Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Bach-Kantaten als Workshop zum Mitsingen in Höxter (OWL) vom 12. bis 14. April 2013


Marienkirche in Höxter a.d. Weser - OWL

Marienkirche in Höxter a.d. Weser – OWL

Liebe Bach-Freunde/innen des Bach-Mitsing-Projektes in Höxter!

Durch einen freundlichen Hinweis von Wolfgang bin ich auf das Bach-Projekt in Höxter wieder aufmerksam gemacht worden.

Wochenend-Workshop in Höxter
(12.-14. April 2013)

mit Noten-Download und Online-Lehrgang

„Lobet Gott in seinen Reichen“
(Himmelfahrtsoratorium, BWV 11)

„Freue dich, erlöste Schar“
(Kantate BWV 30)

Das anschließende Konzert findet am 14.04.2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche in Höxter statt.

Nähere Informationen für Konzert-Besucher gibt es  – h i e r  – !!!

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Projekt: „Bachkantaten zum Mitsingen“

Höxter Workshop

Dazu heisst es im Internetauftritt aus Höxter wie folgt:

Herzliche Einladung !

Unser nächster Wochenend-Workshop „Bachkantaten zum Mitsingen“, im April 2013, bietet allen, die Freude am Chorsingen und an der großartigen Musik Johann Sebastian Bachs haben, wieder einmal eine besondere Gelegenheit der Mitwirkung:

Sie können bei diesem Chorprojekt zwei herrliche Kompositionen aus dem Kantatenschaffen Bachs an einem einzigen Wochenende in einer großen Chorgemeinschaft erarbeiten und gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten und Orchestermusikern im Konzert aufführen, ohne sich für eine bestimmte Dauer an einen festen Chor binden zu müssen.

Auf dem Programm stehen dieses Mal die Kantate „Lobet Gott in seinen Reichen“ (BWV 11) – das sogenannte „Himmelfahrtoratorium“ – und die Kantate „Freue dich, erlöste Schar“ (BWV 30).

In Vorfreude auf unser nächstes Workshop-Wochenende
grüßen Sie herzlich

Jost Schmithals und Kai Koch

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Weitere Infos:

   Aktuelle Informationen für die Mitwirkenden
  Wegbeschreibung
  Verzeichnis der Höxteraner Hotels und Pensionen

Anmeldung und Kontakt:

   Anmeldung
   Infos über die Workshop-Leitung
   Kontakt und Impressum

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K o n z e r t

Bachkantaten in Höxter
am Sonntag, 14. April 2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche Höxter

Die Mitwirkenden sind:

Sopran: Claudia Ehmann – (Berlin)
Alt: Lena Sutor-Wernich – (Stuttgart)
Tenor: Stefan Sbonnik (Münster)
Bass: Mathis Koch (Detmold)

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

Der Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer
Orgel und Basso Continuo: Kai Koch

Leitung: Jost Schmithals

Eintrittskarten können Sie bereits im Vorverkauf erwerben oder auch zur Abholung an der Abendkasse reservieren.

Oder ab 1.3.2013 bis 10.4.2013 per E-Mail an die folgende Adresse Karten für die Abendkasse zu reservieren:

email: jost.schmithals@musikalisches-zentrum-hx.de

Die Abendkasse wird um 18.45 Uhr geöffnet.

Infos zu den Eintrittskarten-Modalitäten erhalten Sie unter folgendem Link:

  zu den Eintrittskarten-Infos

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Das Besondere unseres Workshop-Konzepts

Die gemeinsamen Chorproben in Höxter konzentrieren sich auf ein einziges Wochenende. Deshalb sind unsere umfangreichen Workshop-Seiten ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts.

Denn zu Ihrer individuellen Vorbereitung haben Sie hier nicht nur die Möglichkeit des direkten Notenausdrucks, sondern Sie können sich in unserem speziell für diese Chorprojekte entwickelten Online-Lehrgang durch einfaches Klicken in die Bildschirmnoten jede beliebige Stelle aller Stimmen in unterschiedlichen Tempi vorspielen lassen.

So können Sie sich bereits vor dem Workshop-Wochenende zu Hause in Ruhe mit dem Verlauf Ihrer Stimmen, einzeln und im Gesamtklang, vertraut machen.

Bei den vergangenen Bachkantaten-Workshops war es jedes Mal eine große Freude, zu erleben, wie gut vorbereitet und hochmotiviert die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Wochenende anreisten – egal ob sie sich die Stimmenverläufe vorab ganz selbständig erarbeitet hatten oder mit den von uns zur Verfügung gestellten Hilfen

(Online-Lehrgang und/oder Musik-CDs).

So gelang es trotz der technisch anspruchsvollen Musik Bachs am Workshop-Wochenende jeweils problemlos, innerhalb kurzer Zeit die einzelnen musikalischen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen – so wie es die Illustration auf unseren Workshop-Plakaten symbolisiert.

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BachProjekt Höxter

                                                     BachProjekt  – Chor von Januar 2012 in der Marienkirche Höxter

Hier sind wieder interessierte Bach-Freunde/innen aufgerufen, sich an diesem Bach-Projekt mit fantastischen Bach-Kantaten als aktive Mitsänger(innen) für ein Wochenende im April 2013 zu engagieren.

Ein herzliches Willkommen nach (OWL) Ostwestfalen-Lippe – möchte ich an die ehemaligen Mitwirkenden von Januar 2012 ausrichten und würde mich über ein Wiedersehen freuen…….

Herzliche Bach-Grüße

Volker



Sendung „Tonart“ auf WDR3 am 27.02.2013 um 15 Uhr CD-Vorstellung – im Gespräch mit Uta Pape, Violonistin


Liebe Bachfreunde(innen)

Es ist zwar kurzfristig vor der Sendung  möchte es aber für Interessierte weitergeben.

Ein interessanter Artikel der NW erschien gestern in Ostwestfalen-Lippe (OWL) über die Violonistin „Uta Pape“ aus Werther.

Ich zitiere aus der NW Bielefeld vom 26.2.2013:

Bachs Wegbereiter

Uta Pape stellt auf ihrer Debüt-CD zwei deutsche Geigen-Pioniere des 17. Jahrhunderts ins Rampenlicht

VON THOMAS KLINGEBIEL

Bielefeld. Wer nicht gerade Barockmusik-Spezialist ist, wird Johann Sebastian Bach’s berühmte Violin-Solowerke für einen sensationellen musikhistorischen Anfang halten. Bachs Solo-Sonaten und -Partiten sind aber eher der geniale Höhepunkt einer Entwicklung. Die erfahrene Barockgeigerin Uta Pape aus Werther macht diese Perspektive auf ihrem CD-Debüt „Johann Jacob Walther, Johann Paul von Westhoff, J.S. Bach“ auf fesselnde Weise hörbar.

Uta Pape Violine

                                                                      Uta Pape Violine

Die Violinistin, seit 2001 bei den Bielefelder Philharmonikern, stammt aus einer Mainzer Musikerfamilie und kam schon früh mit Alter Musik in Berührung. Das geweckte Interesse wuchs zu einer Leidenschaft für historische Instrumente und historische Aufführungspraxis, die Uta Pape bis heute neben dem Spiel der modernen Geige bei dem städtischen Orchester in Bielefeld pflegt. Ihre Diplomarbeit an der Düsseldorfer Musikhochschule schrieb sie über den Komponisten und Violinvirtuosen Johann Jacob Walther.

Auf ihrer Debüt-CD, aufgenommen in der Wuppertaler Immanuelskirche mit ausgewiesenen Alte-Musik-Spezialisten wie Klaus Mader (Theorbe), Olaf Reimers (Violoncello) und Wolf-Eckart Dietrich (Cembalo), wirft Uta Pape ihre langjährige Barockmusik-Erfahrung eindrucksvoll in die Waagschale. Mit ihrem klaren, warmen Ton und dem vibratolosen Ausdrucksreichtum, den sie ihrem mit Darmsaiten bespannten historischen Instrument des Mainzer Violinbauers Pancratius Reber entlockt, wirbt sie nachdrücklich für zwei heute außerhalb von Spezialistenkreisen kaum bekannte deutsche Geigenvirtuosen des 17. Jahrhunderts. Die Geigerin macht deutlich, wie viel Bach’s angeblich aus dem Nichts entstandenes Werk für Violine solo diesen Barockvirtuosen verdankt.

Zur Sendung WDR3 TonArt am 27.02.2013 um 15:05 Uhr

Internet-Link: http://www.wdr3.de/programm/sendungen/wdr3tonart/index.html

Komponisten: „Walther, Westhoff, J.S. Bach“, Uta Pape (Violine), CD, Ars Production. Im Gespräch mit der Geigerin wird die CD am Mittwoch, 27. Februar, ab 15:05 Uhr in der Hörfunksendung „Tonart“ auf WDR3 vorgestellt.

Zum ganzen Artikel der NW  >>  h i e r  <<

Begleittext des WDR3 – Link: http://www.wdr3.de/musik/utapape100.html

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Grüße

Volker

Die französische Organistin – Marie-Claire Alain – verstarb in der Nacht auf den 26. Februar im Alter von 86 Jahren



Eine traurige Mitteilung für alle Orgelfreunde(innen) !!

Marie-Claire Alain R.I.P franz. Organistin

Marie-Claire Alain R.I.P franz. Organistin

In der Nacht vom 25.2. 2013 auf den 26.2.2013 verstarb die großartige französische Organistin und Musikpädagogin

Marie-Claire Alian

im Alter von 86 Jahren in Paris.

Marie-Claire Alain am 10. August 1926 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris geboren. Ihr Vater war der Organist und Komponist Albert Alain.

Komponist Jehan Alain war ihr Bruder. Alain studierte Orgel am Pariser Konservatorium bei Marcel Dupré, wo sie viele Preise gewonnen hat. Sie studierte auch Harmonie bei Maurice Duruflé. Später studierte sie bei Gaston Litaize.

Marie-Claire Alain (* 10. August 1926 in Saint-Germain-en-Laye; † 26. Februar 2013 in Paris) ist eine französische Organistin und Musikpädagogin.

Marie-Claire Alain entstammt einer Musikerfamilie in Saint-Germain-en-Laye bei Paris. Ihr Vater war der Komponist und Organist Albert Alain, ihre Geschwister die Komponisten und Organisten Olivier (1918–1994) und Jehan Alain (1911–1940). Sie studierte am Conservatoire de Paris in der Orgelklasse von Marcel Dupré, sowie Klavier bei Yves Nat, der ihr zu Orgel riet, da sie „Organistenhände“ habe. Sie schloss ihre Studien mit mehreren ersten Preisen ab.

Als Konzertorganistin spielte sie weltweit mehr als 2.000 Konzerte. Ihre über 260 Einspielungen umfassen Orgelwerke von Johann Sebastian BachDietrich BuxtehudeNicolaus BruhnsGeorg Böhm,  François CouperinNicolas de GrignyLouis-Claude DaquinJohann Pachelbel,  Felix Mendelssohn Bartholdy,  César Franck,  Jehan Alain, sowie die Orgelkonzerte von Francis PoulencGeorg Friedrich Händel,  Carl Philipp Emanuel Bach,  Joseph Haydn,  Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Vivaldi. Darunter sind viele Gesamteinspielungen. Die gesamten Orgelwerke J. S. Bachs spielte sie allein dreimal ein die von Bach-Kennern sehr geschätzt werden.

Die von mir vorgestellte deutsche Organistin „Elisabeth Rohloff“ studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain in Paris. Der Dozent an der HfM Detmold –  Tomasz Adam Nowak – war ebenfalls ihr Schüler.

In Gedenken an Marie-Claire Alain spielt sie aus den Schübler Chorälen No 6 – BWV 645:

„Wachet auf ruft uns die Stimme“

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Ein weiteres Orgel-Video

J.S. Bach

Eine musikalische Reise durch Bach’s barocke Europa mit der Organistin – Marie-Claire Alain.

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Traurige Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Reminiszere“


MDR-Musiksommer 2012 Eröffnungskonzert im Magdeburger Dom

                                       MDR-Musiksommer 2012 Eröffnungskonzert im Magdeburger Dom

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.02.2013 begehen wir den Sonntag Reminiszere

Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25, 6;)

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht).

Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.

Wochenspruch: 

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren(Röm 5, 8)

Wochenlied: 

“Wenn wir in höchsten Nöten sein“ (EG 366)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Reminiszere“ –

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den SonntagReminiscere

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan
*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Christoph Graupner (1683-1760)

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringet“

Kantate zum Sonntag Reminiscere für Soli, Streicher und Basso continuo;

Sonja Bühler, Sopran; Michael Feyfar, Tenor; Markus Flaig, Bass;

Ensemble Concerto Grosso

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Hans-Jörg Mammel, Tenor / Marek Rzepka, Bass

Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Himlische Cantorey
Veronika Winter, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Ralf Grobe, Bass

Musica Alta Ripa

Leitung: Bernward Lohr

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Michael Bach (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

Maria Zedelius (Sopran) David Cordier (Countertenor)

Paul Elliott, Hein Meens (Tenor) Michael Schopper (Bass)

Musica antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan 

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)

„Bey Gott ist mein Heyl“

*) Cantus Wettinianus Dresden,

*) Les Amis de Philippe

Leitung: Ludger Rémy

*) Wegen fehlender Biographie-Angaben vom Ensemble – „Les Amis de Philippe“ und „Cantus Wettinianus“ ein Kurztext aus einer Konzert-Rezension:

Ludger Rémy, einer der international führenden Dirigenten bei der Wiederentdeckung älterer Musik und Professor an der Dresdner Musikhochschule, hat sich gemeinsam mit seinem Orchester „Les Amis de Philippe“ und dem „Cantus Wettinianus“ einem neuerlichen musikalischen Ausgrabungsprojekt gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Eisenacher Musikwissenschaftler Claus Oefner hat er die lange Zeit still schlummernden Werke (heute im Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar sicher verwahrt) ausgewählt und aufbereitet……

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Susanne Winter, Sopran; Rebecca Martin, Alt;

Markus Schäfer, Tenor; Sebastian Bluth, Bass;

Windsbacher Knabenchor  /  Deutsche Kammervirtuosen Berlin

Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Reminiscere“

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan
*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

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/ YouTube: BWV 100 –  

Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 131  –

 IAus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube –

Zusätzliche Komponisten der Barockzeit:

Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)

„Bey Gott ist mein Heyl“

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/ YouTube: 

Johann Michael Bach (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

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/ YouTube: 

Christoph Graupner (1683 – 1760)

Kantate: „Ach Gott und Herr“

cantate pour soprano, juin 1711
L’ensemble les idées heureuses, Geneviève Soly (dir.), Ingrid Schmithüsen, soprano

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Geschichte MitteldeutschlandAuf eine Sendung möchte ich hinweisen, die im mdr-Fernsehen am 5. März 2013 um 21:15 Uhr ausgestrahlt wird.

„Geschichte Mitteldeutschlands“

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Ob Klavier, Orgel oder Blas- und Streichinstrumente – Johann Philipp Krieger war ein vielseitig talentierter Musiker.

Der am 26. Februar 1649 in Nürnberg geborene Johann Philipp Krieger war das Kind recht wohlhabender Eltern. Sein Vater Hans Krieger, ein Teppichmacher und Garnfärber, und seine Mutter Rosina konnten ihren beiden Söhnen bereits in früher Kindheit musikalischen Unterrichten bieten. Der kleine Johann Philipp muss dabei durch besondere Begabung aufgefallen sein, wenn der zeitgenössische Biograph Doppelmayr ausdrücklich berichtet, dass er das Klavier „schon in dem neundten Jahr seines Alters solches zu vieler Anhörenden Bewunderung gar nett spielen, nächst deme gleich alle Melodien, die man ihm vorsunge, nachzuschlagen, auch sonsten wohlgesetzte Arien von seiner Composition darzustellen, im Stand war“.

In Venedig studierte er bei Johann Rosenmüller Komposition und bei Rovettini Klavier. In Rom nahm Krieger Unterricht bei Abbatini und bei dem bekannten Organisten und Komponisten Bernardo Pasquini in Komposition und Klavier. Besonders der letztgenannte hat ihn stark beeinflusst. Daneben wurde er mit zahlreichen anderen Musikern wie Cavalli, Legrenzi, Ziani, Carissimi und Kirchner bekannt.

Nach kurzen Aufenthalten in Frankfurt und Kassel kam er im November 1677 als Kammermusiker und Kammerorganist an den Hof Herzog Augusts von Sachsen-Weißenfels nach Halle. Da der Herzog Krieger unbedingt an seinem Hof halten wollte, beförderte er ihn bereits nach einem halben Jahr zum Vizekapellmeister. Der Tod des Herzogs veränderte die Anstellung Kriegers erneut. Herzog Johann Adolph I., seit 1680 Nachfolger seines Vaters August, verlegte den Hof nach Weißenfels und ernannte Krieger zum Kapellmeister. In dieser Anstellung konnte er endlich seine künstlerischen Fähigkeiten voll entfalten.

Kurz vor seinem 76. Geburtstag starb Johann Philipp Krieger am 6. Februar 1725 in Weißenfels. Obwohl er als einer der wenigen vor Bach in unermüdlicher Arbeit zur deutschen Musik zurückfand, sie prägte und der Bachschen Kantate unmittelbar den Boden bereitete, ist er heute fast vergessen.

(Textauszüge mdr)

Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger –

Geistliches Werk: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Die dritte der von Bach für diesen Sonntag erhaltenen Kantaten ist

BWV 92 „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ von 1725,

eine neunsätzige Choralkantate, die auf ein Lied von Paul Gerhardt zurückgeht. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerwerken bezieht sich der aus dem Jahr 1647 stammende Text nicht ausdrücklich auf eine der festgesetzten Bibellesungen, sondern ermahnt die Gemeinde, sich Gott mit Herz und Sinn zu ergeben und ihm im Guten und im Bösen zu vertrauen. Das mag die Erklärung sein, warum das einleitende Oboenthemas in Melodieführung und Stimmung der zärtlichen Sopranarie ‚Komm in mein Herzenshaus’ aus BWV 80 ähnlich ist. Die einleitende Choralfantasie ist sorgfältig ausgearbeitet und weist in den drei einander imitierenden tiefen Stimmen heftige Spannungen auf. Spuren der Choralmelodie sucht man in ihr vergeblich, bis man gewahr wird, dass ihr Material aus den Instrumentalritornellen gewonnen ist, die zwischen die Zeilen des Chorals eingefügt sind.

