Archiv der Kategorie: Georg Friedrich Händel

G.F. Händel Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer


Post von @Luise vom 21.1.2011

DVD Händel-Adaption Messias Prof. Bernd Wefelmeyer

(Von @Luise gestellte Anfrage unter Herreweghe-Kommentare von @Claudia’s Bericht aus der Philharmonie-Essen, Matthäus-Passion)

Liebe Fangemeinde,

Von Zeit zu Zeit „wildere ich aber auch in anderen Gärten“, habe momentan den Messias von Händel am Wickel. Bei der Suche nach verschiedenen Aufführungen über DVD stieß ich auf Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer. Nach einem kurzen Schock bin ich so etwas von begeistert. Da mir in meiner unmittelbaren Umgebung ein Gedankenaustausch fehlt, würde mich interessieren, ob das jemand kennt und vielleicht einmal seine Gedanken dazu mitteilen würde.

Viele Grüße
Luise

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P.S. Eine Anmerkung dazu von @Volker:

Auf  YouTube habe ich einen Filmausschnitt dazu entdeckt und stelle dieses Video hier mit ein..!! Ein Mitschnitt von der Aufführung aus der Magdeburger Pfarrkirche St. Petri vom 03.10.2001.

RUHR2010 Teil XVII: Das Kantaten-Highlight in der Christuskirche in GE-Buer-Nun danket alle Gott BWV 192


Eines der bisher schönsten und musikalisch hochwertigsten Kantaten-Konzerte im Rahmen der Ruhr-Pilgrimage, konnten Wolfgang und ich am Sonntag, den 16.05.10 in der Christuskirche in Gelsenkirchen-Buer gemeinsam erleben. Das dies ausgerechnet zu unserem Treffen geschehen sollte, war warscheinlich von oben her bestimmt;-).

Auf Zollverein

Stilecht für Gelsenkirchen haben wir uns mit dem tiefer gelegten VW Jetta GT Baujahr ´87 auf breiten Schlappen und mit röhrendem Auspuff von Langenberg in Richtung Norden aufgemacht. Nach einem kleinen Foto-Abstecher auf Zollverein, habe ich mich erst mal verfahren, so dass wir nun von meinem Mann per Handy zur Kantate gelotst wurden. Vorbei an der Veltins Arena, über Autobahnbrücken, durch Baustellen, haben wir trotzdem noch die kleine Zufahrt zur Bergstr. verpasst. Kurz vor Beginn erreichen wir die kleine Kirche, neben mir sitzt – ihr kennt ihn alle – der Klimper-Tünnes aus der Matthäus-Passion in Essen…

Was hier geboten wird ist vom Allerfeinsten, das Programm ist auch schon nicht mehr als „Kantate“ zu bezeichnen, sondern ein ausgewachsenes Barock-Kammerkonzert:

Programm: Christuskirche GE-Buer - zur Vergrößerung in das Programm klicken..!!

Der Chor ist fast solistisch besetzt und besteht durchweg aus jungen Leuten, die ihre Sache wirklich super machen und auch so klingen. Dazu das passende Barockorchester „Le Chardon“ unter der Leitung von Hajo Wienroth, der selbst Traversflöte spielt. Mir wird ganz schwindelig, wenn ich die Biographien lese! Die Kantorin Christina Wienroth bietet ein Barock-Lebensfreudiges Dirigat, das wunderbar zum restlichen Konzert passt, Musik ist Energie, Medizin, Lebensbereicherung und einfach eine Herzensangelegenheit, ein verpasster Einsatz bei Samuel Scheidt wird denn so auch mit einem wohlwollenden Lächeln quittiert. Damit wir wissen, welchem Choral Bachs Kantate BWV 192 zugrunde liegt, singen wir alle zusammen erst mal 3 Strophen und bereiten uns seelisch auf das, was da kommt, vor. Die Worte, die die Pastorin als Impuls zur Dankbarkeit spricht, sind berührend und sehr pragmatisch. Es ist Sitte bei „Momente der Ewigkeit“, dass der Eingangschor noch einmal wiederholt, oder am Schluss erneut gesungen wird.

BWV 192 ist ein kleines, unaufdringliches Werk, dass aus einem Eingangschor, einem Duett zwischen Sopran und Bass, sowie einem Schlusschoral besteht, eine Tenorarie soll verloren gegangen sein.

Die Solisten

Huch, es gibt eine Pause! Im Gemeindehaus direkt nebenan werden Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht. Wer möchte, gibt eine Spende, ist ja Ehrensache, dass wir was in den Klingelbeutel geben. Wir spüren, dass man hier aufgehoben ist. Am Stehtisch kommen wir ins Gespräch mit einer Chorsängerin, der Kantorin und einer Besucherin und wir erfahren, dass die Idee der „Ruhrpottkantaten“ begeistert aufgenommen wurde und dass trotz des abgesprungenen Sponsors alle sich für die Realisierung stark gemacht haben. Wolfgang quatscht den „Klimper-Tünnes“ an…uaaah.

Der 2. Teil des Konzertes ist der Interessanteste: Heidrun Blase brilliert als Gesangssolistin  im technisch äußerst anspruchsvollen „Il Pensioroso“ (Die Nachtigall) zusammen mit dem Flötisten Hajo Wienroth, der gibt auch einige kurze Erläuterungen zu diesem wenig bekannten Stück und es macht einfach nur Spass, dem Dialog des Vogels und der Menschin zuzuhören. Anschliessend ein Konzert von Antoine Mahaut, der ähnlich wie Quantz eine Flötenschule verfasst hat.

Applaus für das Orchester

Hajo Wienroth: “ Zu dem 5. Brandenburgischen Konzert brauche ich jetzt, glaube ich, nichts sagen!“

Die Instrumente werden in diesem, sehr modernen Konzert à la Mode francaise ziemlich gleichberetigt eingesetzt, so dass jeder Instrumentalist seinen Part der Profilierung hat, in der letzten Hälfte des 3. Satzes, hat sich der Meister selbst ein Denkmal gesetzt, da die anderen Instrumente etwas in den Hintergrund gedrängt werden und das Cembalo die dominierende Rolle übernimmt. Überragend und unpretentiös: Pieter Dirksen. Handelt sich es doch warscheinlich um das erste Cembalokonzert der Geschichte! Bach soll ja mal gesagt haben, Clavierspielen wäre ganz einfach, man müßte nur zur rechten Zeit die richtigen Tasten treffen, dann würde das Instrument von ganz alleine spielen! Haha! Ohne Zögern steht die ganze Kirche zum Schlussapplaus auf und alle Musiker werden noch einmal mit einem Blumengruß bedacht. Ich bin froh, dass ich in etwas egoistischer Manier Wolfgang vom Ausharren bis zum Schluss überzeugen konnte und dass die Rückfahrt nach OWL trotz der verspäteten Abfahrt so reibungslos geklappt hat.

Biographie der Künstler-Solisten / Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

Während ich mit offenen Fenstern und dem angenehmen Windzug aufs Gaspedal trete, bin ich dankbar für diesen super Tag, für das Treffen mit Wolfgang, den warmherzigen Umgang der Gemeinde mit ihren Konzertbesuchern, für die Sonne und auch die große Kunst. Danke auch an Volker für die Be- und Verarbeitung meiner E-Mails. Wir haben kräftig Werbung für unseren Blog gemacht.

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ Friedrich Schiller

TIPP: Im Rahmen der Ruhrpottkantaten tritt das Orchester „Le Chardon“ am 06.06.10 in der Petrikirche in Mülheim (Brich dem Hungrigen Dein Brot) auf.

„Momente der Ewigkeit“ Bach-Kantate BWV 192


Gewinnt der, der rast – oder:  Beachte, dass diese Dank-Kantate ‚per ogni tempo‘ geeignet ist.

Nomen est omen!!! Eine Kantate mit der Bestimmungsangabe ‚zu jeder Zeit geeignet‘ hat es nicht so eilig. So kommt erst jetzt mein Bericht der  Kantaten-Reise an die Ruhr und dem Treffen mit Claudia.

Sonntagmorgen stöberte ich im Bücherdorf :

Langenberg (bei Velbert) info@buecherstadt-langenberg.de

in den Kisten des Büchermarkts. Nachdem ich alle meine Bücher-Such-Rundgänge erledigt hatte, konnte ich mich wieder musikalischen Themen widmen. Wer kommt da mit dem Sportrad zum verabredeten Treff mit Adamo an‘s Bücher-Cafe gesaust:  Claudia-, allen blog-Teilnehmern bestens bekannt durch ihre spritzigen Berichte der Kultur-Events von der Ruhr. Natürlich tauschten wir uns zuerst über einige Themen unseres Gardiner-blogs aus. Doch dann wurde es für uns Zeit.

Bach-Kantate in der Christus-Kirche Gelsenkirchen-Buer-Beckhausen

In rasender Autofahrt erreichten wir-, dank den über Handy-Kontakt mit Claudias Mann gesteuerten Weg-Weisungen-,  rechtzeitig den Aufführungsort Christus-Kirche Gelsenkirchen – Buer. Zuvor stellte mir Claudia  noch  das futuristische Enseble der Zeche Zollverein vor. Gerne fuhr ich zum Ausblick über das Ruhrgebiet die gigantische Rolltreppe zur Zeche hoch. Wenn schon Ruhr, dann Ruhr kompakt. Ich schnupperte in eine längst vergangene Arbeitswelt.

