Archiv der Kategorie: Barockmusik

ZDF – Adventliche Festmusik aus der Frauenkirche Dresden am 28.11.2010 um 18 Uhr


Frauenkirche Dresden (Fotorechte: V.Hege)

Es ist immer eine sehenswerte Sendung des ZDF, die in jedem Jahr zum 1. Advent in Verbindung mit der Stiftung Frauenkirche Dresden – veranstaltet wird. Namhafte Künstler sind dort zu bewundern.

Galakonzert aus der Frauenkirche

Sonntag, 28. November 2010 um 18:00 Uhr im ZDF.

Exakt zehn Jahre ist es her, dass das erste Konzert aus der damaligen Baustelle der Frauenkirche vom ZDF übertragen wurde. Das war der Auftakt für die inzwischen alljährlich stattfindenden ZDF-Adventskonzerte aus dem Dresdner Gotteshaus.

Zum Jubiläum wird Mojca Erdmann (Sopran) zu Gast in der Frauenkirche sein. (Mojca Erdmann singt anstelle der angekündigten Sopranistin Anna Netrebko) – Zweiter Solist im ZDF-Adventskonzert ist der italienische Tenor Vittorio Grigolo.

Auch in diesem Jahr garantieren zwei Dresdner Spitzenensembles eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Konzertstunde auf höchstem Niveau: die Staatskapelle Dresden und der Chor der Sächsischen Staatsoper. Einen zusätzlichen musikalischen Akzent setzt der Kammerchor der Frauenkirche. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Bertrand de Billy. Es erklingen Werke von Händel, Vivaldi, Haydn und Mozart.

Das Konzert ist bereits ausverkauft!

Aktualisierung am 30.11.2010 mit folgender Information:

In der ZDF-Mediathek ist bis zum – 4.12.2010 die „Festliche Adventsmusik aus der Frauenkirche Dresden“

unter folgendem Link aufrufbar:

Link: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1199626/Adventliche-Festmusik-2010

Weitere Termine im ZDF-Theater-Kanal mit Wiederholungen aus dem Jahr 2009:

Freitag, 3. Dezember 2010, 9:00 Uhr

Konzert
Adventliche Festmusik aus Dresden
Frauenkirche Dresden, 2009
ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 60 Min.

Dienstag, 7. Dezember 2010, 14 Uhr

Konzert
Adventliche Festmusik aus Dresden
Frauenkirche Dresden, 2009
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.

Mittwoch, 8.12.2010 Theater-Kanal 9:00 Uhr

Konzert
Adventliche Festmusik aus Dresden
Frauenkirche Dresden, 2009
ZDF Theaterkanal 09:00 Uhr, 60 Min.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Konzert

Adventliche Festmusik aus Dresden
Frauenkirche Dresden, 2009
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.

Freitag, 17. Dezember 2010

Konzert
Adventliche Festmusik aus Dresden
Frauenkirche Dresden, 2009
ZDF Theaterkanal 14:00 Uhr, 60 Min.

Falls weitere Terminangaben des ZDF bekannt gegeben werden, werden sie hier aktualisiert..!!

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Kleiner Video-Ausschnitt von der „Adventlichen Festmusik“ Frauenkirche Dresden

Link:  –  h i e r  – klicken..!!

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Grüße

Volker

CD-DVD-Neuerscheinungen in 2010 – J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Im Kalenderjahr 2010 gibt es vier Neueinspielungen von J.S. Bach – Weihnachtsoratorium

– BWV 248 –  u.a. in einer Jazz-Version.

BWV 248 Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium_Thomanerchor von 2009

 

1.) Thomanerchor und Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen Rundfunk-Live-Mittschnitt aus Dezember 2009 aus der Thomaskirche in Leipzig. Anlass: 275.- Jubiläum der Uraufführung des WO in der Thomaskirche in Leipzig

Eine Besonderheit entwickelte sich aus der Situation, dass die Sopranistin erkrankte und Knabensoprane – (die Thomaner Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius) eingesprungen sind.

1.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Eingangs-Satz Jauchzet frohlocket

Eine exzellente Rundfunkübertragung im Dezember 2009 begeisterte die Zuhörer und kann diese Neueinspielung sehr empfehlen. Die zwei Knaben-Soprane der Thomaner haben mich überzeugt und fand das als eine sehr  gute Alternative. Die Klangästhetik gewinnt durch die frischen und makellosen jungen Stimmen an Ausdruckskraft. Der Thomanerchor selbst verkörpert mit der Musik eine Authentizität, die nur in dieser Atmosphäre seine Wirkung vollkommen erzielen kann. 275 Jahre nach der Uraufführung 1734 / 1735 singt der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller alle sechs Kantaten. Zum Jubiläumsjahr produzieren Rondeau Production und Mitteldeutscher Rundfunk MDR das beliebte Chorwerk neu für Rundfunk und CD.

Solisten: Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius; Knabensopran, Ingeborg Danz; Alt, Martin Petzold; Tenor-Evangelist, Christoph Genz; Tenor-Arien, Panajotis Iconomou; Bass. Leitung: Georg Christoph Biller.