Der zweite Satz ist ein kühnes Experiment, mit dem Bach den Bass seinen eigenen gemessenen Gesang der zweiten Choralstrophe nicht weniger als neunmal durch seine eigenen Anmerkungen in freier rezitativischer Form unterbrechen lässt, während der Continuo den Sinn der Worte tonmalerisch ausdeutet. Das alles hört sich ein bisschen an wie eine Lehrstunde zur Auslegung der Heiligen Schrift: Der Lehrer der Sonntagsschule erklärt geduldig, dass Gott ‚mich nur üben’ will, wenn das Leben mühselig wird, daher auch die beiläufigen Anspielungen auf Jonas und den Walfisch, den uns das unterirdische Grummeln im Continuo identifizieren hilft, und auf Petrus, der ‚stark im Glauben’ ist, was durch das kantige, mit Hilfe von Steigeisen bewerkstelligte Klettern hinauf zum Gipfel (hohes E) zum Ausdruck kommt. Unterdessen teilt Bach seinen Hörern mit, dass die Hauptstrophe des Chorals gleich wieder einsetzen wird, indem er sie jedes Mal kurz vor ihrem Erscheinen in diminuierter Form im Continuo ankündigt (oder gleichzeitig präsentiert). Es besteht die Gefahr, dass der Hörer durch das Übermaß an Informationen erdrückt wird, so wie angesichts jener verwirrenden Verkehrsschilder an Straßenkreuzungen, die Autofahrer blitzschnell entschlüsseln sollen, und die ganze Fülle lässt sich schwer bewältigen.

Dergleichen Probleme sind in der sich anschließenden Tenor-Arie ‚Seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt’ nicht vorhanden. Sie findet Bach in apokalyptischer Stimmung vor. Hier verlagert sich die Tonmalerei auf eine sehr viel größere Leinwand: Die in Rubensmanier kühn dahinfegenden Pinselstriche, die Tiraden in den ersten Violinen (mit weiten Sprüngen und schroffen Rhythmen) im Wechsel mit viernotigen Motiven der beiden mittleren Stimmen und das sich in Gegenrichtung bewegende Continuo setzen eine riesige Energie frei. All das trägt dazu bei, einen Eindruck davon zu vermitteln, ‚wie reißt, wie bricht, wie fällt, was Gottes starker Arm nicht hält’. Das Stück verlangt vom Sänger eine äußerst virtuose Leistung; es ist eindrucksvoll, aber absichtlich unerquicklich.

Die Choralmelodie kehrt, spärlich verziert, im vierten Satz wieder, der Gottes ‚Weisheit und Verstand’ als obersten Hüter der Zeit rühmt (‚Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt, zu tun und auch zu lassen’). Sie wird hier sachlicher vorgetragen als in ähnlichen Modellen, und das legte mir nahe, die hinter dem Instrumentalensemble postierten Altstimmen unisono statt solistisch zu führen. Folglich wird nun der Hintergrund – zwei Oboen d’amore, die in fugiertem Austausch miteinander verkettet sind (ohne dass in fünfundfünfzig Takten eine Stelle vorgesehen wäre, wo sie Atem schöpfen könnten) und zusammen mit dem Continuo eine Art dreistimmige Invention schaffen –zum Vordergrund.

‚Das Brausen von den rauen Winden’ kehrt im sechsten Satz wieder, heraufbeschworen durch den lebhaften Austausch zwischen Cello und Bassist. Bach verwertet hier einen Gedanken aus seiner allerersten Kantate (BWV 150, Nr. 5), in der das gleiche Motiv dazu verwendet wurde, Zedern zu beschreiben, die ‚von den Winden oft viel Ungemach empfinden’. Hier dient der Vergleich dazu, die Botschaft des B-Teils hervorzuheben – wie ‚des Kreuzes Ungestüm schafft bei den Christen Frucht’. (Die in der Bedeutung des Wortes ‚Ungestüm’angelegte ‚Heftigkeit’ bezieht sich, wie ich meine, auch auf die Brutalität eines Todes durch Kreuzigung.) Für mich ist das Bild ‚brausender rauer Winde’, die ‚volle Ähren’ bringen, irritierend. Wind hat für Bauern gewöhnlich die umgekehrte Wirkung: Eines der Dinge, die wir zur Zeit der Ernte fürchten müssen, ist ein unberechenbarer Sturm, der das Getreide flach legt und den möglichen Ertrag vernichtet.

Ein zweites Mal unterbricht nun Bach die Choralstrophe (Nr. 7) mit Kommentaren in rezitativischer Form, die sich von der tiefsten zur höchsten Stimme bewegen. Genau an der Stelle, wo der Choraltext ausgesprochen persönlich wird (‚Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in deine Hände‘) und den Hörer eigentlich einen solistischen Vortrag erwarten ließe (wie in Nr. 2), vertont ihn Bach als vierstimmigen Choral über einer teilweise unabhängigen Continuolinie. Linde Düfte bringt die von Oboe und Streicherpizzicati begleitete pastorale Sopranarie ‚Meinem Hirten bleib ich treu’ (Nr. 8). Wunderbar ist die Doppeldeutigkeit des rhythmischen Akzents: Bach lässt den Hörer eine Folge zweitaktiger Einheiten erwarten, um dann plötzlich vier Takte zu verklammern. Bei ihrem bezaubernden Schluss – ‚Amen: Vater, nimm mich an!’ – sind Unschuld, Vertrauen und Fragilität zur Einheit verschmolzen.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  125  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo Solisten:

Alex Potter  – Altus

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-125/


Icon  Abendprogramm BWV 125 (93.0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 125 –  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Zweiter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“,

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solist: Alex Potter (Altus).

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Konzert in OWL – Das Leipziger Streichquartett spielt mit der Harfenistin Hanna Rabe. – Radio-Fernsehtipps


Hallo Klassikliebhaber!

Hanna Rabe - Harfe

                       Hanna Rabe – Harfe

Ein Konzert zum krönenden Abschluss des Meisterkurses für Laien im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg am Sonntag, den 24. Februar 2013 um 19:30 Uhr im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg.

Fast schon zur Tradition geworden ist der Auftritt des Spitzenensembles

Leipziger Streichquartett (LSQ) im Gräflichen Park in Bad Driburg (OWL).

Stefan Arzberger 1. Violine, / Tilman Brüning 2. Violine, / Ivo Bauer – Viola, Matthias Moosdorf – Violoncello).

Dieses Mal wird das Ensemble noch ergänzt durch die mehrfach ausgezeichnete Harfinistin Hanna Rabe. Auf Einladung der Diotima Gesellschaft und der Musikgesellschaft Bad Driburg wird das auf internationalen Bühnen arbeitende Quartett auch in diesem Jahr einen Meisterkurs für Laien anbieten. Nach drei Tagen intensiver Arbeit folgt dann zum krönenden Abschluss das Konzert.

Die Bielefelderin Hanna Rabe studiert momentan Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Detmold. Der Harfenistin Hanna Rabe ist eine besondere Ehrung zuteil geworden: Die junge Studentin der HfM Detmold aus der Klasse Prof. Godelieve Schrama ist mit dem „Märkischen Stipendium für Musik“ ausgezeichnet worden. Das mit 12.000 € dotierte Stipendium… | Erfahren Sie mehr – www.hfm-detmold.de

Das LSQ hat sich mittlerweile als „bestes deutsches Quartett“ (Gramophone) und zu den bekanntesten und vielseitigsten Ensembles profiliert. Im Oktober 2012 gewann es zum wiederholten Male den Echo-Preis als bestes Ensemble. Um an das READ Festival 01 zu erinnern, spielen dieses Mal die vier Leipziger mit der jungen Harfenistin Hanna Rabe unter anderem ein Quintett von E.T.A. Hoffmann. Was viele nicht wissen: Hoffmann war nicht nur ein Dichter, sondern auch ein Komponist der Romantik. Auch das restliche Programm steht im Zeichen seiner Zeit:

PROGRAMM

N.W. Gade Quartett über „Willkommen und Abschied” von Goethe…
Mendelssohn op.13 „Ist es wahr…?“
Robert Schumann, Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3

E.T.A. Hoffmann Quintett für Harfe und Streichquartett

Franz Schubert, „Willkommen und Abschied“ D 767

MEISTERKURS FÜR LAIEN

So wie in den letzten Jahren wird das LSQ wieder für interessierte Laien einen Meisterkurs im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg anbieten. Nähere Informationen unter www.leipzigquartet.com . 

Interessenten wenden sich bitte an:info(at)leipzigquartet.com

VORVERKAUF

Im Vorverkauf ist der Eintrittspreis 25 € (in der Kat. A) und 20 € (n der Kategorie B). Schüler haben freien Eintritt.

Der Vorverkauf findet an den bekannten Vorverkaufsstellen statt:

● Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596

● Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0

● Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700

● Buchhandlung Halbig, Kamp 5, 33098 Paderborn, Tel.: 05251-22624

Oder schicken Sie ein Email an info(at)diotima-gesellschaft.de

oder Tel. 05253 / 9523700  

Über ein Konzert mit Hanna Rabe – Harfe, wurde ein Artikel bereits von mir verfasst. Nachstehend der Link zum Nachlesen…

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2010/05/02/ung-instrumentalisten-begeisterten-mit-einem-vivaldi-bach-programm-in-detmold/

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Rundfunk: BR-Klassik-PlusInterpretationen im Vergleich

Johann Sebastian Bach | Bild: picture-alliance/dpa

Samstag, 23.02.2013 
21:03 bis 22:30 Uhr

Rundfunk – BR-KLASSIK

Mehr zur Sendung

 Johann Sebastian Bach: Orgelpassacaglia c-Moll, BWV 582

Aufnahmen mit Helmut Walcha, Karl Richter, Marie-Claire Alain, Edward Power Biggs, Simon Preston, Ton Koopman und anderen
Von Matthias Keller

Johann Sebastian Bach: Passacaglia c-Moll BWV 582
Wenngleich sie kein Spätwerk ist, sondern vermutlich zwischen 1706 und 1713 entstanden, gilt sie doch bis heute als „Summa“ der Gattung Passacaglia. Deutlich wahrnehmbar ist der Einfluss der norddeutschen Schule, namentlich Dietrich Buxtehudes, den Bach kurz zuvor in Lübeck besuchte. Das acht-taktige Thema selbst wurde allem Anschein nach vom Christe: Trio en passacaille aus Messe du deuxieme ton des französischen Komponisten André Raison angeregt.
In ihrer insgesamt 21-teiligen Anlage mit einer fast viertelstündigen Spieldauer steht diese Passacaglia absolut singulär da, gekrönt durch eine Fuge (thema fugatum) mit gleich zwei Kontrasubjekten, von denen das erstere aus dem Themenverlauf selbst abgeleitet ist. So einzigartig das Werk selbst ist, so strittig ist nach wie vor der Gestaltungsansatz. Die Varianten reichen vom durchgehenden Organo pleno (Marcon) bis zur großangelegten Crescendoform (Hansjörg Albrecht). In seinem Interpretationsvergleich stellt Matthias Keller unter anderem Aufnahmen von Helmut Walcha, Karl Richter, Marie-Clair Alain, Edward Power Biggs, Simon Preston, Ton Koopman einander gegenüber.

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Bayerisches Fernsehen

Frank Peter Zimmermann

„Mein Weg zu Bach“

Frank Peter Zimmermann (Violine). | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Nightfrog. Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Donnerstag, 21.02.2013 
23:15 bis 00:15 Uhr

Bayerisches Fernsehen

Wiederholung am Sonntag, 24.2.2013 um 10:20 Uhr

Im Jahr 1995 war Frank Peter Zimmermann im Kloster Andechs. Dort spielte der gebürtige Duisburger unter anderem Bachs beeindruckende Partita d-Moll für Violine solo.

Leitfaden ist dabei sowohl das Thema Bach, dem sich der Film von verschiedenen Seiten nähert. Im Zentrum steht ein Konzertmitschnitt mit dem Pianisten Enrico Pace aus dem Kloster Polling mit den Sonaten für Violine und Piano (BWV 1014-1019).
In einem intensiven und berührenden Interview beschreibt Frank Peter Zimmermann seine Auseinandersetzung mit Bach und seiner Musik. Und er erlaubt auch einen Blick auf den Lehrer und Vater Frank Peter Zimmermann, der mit seinem Sohn Serge eine Solo Partita von Bach einstudiert – mit ebenso viel Anspruch wie Humor.

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Aktuelles aus der Klassikszene im Februar 2013


Liebe Klassikfreunde !

Es gibt wieder einiges an Neuigkeiten aus dem Umfeld der Klassik zu berichten…..

Fernsehen im Web..!!

ARTE LIVE WEB weiterhin für über zwei Monate live -  J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

                   ARTE LIVE WEB weiterhin für über zwei Monate live – J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

ARTE LIVE WEB sendet weiterhin für über zwei Monate (bis Ende Mai 2013) von

J.S. Bach

BWV 244 Matthäus-Passion

aus der Residenz in München.

Der Chor des Bayerischen Rundfunks, das renommierte Originalklangorchester „Concerto Köln“ und die Regensburger Domspatzen bringen von J.S. Bach die „Matthäus-Passion“ BWV 244 unter der Leitung von Peter Dijkstra im Münchner Herkulessaal zur Aufführung.

Die Solisten sind Julian Prégardien (Evangelist) und Maximilian Schmitt, Tenor, Karina Gauvin, Sopran, Gerhild Romberger, Mezzosopran, Michael Nagy (Arien/Pilatus) und Karl-Magnus Fredriksson (Christus) Bariton.

Link:  http://liveweb.arte.tv/de/video/Matthaeuspassion_Muenchen/

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Fernsehen BR alpha-Forum 

BR alpha Forum im Gespräch der Leiter vom Tölzer Knabenchor

Sendung vom 18.2.2013, 21.00 Uhr

Prof. Gerhard Schmidt-Gaden Chorleiter,

Gründer Tölzer Knabenchor im Gespräch mit Dr. Wolf-Dieter Peter:

Prof. Gerhard Schmidt-Gaden war in den 50er Jahren in Leipzig zur Ausbildung beim Thomaskantor Kurt Thomas.

Ein Kurzauszug vom Gespräch:

Bei uns ist anders, dass die Kinder alle Solisten sind. Wir haben daher eine relativ kleine Besetzung, sonst würde das nicht mehr homogen klingen. Und wir haben die historische Besetzung nachgeahmt, die in den Zeiten von Bach bis Mozart üblich gewesen ist.

………Stattdessen haben die Tölzer eben diese kleine Besetzung, wie sie früher üblich gewesen ist. Ich glaube, Bach hat damals ja sogar darum gestritten, noch einen vierten Sänger zu bekommen…… 

Diese Sendung ist in der BR alpha-Mediathek weiterhin aufrufbar und möchte dieses Zeitdokument allen Chorfreunden sehr empfehlen…

Link: http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bc=_190089373&bccode=bra

oder   >> h i e r <<

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Radio – TV

BBC Classical-music.com

BBC Classical-music.com – Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

John Eliot Gardiner

BBC3 & BBC TWO

On 15 March Radio 3 will mark Red Nose Day with Baroque Around the Clock, a day of Baroque-themed comedy and music for Comic Relief including ‘Beastly Baroque’ sketches taking a wry look at the composers of the period.

BBC Two also joins in with a 90-minute documentary on Bach, presented by Sir John Eliot Gardiner.

The renowned early music conductor will also curate a Bach Marathon at the Royal Albert Hall on 1 April 2013 including performances and talks, all of which will be broadcast on Radio 3. Gardiner is on the cover of the March issue ofBBC Music Magazine (on sale 13 February) – he talks exclusively to Tom Service.

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Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die nachstehende Sendung von BBC TWO zu Ostern in Deutschland nicht zu empfangen sein wird.

BBC Two bringt einen 90-minütigen Dokumentarfilm über J.S. Bach, von Sir John Eliot Gardiner vorgestellt. Ein 90 – Minuten TV Dokumentarfilm – „The Genius of Bach“ die Ausstrahlung im BBC TWO am Ostersamstag 31. März 2013.

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Literatur:

Dero berühmbter Chor“ Die Leipziger Thomasschule !

Dero berühmbter Chor“ Die Leipziger Thomasschule !

Buchveröffentlichung von Michael Maul:

„Dero berühmbter Chor“

Die Thomaskantoren des 17. und 18. Jahrhunderts gehörten zu den bedeutendsten Komponisten ihrer Zeit.

Aber was zog diese herausragenden Künstler – allen voran den Köthener Kapellmeister Johann Sebastian Bach – in eine städtische Knabenschule und spornte sie an, hier auf höchstem Niveau kontinuierlich neues Repertoire zu schaffen, das die protestantische Kirchenmusik in ganz Deutschland prägen sollte?

Was machte die Strahlkraft der Schule aus, deren „berühmbter Chor“ schon 1648 von Heinrich Schütz als einzigartig gerühmt wurde und die im ausgehenden 18. Jahrhundert als der Inbegriff eines „wahren musikalischen Conservatoriums“ galt?

Michael Maul ergründet auf der Basis umfangreicher Quellenstudien und zahlreicher neuer Dokumentenfunde die Entwicklung des Phänomens Thomasschule. Und er zeigt in anschaulichen Porträts, wie die einzelnen Thomaskantoren, aber auch kunstsinnige Rektoren und Mäzene die beispiellose musikalische Erfolgsgeschichte der Institution stetig fortschrieben – und damit den Grundstein für die bis heute ungebrochene Tradition des Thomanerchors legten.

Über den Autor:
Michael Maul, geb. 1978. Studium der Musikwissenschaft, Journalistik und Betriebswirtschaftslehre. Seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bach-Archiv Leipzig, Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts.

Link zum Buch >>  h i e r  <<

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CD-Veröffentlichungen

DGG_ARCHIV_Aufnahmen Bach_Kantaten GardinerDGG-ARCHIV-Aufnahmen

Bach-Kantaten, Messen von

J.E. Gardiner als 30 CD-Box zu einem günstigen Preis ab 20. März 2013 im Angebot.

Der erfolgreichste Interpret der historischen Aufführungspraxis und unermüdliche Entdecker neuer musikalischer Welten, John Eliot Gardiner, feiert im April 2013 seinen 70. Geburtstag mit der Deutschen Grammophon.

Gardiner und die DG verbinden über 20 Jahre einer einzigartigen Zusammenarbeit.
Gardiner selbst hat diese Zusammenstellung seiner wichtigsten Aufnahmen ausgewählt, die jetzt in einer streng limitierten 30 CD-Box erscheint.

Wahrhaft großartige Aufnahmen der Label DG, Archiv Produktion & Philips von Monteverdi, Bach und Händel über Verdi bis Strawinski.

Die Aufnahmen beginnen in den späten 1970er Jahre und bieten einen einzigartigen Überblick über Gardiners gesamte Karriere, seinen Pioniergeist und seine innovative Interpretationen. Gleichzeitig lassen sich zentrale Werke aus Barock, Klassik und Romantik in mustergültigen Referenz-Aufnahmen erleben.