Weiter ging‘s.  Stimmt es doch? Wer rast, sitzt vorne !!!  Könnte man meinen, denn wir bekamen noch Plätze in der ersten Kirchen-Bank.

Die Bach-Kantate BWV 192 war natürlich unser musikalisches Magnet. Das übrige Programm enthielt aber noch Überraschungen bereit:

Samuel Scheidt-Motette ‚Komm Heiliger Geist‘ zum Einsingen, Bach-Motette BWV 230 ‚Lobet den Herrn‘ als vorgeschaltetes Juwel, dann Bach-Kantate BWV 192, – Pause-  Danach Orchestermusik vom Feinsten: eine Händel Sopran-Solokantate vom ‚Gespräch einer Nachtigall mit einer Verehrerin im Mondschein‘ (genannt: Il Pensioroso); ein Flötenkonzert und als Krönung dann das 5.Brandenburgische Konzert BWV 1050.

Christus Kirche-Buer-Beckhausen Blick vom Eingangsbereich durch den Mittelgang bis in den Altarraum

Es war  nicht unbedingt ein Fauxpas, wenn die Kantorin nach dem furiosen Eingangschor der Kantate zunächst einmal Halt  machte. Dem erstaunten Publikum wurden von der Pfarrerin einige musikalische Aspekte und werkgeschichtliche Hintergründe aufgezeigt. Auch aus dem Orchester und von den Solisten (Sopran und Bass) hörte man verstehend einige Musikbeispiele, bevor es richtig los ging. Die gesamte Bach-Kantaten-Reihe firmiert ja unter dem Oberthema ‚Momente der Ewigkeit‘ So waren auch einige nachdenkenswerte Impulse zum Thema ‚Dankbarkeit‘ nicht fehl am Platze.

Wir bekamen den Eingangschor also zweimal geboten und verstanden einfach mehr:

Zu diesem Mehrwert gehörte:

Deutlicher konnte man  musikalische Themen und Aufbau verfolgen.

Das packte alles ein kleiner,  mit bis höchstens fünf SängerINNEN (nur 2 Tenöre) in jeder Stimme besetzter junger ad-hoc-Chor (Ensemble Lorica Vitae), der diszipliniert und mühelos mit klaren, reinen Stimmen das polyphone Gefüge beherrschte .

Eine handfeste, mitschwingende Kantorin, die ihrem Chor klare  Einsätze gab und einen abgerundeten Leitungs-Stil pflegte.

Ein sich steigerndes Programm, dass dem Chor Gelegenheit bot, viele Facetten seiner Möglichkeiten aufzuzeigen.

Ein Barockorchester Le Chardon, das eigene Akzente setzte.

Eine erfrischende Pause, in der man mit den Ausführenden in’s Gespräch kommen konnte und ein leckeres Büffet bereitstand. Dafür sangen wir in der Gemeinde auch gerne das der Kantate zu Grunde liegende Kirchenlied ‚Nun danket alle Gott‘ (Martin Rinckart um 1630) mit. Einfach köstlich-, Gott und sein Bodenpersonal in der Christuskirche versorgten uns an diesem Abend in  zuerst Seele und dann Leib.

Nach dem Konzert gings zurück ganzheitlich gesättigt zum Essener HBF, an dem mich Claudia absetzte. Und dank eines ICE, den mich  ein großzügiger Schaffner ohne Aufschlag benutzen ließ,  war ich ‚in rechter-guter Zeit‘ zu Hause.

Was hatte ich gelernt? An einer Bach-Kantate mit der Bezeichnung ‚ogni tempo‘ kann man sich gut ausrichten: man mag sich zwar verfahren und zur Kantate hinrasen, doch bekommt Platz noch in der ersten Reihe. Das Konzert dauert länger als eingeschätzt, aber in der Pause gibt’s zur Entschädigung Sekt und Gespräche. Unbezahlt fahr ich im ICE komfortabel, ohne in die Nacht zu kommen, bin ich zu Hause.

Darum heißt für mich ab  vergangenem Sonntag ‚Ogni tempo‘: keine Hetze,  klappt alles, erfülltes Wochenende.  Nomen est Omen

P.S. ‚Momente der Ewigkeit‘. Im Gespräch mit Claudia kam uns die Idee, anläßlich des Konzertes dieser Reihe in Hamm  am  27.6. 18 Uhr ein kleines blog-Treffen auf die Beine zu stellen. ‚Freue Dich, erlöste Schar‘ wäre dann unser Motto !!! (vgl. BWV 30).

Gruß Adamo

Radiotipps KW19


Hallo zusammen,
Himmelfahrt sendet NDR kultur ein absolutes Highlight. Auch sonst gibt es einige schöne Aufnahmen zu hören.
Viel Freude dabei
Barbara

11.5.
Ö1
19:30-21
Capella Angelica, Leitung: Wolfgang Katschner; Lautten Compagney Berlin.
Johann Sebastian Bach: „Klagt, Kinder, klagt es aller Welt“, Die Köthener Trauermusik, BWV 244 a (Rekonstruktion: Alexander Grychtolik) –
Die weltliche Urfassung der Matthäuspassion
(aufgenommen am 16. April im Heizwerk in Erfurt im Rahmen der „Thüringer Bachwochen 2010“)
(Falls einer die Erstsendung verpasst haben sollte…)

Deutschlandfunk
21-23 (dazwischen Nachrichten)
„Grundton D“ 2009 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (1)
Johann Sebastian Bach
Aria mit 30 Veränderungen, BWV 988 „Goldberg-Variationen“
Andreas Staier, Cembalo
Aufnahme vom 3.4.10 aus dem Landschloss Zuschendorf/Sachsen

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Donnerstag, (Himmelfahrt) 13.5.2010
NDR-Kultur
20-22:30 Uhr

Zu hören per Livestream im Internet:

http://www.ndrkultur.de/livestream154.html


Soli Deo Gloria – Feste Alter Musik im Braunschweiger Land

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll für Soli, Chor und Orchester BWV 232
Monteverdi Choir London mit Solisten
English Baroque Soloists / Ltg.: John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 7.5.2010 im Dom Königslutter


„Soli Deo Gloria“ – Die Feste Alter Musik im Braunschweiger Land beginnen 2010 mit einem Wiedersehen in zweifacher Hinsicht: Sir John Eliot Gardiner ist gemeinsam mit dem Londoner Monteverdi Choir und seinen English Baroque Soloists im nach der mehrjährigen Restaurierung wieder eröffneten Kaiserdom Königslutter zu Gast und eröffnet die Saison glanzvoll mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. John Eliot Gardiner hat seine Veröffentlichungen der Kantaten Bachs auch bei dem Label „Soli Deo Gloria“ veröffentlicht – diese Worte hat Johann Sebastian Bach eigenhändig in einige seiner Partituren geschrieben – allein Gott zur Ehre!
Es lohnt sich!

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14.5.
BRklassik
13-14
Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
Georg Friedrich Händel: „Wassermusik“, Suite Nr. 1 F-dur;
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-dur, KV 338
NDR
18-24

Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2010
Georg Friedrich Händel: „Tamerlano“
Oper in 3 Akten
Tamerlano: Christopher Ainslie, Altus
Bajazet: Thomas Cooley, Tenor
Asteria: Kirsten Blaise, Sopran
Irene: Franziska Gottwald, Alt
Andronico: Clint van der Linde, Altus
Leone: Lars Arvidson, Bass
FestspielOrchester Göttingen
Ltg.: Nicholas Mcgegan
Live aus dem Deutschen Theater Historische Sujets sind in Georg Friedrich Händels Opern oft mit entfesselter Leidenschaft und fatalen Verwicklungen der handelnden Personen unter sich verbunden. Das ist in „Orlando“ so, in „Giulio Cesare“ oder „Xerxes“. Jedes Jahr wieder gibt es bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen Begegnungen auch mit seltener gespielten Händel-Opern. Der Dreiakter „Tamerlano“ gehört zweifellos zu diesen Raritäten. Und er zählt außerdem zu der Serie von Opern, die Händel in den 1720er Jahren auf Libretti von Nicola Francesco Haym schrieb. Nach ihrer Uraufführung im Oktober im King’s Theatre am Londoner Haymarket verschwand das Stück über Jahre hinweg nicht vom Londoner Spielplan und wurde von keinem Geringeren als Georg Philipp Telemann für eine Hamburger Inszenierung bereits ein Jahr nach der Uraufführung bearbeitet.
Erzählt wird in dieser Oper von dem mongolischen Heerführer Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, der gegen den osmanischen Sultan Bayezid I. 1402 eine vernichtende Schlacht führte. Der Legende nach soll Bayezid in der Gefangenschaft Selbstmord begangen haben. Tamerlan ist alles andere als ein freundlicher Herrscher, der seinen Sieg sinnvoll zu nutzen versteht. Despotisch missbraucht er seine Macht und unterdrückt seine Mitmenschen.
Im Deutschen Theater Göttingen ist der Altus Christopher Ainslie in der Titelrolle zu erleben, der Tenor Thomas Cooley singt den Sultan. Kirsten Blaise (Asteria) und Franziska Gottwald (Irene) sind die weiblichen Hauptdarsteller. Nicholas McGegan leitet das FestspielOrchester Göttingen.

