliche Kantate. Von den Gesangsparts gibt es jedoch keinerlei Spuren. Diese Sinfonia in D-Dur ist daher dazu verurteilt, eine unabhängige Instrumentalbewegung zu bleiben. Die überschwängliche Instrumentierung des Werkes umfasst drei Trompeten und Pauken sowie einen speziellen Teil für eine Solovioline.

Die ständigen Figurationen im lebhaften Geigenpart verleihen der Musik einen fast hypnotischen Charakter. Man könnte es vielleicht sogar als frühen Vorläufer der Minimal Music klassifizieren. Bach bringt den harmonischen Verlauf regelmäßig zum Stillstand. Der Violinist Shunske Sato nennt es sogar „schamlose Virtuosität“. Die Art und Weise, in der Bach die Violine mit Arpeggios notierte – Akkorde, die nicht vollständig ausgeschrieben sind – bietet große Freiräume. „Es ist, als ob du beim Geigenspielen maltest“, sagt Shunske Sato.

BWV
1045

TITEL
Sinfonia in D-Dur

GENRE
Kantate (Kantatenbewegung)

JAHR
Datierung des Autographs ca. 1735-1746

STADT
Leipzig

ERSTER AUFTRITT
unbekannt!

Besondere Hinweise:
Diese Arbeit ist in einem Manuskript erhalten geblieben, in dem es Intrada o Concerto genannt wird. Die komplette Partitur wird beschrieben als: Concerto, a 4 Voci. 3 Trombe, Tamburi, 2 Hautb, Violino Con [certato], 2 Violine, Viola und Coni. Dies scheint darauf hinzuweisen, dass es sich um die Einführung in eine Kantate handelt.

                                                                 All of Bach Instrumental-Gruppe

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
9. März 2018

AUFNAHMEDATUM
13. Mai 2017

Aufführungsort:
Wallonische Kirche, Amsterdam

SOLO-VIOLINE & Leitung:
Shunske Sato

VIOLINE 1
Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLINE 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

KONTRABASS
Hen Goldsobel

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

TROMPETE
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

PAUKE
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

CEMBALO
Siebe Henstra


Language English

PAINTING WHILE PLAYING THE VIOLIN

„This long-drawn-out movement almost resembles minimal music.“

This sinfonia is possibly one of Bach’s most surprising compositions. According to the manuscript, it is an ‘Intrada’, an instrumental introduction to what was probably a festive cantata. However, there is no trace whatsoever of the vocal parts. This Sinfonia in D major is therefore doomed to remain an independent instrumental movement. The work’s exuberant instrumentation includes three trumpets and timpani, as well as a special part for a solo violin. The continual figurations in the lively violin part lend the music an almost hypnotic character. You could maybe even class it as an early forerunner of minimal music. Bach regularly brings the harmonic progression to a halt. Violinist Shunske Sato even calls it “shameless virtuosity”. The way in which Bach notated the violin part with arpeggios – chords that are not written out in full – offers great scope for freedom. “It’s as if you’re painting while playing the violin”, says Shunske Sato.

                                                       All of Bach – Organist Leo van Doeselaar

RELEASE DATE
9 March 2018

RECORDING DATE
13 May 2017

LOCATION
Walloon Church, Amsterdam

VIOLIN AND DIRECTION
Shunske Sato

VIOLIN 1
Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLIN 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

DOUBLE BASS
Hen Goldsobel

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

TRUMPET
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

HARPSICHORD
Siebe Henstra


Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit diesem Instrumentalwerk !

I wish you all a wonderful experience with this instrumental work!

Herzliche Grüße – Best wishes

Karin

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J.S. Bach – Kantate BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“


J.S. Bach – Kantate BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“

„Gott der Herr ist Sonn und Schild“ (BWV 79) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für das Reformationsfest und führte sie am 31. Oktober 1725 erstmals auf.

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J.S. Bach komponierte die Kantate in seinem dritten Amtsjahr in Leipzig. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Festtag waren 2 Thess 2,3–8 LUT, Mahnung zur Standhaftigkeit gegen die Widersacher, und Offb 14,6–8 LUT, „Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre“.

Ein unbekannter Textdichter ging nicht auf die Lesungen ein, sondern behandelte den festlichen Anlass, beginnend mit einem Psalmvers, Psalm 84,11 LUT. Als Satz 3 bezog er die erste Strophe von Martin Rinckarts Lied „Nun danket alle Gott“ ein und als Schlusschoral die letzte Strophe von Ludwig Helmbolds „Nun lasst uns Gott dem Herren“.

Bach führte die Kantate am 31. Oktober 1725 erstmals auf. Für eine weitere Aufführung, wahrscheinlich 1730, änderte er die Instrumentierung, indem er die Oboen durch Flöten verdoppelte und in der Alt-Arie die Flöte als Obligat-Instrument einsetzte. Er benutzte die Musik des Eingangschors und des Duetts in seiner Missa in G, BWV 236 und die der Alt-Arie in der Missa in A, BWV 234.

Die Kantate ist besetzt mit drei Vokalsolisten, Sopran, Alt und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Hörnern, Pauken, zwei Flauti traversi, zwei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

1. Coro: Gott, der Herr, ist Sonn und Schild
2. Aria (Alt): Gott ist unser Sonn und Schild
3. Choral: Nun danket alle Gott
4. Recitativo (Bass): Gottlob! Wir wissen den rechten Weg zur Seligkeit
5. Duetto (Sopran, Bass): Gott, ach Gott, verlaß die Deinen nimmermehr
6. Choral: Erhalt uns in der Wahrheit

John Eliot Gardiner, der die Kantaten zum Reformationsfest in der Schlosskirche Wittenberg dirigierte, wo die Reformation begann, beschreibt den Eingangschor als einen feierlichen Einzug und hört die „insistierenden Paukenschläge“ (insistent drum beat) zu den Hornfanfaren als das Hämmern von Luthers Thesen.

Die instrumentale Einleitung stellt zwei Themen vor, ein festliches marschartiges Thema für Hörner und Pauken, und ein lebhafteres Gegenthema, das von einer oft wiederholten Note ausgeht. Die folgende Arie bringt ähnliche Gedanken wie der Eingangschor, jedoch in persönlicher ruhiger Färbung.

In Satz 3, dem ersten Choral, benutzt Bach erneut das erste Thema des ersten Satzes, gleichzeitig mit der Choralmelodie. Helmuth Rilling bemerkt die thematische Einheit, „Preis und Dank“, der ersten drei Sätze. Gardiner vermutete, dass nach diesem Choral die Predigt gehalten wurde. Das einzige Rezitativ wird vom Bass gesungen und erwähnt den Anlass für Preis und Dank: „Du hast uns durch dein Wort gewiesen“, in einem Hinweis auf ein zentrales Anliegen der Reformation, wie Helmuth Rilling hervorhebt.

Die Kantate endet mit einem schlichten vierstimmigen Choralsatz, der um Wahrheit und Freiheit bittet.

Ausführende:

Collegium Vocale Gent

Sopran: Dorothea Mields
Altus: Alex Potter
Tenor: Thomas Hobbs
Bass: Peter Kooij

Conductor: Philippe Herreweghe

Aufnahme aus dem Concertgebouw Brügge 2017
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Language English

J.S. Bach – Cantata BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ („God the Lord is Sun and Shield“)

„God the Lord is Sun and Shield“ (BWV 79) is a church cantata by Johann Sebastian Bach. He composed them in Leipzig for the Reformation and led them on 31 October 1725 for the first time.

J.S. Bach composed the cantata in his third year in Leipzig. The prescribed readings for the feast day were 2 Thess 2,3-8 LUT, admonition for steadfastness against the adversaries, and Rev 14,6-8 LUT, „Fear God and give him the glory.“

An unknown librettist did not respond to the readings, but treated the festive occasion, starting with a psalm verse, Psalm 84.11 LUT. As movement 3, he included the first verse of Martin Rinckart’s song „Nun danket alle Gott“ and, as final chorale, the last stanza of Ludwig Helmbold’s „Nun let’s God the Lord“.

Bach performed the cantata on October 31, 1725 for the first time. For another performance, probably in 1730, he changed the instrumentation by doubling the oboes with flutes and used in the alto-aria the flute as Obligat instrument. He used the music of the entry chorus and duet in his Missa in G, BWV 236 and that of the alto aria in the Missa in A, BWV 234.

The cantata is composed of three vocal soloists, soprano, alto and bass, four-part choir, two horns, timpani, two flauti traversi, two oboes, two violins, viola and basso continuo.

1. Coro: God, the Lord, is Sun and Shield
2. Aria (Old): God is our sun and shield
3. Chorale: Now thank all God
4. Recitative (bass): Thank goodness! We know the right way to salvation
5. Duetto (soprano, bass): God, oh God, never leave yours
6. Chorale: Receive us in the truth

John Eliot Gardiner, who conducted the cantatas for the Reformation Festival in Wittenberg Castle Church, where the Reformation began, describes the opening chorus as a solemn entry and hears the „insistent drum beats“ to the horn fanfares as the hammering of Luther’s theses.

The instrumental introduction introduces two themes, a festive march-like theme for horns and timpani, and a livelier counter-theme that starts with an often-repeated note. The following aria brings similar thoughts to the opening chorus, but in a personal calm color.

In movement 3, the first chorale, Bach again uses the first theme of the first movement, simultaneously with the chorale melody. Helmuth Rilling notes the thematic unity, „Price and Thanks,“ the first three movements. Gardiner guessed that the sermon was being delivered after this chorale. The only recitative is sung by the bass and mentions the occasion for price and thanks: „You have shown us by your word,“ pointing to a central concern of the Reformation, as Helmuth Rilling points out.

The cantata ends with a simple four-part chorale that asks for truth and freedom.

Fehler
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Performed by:

Collegium Vocale Gent

Soprano: Dorothea Mields
Altus: Alex Potter
Tenor: Thomas Hobbs
Bass: Peter Kooij

Conductor: Philippe Herreweghe

Recording from the Concertgebouw Bruges 2017
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J.S. Bach – BWV 1069 „Orchester-Suite Nr. 4 D-Dur“


J.S. Bach – BWV 1069 „Orchester-Suite Nr. 4 D-Dur“

Vier Orchestersuiten sind von  Johann Sebastian Bach erhalten (BWV 1066–1069). Es handelt sich jeweils um eine Folge von Tanzsätzen mit einer vorangestellten Ouvertüre. Da Bach diesen Suiten keine besondere Überschrift gab, werden sie auch heute nach der Überschrift des ersten Satzes oft schlicht „Ouvertüren“ genannt.

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Die vier Kompositionen sind unabhängig voneinander überliefert, bilden also nicht etwa einen Zyklus. Autographe Partituren liegen nicht vor, sondern lediglich Abschriften der Einzelstimmen. Daher war eine Datierung lange nicht möglich. Als sicher gilt, dass Bach die Werke ab 1723 im Rahmen seiner Konzerte mit dem Collegium Musicum in Leipzig aufführte.

Besetzung:
Trompete I/II/III
Pauken
Oboe I/II/III
Fagott
Violine I/II
Viola
Basso continuo

Sätze:
Ouverture c – 9/8 – c
Bourrée I c D-Dur
– Bourrée II ¢ h-Moll
Gavotte c D-Dur
Menuett I 3/4 D-Dur
– Menuett II 3/4 D-Dur
Réjouissance 3/4 D-Dur

Entstehung:
Außer in den ersten drei Takten der Ouvertüre verwendet Bach die Trompeten nur zur Dopplung anderer Instrumente; daher wurde bereits vermutet, dass eine Urform ganz ohne Trompeten auskam. Da die Originalpartitur nicht erhalten ist, bleibt dies allerdings etwas spekulativ.

Zur Datierung gibt nur die – sicher spätere – Überarbeitung der Ouvertüre in seiner Kantate Unser Mund sei voll Lachens (BWV 110) einen Anhaltspunkt: Hier fügt Bach in den fugierten Mittelteil einen vierstimmigen Chorsatz hinzu. Diese Kantate wurde am 1. Weihnachtstag 1725 aufgeführt; da Bach sich in seinen ersten Leipziger Jahren vor allem auf die Kantatenkomposition konzentrierte, ist – ähnlich wie bei der ersten Suite – anzunehmen, dass er die Partitur aus Köthen oder Weimar mitgebracht hatte.