John Eliot Gardiner, der mit mehr Grammophone Preisen als jeder andere lebende Musiker ausgezeichnet wurde, feiert seinen 70. Geburtstag und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Immer wieder begeistert er uns mit Interpretationen, die bekannte Werke in vollkommen neuem Licht erscheinen lassen.

Alle Alben erscheinen mit den originalen Covern. Das über 100-seitige Booklet-Buch enthält u.a. ein ausführliches Interview, das Jonathan Freeman-Attwood, Chef Royal Academy of Music in London, mit Gardiner exklusiv für diese Box führte.

Preis: 62,99 EURO

Bestellung der 30 CD-Box  >>  h i e r  <<

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CD – Prof. Gerhard Weinberger

Johann Sebastian Bach – Carl Philipp Emanuel Bach – Heinrich Nikolaus Gerber

Die Johann-Patroclus-Möller-Orgel in der ehemaligen Benediktiner-Abteikirche Marienmünster (NRW) wurde 1736–38 von Johann Patroclus Möller errichtet. In über zweijähriger aufwendiger Arbeit konnte sie nun nach besten Erkenntnissen und umfangreichen Analysen auf einen ursprünglichen Stand ‚zurückrestauriert‘ werden, und so im November 2012 mit einem festlichen Konzert erstmals wieder erklingen.

CD-Cover: Die Johann Patroclus Möller Orgel Abtei Marienmünster. Einspielung Gerhard Weinberger

  CD-Cover: Die Johann Patroclus Möller Orgel Abtei Marienmünster.                                                                                 Einspielung Gerhard Weinberger

Mit der vorliegenden Einspielung von Prof. Gerhard Weinberger, einem langjährigen Kenner dieser Orgel, wird die erste CD bei TYXart/Chromart Classics in der restaurierten Version veröffentlicht.

Zwei große freie Werke von Johann Sebastian Bach bilden den Rahmen dieser Aufnahme: Die Toccata und Fuge in d-Moll (‚Dorische‘) BWV 538, und die bekannte Passacaglia c-Moll BWV 582. 

Ein teils für Orgel bearbeitetes Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Heinrich Nicolaus Gerber stellt die umfassenden Möglichkeiten und ebenso die beeindruckende Klangfülle dieses Instruments vor – mit nun 42+2 Registern auf drei Manualen + Pedal und insgesamt 2.748 Pfeifen – von Weinberger mit musikalisch großartiger Finesse gespielt!

CD-Programm: 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata et Fuga d-Moll („Dorische“) BWV 538
Sinfonia F-Dur nach BWV 156/1 und 1056/2

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Duetto D-Dur für zwei Flöten (Mäßig geschwind)
Duetto C-Dur für zwei Clarinetten (Adagio e sostenuto – Allegro)

Heinrich Nikolaus Gerber (1702 – 1775)
Inventio G-Dur à 2 Clav. et Pedal
Inventio C-Dur à 2 Clav. et Pedal

Johann Sebastian Bach
Trio C-Dur nach BWV 1014/3
Concerto d-Moll BWV 974 nach dem Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und Basso continuo von Alessandro Marcello:
Andante – Adagio – Presto

J.S. Bach Choralbearbeitungen:

Nun komm, der Heiden Heiland à 2 claviers et pédale BWV 659
Wachet auf, ruft uns die Stimme à 2 Clav. et Pedal BWV 645
Valet will ich dir geben à 2 Clav. et Pedal nach BWV 95/3
Ich bitte dich, Herr Jesu Christ à 2 Clav. et Pedal nach BWV 166/3
Ach, wie hungert mein Gemüthe à 2 Clav. et Pedal nach BWV 180/3 3
Passacaglia c-Moll BWV 582

Album-Erstveröffentlichung!

Eine CD-Bestellung  >>  h i e r  <<

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DVD Thomaner

J.S. Bach – BWV 244  Matthäus Passion

Thomanerchor, Gewandhausorchester Leipzig & Georg Christoph Biller von accentusmusic

Video-Ausschnitt YouTube

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Accentus Musik Doppel-DVD und Blu-ray:

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Thomaskantor Georg Christoph Biller

Christina Landshamer (Sopran)
Stefan Kahle (Alt)

Wolfram Lattke (Tenor)
Martin Lattke (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Gotthold Schwarz (Bass)

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Nicht nur berühmt durch seinen prominenten Kantor Johann Sebastian Bach feiert der renommierte Thomanerchor Leipzig sein 800. Jubiläum mit einem außerge­wöhnlichen Konzert: die fulminante Aufführung der Matthäus-Passion. DerGuardian lobte „diese gesangliche Harmonie, durchwoben von einer Transzen­denz, wie sie nur durch das tägliche Zusammenleben und Zusammenarbeiten erreicht wer­den kann.“ Mit diesem Titel ist Accentus Music ein Solitär in der Geschichte Bach‘scher Mu­sikaufzeichnungen gelungen. Denn es ist die einzige audiovisuelle Veröffentlichung der Matthäus-Passion, die durch den Chor, für den sie geschrie­ben wurde, inter­pretiert und zudem an der Wirkungs- und Grabesstätte des Kom­ponisten, der Thomaskirche Leipzig, aufgeführt wurde.

Zur DVD-Bestellung (2 DVD)  >>  h i e r  <<

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Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Invokavit“


Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz)

 Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz) —>  Zur größeren Ansicht in das Bild  klicken…!!

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.02.2013 begehen wir den Sonntag Invokavit.

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erläsung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Wochenlied: 

“Ach bleib mit deiner Gnade“ (EG 347)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit“ – Musik in Leipzig entfällt für diesen Sonntag.

Kantaten für den SonntagSeptuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 227 – Motette “Jesu, meine Freude“

Ensemble Amarcord; Lautten Compagney,

Leitung: Wolfgang Katschner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Balthasar-Neumann-Chor mit Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Malin Hartelius, Sopran
William Towers, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir, London
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Hermann Schein:

„Gott, sei mir gnädig“

Hartmut Becker (Violoncello)

Daniel Beilschmidt (Orgel)

Kammerchor Josquin des Préz

Leitung: Ludwig Böhme

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Willy Burkhard:

Die Versuchung Jesu„,

Kantate für Bass und Orgel op. 44

Gotthold Schwarz, Bariton; Almuth Reuther, Orgel

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 51  „Jauchzet Gott in allen Landen“

Dominique Labelle, Sopran; Joshua Cohen, Trompete;

Barock-Ensemble: Daniel Stepner

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Videos mit Bach-Kantaten

Sonntag – Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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/ YouTube: BWV 84 –  

Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: Monica Huggett )

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/ YouTube: BWV 92  –

 Ich hab in Gottes Herz und Sinn –  (Interpret: Gustav Leonhardt)

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In Memoriam Karl Richter gestorben am 15.2.1981 in München.

/ YouTube BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

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/ YouTube: BWV 144 –  

Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: SDG )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger – 

Einsamkeit, du Qual der Herzen

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Das bezaubernde fünfsätzige Werk

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

für Sopran solo, Oboe und Streicher trägt ausdrücklich den Titel ‚Kantate’ (was in Bachs geistlichem Werk sehr ungewöhnlich ist) und wurde sehr wahrscheinlich am 9. Februar 1727 uraufgeführt. Das Libretto stammt von einem anonymen Textdichter, enthält jedoch Bezüge zu einem früheren Text, den Erdmann Neumeister für Telemanns Eisenacher Zyklus geliefert hatte, sowie einem anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Text, den Picander 1728 veröffentlichen würde. Der aktuell zu vertonende Text, der auf Bachs Schreibtisch lag, basiert ebenfalls auf dem Gleichnis vom Weinberg, auch wenn diesmal nicht von den missgestimmten Arbeitern die Rede ist, sondern von ‚meinem Glücke, das mir der liebe Gott beschert’. Das Tagesevangelium aus Matthäus kommt zu dem Schluss: ‚Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt’, und das bedeutet, dass der Arbeitsvertrag Gültigkeit hat, ohne Rücksicht darauf, ob für den Lohnempfänger andere Verträge vorteilhafter wären.

Da Bach während seines gesamten Schaffens ständig darauf bedacht war, für eine Arbeit nicht unangemessen entlohnt zu werden, bevor er einen neuen Vertrag annahm, dürfte die Moral dieses Kantatentextes für ihn recht hart zu schlucken gewesen sein. ‚Vergnügt mit meinem Glücke’ zu sein, das ist die eine Sache – ein kleines bisschen mehr als gehorsam‚ seines Amtes zu walten’ (wie in dem Calov-Zitat, das er unterstrichen hat). Doch Neumeister und Picander gehen beide einen Schritt weiter, wenn sie davon reden, zufrieden oder ‚vergnügt mit meinem Stande’ zu sein, ‚in welchen mich mein Gott gesetzt’ oder ‚den mir der liebe Gott beschert’. War Bach zufrieden mit dem ‚Stande’, in dem er sich in Leipzig befand? Alles, was wir über seine mühselige Tätigkeit als Kantor herausfinden können, deutet auf einen ständigen inneren Kampf hin zwischen dem Wunsch, einerseits seine Arbeit unter dem Einsatz aller Kräfte zu erledigen (Gott zur Ehre und seinem Nächsten zum Nutze, wie er es ausgedrückt hätte) und andererseits mit seinem Leben ‚fast in stetem Verdruss, Neid und Verfolgung’ (wie er es in einem Brief an einen Freund schilderte) zurechtzukommen.

War es also Bach, der diese Textänderung veranlasst hatte? Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Doch selbst wenn wir angesichts dieser Verlagerung der Betonung in der langen Arie in e-moll, mit der das Werk beginnt, eine unmissverständliche Schilderung des Gleichmuts und der Gelassenheit gewärtigen, so würde das nicht einfach zu all dem im Widerspruch stehen, was wir aus seiner Situation in Leipzig schließen könnten, sondern es würde auch der Ambivalenz und Komplexität der Musik – besonders seiner Musik – und ihrer Fähigkeit, Stimmungen nuanciert zu schildern, nicht gerecht werden. Zufriedenheit ist wohl eher eine statische Gemütsverfassung, während Bachs Musik hier auf etwas Dynamisches, Wechselhaftes hindeutet. Die reich verzierte Verflechtung von Singstimme und Oboe, die Vielzahl schwungvoller punktierter Rhythmen und ausdrucksvoller Synkopierungen, die Weise, wie das Eingangsritornell in unterschiedlicher Gestalt wiederkehrt, während die Sopranstimme mit neuen Motiven aufwartet – all das trägt zu dem Zauber dieser Musik und ihren schwer zu fassenden Stimmungen bei. Wehmütig, resigniert, vielleicht gar elegisch?

Dank ihrer guten Laune ist die zweite Arie (‚Ich esse mit Freuden mein weniges Brot’), für Oboe solo, Violine und Continuo, reizvoll auf eine weit weniger anspruchsvolle Art. Mit ihrem Sextensprung aufwärts gerät sie unwillkürlich in die Nähe von Galateas Arie ‚As when the dove’ aus Händels Masque Acis and Galatea. Das folgende, von Streichern begleitete Rezitativ (Nr. 4) führt die Kantate zurück in die Nähe des Mollbereichs, spiegelt die im Text angelegten leisen Todesahnungen und liefert einen perfekten Übergang zu dem abschließenden Choral: die zwölfte Strophe eines geistlichen Liedes von Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt zu Georg Neumarks unvergesslicher Melodie. Er trägt den Vermerk a soprano solo e a 3 ripieni, und das bedeutet, dass keiner der vier Vokalparts instrumental verdoppelt werden sollte. Wir haben ihn also a cappella und recht ruhig gesungen. ‚Ich leb indes in dir vergnüget / und sterb ohn alle Kümmernis’. Ich fand ihn sehr bewegend.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Kantate BWV 84 für den Sonntag: Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten:

Gerlinde Sämann , Sopran

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-84/


Symbol Abendprogramm BWV 84 (648,9 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 84 –  3. Satz – Alt-Arie  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot

Im Video zu sehen:

Solistin: Gerlinde Sämann) singt aus der Kantate BWV 84 den

3. Satz – Alt-Arie:  Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bachfest 2013 unter dem Motto „Vita Christi“ zum Nachhören und Sehen vom Bach-Archiv auf YouTube


1. Gesprächsrunde Bachfest 2013 "VITA CHRISTI" Bach Archiv Leipzig

                                     1. Gesprächsrunde Bachfest 2013 „VITA CHRISTI“ Bach Archiv Leipzig

News vom Bach-Archiv Leipzig:

für alle, die am 25. Januar 2013 nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto „Vita Christi“ zum Nachhören und Sehen.

Die Gesprächsreihe wird am 24. Februar 2013, um 16.30 Uhr im Bach-Museum Leipzig fortgesetzt. Als Gäste begrüßen wir dann den Leipziger Universitätsmusikdirektor David Timm und Professor Ulrich Konrad aus Würzburg.

In der 1. Gesprächsrunde vom 25.1.2013 Bachfest Leipzig 2013: Die »Vita Christi« in

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

Hier das Video:

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Eine sehr informative und inhaltsreiche Gesprächsrunde die ich allen Bach-Freunden(innen) ans Herz legen möchte.

Gruß

Volker

Einhundert Jahre Lambarene – In Memoriam: Albert Schweitzer-Jahr 2013 mit Historischen Orgel-Konzerten


Albert Schweitzer (1875-1965)

Albert Schweitzer (1875-1965)

Liebe Orgelfreunde(innen),

unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit

finden im Kalenderjahr 2013 zahlreiche historische Orgel-Konzerte statt aus Anlass zum 100-jährigen Spital-Bestehen von Lambaréné (Gabun, Zentral-Afrika), welches von Albert Schweitzer 1913 als Spital in Lambaréné gegründet worden ist.

Das Jubiläum des Lambaréné-Spitals wurde in 2013 zu einem Albert-Schweitzer-Jahr 2013 der Kirchen- und Orgelmusik ausgerufen. Fast 200 musikalische Andachten, Orgelkonzerte, Gottesdienste und Meditationen finden im Kalenderjahr 2013 in Europa statt. In allen beteiligten Kirchen hatte der spätere Friedensnobelpreisträger (1875-1965) selber öffentlich konzertiert. Die eingehenden Spenden innerhalb der Konzerte gehen an die Albert-Schweitzer-Lambaréné-Stiftung.

Die Sanierungskosten des 1913 von Schweitzer gegründeten Spitals werden auf bis zu fünf Millionen Euro geschätzt. 90 Prozent davon sind nach Angaben des Deutschen Hilfsvereins Albert-Schweitzer-Spital Lambarene noch nicht gedeckt. Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main ist Initiator des Schweitzer-Jahres, das auch das Anliegen des Arztes und Theologen verstärkt wieder in die öffentliche Aufmerksamkeit rücken soll.

Als Theologe, Philosoph sowie als Orgel- und Musikforscher verfasste Albert Schweitzer wegweisende wissenschaftliche Werke. Angesprochen und berührt hat Albert Schweitzer die Menschen ganz ohne Worte als Organist über die Musik von Johann Sebastian Bach.

Albert Schweitzer’s Orgellehrer Charles-Marie Widor regte ein Buch über Johann Sebastian Bach an, durch das die französische Orgelwelt stärker mit der für Bach grundlegenden protestantischen Kirchenmusik und ihrem Wortbezug vertraut gemacht werden sollte (J. S. Bach, le musicien-poète. Paris u. Leipzig 1905). Widor selbst, Schweitzer freundschaftlich zugetan, verfasste dazu das Vorwort. Er riet auch zu einer deutschen Fassung, woraus durch völlige Neubearbeitung Schweitzers große Bach-Monographie (Johann Sebastian Bach. Leipzig 1908) entstand, ebenfalls mit einem Vorwort Widors versehen. Während die biographischen Details und die Datierung insbesondere der Kantaten inzwischen durch die Bachforschung weitgehend überholt beziehungsweise erweitert worden sind, ist die Bach-Monographie in musikästhetischer Hinsicht nach wie vor ein Standardwerk von großer geistes- und wissenschaftsgeschichtlicher Bedeutung.

Lambaréné-Spital in Gabun, Zentral-Afrika

            100 Jahre „Lambaréné-Spital“ in Gabun, Zentral-Afrika. Gegründet 1913 von Albert Schweitzer.

Auf der Orgel zu predigen, war Albert Schweizers erklärtes Ziel. Lassen wir uns ansprechen von der Musik und von den Texten und Gedanken Albert Schweitzers……..

Eine Aussage von Albert Schweitzer:

„Für Bach verhallen die Klänge nicht, sondern steigen als ein unaussprechliches Loben zu Gott empor. In dem Thomaskantor redet einer der größten Mystiker, die es je gegeben hat, zu den Menschen und führt sie aus dem Lärm in die Stille.“

Umfassende Angaben / Termine zu den Albert Schweitzer-Veranstaltungen in 2013

 >>  h i e r  <<

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Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Innerhalb des Albert-Schweitzer-Jubiläumsjahres 2013 fanden zwei beeindruckende Orgelveranstaltungen in OWL – (Ostwestfalen-Lippe) statt, die wir mit Freunden besucht haben und möchte unsere Eindrücke in einem Bericht dazu wiedergeben.

Leider enthielt sich die örtliche Presse mit einer entsprechenden Rezension zu diesen großartigen Konzerten.

Beckerath-Orgel Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Die große Beckerath-Orgel  von 1965 Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Unser erster Besuch galt der Veranstaltung in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld am 19. Januar 2013 das im Rahmen der „Albert Schweitzer-Tage 2013“  stattgefunden hatte. Die eingehenden Spenden in den Konzerten gehen an die Albert Schweitzer-Stiftung Lambaréné.

Dieses Benefizkonzert wurde von Prof. Daniel Maurer, Straßburg, Titularorganist an St. Thomas und St. Guillaume, durchgeführt. Alle Vortragenden dieser Konzerte verzichten auf ein Honorar und stellen es der Albert Schweizer-Stiftung (für Lambaréné) selbstlos zur Verfügung.

Zu einer vergrößerten Ansicht bitte in die Bilder klicken !

Albert Schweitzer persönlich gastierte zu zwei Orgel-Konzerten in den 20er Jahren in Bielefeld. Schweitzer gab als Bach-Orgel-Sachverständiger Konzeption und Dispositions-Hinweise zum Neuaufbau der Chor-Orgel  – „Kleine Beckeradt-Orgel“  von 1954 – in der Bielefelder Altstädter Nicolaikirche.