16.5.
Deutschlandfunk
3-4 (Nachtkonzert)
Nachtkonzert vom DLF
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Messe c-moll, KV 427
Sylvia McNair, Sopran
Diana Montague, Sopran
Anthony Rolfe-Johnson, Tenor
Cornelius Hauptmann, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Die 56. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2010


Schloss Corcey-Höxter / OWL

Schloss Corcey-Höxter / OWL

(NW) Schloss-Corvey / Höxter. Werke von Robert Schumann und Frédéric Chopin, die beide vor 200 Jahren geboren wurden, stehen im Zentrum der 56. Corveyer Musikwochen, die am Sonntag, 9.5.2010 mit einer Aufführung der „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi durch die Domkantorei Paderborn in der Abteikirche beginnen. Die Domkantorei Paderborn und Vokalsolisten sowie das Barockorchester Concerto con Anima unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning präsentieren die Marienvesper, SV 206, von Claudio Monteverdi (1567-1643).

Zeitraum der Corveyer-Musikwochen vom 9. Mai bis 13. Juni 2010.

Abteikirche Schloss-Corvey (Höxter-Weser)

Eröffnungs-Termin:
Sonntag, 09.05.2010
Beginn:
17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Schloss Corvey, Abteikirche „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi durch die Domkantorei Paderborn. Veranstalter:

Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Info-Telefon:
05271 – 694010
Buchung:
Telefonische Buchung

Wie Claudia Konrad, Geschäftsführerin des Kulturkreises Höxter-Corvey, gestern anlässlich der Programmvorstellung hervorhob, möchte sie Ensembles aus der Region Ostwestfalen-Lippe einen gebührenden Platz bei den traditionsreichen Musikwochen einräumen. Zu Gast in Corvey ist auch in diesem Jahr wieder die Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold unter der Leitung von Prof. Gerhard Weinberger, die am 22. Mai in Detmold und am 23. Mai in Schloss Corvey mit der „Johannes-Passion“ BWV 245 eine thematische Verbindung zur aktuellen Corveyer Ausstellung „Hommage à Johann Sebastian Bach“ mit Druckgraphiken des spanischen Bildhauers Eduardo Chillida herstellt.

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Konzertsaal Hochschule für Musik Detmold

Konzertsaal Hochschule für Musikin Detmold

Detmold, HfM Konzerthaus am 22.05.2010, 19:30 UHR
Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach steht im Mittelpunkt eines Konzertes der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold am Samstag, 22. Mai 2010, um 19.30 Uhr, im Konzerthaus Detmold. Mitwirkende des Konzertabends sind das Instrumentalsolisten-Ensemble der HfM Detmold (Leitung: Ulrike-Anima Mathé) sowie das Vokalsolisten-Ensemble (Einstudierung: Benno Schachtner). Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Gerhard Weinberger. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Musica Sacra 2010“ statt.

Eintrittspreise für Detmold-Konzerthaus HfM:

Eintritt 25 EUR | 20 EUR | 15 EUR – Studierende / Schüler frei

Karten über: Ticket online

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Abteikirche Schloss Corvey / OWL

Schloss Corvey, Abteikirche: am 23.05.2010, 17:00 UHR

J.S. Bach Johannes-Passion BWV 245 in Schloss Corvey, Abteikirche

Das Vokal- und Instrumentalsolisten-Ensemble der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold unter der Leitung von Gerhard Weinberger präsentiert im Rahmen der Corveyer Musikwochen die Johannes-Passion, BWV 245, von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).

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Kaisersaal Schloss Corvey

Schloss Corvey, Kaisersaal: 16.05.2010, 17:00 UHR
Sinfoniekonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, Herford

Die Nordwestdeutsche Philharmonie bereichert die Corveyer Musikwochen mit einem Sinfoniekonzert. Das Landesorchester musiziert unter der Leitung von Francesco Angelico.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Suite Nr. 2 h-Moll, BWV 1067
Balys Dvarionas (1904 – 1972): Elegie für Violine und Streicher Peteris Vasks (*1946): Musica dolorosa, Peter I. Tschaikowsky (1840 – 1893): Serenade für Streicher C-Dur op. 48

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Russische Pianistin: Elisabeth Leonskaja

Schloss Corvey, Kaisersaal: am 03.06.2010, 17:00 UHR

Klavierkonzert mit Elisabeth Leonskaja

Dem großen Romantiker Robert Schumann erweist die Pianistin Elisabeth Leonskaja Reverenz, wenn sie am 3. Juni im Kaisersaal „Études Symphoniques“ spielt. Sie hat den Klavierabend, mit der Sonate D-Dur, D 850, von Franz Schubert (1797 – 1828) und die Études Symphoniques, op. 13, von Robert Schumann (1810 – 1856) im Programm außerdem Chopins b-Moll-Sonate mit dem berühmten Trauermarsch, dem im vorigen Jahr verstorbenen Fürsten Franz Albrecht von Corvey gewidmet.

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Prof. Bernhard Klapprott

Chorkonzert, Schloss Corvey, Kaisersaal

06.06.2010, 17:00 UHR

Als Abschlusskonzert des Workshops für historische  Aufführungspraxis im Kloster  Marienmünster treten Cantus Thuringia &  Capella unter der Leitung von Bernhard Klapprott im Rahmen der Corveyer Musikwochen auf.

Kaisersaal Schloss Corvey

Programm:
Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712): Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre (Kantate) & Dies ist der Tag (Kantate)
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759): Ach Herr, mich armen Sünder (Choralkantate) & Triumph, ihr Christen seid erfreut (Osterdialog)
Wilhelm Friedmann Bach (1710 – 1784): Kantate.

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Zu dem Workshop „Meet the professionals“ sind Laien vom 3. bis 6. Juni in fünf Klöster des Kreises Höxter eingeladen. Das ganz junge Publikum wird einmal mehr mit dem in die Musikwochen eingebetteten OWL-Kindermusikfest am 30. Mai auf Schloss Corvey angesprochen.

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Ihre Ansprechpartnerin für Informationen
und Kartenbestellungen bei der
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH:

Jutta Sprenger
Telefon: (05271) 6 81 50 und 69 40 10
Email: jsprenger@schloss-corvey.de

Internet: http://www.schloss-corvey.de/cms/5-0-56–Corveyer-Musikwochen.html

Händel-Festspiele Göttingen – Gastauftritt in Hannover am 19. Mai 2010


Ein weiteres Highlight:

Händel-Festspiele 2010 finden in Göttingen vom 14.5. bis  24.5.2010 statt. Ein Gastkonzert ist  in Hannover am 19. Mai 2010 in der Galerie Hannover-Herrenhausen.

In diesem Jahr feiern die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ihren 90. Geburtstag und damit 90 Jahre Händel-Renaissance, die mit der Wiederentdeckung der Opern Händels im Jahr 1920 von Göttingen aus ins Leben gerufen wurde.

Unter dem Motto „Händel & Hannover” widmet sich das Festival vom 14. bis 25. Mai 2010 Händels Aufenthalt vor 300 Jahren in Hannover-Herrenhausen. Von Hannover aus spannen wir den Bogen weit über Händels Zeitgenossen in Herrenhausen hinaus und präsentieren mit 96 Veranstaltungen und 580 Künstlern aus aller Welt Händels Wirkungsgeschichte bis heute in Deutschland.

Galerie Hannover-Herrenhausen

Gast-Konzert in der Galerie Herrenhausen, Hannover

19. Mai 2010, 20.00 Uhr

Dauer ca. 1 3/4 Std.
Eintritt:  EUR 67 / 45 / 28,50 / 17,50

Kartenvorverkauf:  Ticket-Online-Saalbuchung

Leider stehen nur noch ungünstige Restplätze zur Verfügung..!! Eile ist geboten.

300 Jahre Händel in Hannover

Unter dem Motto „Händel & Hannover“ widmen sich die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen Händels Aufenthalt vor 300 jahren in Hannover-Herrenhausen. 2010 jährt sich zudem der 350. Geburtstag von Kurfürst Georg August, Händels erstem und wichtigsten Förderer aus dem Welfenhaus, der als George I. im Jahr 1714 auf den englischen Thron berufen wurde und hiermit die bis 1837 währende Personalunion begründete.

Auf dem Programm stehen Instrumentalmusik von Händel und seinen norddeutschen Zeitgenossen sowie Arien aus Händels berühmtester Oper „Giulio Cesare“, einer Oper, die George I. besonders geschätzt hat. Solistin des Abends ist die kanadische Solistin Dominique Labelle, eine der weltweit renommiertesten Interpretinnen der Musik Händels. Es spielt das Festspiel Orchester Göttingen unter der Leitung von Nicholas McGegan.