Ouvertüre:
Im Gegensatz zur dritten Ouvertüre sind die Oboen obligat, und so werden hier die Instrumentalgruppen gleich am Beginn deutlich voneinander getrennt und gegeneinander eingesetzt. Das Fugato verwendet ein eher unscheinbares Thema in kontinuierlicher Triolenbewegung, dessen charakteristischer Kontrapunkt aus Tonwiederholungen im punktierten Rhythmus verständlich macht, warum Bach später auf diesen Satz zurückgriff, um das Lachen zu illustrieren. Ein erster Soloabschnitt beschäftigt nur die Holzbläser, führt aber kein weiteres Themenmaterial ein. Ein zweiter Soloabschnitt stellt die Einzelchöre vor, lässt sie sich wieder vereinigen und führt sie dann in längeren Passagen gegeneinander, wobei besonders auch die langen motivischen Triolenketten im Bass auffallen. Die dritte Solopassage ist den Streichern vorbehalten, ehe die Oboen wieder hinzutreten und den Abschnitt mit einer weiteren angedeuteten Themendurchführung zu Ende bringen. Der abschließende punktierte Teil ist keine wörtliche Wiederaufnahme des Anfangs, verwendet aber das gleiche Motivmaterial und führt die Instrumentalgruppen mit ähnlicher Intensität gegeneinander. Auffällig ist hier besonders zu Beginn die stark dissonante, ausdrucksvolle Harmonik.

Tänze:
Die erste Bourrée setzt den Oboen- und den Streicherchor konsequent gegeneinander ein und lässt die Themenabschnitte abwechselnd vortragen, wobei die jeweils andere Gruppe an den Schlüssen kleine fanfarenartige Motive einstreut. Bourrée II (in der parallelen Molltonart) besteht aus klagender, vorhaltbetonter Oboenmelodie über einem witzig-virtuosen Fagottsolo, mit einem kleinen wischenden Einwurfmotiv der Streicher.

In der Gavotte wird die erste Themenhälfte gemeinsam vorgetragen, die zweite besteht aus einem Bassmotiv, über das die Oboen und hohen Streicher abwechselnd schlichte Viertel tupfen.

Das Menuett bildet den Ruhepol und gibt sich eher konventionell. Im ersten Satz doppeln die Oboen die Streicher, im Trio bleiben die Streicher alleine.

Die abschließende Réjouissance treibt ein sehr ungewöhnliches Spiel mit Melodik und Periodik, wie man es eher bei einem Komponisten der nächsten Generation erwarten würde. Eine ausdrucksvolle, weite Intervalle bevorzugende Oberstimme wird von einem stellenweise imitierenden Bass und schlichten, harmonisch ausfüllenden Mittelstimmen gestützt; der zweite Teil teilt die beiden Instrumentalgruppen wieder und enthält geradezu durchführungsartige Züge, besonders in einer Passage vor der Wiederaufnahme des Thema, die exzessive Chromatik auf einem Orgelpunkt einsetzt.

Ausführende:
Collegium Vocale Gent
Trompete: Rudolf Lörinc;   Moritz Görg;  Tibor Mészáros
Conductor: Philippe Herreweghe

Aufnahme aus dem Concertgebouw Brügge 2017
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Language: English

J.S. Bach – BWV 1069 „Orchestra Suite No. 4 in D major“

Four orchestral suites have been preserved by Johann Sebastian Bach (BWV 1066-1069). Each is a sequence of dance movements with a leading overture. Since Bach did not give these suites a special title, they are often referred to as „overtures“ even today, according to the title of the first movement.

The four compositions are handed down independently of each other, so they do not form a cycle. Autograph scores are not available, but only copies of the individual parts. Therefore, a dating was not possible for a long time. It is certain that Bach performed the works from 1723 as part of his concerts with the Collegium Musicum in Leipzig.

Occupation:
Trumpet I / II / III
swot
Oboe I / II / III
bassoon
Violin I / II
viola
Basso continuo

Sentences:
Overture c – 9/8 – c
Bourrée I c D major
– Bourrée II in B minor
Gavotte c D major
Minuet I 3/4 D major
– Minuet II 3/4 D major
Réjouissance 3/4 D major

Origin:
Apart from the first three bars of the overture, Bach uses the trumpets only to duplicate other instruments; Therefore, it was already suspected that a primordial made without trumpets. Since the original score is not preserved, this remains somewhat speculative.

For dating, only the – certainly later – revision of the overture in his cantata Our mouth is full of laughter (BWV 110) is a clue: Here Bach adds a four-part chorus in the fugal middle section. This cantata was performed on Christmas Day 1725; Since Bach concentrated primarily on cantata composition in his first years in Leipzig, it must be assumed – as in the first suite – that he had brought the score from Köthen or Weimar.

Overture:
In contrast to the third overture, the oboes are obligatory, and so the instrumental groups are clearly separated and used against each other right at the beginning. The Fugato uses a rather inconspicuous theme in a continuous triplet movement, whose characteristic counterpoint of tone repetitions in dotted rhythms makes it understandable why Bach later resorted to this sentence to illustrate the laughter. A first solo section deals only with the woodwinds, but introduces no further subject material. A second solo section introduces the individual choirs, unites them again and then leads them against each other in longer passages, where especially the long motivic trio chains in the bass stand out. The third solo passage is reserved for the strings before the oboes re-enter and finish the section with another suggested theme performance. The final dotted part is not a literal resumption of the beginning, but uses the same subject material and juxtaposes the instrumental groups with similar intensity. Striking is especially at the beginning of the strongly dissonant, expressive harmony.

Dances:
The first Bourrée uses the oboe and the string choir consistently against each other and lets the theme sections take place alternately, with the other group scattering little fanfare-like motifs at the end. Bourrée II (in the parallel minor key) consists of a plaintive, sustained oboe melody over a witty-virtuoso bassoon solo, with a small wiping motive of the strings.

In the Gavotte, the first half of the theme is performed together, the second consists of a bass motif, over which the oboes and high strings alternately dab plain quarters.

The minuet forms the haven of peace and is more conventional. In the first movement the oboes double the strings, in the trio the strings stay alone.

The concluding réjouissance is a very unusual melodic and periodical game, as one would expect in a next generation composer. An expressive, wide interval-preferring upper voice is supported by a locally imitative bass and simple, harmoniously filling middle parts; the second part divides the two instrumental groups and contains performance-like traits, especially in a passage before the resumption of the theme, which uses excessive chromaticism on an organ point.

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Performed by:

Collegium Vocale Gent
Trumpet:  Rudolf Lörinc;   Moritz Görg;    Tibor Mészáros
Conductor: Philippe Herreweghe

Recording from the Concertgebouw Bruges 2017
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J.S. Bach – Kantate BWV 117 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“


       J.S. Bach – Kantate BWV 117 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“

„Lob, Ehr und Preis“ stehen im Mittelpunkt dieser Choralkantate, die J.S. Bach keinem konkreten Sonn- oder Festtag zugeordnet hat.

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Sie konnte ihm zu verschiedenen Anlässen als Festkantate dienen. Schon der Eingangschor verkündet pure Festfreude, und zwar auf der Grundlage eines Tanzthemas, das Bach 1729 im Rahmen seiner 5. Cembalopartita in G-Dur als “Passepied” zum Druck gegeben hatte. Nahezu dieselbe Tanzmelodie eröffnet, allerdings im 6/8- statt im 3/8-Takt, die Kantate, die von der Bachforschung auf die Jahre zwischen 1728 und 1731 datiert wird. Die melodische Übereinstimmung ist also kein Zufall. Beide Werke, die G-Dur-Partita BWV 829 und die Kantate BWV 117, gehören in die Anfänge von Bachs Beschäftigung mit dem „galanten Stil“, dem neuen, melodisch eingängigen Stil, den Johann Adolph Hasse (1699-1783) als neuer Hofkapellmeister 1731 nach Dresden brachte.

Dass Bach hier so hemmungslos galante Tanzcharaktere aneinander reihte, hing auch mit dem freudigen Affekt der Liedvorlage zusammen. Der 1673 gedruckte Choral „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ stammt von dem Frankfurter Advokaten und Liederdichter Johann Jakob Schütz. Er ist ein einziges Gotteslob in neun Strophen. Jede Strophe endet mit dem Refrain: „Gebt unserm Gott die Ehre“. Da Bach den Text aller neun Strophen unverändert übernahm, musste er für das neunmalige „Gebt unserm Gott die Ehre“ immer wieder neue Lösungen finden – mal als Resümee einer Arie, mal als arioser Anhang zu einem Rezitativ, mal im Rahmen des Chorals. Dies hat ihm sichtlich Freude bereitet, zumal sich mit dem Choraltext von Schütz eine der schönsten lutherischen Choralweisen verbindet: „Es ist das Heil uns kommen her.“

Einen fröhlicheren Choralchor hat Bach kaum jemals geschrieben als zu Beginn von BWV 117: Der Passepied aus der Cembalo-Partita erklingt in Flöten, Oboen und Geigen. Dazu spielen die Bässe fast ununterbrochen pulsierende Dreiklänge. In dieses fröhliche Konzertieren hinein singt der Chor die sieben Zeilen des Chorals in schlichtem Akkordsatz, fast ohne Anflüge von Kontrapunkt.

Der galante Zug prägt auch die drei Arien des Werkes: Die Tenorarie „Was unser Gott geschaffen hat“ ist eine schwungvolle italienische Giga mit zwei Oboen d’amore, die ihr Thema in schmeichelnden Terzen und Sexten spielen. In der Bassarie hat Bach den Sänger mit einer solistischen Violine zu einem Dialog der leisen Töne vereint: Der Choralvers „Wenn Trost und Hilf ermangeln muss“ inspirierte ihn zu einem ausdrucksvollen h-Moll-Solo der Solovioline, das der Bass aufgreift. Im zweiten Teil wiederholt die Geige wie ein Echo die knappen Motive des Basses auf das Wort „nirgend“:

Er neiget die Vateraugen denen zu,
Die nirgend finden Ruh.

Selten hat Bach das Leid des Christen in so wenige, schlichte Töne gefasst. Nach dem tief liegenden h-Moll der Bassarie wirkt das hohe, strahlende D-Dur der Altarie umso prachtvoller:

Ich will dich all mein Leben lang,
O Gott, von nun an ehren.
Man soll, o Gott, den Lobgesang
An allen Orten hören.

In den kräftigen Rhythmen einer Polonaise mischt sich die solistische Traversflöte mit dem Alt, während die Streicher begleiten. Nichts soll den „Lobgesang“ stören, der hier aus dem Munde eines jungen Altisten zur Ehre Gottes erschallt.

In den drei Rezitativen der Kantate wird Gott wiederum auf jeweils eigene Weise gepriesen: im Bassrezitativ mit einem festlichen Arioso-Schluss, im Altrezitativ zunächst mit feierlicher Streicherbegleitung, dann in einem tänzerischen Rigaudon, im Tenorrezitativ als schlichtes Recitativo semplice mit Continuo-Begleitung.

Der übliche vierstimmige Choral steht hier ausnahmsweise in der Mitte der Kantate, denn am Ende wird zum Text der letzten Choralstrophe der Eingangschor wiederholt.

Ausführende:

Alt: Mechthild Georg; Tenor: Adalbert Kraus; Bass: Andreas Schmidt

Dirigent: Helmuth Rilling

Gächinger Kantorei Stuttgart / Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Aufnahme von Februar 1984
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Language English

J.S. Bach Cantata  BWV 117  „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ („Be Praise and Honor to the Highest Good“)

„Praise, honor and praise“ are the focus of this choral cantata, which J.S. Bach has not assigned to any specific Sunday or holiday. She could serve him as a festival cantata on various occasions. Even the opening chorus proclaims pure festivity, on the basis of a dance theme that Bach had given as a „Passepied“ in 1729 as part of his 5th harpsichord partita in G major. Almost the same dance melody opens, but in 6/8 instead of 3/8-time, the cantata, which is dated from the Bach research to the years between 1728 and 1731. The melodic agreement is therefore no coincidence. Both works, the G major Partita BWV 829 and the cantata BWV 117, are in the beginnings of Bach’s work on the „gallant style“, the new, melodic catchy style, which Johann Adolph Hasse (1699-1783) brought to Dresden in 1731 as the new court Kapellmeister.