Chor-Orgel - Kleine Beckerath-Orgel Altstädter Nicolaikirche Bielefeld von 1954

Chor-Orgel – Kleine Beckerath-Orgel Altstädter Nicolaikirche Bielefeld von 1954

Die Orgel-Werke und drei Lesungen mit Texten von Albert Schweitzer innerhalb der stattfindenden Lesungs-Pausen ergaben einen gelungen  Rahmen innerhalb des Konzertes. Diese Form wurde von Albert Schweitzer in seinen Orgel-Konzerten gerne praktiziert, um dem Hörer nach erklingen der Orgelwerke eine geistlge Vertiefung des Gehörten zu verinnerlichen.

Als ein kongenialer Partner an der großen Beckerath-Orgel fungierte ein Orgelvirtouse der Extra-Klasse aus Frankreich. Prof. Daniel Maurer erwies sich als ein großartiger Bach-Kenner und machte den Orgelabend zu einem wahren Kunstgenuss.

Toccata und Fuge in d-Moll – (BWV 565) ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Es wird traditionell Johann Sebastian Bach zugeschrieben, auch wenn dessen Autorschaft gelegentlich angezweifelt wurde. Sehr klar und verbindlich ist Maurers Bach-Exegese im BWV 565 zu spüren. Feurig, fast improvisatorisch klingen die Passagen. Kaum je hat man bei der Passacaglia, die hier gleichsam im Mezzoforte anhebt, die Präsenz des Themas intensiver wahrgenommen. Es wurde zu einem Kunstgenuss, diese sehr bekannte Orgel-Literatur einmal so interpretiert zu hören.

Besonders herausstellen möchte ich noch die Transkription von Daniel Maurer „Choral: Meine Seele erhebet den Herrn“ aus den sechs Schübler-Chorälen, BWV 648 und dem Magnificat“ , BWV 243. Das ging ans Herz, die Registrierung und Innigkeit dieser – Maurer-Eigen-Transkription gelang ihm grandios. Kein Räuspern und Husten fand mehr statt, alles lauschte gebannt dem Vortragenden und der Besucher wurde in eine andere Welt entrückt die mit der Wirklichkeit nichts mehr gemein hatte.

Mir vielen spontan Schweizers Worte ein:

In dem Thomaskantor redet einer der größten Mystiker, die es je gegeben hat, zu den Menschen und führt sie aus dem Lärm in die Stille.“

Ein rasender Schlussapplaus der Besucher dankte einem grandiosen Organisten, der sich nur mit einer Händel-Zugabe in die kalte Nacht verabschieden konnte….

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50. Haller Bach-Tage

St. Johanniskirche Halle (Westf.)

St. Johanniskirche Halle (Westf.)

Der nächste Weg auf „Albert Schweitzers Spuren“ führte uns am 2. Februar 2013 in die St. Johanniskirche, nach Halle (Westfalen) zum 50. Haller-Bachfest: 

„TE DEUM LAUDAMUS – Danke und Lob“

Halle in Westfalen gehört nicht eben zu den großen Kulturmetropolen dieser Welt. Aber, einmal im Jahr blickt die Musikwelt dennoch beneidenswert auf das 21.000-Einwohner-Städtchen in der Nähe von Bielefeld so bezaubernd am Teutoburger Wald gelegen. Der Grund: die Haller Bachtage.

WDR3 zum Nachhören Sendung vom 31.01.2013

>> anklicken >>  50 Jahre Haller Bachtage (31.01.2013) [WDR 3 TonArt]

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Heintz-Orgel in St. Johannis Halle (Westf.)

Heintz-Orgel in St. Johannis Halle (Westf.)

HISTORISCHES ORGELKONZERT
Samstag, 2. Februar 2013
18:00 Uhr
St. Johanniskirche, Halle Westfalen

Albert Schweitzer in St.Katharinen
am 28. Oktober 1928
Prof. Martin Lücker (Frankfurt am Main), Orgel

In diesem Historischen Orgelkonzert spielte

Prof. Martin Lücker aus Frankfurt, gebürtig aus OWL

das Programm des Konzertes nach, das Albert Schweitzer am 28.Oktober 1928 in der Evang.St.Katharinenkirche in Frankfurt am Main gab. Ab den 20er Jahren hatten ausgedehnte Konzertreisen Albert Schweitzer in viele europäische Städte geführt; für drei von seinen insgesamt sieben Frankfurter Konzerten kam er in die St.Katharinenkirche: am 28. Oktober und 1. November 1928, dann noch einmal am 19. April 1932. In Scharen lauschten die Menschen seinem Spiel, denn sie erwarteten nicht allein einen hervorragenden Orgelspieler zu hören, sondern wollten auch den Mann erleben können, der als Urwald-Doktor zum Symbol gelebter Nächstenliebe geworden war. 

Original-Programm von 1928 - Erstes Orgelkonzert in Frankfurt von Albert Schweitzer

Original-Programm von 1928 – Erstes Orgelkonzert in Frankfurt von Albert Schweitzer. – Wiederholung am 02.02.2013 in St. Johannis Halle (Westf.)

 Zwar wollte Schweitzer mit seinen Konzerten zunächst einmal Geld für sein Spital in Lambarene einspielen, doch über den guten Zweck hinaus verstand er sein Konzertieren als künstlerische Mission an ein breites Publikum, wie der Aufbau seines Konzertprogramms zeigt. Mit Bachs wohl berühmtestem Orgelwerk, der Toccata und Fuge d-moll BWV 565, eröffnet Schweitzer den Abend. Dann folgen vier Choralbearbeitungen, mit denen er sozusagen ein kleines Leben Jesu vorstellt: Advent, Weihnachten, Passion, Abendmahl. (Mit seiner Geschichte der Leben-Jesu-Forschung hatte Schweitzer bald nach der Jahrhundertwende ein wichtigen Beitrag zu einer zentralen Disziplin der evangelischen Theologie geleistet.)

Stets bat Schweitzer einen orstansässigen Chor, zu den erklingenden Choralvorspielen die passenden Bach’schen Choralsätze zu singen, damit deutlich wird, wie nah am Text Bach komponiert. Doch warum platziert Schweitzer zwischen die Choralvorspiele die Fuge A-Dur BWV 536? Ein Blick in Schweitzers Bach-Biographie lehrt: Das Thema dieser Fuge leitet sich ab aus der Kantate BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn!“ Mit Präludium und Fuge h-moll BWV 544 setzt Schweitzer den Höhepunkt der Bach-Gruppe, aber für den Schluss des Konzertes wählt er die 6.Orgelsonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Vater unser im Himmelreich) und endet nicht mit triumphaler virtuoser Geste, sondern ganz verinnerlicht.

Das einzigartige Erlebnis, das Schweitzers Konzerte seinerzeit bedeutet haben müssen, lässt sich nicht rekonstruieren, aber durch das Nachspielen dieses Historischen Orgelkonzertes soll ein Mensch geehrt werden, der Musik, Theologie und Humanität auf beispielhafte Weise verbinden durfte.

(Textangaben Programm Haller Bachtage)

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Für dieses „Historische-Konzert“ von Albert Schweitzer zum Nachspielen von 1928 steht in St. Johannis in Halle (Westf.) die großartige Heintz-Orgel von 1992 zur Verfügung.

Heintz-Orgel von 1992 in St. Johannis Halle Westf.

                                  Heintz-Orgel von 1992 in St. Johannis Halle Westf.

Kurz-Angaben zu der Heintz-Orgel:

Gebaut hat die Orgel die Firma Georges Heintz aus Schiltach im Schwarzwald im elsässischen Stil nach Andreas SilbermannJede Orgel bekommt ihre unverwechselbare äußere Gestalt (Prospekt) und ihr charakteristisches Klangbild (Disposition).

Der Prospekt wurde von Burkhard Goethe entworfen. Die Disposition stammt von KMD Martin Rieker, Georges Heintz (Orgelbau) und Dr. Helmut Fleinghaus. (Dozent HfK Herford) 15 m³ Eichenholz, geschlagen im Kraichgau, 1.200 kg Zinn und 1.500 kg Blei wurden für die Orgel verarbeitet. Insgesamt besitzt sie 2.198 Pfeifen aus Holz und Metall. Die längste Pfeife (Holz) ist 5,10 m lang; die kürzeste (Metall) ist 19 mm lang. 

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Ein Kurz-Ausschnitt als Video von der Heintz-Orgel in St. Johannis, Halle

Link: https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2011/02/84-haller-bachtage-halle-westfalen.mov

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Ausverkauft ist das Konzert nicht. Aber mehr als 250 Musikfreunde sind in die St. Johanniskirche nach Halle gekommen, wo die Organisatoren zwar nicht die Kirchenbänke verrücken können, aber doch die Bestuhlung seitlich am Altarraum auf die Orgel ausgerichtet haben. Wir setzten uns im Mittelgang auf die erste seitliche Stuhlreihe in der Hoffnung, alles gediegen mitzubekommen. Bei der wörtlichen Einleitung zum „Historischen Programm von 1928“ durch Martin Lücker verstanden wir trotz der Nähe zu ihm kein Wort, die Lautsprecher waren auf den Kirchenraum (Mittelschiff) ausgerichtet und das Seitenschiff blieb unbeschallt ein absoluter Fauxpas des Veranstalters hier müsste unbedingt Abhilfe geschaffen werden oder die Stuhlreihen entfallen in Zukunft….!!

Für das eigentliche Orgel-Konzert erwiesen sich die Plätze als gut geeignet. Mit  der Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 von Johann Sebastian Bach, das wohl bekannteste Orgelwerk des Komponisten. begann das „Historische-Konzert von 1928“. Martin Lücker bot eine in sich stimmige Interpretation die zu gefallen wusste. Im Unterbewusstsein war mir noch die grandiose Wiedergabe in Bielefeld von Daniel Maurer im Gedächtnis haften geblieben, die unzweifelhaft etwas Einmaliges gewesen war.

Fantastisch erklangen im Anschluss die vier Choral-Vorspiele von J.S. Bach. Hier spürte man es recht deutlich, das war die Welt, wo sich der Organist zuhause fühlt. Wunderschön registriert in ruhiger Manier gespielt, war es ein Hochgenuss, Lücker in seinem innigen Vortrag zu folgen. Als ein zusätzlich bewegender Moment erwiesen sich die gesungenen Choräle zur Verinnerlichung des zuvor Gehörten. Das war ganz im Sinne von Albert Schweitzer und wurde von dem prächtig singenden Chor großartig umgesetzt. Diese Ausführungsform habe ich in einem Orgel-Konzert noch nie erleben dürfen und würde den zukünftigen Aufführenden sehr ans Herz legen, diese Idee von Schweitzer wieder aufleben zu lassen.

Mit Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 stand ein weiteres Orgelwerk von Bach auf dem Programm, ehe Felix Mendelssohn-Bartholdys Sonate d-Moll op. 65, Nr 6 den Abschluss bildete. Diesem Werk wurde Lücker ebenso gerecht wie der Musik Bachs. Es strahlt eine große Spiritualität aus, die der Organist wunderbar interpretierte. Sowohl Martin Lücker als auch das Vokalensemble boten eine hervorragende Gesamt-Leistung an diesem außergewöhnlichen Konzert-Abend.

Gerne wären wir dem 50. Haller Bachfest weiter gefolgt, German-Brass, Dorothee Mields, Knabenchor Hannover u,v,a, Interpreten geben sich in Halle die Klinke in die Hand aber der Zuspruch ist so immens, das an Karten so gut wie nicht mehr heranzukommen ist.

Ein Historisches Video mit Albert Schweitzer an der Orgel:

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Grüße

Volker

Die Matthäus-Passion am 16.2.2013 im Live-Stream des BR und ARTE-Live Web


Hallo Bachfreunde(innen) !

st_matthew_passion_bwv_244_in_full_score Im Radio und Fernsehen zu empfangen am:

Samstag, 16. Februar 2013, 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion“ BWV 244

München, Herkulessaal der Residenz
Konzerteinführung: 19.00 Uhr

Live-Stream auf br-klassik.de und auf ARTE Live Web!

Sonntag, 17. Februar 2013, 17:00 Uhr

Zusatzkonzert wegen großer Nachfrage!
Werk:

Johann Sebastian Bach

„Matthäus-Passion“ BWV 244

für Soli, Knabenchor, Doppelchor
und Doppelorchester,

Mitwirkende:

Karina Gauvin, Sopran
Gerhild Romberger, Mezzosopran
Maximilian Schmitt, Tenor (Arien)
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Michael Nagy, Bariton (Arien/Pilatus)
Karl-Magnus Fredriksson, Bariton (Christus)
Regensburger Domspatzen

Chor des Bayerischen Rundfunks

Concerto Köln

Dirigent:
Peter Dijkstra

Das Konzert am 16. Februar kann als Live-Stream auf br-klassik.de und auf ARTE Live Web verfolgt werden!

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 4. Sonntag nach Epiphanias


The Monteverdi Choir an der Grbastätte von J. S. Bach in der Thomaskirche Leipzig im Januar 2013

 Aktuell: Monteverdi Choir an der Grabstätte von J. S. Bach in der Thomaskirche Leipzig im Januar 2013 (Fotorechte: I. Gardiner – SDG)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 03.02.2013 begehen wir den 4. Sonntag nach Epiphanias (Sexagesimae)

Am 4. Sonntag nach Epiphanias (Sexagesimae) steht Gottes Macht über die Naturmächte im Vordergrund. Jesu Sturmstillung, die Sintflut, die Worte Gottes durch den Propheten – alles führt uns vor Augen, dass Gott den Weltenlauf mit Leichtigkeit verändern. Doch während die Sintflut dazu diente, den „Versuch“ mit der Menschheit noch einmal neu anzufangen, zielen die anderen Geschichten schon eher darauf ab, dass der Mensch sich ändern soll, um solche Katastrophen abzuwenden. In der Sturmstillung tadelt Jesus den kleinen Glauben der Jünger. Der Prophet rät dem Volk Israel, Gott zu fürchten und nicht die Menschen, deren Macht ja doch sehr begrenzt ist. Die Epistellesungen gehen in die gleiche Richtung.

Am 4. Sonntag nach Epiphanias werden wir daran erinnert, dass Gott die Macht über alle Naturgewalten hat, und hören die Erzählung von der Sturmstillung. Durch Jesus sollen wir teilhaben an dieser Macht, aber oft reicht unser Vertrauen nicht aus, so dass wir hoffnungslos verzagen wollen. Allein der Glaube an die Kraft dessen, der der Sintflut ein Ende setzte, der das Schilfmeer zerteilte, der Petrus zu sich auf das Wasser rief, gibt uns neue Zuversicht.

Wochenspruch: 

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern. (Ps 66, 5)

Wochenlied: 

“Such, wer da will, ein ander Ziel“ (EG 346)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 4. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  14  –  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV  81  –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 18 “Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Kantate am Sonntag Sexagesima für Soli, Streicher und Basso continuo;

Katharina Fuge, Sopran; Jan Kobow, Tenor;

Stephan MacLeod, Bass; Ricercar Consort,

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 128 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

Franziska Gottwald, Alt / Paul Agnew, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

Kantate am Sonntag Sexagesimae

Franziska Gottwald, Alt / Paul Agnew, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister“

Yukari Nonoshita (Sopran)
Robin Blaze (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Johann Sebastian Bach:

BWV 18  „Gleich wie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Siri Thornhill (Sopran)
Marcus Ullmann (Tenor)
Jan van der Crabben (Bass)
La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 126Ich hab in Gottes Herz und Sinn

Kantate am Sonntag Sexagesimae

Helen Watts, Alt
Adalbert Kraus, Tenor
Wolfgang Schöne, Bass

Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

Knabenalt (Thomaner),  Martin Petzold, Tenor, Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig,

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 18  „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Kantate zum Sonntag Sexagesimae

Siri Thornhill (Sopran)
Marcus Ullmann (Tenor)
Jan van der Crabben (Bass)
La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Videos mit Bach-Kantaten

für den 4. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  14  –  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV  81  –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen

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/ YouTube: BWV 14 –  

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“  (Interpret: Gustav Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 81  –

 Jesus schläft – was soll ich hoffen –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Romsey Abbey, Hampshire am 30.01.2000

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“

Kantaten für den 4. Sonntag nach Epiphanias.

Wenn man mich fragte, welche Art Opern Bach komponiert hätte, würde ich sofort

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“

nennen. Denn mir scheint, nichts in seinen weltlichen Kantaten, trotz ihrer Bezeichnungen als dramma per musica, ist annähernd so lebendiges Theater oder tatsächlich Oper wie dieses erstaunliche Werk, das am 30. Januar 1724 in Leipzig uraufgeführt wurde. Es gehört zu jener Handvoll Kantaten, in denen Bach ein dramatisches Ereignis aus dem Tagesevangelium aufgreift – hier Matthäus’ Bericht, wie Jesus den Sturm beruhigt, der auf dem See Genezareth tobt, und das Boot, in dem er sich mit seinen Jüngern befindet, zu kentern droht – und als Basis für eine Metapher nimmt, die den Christen seiner Zeit gegenwärtig war: das Leben als Seereise.

Jesu Schlaf auf dem Schiff gibt den Einstieg in eine gespenstische Meditation über die Schrecknisse des Verlassenseins in einer gottlosen Welt – Stichwort für ein Paar altmodischer Blockflöten, die in Bachs Musik häufig mit Tod und Schlaf assoziiert werden und sich zu den Streichern zu gesellen. Es ist auch keine Überraschung, dass Bach diese einleitende Arie einem Alt gibt, der Stimme, der er das Spektrum von Reue, Furcht und Klagen anzuvertrauen pflegte. Hier unterwirft er den Sänger dem strengen technischen (und symbolischen) Ausdauertest, ein tiefes B über zehn langsame Taktschläge zu halten (zweimal!), ohne dass die Stimme zittert, und dann den klaffenden Abgrund des nahenden Todes heraufzubeschwören.

Es gibt auch ein Problem der Klangbalance zu lösen: bei der Einbindung der beiden, inihrer Lautstärke unflexiblen Blockflöten, die eine Oktave über den dynamisch flexiblen Streichern spielen, eine möglichst große Expressivität beizubehalten. Das Leben ohne Jesus (sein schläfriges Schweigen dauert die ersten drei Nummern hindurch an) verursacht seinen Jüngern und späteren Generationen schlimme Qualen und gibt ihnen ein Gefühl der Verlassenheit, das im Tenorrezitativ (Nr. 2) mit verlagerten, dissonanten Harmonien an die Oberfläche kommt. Wir denken an Psalm 13: ‚Wie lange, Herr, willst du mich so ganz vergessen? Wie lange noch verbirgst du dein Antlitz vor mir?’, und an den Leitstern, der von allen Seeleuten und den Weisen aus dem Morgenland so geschätzt wurde.

