Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

Label SDG veröffentlicht Anfang März 2011 die CD – SDG 712 BWV 245 „Johannes Passion“


Hallo Gardiner-Freunde!

Anfang März 2011 gibt es eine Veröffentlichung von SDG mit dem BWV 245 „Johannes Passion“ aus Königslutter.

BACH ST JOHN PASSION – AVAILABLE MARCH 2011…

SDG 712 (2 cds) contains:

SDG712
Bach St John Passion – BWV 245

CD1 – Part I
CD2 – Part II

(recorded: Kaiserdom, Königslutter )

Soloists:

Mark Padmore, Evangelist
Hanno Müller-Brachmann, Jesus
Peter Harvey, Pilatus
Bernarda Fink | Joanne Lunn | Katherine Fuge

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Click here for the English sleeve notes.

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SDG ist stolz darauf, eine neue Aufnahme von J.S. Bach die Johannes-Passion freizugeben. Frühere Versionen haben  eine phänomenale Presseberichterstattung erhalten für die Leistung und
Klangqualität.

Erwähnen möchte ich die wunderbaren Erläuterungen im PDF-Format von Sir J.E. Gardiner zum BWV 245 „Johannes Passion“ in deutsch…!! Unter Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Aufgenommen in Königslutter im Jahr 2003, bietet dieses Album zwei Disc international renommierter
Solisten, Mark Padmore, Hanno Müller-Brachmann, Peter Harvey und Bernarda Fink.Die Veröffentlichung enthält ein 76-seitiges Booklet mit Original-Noten von John Eliot Gardiner mit Texten in Deutsch, Englisch und Französisch.

Eine erfreuliche Mitteilung aus dem Hause SDG, es handelt sich um die Aufführung aus dem Jahre 2003 aus dem Kaiserdom in Königslutter, die vom NDR mitgeschnitten wurde, die hatte für absolute Furore gesorgt.

Hier eine vernünftige Ansicht vom SDG-Cover SDG 712 „Johannes Passion“

Cover CDs SDG 712 Johannes-Passion BWV 245

Grüße

Volker

Konzert-Termin in OWL – Marienkirche Stift-Berg in Herford „Examenskonzert Händel und Bach“


 

Konzert-Termin für OWL-Besucher:

Marien-Kirche Stift Berg in Herford

Für OWL (Ostwestfalen-Lippe) ist ein besonderer Konzert-Termin zu benennen.

In der Marien-Kirche Stift Berg, Herford

Examenskonzert der Hochschule für Kirchenmusik Herford.

Sonntag, 30. Januar 2011 um  20:00 Uhr

Examenskonzert mit Werken von:

G. Fr. Händel „Dixit dominus“

J. S. Bach: Kantate 72 „Alles nur nach Gottes Willen“

Eintritt: 15 €

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Gruß Volker

Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2011 in Deutschland


Sir John Eliot Gardiner - engl. Dirigent

Liebe Gardiner-Freunde!

Es ist wieder soweit, der Sir hat seine erste Aufwartung in Germany beim Beethoven-Fest in Bonn am 14. September 2011 mit dem Londoner Sinfonie Orchester. Offiziell bestätigt auf der Webseite von SDG,

Link: http://www.monteverdi.co.uk/whats_on/performances.cfm?performance_id=277

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Bonn-Beethovenfest 2011

Mittwoch, 14. September 2011 um 20:00 Uhr

Gardiner und LSO mit der 4. und 5. Symphonie von Beethoven.

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BEETHOVEN 9th Symphony with the LSO

Donnerstag, 15 Sep 2011 um 20 Uhr – Beethovenfest, Bonn, Germany,

Beethoven 9. Symphonie mit dem LSO
Der Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

London Symphony Orchestra

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Beethovenhalle Bonn In einer spannenden Zusammenarbeit führt der Monteverdi Choir die „Neunte Symphonie“ von Beethoven mit dem LSO unter Sir John Eliot Gardiner auf. Nach der großartigen Leistung im letzten Juli 2010 in der St. Paul’s Cathedral-London, sind die Ensembles eingeladen worden zum renommierten „Beethovenfest 2011 in Bonn“ – Beethovens Geburtsstadt.
Die Neunte Symphonie ist eine emotionale Reise, die zwingende und mit den beliebten Chor „Ode an die Freude“ endet. Es ist furchtlos radikal in ihrem Umfang, seine Kraft, Schönheit und vielleicht vor allem seine brennende Botschaft der universellen Brüderlichkeit machen es zu einem Hymnus auf die Menschen ein nahezu unbegrenztes Potenzial in Kunst und Leben.
Es ist inzwischen allgemein als das ehrgeizigste Beethoven Werk anzusehen, und war äußerst Einflussreich während des 19. Jahrhunderts: Sie hat den Weg für romantische Musik inspiriert für andere große Komponisten wegen des Aufbaus seines dramatischen Refrains in eine Orchester-Look Symphonie.

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Auf der offiziellen Webseite des Beethoven-Festes 2011 – Bonn heisst es dazu:

Das Beethovenfest Bonn 2011 findet vom 9. September – 9. Oktober 2011 statt.

Das Programm wird im März 2011 veröffentlicht.

Link: http://www.beethovenfest.de/festival-programm/#

Sreenshot: Tickets Beethovenfest 2011

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Potsdam

Potsdam Bach-Motetten

Für Potsdam ist folgender Termin von SDG bekannt gegeben worden:

Potsdam-Nikolaisaal

Freitag, 30. September 2011

Programm:

Johann Sebastian Bach : 

BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ –  BWV 228 „Fürchte dich nicht“

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 1 „Die Verkündigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Jesu, meine Freude“ BWV 227

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 10 „Die Kreuzigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Komm, Jesu, komm!“ BWV 229

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Passacaglia

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

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Nikolaisaal in Potsdam

Ausführende:

Monteverdi Choir ; The English Baroque Soloists

Leitung Sir John Eliot Gardiner

Tickets
0049-331-28 888 28

Email: ticket-galerie (a) nikolaisaal.de

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Kartenverkauf online:

Tickets werden ab Anfang Juni online verfügbar sein:  per Telefon:  0331 / 28 888 28.
Online unter www.nikolaisaal.de können Sie Tickets für alle Veranstaltungen im Nikolaisaal Potsdam online erwerben.

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Hamburg, Laeiszhalle

Laeiszhalle Hamburg

Sonntag, 18. Dezember 2011, 20:00 Uhr

London Symphony Orchestra

Beethoven: 1. Sinfonie C-Dur op. 21
Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Monteverdi Choir
Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
Steve Davislim, Tenor
Vuyani Mlinde, Bass

Laeiszhalle Großer Saal HAMBURG / Eintritts-Karten:  http://www.proarte.de/  

Telefon 01805-663 661 /

Preise: 204,50 € 149,50 € 105,50 € 67,00 € (Sichtbehindert) 23,00 € (Hörplatz)

http://www.elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de

Stadtplan     Anfahrt     Saalplan

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Hannover, Kuppelsaal

Kuppelsaal Hannover

Hannover-Kuppelsaal,

am Montag 19.12.2011 um 20:00 Uhr

Beethoven 9. Symphonie mit LSO und Monteverdi Choir

Leitung Sir J.E. Gardiner

Kartenvorverkauf:

PRO MUSICA Hannover, Tel.: 0511 – 36 38 17

Internet: http://www.promusica-hannover.de

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Philharmonie - Gasteig München

München, Philharmonie-Gasteig

Dienstag, 20. Dezember 2011, 20:00 Uhr, Philharmonie
London Symphony Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Leitung
Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 
                                            .
                                            Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
N.N., Tenor
Vuyani Mlinde, Bass
                                            Monteverdi Choir
Konzertkarten für dieses Konzert sind ab 1. Juli 2011 buchbar.
Das Abonnement „Bravissimo“ mit fünf Konzerten
ist bereits jetzt buchbar.

Preise: € 129 / 109 / 99 / 89 / 69 / 49
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.

Eintrittskarten:

Link: http://www.muenchenmusik.de/veranstaltungen/London_Symphony_Orchestra-2127.html

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P.S. weitere Konzert-Termine in 2011 werden nach Bekanntgabe veröffentlicht!

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J.S. Bach – Film Dokumentationen über seine Lebensstationen


Liebe Bachfreunde!

Eine beeindruckende Film-Dokumentation von der BBC über die Lebensstationen von J.S. Bach gibt es auf YouTube zu entdecken, leider ist der Kommentar nur in englisch zu hören aber, es ist ein beeindruckender Film, den ich heute durch Zufall entdecken konnte und empfehlen möchte.