Festspiel-Orchester-Göttingen

Konzertprogramm

Carl Heinrich Graun (1703–1759)

Overture

Tra le procelle assorto
aus Cleopatra e Cesare

Johann Adolf Hasse (1699–1783)

Morte, col fiero aspetto
aus Marc’Antonio e Cleopatra

Joachim Quantz (1697–1773)

Concerto in D major (QV 5:45)
für Flöte, Streicher und basso continuo

Pause

Georg Friedrich Händel (1685–1759)

Overture

Piangerò, la sorte mia
aus Giulio Cesare (HWV 17)

Johann David Heinichen (1683–1729)

Concerto in F major (S 234)

Johann Mattheson (1681–1764)

Mein Leben ist hin, Nun ist es Zeit, Wer in seinem Busen

Darum komm, giftiges Geschmeiß aus Cleopatra

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Link: Händel-Festspiele Göttingen

http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idart=274

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

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Klassik-News über Händel und Wilhelm Friedemann Bach


Hallo,

einmal wieder etwas Neues aus der Klassik-Welt aus Halle an der Saale:

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Anlässlich des 325. Händel-Geburtstags präsentiert die Stiftung Händel-Haus eine neue Händel-Bibliographie online. Damit macht das internationale Zentrum der Händel-Pflege in Halle einen weiteren Teil seiner umfangreichen Informationssammlung im Internet zugänglich. „Das Werk und die Persönlichkeit Georg Friedrich Händels haben bis heute zu einer unüberschaubaren Menge an Veröffentlichungen aller Art geführt. Allein im Jubiläumsjahr 2009 war die Zahl der Neuerscheinungen doppelt so hoch wie in den Jahren davor.

Stiftung Händel-Haus in Georg Friedrich Händels Geburtsstadt Halle (Saale)

Händel-Haus Halle/Saale (Foto: H.Fechner)

Unter einem Dach vereint die 2008 gegründete Stiftung Händel-Haus verschiedene Aktivitäten, um das musikalische Erbe des Komponisten Georg Friedrich Händel (Halle 1685 – London 1759) zu pflegen und zu erforschen. In der Großen Nikolaistraße im Zentrum von Halle widmen sich Musikwissenschaftler und Händel-Forscher dieser bedeutenden Aufgabe in den Bereichen: Musikmuseum, Händel-Festspiele, Museumspädagogik, Bibliothek / Archiv, Restaurierungsatelier.

Digitale Bibliothek:

Link: http://www.haendelhaus.de/de/bibliothek/digi_bib/

Zur Operndatenbank des Händel-Hauses

———-> LINK
•  Geburtshaus Georg Friedrich Händels • Ausstellungen • Konferenzen • Konzerte •  Museumspädagogik

• Musikbibliothek • Bild- und Tonarchive • Musikinstrumenten-Sammlung •  Restaurierungsatelier
Montags bleibt das Museum geschlossen!
Öffnungszeiten:

15. April bis 31. Oktober
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

1. November bis 31. März
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr

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Link zu dem Programm Händel-Festspielen 2010

nachstehend:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

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Die Händelstadt Halle erhält 2010 ein weiteres Musikmuseum. Anlässlich des 300. Geburtstages des Komponisten Wilhelm Friedemann Bach, der mehrere Jahre in Halle lebte und als Musikdirektor und Organist an der Marienkirche wirkte, richtet die Stiftung Händel-Haus in seinem einstigen Wohnhaus eine neue Dauerausstellung ein.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Die Ausstellung wird neben Wilhelm Friedemann Bach die reiche Musikgeschichte der Saalestadt von Samuel Scheidt über Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach bis hin zu Robert Franz thematisieren. Besucher können die neue Ausstellung während der Händel-Festspiele (3. bis 13. Juni 2010) zum ersten Mal besichtigen.

Nach Ende des Festivals wird die Ausstellung für die finalen Baumaßnahmen noch einmal temporär schließen, um im Herbst dauerhaft an zwei Wochentagen (Freitag und  Samstag) zu öffnen. Ein kombiniertes Eintrittsticket ist für den Besuch des Händel-Hauses und des Wilhelm-Friedemann-Bach-Hauses vorgesehen.

Link: http://www.haendelhaus.de/de/presse/news/artikel/friedemann_bach_haus.html

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Grüße

Volker

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Deutschlandfunk 17.1.2010 Israel in Egypt mit J.E. Gardiner


Hallo,

ein Rundfunktipp auf die Schnelle:

17.01.2010
21:05 Uhr: Deutschlandfunk Köln

Georg Friedrich Händel: „Israel in Egypt“ dirgiert von John Eliot Gardiner.

Konzertdokument der Woche

Georg Friedrich Händel
„Israel in Egypt“.
Oratorium für Soli, Chor und Orchester HWV 54
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Aufnahme vom 23.8.09 aus der Basilika Kloster Eberbach

Link: http://www.dradio.de/dlf/vorschau/20100117

Grüße

Volker


Radiotipps KW 53


Hallo zusammen,

wie versprochen, hier die restlichen Radiotipps bis Neujahr. Das allergrößte Highlight ist eine TV-Übertragung von ARTE:

1.1.2010
12:30-13:30 Uhr
TV – ARTE
Wiederholungen: 01.01.2010 um 19:00
Neujahrskonzert in Venedig 2010
(Italien, 2010, 60mn)
Sänger: Anna Caterina Antonacci, Francesco Meli
Dirigent: Sir John Eliot Gardiner
Fernsehregie: Carlo Tagliabue

Live aus Venedig: ARTE lädt am Neujahrstag traditionsgemäß wieder zu einem musikalischen Jahreswechsel ins prunkvolle Theater La Fenice ein. Unter der musikalischen Leitung von Sir John Eliot Gardiner sind dieses Jahr unter anderem die Solisten Anna Caterina Antonacci, Sopran, und Francesco Meli, Tenor, zu erleben. Und wie es der Tradition entspricht, schließt das Konzert auch in diesem Jahr wieder mit „Va‘ pensiero“ aus Nabucco und „Libiam ne‘ lieti calici“, dem Brinisi aus der Traviata – als Prosit Neujahr!

  • ·Das siebte Neujahrskonzert des Teatro La Fenice leitet Sir John Eliot Gardiner, einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Zeit, dessen breites Repertoire sich in den mehr als 250 CD-Einspielungen widerspiegelt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Mit der Sopranistin Anna Caterina Antonacci hat er bereits mehrfach zusammengearbeitet.

Sir Johan Eliot Gardiner, geboren am 20. April 1943 in Fontmell, Dorset, England, ist einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Bereits im Alter von 15 Jahren sammelte der Brite als Jungstudent an der Cambridge University erste Erfahrungen am Dirigentenpult. Seine wesentlichen Erfolge feierte Gardiner mit den Einspielungen alter Musik. So gründete er 1968 das Monteverdi Orchestra, zehn Jahre darauf die English Baroque Solists und 1990 das Orchestre Révolutionnaire et Romantique – alles herausragende Klangkörper, die auf historischen Originalinstrumenten spielen.
Von 1980 bis 1983 war Gardiner Chefdirigent des CBC Vancouver Orchestra. 1983 bis 1988 war er Musikalischer Direktor der Opéra National de Lyon, an welcher er ein neues Orchester gründete, welches heute zu den besten in Frankreich zählt. Von 1981 bis 1990 war er künstlerischer Direktor der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und von 1991 bis 1994 Chefdirigent des NDR-Symphonieorchesters in Hamburg. Als Gastdirigent leitete er unter anderem das das Cleveland Orchestra, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam und die Wiener Philharmoniker.
Neben zahllosen Auszeichnungen für seine Einspielungen wurde John Eliot Gardiner unter anderem mit Preisen als „Künstler des Jahres 1994“ , „Dirigent des Jahres“ (Klassik Echo-Verleihung 1995), „Bester Dirigent“ (Cannes Classical Award 1995) und 1995 als erster Dirigent mit dem Dietrich-Buxtehude-Preis ausgezeichnet. 2005 erhielt er außerdem das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.
In der kommenden Saison 2009/10 wird er mit den Haydn-Oratorien „Die Jahreszeiten“ und „Die Schöpfung“ sowie Bachs h-Moll-Messe in den USA und Europa auf Tournee gehen. An der Pariser Opéra Comique wird „Pelléas et Mélisande“ unter seiner musikalischen Leitung zu erleben sein.
Die Sopranistin Anna Caterina Antonacci wurde in Ferrara geboren und am Giovanni Battista Martini Konservatorium in Bologna ausgebildet. 1987 gewann sie den Verdi-Wettbewerb, im folgenden Jahr den Maria Callas- und den Pavarotti International-Wettbewerb. 1990 erhielt sie den Kritikerpreis Premio Abbiati.
Sie gastierte unter anderem an der Mailänder Scala, am Teatro Communale in Bologna, am Teatro Colón in Buenos Aires, am Teatro dell’Opera in Rom, an der San Francisco-Opera und beim Glyndebourne Festival.
Unter Gardiner trat sie unter anderem in „Berlioz: Les Troyens“ am Pariser Théâtre du Châtelet (2003) auf und erst aktuell in der Titelrolle von Bizets Carmen an der Pariser Opéra Comique (2009

Über die Übertragung auf Raiuno habe ich verschiedene Infos- einmal ab 11:15 und dann ab 12:30. Ich bin mir auch nicht sicher, ob nur auf Rai Uno (=TV) oder auch auf Raiuno(=Radio) übertragen wird. Infos dazu gibt es, so wie ich es ohne Italienisch-Kenntnisse gesehen habe, erst kurz vorher. Ich ergänze kurzfristig, falls es auch eine Radiosendung dazu gibt.