The fact that Bach was so unrestrainedly stringing together gallant dance characters was also connected with the joyous affect of the original song. The 1673 printed chorale „Be praise and honor the highest good“ comes from the Frankfurt advocate and song poet Johann Jakob Schütz. He is a single praise of God in nine stanzas. Each stanza ends with the refrain: „Give our God the glory“. Since Bach took over the text of all nine stanzas unchanged, he had for the nine-time „Give our God the honor“ always find new solutions – sometimes as a summary of an aria, sometimes as arioser attachment to a recitative, sometimes as part of the chorale. He obviously enjoyed this, especially since Schütz’s chorale text combines one of the most beautiful Lutheran choral modes: „It is salvation that comes to us.“

Bach has hardly ever written a happier choir choir than at the beginning of BWV 117: The passepied from the harpsichord partita is played in flutes, oboes and violins. The basses play almost continuously pulsating triads. Into this happy concertation the choir sings the seven lines of the chorale in a simple piece of chords, almost without any hint of counterpoint.

The gallant train also characterizes the three arias of the work: The tenor aria „What Our God Created“ is a peppy Italian giga with two oboes d’amore playing their theme in flattering thirds and sixths. In the bassarie, Bach has united the singer with a soloist violin into a dialogue of soft tones: the chorale verse „When consolation and help must be lacking“ inspired him to create an expressive B minor solo of the solo violin that the bass picks up. In the second part the violin repeats like an echo the scarce motives of the bass on the word „nowhere“:

Er neiget die Vateraugen denen zu,
Die nirgend finden Ruh.

He inclines the father’s eyes to those
Nowhere to find peace.

Rarely has Bach grasped the suffering of the Christian in so few simple tones. After the low-lying B minor of the bassarie, the high, radiant D major of the altarpiece looks even more magnificent:

Ich will dich all mein Leben lang,
O Gott, von nun an ehren.
Man soll, o Gott, den Lobgesang
An allen Orten hören.

I want you all my life,
Oh God, honor from now on.
One should, O God, the praise
Listen in all places.

In the powerful rhythms of a polonaise, the solo flute mixes with the alto as the strings accompany it. Nothing should disturb the „hymn of praise“ that rings out here from the mouth of a young alto to the glory of God.

In the three recitatives of the cantata, God is again praised in his own way: in the bass recitative with a festive Arioso ending, in the alto recitative first with solemn string accompaniment, then in a dancing Rigaudon, in the tenor recitative as a simple recitativo semplice with continuo accompaniment.

The usual four-part chorale stands here exceptionally in the middle of the cantata, because in the end the introductory chorus is repeated to the text of the last choral stanza.

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Performed by:

Old: Mechthild Georg; Tenor: Adalbert Kraus; Bass: Andreas Schmidt

Conductor: Helmuth Rilling

Gächinger Kantorei Stuttgart / Württemberg Chamber Orchestra Heilbronn

Recording from February 1984
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ALL OF Bach veröffentlicht das BWV 917 „Fantasie in g-Moll“ – Werk für Tasteninstrumente!


ALL OF Bach veröffentlicht das BWV 917 „Fantasie in g-Moll“ – Werk für Tasteninstrumente!

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Durchdachte Polyphonie

„Bach bleibt bei der alten, kontrapunktisch ausgearbeiteten Variante.“

Im 17. Jahrhundert bezog sich der Begriff „Fantasie“ hauptsächlich auf die freie Natur eines Textes oder einer Satzmelodie. Aber die Kompositionen hielten sich oft an die strengen Regeln des Kontrapunkts. Erst später wurde der Begriff auch für Kompositionen eher halbimprovisierter Art verwendet. In dieser Fantasie bleibt J.S. Bach der alten, kontrapunktisch ausgearbeiteten Variante treu. Dies wird auch durch den gelehrten lateinischen Titel angedeutet, der in einigen Manuskripten zu finden ist: Fantasia duobus subiectis“.

Bach schrieb diese Fantasie in seinen jungen Jahren, als er immer noch sehr unter dem Einfluss der Orgeltradition des siebzehnten Jahrhunderts stand. Übrigens bezieht sich der lateinische Titel auf zwei Themen, obwohl die Komposition drei hat. Bach mag sich auf zwei Gegenthemen bezogen haben, die so zum Hauptthema hinzugefügt werden, auf das im Titel nicht Bezug genommen wird.

                                                                    Harpsichordist: Bertrand Cuiller

Die kurze, leidenschaftliche Einleitung erinnert ein wenig an eine Toccata, gefolgt von der gut durchdachten Polyphonie. Die drei Themen sind sehr unterschiedlich und werden alle von Anfang an gehört. Es ist auch ein Modell des reversiblen Kontrapunkts, was bedeutet, dass die Themen auf verschiedene Arten „gestapelt“ werden können. Das Thema, das zuerst im oberen Teil erklingt, kann zum Beispiel auch der Bass oder ein Mittelteil werden. Es ist wahrscheinlich eine Übung in der Zusammensetzung, sagt Bertrand Cuiller. Oder es könnte auch ein Vorspiel zu einer verlorenen Arbeit sein. Es ist schwierig, es als eine freistehende Arbeit zu erklären.

                                                          Das  Bartolotti Haus

Wir haben diese Aufnahme im Bartolotti-Haus, in der Herengracht 170 und 172 gemacht. Das Haus auf der Rückseite von Nr. 170 wurde von Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt von 1974 bis zu seinem Tod im Jahr 2012 besetzt.

Leonhardt war einer der Pioniere der Alten Musik in den Niederlanden. Als Lehrer und Interpret war er eine Quelle der Inspiration für viele Cembalisten auf der ganzen Welt.

Es ist eines der beeindruckendsten Gebäude in der Altstadt von Amsterdam. Es wurde um 1620 als Residenz im Auftrag des wohlhabenden Geschäftsmannes Willem van den Heuvel erbaut, der von einem kinderlosen Onkel, Giovanni Battista Bartolotti, der aus Bologna stammte, viel Geld geerbt hatte. Das Design im holländischen Renaissancestil stammt wahrscheinlich von dem Amsterdamer Stadtarchitekten Hendrick de Keyser. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Haus aufgeteilt und mehrmals modernisiert. Von den verschiedenen Renovierungen können Sie noch viele schöne historische dekorative Merkmale sehen. Die beiden Teile des Bartolotti-Hauses kamen in den Besitz von Vereniging Hendrick de Keyser, die dort ihren Sitz hat.

BWV 917

Titel
Fantasie in g-Moll

Beiname
Fantasia duobus subiectis

Genre
Tastaturarbeit

Jahr
vor 1708

Bach-Stadt
Arnstadt

Veröffentlichungsdatum
2. März 2018

Aufnahmedatum
27. Mai 2017

Ort
 Bartolotti Haus Amsterdam

Cembalist
Bertrand Cuiller

Cembalo
Bruce Kennedy nach Michael Mietke, 1989


Language: English

ALL OF Bach releases the BWV 917 „Fantasy in G minor“ – for keyboard instruments!

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„Well-thought-out polyphony“

Bach sticks to the old, contrapuntally elaborate variant.

In the seventeenth century, the term fantasia referred mainly to the free nature of a text or a set melody. But the compositions often kept to the strict rules of counterpoint. It was only later that the term was also used for compositions of a more semi-improvised character. In this fantasia, Bach sticks to the old, contrapuntally elaborate variant. This is also suggested by the scholarly Latin title that is found in some manuscripts: Fantasia duobus subiectis.

Bach wrote this Fantasia in his younger years, when he was still very much under the influence of the seventeenth-century keyboard tradition. Incidentally, the Latin title refers to two themes, although the composition has three. Bach may have been referring to two counter-themes, which are thus added to the main theme, which is not referred to in the title.

The short, passionate introduction is slightly reminiscent of a toccata, and is followed by the well-thought-out polyphony. The three themes are very different and are all heard right from the beginning. It is also a model of reversible counterpoint, meaning that the themes can be ‘stacked’ in various ways. The theme that is first heard in the top part can also become the bass, for example, or a middle part. It is probably an exercise in composition, says Bertrand Cuiller. Or it could also be a prelude to a work that has been lost. It is difficult to explain it as a free-standing work.

The Bartolotti Haus

We made this recording at The Bartolotti House, at Herengracht 170 and 172. The house at the back of no. 170 was occupied by harpsichordist, organist and conductor Gustav Leonhardt from 1974 to his death in 2012.

Leonhardt was one of the pioneers of early music in the Netherlands. As a teacher and performer, he was a source of inspiration to many harpsichord players around the world.

It is one of the most impressive buildings in the old centre of Amsterdam. It was built around 1620 as a residence, on commission from the wealthy businessman Willem van den Heuvel, who had inherited a lot of money from a childless uncle by marriage, called Giovanni Battista Bartolotti, who came from Bologna. The Dutch Renaissance-style design was probably done by the Amsterdam city architect Hendrick de Keyser. Over the centuries, the house has been split up and has undergone several modernisations. You can still see many wonderful historical decorative features from the various renovations. The two parts of the Bartolotti House came into the possession of Vereniging Hendrick de Keyser, which now has its office there.

Titel
Fantasie in g-Moll

Beiname
Fantasia duobus subiectis

Genre
Tastaturarbeit

Jahr
vor 1708

Bach-Stadt
Arnstadt

Veröffentlichungsdatum
2. März 2018

Aufnahmedatum
27. Mai 2017

Ort
 Bartolotti Haus Amsterdam

Cembalist
Bertrand Cuiller

Cembalo
Bruce Kennedy nach Michael Mietke, 1989


Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 917

Herzliche Grüße

Karin

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Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) Bückeburger Bach – „MISERE MEI DEUS“ – Psalm 50 (51) Für Soli Chor und Streicher!


Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) Bückeburger Bach – „MISERE MEI DEUS“ – Psalm 50 (51) Für Soli Chor und Streicher!


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Johann Christoph Friedrich Bach (* 21. Juni 1732 in Leipzig; † 26. Januar 1795 in Bückeburg) war ein deutscher Musiker und Komponist aus der Familie Bach und dritter der vier komponierenden Bachsöhne. Zur Kennzeichnung wird er häufig „der Bückeburger Bach“ genannt.

Johann Christoph Friedrich Bachs Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater. Wilhelm Friedemann Bach, (1710-1784) der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach, (1685-1750) hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel (1749-1819) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe.

Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe, der 1748 seinem Vater als Regent des kleinen Territoriums gefolgt war, hatte sich von der königlichen Hofmusik am Hofe Friedrichs II. in Potsdam stark beeindruckt gezeigt und feste Pläne gefasst, in seiner Residenz diesem Vorbild nachzueifern.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Giovanni Battista Serini als Leiter der Hofkapelle und Angelo Colonna als Hofkomponist tätig.Bach lernte durch sie den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden „Concerten“, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde.

Bach erhielt zu Beginn des Jahres 1750 die Stelle eines Hofmusikers in Bückeburg, wo er sich wohl den Stil der am Hof gespielten Musik aneignen konnte. Datierte Kompositionen dieser Zeit aus seiner Hand sind bisher nicht überliefert.

Am 8. Januar 1755 heiratete Bach die Hofsängerin Münchhausen, die beiden Italiener verließen 1756 mit Beginn des Siebenjährigen Krieges den Hof, und Bach übernahm nun deren Aufgaben. Neben der Leitung der Konzerte hatte er für die Anschaffung und Komposition neuer Musik zu sorgen. Auf Betreiben des Grafen nahm er dazu auch Kontakt mit Musikern anderer Adelshöfe auf, um Notenmaterial zu erbitten – Graf Wilhelm hatte den Ehrgeiz, in seiner Musikbibliothek den neuesten Entwicklungen des Musikgeschmacks zu folgen.

1759 wurde Wilhelm Friedrich Ernst Bach, (1759-1845) der älteste Sohn von insgesamt acht Kindern des Paares, geboren, dessen Patenschaft der Graf auf Bachs Bitte hin übernahm. Wilhelm Friedrich Ernst Bach, (1759-1845) war der letzte Musiker in der direkten Nachkommenschaft von  Johann Sebastian Bach. Als 1767 Georg Philipp Telemann (1681-1767) in Hamburg starb, unternahm Johann Christoph Friedrich Bach seinen einzigen belegten Versuch, seine Stellung in Bückeburg gegen eine bessere zu tauschen, und bewarb sich als Musikdirektor in Hamburg; bei der Vergabe der Stelle wurde ihm jedoch sein älterer und bekannterer Halbbruder Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) vorgezogen.

Dies führte aber nicht zu einer Trübung der brüderlichen Beziehungen, sondern es entwickelte sich ein eher verstärkter Kontakt und Austausch von Anregungen und Kompositionen.Von Oktober 1757 bis April 1758, in der Zeit des Siebenjährigen Kriegs, hatte sich der Graf mit einigen Mitgliedern des Hofes, darunter Bach, auf seinen Sitz in Nienstedten an der Elbe zurückgezogen. In dieser Zeit bewarb sich Bach erfolgreich als Organist an der evangelischen Hauptkirche in Altona. Graf Wilhelm erlaubte ihm jedoch nicht, diese Stelle anzutreten, ernannte ihn aber am 18. Februar 1759 offiziell zum Konzertmeister.