Plötzlich bricht der Sturm los. Es ist erstaunlich, welch eine lebendige scena Bach aus einem schlichten 3/8-Allegro nur für Streicher in G-dur zu gestalten vermag. Eine heftig aufschäumende Gischt aus Zweiunddreißigstelnoten in den ersten Violinen, gegen ein dumpfes Pulsieren in den übrigen Instrumenten gesetzt, schwillt zu einem ohrenbetäubenden Lärmen auf den 7/6/4/2-Mollakkorden an, um ‚Belials Bäche’ zu schildern, die gegen das winzige Boot schlagen. In ihrem Gesamteindruck ähnelt diese Arie, die von Tenor und Violinen ein gleichermaßen virtuoses Passagenwerk verlangt, das jedoch von einer sehr viel größeren harmonischen Spannung durchdrungen ist, einer der mächtigeren ‚Zornesarien’ aus Händels Opern. Dreimal gebietet Bach unvermittelt dem Unwetter Einhalt, als wolle er von dem sturmgepeitschten Seemann, über zwei Takte hin, ‚Nahaufnahmen’machen.

Obwohl der Sturm außerordentlich real geschildert wird, steht er auch als Symbol für die gottlosen Kräfte, die den einsamen Christen zu verschlingen drohen, wenn er sich gegen seine Spötter erhebt.Jesus, nun wach (wie hat er überhaupt schlafen können bei all dem Lärm?), rügt seine Jünger wegen ihres mangelnden Glaubens. In einem Arioso mit geradliniger Continuobegleitung (es ist fast eine zweistimmige Invention) übernimmt der Bass-Solist die Rolle der vox Christi. Nach dem farbenreichen Drama der vorangegangenen scena verwundert die Dürre und Eintönigkeit der Musik. Man fragt sich, ob das hier dramatischer Realismus ist – die Störung aus dem Schlaf und die Zurechtweisung (das vielfach wiederholte ‚warum’) – oder gar eine sanfte Satire? Es ist vielleicht eine jener Gelegenheiten für Bach, auf Kosten seiner Leipziger Zuchtmeister ein bisschen Spaß zu haben?

Dann folgt ein zweites Seestück, ebenso ungewöhnlich wie der vorangegangene Sturm, in Form einer Arie für Bass, zwei Oboen d’amore und Streicher. Die im Oktavabstand geführten Streicher lassen an den Sog der Gezeiten und das Auftürmen der Wellen denken, denen Jesus Einhalt gebietet, bevor sie auslenken: ‚Schweig! Schweig!’ und ‚Verstumme!’. Weder Bachs autographe Partitur noch die originalen Parts enthalten in irgendeiner Art hilfreiche Angaben zur Artikulation (was natürlich ihre Aufnahme in seine Aufführungen nicht notwendigerweise ausschließt). Wir haben mit verschiedenen Variantenvon Verschleifungen und örtlich begrenzten Crescendi experimentiert, die einen Schlag früher als ihr natürlicher Wellenkamm beendet werden. 

Dies schien idiomatisch und auf das Bild bezogen zu funktionieren, ebenso das abschließende Ritornell, das geschmeidig und weich gespielt wurde, als gehorche es nun Christi Befehlen. Dass der Sturm gestillt ist, kommt in dem Rezitativ des Alt-Solisten (Nr. 6) zum Ausdruck, ebenso in dem abschließenden Choral, der siebten Strophe von Johann Francks Lied ‚Jesu, meine Freude’ – ein hervorragender Abschluss für dieses ungewöhnliche und echte dramma per musica. Als Binnenländer mag Bach nie einen richtigen Sturm auf dem Meer erlebt haben, bei einem seiner Lieblingsautoren, Heinrich Müller, einem Theologe aus dem 17. Jahrhundert, ist es eher wahrscheinlich: Müller lebte an der Ostsee, in Rostock, und kommentierte wortgewandt den Vorfall aus dem Matthäus-Evangelium.

Für einen wirklich gläubigen Menschen bedeutet die Reise in ‚Christi Schifflein’, dass er die Unbilden des Lebens und Wetters erfährt, jedoch unversehrt aus ihnen hervorgeht: ‚ein paradoxum mitten in der Unruhe voller Ruhe’. Eine tropologische Interpretation, möchte man hoffen, war für Bach Rechtfertigung genug, die biblische Geschichte so wunderbar originell und, ja, dramatisch auszugestalten, ein Vorgeschmack auf seine Johannis-Passion, deren Uraufführung gerade einmal gut zwei Monate fern lag. Doch wir können ziemlich sicher sein, dass Leipziger Ratsherren wie Dr. Steger, der neun Monate zuvor unter dem Vorbehalt ‚und hätte der solche Compositiones zu machen, die nicht theatralisch wären’ für Bach als Kantor gestimmt hatte, die Haare zu Berge gestanden haben.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Maya Homburger, Violine

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CDs vom Label SDG  
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sdg-115-vol-19

Cover:  CD – SDG 115 – Vol. 19

CD 2 zum 4. So. nach Epiphanias

Link: CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 14  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“
BWV 81  „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“
BWV 26  „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“
BWV 227 „Jesu, meine Freude“ (Motette)

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  156 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ 

Kantate BWV 156 zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Steicher und Continuo.

Solisten:

Muriel Schwarz, Sopran; Terry Wey, Altus; Bernhard Berchtold, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-156/


Icon  Abendprogramm BWV 156 (511.3 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 156 –  Vierter-Satz „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

Im Video zu sehen:

Kantate BWV 156 – Vierter Satz – Aria, Altus, Solist: Terry Wey – 

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Konzert-Termine zur Passionszeit für 2013 – Passionsmusik-Oratorien von J. S. Bach u.a. Komponisten


Partitur Matthäus-Passion

         Partitur Matthäus-Passion

Liebe Bachfreunde(innen) !

Hier stelle ich eine Übersicht von Konzertveranstaltungen für die Passionszeit 2013 zur Verfügung. Es handelt sich überwiegend um Passionsmusik und Oratorien von J.S. Bach.

Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Auf  YouTube

ist die Matthäus- und Johannes-Passion BWV 244 und

BWV 245 als Einspielung einsehbar.

Matthäus- und Johannes-Passion – 

Link zur Playlist:  

http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

Video abspielbereit:

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  J.S. Bach – Konzerttermine – International:
Link: 
http://www.bachtrack.com/find-a-concert/what/startrow=200;composer=7-bach-j-s-
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Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Sir John Eliot Gardiner englischer Dirigent

Royal Albert Hall , London , Kensington Gore , London SW7 2AP , United Kingdom
Montag 1-Apr-13 13.00 Uhr

J.S. Bach – Marathon

Ostermontag 2013 bringt Sir John Eliot Gardiner ein ehrgeiziges Bach Projekt – Bach Marathon mit back-to-back Musik – feiert die Größe des J.S. Bach. 
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Join the Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists und eine Reihe von Ehrengästen auch Geigerin Viktoria Mullova und dem Cellisten Alban Gerhardt – und das Royal Albert Hall Publikum sind eingeladen, an der Osterkantate „Christ lag in Todesbanden “ teilzunehmen.
Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
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Singet dem Herrn Ein neues Lied – Motette,   BWV225
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) , Cello-Suite Nr. 6 in D-Dur, BWV1012
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) , Goldberg Variations, BWV988
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) , Christ lag in Todesbanden – Cantata, BWV4
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) , Violin-Partita Nr. 2 in D minor, BWV1004
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andere Werke von Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
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Philharmonie Köln

Philharmonie Köln

 Zwei weitere Konzerte mit

J.E. Gardiner und dem Monteverdi Choir
Gesprächskonzert am 28.03.2013 in der Philharmonie Köln
John Eliot Gardiner
spricht über Johann Sebastian Bach, die Kantate
„Christ lag in Todes Banden“ und die
Johannes-Passion BWV 245.
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Ticket –  h i e r
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Ein weiteres Konzert am 29.03 2013 Köln Philharmonie
Johann Sebastian Bach 
Johannespassion BWV 245 (1724)
Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Sir John Eliot Gardiner
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Andrew Tortise Tenor (Evangelist, Arien)
Dietrich Henschel Bariton (Christus) 
Peter Harvey Bass (Pilatus und Arien)
Hannah Morrison Sopran
Meg Bragle AltMonteverdi Choir  English Baroque Soloists
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Ticket  h i e r
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Über Ticket – Online
sind Konzerte in  D e u t s c h l a n d
Berlin und Dresden mit Oratorien von J.S. Bach aufrufbar.
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und
ein weiterer Link:  h i e r  klicken

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Berliner Dom

Berliner Dom

 Berlin – Berliner Dom vom 19.02. bis 28.03.2013

J.S. Bach

Johannes Passion BWV 245

eine große szenische Aufführung mit Sängern, Tänzern, Chor und Orchester!

In seiner Johannes Passion BWV 245 von 1724 schildert Johann Sebastian Bach die Dramatik der letzten Tage im Leben Christi undreflektiert in eindringlichen Arien und Chören über die Bedeutung dieser Ereignisse für den einzelnen Menschen und die Christenheit.

Bachs berühmte musikalische Vision wird in der Fastenzeit und Karwoche 2013 im Berliner Dom auf die Bühne gebracht. Ein großes Tanzensemble visualisiert den aufwühlenden Kampf um das Leben Christi, zeitgenössische Tanzsoli und Projektionen spiegeln die hohe Emotionalität der handelnden Personen. Die Aufführung mit Tänzern, Sängern, Chor, Orchester und filmischen Elementen übersetzt die Passionsgeschichte in die Moderne und zeigt, dass ihre Botschaft auch heute Bestand hat: Mitgefühl mit der leidenden Kreatur.

Die jungen Gesangssolisten (Jesus, Maria Magdalena, Pilatus, Petrus, Judas) kommen wie die Tänzer des Tanzensembles aus ganz Europa. Schüler der staatlichen Ballettschule übernehmen die Kinderrollen. Die Choreografien entwickelt Christoph Hagel mit Martin Buczko, der bis vor kurzem Solotänzer am Staatsballett Berlin war und eigene Arbeiten im Berghain und der Komischen Oper vorgestellt hat. Der Berliner Dom wird in seiner gesamten Raumwirkung eingesetzt und bespielt. Die Berliner Symphoniker und der Berliner Symphoniechor erarbeiten für die Produktion eine historisch informierte Aufführung.

Ticket-Online >>  h i e r  <<

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Thomaskirche Leipzig

Thomaskirche Leipzig

 Leipzig, Thomaskirche 28.3. und 29.3.2013

J.S. Bach

Johannes-Passion BWV 245

Christina Landshamer (Sopran)
Matthias Rexroth (Altus)
Tilman Lichdi (Tenor, Evangelist)
Martin Petzold (Tenor, Arien)
Gotthold Schwarz (Bass, Christus)
Klaus Häger (Bass, Arien)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Thomaskantor

Georg Christoph Biller

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

PG 1: normal z. Zt. nicht verfügbar
PG 2: normal z. Zt. nicht verfügbar
PG 3: normal z. Zt. nicht verfügbar
PG 4: normal 28,64 € / ermäßigt 23,14 € / ermäßigt Schüler/Kind bis 14 Jahre 14,64 €

Tickets:  >>  h i e r  <<  über das Gewandhaus Leipzig

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Kreuzkirche Dresden

Kreuzkirche Dresden

 Dresden, 09.03.2013 um 17:00 Uhr

KreuzchorKreuzkirche

J.S. Bach

Johannes-Passion BWV 245

am 28.03. um 19 Uhr und

29.03.2013 um 16:00 Uhr

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Konzertkarten ganz bequem online erwerben.

Klicken Sie dazu auf den nachfolgenden Link.

Kaufen Sie hier Ihre Karten online

oder an der Konzertkasse

An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

Tel.: 0351 / 496 58 07

Fax: 0351 / 496 58 08

E-Mail: konzertkasse@kreuzkirche-dresden.de

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Fürstenfeld FürstenfeldbruckFürstenfeldbruck, 29.3.2013

Fürstenfeld-Stadtsaal

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Ticket  h i e r

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Herkulessaal Residenz München

Herkulessaal Residenz München

München, 16.2. und 17.2.2013

Herkulessaal der Residenz – 

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Mitwirkende:

Karina Gauvin, Sopran
Gerhild Romberger, Mezzosopran
Maximilian Schmitt, Tenor (Arien)
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Michael Nagy, Bariton (Arien/Pilatus)
Karl-Magnus Fredriksson, Bariton (Christus)
Regensburger Domspatzen
Chor des Bayerischen Rundfunks
Concerto Köln

Dirigent: Peter Dijkstra

Das Konzert am 16. Februar 2013 kann als Live-Stream auf br-klassik.de und auf ARTE-Live-Web verfolgt werden!

Ticket:

  • Karten auch über den BRticket Service, Foyer Funkhaus, Tel. 089 / 5900 10 880, oder an der Abendkasse

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München

Karfreitag, 29.03.2013
14:00 Uhr
München, Philharmonie im Gasteig

Ausführende
Johannette Zomer, Sopran
Anke Vondung, Alt
Mauro Peter, Tenor
Christoph Genz, Tenor (Evangelist)
Stephan Loges, Bariton
Nikolay Borchev, Bariton (Jesus)

Münchener Bach-Chor
Bach Collegium München

Leitung & Cembalo
Hansjörg Albrecht

Kartenbestellung
Karten (ab 38 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr)
gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
sowie beim Veranstalter:

Tonicale Musik & Event GmbH
Leonrodstr. 68
80636 München

Tel: 0800 – 545 44 55 (gebührenfrei)
Fax: 0800 – 545 44 44 (gebührenfrei)
E-Mail: info@musikerlebnis.de
Internet: www.musikerlebnis.de

WDR3 – Zum Nachhören

Der Münchener Bachchor

http://www.muenchener-bachchor.de/mp3/WDR3_141212.mp3

 

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München, 29.3.2012 – Gasteig
Matthäus-Passion – Enoch zu Guttenberg – 
Ticket  h i e r
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München am 30.3.2012
Herkulessaal
in der Residenz München
Matthäus-Passion –
Ticket  h i e r
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Festspielhaus Baden Baden

Festspielhaus Baden -Baden

 Baden Baden, 29.03.2013 um 11 Uhr

Osterfestspiele Baden-Baden

Joseph Haydn

Die sieben letzten Worte

Philharmonia Quartett (Berliner Philharmon.)
Daniel Stabrawa Violine
Christian Stadelmann Violine
Neithard Resa Viola
Dietmar Schwalke Violoncello

Thomas Quasthoff Sprecher

Veranstaltungsort: Weinbrennersaal

Preise: € 15,00 – Ticket –  h i e r 

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Matthäuskirche

Matthäuskirche

 Stuttgart, 29.3.2012

Johannes-Passion –

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben

in der Matthäuskirche Ticket  h i e r

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Weitere Veranstaltungen

für Stuttgart mit Ticket –  h i e r

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Florinskirche

Florinskirch

Koblenz, 24.3.2013

Florinskirche

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Ticket  h i e r

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Lutherkirche

Lutherkirche

 Wiesbaden, 29.3.2013

Lutherkirche

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

– Ticket  h i e r 

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Mainz, 29.3.2013 –  Bachchor Mainz

C.Ph.E. Bach Matthäus-Passion – Ticket  h i e r

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen

 Essen, 29.03.2013 – Philharmonie Alfried Krupp Saal

CANTUS CÖLLN

Konrad Junghänel (Musikalische Leitung)

Johannes-Passion – Ticket –  h i e r

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund

 Dortmund, 29.03.2013 – Konzerthaus

J.S. Bach

Johannes-Passion BWV 245

Ticket –  h i e r

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St. Michaeliskirche Hamburg

St. Michaeliskirche Hamburg

 Hamburg, Palmsonntag 24.03.2013 um 18 Uhr

St. Michaelis

Johann Sebastian Bach:

Matthäus Passion BWV 244

Thomas Cooley, Evangelist
Klaus Häger, Christus
Hanna Zumsande, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Lattke, Tenor
Marcus Niedermeyr, Bass

Chor St. Michaelis
Chorknaben Uetersen
Orchester St. Michaelis
Mitglieder der Philharmoniker Hamburg
und des NDR Sinfonieorchesters u.a.

Leitung: Christoph Schoener

Preiskategorien: EUR  50,-  45,-  35,-  27,-  20,-  15,-  8,-

Eintrittskarten hier >> bestellen <<

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Hamburg, 08.04 bis 10.04.2013 – John Neumeier-Ballett

Musik: Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion – Choreographie,

Inszenierung und Ausstattung:

John Neumeier (PDF-Information)

Ticket –  h i e r

Weitere Termine 29.03.2013 – 31.03.2013 : 18:00 Uhr

Hamburgische Staatsoper

Ticket –  h i e r

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Hamburg St. Nikolai, 23.03.2013

Matthäus Passion – Ticket  h i e r 

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Glocke Bremen

Glocke Bremen

 Bremen, 03.03.2013

Die Glocke – Großer Saal

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Ticket  h i e r 

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St. Lamberti

St. Lamberti

 Oldenburg 10.03.2013 –

St. Lamberti

J.S. Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Ticket  h i e r 

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Herrenhäuser Kirche

Herrenhäuser Kirche

 Hannover, 29.03.2013 – 15 Uhr – Herrenhäuser Kirche

Musik und Wort zur Todesstunde Jesu 

Passionsabschnitt aus dem MESSIAS
von Georg Friedrich Händel

Kantorei Herrenhausen,
Solisten und ein Orchester

Leitung: Martin Ehlbeck

Info:  http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

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Neustädter Hof u.Stadtkirche

Neustädter Hof u.Stadtkirche

 Hannover, 17. März 2013  18 Uhr

Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis

J.S. Bach

Johannes-Passion BWV 245

Info-Kontakt:  info@mhh-chor.de

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Kloster Loccum Niedersachsen

                 Kloster Loccum Niedersachsen

Kloster Loccum bei Hannover

am 29.03.2013 um 15:00 Uhr

J.S. Bach Markus-Passion

wird in einer rekonstruierten englischen Fassung erstmals zur Sterbestunde Jesu in Deutschland zu hören sein. Die Bach’sche Passion, die das Leiden und Sterben Jesu Christi nach dem Markus-Evangelium zum Thema hat, wurde am Karfreitag 1731 in Leipzig uraufgeführt.

Im Zentrum des Konzerts steht der von Heinz Hennig gegründete und von Jörg Breiding erfolgreich fortgeführte Knabenchor Hannover und die Hannoversche Hofkapelle.