Jetzt aber zu den Radio-Highlights. Das größte ist sicher das Konzert aus Hamburg mit Clare Wilkinson, aber auch sonst gibt es schöne Sendungen:

26.12.2009
NDR
20-22 Uhr
Prisma Musik,
Der Orpheus Britannicus Henry Purcell
Von Hans Otto Rempel
2009 war nicht nur ein Händel- und Mendelssohn-Jahr, auch der Geburtstag von Henry Purcell jährte sich zum 350. Mal. In besonderer Weise trat damit die englische Musikgeschichte in den Fokus der Aufmerksamkeit, denn nicht nur Felix Mendelssohn Bartholdy pflegte intensive Beziehungen zur britischen Musikwelt, Händel wurde bekanntlich sogar englischer Staatsbürger. Und Purcell, von dessen Musik Händel viel profitierte, war Engländer von Geburt. Zeitgenossen nannten ihn den“Orpheus britannicus“. Viele Musikfreunde dürften Purcell heute nur noch dem Namen nach kennen. Der Ruhm anderer, später geborener Meister hat den einstigen Glanz seine Namens längst verblassen lassen. Bei näherer Betrachtung muss man Purcell aber einem Künstlertypus zurechnen, den wir mit Namen wie Mozart, Schubert oder Mendelssohn verbinden. Also mit Musikern, die nicht nur eine ungewöhnlich originelle Begabung besaßen, sondern innerhalb eines unglaublich kurzen Lebens auch ein Gesamtwerk von atemberaubender Fülle und Vielgestaltigkeit hervorbrachten. Wenn die Daten stimmen, so ist Purcell nicht viel älter als 36 Jahre alt geworden. Doch es lohnt sich, in seiner Musik, die inzwischen über weite Strecken auf CD verfügbar ist, auf Entdeckungsreise zu gehen. Man wird einer bisher ungeahnten Schönheit begegnen und Klängen, die man längst zu kennen glaubte.

22-24 Uhr
Variationen zum Thema
Henry Purcell zum 350. Geburtstag
Moderation: Raliza Nikolov
Solistin: Clare Wilkinson, Mezzosopran
Ensemble: Fretwork

John Joubert: „The Fellowship of the Stretched String“
Peter Sculthorpe: „Djililie“
Elvis Costello: „Put away forbidden playthings“
Henry Purcell: Fantazia No. 8
Tan Dun: „A Sinking Love“
Orlando Gough: „Birds on Fire II“
Michael Nyman: „If“
Henry Purcell: Fantazy upon one note
Barry Guy: „Buzz“
Stephen Wilkinson: „The Garden“, „At the Manger“
Henry Purcell: „In Nomine“ in 6 parts
Gavin Bryars: „In Nomine“ after Purcell
Duncan Druce: „Three Poems of Henry Vaughn“
Aufzeichnung Das Alte Werk vom 08.12.2009 im Rolf-Liebermann-Studio des NDR

  • 27.12.2009
  • NDR
    11-13 Uhr
    Das Sonntagskonzert
    Arcangelo Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8
    Gottfried August Homilius: Ergreifet die Psalter, ihr christlichen Chöre, Kantate
    Georg Friedrich Handel: Ode for St. Cecilia’s Day – Cäcilien-Ode – HWV 76
    Heidi Elisabeth Meier, Sopran
    Finnur Bjarnason, Tenor
    NDR Chor / NDR Radiophilharmonie
    Ltg.: Peter Neumann, nicht wie im Programm ausgedruckt Christian Curnyn.
    Peter Neumann ist sehr kurzfristig für den erkrankten Christian Curnyn eingesprungen.
    Aufzeichnung vom 27.11.2009 im Galeriegebäude Herrenhausen


  • BRKlassik
    22-23 Uhr

    „Remember me…“ – Nachlese der Langen Jubiläumsnacht (I)
    Le Musiche Nove
    Leitung: Claudio Osele
    Solistin: Simone Kermes, Sopran
    Henry Purcell: „King Arthur“, Fairest isle; „Oedipus“, Music for a while; Georg Friedrich Händel: „Giulio Cesare“, Arie der Cleopatra „Se pietà di me non senti“; Giovanni Battisa Pergolesi: „L’Olimpiade“, Arie der Aristea „Tu me da me dividi“; Georg Friedrich Händel: „Lotario“, Arie der Adelaide „Scherza in mar la navicella“; „Admeto“, Arie der Antigona „Io ti bacio, o bella imago“; Johann Adolf Hasse: „Viriate“, Arie des Siface „Come nave in mezzo all’onde“; Henry Purcell: „Dido und Aeneas“, When I am laid in earth
    Aufnahme vom 25. April 2009 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg
  • 30.12.2009
    Nordwestradio
    20-22 Uhr

    Georg Friedrich Händel
    Das Alexanderfest oder Die Macht der Musik
    Text: John Dryden
    Simone Kermes, Sopran
    Virgil Hartinger, Tenor
    Konstantin Wolff, Bass
    Kölner Kammerchor
    Clooegium Cartusianum
    Leitung: Peter Neumann

Euch alle frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
Barbara

Weihnachtsoratorium BWV 248 im Fernsehen in 2009


Hallo zusammen,

nach Bekanntgabe der Rundfunksendungen mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach – komplettiere ich die Angaben für dasFernsehen in der Weihnachtswoche 2009.

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Zur Einstimmung das WO auf YouTube:

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Fernseh-Programm WO-BWV 248 J.S. Bach:

Jauchzet, frohlocket!

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Schreier

ZDF theater Sonntag, 20.12.2009  Zeit:

13:59 bis

15:05Uhr (66min)

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Dienstag, 22.12.2009 Zeit: 08:59 bis – 10:05 Uhr 66 min.
ZDF theater

BR – am Freitag, 25.12.2009

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3 – Zeitpunkt: 02:44 – 04:15 Uhr (91min)


MDR – am Freitag 25.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 1 – Zeitpunkt: 07:24 – 08:00 Uhr (36min)


BR – am Samstag, 26.12.2009  Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 4-6 Zeitpunkt: 02:04 – 03:25 Uhr (81min)


MDR am Samstag, 26.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 2 Zeitpunkt: 07:29 – 08:05 Uhr (36min)


MDR am Sonntag, 27.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 3  Zeitpunkt: 07:39 – 08:10 Uhr (31min)
Info – Kunst/Kultur

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Weitere interessante Sendungen für Mozart- und Händel-Interessenten:

Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten ARTE am Sonntag, 20.12.2009 um 18:59 – 19:50 Uhr (51min)
Info – Dokumentation

Sir Neville Marriner dirigiert Mozart
Ouvertüre in B-Dur und das Konzert für… ARTE am Donnerstag, 24.12.2009 um 05:59 – 06:50 Uhr (51min)
Info – Kunst/Kultur

„Joseph Haydn“ – das verkannte Genie
Mit Leif Ove Andsnes und Thomas… ZDF theater am Freitag, 25.12.2009 um  21:09 – 22:10 Uhr (61min)
Info – Bericht

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit herrlichen Musikstunden.

Herzliche Grüße

Volker

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Radiotipps KW 50


5.12.
TV
BR
20:15-23:25
Joseph Haydn: Il mondo della luna
Dramma giocoso in drei Akten

Ecclitico hat es auf Clarice abgesehen und Ernesto liebt deren Schwester Flaminia. Doch Buonafede, Vater der beiden jungen Damen und seinerseits Hobbyastronom, ist strikt gegen diese Verbindungen. Auch die wachsende Zuneigung seines Dieners Cecco gegenüber der Kammerzofe Lisetta beäugt er skeptisch, schließlich hegt er bezüglich Lisetta eigene Interessen. Doch die jungen Liebenden geben sich nicht geschlagen. Mit einer List gaukeln sie dem mondsüchtigen Buonafede vor, es habe ihn auf den Mond verschlagen. Weltraumforschung und Liebesfreuden vermengen sich im heimischen Garten zusehends zu einem aberwitzigen Verwirrspiel. Am Ende winkt eine Trippelhochzeit!

Interpret:
Es spielt das Orchester Concentus Musicus Wien; Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Darsteller:
Dietrich Henschel (Buonafede),
Bernard Richter (Ecclitico),
Vivica Genaux (Ernesto),
Christina Landshamer (Clarice),
Anja Nina Bahrmann (Flaminia),
Maite Beaumont (Lisetta),
Markus Schäfer (Cecco

BBC
The Early Music Show
Giovanni Croce
Robert Hollingworth explores the life and work of Venetian composer Giovanni Croce

6.12.
NDR
18-19
Nikolaus Harnoncourt (1/4)
und an allen anderen Sonntagen im Dezember

Eine Sendereihe von Margarete Zander

Unzufrieden mit dem Alten:
der Dirigent Nikolaus Harnoncourt
Systematisch hat der Dirigent Nikolaus Harnoncourt sich durch die Musikgeschichte gearbeitet und dabei die Partituren vom Staub befreit. Seine Auffuhrungen wirkten schockierend, wie die Enthullung der Sixtinischen Kapelle nach der Restauration, als die Farben wieder ihre Leuchtkraft entfalteten. Und man hatte doch die Musik so herrlich  im Ohr. Wolfgang Hildesheimer schrieb 1983 in seinen „Mitteilungen an Max“, wie er sich die Holle vorstelle: „Jeden Tag ein neunstundiges Passionsspiel. Dazwischen ein Tag Musik angesichts von Tulpen. … Vormittags die Moldau unter Karajan oder etwas auf Originalinstrumenten, handgebastelt und missgestimmt von Harnoncourt.“ Heute gelten die Erkenntnisse der Forschung von Nikolaus Harnoncourt und seiner musizierenden Kollegen als Basiswissen der Interpreten und das Spiel nach historischen Vorbildern ist eine Farbe der Interpretationsmoglichkeiten.