Für Johann Christoph Friedrich Bach begann nun eine intensive Schaffensphase. Neben vielen Kammermusikwerken und Klaviermusik komponierte er um 1769 seine ersten Oratorien Die Pilgrime auf Golgatha (Text: Justus Friedrich Wilhelm Zachariae) und Der Tod Jesu in der zweiten Textfassung von Karl Wilhelm Ramler (1760), dessen Erstfassung schon Carl Heinrich Graun (1704-1759) ( im Jahr 1755) und Telemann (1756) erfolgreich vertont hatten. Ebenfalls aus der Zeit vor 1770 stammen die ersten zehn seiner insgesamt zwanzig Sinfonien; zehn weitere entstanden in einer späteren Phase zwischen 1792 und 1794.

Am 26. Januar 1795 starb Johann Christoph Friedrich Bach „an einem hefftigen Brust-Fieber“ in Bückeburg, wo er am 31. Januar auf dem Jetenburger Friedhof in Bückeburg begraben wurde. Dort wurde 1803 auch Bachs Witwe beigesetzt. Sein Sohn Wilhelm Friedrich Ernst Bach führte die Komponistentradition in der Familie fort.

Johann Christoph Friedrich Bach schrieb Oratorien und Opern, insgesamt zwanzig Sinfonien (davon 12 verschollen), acht Klavierkonzerte, daneben Kammermusik und geistliche Lieder.

Die Rezeption seines musikalischen Werks erreichte bisher nicht die Bedeutung der seiner Brüder. Dieser Eindruck mag mit der unvollkommenen Überlieferung und unklaren Quellenlage seiner Kompositionen zusammenhängen.

Ausführende:

Sopran: Ibolya Verebics
Alt: Christel Borchers
Tenor: Uwe Hellmann
Bass: Daniel Lichtli

Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling
Aufnahme von 1988
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Language: English

Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) Bückeburg Bach – „MISERE MEI DEUS“ Psalm 50 (51) For soli choir and strings!

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Johann Christoph Friedrich Bach (born June 21, 1732 in Leipzig, † January 26, 1795 in Bückeburg) was a German musician and composer from the Bach family and third of the four composing Bach sons. For labeling it is often called „the Bückeburger brook“.

Johann Christoph Friedrich Bach’s CV began like that of his brothers: He received training at the Leipzig Thomas School and musical instruction by his father. Wilhelm Friedemann Bach, (1710-1784), the eldest son of Johann Sebastian Bach, (1685-1750) – (according to the statement of Nikolaus Forkel 1749-1819) half brother for the „strongest player“ among the four brothers, who had „finished his father’s pianoforte compositions the most finished“.

At the age of seventeen, Frederick began studying law at the University of Leipzig, but broke it soon afterwards, even before the death of his father, and at the turn of the year 1749/50, at the age of eighteen, he was called „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus „To enter the court in Bückeburg. Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe, who had succeeded his father as regent of the small territory in 1748, had been greatly impressed by the royal court music at the court of Frederick II in Potsdam and had made firm plans to emulate his model in his residence.

At the Bückeburger Hof, the two Italians Giovanni Battista Serini were currently the court composers and Angelo Colonna was the court composer. Through her, she became acquainted with the style of Italian opera and cantata, as a rule in the „Concerts“ held at least twice a week especially in the late afternoon, especially vocal music was performed. For this purpose, the court band entertained a singer, Lucia Elisabeth Münchhausen, daughter of the court musician Ludolf Andreas Münchhausen, which was introduced to the Italian vocal culture by the lessons of the concertmaster Serini.

At the beginning of the year 1750 Bach received the post of court musician in Bückeburg, where he was able to acquire the style of music played at the court. Dated compositions of this time from his hand are not yet known.

On January 8, 1755 Bach married the court singer Münchhausen, the two Italians left the court in 1756 with the beginning of the Seven Years‘ War, and Bach now took over their duties. In addition to directing the concerts, he had to provide for the acquisition and composition of new music. At the behest of the count, he also made contact with musicians from other aristocratic courtyards to solicit music – Graf Wilhelm had the ambition to follow in his music library the latest developments in musical taste.

Wilhelm Friedrich Ernst Bach, (1759-1845), the eldest son of a total of eight children of the couple, was born in 1759, whose sponsorship the count took over at Bach’s request. Wilhelm Friedrich Ernst Bach, (1759-1845), was the last musician in the direct descendants of Johann Sebastian Bach. When Georg Philipp Telemann (1681-1767)  died in Hamburg in 1767, Johann Christoph Friedrich Bach undertook his only proven attempt to change his position in Bückeburg for a better one, and applied as Music Director in Hamburg; in the award of the job, however, his older and better-known half-brother Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) was preferred to him.

However, this did not lead to a clouding of fraternal relations, but instead a more intensive contact and exchange of ideas and compositions developed. From October 1757 to April 1758, during the Seven Years‘ War, the count had with some members of the court, including Bach, retired to his seat in Nienstedten on the Elbe. During this time, Bach successfully applied as an organist at the Protestant church in Altona. Count Wilhelm did not allow him to take this position, but appointed him on 18 February 1759 officially concertmaster.

For Johann Christoph Friedrich Bach now began an intensive creative phase. In addition to many chamber music works and piano music he composed around 1769 his first oratorios The Pilgrim on Golgotha ​​(text: Justus Friedrich Wilhelm Zachariae) and The Death of Jesus in the second text version of Karl Wilhelm Ramler (1760), whose first version was already Carl Heinrich Graun (1704-1759) ( in the year 1755)  and Telemann (1756) had successfully set to music. Also from the time before 1770 are the first ten of his twenty symphonies; ten others were created in a later phase between 1792 and 1794.

On January 26, 1795, Johann Christoph Friedrich Bach died of „a sickening chest fever“ in Bückeburg, where he was buried on January 31 at the Jetenburger cemetery in Bückeburg. There Bach’s widow was buried in 1803. His son Wilhelm Friedrich Ernst Bach continued the composer tradition in the family.

Johann Christoph Friedrich Bach wrote oratorios and operas, a total of twenty symphonies (12 of them lost), eight piano concertos, chamber music and sacred songs.

The reception of his musical work has not yet reached the significance of his brothers. This impression may be connected with the imperfect tradition and unclear sources of his compositions.

Performed by:

Soprano: Ibolya Verebics
Old: Christel Borchers
Tenor: Uwe Hellmann
Bass: Daniel Lichtli

Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach Collegium Stuttgart

Conductor: Helmuth Rilling
Recording from 1988
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Termine in 2018 von Sir John Eliot Gardiner – Monteverdie Choir und English Baroque Solists mit Bach-Kantaten in Europa!


Termine in 2018 von Sir John Eliot Gardiner – Monteverdie Choir und English Baroque Solists mit Bach-Kantaten in Europa!

Die Musik, die Sir John Eliot Gardiner in diesem Jahr nach Europa bringen wird, spiegelt die bahnbrechende Bach Cantata Tournee des Jahres 2000 wieder.

Link zur Webseite von Monteverdi.uk mit den Konzert-Terminen in Europa:

http://monteverdi.co.uk/whats-on

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Die deutschen Konzert-Daten sind wie folgt:

Mi 9. Mai 2018
Audimax, Regensburg
Fr 11. Mai 2018
Frauenkirche, Dresden
Sa 12. Mai 2018
Philharmonie, Köln
Fr 8.-So 10. Juni 2018
Nikolaikirche, Leipzig (ausverkauft!)
Di 12. Juni 2018
Königslutter Kaiserdom, Braunschweig

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In diesem Jahr wird es fast 20 Jahre her sein, seit John Eliot Gardiner die bahnbrechende Bach Cantata Pilgrimage im Jahr 2000 leitete, als er die bahnbrechende Tournee des Monteverdi Chors und der English Baroque Soloists in 198 Kirchen in ganz Europa und den USA leitete.

Ab Mai 2018 werden sich John Eliot Gardiner und die beiden berühmten Ensembles von dieser phänomenalen Leistung inspirieren lassen und ein neues Bach Cantata Projekt beginnen. Diese zweimonatige Tour wird ein sorgfältig ausgewähltes Programm von Kantaten aus dem gesamten liturgischen Kalender für das Publikum in bedeutenden Konzertsälen und Kirchen in ganz Europa bringen.

Mai 2018
Der erste Teil der Bach-Kantatenrundreise beginnt mit elf europäischen Dates, darunter Besuche im Concertgebouw, Amsterdam, der Frauenkirche bei den Dresdner Musikfestspielen und im Musikverein in Wien. Es folgen Auftritte an der Liszt Akademie in Budapest und ein Besuch des prestigeträchtigen Prager Frühlingsfestivals bevor die Tournee in Italien mit Konzerten in Perugia, Pavia und Bologna beendet wird.

Das Programm während dieses Teils der Tour wird ein gemischtes Programm von Höhepunkten von Ostern, Dreieinigkeit und Adventskantaten umfassen, die das Publikum auf eine Reise durch den heiligen Kalender führen und einige von Bachs schönsten und einprägsamsten Chorwerken präsentieren werden.

JUNI 2018
Dann, im Juni, widmen wir uns einer vielversprechenden Reihe von Kantatenaufführungen in Leipzig, wo John Eliot Gardiner als Präsident des Bach-Archivs eine beeindruckende Liste der weltbesten Bach-Künstler zusammengestellt hat. Dazu gehören Ton Koopman mit seinem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, Masaaki Suzuki mit dem Bach Collegium Japan und das Gaechinger Cantorey mit ihrem neuen Regisseur Hans-Christoph Rademan sowie Bachs eigener Chor, der Thomanerchor Leipzig mit dem Gewandhausorchester unter Thomaskantor Gotthold Schwarz.

Gemeinsam mit John Eliot Gardiner und dem Monteverdi – Chor nimmt sie am Leipziger Kantatenring teil: 30 geistliche Kantaten, die an einem einzigen Wochenende zyklisch aufgeführt werden, wechselnd zwischen den Kirchen St. Thomas und St. Nikolaus und arrangiert von der Ort jeder Kantate im liturgischen Jahr – vom ersten Adventssonntag bis zum 27. Sonntag nach dem Dreifaltigkeitssonntag. Dieser „Ring“ der Kantaten wird dann vom 15. bis 17. Juni 2018 sein und am Bachwochenende zum London’s Barbican reisen, bevor die Tour endet in Paris mit einer letzten Reihe von Kantatenaufführungen in der Chapelle Royale, Versailles und der Basilique de St Denis.

Link zur Webseite von Monteverdi.uk mit den Konzert-Terminen in Europa:

http://monteverdi.co.uk/whats-on

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Language English

This year it will be close to twenty years since the momentous Bach Cantata Pilgrimage in 2000 when John Eliot Gardiner led the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists trailblazing tour, performing all 198 of Bach’s sacred Cantatas in more than 60 churches throughout Europe and the US.

Link to the website of Monteverdi.uk with the concert dates in Europe:

http://monteverdi.co.uk/whats-on

The german concert dates are as follows:

Wed 9th May 2018
Audimax, Regensburg
Fri 11 May 2018
Frauenkirche, Dresden
Sat 12 May 2018
Philharmonie, Köln
Fri 8.-Sun 10. June 2018
Nikolaikirche, Leipzig (sold out!)
Tue June 12, 2018
Königslutter Kaiserdom Brunswick

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Starting in May John Eliot Gardiner and the same two celebrated ensembles will draw inspiration from that phenomenal achievement and embark on a major new Bach Cantata project. This two-month tour will bring a carefully selected programme of Cantatas from across the liturgical calendar to audiences in prominent concert halls and churches throughout Europe.

MAY 2018
The first part of the Bach Cantata Ring tour will commence with eleven European dates including visits to the Concertgebouw, Amsterdam, the Frauenkirche at the Dresden Music Festival and the Musikverein in Vienna. These are closely followed by performances at the Liszt Academy, Budapest along with a visit to the prestigious Prague Spring Festival before finishing the May leg of the tour in Italy with dates in Perugia, Pavia and Bologna.

The programme during this part of the tour will feature a mixed programme of highlights from Easter, Trinity and Advent Cantatas that will take audiences on a journey across the sacred calendar and showcase some of Bach’s finest and most memorable choral works.