Markus-Passion, BWV 247

Knabenchor HannoverHannoversche Hofkapelle

Online-Karten >>  h i e r <<

Ein Video über die Instandsetzung 2012 von Kloster Loccum:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/hallonds11145.html

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Peterskirche Dornberg

Peterskirche Dornberg

Bielefeld, 17.03.2013  17 Uhr Peterskirche Dornberg

Am Tie, 33619 Bielefeld

Musik zur Passion 
von H. I. F. Biber („Rosenkranz-Sonaten“) und J. S. Bach

Konzertkarten erhalten Sie unter Tel.: (05 21) 8 95 04 21
oder via E-Mail

  Stadtplanausschnitt
Tel. 0521 / 881960

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Oetkerhalle Bielefeld

Oetkerhalle Bielefeld

Bielefeld, 17.03.2012 Oetkerhalle

Johann Sebastian Bach „Matthäus-Passion” BWV 244
Oratorienkonzert
Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh
Oratorienchor Detmold
Knabenchor Gütersloh (Einstudierung Sigmund Bothmann)
Folkwang Kammerorchester Essen

Kartenvorverkauf: Der Vorverkauf beginnt in der 6. KW:
Gütersloh Marketing GmbH – Gütersloh,
Haus der Musik – Detmold und
Bielefeld Tourist-Information im Neuen Rathaus –

Telefon: 0521 / 51-6999 / Mail: touristinfo@bielefeld-marketing.de

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St. Nicolai Lemgo

           St. Nicolai Lemgo

Lemgo, 02.03.2013 um 18 Uhr – St. Nicolai

Johannes-Passion – Ticket –  h i e r

Eintrittskarten gibt es im Gemeindebüro St. Nicolai, in allen Geschäftsstellen der Lippischen Landeszeitung, von zu Hause aus (gewünschte Plätze aussuchen, bezahlen und zu Hause ausdrucken) sowie deutschlandweit in allen Vorverkaufsstellen, die mit Reservix zusammenarbeiten.

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Weitere Termin-Angaben folgen..!!

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Klassik-News: vom 2. Februar bis 4. März 2013 erklingt spirituelle Musik in Hamburg


Hallo Klassik-Freunde(innen)

Laeiszhalle Hamburg

Das Elbphilharmonie Festival »Lux aeterna« in Hamburg vereint vom

2. Februar bis 4. März 2013

im weitesten Sinne spirituelle Musik; Musik, die Ebenen in uns berührt, die im hektischen Alltag oft zu kurz kommen. Musik war zu allen Zeiten und in allen Kulturen der Welt das naheliegendste Ausdrucksmittel  spiritueller Empfindungen – und das intuitiv verständlichste.

Die Besinnung auf »innere« Werte scheint heute notwendiger denn je. Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten der Einkehr, Ruhe und Besinnung, nach Naherholungsgebieten für die gestresste Seele. »Lux aeterna« möchte diese Sehn­sucht nach spiritueller Erfahrung erfüllen – mit Musik. Der Titel »Lux aeterna« bezieht sich auf den Wunsch nach »ewigem Licht« aus dem katholischen Requiem. Dieses »ewige Licht« steht als Metapher für ewig gute Musik. Musica aeterna.

Das Programm zum Festival hier zum Download und zum Ansehen.

Weiterführende Angaben  >> h i e r <<

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YouTube-Video:

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Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 3. Sonntag nach Epiphanias


Bild-Kopie  von J.S. Bach in Leipzig eingetroffen (Fotorechte: L-IZ / Ralf Julke)

               Eine Bild-Kopie von J.S. Bach in Leipzig eingetroffen (Fotorechte: L-IZ / Ralf Julke)

Nähere Informationen zu der Bach-Kopie aus den USA  >> h i e r <<

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BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 27.01.2013 begehen wir den 3. Sonntag nach Epiphanias – (Septuagesimae) 

Der 3. Sonntag nach Epiphanias – (Septuagesimae) geht auf Jesu Zuwendung zu den Heiden, den Nicht-Juden, ein. So wie selten sind die Predigttexte diesem Thema eindeutig zugeordnet, auch wenn der alttestmanetliche Text natürlich nicht von Jesus reden kann. Dafür spricht aber auch dieser Text davon, wie Gott sich den Heiden zuwendet. Dabei müssen wir uns vor Pauschalisierungen hüten: der Umstand, dass der heidnische Hauptmann im Evangelium gelobt wird für seinen Glauben, rechtfertigt nicht die Verdammung der jüdischen Mitmenschen, denn sie bleiben Glieder des Volkes Gottes.

Am 3. Sonntag nach Epiphanias werden wir durch die Erzählung vom Hauptmann zu Kapernaum darauf aufmerksam gemacht, wie Gott nicht nur in seinem Volk, sondern auch unter den Heiden wunderbare Dinge tut. Wir erkennen, dass wir selbst nicht zum jüdischen Volk gehören, und danken Gott, dass er uns durch Jesus zu Miterben seines Volkes berufen hat.

Wochenspruch: 

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lk 13, 29)

Wochenlied: 

“Lobt Gott, den Herrn, ihr Heiden all“ (EG 293)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 3. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  72  –  „Alles nur nach Gottes Willen
BWV  73  –  „Herr, wie du willt, so schicks mit mir
BWV 111 –  „Was mein Gott will, das gscheh allzeit
BWV 156 – „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ 

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 144 “Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Kantate am Sonntag Septuagesimae für Sopran, Alt, Tenor, Chor, Oboen, Streicher und Basso continuo;

Lisa Larsson, Sopran; Bogna Bartosz, Alt; Gerd Türk, Tenor;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Dorothee Mields, Sopran / Marcel Ponseele, Oboe
Collegium Vocale Gent /

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 72 „Alles nur nach Gottes Willen“

Kantate am 3. Sonntag nach Epiphanias

Joanne Lunn, Sopran
Sara Mingardo, Alt
Stephen Varcoe, Bass

Monteverdi Choir, London
English Baroque Soloists, London

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Lisa Larsson, Sopran; Bogna Bartosz, Alt; Gerd Türk, Tenor;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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Johann Sebastian Bach:

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Dorothee Mields (Sopran)
Matthew White (Countertenor)
Hans Jörg Mammel (Tenor)
Thomas Bauer (Bass)

Chor und Orchester Collegium Vocale Gent 

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 92Ich hab in Gottes Herz und Sinn

Kantate zum Sonntag Septuagesimae

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Gesine Adler, Sopran;
Cornelia Rosenthal, Alt;
Martin Petzold, Tenor

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig,

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:37 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 92  „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Kantate zum Sonntag Septuagesimae

Arleen Augér, Sopran; Helen Watts, Sopran; Gabriele Schreckenbach, Alt;

Aldo Baldin, Tenor; Philippe Huttenlocher, Bass;

Gächinger Kantorei Stuttgart; Bach-Collegium Stuttgart:

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos mit Bach-Kantaten

für den 3. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV  72  –  „Alles nur nach Gottes Willen
BWV  73  –  „Herr, wie du willt, so schicks mit mir
BWV 111 –  „Was mein Gott will, das gscheh allzeit
BWV 156 – „Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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/ YouTube: BWV 72  

Alles nur nach Gottes Willen“  (Interpret: Masaaki Suzuki)

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/ YouTube: BWV 73  –

 Herr, wie du willt, so schicks mit mir –  (Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 111  –

 Was mein Gott will, das gscheh allzeit –  (Interpret: Nikolaus Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 156  –

 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  (Interpret: Nikolaus Harnoncourt))

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Christian Schieferdecker (1679 bis 1732) 

Johann Christian Schieferdecker (auch Schiefferdecker; * 10. November 1679 in Teuchern bei Weißenfels; † 5. April 1732 in Lübeck) war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist und Komponist.

Schieferdecker wurde als Sohn eines Kantors und Organisten in Teuchern geboren. Nach dem Besuch der Leipziger Thomasschule studierte er an der Leipziger Universität. Sein Freund Reinhard Keiser, der ebenfalls aus Teuchern stammte, holte ihn 1702 als Cembalist an das Hamburger Opernhaus am Gänsemarkt, wo er auch komponierte. Schon zwei Jahre später wurde er zunächst Schüler, dann Assistent bei Dietrich Buxtehude an der Lübecker Marienkirche.

Als Buxtehude 1707 starb, wurde Schieferdecker sein Nachfolger. In diesem Zusammenhang musste er Anna Margareta Buxtehude, eine der Töchter seines Vorgängers, heiraten. Johann Mattheson berichtete, dass diese Bedingung ihn selbst, Händel und Johann Sebastian Bach davon abgehalten hatte, sich um Buxtehudes Nachfolge zu bemühen. Schieferdeckers Nachfolger wurde Johann Paul Kunzen. 

Von Schieferdeckers sicher umfangreichem Werk ist sehr wenig erhalten. Fest steht, dass er den von Franz Tunder begonnenen und von Buxtehude an der Marienkirche fest etablierten Zyklus öffentlicher Konzerte, die Abendmusiken, weiterführte. Von seinen dafür komponierten Werken wie Der geduldige Creutz-Träger Hiob (1720) oder Der feurige Untergang Sodoms und Gomorrae (1721) sind jedoch lediglich die Textbücher für die Aufführungen der Jahre 1714 bis 1729 vorhanden.

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CD-Vorstellung:

Es ist bekannt, dass J. Chr. Schieferdecker eine Vielzahl von Kantaten geschrieben hat. Doch überliefert wurde davon leider so gut wie nichts. Insofern ist es eine kleine Sensation, dass nun doch drei Kantaten für Bass, zwei Violinen und Basso continuo in Brüssel aufgespürt werden konnten.

Gesungen werden sie auf dieser CD von Klaus Mertens. Auch In te domine speravi, ein Geistliches Konzert für Tenor, Violine und Basso continuo, vermittelt einen Eindruck davon, wie Schieferdecker solche Werke gestaltete. Zu hören ist hier Jan Kobow, der sich damit erneut als ein exzellenter, klug gestaltender Sänger empfiehlt.

Komplettiert werden diese vier Weltersteinspielungen durch zwei der XII Musicalischen Concerte des Komponisten, Ouvertürensuiten im Stile der Zeit, die 1713 in Hamburg im Druck erschienen sind. Dem Ensemble Hamburger Ratsmusik um die Gambistin Simone Eckert kann man für dieses Engagement nicht genug danken. Denn diese CD zeigt deutlich, dass Schieferdecker keineswegs nur  eine Randgestalt des reichen norddeutschen Musiklebens jener Zeit war. 

Johann Christian Schieferdecker „Geistliche-Konzerte“

Johann Christian Schieferdecker Geistliche-Konzerte

Johann Christian Schieferdecker Geistliche-Konzerte

Ausführende:

Klaus Mertens – bass baritone /

Jan Kobow – tenor / The Hamburger Ratsmusik

Christoph Heidemann – baroque violin / Gabriele Steinfeld – baroque violin / Bettina Ihrig – viola /

Ulrich Wedemeier – theorbe / Michael Fuerst – cembalo, organ / Barbara Hofmann – violon

Simone Eckert – viola da gamba, conductor

CD-Link zu Amazon:  >> h i e r <<

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Video auf YouTube:

Johann Christian Schieferdecker „Geistliche-Konzerte“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Old Royal Naval College Chapal, Greenwich am 16. & 17..01.2000

BWV 156 „Mein Gott, wie lang, ach lange?“

Kantaten für den 2. Sonntag nach Epiphanias.

Wir führten die erste der Kantaten für diesen Sonntag,

BWV 155 „Mein Gott, wie lang, ach lange?“

(1716 in Weimar komponiert) in ihrer überarbeiteten Leipziger Fassung von 1724 auf. Sie zeichnet den Weg auf, den die arme Seele aus Jammer und Tränen (Nr. 1) unter dem Zuspruch der Mitgläubigen (Nr. 2) und die Tröstung durch Gottes Wort (Nr. 3) in ein sicheres und freudvolles Vertrauen auf Christus (Nr. 4) zurücklegt. Ein Aufschrei der Verzweiflung in d-moll in den oberen Streichern über einer pulsierenden Basslinie lanciert die Sopranstimme in ihr herzzerreißendes Arioso. Bald wird eine Antithese geschaffen zwischen ‚der Tränen Maß’, das ‚stets voll eingeschenket’ wird, und ‚der Freuden Wein’, an dem es ‚gebricht’.

Es stellte sich heraus, dass dies eine Gemeinsamkeit aller drei Kantaten sein würde – dieser Gegensatz ‚Weinen’/’Wein’ als Metapher für Kummer und Tränen, die unumgänglich sind, wenn der Glaube wachsen soll. Der Grund, warum Bach den ersten und vierten Satz von Salomo Francks Text für Sopran gesetzt hat, mag Luthers Sicht von Maria gewesen sein, die ihm in einem weniger anspruchsvollen Licht erscheint: geehrt als Mutter Jesu, doch eine äußerst menschliche Figur. Bach stellt sie zunächst vor, wie sie die Hände ringt, weil bei der Hochzeit zu Kanaan‚ der Freuden Wein’ ausgeht, ihr ‚sinkt fast alle Zuversicht’; doch sie spricht für alle Gläubigen, wenn sie aus tiefer Angst (Nr. 1) zu einer freudvollen Annahme von Christi Wort zu der ihm genehmen Zeit gelangt (Nr. 4). Irgendwann um seinen fünfzigsten Geburtstag bekam Bach einen herrlichen Kristallkelch geschenkt – vielleicht von zwei ehemaligen Schülern, den Brüdern Krebs –, der mit Trauben und Weinranken dekoriert war. Er trägt eine Inschrift, die teilweise Verse enthält, teilweise Stücke einer absteigenden chromatischen Skala, ein sicherer Weg, des Meisters Aufmerksamkeit zu erringen. War es vielleicht eine verschlüsselte List der Schenker, ihre Art, ihn aus seiner Abneigung gegen das Komponieren neuer Musik für die Kirche aufzurütteln, seine Begeisterung neu zu entfachen, indem sie ihre Hoffnung ‚auf Leben’ ausdrückten, ‚so du [Bach] ihnen nur kanst geben’. (Der Name der Brüder ist in der Rückwärtsbewegung, im Krebsgang des zweiten Teils zu lesen).

Wir können uns vorstellen, wie Bach aus diesem Kelch dem Wein zusprach, achtsam gegenüber der eingravierten lutherischen Ermahnung – dass man, um die Prüfungen des Lebens zu überstehen, Glauben und die Hoffnung auf Erhörung benötige – und eingedenk der glücklichen Lösung, die er ungefähr zwanzig Jahre früher gefunden hatte, genau diesen Gedanken auszudrücken: Der Sopran wirbelt hinauf zu einem hohen G bei den Worten ‚der Freuden Wein’, während sich die hohen Streicher in Parallelbewegung abwärts bewegen. Spuren dieser bukolischen Stimmung sind noch in dem ausladenden, murrenden Fagott vorhanden, das die trostreiche Botschaft des Duetts zwischen Alt und Tenor leutselig umspielt. Ist dieses Duett als Musik für eines der berühmten Bach’schen Familientreffen entstanden? Diese Stimmung ist auch vorhanden, wenn der Bass den ‚Trost- und Freudenwein’ erwähnt, der all jenen gewährt werden wird, die Gottes Prüfung in Sachen Liebe und Glaube bestanden haben (Nr. 3). Ich finde den tänzerischen Überschwang der letzten Arie einfach unwiderstehlich – die Art, wie der Sopran alle Vorsicht in den Wind schlägt, sich selbst ‚in des Höchsten Liebesarme’ wirft und den Text allen möglichen kantigen, doch kecken Verdrehungen unterzieht. Der abschließende Choral bestätigt, dass dieses Vertrauen wieder hergestellt worden ist: Wenn es Gott besonders gut meint, dann ist er für das menschliche Auge häufig unsichtbar.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Maya Homburger, Violine

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CDs vom Label SDG  
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CD außerhalb der SDG-Reihe ! –

Cover DG Archiv

DG-Archiv 463 582-2

CD zum 3. So. nach Epiphanias

Link: CD – Bestellung & CD  – Inhalt

BWV 72  „Alles nur nach Gottes Willen“
BWV 73  „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“
BWV 111 „Was mein Gott willt“
BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Thematik Vita Christi:

Die nachstehenden Termine..!!

Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir 

am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr

 in der Thomaskirche

Johann Sebastian Bach 

Johannes-Passion

aufführen.

Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr

erfolgt dann mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert

u.a. mit den folgenden Bach-Werken:

BWV 249  – (Oster-Oratorium) – “Kommt eilet und laufet” und

BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – ”Lobet Gott in seinen Reichen.“

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  156 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ 

Kantate BWV 156 zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Steicher und Continuo.

Solisten:

Muriel Schwarz, Sopran; Terry Wey, Altus; Bernhard Berchtold, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-156/


Icon  Abendprogramm BWV 156 (511.3 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 156 –  Vierter-Satz „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

Im Video zu sehen:

Kantate BWV 156 – Vierter Satz – Aria, Altus, Solist: Terry Wey – 

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Die Haller Bach-Tage in Ostwestfalen begehen das 50-jährige Jubiläum


Liebe Bachfreunde!

50. Haller Bach-TageIn OWL (Ostwestfalen-Lippe) finden wieder vom 01.02.2013 bis zum 17.2.2013 die „Haller Bach-Tage“ statt. Gefeiert wird das 50-jährige Bestehen mit einem umfangreichen Festprogramm.

Zur Chronik:

Anfang der 1960er Jahre verschlug es Burghard Schloemann nach dem Studium der evangelischen Kirchenmusik in die ostwestfälische 7.000-Einwohner-Stadt Halle. Als Kantor der dortigen St. Johanniskirche setzte er sich zum Ziel, den „unbekannten Johann Sebastian Bach“, den Komponisten der Kirchenkantaten, bekannt zu machen. Aus der offenbar gedeihlichen Arbeit mit dem Kirchenchor heraus gründete Schloemann 1963 die Haller Bach-Tage.

Haller Bach-Tage

Vor fast 25 Jahren wurde Martin Rieker sein Nachfolger.

Aus dem Programm greife ich einmal folgende Veranstaltung gesondert heraus:

J.S. Bach – Magnificat BWV 243

Hinzu kommen Konzerte mit „German Brass„, ein Kinderkonzert mit der Bauernkantate

von J.S. Bach und ein Nachtkonzert mit dem kompletten ersten Teil des „Wohltemperierten Klaviers„.