7.12.
HR2 und SR2
20-22:30
Euroradio-Saison 2009/2010: Geistliche Musik von Haydn
Julia Doyle, Sopran
Diane Moore, Mezzosopran
Andrew Kennedy, Tenor
Neal Davies, Bariton
BBC Singers
BBC Philharmonic
Leitung: Gianandrea Noseda

Sinfonie Nr. 90 C-Dur • Szene und Arie „Berenice che fai“ • Madrigal „Der Sturm“ • Te Deum • 12. Messe B-Dur „Theresien-Messe“
(Aufnahme der BBC vom 11. Juni 2009 aus der Bridgewater Hall in Manchester)
Euroradio feiert das Haydn-Jahr 2009 mit einer vierteiligen Konzertreihe, die die Hörerinnen und Hörer nach Manchester, Quebec, Graz und München führt. Vier geistliche Hauptwerke Haydns stehen dabei im Zentrum der Programme: die Theresienmesse, das Stabat Mater, die Harmoniemesse und die Schöpfungsmesse. Hauptwerk des ersten Haydn-Abends aus der Bridgewater-Hall in Manchester ist die Theresienmesse, die der Komponist im Sommer 1799 schrieb. Sie ist von seinen späten Messen die lyrischste und intimste. Den Sängern kommt in dieser Messe eine für Haydn außergewöhnlich große Rolle zu, sowohl für die Solisten als auch im eng miteinander verwobenen Quartett. Wie die Messe zu ihrem Beinamen kam, ist zwar nicht ganz geklärt, es wird aber vermutet, dass sie nach Kaiserin Maria Theresia benannt wurde, der Gemahlin von Kaiser Franz II., die bei einer Aufführung der Messe in der Wiener Hofkapelle die Solosopranpartie gesungen hat. Der Italiener Gianandrea Noseda leitet die BBC Singers und die BBC Philharmonic.

8.12.
Deutschlandfunk
21-22:50
Musikforum
»Grundton D« 2009 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (7)
Johann Sebastian Bach – wiederaufgefunden, wiederhergestellt …

»Alles mit Gott und nichts ohn’ ihn«. Sopranarie zum Geburtstag von Wilhelm Ernst von Sachsen- Weimar, BWV 1127
Konzert für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo, rekonstruiert nach BWV 49, 169 und 1053
»Mein Herze schwimmt im Blut«. Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis, BWV 199
Konzert für Oboe, Violino concertato, Violino ripieno, Viola und Basso continuo c-moll, rekonstruiert nach BWV 1060

Gabriele Hierdeis, Sopran
Stephen Hammer, Oboe
The Bach Ensemble New York
Leitung: Joshua Rifkin
Aufnahme vom 15.8.09 aus der Oberkirche in Arnstadt/ Thüringen

10.12.
SWR2
15-16
für die, die diese Sendung vor einiger Zeit nicht gehört habe – ist ganz interessant
SWR2 Thema Musik
Johann Sebastian Bachs Notenbibliothek – ein Puzzle
Von Elke Kamprad
Nicht nur die eigene Musik beschäftigte Johann Sebastian Bach. Im Laufe seines Lebens sammelte er eine eigene Notenbibliothek zusammen, mit Werken aus ganz Europa. Was waren das für Kompositionen, die Bach abschrieb und aufbewahrte? Welche Musikerkollegen hat er besonders geschätzt und aufgeführt? Das Musikfeature von Elke Kamprad berichtet über Bachs Sammeleifer, über die vielen Irrwege, die die Handschriften nach seinem Tod genommen haben, und das große Suchen und Puzzeln heute, in dem Bemühen, die private Notenbibliothek Bachs wieder zu rekonstruieren

BBC-Dokumentation – J.S. Bach und das Luther-Vermächtnis


Hallo,

eine eindrückliche BBC-Produktion von 2008 u.a. über Martin Luther und Johann Sebastian Bach wurde im Oktober 2009 nochmals ausgestrahlt. Der englische Autor Simon Russell Beale untersucht die geistliche Musik in der westlichen Welt und stellt fest, dass Martin Luther selbst ein Komponist gewesen ist und eine tiefgreifende Wirkung auf die sakrale Musik ausgeübt hat. Von ihm inspiriert ist J.S. Bach der größte Komponist – der das Luther-Vermächtnis in seiner sakralen Musik umgesetzt hat.

Beeindruckende 6 Videos von der BBC-Sendung – mit fantastischen Bildern – authentischen Bach-Luther-Örtlichkeiten und eindrücklichen Bach-Werken – sind bei YouTube erschienen und stelle sie hier interessierten Besuchern zur Verfügung – ein richtiges Highlight für den heutigen Reformationstag.

Part 1  

Part 2

Part 3  

Part 4  

Part 5  

Part 6  

Grüße

Volker

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Radiotipps KW44


Hallo zusammen,

ich habe wieder etwas für Euch. Der Vollständigkeit halber auch das Konzert, was schon erwähnt wurde.

25.10.2009

Rbb
7-8 Uhr
Georg Friedrich Händel:
Gloria für Sopran, Streicher und Basso continuo B-Dur
Gillian Keith
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

NDRkultur
11-13 Uhr
Barocke Temperamente
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043
Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Musiker des Festivalorchesters, Violine
Musiker des Festivalorchesters, Oboe
Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester
Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann
Aufzeichnung vom 22. August in der Konzertscheune Salzau
Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst ein leidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören.
Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto „Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe.
Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Dkultur
15-17 Uhr
Interpretationen
»Dialoge im Kaffeehaus«
Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Klaviere
Gast: Michael Stegemann
Moderation: Olaf Wilhelmer

Dkultur
20-22 Uhr
Konzert
Nachklang Johannische Kirche ,Blankensee/Brandenburg
Aufzeichnung vom 5.9.09
»Mysterium Bach«
Johann Sebastian Bach
Messe in a-moll für Chor und Orchester, BWV Anh. 24
Messe in G-dur für 23 Stimmen in 2 Chören, BWV Anh. 167
Magnificat in C-dur für Soli, 8-stimmigen Doppelchor, Trompeten, Pauken und Streicher, BWV Anh. 30
»Sanctus G-dur, BWV 240 • Sanctus d-moll, BWV 239 • Sanctus C-dur, BWV 237«, drei Sanctus-Vertonungen für Chor und Orchester
ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten
»Nach dir, Herr, verlanget mich«, Kantate für Soli, Chor undOrchester, BWV 150
»Erschallet, ihr Lieder«, Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 172
Gesualdo Consort
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkappelle
Leitung: Wolfgang Helbich

Eine schöne Woche
Barbara

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Generell noch einmal der Link, wo eigentliche ALLE Radiostationen mit Websites und Direktlinks zu Livestreams zu finden sind:

Link:
http://www.listenlive.eu/

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Radiotipps KW42 in 2009


Hallo zusammen,

für die nächste Woche habe ich wieder 2 Tipps für Euch:

12.10.2009
NDR
13-14 Uhr
In der Sendung „Klassik à la carte“ spricht Friederike Westerhaus mit Ton Koopman über Alte und Neue Musik, über Bach und Buxtehude sowie über die Schönheit von Orgel und Cembalo.
Ab 13 Uhr auf NDR Kultur.

13.10.2009
SWR2
13-14:30 Uhr
SWR2 Mittagskonzert
Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd
Gillian Keith (Sopran)
London Baroque
Werke von Arcangelo Corelli, G.F. Händel, J.S. Bach und Marin Marais
(Konzert vom 30. Juli in der Augustinuskirche)

Schönes Wochenende
Barbara

Händel-Konzert in Herford St. Marienkirche Stift Berg am 26.9.2009 20:00 Uhr


Liebe Bach und Händel Freunde!

Den vielen Händel-Freunden/INNEN in diesem Forum möchte ich diesen Konzert-Tipp weitergeben. Der Kantor Dietrich von St.Marien auf dem Berge/Herford hatte mich darum gebeten:

Aufführungsstätte St. Marien Kirche in Herford

Aufführungsstätte St. Marien Kirche in Herford

Händel-Jahr 2009

Herford Kirche St. Marien-Stift Berg am Sonnabend 26. September  2009   n i c h t  u m  18.00 UHRverschoben auf 20:00 Uhr

Eintritt: 10 EURO

„Meine Seele hört im Sehen, wie – den Schöpfer zu erhöhn – alles jauchzet, alles lacht.“

Georg Friedrich Händel 1685 – 1759

„Neun Deutsche Arien“ für Sopran, Violine & Orgel

Nach Texten aus dem „Irdischen Vergnügen in Gott“

Solisten: Sidonie Otto – Sopran; Lucia Froihofer – Violine; Wolf-Eckart Dietrich – Orgel

„….ein neunfach glitzernder Edelstein in der Schatzkammer der Händelschen Kunst,“ so beschreibt ein zeitgenössischer Herausgeber diesen Zyklus, in dem Händel Gedichte des Hamburgers Barthold Heinrich Brockes in Musik setzt – christliche Naturlyrik der frühen deutschen Aufklärung.