JUNE 2018

Then in June, our attentions turn to what promises to be a landmark series of cantata performances in Leipzig, where  John Eliot Gardiner, in his role as President of the Bach Archiv, to Leipzig has assembled an impressive roster of the world’s best Bach performers. These include Ton Koopman with his Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, Masaaki Suzuki with the Bach Collegium Japan, and the Gaechinger Cantorey with their new director Hans-Christoph Rademan along with Bach’s own choir, the Thomaner with the Gewandhaus Orchestra Leipzig under Thomaskantor Gotthold Schwarz.

They will be joined by John Eliot Gardiner and the Monteverdi Choir to take part in the Leipzig Cantata Ring: 30 sacred cantatas, performed cyclically over the course of a single weekend, alternating between the churches of St. Thomas and St. Nicholas and arranged by the place of each cantata in the liturgical year – from the first Sunday of Advent to the 27th Sunday after Trinity Sunday.This same ‘Ring’ of cantatas will then travel to London’s Barbican between 15-17 June 2018 for their Bach Weekend before ending the tour in Paris with one final series of cantata performances at the Chapelle Royale, Versailles and the Basilique de St Denis.

Link to the website of Monteverdi.uk with the concert dates in Europe:

http://monteverdi.co.uk/whats-on

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J.S. Bach – Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich „


J.S. Bach – Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich „

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„Nach dir, Herr, verlanget mich“ (BWV 150) ist eine der frühesten Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach.

Bei dieser Kantate handelt es sich um eine der ältesten erhaltenen Kantaten Bachs (gemeinsam mit den Kantaten BWV 131, 196, 106 und 4); sie ist wahrscheinlich um 1706 entstanden. Christoph Wolff spricht in seiner Bach-Biographie von der „vermutlich frühesten erhaltenen Kantate“. Es liegt kein Autograph, sondern nur eine Abschrift aus dem Jahre 1753 vor, die Bachs Schüler Christian Friedrich Penzel angefertigt hat. Als Entstehungsort wird Arnstadt vermutet.

Der Text wurde von einem unbekannten Dichter auf der Grundlage von Psalm 25 verfasst.

Der Text besteht in den Chorsätzen Nach dir, Herr, verlanget mich; Leite mich in deiner Wahrheit und Meine Augen sehen stets zu dem Herrn aus den Worten des Psalms 25 (Verse 1–2 LUT; Vers 5 LUT und Vers 15 LUT). Für die Arien und den Schlusschor verwendete Bach eine Psalmparaphrase des unbekannten Librettisten.

Da jede textliche Beziehung auf das Kirchenjahr fehlt, wurden verschiedene liturgische Einordnungen vorgeschlagen. So könnte die Kantate für einen Beichtgottesdienst, für den 3. Sonntag nach Trinitatis oder für eine Bestattungsfeier komponiert worden sein.

Gesangsolisten: Sopran, Alt, Tenor, Bass (Alt, Tenor und Bass im Terzetto Nr. 5 können auch durch die Chorstimmen gesungen werden)
Chor: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Orchester: Fagott, Violine I/II, Basso continuo.

Die Kantate besteht aus sieben Sätzen:

  1. Sinfonia: Instrumentalstück (Fagott, Violine I, Violine II, Basso continuo), Tonart h-moll, das Fagott ist als obligate Solostimme notiert, spielt jedoch den Basso continuo mit.
  2. Chor (Sopran, Alt, Tenor, Bass): Nach dir, Herr, verlanget mich, Beginn in h-moll, Schluss in H-Dur; Fagott, Violine I, Violine II, Basso continuo, das Fagott tritt solistisch gegenüber dem Basso continuo hervor.

  3. Arie (Sopran): Doch bin und bleibe ich vergnügt, h-moll, Violinen unisono und Basso continuo.

  4. Chor: Leite mich in deiner Wahrheit, h-moll; Fagott, Violine I, Violine II, Basso continuo, das Fagott folgt zwar melodisch dem Basso continuo, phrasiert und pausiert jedoch eigenständig.

  5. Terzetto (Alt, Tenor, Bass): Zedern müssen von den Winden, D-Dur, Fagott (solistisch) und Basso continuo. Der Vokalsatz ist einfach gehalten und kann auch von Chorsängern ausgeführt werden.

  6. Chor: Meine Augen sehen stets zu dem Herrn, Beginn D-Dur, Schluss H-Dur; Fagott (solistisch), Violine I, Violine II, Basso continuo. Madrigalartiger Chorsatz im 6/8-Takt

  7. Chor: Meine Tage in dem Leide, Beginn h-moll mit Schluss in H-Dur; Chaconne im 3/2-Takt.

Die frühe Kantate zeigt im Gesamtaufbau und in der Binnenstruktur der einzelnen Sätze bereits charakteristische Kompositionseigenheiten Bachs.

Die einleitende Sinfonia ist mit 19 Takten sehr kurz gehalten, am längsten sind die Chorstücke an zweiter und an letzter Stelle. Schon im ersten Satz wird als Vorgriff auf den darauffolgenden Chorsatz die musikrhetorische Klagefigur verwendet, ein chromatischer Quartgang abwärts, der in späteren Kantaten und Oratorien Bachs häufig auftritt.

In den folgenden Chorstücken dieser Kantate wechselt immer wieder die Geschwindigkeit. Im zweiten Teil steht der fugierte Anfang „Nach dir, Herr, verlanget mich“ in Allegro, darauf folgt „Mein Gott, ich hoffe auf dich“, homophon in Andante. Je nach der Textaussage in den Versen des vertonten Psalms 25 zieht sich diese Abfolge durch den gesamten Chorsatz. „Laß mich nicht zu Schanden werden“ wird „Un poco allegro“ fugiert und wechselt dann homophon zu Adagio. Die folgende Bitte „daß sich meine Feinde nicht freuen über mich“ ist wiederum mit „Allegro“ bezeichnet und fugiert. Den Schluss bildet eine homophone Kadenz auf die Durparallele, nun wieder im Adagio.

Die darauffolgenden Arie des Soprans Doch bin und bleibe ich vergnügt folgt nicht der seinerzeit üblichen Form der da-capo-Arie. Sie enthält keine Wiederholung, sondern ist liedartig durchkomponiert. Die melodische Struktur wird geprägt von der Corta-Figur, einer Abfolge dreier Noten, bei denen eine doppelt so lang wie die beiden anderen ist. Diese Figur wurde von Albert Schweitzer als „Freudenmotiv“ bezeichnet.

Im vierten Teil, einem Chorstück, wird die Eingangsbitte „Leite mich“ durch das Motiv einer zwei Oktaven umfassenden Tonleiter dargestellt. Auch hier finden sich wieder, je nach Textaussage, Wechsel zwischen den Tempobezeichnungen: Andante – Allegro – Andante.

Der fünfte Satz Cedern müssen von den Winden, ein Terzett von Alt, Tenor und Bass, reflektiert textlich die vorangehenden Psalmverse und veranschaulicht musikrhetorisch sowohl das Rauschen des Windes in den Zederbäumen als auch das „Widerbellen“ der Feinde, das der Psalmsänger zu gewärtigen hat. Der Basso continuo läuft hierbei weitgehend in Sechzehntelfiguren, die nur an Übergangsstellen durch Achtel und zweimal durch punktierte Achtel unterbrochen werden. Die Instrumente bilden so das Rauschen des Windes ab, während das „Widerbellen“ der Feinde in den Gesangsstimmen durch aufgeregte Überbindungen von Vierteln an kürzere Noten und Chromatik symbolisiert wird.

Bemerkenswert ist am sechsten Satz Meine Augen sehen stets zu dem Herrn zunächst die Form, denn er folgt dem Schema Präludium und Fuge. Nachdem alle vorherigen Teile einen 4/4-Takt-Takt aufweisen, steht dieser Satz im 6/8-Takt. Der erste Teil, der dem Präludium entsprechen würde, zeigt eine madrigalartige Struktur, wie dies auch bei manchen von Bachs Präludien für Orgel der Fall ist. Der Beginn der Fuge ist wiederum durch einen Tempowechsel zu Allegro gekennzeichnet.

Der Schlusschor Meine Tage in dem Leide ist in Form einer Chaconne geschrieben, das viertaktige Basso-continuo-Thema, das sich stets wiederholt, griff Johannes Brahms in seiner Vierten Symphonie auf.

Ausführende:

Condictor: Philippe Pierlot
Orchester: Ricercar Consort
Sopran: Katharine Fuge; Counter-Tenor: Carlos Mena; Tenor: Jan Kobow; Bass: Stephan MacLeod

Aufnahme von September 2004

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J.S. Bach – Cantata BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“ („After you, Lord, call me“)

„Nach dir, Herr, verlanget mich“ („After you, Lord, call me“) (BWV 150) is one of the earliest church cantatas by Johann Sebastian Bach.

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This cantata is one of Bach’s oldest cantatas (together with the cantatas BWV 131, 196, 106 and 4); it probably originated around 1706. Christoph Wolff speaks in his Bach biography of the „presumably earliest surviving cantata“. There is no autograph, but only a copy from the year 1753 made by Bach’s pupil Christian Friedrich Penzel. As a place of origin Arnstadt is suspected.

The text was written by an unknown poet based on Psalm 25.

The text consists in the choral movements. After you, Lord, demand me; Lead me in your truth and My eyes always look to the Lord from the words of Psalm 25 (verses 1-2 LUT, verse 5 LUT and verse 15 LUT). Bach used a psalm paraphrase by the unknown librettist for the arias and the final chorus.

Since there is no textual relationship to the church year, various liturgical classifications have been proposed. Thus, the cantata could have been composed for a confessional service, for the third Sunday after Trinitatis or for a funeral.

Vocal soloists: soprano, alto, tenor, bass (alto, tenor and bass in Terzetto No. 5 can also be sung through the choir voices)
Choir: soprano, alto, tenor, bass
Orchestra: Bassoon, Violin I / II, Basso continuo.

The cantata consists of seven movements:

  1. Sinfonia: instrumental piece (bassoon, violin I, violin II, basso continuo), key in B minor, the bassoon is recorded as an obligatory solo part, but plays along with the basso continuo.

2nd Choir (soprano, alto, tenor, bass): After you, Lord, call me, beginning in B minor, ending in B major; Bassoon, Violin I, Violin II, Basso continuo, the bassoon solos as opposed to the basso continuo.

  1. Aria (soprano): But I am and remain cheerful, B minor, violins in unison and basso continuo.
  2. Chorus: Guide me in your Truth, b-minor; Bassoon, violin I, violin II, basso continuo, the bassoon melodically follows the basso continuo, but phrases and pauses independently.

  3. Terzetto (alto, tenor, bass): Cedars must by the winds, D major, bassoon (solo) and basso continuo. The vocal movement is simple and can also be performed by choir singers.

  4. Chorus: My eyes always look to the Lord, beginning in D major, ending in B major; Bassoon (Soloist), Violin I, Violin II, Basso continuo. Madrigal-like choral movement in 6/8 time

  5. Chorus: My Days in Suffering, beginning in B minor, ending in B major; Chaconne in 3/2-time.

The early cantata already shows characteristic compositional characteristics of Bach in the overall structure and in the internal structure of the individual movements.

The introductory sinfonia is very short with 19 bars, the longest are the choral pieces in second and last place. Already in the first movement, the musical rhetorical action figure is used in anticipation of the ensuing choral movement, a chromatic fourth movement downwards, which frequently occurs in Bach’s later cantatas and oratorios.

In the following choral pieces of this cantata the speed changes again and again. In the second part is the fugal beginning „After you, Lord, demands me“ in Allegro, followed by „My God, I hope for you“, homophonic in Andante. According to the textual statement in the verses of the psalm 25, this sequence runs through the entire choral movement. „Let me not be ashamed“ is „Un poco allegro“ fugiert and then changes homophone to Adagio. The following request „that my enemies do not rejoice over me“ is again called „Allegro“ and fugiert. The conclusion is a homophonic cadence on the Durparallele, now again in the Adagio.

The following aria of the soprano But I am and remain amused does not follow the then usual form of the da capo aria. It contains no repetition, but is composed by song. The melodic structure is dominated by the Corta figure, a sequence of three notes, one of which is twice as long as the other two. This figure was described by Albert Schweitzer as a „joy motif“.

In the fourth part, a choral piece, the introductory part „Guide me“ is represented by the motif of a two-octave scale. Again, there are, depending on the text statement, change between the tempo markings: Andante – Allegro – Andante.