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JUBILÄUMS-ORCHESTERKONZERT

am Mittwoch, 13. Februar 2013 um 20:00 Uhr

Aula des Kreisgymnasiums, Halle Westfalen

Johann Sebastian Bach

Ouvertüre Nr. 3 BWV 1068

Ouvertüre Nr. 4 BWV 1066

Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51

3. Brandenburgisches Konzert BWV 1048

Ausführende :

Dorothee Mields (Sopran)

Dorothee Mields KMD (Sopran)

Dorothee Mields, Sopran

Ensemble aperto,

Leitung :

KMD Martin Rieker

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Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (Programmheft zum Download)    Programmheft zum Download

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (Bestellkarte zum download)   Bestellkarte zum Download

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Kartenvorverkauf:

Kulturbüro der Stadt Halle (Westf.)
Ravensbergerstr. 1
33790 Halle (Westf.)
Telefon: 0 52 01 / 18 3 – 1 64
Fax (0 52 01) 183-110
e-mail: kulturbuero.halle(at)haller-bach-tage.de

In Bielefeld: Touristinformation

(nur für das Konzert in Bielefeld am 10.2.2013)

im Neuen Rathaus, Niederwall 23

Telefon: 0521 / 51 69 99

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KMD Martin Rieker

KMD Martin Rieker

beendete 1976 nach einer Ausbildung zum Orgelbauer sein Kirchenmusikstudium in Esslingen. Ab 1977 Studium an der Musikhochschule in Wien bei Michael Radulescu und Anton Heiller im Fach „Künstlerisches Orgelspiel“. 1978 übernahm er die einzige hauptamtliche Kirchenmusikerstelle in Österreich an der ev. Stadtkirche Wien 1. Seit 1988 ist er Kantor in Halle-Westfalen und künstlerischer Leiter der „Haller Bach-Tage“.

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Grüße

Volker

Ob wir Richard Wagner lieben oder hassen: Sein Genie kann niemand leugnen.


Ein Artikel für Wagner-Getreue und Klassik-Interessierte !

Englischer Dirigent - Simon Rattle

Englischer Dirigent – Simon Rattle

Aufgerüttelt wurde ich heute durch einen Zeitungsartikel von ZEIT-ONLINE die ein Interview mit den Star-Dirigenten

Simon Rattle“ und „Andris Nelsons

über Richard Wagner geführt haben.

Dieses Interview lege ich allen Klassikfreunden sehr ans Herz, sich 3 Seiten mit prallen Aussagen von den zwei großartigen Dirigenten durch zu lesen….

Ein Auszug aus dem Z-O Interview:

RATTLE UND NELSONS „Man braucht einen Psychiater!“

Lettischer Dirigent - Andris Nelsons

Lettischer Dirigent – Andris Nelsons

Das Chefdirigentenzimmer in der

Berliner Philharmonie,

Simon Rattle, 57, und Andris Nelsons, 34,

sitzen nebeneinander auf dem Sofa und plaudern angeregt. Die beiden Stardirigenten kennen sich zwar gut, treffen sich aber fast nie (was in der Natur des Berufs liegt). Ihre internationalen Erfahrungen mit Wagner könnten unterschiedlicher nicht sein:

Nelsons debütierte 2010 mit »Lohengrin« bei den Bayreuther Festspielen, Rattle dirigierte am Pult der Berliner Philharmoniker in Aix-en-Provence und in Salzburg zwischen 2006 und 2010 seinen ersten »Ring«. Über Richard Strauss und Giacomo Puccini, über Sänger-Flops und Kindererziehung ist das Gespräch im Nu bei Richard Wagner.

 Zum Interview:

http://www.zeit.de/2013/02/Richard-Wagner-Simon-Rattle-Andris-Nelsons/seite-1

Grüße

Volker

Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2013 in Deutschland / Europa


Liebe Gardiner-Freunde/innen !

Es ist wieder soweit, Sir J.E. Gardiner gibt in diesem Jahr zahlreiche Konzerte in Deutschland. Das erste Konzert findet am Donnerstag, 24. Januar 2013, Donnerstag, 25. Januar 2013 und am Sonntag, 27.01.2013 in Leipzig im Gewandhaus mit einem Robert Schumann – Programm statt.

Gardiner im Gewandhaus Leipzig

Programm

ROBERT SCHUMANN
Ouvertüre zu Genoveva , Op.81
Nachtlied, Op. 108
Requiem für Mignon, Op.98b
(Intervall) Manfred , Op.115

Darsteller

Monteverdi Choir
Leipzig Gewandhaus Orchestra
John Eliot Gardiner

Sitzplan Großer Saal Gewandhaus und Online -Tickets für Do. 24.01.2013  >> – h i e r <<

Sitzplan Großer Saal Gewandhaus und Online -Tickets für Fr. 25.01.2013  >> – h i e r <<

Sitzplan Großer Saal Gewandhaus und Online -Tickets für So. 27.01.2013  >> – h i e r <<

Ticket und Telefon: +49 341 1270 280  /  TICKETS: jetzt bis 18 Uhr

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Banner Bachmarathon am 1-04.2013 in London

        Banner Bachmarathon –  12 Stunden Bach am 01.04.2013 in London – Royal Albert Hall

 

 

SIR JOHN ELIOT GARDINER PRESENTS ONE INCREDIBLE DAY OF BACH

01 April 2013 (Easter Monday) London, Royal Albert Hall
Join John Eliot Gardiner, the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists, and guest artists Viktoria Mullova, Alban Gerhardt, Cameron Carpenter, Robert Levin and more for an amazing day of music celebrating the greatness of Bach.

Telefon Buchungen und Anfragen Royal Albert Hall Abendkasse:
Aus Großbritannien: 0845 401 5045 
Aus dem Ausland: +44 20 7589 8212

Klicken Sie hier, um die Sitzordnung der Royal Albert Hall zu sehen

Tickets gibt es für den ganzen Tag, Preise:

Grand Tier – £ 125
Loggia – 100 €
2. Tier – £ 87,50
Stalls – 75 £
Kreis Front – £ 47,50
Choir – £ 35
Rear Circle – £ 32,50
Arena (stehend) – 29 £
Circle (eingeschränkte Sicht ) – 20 £

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Konzert-Termine (J.S. Bach) für EUROPA / Deutschland – mit Link:

Programm

J.S. Bach: Johannes-Passion BWV 245

Darsteller:

Monteverdi Choir 
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Nicholas Mulroy, Tenor (Evangelist)
Andrew Tortise, Tenor
Andere Solisten werden noch bekannt gegeben

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Veranstaltungs-Orte Europa / Deutschland:

22.3.2013 Luzern / Schweiz (Johannes-Passion BWV 245 – / – 26.3.2013 Barcelona / Spanien (h-Moll Messe BWV 232) – / 29.3.2013 Köln / Deutschland (Johannes-Passion BWV 245) – / 01.04.2013 London / England (12 Std. Bach-Marathon) – / – 06.04.2013 Paris / Frankreich (Bach-Kantaten) – / – 07.04.2013 Paris / Frankreich (Mass in B minor BWV 232).

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Stravinsky-Programm mi dem LSO und Monteverdi Choir

                                        Stravinsky-Programm mi dem LSO und Monteverdi Choir                                                                

Programm

Igor Strawinsky – Apollon Musagète Oedipus Rex

Darsteller

Monteverdi Choir
London Symphony Orchestra 
John Eliot Gardiner

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Veranstaltungs-Orte – (Strawinsky-Programm) in Europa / Deutschland:

22.04.2013 Brüssel / Belgien – / – 23.04.2013 Paris / Frankreich – / – 25.04.2013 London / England – / – 28.04.2013 Köln / Deutschland.

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The English Baroque Soloists mit Bach-Kantaten

                  The English Baroque Soloists – mit Bach-Kantaten und Johannes Passion in 2013

J.S. Bach: Oster-Kantaten und Himmelfahrts-Oratorium im Juni 2013

Programme variieren für jeden Tag.

Programm I 

Wer da gläubet und getauft wird – Cantata BWV 37
Auf Christi Himmelfahrt allein – Cantata BWV 128 
Konzert für zwei Violinen in d-Moll, BWV 1043 
Gott Fahret auf mit Jauchzen – Cantata BWV 43

Programm II 

Kommt, eilet und laufet – Oster-Oratorium, BWV 249
Lobet Gott in seinen Reichen – Himmelfahrts-Oratoirum, BWV 11 

Programme III

Johannes-Passion BWV 245

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Veranstaltungs-Orte (Programm – Bach-Kantaten-Oratorien) in Europa / Deutschland:

14.06.2013 Aldeburgh / England –

Programm

Wer da glaubet und getauft wird, Cantata BWV 37
Auf Christi Himmelfahrt allein, Cantata BWV 128
Konzert für zwei Violinen in d-Moll, BWV 1043
Gott Fahret auf mit Jauchzen, Cantata BWV 43

Darsteller

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

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16.06.2013 Aldeburgh / England –

Aldeburgh Music, UK

Programm

Johannes-Passion BWV 245

Darsteller

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Mark Padmore, Tenor (Evangelist)
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Nicholas Mulroy, Tenor
Peter Harvey, Bass (Pilatus)
Soloist wird noch bekannt gegeben (Christus)

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Soli Deo Gloria Braunschweig festival 2013

Monteverdi Choir English Baroque Soloists Foto: © Chris Christodoulou

Monteverdi Choir English Baroque Soloists Foto: © Chris Christodoulou

Königslutter / Deutschland

„Soli Deo Gloria“ – Braunschweig festival

DI 18. Juni 2013, 20.00 Uhr

Königslutter, Kaiserdom

Programm:

Kommt, eilet und laufet – Ostern Oratorium, BWV 249 

Lobet Gott in seinen Reichen – Himmelfahrts- Oratorium, BWV 11

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Ausführende:

Monteverdi Choir, / The English Baroque Soloists,

Leitung: Sir John Eliot Gardiner, Dirigent – Hannah Morrison, Sopran – Meg Bragle, Alt  – 

Nicholas Mulroy, Tenor  – Peter Harvey, Bass

Karten-Vorverkauf: 

http://www.solideogloria.de/index.php/karten/vorverkauf

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20.06.2013 Bachfest Leipzig / Deutschland

Thematik Vita Christi:

Die nachstehenden Termine..!!

Sir J.E. Gardiner mit dem Monteverdi Choir

am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig:

Johann Sebastian Bach 

Johannes-Passion

Darsteller:

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Mark Padmore, Tenor (Evangelist)
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Nicholas Mulroy, Tenor
Peter Harvey, Bass (Pilatus)
Soloist wird noch bekannt gegeben (Christus)

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Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr

erfolgt dann mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche 

ein Kantatenkonzert

mit den folgenden Bach-Werken:

BWV 249  – (Oster-Oratorium) – “Kommt eilet und laufet”

und

BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – ”Lobet Gott in seinen Reichen.”

Darsteller

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Nicholas Mulroy, Tenor
Peter Harvey, Bass

Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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27.06.2013 Paris / Frankreich

Darsteller

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Nicholas Mulroy, Tenor
Peter Harvey, Bass

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Logo Salzburger Festspiele

                                                                               Logo und Rechte: Salzburger Festspiele

24.08.2013 Salzburg / Österreich (Salzburger Festspiele)

und am 25.08.2013 Salzburg / Österreich

Unter der Leitung von John Eliot Gardiner erklingt von Händel „Das Alexander-Fest“ – eine Ode zu Ehren der Hl. Cäcilie, der Patronin der Kirchenmusik –, und zwar in der Orchestrierung von Mozart.

PROGRAMM

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL / WOLFGANG AMADEUS MOZART • Das Alexanderfest oder Die Macht der Musik HWV 75 – Weltliches Oratorium für Soli, Chor und Orchester nach der Cäcilienode von John Dryden in einer Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 591

PDF-Programm

INTERPRETEN

John Eliot GardinerDirigent
Hannah MorrisonSopran
Mauro PeterTenor
Thomas E. BauerBass
The Monteverdi Choir
John Eliot Gardiner, Choreinstudierung
Mozarteumorchester Salzburg

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Weitere Termine erfolgen nach Kenntnisstand..!!

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 2. Sonntag nach Epiphanias


Johann Sebatian Bach an der Orgel

                                                           Johann Sebatian Bach an der Orgel

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.01.2013 begehen wir den 2. Sonntag nach Epiphanias

Der Sonntag, der dem 2. Sonntag nach Epiphanias vorangestellt ist, widmet sich der Taufe Jesu, d.h. seinem „Amtsantritt“ oder besser seiner „Berufung zum Amt“. Dass schon am 2. Sonntag nun seine Tätigkeit als „Freudenmeister“ im Vordergrund steht, hat weniger damit zu tun, dass die, die die Lesungen ausgewählt hatten, meinten, dass die Lebensfreude das Wichtigste sei, sondern vielmehr damit, dass im Johannesevangelium das Wunder bei der Hochzeit zu Kana ausdrücklich als das erste Wunder Jesu bezeichnet wird. Damit stellt es den Anfang seines Wirkens dar und ist somit prädestiniert als erste „Amtshandlung“ Jesu.

Dennoch darf man den weltlichen Aspekt dieses Evangeliums nicht unter den Tisch kehren. Zu sehr hat die christliche Kirche die Leibfeindlichkeit betont, so dass jetzt viele, die mit dieser Prämisse nicht zurechtkommen, sich von der Kirche abwenden. Kirche und Leibfeindlichkeit (bis hin zu der sehr einfachen Beobachtung, dass man Sonntag morgens zu „nachtschlafender Zeit“ zum Gottesdienst gerufen wird) haben sich tief in das Bewußtsein der Menschen als ein und dasselbe eingeprägt, und man ist zu faul, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Man kann daher gar nicht genug betonen, dass Jesus bewußt das weltliche Feiern unterstützte, und er tat es wohl kaum, um sich selbst als der Sohn Gottes herauszustellen, denn das wird in der Evangelienlesung am wenigsten betont. Es ist die schlichte Tatsache, dass Jesus hier selbst Freude am Leben zeigt: ihm gefällt es nicht, dass da nicht genug Wein zur Verfügung steht, also beschafft er welchen, damit die Feier noch mehrere Tage weitergehen kann.

Auch an den folgenden Sonntagen wird meist von Wundern Jesu berichtet, die ihn aber immer wieder jeweils in einen anderen Zusammenhang stellen und ihn letztlich als den Herrn über die gesamte Schöpfung vorstellen.

Am 2. Sonntag nach Epiphanias hören wir die Geschichte von der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Wir können Gott nicht schauen, aber sein Wirken, das uns in Jesus Christus offenbart ist, erfüllt uns mit Freude und macht uns fähig, einander anzunehmen darum, dass wir durch das Kreuz Jesu erlöst sind. Es ist gut zu wissen, dass Jesus auch die Freuden dieser Welt durch dieses Wunder bejaht.

Wochenspruch: 

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. (Joh 1, 17)

Wochenlied: 

“Gottes Sohn ist kommen“ (EG 5)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 2. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV   3  –  „Ach Gott, wie manches Herzeleid
BWV 13 –   „Meine Seufzer, meine Tränen
BWV 155 – „Mein Gott, wie lang, ach lange?“ 

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 3 “Ach Gott, wie manches Herzeleid“

Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Joanne Lunn, Sopran; Richard Wyn Roberts, Altus;

Julian Podger, Tenor; Gerald Finley, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“

Dorothee Mields, Sopran / Pascal Bertin, Altus
Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass
Bach Collegium Japan / Concerto Palatino

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“

Kantate am 2. Sonntag nach Epiphanias

Dorothee Mields, Sopran / Pascal Bertin, Altus
Gerd Türk, Tenor / Peter Kooy, Bass
Bach Collegium Japan / Concerto Palatino

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 13 „Meine Seufzer, meine Tränen“

Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)
Münchener Bach-Orchester 

Leitung: Karl Richter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

‚Epiphanias-Kantate‘

Monika Frimmer, Sopran / Eberhard Büchner, Tenor

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor Leipzig,

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Carl Friedrich Fasch –  „Harre auf Gott“, 

Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias

Carmen Schüller, Alt

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 13  „Meine Seufzer, meine Tränen“

Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias,

Joanne Lunn, Sopran; Richard Wyn Roberts, Altus;

Julian Podger, Tenor; Gerald Finley, Bass;

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

für den 2. Sonntag nach „Epiphanias“

BWV   3  –  „Ach Gott, wie manches Herzeleid
BWV 13 –   „Meine Seufzer, meine Tränen
BWV 155 – „Mein Gott, wie lang, ach lange?“ 

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/ YouTube: BWV 3 –  

Ach Gott, wie manches Herzeleid“   (Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 13  –

 Meine Seufzer, meine Tränen –  (Interpret: Masaaki Suzuki)

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/ YouTube: BWV 155  –

 „Mein Gott, wie lang, ach lange?“  (Interpret: SDG-Gardiner)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Christoph Graupner (1683-1760)

war ein deutscher Barock-Komponist

Christoph Graupner (* 13. Januar 1683 in Kirchberg; † 10. Mai 1760 in Darmstadt) war ein deutscher Komponist.

Bei seinem Onkel, dem Organisten Nicolaus Küster, bekam Christoph Graupner seinen ersten Musikunterricht. Er folgte diesem nach Reichenbach im Vogtland. In Leipzig besuchte er die Thomasschule und studierte Jura und danach Musik bei dem Thomaskantor Johann Schelle und unter dessen Nachfolger Johann Kuhnau. 1705 ging er als Cembalist zum Hamburger Opernorchester, das von Reinhard Keiser geleitet wurde. In dieser Zeit komponierte er mehrere Opern, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Der Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt hörte seine Werke und bot ihm 1709 einen Posten an seinem Hof an. Bereits 1711 stieg er zum Hofkapellmeister auf. In diesem Jahr heiratete er die Pfarrerstochter Elisabeth Eckardt.

1722 bewarb er sich auf Empfehlung Telemanns um die bereits durch diesen abgelehnte Stelle des Thomaskantors in Leipzig.

Auf Geheiß seines Herrn musste er die Berufung als Nachfolger von Johann Kuhnau ablehnen, allerdings unter Aufbesserung seines ohnehin bereits hohen Verdienstes. So konnte Johann Sebastian Bach die Stelle erhalten. Graupner blieb bis zu seinem Tod am Hof des Landgrafen. Im Laufe der Zeit holte er eine Reihe von Musikern nach Darmstadt, die er aus seiner Zeit als Leipziger Thomasschüler kannte: den Vizekapellmeister Gottfried Grünewald, seinen späteren Nachfolger Johann Samuel Endler sowie den Kammermusikus Michael Boehm.

Graupners umfangreiches, fast vollständig erhaltenes Werk befindet sich zum größten Teil in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Es ist in großen Teilen noch unveröffentlicht und harrt der Entdeckung durch Musiker und Musikwissenschaftler. Vielfach betrachteten die Landesherren die Werke ihrer Komponisten als ihr persönliches Eigentum und im schnellen Wandel der Modeströmungen wurden die Kompositionen vernichtet. Graupners Familie wehrte sich gegen dieses Vorgehen und strengte einen Prozess an, der erst fast 80 Jahre nach Graupners Tod zu Gunsten der Familie entschieden wurde. Diesem Umstand und der Auslagerung der Bestände während des Zweiten Weltkrieges ist die Erhaltung dieses umfangreichen Werkes zu verdanken.