Auf der YouTube-Webseite ist folgende Inhaltsangabe vorhanden – (eine deutsche Goolge-Übersetzung) – dort heisst es wie folgt:

Erstaunlich an Standorten in ganz Deutschland zentral gefilmt „, JS Bach: Leben und Werk“ setzt einen neuen Standard für kunstvolle Verfilmung von Musik Performance.

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Taufbecken J.S.Bach in der Georgenkirche Eisenach

Eine DVD möchte ich vorstellen

mit hervorragenden Leistungen aus einer Vielzahl von Bach-Werken im Rahmen der Standorte für die Musik gedacht war: Kirchen und Burgen. Enthält die erste gefilmte Performance auf dem kürzlich rekonstruierten Wender-Orgel in Arnstadt, wo Bach arbeitete zu Beginn seiner Karriere.

Zusätzliche Funktionen beinhalten einen 21-minütiger Dokumentarfilm über das Leben und Werk von JS Bach, in fünf Sprachen (Englisch,Deutsch, Spanisch, Französisch und Japanisch) berichtete.

Enthaltene Musik-Stücke auf der DVD:

– Toccata & Fuge in d-Moll BWV 565 (Gottfried Preller, Orgel; BachKirche, Arnstadt, Wender Orgel rekonstruiert von Otto HoffmannOrgelbau von Ostheim)

– Kantate „Gott ist mein König“ BWV 71 (Telemann-Kammerorchesterund Chor, St. Mary’s Church, Mühlhausen)

– Konzert in C BWV 984 nach Johann Ernst von Sachsen-Weimar(Christine Schornsheim, Cembalo; Weimar Castle)

– Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur BWV 1048(Telemann-Kammerorchester; Köthen Schloss)

– Motette „Der Geist hilft Unser Schwachheit Auf“ BWV 226 (Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor von Georg Christoph Biller durchgeführt; Thomaskirche, Leipzig)

– Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 (Dresden Streichtrio; Alte Börse, Leipzig)

Die Link-Angabe zur DVD erfolgt am Beitrags-Ende.

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Zwei Videos von der BBC (Originalton Englisch)

Video 1

Video 2

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Zwei Videos über Bach’s Lebensstationen in Mitteldeutschland

Eine  J.S. Bach – Film-Dokumentation – Teil 1
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland.
Film aus dem Jahr 2000.

Zum Video 1  >>>  h i e r – klicken  <<<

Video 2

Eine J.S. Bach Film-Dokumentation Teil II
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland
Film von 2000

Zum Video 2  >>>  h i e r – klicken  <<<

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Ein weiteres Video mit dem Titel::

J.S. Bach „Der liebe Gott der Musik“

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P.S. 

Danke @Uwe für den Tipp:

Die von mir erwähnte DVD gibt es für 19,90 € beim Verlag Kamprad.

Verlag-Kamprad-DVD-Lebensstationen-Bach 19,90 €

Link:

http://shop.vkjk.de/1000_or1_de_60440078_j-s-bach-leben-und-werk_detail.html

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Grüße

Volker

Video-Schätze der „Klassischen Musik“ Albrecht Mayer Transkription für Oboe – Alt-Arie aus dem BWV 244 – Erbarme dich, mein Gott


Liebe Klassik-Freunde!

Mir liegt ein neues Thema sehr auf dem Herzen und beginne heute mit:

„Video-Schätze der Klassischen Musik“

Albrecht Mayer Oboist

Auf BR-Klassik war am Sonntag ein Oboen-Konzert mit Albrecht Mayer zu bewundern. U.a. wurde von Albrecht Mayer – (1. Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) – von J.S. Bach aus der Matthäus-Passion, BWV 244 aus dem 2. Teil die Alt-Arie: „Erbarme dich, mein Gott“ in einer Fassung ohne Alt-Stimme von ihm als Transkription für eine Oboe da caccia gespielt, was mich total begeistert hat.

Diese Klassik-Sender: BR-Klassik, ARTE, 3sat, EinsFestival und zdfTheater, kann ich jedem nur empfehlen sich in der Programmabfolge einmal zu informieren, da gibt es so manch Neues und Bewährtes aus der Klassik zu entdecken.

Ein Konzertausschnitt aus der Matthäuspassion BWV 244 mit der Alt-Arie als Transkription für Oboe da caccia „Erbarme dich, mein Gott“ nachstehend:

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Ich wünsche mir, dass dieses Thema auf breite Zustimmung stoßen wird und wünsche allen ein schönes Seh- und Hörvergnügen.

Gruß

Volker

PDF – SDG Cantata Index


Liebe SDG-Freunde!

Eine PDF-Darstellung als „SDG-Cantata-Index“ ist vom Label: „Soli Deo Gloria (SDG) Monteverdi in England“ offiziell im Internet veröffentlicht worden. Dieser Cantata-Index enthält alle eingespielten Kantatenwerke von J.S. Bach, die von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi Choir im Bachjahr 2000 eingespielt wurden.

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PDF zum Download nachstehend:

Link:  SDG Cantata Index

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oder als Original (kein Download möglich) von der Web-Seite SDG:

Link:  SDG-Cantata-Index

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Radio- Fernseh-Tipp für die 2.KW in 2011


Fernseh- und Radio-Tipp 2. KW:

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig

Dienstag, 11.1.2011
WDR Fernsehen
23:15 – 0:20 Uhr
Heimat Bach

Dienstag, den 11. Januar 2011, 23:15 – 00:19

Essay von Uli Aumüller
65 Minuten lang und unterteilt in 14 Kapiteln unterhalten sich 8 Herren in wechselnden Konstellationen über das Thema HEIMAT BACH: Wie kam´s, dass die Musik und die Person Johann Sebastian Bachs über die Jahrhunderte hinweg einen solchen bedeutenden Einfluss hat auf unseren Musikbegriff? Daran, dass kein Musikunterricht an seinem Schulwerk, kein Chor an seinen Vokalkompositionen vorbei kommt, mag es allein nicht liegen! Der 5te Evangelist ist Bach oft genannt worden, sein Schaffen berührt also andere Bereiche, selbst bei solchen Hörern, die sich durch und durch als Laizisten ausgeben. Mindestens 112 Tage hat der Autor und Regisseur dieses Films Uli Aumüller an dem Drehbuch gearbeitet, mehr als 40 Tage hat der Schnitt gedauert – obwohl der Film genau nur 158 Einstellungen zählt. Bei aller sorgfältigen Komposition (Aumüllers Darsteller mussten ihre Parts auswendig lernen!), langwierigen Recherche und subtilen Gestaltung der Bildhintergründe dieses Films, der in einem bluescreen-Studio gedreht wurde, kommt der Essay daher, als wäre er an einem gut gelaunten Nachmittag entstanden.

Mitwirkende:
Raphael Alpermann, Cembalo (Berlin)
Nikolaus Bacht, Hörforscher (Berlin)
Kuno Lorenz, Philosoph (Saarbrücken)
Stephan Mai, Geiger (Berlin)
Martin Schläpfer, Choreograph (Düsseldorf)
Peter Schleuning, Musikwissenschaftler (Oldenburg)
Jürg Stenzl, Musikhistoriker (Salzburg)
Wen-Sinn Yang, Cellist (München)

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ein Radio-Tipp:

Sonntag, 16.1.2011

BBC
The Choir
The Monteverdi Choir was recently nominated as the world’s finest choral ensemble. Aled Jones is joined by the Monteverdi’s founder, Sir John Eliot Gardiner and three members, Gareth Keene, Julia Doyle and Lawrence Wallington to talk about the choir past and present.

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00xbhdt

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Barbara

Neue J.S. Bach-Literatur: „Vergnügte Pleißenstadt“ von Anselm Hartinger


Musikliteratur: Bach in Leipzig Buch von Anselm Hartinger

Eine weitere aktuelle J.S. Bach-Literatur ist mit dem Titel:

„Vergnügte Pleißenstadt“

von „Anselm Hartinger“ im Kalenderjahr 2010 veröffentlicht worden.

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Kurzbeschreibung :
Vergnügte Pleißenstadt – so heißt eine Motette von Johann Sebastian Bach, die auch als Motto über seiner Leipziger Zeit stehen könnte. Denn hier erfuhr der Komponist als Thomaskantor sowohl seine gesellschaftliche wie künstlerische Vollendung.