The fifth movement, Cedar, by the Winds, a trio of alto, tenor, and bass, lyrically reflects the preceding psalmic verse, and illustrates, in the rhetoric of music, both the rustling of the wind in the cedar trees and the „barking“ of the enemies the psalmist has to face. The basso continuo runs here largely in sixteenth-notes, which are interrupted only at crossing points by eighths and two times by dotted eighths. The instruments thus mimic the sound of the wind, while the „barking“ of the enemies in the vocals is symbolized by excited transitions of neighborhoods to shorter notes and chromaticism.

Noteworthy is the sixth sentence My eyes always see the form of the Lord, for he follows the pattern of prelude and fugue. After all previous parts have a 4/4 time clock, this rate is in 6/8 time. The first part, which would correspond to the prelude, shows a madrigal-like structure, as is also the case with many of Bach’s preludes for organ. The beginning of the fugue is again marked by a tempo change to Allegro.

The closing chorus My Days in Sorrow is written in the form of a chaconne; the four-bar basso continuo theme, which is always repeated, was attacked by Johannes Brahms in his Fourth Symphony.

Performed by:

Conductor: Philippe Pierlot
Orchestra: Ricercar Consort
Soprano: Katharine Fuge; Counter Tenor: Carlos Mena; Tenor: Jan Kobow; Bass: Stephan MacLeod

Recording from September 2004

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Francesco Tristano spielt Johann Sebastian Bach BWV 988 – „Goldberg-City-Variations“


Francesco Tristano spielt Johann Sebastian Bach BWV 988 – „Goldberg-City-Variations“

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Francesco Tristano Schlimé (* 16. September 1981) ist ein luxemburgischer Pianist, Komponist und Produzent. Er tritt unter dem Namen Francesco Tristano auf.

J.S. Bach´s Goldbergvariationen bilden nicht nur einen Höhepunkt im instrumentalen Werk des Komponisten, sondern gehören zu den herausragenden Werken barocker Variationskunst überhaupt. In diesem Zyklus, bestehend aus einer Aria mit 30 „Veränderungen“, entwickelt Bach eine musikalische Architektur, die sowohl die Einzelsätze zueinander in ein sinnvolles Verhältnis bringt, als auch alle Spielarten kontrapunktischer Satzkunst in kunstvoller Vollendung aufblühen lässt.
Seitdem hat sich fast jeder große Pianist an diesem Werk versucht, von Glen Gould bis Alexandre Tharaud oder Igor Levit.

Die Einspielung des jungen Luxemburgers Francesco Tristano ist besonders ambitioniert. Er entwickelt zu dem klingenden Variationswerk eine Visualisierung, er begreift Bachs Musik als architektonische Utopie.
Die Idee zu diesem Projekt geht zurück auf den Komponisten und Architekten lannis Xenakis und seine Idee einer „Kosmischen Stadt“.

Francesco Tristano hat darauf aufbauend ein visuelles Design-Konzept entwickelt, das in Echtzeit direkt durch sein eigenes Spiel generiert wird. Hier wird die musikalische Struktur der Goldbergvariationen als Analogie zur Entwicklung von Stadt-Räumen gelesen. Der Flügel steht vor einer großen Projektionsfläche, auf der sich ein mehrdimensionales Spiel mit Räumen und Formen entwickelt – alles live gesteuert durch die Musik.

Aufnahme von den Bach Festtage am 3. September 2016 in Köthen (Sachsen-Anhalt, Germany)

Zusätzliche Informationen zum Bachfest am 3. September 2016 in Köthen:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/tag/mdr-video-bachfest-2016-koethen/

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Francesco Tristano plays Johann Sebastian Bach (BWV 988) „Goldberg City Variations“

https://videopress.com/v/DveTNB2x

Francesco Tristano Schlimé (born September 16, 1981) is a Luxembourgian pianist, composer and producer. He performs under the name of Francesco Tristano.

J.S. Bach’s Goldberg Variations are not only a highlight of the composer’s instrumental oeuvre, they are also among the outstanding works of Baroque art of variation. In this cycle, consisting of an aria with 30 „changes“, Bach develops a musical architecture that brings together the individual sentences to each other in a meaningful relationship, as well as all varieties of contrapuntal sentence art flourish in artistic perfection.
Since then, almost every great pianist has tried this work, from Glen Gould to Alexandre Tharaud or Igor Levit.

The recording of the young Luxembourger Francesco Tristano is particularly ambitious. He develops a visualization for the sounding variation work, he understands Bach’s music as an architectural utopia.
The idea for this project goes back to the composer and architect lannis Xenakis and his idea of ​​a „Cosmic City“.

Based on this, Francesco Tristano has developed a visual design concept that is generated in real time directly through his own game. Here the musical structure of Goldberg Variations is read as an analogy to the development of urban spaces. The grand piano stands in front of a large projection screen on which a multi-dimensional play with spaces and forms evolves – all controlled live by the music.

Recording of the Bach Festival on September 3, 2016 in Köthen (Saxony-Anhalt, Germany)

Additional information about Bachfest 2016 in Köthen:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/tag/mdr-video-bachfest-2016-koethen/

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Reminiszere“ entfallen Kantaten!


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Reminiszere“ entfallen Kantaten!

                                                                          J.S. Bach-Büste im Fenster

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.02.2018 begehen wir den Sonntag Reminiszere

Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25, 6;)

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht).

Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.

Wochenspruch: 

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Röm 5, 8)

Wochenlied: 

“Wenn wir in höchsten Nöten sein“ (EG 366)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag Reminiszere“ entfallen

 Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Kantaten für sonstige Anlässe!

BWV 21 Ich hatte viel Bekümmernis

 BWV 120 – Gott, man lobet dich in der Stille

BWV 125 – „Mit Fried und Freud ich fahr dahin

 BWV 150  Nach dir, Herr, verlanget mich

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 97 „In allen meinen Taten“

Der Anlass für die Komposition ist unbekannt!

Hana Blaziková, Sopran;  Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Chor und Orchester Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Henry Purcell (1659-1695)

„Remember not, Lord, our offences“

Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung:  Thomas Hengelbrock

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Kantate etwa ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 157 “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn” 

Das Werk scheint als Bestattungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726), einen sächsischen Kammerherrn, in Auftrag gegeben worden zu sein.

Kurt Equiluz, Tenor /  Max van Egmond, Bass

Tölzer Knabenchor / Collegium Vocale / Leonhardt-Consort

Leitung:  Gustav Leonhardt

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“

Das Werk scheint als Bestattungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726), einen sächsischen Kammerherrn, in Auftrag gegeben worden zu sein.

James Gilchrist, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra 

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Kantate – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Michael Bach  (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

Maria Zedelius (Sopran)  David Cordier (Altus)

Paul Elliott,   Hein Meens (Tenor)  Michael Schopper (Bass)

Musica antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohl getan

Choral-Kantate für eine unbestimmte Gelegenheit!

Susanne Winter, Sopran; Rebecca Martin, Alt;

Markus Schäfer, Tenor; Sebastian Bluth, Bass

Windsbacher Knabenchor, Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin

Leitung:  Karl-Friedrich Beringer

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner (1683 – 1760)

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringet“ GWV 1121/44

Sonja Bühler, Sopran; Michael Feyfar, Tenor;

Markus Flaig, Bass

Anton-Webern-Chor Freiburg,

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate: BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“

Die Entstehung dieser Kantate ist ungeklärt.

Monika Frimmer, Sopran; Gerd Türk, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Chor und Orchester Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann

„Ich hatte viel Bekümmernis‘

Kantate zum Sonntag Reminiscere, TWV 1:843

Veronika Winter, Sopran  Lena Susanne Norin, Alt

Jan Kobow, Tenor  Ekkehard Abele, Bass

Rheinische Kantorei  Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Domradio Köln

Neue – Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Neue Sendung: „Musica“ 

Neue Sendezeit und Titel:  Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr.
Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate – Auszug aus dem Programm!

Bach-Musik – Musik in der Passionszeit

Es wurden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !

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Videos mit Bach-Kantaten

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für einen besonderen Anlass!

BWV 21 Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 120Gott, man lobet dich in der Stille

BWV 125 – „Mit Fried und Freud ich fahr dahin

BWV 150  Nach dir, Herr, verlanget mich

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/ YouTube: BWV 21 Ich hatte viel Bekümmernis  (Interpret: Herreweghe )

Die Entstehung dieser Kantate ist ungeklärt.

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/ YouTube: BWV 120 Gott, man lobet dich in der Stille  (Interpret: Herreweghe )

Kantate zur Ratswahl zu Leipzig!

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/ YouTube: BWV 125 –  Mit Fried und Freud ich fahr dahin (InterpretHerreweghe )

Kantate am Fest Mariae Reinigung !

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/ YouTube: BWV 150  Nach dir, Herr, verlanget mich (Interpret: Philippe Pierlot )

Als Entstehungsort wird Arnstadt vermutet eine liturgische Zuordnung ist unbekannt!

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae               

Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:  Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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J.E. Gardiner – SDG – CD’s bei Amazon:

SDG 153 Vol. 20

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw. werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

hat am: 20. November 2017 begonnen!

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF“ zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor!

J.S. Bach – Kantate BWV 126 „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“
Kantate für den Sonntag Sexagesimae

Ausführende:

Thomaner (Knaben-Alt), Martin Petzold, Tenor;
Jörg Hempel, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Dirigent: Thomaskantor Georg-Christoph Biller

Live-Aufnahme von 2006

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J. S. Bach Kantate BWV 125Mit Fried und Freud ich fahr dahin

Choralkantate für das Fest Mariä Reinigung!

Ausführende:

Alex Potter, Countertenor; Andreas Post, Tenor;

Markus Volpert, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei

Amazon – mit Hörproben!

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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All of Bach veröffentlicht das BWV 1011 – Cello Suite Nr. 5 in c-Moll


All of Bach veröffentlicht das BWV 1011 – Cello Suite Nr. 5 in c-Moll

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KONVERSATION

„Nirgendwo in den sechs Suiten klingt das Cello einsamer als in der Sarabande von No. 5.“

J.S. Bach könnte ein Cello wie eine Orgel pochen lassen, wie in der Cellosuite Nr. 5 in c-Moll, das dunkelste der Six Cello Suites. Das Präludium entsteht aus der Tiefe wie ein Orgel-Präludium und gipfelt in einer scheinbar Fuge, wie schwierig es auch sein mag, in der Praxis eine Fuge auf einem Cello zu spielen. Dennoch schlägt Bach hier vor, dass ein neuer Teil immer wieder hereinkommt und dass Teile, die früher eintraten, sich mit ihm bewegen, wenn auch unhörbar. Es ist genau diese Vielfalt von Teilen und die darauf folgende Konversation, die den Cellisten Hidemi Suzuki inspiriert, wenn er dieses Stück spielt.

       KIT Königliches Tropeninstitut, Amsterdam – Sitz des Königlichen Tropeninstituts in Amsterdam

Neben der Tonart c-Moll gibt es eine weitere Erklärung für den dunklen Charakter dieser Suite. Das ist die Tatsache, dass die höchste A-Saite einen Ton tiefer gestimmt ist: Scordatura. Es gibt der A-Saite (jetzt der G-Saite) einen etwas düstereren Klang und erleichtert das Spielen von Akkorden. Außerdem wird die Schwere des Schlüssels bestätigt. Die Dominante von c-Moll ist G, ein Ton, der jetzt in zwei getrennten Streichern erklingt – das Cello hat ebenfalls eine tiefe G-Saite.

Die Cellosuite Nr. 5 folgt der üblichen Struktur eines Präludiums, gefolgt von sechs Tänzen (aufgeteilt auf fünf Abschnitte). Auf die aufwendige Allemande und die lustvolle Courante folgt eine trostlose Sarabande. Plötzlich gibt es keine Akkorde oder Doppelstopps mehr, und die traurige Melodie muss ihren eigenen Grundton liefern. Nirgendwo in den sechs Suiten klingt das Cello einsamer als hier.

Der französische Charakter der Suite, der in punktierten Rhythmen betont wird, wird im vierten Abschnitt weiter bestätigt; eine zweiteilige Gavotte. Dieser in Frankreich entstandene Tanz in Zweierzeit ist sehr robust, dank seiner zahlreichen Akkorde an starken Stellen der Bar. Und der gepunktete Rhythmus der Gigue ist auch französisch.