(Quelle: Wikipedia)

Ein weiterer Link zu Graupner:

 http://www.christoph-graupner-gesellschaft.de/

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Christoph Graupner (1683-1760) Passions-Kantaten

CD Christoph Graupner (1683-1760) Passions-Kantaten

CD bei Amazon zu beziehen

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Passions-Kantaten“ 

Christoph Graupner (1683-1760)

CD-Besprechung:

Christoph Graupner’s umfangreiches Vokalwerk ist diskographisch nach wie vor nur wenig erschlossen, und so macht auch diese Neuproduktion mit Hans Michael Beuerle, dem Anton-Webern-Chor Freiburg sowie dem Ensemble Concerto Grosso mit einfallsreicher barocker Vokalmusik bekannt. Für CARUS wurde aus dem riesigen Kantatenwerk Graupners (insgesamt 1414 überlieferte geistliche Kantaten im Rahmen von 46 Kantatenjahrgängen!) ein Zyklus mit vier Passionskantaten zusammengestellt. Selbstverständlich handelt es sich dabei durchweg um Ersteinspielungen, so dass Liebhaber barocker geistlicher Vokalmusik eine ganze Menge an interessanter Musik entdecken können.

Ausführende:

Gunhild Lang-Alsvik, die Sopranistin aus Norwegen singt nicht nur dies Stück, sondern mit ihrer Einfühlsamen Stimme.

Leitung: Hans Michael BeuerleAnton-Webern-Chor FreiburgEnsemble Concerto Grosso /

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Video von YouTube – eine historische Aufnahme:

Christoph GraupnerPassionskantate „Wie bald hast du gelitten“

Fritz Wunderlich (Tenor) • Margot Guileaume (Sopran)
Hanne Munch (Alt) • Bernhard Michaelis (Tenor) • Hermann Werdemann (Bass).

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Christoph Graupner (1683 – 1760)

Deux canates : Sie eifern um Gott & Gott uns sei gnädig

„Sie eifern um Gott“ GWV 1106/46 (1746) cantate pour soprano, alto, ténor, basse, cordes et b.c.

„Gott uns sei gnädig“ GWV 1109/41 (1741) cantate pour soprano, alto, ténor, basse, 2 trompettes, 4 timbales, 2 hautbois, cordes et b.c.

Mannheimer HofkapelleEx Tempore – Florian Heyerick
Amaryllis Dieltiens & Elisabeth Scholl, sopranos
Lothar Blum & Reinoud van Mechelen, ténors
Stefan Geyer, baryton

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Old Royal Naval College Chapal, Greenwich am 16. & 17..01.2000

BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“

Kantaten für den Zweiten Sonntag nach Epiphanias.

Das war das erste Kantatenprogramm auf dieser Pilgerreise, das – für viele von uns – auf Heimatboden stattfand. Nach drei äußerst intensiven Wochen des Musizierens, zu Weihnachten in Weimar, in Berlin über Neujahr und in Leipzig und Hamburg zu Epiphanias, machten sich einige aus der Gruppe Gedanken, dass die besondere Stimmung verflogen sein könnte, und mit ihr die außergewöhnliche Art des Hörens, die ein deutsches Publikum zu einer solchen Musik beiträgt.

Das Royal Naval College in Greenwich war jedoch an zwei aufeinander folgenden Abenden so gut gefüllt, das wir uns keine Sorgen hätten zu machen brauchen. Auf den ersten Blick könnte man es ein bisschen merkwürdig finden, dass uns Bach für einen Sonntag, an dem das Altargebet lautet ‚Uns ist ein Kind geboren. Hallelujah!’, drei Kantaten unter dem Titel ‚Mein Gott, wie lang, ach lange?’ (BWV 155), ‚Ach Gott, wie manches Herzeleid’ (BWV 3) und ‚Meine Seufzer, meine Tränen’ (BWV 13) hinterlassen hat. War es nur eine Spezialität des lutherischen Klerus, die Auffassung, dem Jammer des Lebens müsse im Büßerhemd begegnet werden, zum Fetisch zu erheben? Die Kantaten durchschreiten einen Weg von der Trauer zum Trost – der durch Bachs Musik Licht erhält – und verwenden dieses Motto, während das Evangelium des Tages (das Wunder der Verwandlung von Wasser in Wein) wechselndes Gewicht erhält, als Symbol für die Verwandlung irdischer Mühsal in himmlische Glückseligkeit. Sie verweisen auch auf die ‚rechten Stunden’ (‚Meine Stunde ist noch nicht gekommen’ sagte Jesus zu seiner Mutter), in welcher ‚der Sorgen Kummernacht’ endlich enden wird.

BWV 3 „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ 

Aus Bachs zweiten Leipziger Zyklus, im Januar 1725 komponiert. Die Choralmelodie des ersten Satzes ist diesmal der Bassstimme anvertraut, die von einer Posaune gestützt wird. Bach verwendet einen einfachen Kunstgriff, der ein häufiges Symbol für den Schmerz in den tragischen Chaconnen der Barockopern ist – sechs chromatisch absteigende Noten –. und macht ihn zum melodischen Kern der gesamten Choralfantasie: der Einleitung, aller Stimmeinsätze, der instrumentalen Zwischenspiele und der Coda. Dabei legt er die Betonung des Textes zugrunde (und nicht die Taktstriche!) und unterstreicht das Ganze mit einer Folge aus Appoggiaturen und chromatischen Harmonien, was in einem, wie es Gillies Whittaker nennt, ‚faszinierenden Labyrinth von Querverweisen’ endet, ‚wie wir sie in der Chormusik der Tudorzeit finden’.

Selbst das mühevollaufsteigende Gegenthema verstärkt das Bild des ‚schmalen Weges’, der ‚trübsalvoll’ ist. Erst wenn es heißt, dass dieser Pfad zum Himmel führe, schenkt uns Bach einen Hoffnungsschimmer durch einen strahlenden Aufstieg der Sopranstimmen zu einem hohen A, mit dem er die Grundtonart bestätigt, wenn auch auf verschlungenem Wege. Die Choralmelodie kehrt wieder (Nr. 2), diesmal ohne schmückendes Beiwerk und mit einfachen diatonischen Akkorden harmonisiert, jede Zeile durch ein Ostinatomotiv (aus der diminuierten Choralmelodie) im Continuo getrennt und durch Rezitative, für jede der vier Solostimmen im Wechsel, ‚tropiert’. Die sich anschließende Bassarie ist, für das Cello ebenso wie den Sänger, eine unerquickliche Tour, denn ihre Linien überkreuzen sich ständig, während sie sich dreht und windet und ‚Höllenangst und Pein’ zu vermitteln sucht. (Das Altargemälde mit dem Heiligen Paulus und die Schlange auf der Rückwand der Naval College Chapel schienen dieses Bild zu ergänzen). Das ist erst die erste Zeile einer sechszeiligen Strophe, doch Bach dehnt ihren Einfluss auf vierundfünfzig der insgesamt zweiundsechzig Take des ‚A’-Teils der Arie aus – und selbst die Erwähnung des ‚rechten Freudenhimmels’ kann diesen übermächtigen Eindruck nicht völlig zerstören.

Bach spart seine gefälligste Musik für das Duett in E-dur (Nr. 5) auf, das von Sopran und Alt als freier Kanon zu einer fugierten Begleitung der unisono geführten Violinen und Oboen d’amore gesungen wird. Hier geht es ihm darum, den Beweis zu erbringen, wie man durch fröhlichen Gesang den Kampf gewinnen kann, sich von den Sorgen zu befreien, die ständig im Kopfe kreisen – sein Pendant zu ‚Singin’ in the Rain’, vermute ich. 

Ich brauchte bis zum ‚B’ – Teil, um zu begreifen, dass dem melodischen Gerüst des gesamten Duetts (und des absichtsvollen fugierten Austauschs zwischen allen vier Zeilen) nicht irgendeine äußere musikalische Laune, sondern akustische Symbole des Kreuzes zugrunde liegen, auf die sich die Worte ’Mein Kreuz hilft Jesus tragen’ beziehen, die beide sowohl in der über das Liniensystem notierten melodischen Gestalt als auch in der charakteristischen Verwendung von Doppelkreuzen zutage tritt, die durch ein X symbolisiert werden. Er verweist uns auch zurück auf die sorgenvolle Schwere der einleitenden Fantasie und ihre ausdrucksvolle Chromatik.

Bachs schlichte Harmonisierung von Martin Mollers Choraltext (Nr. 6) bringt schließlich die Läuterung. Alfred Dürr schrieb einmal, Bachs Vertonung von Georg Christian Lehms’ Text Meine Seufzer, meine Tränen (BWV 13) schildere, ‚wie sich die Phantasie des Barockmusikers an denjenigen Textstellen entzündet, die von Seufzen und Schmerz handeln’. Das stimmt, aber die Wirkung von Bachs Musik ist dafür kaum typisch: Wir lesen Lehms’ Text und spüren ein maßloses Schwelgen; wir hören Bachs Musik, und sie verwandelt sich, jeder Ton weist über sich hinaus auf einen Zustand erhöhter Bewusstheit.

Zum Beispiel im ersten Satz, einem langsamen Lamento im 12/8 – Takt für Tenor, zwei Blockflöten, Oboe da caccia und Continuo. Nimmt man die Oboe da caccia weg, wird die Musik, immer noch in sich geschlossen, zu einem einzigen unermüdlichen Klagen. Die hinzugefügte Gegenmelodie mit schmückenden Arabesken auf der Oboe da caccia durchdringt die qualvolle Textur und mildert den Schmerz der Dissonanzen und allgegenwärtigen Verzagtheit. Schließlich übernimmt die Oboe da caccia den Vordergrund, ihr Einfluss dehnt sich auf die Blockflöten aus, die mit dem Einsatz der Stimme ihren klagenden Dialog aufgeben und unisono spielen. Im Choral (Nr. 3), der das flehentliche Bitten der Altstimme um Tröstung beschließt (Nr. 2), stattet Bach die zierende, von den Streichern gelieferte Einfassung der schlichten Choralmelodie mit zuversichtlichen diatonischen Harmonien aus, während drei Blasinstrumente aus der Eingangsarie die Altstimme verdoppeln. Bach gewährleistet auf diese Weise, dass auf den Text des Sängers voller Unsicherheit und Frage eine optimistische, wortlose Antwort gegeben (und vom Hörer verstanden) wird.

Der fünfte Satz ist sicher eine der düstersten Arien Bachs überhaupt. Sie ist mir seit meiner Kindheit bekannt – seit meinen zögernden Versuchen, den Gesang meiner Mutter auf der Geige zu begleiten –, aber der ‚Heiligenschein’, den die beiden, über der Violine spielende Blockflöten liefern, war mir neu. Die Kombination der obligaten Violine mit dem bleichen Grabesklang der Blockflöten, die sie in der Oktave verdoppeln, hat etwas Hypnotisierendes. Bach scheint entschlossen, den Hörer mit dem Elend und der Erbärmlichkeit des Lebens hier auf Erden, mit dem Gedanken, den er in der ersten dieser drei Kantaten umrissen hat, ständig zu konfrontieren, begibt sich jedoch hier auf eine neue Stufe tiefen Meditierens. Wenn Bach bis hierhin Lehms’ trübsinnige Worte immer wieder abgeschwächt hat, ist er nun in der Lage, das Gegenteil zu tun: Wo der Text als Wendepunkt ein ‚Freudenlicht’ fordert, denn ‚Ächzen und erbärmlich Weinen hilft der Sorgen Krankheit nicht’, ignoriert er in seiner modifizierten ABADacapo-Form schlechterdings diese allmähliche Veränderung aus trübsinniger in eine vertrauensvolle Stimmung. Er lüftet den Schleier aus Dissonanzen und schiefen Harmonien lediglich in einer vorübergehenden und nicht schlüssigen Imitation des Blicks, der ‚gen Himmel siehet’ (Takte 51/52). Das ist nur das Präludium zu einer umfassenden Reprise des ersten Teils in der Subdominante, das die Musik wieder in Dunkelheit abtauchen lässt, als wolle sie neue körperliche und seelische Qualen erkunden. Wenn sich Puls und Geist verlangsamt und die Sinne geschärft haben, gelangt das allergeringste Detail zu Bewusstsein. Die Arie stellt in ihrer erstaunlichen Länge und Intensität des Ausdrucks ungewöhnlich hohe Ansprüche an das Durchhaltevermögen der Ausführenden (wir hatten unglaubliches Glück, dass sich Gerry im letzten Augenblick bereit erklärte, einzuspringen).

Sie ist noch viel erschütternder als die andere Epiphanias-Arie für Bass, ‚Lass, o Welt, mich aus Verachtung in betrübter Einsamkeit’ (BWV 123/5), die wir zwei Wochen zuvor in Leipzig aufgeführt hatten. Nur die tröstliche Schönheit von Heinrich Isaaks Melodie zu ‚Innsbruck, ich muss dich lassen’ – die auf so ergreifende Weise in der Matthäuspassion verwendet wurde –, könnte es hier mit Bachs vollendeter Harmonisierung aufnehmen.

Was für eine wunderbare Kulisse für Bachs Musik hätte Nicholas Hawksmoors Gestaltung der großen Kapelle in Greenwich abgegeben! Das Bauvorhaben für die Chapel, 1699 in einer Anwandlung wilden Experimentierens als Kernstück des herrlichsten Gebäudekomplexes konzipiert, der Anfang des 18. Jahrhunderts in England gebaut werden würde (zu dem Hawksmoor, Wren und Vanbrugh alle ihren Teil beitrugen), lag drei Jahrzehnte lang auf Eis. Der Plan wurde schließlich in den 1780er Jahren in einem sehr viel bescheidenerem Maßstab von James Stuart, dem ‚Athener’, ausgeführt. Mit ihrem flachen Gewölbe und vorkragenden Emporen hat die Kapelle die kühle, klassizistische Eleganz einer späteren Generation –, die gemeinhin Leuten wie Hawksmoor und Bach den Rücken kehrte.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage nach Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Maya Homburger, Violine

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CDs vom Label SDG  
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SDG 115 Vol. 19CD – Cover SDG 115 Vol. 19

CD zum 2. So. nach Epiphanias

Link:  CD  – e i n s – Inhalt

BWV   3  – „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ 

BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“ 

                                                          BWV 155 – „Mein Gott, wie lang, ach lange?“
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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Thematik Vita Christi:

Die nachstehenden Termine..!!

Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir 

am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr

 in der Thomaskirche

Johann Sebastian Bach 

Johannes-Passion

aufführen.

Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr

erfolgt dann mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert

u.a. mit den folgenden Bach-Werken:

BWV 249  – (Oster-Oratorium) – “Kommt eilet und laufet” und

BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – ”Lobet Gott in seinen Reichen.“

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  156 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ 

Kantate BWV 156 zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Steicher und Continuo.

Solisten:

Muriel Schwarz, Sopran; Terry Wey, Altus; Bernhard Berchtold, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-156/


Icon  Abendprogramm BWV 156 (511.3 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 156 –  Vierter-Satz „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“

Im Video zu sehen:

Kantate BWV 156 – Vierter Satz – Aria, Altus, Solist: Terry Wey – 

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

News vom Bach-Archiv Leipzig. Zwei neue Bilder aus der Bach-Familie erstanden, Bach-Archiv auf YouTube


Zwei neue Bilder aus der Bach-Familie

Die Stiftung Bach-Archiv Leipzig hat ihre Sammlung um wichtige Zeitdokumente zur Musikerfamilie erweitert. Das Archiv teilte mit, zwei bedeutende Bach-Bilder seien hinzugekommen. Es handelt sich demnach um ein Pastellbildnis aus der Hand Johann Philipp Bach (1752-1846). Es zeigt Carl Philipp Emmanuel Bach. Das zweite Werk ist ein zuvor unbekanntes Aquarell des Landschaftsmalers Johann Sebastian Bach der Jüngere (1748-1778).

Das Bach-Archiv Leipzig entstand 1950 anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs und versteht sich nach eigenen Angaben als musikalisches Kompetenzzentrum an dessen Hauptwirkungsort. Ziel ist es, Leben und Wirken des Komponisten und der Musikerfamilie Bach zu erforschen und deren kulturelles Erbe zu bewahren. Zum Archiv gehört ein Museum, das im vergangenen Jahr mehr als 48.000 Besucher anlockte.

Pastellbildnis aus der Hand Johann Philipp Bachs (1752–1846)

Pastellbildnis aus der Hand von Johann Philipp Bach.
Es zeigt Carl Philipp Emmanuel Bach.

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Bach Channel des Bach-Archivs Leipzig geht online

Ab sofort können Videomitschnitte ausgewählter Veranstaltungen im barocken Sommersaal des Bach-Museums Leipzig in einem neu eingerichteten Bach Channel abgerufen werden. Eine Kooperation mit der Hochschule Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) ermöglicht die online-Dokumentation von Konzertveranstaltungen, wissenschaftlichen Konferenzen, Buchvorstellungen und Gesprächsreihen. Studenten des Fachbereichs Medien der HTWK zeichnen sowohl für die Aufnahme als auch für die Nachbearbeitung der Beiträge verantwortlich, die vom hochschuleigenen Fernsehsender »floid TV« produziert werden.

Die Videoclips werden regelmäßig gestreamt und ermöglichen so der internationalen Bachgemeinde eine Teilhabe an den vielfältigen Angeboten vor Ort in Leipzig.

Das BachArchiv auf YouTbe

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Ein neu konzipiertes Bach-Werke-Verzeichnis soll in 2015 erscheinen.

Das durch die Fülle der Neuerkenntnisse und fortlaufende Ergänzung schwer verständliche System der Benennung von Frühfassungen und Varianten einzelner Werke wird auch im Hinblick auf die Nutzbarkeit digitaler Medien von einem alphabetischen auf ein rein numerisches System (in chronologischer Reihenfolge) umgestellt. Der inzwischen durch zahlreiche Verschiebungen unübersichtlich gewordene Anhang wird ebenfalls komplett überarbeitet.

(Textangaben: Bach-Archiv Leipzig)

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Grüße

Volker

Statistik 2012 von Volkers Klassikseiten J.S. Bach


Liebe Blog-Besucher von Volkers Klassikseiten J. S. Bach !

Die WordPress.com-Statistik-Helfer fertigten einen Jahresbericht für das Kalender-Jahr 2012.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 55.000 Touristen besuchen Liechtenstein jedes Jahr. Dieser Blog wurde 2012 180.000 Mal besucht. Wäre es Liechtenstein, würde es 3 Jahre dauern, bis so viele Menschen es gesehen haben. Dein Blog hatte mehr Besucher als ein kleines Land in Europa!

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Eine Statistik-Zusammenstellung von Worpress.com für „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“.

Herzliche Grüße

Volker