Anselm Hartinger begibt sich nicht nur auf Spurensuche nach den persönlichen Höhen und Tiefen Bachs, sondern interpretiert sachkundig und dabei höchst vergnüglich einige seiner bekanntesten Werke. Und lädt zu einem kurzweiligen Stadtspaziergang auf den Spuren des Künstlers ein.

Weitere Informationen zu „Vergnügte Pleißenstadt“:

Vergnügte Pleißenstadt – mit diesen Worten beginnt das Libretto einer 1728 von Johann Sebastian Bach vertonten Hochzeitskantate. Dieses Motto eignet sich jedoch auch vorzüglich dazu, die Bedeutung Bachs für die Leipziger Musikgeschichte zu beschreiben. In Leipzig schuf Bach seine wichtigsten Werke. Sein Wirken und Erbe prägt bis heute das Musikleben der Stadt.

Anselm Hartingers Buch widmet sich nicht nur den wechselvollen Lebensumständen Bachs in Leipzig. Auch dessen Kompositionen werden sachkundig und in vergnüglicher Weise interpretiert. Zugleich wird zu einem kurzweiligen Spaziergang auf den Spuren des Thomaskantors eingeladen.

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Das Buch kann in meinem Partner-Shop erworben werden  –  h i e r  – klicken..!!

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Preis: EUR 12,95 (Amazon) kostenlose Lieferung.
Produktinformation:
  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Lehmanns Media-Lob.de (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865413374
  • ISBN-13: 978-3865413376
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13 x 1 cm

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Im Interview Hélène Grimaud: Bei Bach, Chopin, Schubert kann ich meiner Gefühlsgewissheit vertrauen, bei Mozart fange ich an zu rätseln.


DIE ZEIT überrascht immer wieder mit tiefgründigen Interviews mit internationalen Größen aus der Klassik-Szene. In dem heutigen Interview kommt die französische Spitzen-Pianistin Hélène Grimaud zu Wort, die nach langer schwerer Krankheit den Weg zurück zur Bühne gefunden hat.

Hélène Grimaud - französische Pianistin

Auszug aus dem Interview von der Zeitung DIE  ZEIT:

„Die Musikbranche ist nicht frei von einer Hedgefonds-Mentalität“

Frage: Ein bisschen Krise gilt im Klassikbusiness als schick. Wie viel ernsthafte Krise aber toleriert der Markt wirklich?

Grimaud: Kennen Sie die Geschichte des kleinen Mädchens, das am Strand entlanggeht und so viele angeschwemmte Seesterne wie möglich zurück ins Wasser wirft? Ein Mann kommt ihr entgegen und sagt, du weißt, dass es total sinnlos ist, was du tust? Und sie antwortet: Aber für diesen Seestern ist es nicht sinnlos – und wirft ein besonders schönes, großes Exemplar hinaus aufs Meer. Was ich sagen will: Der Musikmarkt ist kein anonymes, gesichtsloses Ungeheuer, er besteht aus Menschen.

Frage: Die alle Geld verdienen wollen.

Grimaud: Ja, 80 Prozent wollen wahrscheinlich nichts anderes. Aber mit jedem Einzelnen kann sich alles ändern. Die Leute, mit denen ich eng zusammenarbeite, haben Qualität, Niveau und Herz, für sie lege ich meine Hände ins Feuer (lacht). Und sie wissen: Von ein paar Absagen, von einer CD, die nicht erscheint, geht die Welt nicht unter. Bei allem schlechten Gewissen, das ich habe, wenn ich absagen muss, gibt mir das die Sicherheit, nicht um jeden Preis funktionieren zu müssen….

Link zum gesamten Interview: http://www.zeit.de/kultur/2010-11/helene-grimaud

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Video: Hélène Grimaud, Thomas Quasthoff – Schumann Dichterliebe – Verbier Festival 2007

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Eine Kurz-Biographie von Hélène Grimaud

Die Eltern von Hélène Grimaud waren Lehrer jüdischer und katholischer Konfession. Ihre Mutter entstammt einer Familie nordafrikanischer Juden, ihr Vater hatte deutsche und italienische sowie ebenfalls jüdische Vorfahren. Ihre Familie änderte noch vor ihrer Geburt den Familiennamen Grimaldi in die heutige Schreibweise um. Nach eigener Bekundung hat Hélène sich aufgrund der anderen Herkunft obwohl sie in Frankreich aufwuchs dort nie richtig heimisch gefühlt.

Hélène Grimaud ist am 7. November 1969 in Aix-en-Provence  (Frankreich) geboren. Überbegabtes Kind ist sie nicht und findet Zuflucht in der Musik, wo sie in vollem Umfang aufblüht. Mit acht Jahren bekam sie ersten Klavierunterricht studiert zunächst in ihrer Heimatstadt bei Jacqueline Courtin, daraufhin bei Pierre Barbizet am Konservatorium in Marseille. Er erkannte ihr ungewöhnliches Talent und schlug vor, sie für die Aufnahmeprüfung am Pariser Konservatorium vorzubereiten. Im Jahre 1982 –  mit dreizehn Jahren – besucht sie das Konservatorium von Paris.Sie schloss ihre Ausbildung 1985 mit dem „Premier prix“ im Piano-Fach des Conservatoire ab und nahm nur kurz nach dem Diplom ihre erste CD mit Rachmaninovs „Sonata No. 2“ und die „Etudes-Tableaux op. 33“ auf (Grand Prix du disque 1986). Anfang der neunziger Jahre widmet sie sich in den Vereinigten Staaten überwiegend ihrer Leidenschaft  für die Wölfe.

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J.S. Bach – Gesamt Orgelwerk – kostenlos zum Download von James Kibbie – Professor für Orgel an der Universität von Michigan


US-Organist "James Kibbie" mit Bach Organ Works

Hallo Orgelfreunde,

eine Orgel-Highlight-Überraschung aus den USA zum Jahresende.

Prof. James Kibbie - Organist University Michigan - Bach-Gesamt-Orgelwerke

Der Organist James Kibbie ist Professor für Orgel an der Universität von Michigan-USA und hat in den Jahren 2007 bis 2009 auf sieben original barocken Orgeln in Deutschland das Gesamt-Orgelwerk von J.S. Bach eingespielt. Diese 270 Bach-Gesamt-Orgeleinspielung wird von dem amerikanischen Organisten „James Kibbie“ als ein

– k o s t e n l o s e r –  Download –

zur Verfügung gestellt.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine großzügige Unterstützung von Dr. Barbara Flurin Sloat zu Ehren ihres verstorbenen Ehemannes: Baryy Sloat und von der University of Michigan School of Music – USA, Theater & Tanz und erfuhr eine zusätzliche Unterstützung aus dem Amt des Vizepräsidenten für Forschung der University of Michigan-USA.

Das Ziel (Credo) des Projektes:

„Durch diese Website sollen kostenlos alle Hörer auf der ganzen Welt sich an dieser Bach-Musik erfreuen.“

James Kibbie trat in ganz Nordamerika und Europa auf darunter in der Kathedrale von Notre Dame Paris, Royal Festival Hall in London, Dvorka Hall in Prag und das Lincoln Centerin New York. Während seine einmonatigen Konzertreise durch die Sowjetunion im Jahre 1991 wurde er von der Prawda „als ein wunderbarer Organist und brillanter Interpret“ gelobt. Kibbie ist Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben. In zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen trat er auf  und CD-Einspielungen wurde von James Kibbie veröffentlicht, er gilt als ein großartiger Bach-Interpret. Als einziger Amerikaner gewann er den renommierten Orgelwettbewerb „Grand Prix d’Interpretation“ von Chartres, Frankreich, sowie den internationalen Orgelwettbewerb des Festivals „Prager Frühling“ in der Tschechoslowakei.

Seine jüngsten Orgel-Aufnahmen der kompletten Bach-Werke auf historischen barocken Orgeln in Deutschland fanden ein begeistertes Publikum und wurden von der Fachwelt hervorragend bewertet – James Kibbie spielt mit vollendeter Klarheit, Brillanz und Größe und besitzt eine technisch perfekte Leistungsfähigkeit.

Nennenswerte Link-Angaben stelle ich dem Orgel-Freund zur Verfügung, ein Link für die sieben barocken Orgeln in Deutschland mit Bild und Dispositions-Angaben und dem kostenlosen Download.