                                                                        CELLIST Hidemi Suzuki

Sechs Cello-Suiten

Die Sechs Cellosuiten von Johann Sebastian Bach sind Teil des Alten Testaments der Cello-Literatur. Jeder Cellist, der die Musik ansieht, erkennt sofort, wie natürlich die Noten um die Saiten des Instruments angeordnet sind. Dennoch gibt es viele Fragen und Diskussionen über diese ‚Suiten a Violoncello Solo senza Basso‘. Hat Bach wirklich die Musik für Cello geschrieben oder für Cello allein?

                                        Sitz des Königlichen Tropeninstituts in Amsterdam

Wann hat er diese Musik geschrieben – am Hof ​​von Köthen oder früher? Auch die Autorschaft wird manchmal in Frage gestellt, obwohl behauptet wird, dass Anna Magdalena Bach (die das einzige erhaltene Manuskript notierte) die Autorin selbst sein könnte, nicht sehr ernst genommen werden kann. Die Suiten nehmen einen Weg von der Einfachheit zur zunehmenden Virtuosität: von den meist offenen Streichern der ersten drei Suiten über den komplexeren Schlüssel Es-Dur der rätselhaften Suite No. 4 zur dunklen Suite Nr. 5, das erfordert, dass der Cellist die höchste Saite einen Ton tiefer abstimmt. Suite Nr. 6 ist das ungewöhnlichste, da es ein fünfsaitiges Instrument benötigt – wahrscheinlich die Viola Pomposa oder sonst das Cello Piccolo.

BWV 1011

TITEL
Cello Suite Nr. 5 in c-Moll

GENRE
Kammermusik (Soloarbeit)

SERIE
Sechs Cello-Suiten

JAHR
zwischen 1717 und 1723

STADT
Köthen

Besondere Hinweise
In dieser Suite muss die Stimmung der höchsten Saite des Cellos von A nach G geändert werden.

                                                                            CELLIST Hidemi Suzuki

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
23. Februar 2018

AUFNAHMEDATUM
25. August 2017

LAGE
KIT Königliches Tropeninstitut, Amsterdam

CELLO
Andrea Amati, Cremona, ca. 1570?

CELLIST
Hidemi Suzuki


CONVERSATION

Nowhere in the six suites does the cello sound lonelier than in the Sarabande of no. 5.

Bach could make a cello throb like an organ, as shown in the Cello Suite no. 5 in C minor, the darkest of the set of Six Cello Suites. The Prelude arises from the depths like an organ prelude, culminating in what appears to be a fugue, however difficult it may be in practice to play a fugue on one cello. Yet Bach manages to suggest here that a new part keeps entering, and that parts that entered earlier move along with it, albeit inaudibly. It is precisely this multiplicity of parts and the ensuing conversation that inspires cellist Hidemi Suzuki when he plays this piece.

Besides the key of C minor, there is another explanation of the dark character of this suite. That is the fact that the highest A string is tuned a tone lower: scordatura. It gives the A string (now the G string) a slightly murkier sound and makes it a bit easier to play chords. Moreover, the weightiness of the key is confirmed. The dominant of C minor is G, a tone that is now heard in two separate strings – as the cello also has a low G string.

The Cello Suite no. 5 follows the usual structure of a Prelude followed by six dances (divided over five sections). The elaborate Allemande and the lusty Courante are followed by a desolate Sarabande. Suddenly, there are no chords or double stops at all, and the mournful melody has to provide its own root note. Nowhere in the six suites does the cello sound lonelier than here.

The French character of the suite, emphasised in dotted rhythms, is further confirmed in the fourth section; a two-part Gavotte. This dance in duple time, which originated in France, is very robust in character, thanks to its numerous chords on strong parts of the bar. And the dotted rhythm of the Gigue is also French in style.

                                                               CELLIST Hidemi Suzuki

Six Cello Suites

The Six Cello Suites by Johann Sebastian Bach are part of the Old Testament of cello literature. Every cellist who looks at the music senses immediately how naturally the notes are arranged around the strings of the instrument. Yet there are many questions and discussions about these ‘Suites a Violoncello Solo senza Basso’. Did Bach really write the music for cello, or for cello alone?

When did he write this music – at the court of Cöthen or earlier? Even the authorship is called into question sometimes, although claims that Anna Magdalena Bach (who notated the only surviving manuscript) could be the author herself cannot be taken very seriously. The suites take a route from simplicity to increasing virtuosity: from the usually open strings of the first three suites, via the more complex key of E-flat major of the enigmatic Suite no. 4 to the dark Suite no. 5, which requires the cellist to tune the highest string one tone lower. Suite no. 6 is the most unusual, as it requires a five-stringed instrument – probably the viola pomposa, or otherwise the cello piccolo.

BWV 1011

TITLE
Cello Suite no. 5 in C minor

GENRE
chamber music (solo work)

SERIES
Six Cello Suites

YEAR
between 1717 and 1723

CITY
Cöthen

SPECIAL NOTES
In this suite, the tuning of the highest string of the cello must be changed from A to G.

RELEASE DATE
23 February 2018

RECORDING DATE
25 August 2017

LOCATION
KIT Royal Tropical Institute, Amsterdam

CELLO
Andrea Amati, Cremona, ca. 1570?

CELLIST
Hidemi Suzuki

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Ich wünsche allen viel Freude mit der Cello-Suite!

Herzliche Grüße

Karin

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Ein Tag im Leben des Pianisten: „Francesco Tristano Schlimé“


Ein Tag im Leben des Pianisten: „Francesco Tristano Schlimé“

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Francesco Tristano Schlimé (* 16. September 1981) ist ein luxemburgischer Pianist, Komponist und Produzent. Er tritt unter dem Namen Francesco Tristano auf.

Francesco Tristano begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und gab mit dreizehn Jahren sein erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. Er besuchte die Juilliard School in New York, wo er bei Bruce Brubaker und Jacob Lateiner Unterricht nahm und die Meisterklasse bei Rosalyn Tureck absolvierte. Spätere Studien führten ihn an die Konservatorien in Brüssel, Riga, Paris und Luxemburg sowie 2003 an der Musikhochschule Kataloniens in Barcelona.

Er debütierte im Jahr 2000 mit dem Russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev, mit dem er Sergei Prokofjews Klavierkonzert Nr. 5 und Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur einspielte. Später tourte er mit dem Französischen Nationalorchester Lille, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und anderen.

2001 gründete er das Kammerensemble „The New Bach Players“, für das er Antonio Vivaldis Die vier Jahreszeiten für Klavier und Orchester transkribierte und selbst dirigierte. 2004 gewann er den Internationalen Pianistenpreis für zeitgenössische Musik im französischen Orléans. 2006 gründete er die Band „Aufgang“, deren erstes Album 2009 veröffentlicht wurde. 2014 schied Tristano bei „Aufgang“ aus. Seitdem konzentriert er sich bei Kollaborationen auf die Zusammenarbeit mit Bachar Khalifé (percussion & electronics) und Pascal Schumacher (vibes, marimba, Glock), mit denen er im Trio auftritt. Tristano war „Artist in Residence“ der Hamburger Symphoniker in der Saison 2010/2011.

Der Musiker hat zahlreiche Alben veröffentlicht, darunter Einspielungen von J.S. Bach – Goldberg-Variationen sowie des pianistischen Gesamtwerks von Luciano Berio. Auf seinem 2007 erschienenen Album Not for Piano präsentiert er mittels stilistischer Anleihen bei Klassik und Minimal Music eigene Versionen von Techno-Klassikern für Piano solo. Für sein Album Idiosynkrasia arbeitete er unter anderem mit Carl Craig.

Im Mai 2017 unterzeichnete er einen Vertrag mit der renommierten Firma Sony Music, für die er als erstes Projekt ein Album mit Chilly Gonzales realisieren wird.

Francesco Tristano ist verheiratet, Vater von drei Söhnen und lebt in Barcelona.

Aufnahme des WDR-Fernsehen (Deutschland) von 2012

A day in the life of the pianist: „Francesco Tristano Schlimé“

Francesco Tristano Schlimé (born September 16, 1981) is a Luxembourgian pianist, composer and producer. He performs under the name of Francesco Tristano.

Francesco Tristano began playing the piano at the age of five and, at the age of thirteen, gave his first concert with his own compositions. He attended the Juilliard School in New York, where he took classes with Bruce Brubaker and Jacob Lateiner and completed the master class with Rosalyn Tureck. Later studies took him to the conservatories in Brussels, Riga, Paris and Luxembourg and in 2003 at the Music Academy of Catalonia in Barcelona.

He made his debut in 2000 with the Russian National Orchestra under Mikhail Pletnev, with whom he recorded Sergei Prokofiev’s Piano Concerto No. 5 and Maurice Ravel’s Piano Concerto in G major. Later he toured with the French National Orchestra Lille, the Orchester Philharmonique du Luxembourg and others.

In 2001 he founded the chamber ensemble „The New Bach Players“, for which he transcribed and conducted Antonio Vivaldi’s The Four Seasons for Piano and Orchestra. In 2004 he won the International Pianist Prize for Contemporary Music in Orléans, France. In 2006 he founded the band „Aufgang“, whose first album was released in 2009. In 2014, Tristano retired at „rising“. Since then he concentrates on collaborations with Bachar Khalifé (percussion & electronics) and Pascal Schumacher (vibes, marimba, Glock), with whom he appears in the trio. Tristano was „Artist in Residence“ of the Hamburg Symphony Orchestra in the 2010/2011 season.

The musician has released numerous albums, including recordings of Bach’s Goldberg Variations and the pianistic complete works of Luciano Berio. On his 2007 album Not for Piano, he presents his own versions of techno classics for solo piano by means of stylistic borrowings in classical and minimal music. For his album Idiosynkrasia he worked among others with Carl Craig.

In May 2017, he signed a contract with the renowned company Sony Music, for which he will realize the first project an album with Chilly Gonzales.

Francesco Tristano is married, father of three sons and lives in Barcelona.

Recording of the WDR television (Germany) of 2012

Antonio Vivaldi (1678-1741) Cello-Konzerte!


Antonio Vivaldi (1678-1741) Cello-Konzerte!

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Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war ein venezianischer Komponist und Violinist des Barocks.

Um 1730 setzte ein Wandel des Musikgeschmacks ein. Vivaldis Kompositionen sprachen das venezianische Publikum immer weniger an. Wahrscheinlich deshalb zog er 1740 nach Wien, um Unterstützung bei Kaiser Karl VI. zu suchen, der jedoch schon im Oktober 1740 starb. Der einstmals bekannteste Musiker Europas blieb in Wien unbeachtet von der Musikwelt.

Vivaldi starb zehn Monate nach seiner Ankunft in Wien und wurde am 28. Juli 1741 in einem einfachen Grab auf dem Spitaller Gottsacker vor dem Kärntnertor beigesetzt, an dessen Stelle sich heute das Hauptgebäude der Technischen Universität Wien (Karlsplatz) befindet. Dort ist eine Gedenktafel für ihn angebracht. 1972 wurde die Vivaldigasse in Wien-Favoriten nach ihm benannt.

Vivaldi war nicht nur in Norditalien sehr einflussreich, sondern auch im deutschen Raum. Johann Georg Pisendel verbreitete nach seiner Italienreise Vivaldis Techniken am Dresdner Hof. Johann Sebastian Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und für Orgel.

Erst in jüngsten Jahren findet auch Vivaldis umfangreiches geistliches Werk wieder Beachtung. Häufig findet sich hier der gleiche schwungvolle, virtuose Stil und eine ähnliche Experimentierfreudigkeit wie in seinen Solokonzerten.
Vivaldis Musik geriet bald in Vergessenheit. Erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts begann man sich vermehrt für Vivaldi zu interessieren.

Bereits Johann Gottfried Walther (1684-1748) oder Ernst Ludwig Gerber (1746-1819) unternahmen im 18. Jahrhundert den Versuch, Vivaldis Werke aufzulisten. Die erste einigermaßen systematische Werkaufzählung unternahm Mario Rinaldi (RN bzw. op.) 1943 bzw. 1945. 1948 publizierte Marc Pincherle (P, PS oder PV für Pincherle-Verzeichnis) ein Verzeichnis der Instrumentalwerke Vivaldis, welches sich aber durch die fortschreitende Forschung und das Auftauchen weiterer Werke bald als lückenhaft erwies. 1968 verfasste Antonio Fanna (F) ebenfalls eine Liste von Instrumentalwerken, wobei es sich hauptsächlich um 530 beim Verlag Ricordi erschienene Werke handelte. Der dänische Musikwissenschaftler Peter Ryom (* 1937) veröffentlichte 1973 (deutsch 1974) schließlich ein aktualisiertes Werkverzeichnis, das sogenannte Ryom-Verzeichnis (RV). Dieses hat sich gegenüber den anderen heute durchgesetzt. 2007 erschien eine erweiterte Fassung.