Händel war ein ausgeprägter Europäer im frühen 18. Jahrhundert. Sein Leben und musikalisches Wirken spielt sich im Wechsel der drei Nationen Deutschland – Italien – England ab. Die Tradition der mitteldeutschen Kantoren und Kirchenmusiker um Schein, Scheidt, Schütz und später ganz persönlich Zachow prägen den gebürtigen Hallenser. Er findet erste Anstellungen in Halle und Hamburg von wo aus er zu einem ausgedehnten Italienaufenthalt aufbricht um in Rom, Venedig, Neapel und Florenz den italienische Musizierstil zu studieren. Der berühmte Arcangelo Corelli wird ihm zum wichtigen Anreger und Freund.

Über eine Stellung am Hof von Hannover kommt er erstmals nach England, wo er die längste Zeit seines Lebens verbringt.

Seine tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben lassen ihn immer wieder zu biblischen Themen finden: Saul – Samson – Esther – Josua – Israel in Ägypten – Deborah werden zu Hauptfiguren, Oratorien über die Johannes-Passion, die Auferstehungsgeschichte und schliesslich den Messias sind wichtige Hauptwerke.

Vor dem Hintergrund all dieser gross besetzten prachtvollen Oratorien und Prunk- Opern nehmen die „Neun deutschen Arien“ eine Sonderstellung ein. Händel nimmt wieder eine konzentrierte und sehr empfindsame Haltung ein. Er schreibt in den Arien mit italienischem Schwung sehr eingängigen Melodien die ganz aus der Dichtung heraus leben – unbefangene und fröhliche Verehrung Gottes und der Schöpfung die wir heute neu entdecken.

‘Ein neun-fach glitzender Edelstein’-, der könnte doch einige Forums-Mitglieder anblinzeln!

Vielleicht treffe ich einige von Euch an diesem Abend.

Gruß

@Wolfgang

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Link zur Rezension des Händel-Konzertes in St.Marien Kirche, Herford vom 29.9.2009

https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/09/nw-rezension-konzert-in-st-marien-herford-handel.png

DVD vom Händel Gedenkkonzert aus Halle erhältlich


Hallo,

eine DVD vom Händel-Gedenkkonzert aus Halle ist erschienen!

Cover: Händel-Gedenkkonzert aus Halle a.d.Saale

Cover: DVD Händel-Gedenkkonzert aus Halle a.d. Saale

Hallenser Madrigalisten, MDR Rundfunkchor,

Händelfestspielchor, Chor der Oper Halle,
Ulrike Fulde, Sopran, Albrecht Sack, Tenor,
Felix Plock, Bass
The English Concert,
Händelfestspielorchester Halle
Howard Arman

„Werke“
– Zadok the Priest – Coronation Anthem for George II.
– Esther – Oratorio: Sinfonia
– Te Deum for the victory of Dettingen
– Saul – Oratorio (Excerpts)
– The ways of Zion do mourn: Funeral Anthem for Queen Caroline (Excerpts)
– Jubilate for the Peace of Utrecht (Excerpts)
– O sing unto the Lord a new song: Chandos Anthem
– Israel in Egypt: Oratorio (Excerpts)

Am 14. April 2009, dem 250. Jahrestag des Todes George Friederich Händels, erwiesen zwei der weltweit führenden Barock-Orchester, und die Mitglieder von vier Chören zusammen mit dem Dirigenten und Händel-Preis Gewinner Howard Arman dem Komponist die Ehre. Sie präsentieren das Programm des historischen ersten Händel Gedenk-Konzerts von 1784, das in London in der Westminster Abbey stattfand. Diese herausragende britisch-deutsche Aufführung in der Marktkirche in Halle, in der Georg Friedrich Händel getauft wurde, ist ein absolutes Highlight des Händel Jahres 2009.

Mehr Informationen & Trailer »

Link: DVD  bei Amazon zu beziehen..!!

Gruß

Volker

Webnews

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Fotos und Musik vom Philharmonischen Spektakel im Bürgerpark Bielefeld 27.6.2009


Hallo,

die Veranstaltung ist mittlerweile schon vor acht Tagen gewesen aber ich möchte es nicht vorsäumen, allen Besuchern des Forums das OPEN AIR – Konzert des „Philharmonischen Orchesters“ der Stadt Bielefeld als ein großartiges Spektakel mit Feuerwerk – veranstaltet im Bürgerpark Bielefeld am 27.6.2009 – in Bildern – Worten und Musik zur Verfügung zu stellen.

Das Bielefelder Philharmonische Orchester in Höchstform, die Akustik als OPEN-AIR vorzüglich, allen Beteiligten gebührt ein Sonderlob an Einsatz und Organisation. Wann erlebt man so eine Harmonie an „Klassischer Musik und Feuer“ – es war überwältigend schön und die Besucherzahl (ca. 6.000) war sehr erfreulich. Wäre schön, wenn an dieser herrlichen Bürgerpark-Stätte wieder im nächsten Jahr ein „Klassik-Event“ in diesem Rahmen stattfinden würde.

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark Bielefeld

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark Bielefeld (Fotorechte: V. Hege)

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark (Fotorechte: V. Hege)

Prächtiges Feuerwerk zu Händels's Feuerwerksmusik

Prächtiges Feuerwerk zu Händels's Feuerwerksmusik

Aus Anlass des G.F. Händel und Felix Mendelssoh-Bartholdy Jahres 2009 fand im Bürgerpark ein Konzert vom – Bielefelder Philharmonischen Orchesters – mit einem Feuerwerk statt.

Zum Abschluss der Veranstaltung erklang gegen 23:30 Uhr von G.F. Händel die Feuerwerksmusik, HWV 351 und wurde umrahmt mit einem großartigen Feuerwerk als ein krönender Abschluss.

Aus guten Grund wurde jetzt am Wochenende von der (NW) Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld:

Peter Kuhn,

Generalmusikdirektor Peter Kuhn (Foto: NW)

Generalmusikdirektor Peter Kuhn (Foto: NW)

Generalmusikdirektor der Bielefelder Philharmoniker für das „Mitternachtstraum“-Open-Air-Konzert mit dem

„Stern der Woche“ ausgezeichnet.

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Ein Tipp von mir an die Leser von diesem Bericht:

startet  das nachstehende Video „Feuerwerksmusik von G.F. Händel HWV 351 Ouvertüre“

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Eine Rezension dazu als PDF von der NW vom 29.6.2009

NW Rezension Bürgerpark Bielefeld

Ich wünsche viel Spaß mit dem YuoTube-Video….!!

Grüße
Volker

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Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS startet im Magdeburger Dom am 27.6.2009


Hallo,

so eben frisch als News  erhalten, der MDR-Musiksommer 2009 startet am 27. Juni 2009 im Magedeburger Dom, Live dabei MDR-Figaro und ab 21:00 Uhr Live zugeschaltet das MDR-Fernsehen.

Am Samstag, 27. Juni, 20 Uhr, eröffnet Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer das 18. Drei-Länder-Klassik-Festival im Dom zu Magdeburg. Zur 800-Jahr-Feier des frühesten gotischen Gotteshauses auf deutschem Boden erklingt ein klangewaltiges, festliches Programm.

Foto: Magdeburger Dom

Foto: Magdeburger Dom

Chordirektor Howard Arman lässt MDR SINFONIEORCHESTER und MDR RUNDFUNKCHOR auf den Spuren Georg Friedrich Händels wandeln und präsentiert unter anderem dessen „Feuerwerksmusik“.

Gemeinsam mit der international gefeierten Organistin Iveta Apkalna stellen Märkl und sein Orchester im Anschluss Camille Saint-Saëns harmonisch-erfindungsreiche „Orgelsinfonie“ vor und bringen so die klanglichen Vorzüge des größten Sakralraums Ostdeutschlands zur Geltung. „Es fasziniert mich schon jetzt enorm, die Geheimnisse dieser neuen Schuke-Orgel entdecken zu dürfen“, freut sich Apkalna auf das große Instrument mit 92 Registern. 2005 bekam der junge lettische Shooting-Star den ECHO Klassik. Erstmals in der Historie dieses Musikpreises wurde damit eine Orgel-Soloaufnahme ausgezeichnet.

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music_display_on_website-icon._V46684973_ Hörprobe nachstehend – Orgelmusik

mit Iveta Apkalna

http://www.youtube.com/watch?v=DA_43koLMVI

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Die Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS ist ab 20:00 Uhr live im Kulturradio MDR FIGARO zu hören und wird ab 21 Uhr vom MDR FERNSEHEN übertragen. Barbara Friederici, bekannt von MDR FIGARO, moderiert die Sendungen.

Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

„Die Orgel spielt mich!“

Eigentlich gehören die Organisten zu den „Schattenwesen“ der Musik. Die junge Lettin Iveta Apkalna aber hat das Zeug zum Star. Sie spielt zur Eröffnung des MDR MUSIKSOMMERS und erklärt uns vorab die Erotik des Orgelspiels.

Als Kind wollten Sie Pianistin werden. Wann war Ihnen klar, dass eigentlich die Orgel Ihr Instrument ist?