Die Einspielungen wurden an folgenden Orgeln und Kirchen aufgezeichnet mit Foto-, Orgel- und Dispositions-Angaben.

Gesamtangaben und Hinweise zu den sieben Kirchen-Orgeln:

Link:  http://www.blockmrecords.org/bach/organs/index.htm

Einzel-Links zu den sieben Kirchen:

Dresden, Hofkirche

Rötha, Georgenkirche

Rötha, Marienkirche

Großengottern, St. Walpurgis

Stade, Ss. Cosmae et Damiani

Stade, St. Wilhadi

Waltershausen, Stadtkirche

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Kostenloser Musik-Download:

Link: http://www.blockmrecords.org/bach/download.htm

Es ist möglich sich das komplette Orgelwerk von J.S. Bach kostenlos runterzuladen. Eingespielt von James Kibbie, liegen die Dateien ordentlich geordnet in verschiedenen Qualitätsstufen auf den Servern der Universität Michigan. Das auf deutschen Orgeln eingespielte Werk ist ebenfalls sortiert und durchsuchbar. Möchte der Interessent alles herunterladen, gibt es ein ZIP-Dateien nach Gruppen sortiert.

Die Auswahl der Arbeiten für diese Serie basiert auf den BWV – Kleine Ausgabe (Breitkopf & Härtel, 1998) – ergänzt durch andere neueren Forschungen, einschließlich der Arbeit von Prof. Christoph Wolff und der Erforschung durch das Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen.

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Hörprobe aus der Triosonate BWV 525 

oder als Link:  Orgel BWV 525

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Ich wünsche allen Lesern und Blog-Mitgliedern ein glückliches und gesundes neues Jahr 2011.

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Grüße

Volker


Interview: Enoch zu Guttenberg – Mein Vater hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von J.S. Bach geschöpft!


Dirigent Enoch zu Guttenberg

In einem Interview der FAZ äußert sich Enoch zu Guttenberg – (Dirigent und Leiter der „Chorgemeinschaft und Klangverwaltung Neubeuern“) –  zu Fragen des Musik-Konsums in der Weihnachtszeit.

Fragt man einen kritisch reflektierenden Geist wie den Dirigenten Enoch zu Guttenberg, der sich mit Vorliebe quer zum Zeitgeist eines mehr und mehr kommerzialisierten Musikbetriebs stellt, fängt man sich eine freundliche, aber grundsätzliche Abfuhr ein: „Musik-Erleben hilft mir persönlich nicht, um mit einer bestimmten Situation – sei es einer schweren, einer festlichen oder einer besonders glücklichen – fertig zu werden. Vielleicht ist das eine Profi-Krankheit. Ganz anders als beim ausübenden Musiker kann das aber bei den Menschen sein, für die die Musik gemacht wird. Mein Vater beispielsweise hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von Johann Sebastian Bach geschöpft – noch bis in seine letzten Stunden hinein. Ich dagegen beziehe nicht aus dem Hören, sondern aus dem Aufführen selbst unglaubliche Kraft……

Zum Interview der FAZ – h i e r  klicken..!!

Biographie von Enoch zu Guttenberg: –  h i e r ..!! –

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Grüße

Volker

J.S. Bach Stiftung St. Gallen gibt ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Jugendarbeit des Thomaner Chores


Thomaner Chor Leipzig

Mit einem Benefiz-Konzert am 30.12.2010 in der St. Laurenzenkirche von St. Gallen/Schweiz um 19:00 Uhr – mit dem Magnificat von J.S. Bach – wird die Jugendarbeit des „Thomaner Chores“ Leipzig finanziell unterstützt.

Das war für mich eine riesige Überraschung, dass eine Bach-Stiftung aus der Schweiz selbstlos ein Konzert zu Gunsten der Thomaner veranstaltet und die finanziellen Einnahmen der Jugendarbeit für die Thomaner zur Verfügung stellt.

In dem PDF-Programm heisst es dazu:

Die Unterstützung des forum thomanum durch die Einnahmen des heutigen Benefizkonzerts ist ein wichtiger Beitrag, die Zukunft des von Johann Sebastian Bach geprägten Thomanerchors zu sichern.

Diese großartige Geste aus der Schweiz will ich in Deutschland nicht unerwähnt lassen und habe mich dazu entschlossen, dieses großartige Nachricht zu publizieren.

Programm

„Weihnachtsoratorium, 1. Kantate“, BWV 248

Lesung: Klaus Merz, Schriftsteller

„Magnificat“ BWV 243 für Soli, Chor und Orchester

Mitwirkende

  • Leitung: Rudolf Lutz
  • Sopran: Susanne Frei, Noemi Sohn, Leonie Gloor, Guro Hjemli, Francisca Näf
  • Alt: Jan Börner, Antonia Frey
  • Tenor: Bernhard Berchtold
  • Bass: Fabrice Hayoz, Manuel Walser

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/auffuhrungen-tickets/abendprogramm/sonderkonzert-magnificat/

J.S. Bach Stiftung St. Gallen - Konzert

Eine Dankeschön an die Schweizer Bach-Freunde für diese großartige Neuigkeit, für das Konzert wünsche ich einen großen Besucher-Zuspruch und ein tolles Gelingen.

Über dieses Konzert ist im Vorfeld im St. Galler Tageblatt ein Artikel verfasst worden, der nachstehend als PDF eingesehen werden kann.

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PDF – st_galler_tagblatt_-_magnificat

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Ein kleiner TV-Spot zum Benefiz-Konzert.


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Eine Rezension des Konzertes vom St. Gallener Tageblatt nachstehend:

Rezenion St. Gallener Tageblatt zum Konzert der Bach Stiftung St. Gallen

Zur größeren Ansicht in das Foto klicken..!!

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Herzliche Grüße in die Schweiz

Volker

BCP Konzert 23.7.2000 in Mühlhausen


Divi Blasii Kirche in Mühlhausen / Thüringen

Ihr Lieben, mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit möchte ich mich nach langer Abwesenheit mit einem kleinen Bericht zurückmelden. Diesmal beinhaltet er das Konzert in Divi Blasii Mühlhausen am 23.7.2000.

Dieses Konzert war insofern etwas ganz Besonderes, da es für mich den Beginn der Teilnahme an der BCP darstellte.

Wie bereits in vorigen Reviews berichtet, ging ich zu diesem Zeitpunkt noch davon aus, Gardiner sei nur für 2 oder 3 Konzerte in Deutschland und war folglich mehr als froh, dieses Konzert in Mühlhausen, was im Rahmen des MDR Musiksommers stattfand, besuchen zu können. Die Karten und das Quartier waren rechtzeitig organisiert und es konnte losgehen.

Voller Vorfreude machte ich mich also auf den Weg, bei strahlendem Sonnenschein im Sommer 2000 war die Zeit bis Mühlhausen schnell überstanden und es begann vor Ort das, was sich ab dann fast wöchentlich wiederholen sollte: Einchecken im Hotel, kurz frischmachen und auf zur Kirche. Daß dies fortan ein permanenter Prozeß werden sollte, konnte ich natürlich da noch nicht ahnen. Über John Eliot Gardiner hatte man im Internet diverse Horrorstories gelesen, die sich Gott sei Dank als die üblichen Unwahrheiten entpuppen sollten und an Probenbesuche war noch nicht zu denken. So wurde nun also erst einmal die Kirche ausfindig gemacht.

Dies gestaltete sich als nicht besonders schwierig, denn bereits zwei Querstraßen zuvor hörte man sie… Sie, das waren 16 Sängerinnen und Sänger des Monteverdi Choirs sowie die English Baroque Soloists. Geprobt wurde der Eingangschor der herrlichen Mühlhäuser Ratswahlkantate „Gott ist mein König“ BWV 71, welcher mir quer durch Mühlhausen entgegendonnerte! So konnte es gern weitergehen. Mein erster Gedanke, als ich diesen Chor HÖRTE, war zugegebenermaßen „Oh mein Gott, was müssen das viele sein“ :-). Als ich dann kurz darauf einen Blick durch die offene Kirchentür warf, stockte mir der Atem beim Anblick der wenigen Musiker/-innen. Innerhalb von Sekunden war ich einfach nur noch elektrisiert! Der restliche Nachmittag wurde an der offenen Kirchentür verbracht, so dass ich in etwa wusste, was abends passieren würde. Hatte ich gedacht…

Nach der Probe ging es zum Umziehen und zu kurzer Stärkung zurück ins Hotel und dann in die Kirche. Was für ein Anblick!!