Bis in die Gegenwart tauchen jedoch immer wieder neue Werke auf, etwa 1973 eine Sammlung von zwölf teilweise autographen Sonaten in Manchester. Erwähnenswert sind auch mehrere Psalmenfunde in Dresden in den Jahren 1991, 2003 und 2005 durch Peter Ryom und Janice Stockigt.

Antonio Vivaldi – Cello-Werke:

1. in B minor RV 424 0:05 Min.
2. in G minor Rv 416 10:26 Min.
3. in A minor Rv 418 19:59 Min.
4. in F major Rv 412 30:35 Min.
5. in C minor Rv 401 37:57 Min.
6. in G major Rv 413 48:19 Min.

Christopher Hogwood, Conductor
Aufnahme von 1988
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Antonio Vivaldi (1678-1741) Cello Concerts!

Antonio Lucio Vivaldi (born March 4, 1678 in Venice, † July 28, 1741 in Vienna) was a Venetian composer and violinist of the Baroque.

Around 1730 began a change in the taste of music. Vivaldi’s compositions appealed to the Venetian audience less and less. That’s probably why he moved to Vienna in 1740 for support with Emperor Karl VI. but he died in October 1740. The once most famous musician in Europe remained unnoticed in Vienna by the music world.

Vivaldi died ten months after his arrival in Vienna and was buried on July 28, 1741 in a simple grave on the Spitaller Gottsacker in front of the Kärntnertor, in its place today the main building of the Vienna University of Technology (Karlsplatz). There is a plaque attached to him. In 1972 Vivaldigasse was named after him in Vienna’s Favoriten.

Vivaldi was not only very influential in northern Italy, but also in the German area. Johann Georg Pisendel spread Vivaldi’s techniques at the Dresdner Hof after his trip to Italy. Johann Sebastian Bach’s style underwent a profound development under the influence of Vivaldi; Among other transcribed Bach several concerts for harpsichord and organ.

Only in recent years, Vivaldi’s extensive spiritual work again attracted attention. Often there is the same sweeping, virtuoso style and a similar experimentation as in his solo concerts.
Vivaldi’s music soon fell into oblivion. It was not until the beginning of the twentieth century that people became increasingly interested in Vivaldi.

Already Johann Gottfried Walther or Ernst Ludwig Gerber attempted to list Vivaldi’s works in the 18th century. The first reasonably systematic list of works was undertaken by Mario Rinaldi (RN and op.) In 1943 and 1945, respectively. In 1948, Marc Pincherle (P, PS or PV for Pincherle-Verzeichnis) published a list of Vivaldi’s instrumental works Emergence of other works soon proved to be incomplete. In 1968, Antonio Fanna (F) also wrote a list of instrumental works, which mainly concerned 530 works published by Ricordi. The Danish musicologist Peter Ryom (* 1937) published 1973 (German 1974) finally an updated catalog raisonné, the so-called Ryom directory (RV). This has prevailed over the others today. 2007 saw an expanded version.

Until the present, however, new works are appearing, about 1973 a collection of twelve partially autograph sonatas in Manchester. Noteworthy are also several psalm finds in Dresden in the years 1991, 2003 and 2005 by Peter Ryom and Janice Stockigt.

Antonio Vivaldi (1678-1741) – Cello works:

1st in B minor RV 424 0:05 min.
2nd in G minor Rv 416 10:26 min.
3rd in A minor Rv 418 19:59 min.
4. in F major Rv 412 30:35 min.
5th in C minor Rv 401 37:57 min.
6. in G major Rv 413 48:19 min.

Christopher Hogwood, Conductor
Recording from 1988
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ALL OF BACH veröffentlicht die Ratswahl-Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“


ALL OF BACH veröffentlicht die Ratswahl-Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“

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„Theater und triumphierend“

                Dirigent: Dirk Peter Dijkstra

Der jubelnde Charakter dieser Kantate bedeutete, dass sie leicht transformiert werden konnte.

J.S. Bach spielte die erste Version dieser Kantate, als er am zwölften Sonntag nach Trinitatis nur ein halbes Jahr in Leipzig gearbeitet hatte. Viele der gläubigen Stadträte wären während des Eröffnungsteils besorgt gewesen. Rede über Theater! Die triumphalen Worte von Psalm 103 werden begleitet von einer reichen Orchesterfassung, die neben den Streichern drei Trompeten, Pauken, drei Oboen und ein Fagott enthält. Die Stimmung ist ekstatisch, mit aufwendigen Zirkulationen in fast allen Teilen. Eine circulatio ist eine Reihe schneller Noten, die um eine zentrale Tonhöhe „zirkulieren“. Barocke Komponisten verwendeten diese musikalisch-rhetorische Figur, um einen Zustand der Freude und Glückseligkeit auszudrücken. Später gibt es einen ausdrucksstarken Seufzer auf das Wort „vergiss“: Die Gemeinde wird aufgefordert, sich an all das Gute zu erinnern, das Gott für sie getan hat.

                       Ensemble All of Bach

Die Lesung des Evangeliums für diesen Sonntag war Markus 7, Vers 31-37, der berichtet, wie Jesus einen tauben Mann heilte. Die erste Arie lobt dieses Wunder. In der zweiten Arie, für Bass, tritt eine Oboe d’amore auf. Hier bittet der Gläubige in Zeiten von Leid und Tod um Gottes Segen. Die Schlusszeile zitiert den Text des Evangeliums mit Worten, die sich auch mit dem Psalmtext des Eröffnungschors verbinden: „Gott hat alles wohlgemacht“.

Gesangs-Solisten von links: Bass: Peter Kooij, Tenor: Thomas Hobbs, Altus: Alex Potter, Sopran: Miriam Feuersinger

Diese erste Version der Kantate erhielt die Nummer 69a in der Liste von Bachs Werken. Irgendwann in den letzten Jahren seines Lebens sollte Bach die Komposition in eine „Ratswahlkantate“ umwandeln. Diese Kantate – Version, BWV 69, ist die, die wir hier durchführen. Der Ortswechsel wurde traditionell von einem Festgottesdienst begleitet, für den Bach die Musik schreiben musste. „Lobe den Herrn, meine Seele“ war dank seines jubelnden Charakters leicht zu verändern. Bach verließ den Eröffnungschor und die beiden Arien wie sie waren. Ursprünglich, 1723, war die erste Arie für Tenor, aber bei einer zweiten Aufführung von BWV 69a hatte Bach sie bereits 1727 für Alt geschrieben.

                         Christian Müller-Orgel von 1733

Bach änderte jedoch die Rezitative und den letzten Choral. Er hat die Rezitative basierend auf einem neu geschriebenen Text komplett neu zusammengesetzt. Bach hat es gründlich gemacht. Zum Beispiel drückt der Tenor im zweiten Rezitativ die Hoffnung aus, dass Gott dem neuen Stadtrat von Leipzig „den Geist der Weisheit“ verleihen wird. In diesem Moment kommen die Streicher hinzu und verleihen der Botschaft mehr Ernsthaftigkeit.

BWV 69

Titel
„Lobe den Herrn, meine Seele“

Genre
Kantate (Ratswahl-Kantate)

Jahr
1723 (BWV 69a), 1727 wiederbelebt, nach 1740 als Ratswahlkate überarbeitet

Stadt
Leipzig

Texter
unbekannt, Psalm 103: 2 und Choral von Martin Luther

Gelegenheit
Einweihung der Ratswahl

Erster Auftritt
unbekannte

               Instrumental-Gruppe, Bc – von All of Bach

Besondere Hinweise
Es gibt eine frühere, heilige Version dieser Kantate mit dem gleichen Titel, BWV 69a, die Bach 1723 für den zwölften Sonntag nach Trinitatis schrieb.

Veröffentlichungsdatum
19. Januar 2018

Aufnahmedatum
18. Februar 2017

Ort
Waalse Kerk in Amsterdam!

Dirigent
Dirk Peter Dijkstra

Sopran
Miriam Feuersinger

Altus
Alex Potter

Tenor
Thomas Hobbs

Bass
Peter Kooij

Chor:

Sopran:
Lauren Armishaw, Marjon Strijk

Alt:
Marine Fribourg, Barnabás Hegyi

Tenor:
Yves Van Handenhove, João Moreira

Bass:
Michiel Meijer, Pierre-Guy Le Gall Weiß

VIOLINE 1
Sayuri Yamagata, Annelies van der Vegt, Annabelle Ferdinand

Violine 2
Pieter Affourtit, Paulien Kostense, Lucia Giraudo

Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

Cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer

Kontrabass
Robert Franenberg

Oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg, Sarah Aßman

Fagott
Benny Aghassi

Trompete
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen, Dave Hendry

Pauke:
Koen Plaetink

Organ
Leo van Doeselaar

Cembalo
Siebe Henstra


„Theatrical and triumphant“

The jubilant character of this cantata meant it could be easily transformed.

Bach performed the first version of this cantata when he had been working for just half a year in Leipzig, on the twelfth Sunday after Trinity. Many of the devout town councillors would have been concerned during the opening section. Talk about theatrical! The triumphant words of Psalm 103 are accompanied by a rich orchestral setting that includes three trumpets, timpani, three oboes and a bassoon, besides the strings. The mood is ecstatic, with elaborate circulatios in nearly all the parts. A circulatio is a series of fast notes that ‘circulate’ around a central pitch. Baroque composers used this musical-rhetorical figure to express a state of joy and bliss. Later on, there is an expressive Seufzer on the word ‘vergiss’: the congregation is urged to remember all the good that God has done for them.

The gospel reading for this Sunday was St Mark 7:31-37, which tells how Jesus healed a deaf man. The first aria praises this miracle. In the second aria, for bass, an oboe d’amore makes its appearance. Here, the believer asks for God’s blessing in times of suffering and death. The closing line cites the gospel text, with words that also link up to the psalm text of the opening chorus: ‘Gott hat alles wohlgemacht’.

This first version of the cantata was given the number 69a in the list of Bach’s works. Sometime in the latter years of his life, Bach was to transform the composition into a ‘Ratswahlkantate’ (a town council inauguration cantata). This version, BWV 69, is the one we are performing here. The change of town council was traditionally accompanied by a festive service for which Bach had to write the music. „Lobe den Herrn, meine Seele“ was easy to transform, thanks to its jubilant character. Bach left the opening chorus and the two arias as they were. Originally, in 1723, the first aria was for tenor, but at a second performance of BWV 69a, in 1727, Bach had already rewritten it for alto.

However, Bach did change the recitatives and the final chorale. He completely recomposed the recitatives, based on a newly written text. Bach made a thorough job of it. For instance, in the second recitative the tenor expresses the hope that God will bestow ‘the spirit of wisdom’ on the new town council of Leipzig. At that moment, the strings join in, lending more solemnity to the message.

BWV 69

title
„Lobe den Herrn, meine Seele“

genre
cantata (Ratswahl-Kantate)

year
1723 (BWV 69a), revived in 1727, reworked as Ratswahlkantate after 1740

city
Leipzig

Lyricist
unknown, psalm 103:2 and chorale by Martin Luther

Occasion
inauguration of the town council (Ratswahl)

First performance
unknown

Special Notes
There is an earlier, sacred version of this cantata with the same title, BWV 69a, which Bach wrote in 1723 for the twelfth Sunday after Trinity.

Release date
19 January 2018

Recording date
18 February 2017

Location
Waalse Kerk, Amsterdam

Conductor
Peter Dijkstra

Soprano
Miriam Feuersinger

alto
Alex Potter

tenor
Thomas Hobbs

bass
Peter Kooij

Chor:

Sopran:
Lauren Armishaw, Marjon Strijk

Alt:
Marine Fribourg, Barnabás Hegyi

Tenor:
Yves Van Handenhove, João Moreira

Bass:
Michiel Meijer, Pierre-Guy Le Gall White

VIOLIN 1
Sayuri Yamagata, Annelies van der Vegt, Annabelle Ferdinand

violin 2
Pieter Affourtit, Paulien Kostense, Lucia Giraudo

viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer

Double Bass
Robert Franenberg

oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg, Sarah Aßman

bassoon
Benny Aghassi

trumpet
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen, Dave Hendry

timpani
Koen Plaetink

organ
Leo van Doeselaar

harpsichord
Siebe Henstra

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Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dieser wünderschönen Kantate!

Herzliche Grüße

Karin

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