Schon mein Großvater und der Urgroßvater waren Organisten. Als Lettland Anfang der 90er- Jahre unabhängig wurde, erhielt die Musikschule meiner Heimatstadt Rézekne eine Orgel. Mit 15 Jahren war ich dort die Erste, die dieses Instrument studierte. In diesem Alter habe ich auch die Rigaer Dom-Orgel zum ersten Mal live gehört. Das Klavierspiel gab ich damals aber nicht auf, obwohl beide Instrumente sehr unterschiedlich sind. Ich konnte mich einfach noch nicht festlegen. Erst nach vielen Jahren habe ich mich dann für die Orgel entschieden. Wenn ich darauf spiele, fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser……

Zum ganzen Interview des MDR

Link: Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

Das Eröffnungskonzert in Magdeburg ist ausverkauft. Tickets für andere Veranstaltungen des MDR MUSIKSOMMERS: Ticketgalerie, Telefon (0341)141414

oder über den Link: www.mdr-musiksommer.de

Gruß
Volker

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Bericht vom – Oratorium Messias – von G.F. Händel in Halle vom 5. Juni 2009


Hallo,

hier mein Bericht vom Konzert in der „Georg-Friedrich-Händel-Halle“ in Halle a.d. Saale vom 5. Juni 2009.

Grosser Europäer G.F. Händel- HändeldenkmalFoto: Grosser Europäer das Denkmal von G.F. Händel

Haendelhalle_AussenansichtFoto: G.F.-Händel-Halle in Halle a.d. Saale (Fotorechte: Stadt Halle)

Händelgalerie vor der HändelhalleFoto: Händelgalerie vor der Händelhalle

Programm:

Georg-Friedrich-Händel-Halle

Konzert am Freitag, 05. Juni 2009, Messiah HWV 56 Oratorio by Georg Friedrich Händel

Ausführende:

Lisa Milne; Sopran soprano, Wilke te Brummelstroete; Alt alto, James Gilchrist; Tenor

Giles Underwood; Bass, Choir and Orchestra of the Academy of Ancient Music,

Leitung Conducted by: Richard Egarr

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Es ist eine langjährige Tradition, Händels bekanntestes Werk den „Messias“ zu den Händel-Festspielen von bedeutenden Interpreten in unterschiedlichen Besetzungen aufzuführen. 2009 musizieren international renommierte Solisten und The Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr Händels Welterfolg. Das Ensemble ist eines der ersten Originalklang-Orchester. 1973 von Christopher Hogwood gegründet, wird es seit 2006 von Richard Egarr geleitet.

Text-Auszug aus dem Programm (Händelfestspiele 2009, Halle-Saale)

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Jetzt ist schon alles wieder vorbei – ich kann`s  noch gar nicht glauben. Die Aufführung war toll. Gleich zu Anfang die glanzvollen Arien mit James Gilchrist.

James Gilchrist; Tenor in der HändelhalleFoto: James Gilchrist; Tenor – in der Händelhalle

Die Sopranistin Lisa Milne hat mir auch sehr, sehr gut gefallen. Den Namen hatte ich noch nicht gehört.

Sopranistin LisaFoto: Lisa Milne; Sopran – in der Händelhalle

Die Altistin Wilke te Brummelstroete war etwas verhalten und der Bass: Giles Underwood einfach nur beau – kam kein Glanz und Strahlen rüber. Aber ansonsten hatte das Konzert traumhaft schöne Stellen, da kullerten schon mal die Tränen. Der Chor bestand aus 22 Sängerinnen und Sängern. Sie haben ihre Sache gut gemacht. Aber wenn der Monteverdi Choir mit Gardiner da gestanden hätte … ich weiss nicht, ob ich dann so ruhig geblieben wäre.

Altsolo Wilke te BrummelstroeteFoto: Schlussapplaus in der Händelhalle

In Halle gab es vor dem Konzert  K E I N !!! Solistenblättchen. Nur eine deutsch-engl. Übersetzung. Kein Leiter angegeben, ich wusste nur, das Chr. Hogwood mal Chef des Choir and Orchestra oft Ancient Music war. Jetzt ist es R. Egarr. In der Pause bin ich unten gewesen, um irgendwas über die Solisten zu erfahren – nichts. Am Schluss bin ich wieder runter, um wenigstens irgend etwas schriftliches zu bekommen. Die Auskunft: „Wir haben vergessen, das Solistenblatt herauszugeben.“ Also hab`  ich mir die Gesamtausgabe gekauft, da stehen zwei Seiten über den Messias. Bin dann wir ein geölter Blitz zum Künstlerausgang gefegt, um J. Gilchrist noch zu erwischen. Die Künstler waren leider schon über alle Berge…..!!

Marktkirche Halle-SaaleFoto: Marktkirche in Halle a.d. Saale mit der Contius-Schuke-Orgel

Am Samstag, 6. Juni hab ich mittags noch dieses sehr feine, kleine Orgelkonzert in der Marktkirche gehört. Marktkirchenkantor Irénée Peyrot spielte am Samstags um 12.00 Uhr an der Reichel-Orgel von 1664 ein kleines Konzert mit „Orgelmusik aus sieben Jahrhunderten. Diese Sommer-Reihe hat am Sonnabend begonnen. Die historische Reichel-Orgel auf der Ostempore wurde dafür frisch gereinigt und neu intoniert. Als Spezialist für die Restaurierung alter Orgeln war mit den Arbeiten die Orgelwerkstatt Wegscheider aus Dresden beauftragt worden.

Nach dem Orgelkonzert bin dann ziemlich kaputt, aber glücklich und zufrieden nach Hause getuckert.

Noch etwas Historie zu bekannten Organisten der Markt-Kirche:

J.S. Bach bewarb sich aus Weimar im August 1712 um die freiwerdende Organistenstelle an der Marktkirche, die er dann aber nicht angetreten hat. Sein ältester Sohn Wilhelm Friedemann Bach trat dann die Organistenstelle an der Marktkirche (Unser lieben Frauen) ab 1746 bis 1764 dort an.

J.S. Bach hat die große Contius-Orgel (heute Schuke-Orgel – mit historisch erhaltenen Prospekt) in der Marktkirche im Jahr 1716 abgenommen. Händel erhielt Unterricht an der kleinen Reichel-Orgel vom Lehrer Zachow.

Grüße
Iris

P.S. Zusatz von Volker am 8.6.2009 um 19:10 h

eine Rezension der MZ dazu liegt vor:

Link:  Rezension der MZ vom 8_6_2009

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Händel-Festspiele Halle am 4. Juni 2009 eröffnet mit Link-Angaben


Hallo,

für alle Händel-Interessenten habe ich noch einmal internet-Links zusammen gesucht, die Anschauliches und Wissenswertes über das Georg Friedrich Händel-Jahr 2009 – berichten.

 

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Programm der Händel-Festspiele 2009 in Halle als PDF

pdf-Symbol

http://www.haendelfestspiele.halle.de/export/sites/haendelfestspiele/downloads/HFS_Programm_end.pdf

MDR-Figaro mit weitreichenden Angaben zu G.F. Händel

Link: http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/6288318.html

 

MDR-Figaro „Händel-Spezials“ Rundfunksendungen und Interviews u.a. Gardiner zu G.F. Händel sowie Händel-CD Vorstellungen !!

Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/

 MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

 MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

 

Nach dem Besuch der Original-Seite von MDR-Figaro in das obige Symbol klicken zum Gardiner-Interview.

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Der größte Erfolg wird 

zum Schwanengesang 

Academy of Ancient Music spielt 

den „Messiah“ in der Händel-Halle. 


Händels Festspiele ohne den 

„Messiah“- das ist so unvor- 

stellbar wie das finale „Halle-“ 

ohne „-lujah“! Schließlich ist 

das große Werk, das alle bis 

dato geltenden Gattungsgren- 

zen sprengt und auf der Höhe 

seines Schaffens die ganze Er- 

fahrung des Komponisten 

bündelt, auch sein öffentli- 

cher Schwanengesang gewor- 

den- also jenes Werk, das er 

acht Tage vor seinem Tod am 

14. April 1759 in einem letz- 

ten Konzert erlebte…………  

 

Dirigiert wird das halle- 

sche Konzert, bei dem sich 

das Orchester mit eigenem 

Chor sowie mit den Solisten 

Lisa Milne (Sopran), Wilke te 

Brummelstroete (Alt), James 

Gilchrist (Tenor) und Giles 

Underwood (Bass) vorstellt, 

von Richard Eggar. Der Cem- 

balist ist seit 2006 der Leiter 

der Academy of Ancient Mu- 

sic und gefragter Gast vieler 

Barock-Ensembles. 


„Messiah“-Konzert am 5. Juni um 

18 Uhr in der Händel-Halle 


Link zum gesamten PDF-Artikel der MZ nachstehend
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pdf-Symbol

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Eine erste kleine Kritik ist bei der MZ erschienen:

In der Händel-Halle beim „Messiah“ hingegen soll es vor allem ein Crescendo von Husten-Anfällen gewesen sein, das sich bis in die ersten Reihen fortsetzte und so für das akustische Continuo sorgte. Ob das nun an der Schafskälte lag – oder doch eher an der unterkühlten Atmosphäre des Ortes, der auch die seltsamen Wandteiler-Teppiche nicht wirklich abhelfen können?

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Nun viel Spass beim Stöbern und allen Besuchern der Händelfestspiele 2009 wünsche ich erlebnisreiche Stunden.

Grüße

Volker

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