Ich kann es heute nicht mehr sagen, ob es einfach daran lag, dass es „das erste Mal Gardiner“ war oder ob es wirklich so war. Man tauchte ein in eine andere Welt! Die Kirche glitzerte und blinkte an allen Ecken und Enden und man konnte sich einfach nicht sattsehen.

Dann begann das, was man wohl am besten mit „Bach – Gardiner – Monteverdi Choir – Fieber“ beschreibt. Chor und Orchester traten auf und urplötzlich war absolute Stille in der Kirche. Wir warteten auf den Sir! Würdevoll und angemessenen Schrittes erschien dieser auf der Bühne und der Abend begann mit der Kantate „Aus der Tiefen“ BWV 131. Passenderweise ist diese Kantate in den Jahren 1707/08 in Mühlhausen entstanden.

Ruhig und voller Ausdruckskraft führte der Meister seine Sänger und Instrumentalisten durch den herrlichen Eingangschor, der geprägt wird durch die Solo – Oboe, hier meisterhaft gespielt von Xenia Löffler. Es war ganz schnell klar, daß die Probenergebnisse vom Nachmittag noch überbietbar waren! Interessant war, dass der Meister fernab vom Prinzip musizieren ließ, dass Solisten und Chor strikt voneinander getrennt wurden. Er rekrutierte seine Solisten aus dem Chor, waren deren Partien gesungen, gliederten sie sich nahtlos wieder in den Chor ein. Auch die Chöre wurden nicht nur chorisch gesungen, sondern nach dem Concertino – Ripieno Prinzip. Eine Gänsehaut jagte die andere und ich wusste inzwischen nicht mehr, ob ich träumte oder ob das, was ich sah und hörte Wirklichkeit war.  Erste Zweifel kamen mir bereits da an den Stories über den Sir. Wenn man sah, mit wie viel Freude und Eifer er seine Musiker zu Höchstleistungen anspornte und was für eine unglaubliche Musik er entstehen ließ, konnte es einfach nicht sein, dass er menschlich so fies sein sollte, wie man immer hörte. Der endgültige Beweis kam dann nach dem Konzert, aber dazu später mehr.

In der ersten Kantate konnte das Publikum bereits die vier Solisten kennenlernen, die sich wie erwähnt als concertino – Sänger in den Chören und dann auch in ihren Solopartien hervortaten. An diesem Abend waren dies Joanne Lunn, die hier eine ihrer Sternstunden ablieferte, William Towers, Kobie van Rendsburg sowie der überragende Peter Harvey. Die erste Kantate verklang mit dem Chor „Israel hoffe auf den Herrn“ und die minutenlange Stille im Anschluß zeigte, dass es wohl vielen anwesenden Zuhörern so ging wie mir. Danach folgte allerdings tobender Beifall.

Die zweite Kantate an diesem Abend war „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ BWV 93. Sie ist für den 9. Juli 1724 entstanden, also in Bachs  zweitem Leipziger Jahrgang. Sie begann mit einem großangelegten wiegenden Chorsatz, über dem der Sopran zeilenweise den Choral vorträgt. Hier hatte der Monteverdi Choir wieder einmal die Möglichkeit, seine überragende Gesangskultur unter Beweis zu stellen. Nach dem folgenden Rezitativ erklang eine anmutige Tenorarie, welche zu einem herzerfrischenden Duett von Sopran und Alt überleitet. Dies wurde großartig von Joanne Lunn und William Towers dargeboten. Der Tenor Kobie van Rendsburg hingegen überzeugte eher weniger. Besonders als man danach auf Tenöre vom Kaliber eines James Gilchrist traf…

Nach einem langen Tenorrezitativ sang Joanne Lunn die Arie „Ich will auf den Herren schaun“. Die begleitende Oboe wurde von Xenia Löffler schon fast jazzig – swingend gespielt, es ging herrlich in die Füße 🙂 . Die Kantate wurde vom kraftvollen Choral „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschlossen.

Nach der Pause traten in der nun folgenden Kantate zum ersten Mal Blechbläser hinzu und man konnte sich am strahlenden Blinken von zwei Hörnern erfreuen. Der Titel der Kantate „Siehe, ich will viel Fischer aussenden und viel Jäger“ BWV 88 legte nah, wofür diese da waren. Die Kantate entstand für den 21. Juli 1726. Sie beginnt mit einer großangelegten Arie für den Baß, in der über einem wiegenden Orchestermotiv der Text „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“ vorgetragen wird. Mitten im Satz kippt die Stimmung, die man schon fast als „Szene am Bach“ beschreiben könnte auf einmal und es beginnt eine muntere Treibjagd „Und darnach will ich viel Jäger aussenden“. Mit ihren Synkopen untermalen die Hörner hier die Jagdszene auf’s Feinste. Für Sänger und Orchester eine unglaublich schwierige und rhythmisch vertrackte Partie, die souverän gemeistert wurde. Der Unterschied in der sängerischen Qualität zwischen Peter Harvey und Kobie van Rendsburg wurde im direkt anschließenden Tenorrezitativ wieder deutlich! Da lagen wirklich Welten dazwischen!

Zur  zweiten Sternstunde der Kantate geriet erneut das Sopran – Alt – Duett „Beruft Gott selbst, so muß der Segen“. Welche Freude ging von diesem überbordenden Satz aus, herrlich musizierte Zweierbindungen und Seufzermotive auf den Text „So hilft er gern“ ließen wirklich keine Wünsche offen. Nach einem Sopran – Rezitativ, wurde auch diese Kantate durch den Choral „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschlossen.

Wie so oft hatte der Sir sich für den Schluß des Konzertes einen schönen Paukenschlag aufgehoben. Hier war dies die Kantate „Gott ist mein König“ BWV 71. Sie entstand 1708 zur Ratswahl in Mühlhausen. Da Bach zu dieser Zeit als Organist an Divi Blasii tätig war, hatte er auch für diese Gelegenheiten die Musik zu liefern und so sind wir zu dieser herrlichen Kantate gekommen. In typischer Manier setzt Bach im Eingangschor unglaubliche Energien frei. Drei Trompeten, Pauken, Flöten , Oboen, Fagott und Streicher sorgen für eine recht gewaltige und feierliche Klangkulisse, ganz dem Entstehungsanlaß entsprechend. Nach ruhigen Momenten „Von altersher“ setzt der Chor immer wieder mit kraftvollen Einwürfen „Gott ist mein König“ ein, ein Jubel, der kaum  enden will. Nach einem Tenor – Sopran Satz, bei dem vom Sopran ein Choral über einem rezitierenden Tenor vorgetragen wird, erklang das Quartett „Dein Alter sei wie deine Jugend“. Im Anschluß sang Peter Harvey die berückend schöne Arie „Tag und Nacht ist dein“. Die Ausdruckskraft dieses Mannes ist einfach nicht in Worte zu fassen. Eine derartige stimmliche Wärme hat außer ihm wirklich kaum jemand. Daran schloß sich die Altarie „Durch mächtige Kraft“ an. Sie erinnert etwas an „Der Herr ist König ewiglich“ aus „Lobe den Herren, meine Seele“ BWV 143. Statt Hörnern erklangen hier 3 Trompeten, die für kraftvollen Jubel sorgten.

Der Chorsatz „Du wollest dem Feinde nicht geben“ wurde darauf in der dem Monteverdi Choir typischen Weise musiziert, es war einfach „nicht von dieser Welt“. Schlicht und würdevoll schwebte dieser Satz durch die Kirche und man glaubte vollends nicht mehr, was man da sah und hörte. Der Schlusssatz „Das neue Regiment“ riß dann wirklich alle von den Sitzen. Mit welcher Freude wurde hier musiziert. Die Trompeten zeigten noch einmal, was sie konnten und schmetterten ihre Fanfaren bei „Glück, Heil und großer Sieg“ donnernd dem Publikum entgegen. Ein wahrhaft würdiger Abschluß für ein Konzert, was den Beginn eines halben Jahres nur mit Bach für mich darstellte. Das Publikum tobte und entließ die Künstler erst nach zwei Zugaben.

Im Anschluß daran nahm mich jemand vom Organisationsteam, den ich vor dem Konzert kennengelernt und dem ich von meiner Bach – Gardiner Verrücktheit erzählt hatte, mit hinter die Bühne. Und dann war plötzlich er da und stand vor mir! Der Meister höchstselbst!! Was soll ich sagen?! Die Aura, die von diesem Mann ausgeht, ist nicht in Worte zu fassen. Unglaublich nett nahm er sich Zeit für alle meine Fragen und es entstand sogar noch ein sehr nettes Erinnerungsfoto. Damit waren ALLE Geschichten über ihn außer Kraft gesetzt!

Am gleichen Abend fiel mir das Tour Buch vom Monteverdi Choir in die Hände, welches dort verkauft wurde. Als ich die Terminliste sah, fiel ich aus allen Wolken! Fast jede Woche gab es die Kombination Bach – Gardiner in Deutschland und mir wurde klar, dass ich nun SEHR schnell sein musste. Aber dies ist eine andere Geschichte… 🙂

Es grüßt euch herzlich,

Alex

Weihnachts- und Neujahrswünsche für die Besucher: „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“


Frohe Weinachten und ein glückliches neues Jahr!

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Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest
und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
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Video: J.S. Bach
WO – BWV 248,  Kantate 5  Chor: „Ehre sei dir, Gott! gesungen.


J.S. Bach-Stiftung: Johann Sebastian Bach auf dem Dorfe


Ein wunderbarer Artikel von der J.S. Bach Stiftung St. Gallen mit der Überschrift:

„Johann Sebastian Bach auf dem Dorfe“

als Feiertags-Lektüre geeignet.

Screenshot: - J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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PDF-Link zum Artikel nachstehend:

http://www.bachstiftung.ch/media/filer_public/2010/12/22/20101223_-_sonntag_-_johann_sebastian_bach_auf_dem_dorfe.pdf

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Gruß

Volker

TV-Sender mit Klassischer Musik u.a. Weihnachtsoratorium BWV 248 zu Weihnachten 2010


Aufführung WO in der Herder Kirche Weimar Sir Gardiner EBS Monteverdi Choir Dez. 1999

Nach den umfangreichen Radio-Angaben mit „Klassischer Musik“ zu Weihnachten und Neujahr, erfolgen von mir nun als Zusatzinformation die TV-Sender mit „Klassischen Musik-Sendungen zur „Weihnachtszeit.“ Ob alle Fernsehsendungen von mir dazu feststellbar waren,  bin ich mir nicht ganz sicher, es ist eine Auswahl überwiegend mit dem BWV 248 von J.S. Bach das „Weihnachts-Oratorium.“

Zu den Sendungen:

MONTAG, 20. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 60 Min.

Adventliche Festmusik aus Dresden, Frauenkirche Dresden, Sendung von November 2009

DIENSTAG, 21. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 50 Min.

Helmuth Rilling dirigiert Bach-Motetten

Evangelische Stiftskirche Oberkaufungen, 1990

MITTWOCH, 22. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.

Adventliche Festmusik aus Dresden

Frauenkirche Dresden, Sendung von November 2009

FREITAG, 24. DEZEMBER 2010

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 85 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 1-3, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981

Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt

ZDF Theaterkanal 15:25 Uhr, 75 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 4-6, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981

Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt

3Sat 20:15 Uhr, 105 Min.

Christmas in Vienna (Wien)

Weihnachtliches Galakonzert

BR-Alpha 22:45 Uhr, 90 Min.

ARD-Weihnachtskonzert 1990

Vor 20 Jahren: Erstes Weihnachtsfest im vereinten Deutschland

SAMSTAG, 25. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 1 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

BR 11:00 Uhr, 85 Min.

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantate I-III

Dieser BR-Mitschnitt zeigt eine Interpretation der ersten drei Kantaten

mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, der Akademie für Alte Musik Berlin und namhaften Solisten (Rachel Harnisch, Anke Vondung, Maximilian Schmitt, Christian Immler und Sonja Philippin) unter Peter Dijkstra.

SONNTAG, 26. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 2 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

arte-tv  10:35 Uhr

Christmas in Vienna von 2010 Weihnachtskonzert

BR-Alpha 11:00 Uhr, 45 Min.

Christmas in Vienna (Wien)

Weihnachtsgala aus dem Wiener Konzerthaus 2009

ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 50 Min.

Helmuth Rilling dirigiert Bach-Motetten

Evangelische Stiftskirche Oberkaufungen, 1990

MONTAG, 27. DEZEMBER 2010

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 3 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 85 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 1-3, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981 mit dem Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt.

ZDF Theaterkanal 10:25 Uhr, 75 Min.

Johann Sebastian Bach: Das Weihnachtsoratorium

BWV 248, Kantaten 4-6, Stiftskirche zu Wallhausen/Strudengau, Österreich 1981 mit dem Tölzer Knabenchor, Leitung Harnoncourt.

 

FREITAG, 31. DEZEMBER 2010

MDR 17:00 Uhr, 80 Min.
Konzert
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
live aus dem Neuen Gewandhaus Leipzig

ARD 17:15 Uhr, 90 Min.
Konzert
Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2010
live aus der Philharmonie Berlin

ZDF 17:30 Uhr, 90 Min.
Konzert
Silvesterkonzert aus der Semperoper
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Fernseh-Sendungen ab Januar 2011

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Samstag, 01. Januar 2011

MDR 07:30 Uhr, 30 Min.

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248

– Kantate 4 – Aufzeichnung aus der Nikolaikirche Leipzig

Sonntag, 02. Januar 2011

BR 11:40 Uhr, 85 Min.

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantate 4 bis 6

Der Chor des Bayerischen Rundfunks, einer der besten Chöre der Welt, singt Bachs Weihnachtsoratorium. Das Bayerische Fernsehen war dabei, als der Chor im Dezember 2010 mit Solisten und dem Orchester Akademie für Alte Musik Berlin, einem der besten Ensembles mit historischen Instrumenten, Bachs beliebte Weihnachtsmusik in zwei Konzerten im Herkulessaal der Münchner Residenz aufführt.

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Diese Angaben sind zur Zeit unvollständig und werden nach neuen Erkenntnissen täglich aktualisiert..!!

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Wer eine WO-Dokumentation von Dezember 1999 aus der Herderkirche Weimar von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi-Choir auf  YouTube ansehen möchte, nachstehend der Link:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Radiotipps für Weihnachten 2010 u.a. BWV 248


Hallo zusammen,

Weihnachten steht vor der Tür und damit ein übervolles Radioprogramm für die nächste Woche. Ich habe mich bemüht, möglichst alle Übertragungen des Weihnachtsoratorium ausfindig zu machen, deshalb ist die Liste auch recht lang geworden. Es lohnt sich, genau hinzugucken, es sind richtige Schätze darunter. Unter anderem gibt es auch die hochgelobte neue Aufnahme von Chailly sowie eine mehrteilige Reihe von BR klassik von Wieland Schmid über das WO. BBC liefert allerdings die absoluten Höhepunkte. Neben ganz aktuellen Konzerten werden auch viele Proms-Konzerte wiederholt, so auch die Marienvesper mit Gardiner. Ansonsten habe ich das eine oder andere ungewohnte Weihnachtsprogramm mit aufgeführt. Ich denke, nicht nur ich habe die Qual der Wahl…
Ich wünsche Euch jetzt noch eine schöne letzte Adventwoche, viel Vorfreude auf gute Musik, Freude an der Musik und ein schönes friedvolles Weihnachten.
Liebe Grüße
Barbara

BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1 – das nur so nebenbei.

20.12. – 24.12.2010
BBC
12-13 Uhr
Composer of the week
Bach in Köthen

21.12.2010
BBC
19-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link:  http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wh6ky

The Monteverdi Choir & Orchestra, directed by Sir John Eliot Gardiner, in a programme of Bach cantatas for Advent and Christmas.
It is now 10 years since the Bach Cantata Pilgrimage, when the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists performed all of Bach’s sacred cantatas throughout Europe. The concert from the Cadogan Hall in London celebrates that anniversary with a programme of cantatas for the festive season.

Programm:
J.S. Bach:
Cantata 61 Nun komm der Heiden Heiland
Cantata 36 Schwingt feudig euch empor
Cantata 151 Süsser Trost, mein Jesus kommt
Cantata 70 Wachet! bechet!

The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner conductor.

Deutschlandradio Kultur

21.12.2010 von 22-22:30 Uhr

“ … eine allerunterthänigste Abend Music mit Trompeten und Pauken“
Johann Sebastian Bach und die Universität Leipzig
Von Andreas Glöckner
Wie jüngste Quellenstudien belegen, sind Bachs Beziehungen zur Leipziger Universität enger, als der Forschung bislang bekannt war. Bach, der bereits 1717 die Orgel in der Universitätskirche St. Pauli geprüft und abgenommen hatte, wurde von der Alma mater auch in späteren Jahren noch als Orgelsachverständiger beauftragt. Von Amts wegen war er nur für die Kirchenmusik im „Alten [akademischen] Gottesdienst“ und zu den feierlichen Redeakten der Universität verantwortlich.
Der Thomaskantor beließ es jedoch nicht dabei: Mit den Studierenden musizierte er seit 1729 ein- bis zweimal in den Lokalitäten des Leipziger Cafetiers Gottfried Zimmermann. Für honorige Persönlichkeiten der Alma mater und Mitglieder der kursächsischen Herrscherfamilie erklangen Huldigungsmusiken, Glückwunschkantaten oder Abendserenaden unter seiner Leitung. In seinen letzten Lebensjahren war der Thomaskantor sogar am Verfahren der Stipendienvergabe für ehemalige Thomasschüler beteiligt.

DRS II (Schweiz)
21.12.2010 von 22:30 – 24:00 Uhr
«Magnificat anima mea Dominum»: Advent und Weihnachten im alten Leipzig
Werke von J. Gallus, Rothius, A. u. G. Gabrieli, Ph. Dulichius, O. Lassus, L. da Viadana, C. Merulo, Bodenschatz, J.S. Bach
Vokalensemble und Orchester der Schola Cantorum Basiliensis, Leitung: Dominique Vellard
Konzert der Freunde Alter Musik Basel vom 16. Dezember in der Martinskirche Basel

22.12.2010
DRS II (Schweiz)
von 13:45 – 15:00 Uhr
Der Meister des Meisters: Kantaten von Friedreich Willhelm Zachow dem Lehrer G. F. Händels
F. W. Zachow: Kantate „Meine Seel erhebt den Herren“
F. W. Zachow: Kantate „Lobe den Herrn, meine Seele“
A. Melani: aus: Sonata à 5 für 2 Trompeten, 2 Violinen und B.c.: Canzona, Grave und Vivace
A. Corelli: Concerto grosso fatto per la notte die natale op. 6/8
(Accademia Amsterdam und Capella Frisiae; C. Backes, Solosopran; L. Remy, Ltg. und Orgel; L’Arte del Mondo, Ltg. W. Ehrhardt)

Ö1  (Österreich)
22.12.2010 von 15-16 Uhr
Abenteuer Interpretation
mit Renate Burtscher.
„Jauchzet, frohlocket“. J. S. Bachs Weihnachtsoratorium im Vergleich der Interpretationen
BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli, gemischten Chor und Orchester, die einzelnen Teile – eigentlich sechs Kantaten – wurden erstmals vom Thomanerchor in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in den beiden Hauptkirchen Leipzigs aufgeführt. Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien von Sopran, Alt, Tenor und Bass prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden.

HR2
22.12.2010 von 20-21:30 Uhr
Notenschlüssel
Bach: Drei Motetten
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Paul Bartholomäi stellt heute in seinem „Notenschlüssel“ drei Motetten von Johann Sebastian Bach vor: „Komm, Jesu, komm“, „Jesu, meine Freude“ und „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Als Mozart im April 1789 auf seiner Reise nach Berlin in Leipzig Station machte, überraschte ihn der Thomanerchor mit der Aufführung der Motette „Singet dem Herrn“. Mozart war begeistert: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt“, und er nahm die Partiturabschrift mit. Der romantische Dichter E.T.A. Hoffmann, selbst ein Komponist, verglich Bachs achtstimmige Motetten mit dem „kühnen, wundervollen Bau des Straßburger Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum Ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen“. Mehr über den Zauber der Bach’schen Motetten erfahren die Hörerinnen und Hörer von Paul Bartholomäis „Notenschlüssel“.

BBC
22.12.2010 von 19-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wh725
From BBC PROMS 2010
Presented by Martin Handley
Another chance to hear Sir John Eliot Gardiner conducting the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists in Monteverdi’s resplendent Vespers. Published 400 years ago in 1610, Monteverdi’s choral masterpiece is a glorious summation of the different styles of Venetian church music of the 1600s. Sir John Eliot Gardiner and his Monteverdi Choir make the most of the vast spaces of the Royal Albert Hall to perform the music with which they made their Proms debut in 1968.
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
The London Oratory Junior Choir & The Schola Cantorum of The Cardinal Vaughan Memorial School
His Majestys Sagbutts and Cornetts
Sir John Eliot Gardiner (conductor).

Zur Marienvesper gibt es von Gardiner auf YouTube Videos von gesamten Konzert von September 2010:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=548494ED4517F7D6

23.12.2010
BR klassik
18 – 19 Uhr
Gabrieli Consort; Gabrieli Players: Paul McCreesh
Michael Praetorius: Lutheranische Messe zum Weihnachtsmorgen, wie sie um 1620 stattgefunden haben könnte

WDR3
23.12.2010 – von 20:05 – 22:00 Uhr
Tage Alter Musik in Herne 2010
Polyphem
Musik im Dreißigjährigen Krieg von Heinrich Albert, Andreas Düben, Johann Erasmus Kindermann, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz und anderen
Susanne Rydén, Sopran; Stephan MacLeod, Bass; Mieneke van der Velden, Viola da gamba; Bruce Dickey, Zink; Concerto Palatino; L´Armonia Sonora, Leitung: Mieneke van der Velden und Bruce Dickey
Aufnahme aus der Kreuzkirche

BBC
23.12.2010 von 19:30-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wldpn
Presented by Martin Handley
As part of the 25th annual Christmas Festival from St John’s Smith Square, the Choir of Trinity College, Cambridge and the Orchestra of the Age of Enlightenment, directed by Stephen Layton, present a programme of Christmas music by Bach and Corelli.
Corelli Concerto Grosso op.6 no.8 in G minor, „Christmas Concerto“
Bach: Christmas Oratorio, Parts 1-3
Elin Manahan Thomas soprano
Iestyn Davies countertenor
James Gilchrist tenor
Neal Davies bass
The Choir of Trinity College, Cambridge
Orchestra of the Age of Enlightenment
Stephen Layton conductor.

24.12.2010
NDR kultur
17:30 – 19 Uhr
Weihnachtsoratorium
für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Bettina Pahn, Sopran / Iris Vermillion, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor / Andreas Schmidt, Bass
Chor St. Michaelis / Orchester St. Michaelis
Ltg.: Christoph Schoener
Aufzeichnung vom 18. und 19.12.2010 in der
St. Michaelis-Kirche Hamburg

SWR2
24.12.2010 von 18 – 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248, 1-3-
Martin Lattke (Evangelist)
Carolyn Sampson (Sopran)
Wiebke Lehmkuhl (Alt)
Wolfram Lattke (Tenor)
Konstantin Wolff (Bass)
Dresdner Kammerchor
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Riccardo Chailly

MDR figaro
24.12.2010 von 20-22:00 Uhr
Weihnacht a-cappella mit dem Calmus Ensemble Leipzig

Gloria-Vertonung kommen ebenso zur Aufführung wie „Die Weihnachtsgeschichte“, die der Komponist Harald Banter eigens für das Calmus Ensemble geschrieben hat. Im zweiten Teil des Konzerts erklingen internationale Weihnachtslieder.

BBC
24.12.2010 von 18:45-21:15
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wldzp
Presented by Martin Handley
As part of the 25th annual Christmas Festival from St John’s Smith Square, the Orchestra of the Age of Enlightenment and Polyphony, conducted by Stephen Layton, perform Handel’s Messiah.
Handel: Messiah
Polyphony
Orchestra of the Age of Enlightenment
Elin Manahan Thomas soprano
Iestyn Davies countertenor
James Gilchrist tenor
Neal Davies bass
Stephen Layton conductor.

25.12.2010
SWR2
von 10:30 – 12:00 Uhr
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248, 4-6
Martin Lattke (Evangelist)
Carolyn Sampson (Sopran)
Wiebke Lehmkuhl (Alt)
Wolfram Lattke (Tenor)
Konstantin Wolff (Bass)
Dresdner Kammerchor
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Riccardo Chailly

Deutschlandradio kultur
25.12.2010 von 15-17:00 Uhr
Interpretationen
Alle Jahre wieder …Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium
Gast: Ton Koopman
Moderation: Gerald Felber

Deutschlandradio kultur
25.12.2010 von 20-22:00 Uhr
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 18.12.10
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium für Soli, gemischten Chor und Orchester
BWV 248 (Kantaten I-III und VI)
Sibylla Rubens, Sopran
Rebecca Martin, Alt
Thomas Laske, Bass
Norbert Ernst, Tenor
Windsbacher Knabenchor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

mdr figaro
25.12.2010 von 15:15 – 17:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3)
Sie bestimmen, welche Aufnahme wir spielen!
„Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ – Wer kennt ihn nicht, den Eingangschor aus Bachs Weihnachtsoratorium. Die Freude über die Geburt Jesu steht bei Johann Sebastian Bach gleich in den ersten Takten. Doch klingt sie bei jedem Chor, jedem Orchester und jedem Dirigenten anders – der eine setzt auf akzentuierte Frische, der andere auf romantisches Pathos, für wieder andere steht das historische Instrumentarium im Mittelpunkt.

Uns interessiert, welche Aufnahme des Bachschen Weihnachtsoratoriums Ihnen am besten gefällt und warum. Schreiben Sie an MDR Figaro, Kennwort: Weihnachtsoratorium, Postfach 100122 in 06140 Halle oder kontaktieren Sie uns im Internet unter

Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/7946312.html

HR2
25.12.2010 von 15:30 – 17:00 Uhr
Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1-3
Christine Schäfer, Sopran / Bernarda Fink, Alt / Werner Güra, Tenor / Gerald Finley und Christian Gerhaher, Bass
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

rbb kulturradio
25.12.2010 von 17 – 19:00 Uhr
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248, 1-3
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Jan Kobow, Tenor
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Hermann Max

NDR kultur
25.12.2010 von 17:30 – 19:00 Uhr
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Bettina Pahn, Sopran / Iris Vermillion, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor / Andreas Schmidt, Bass
Chor St. Michaelis / Orchester St. Michaelis
Ltg.: Christoph Schoener
Aufzeichnung vom 18. und 19.12.2010 in der
St. Michaelis-Kirche Hamburg

WDR3
25.12.2010 von 18:03 – 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 1 bis 3
Johannette Zomer, Sopran; Annette Markert, Alt; Gerd Türk, Tenor; Peter Harvey, Bass; Chor und Orchester der Nederlandse Bachvereniging, Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.2010

Bayern klassik
26.12.2010 von O8:30 – O9:00 Uhr
11:25 – 11:55
15:00 – 15:30
19:00 – 19:35
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium – Einführung in 4 Teilen
Von Wieland Schmid Wege zur Musik

Bayern klassik
26.12.2010 von 19:25 – 22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: „Weihnachtsoratorium“
Solisten: Rachel Harnisch, Sopran; Anke Vondung, Mezzosopran; Maximilian Schmitt; Tenor; Christian Immler, Bass Chor des Bayerischen Rundfunks Akademie für Alte Musik Berlin Leitung: Peter Dijkstra Aufnahme vom Dezember 2010 im Herkulessaal der Münchner Residenz

HR2
26.12.2010 von 15:30 – 17:00 Uhr
Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 4 – 6
Christine Schäfer, Sopran / Bernarda Fink, Alt / Werner Güra, Tenor / Gerald Finley und Christian Gerhaher, Bass
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

rbb kulturradio
26.12.2010 von 17-19:00 Uhr
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248, Kantaten 4 – 6
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Jan Kobow, Tenor
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Hermann Max

Ö1
26.12.2010 von 19:30-22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232, „Hohe Messe“
Concentus Musicus Wien, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Arnold Schoenberg Chor; Genia Kühmeier und Elisabeth von Magnus, Sopran; Bernarda Fink, Alt; Michael Schade, Tenor; Florian Boesch, Bass (aufgenommen am 17. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Bernhard Trebuch
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

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Eine ausführliche Sir Gardiner-Dokumentation zum BWV 248 erhält man auf YouTube von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 mit dem Beginn am 23.12.1999 aus der Herder-Kirche in Weimar.

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Heute in NDR Kultur: Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang


Ganz aktuell – habe ich gerade gefunden.

NDR kultur
Samstag 18.12.2010 18 – 19 Uhr
Livestream:

Link zum NDR zum nachträglichen Anhören nachstehend:

Link: http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?stationid=ndrkultur&itemid=audio53947

Das Interview als Download in mp3-Format

Link:  http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3020/AU-20101214-1516-0901.mp3

Botschafter von Hoffnung und Glaube
Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang

John Eliot Gardiner, Dirigent „Ich glaube, dass Bachs Musik eine universelle Botschaft von Hoffnung und Glauben transportiert, die jeden berühren kann, unabhängig von seiner Kultur, seiner Religion oder seinen musikalischen Vorkenntnissen“, sagt John Eliot Gardiner, der am nächsten Sonnabend in der NDR Kultur Reihe „Das Gespräch“ zu Gast ist. Und er muss es wissen, denn er hat diese Musik auf der ganzen Welt dirigiert, sogar vor Straßenkindern in Soweto.

Sein größtes Projekt bisher war die „Bach Pilgrimage“, eine Pilgerreise, bei der er innerhalb eines Jahres sämtliche 198 überlieferten geistlichen Kantaten von Bach aufführte, nicht nur an Bachs Wirkungsstätten in Thüringen, sondern auch in Rom, in Santiago de Compostela und in New York. Ein Mammutprojekt, von dem der Brite auch heute noch voller Begeisterung erzählt. Und er hat alle Konzerte mitschneiden lassen und bei seinem eigenen Plattenlabel Soli Deo Gloria veröffentlicht.

Die beiden letzten CDs sind gerade erschienen, passend zur Jahreszeit u.a. mit Kantaten zu Weihnachten und Epiphanias. Damit haben die Pilger, zu denen auch der Monteverdi Chor und die English Baroque Soloists gehören, endgültig das Ziel ihrer Reise erreicht. Grund genug, einige Stationen noch mal Revue passieren zu lassen.

P.S.

Die Gesamt-CDs vom Label SDG nachstehend:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

PDF-Datei mit der Übersicht über das Gesamt-BWV


Das Gesamt – BWV  als PDF

  J. S. Bach

Foto-Ausschnitt vom Gesamt-BWV als PDF 

In einem Kommentar nach Veröffentlichung meines Verzeichnisses zur Gardiner-Pilgrimage-Serie hatte ich ja schon angemerkt, dass dies nur ein Auszug aus meinem vor ca. 8 Jahren angelegten „Gesamt-Bachwerkeverzeichnis“ ist. Dem Umstand, dass ich seinerzeit im Krankenbett  mit einem Laptop arbeiten konnte und zudem recht flott auf der „Tastatur klappern“ kann verdanke ich die 15-seitige Übersicht, die ich heute als pdf-Datei beifüge. (Dafür, dass es so viele Seiten geworden sind, bin nicht ich verantwortlich!)

Also: Bei Interesse bitte ausreichend Papier in den Drucker legen und drucken.

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     Link:   PDF Gesamt-BWV

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Noch ein zwei Anmerkungen:

Die Spalten 2 und 3 der Übersicht enthalten Angaben zur Musikgattung und -Gruppe bzw. zum Instrument; die Abkürzungen sind am Tabellenende erläutert. Die letzte Tabellenspalte kann für den Eintrag vorhandener CD-Aufnahmen verwendet werden.

Werner

DIE ZEIT – Bericht über Sir John Eliot Gardiner – BACH-KANTATEN In der Kirche tanzen


Sir J.E. Gardiner am Bachdenkmal vor der Thomaskirche Leipzig

Über sein umfangreiches Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 – Projekt von Sir J.E. Gardiner kommt zum rechtzeitigen Zeitpunkt eine gute und launige Rezension in der Zeitung „DIE ZEIT.“ Bereits vorhandene Kommentare sind in der Zeitung DIE ZEIT  am Fußende zu beachten..!!

John Eliot Gardiners lange Pilgerreise zu Bach ist zu Ende. Sie liegt nun auf 27 CDs vor.

SDG-CDs zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

Der Mann hat Visionen, und keine, mit denen er zum Arzt gehen sollte. John Eliot Gardiners Entschluss, das komplette überlieferte Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs, knapp 200 Kantaten, im Laufe eines Jahres in historischen Kirchen quer durch ganz Europa von Santiago de Compostela bis Eisenach live aufzuführen, war eine solche Vision……..

Zum Artikel DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2010/48/M-Gardiner

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Grüße Volker