Link: Die Doppel-CD Kantaten 1 bis 6 kann – h i e r – erworben werden!

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2.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Chor Herrscher des Himmels

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BWV 248 WO Riccardo Chailly - Dresdener Kammerchor - Gewandhaus Orchester

2.) Riccardo Chailly – Dresdener Kammerchor – Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Solisten: Martin Lattke-Evangelist · Carolyn Sampson – Sopran,
Wiebke Lehmkuhl – Alt · Wolfram Lattke – Tenor,
Konstantin Wolff – Bass
Dresdner Kammerchor
Gewandhaus Orchestra
Leitung: Riccardo Chailly

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LVZ Interview WO mit Riccardo Chailly

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Riccardo Chailly hat das Jahr 2010 für sein Bach-Jahr erklärt und mehrere Einspielungen von J.S. Bach vorgenommen.

Die hoch gelobte Einspielung der „Brandenburgischen Konzerte“ eröffnete Anfang diesen Jahres den von Riccardo Chaillys geleiteten „kleinen“ Leipziger Bach-Zyklus mit dem Gewandhausorchester Leipzig, als dessen Chefdirigent er seit September 2005 fungiert. Es folgte zu Ostern die „Matthäuspassion“, und mit der Aufnahme des „Weihnachts-Oratoriums“ schließt sich der Kreis der drei Bach-Veröffentlichungen Riccardo Chaillys mit „seinem“ Orchester.

Es liegt fast 150 Jahre zurück, dass ein Dirigent des Gewandhausorchesters in Leipzig, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach dirigierte. Riccardo Chailly hat diesen musikalischen Kraftakt mit dem Orchester jeweils am 7. u. 8. Januar 2010 durchgeführt. An beiden Tagen wurden die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums im Konzertsaal aufgeführt.

Das letzte Mal führte der Gewandhaus-Kapellmeister Carl Reinecke diese in Auszügen im Jahr 1861, im damaligen Gewandhaus durch. Wie das Orchester mitteilte, wurde nicht geklärt, warum nie wieder das Werk in einem Stück aufgeführt wurde. Zum ersten Mal wurde das gewaltige Chor- und Orchesterwerk 1735/1736 in der Thomas- und der Nikolaikirche aufgeführt.

Link: Doppel-CD kann  – h i e r – erworben werden

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Hörproben: – h i e r  – klicken!!

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3.) Rom-Sixtinischen Kapelle WO Teile 1 bis 3

DVD – Live-Mitschnitt vom Konzert am 4. Dezember 2009

„60 Jahre Bundesrepublik – 20 Jahre Mauerfall“ aus der Sixtinischen Kapelle zu Ehren von Papst Benedikt XVI. Und in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler.

DVD WO Teil 1-3 Mittschnitt Rom Papst Benedikts XVI_Augsburger Domsingknaben Residenz-Kammerorchester München

Für Domkapellmeister Reinhard Kammler und seine Augsburger Domsingknaben war es die bisher ehrenvollste Konzerteinladung überhaupt: Am Freitag, den 4. Dezember 2009, erklang in der geschichtsträchtigen Sixtinischen Kapelle des Vatikans vor den weltberühmten Fresken Michelangelos das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In Anwesenheit von Papst Benedikt XVI., Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler und seiner Berliner Delegation, zahlreichen Mitgliedern des am Vatikan akkreditierten diplomatischen Corps und weiteren hochrangigen Gästen musizierten unter Leitung von Reinhard Kammler der Kammerchor der Augsburger Domsingknaben, das Residenz-Kammerorchester München, Knabensolisten, sowie die ehemaligen Domsingknaben Gerhard Werlitz, Tenor und Johannes Kammler, Bass.

Offizieller Anlass dieses für die Augsburger Domsingknaben einmaligen Engagements war das Jubiläum „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre Mauerfall“.

Gerhard Werlitz, Tenor
Johannes Kammler, Bass
Knabensolisten/Boys’ Soloists:
Kantate I / Cantata I
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kantate II/Cantata II
Ivo Hartmann, Sopran/Soprano
Sebastian Maurer, Alt/Alto
Kantate III/Cantata III
Markus Göppel, Sopran/Soprano
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kammerchor
der Augsburger Domsingknaben
Residenz-Kammerorchester München

Instrumentalsolisten/
Instrumental Soloists
Michael Christians, Violine/Violin
Petra Schiessel, Flöte/Flute
Dieter Salewski, Isabel Evers, Oboe,
Oboe d’amore
Trompeten/Trumpets
Konrad Müller, Andreas Spannbauer,
Matthias Haslach
Continuo
Hartmut Tröndle, Violoncello
Werner Booz, Kontrabass/Double Bass
Claudia Waßner, Orgelpositiv/Positive organ
Leitung am Cembalo/

Direction and harpsichord:
Domkapellmeister Reinhard Kammler
Aufnahme/Recorded: 04.12.2009,
Sixtinische Kapelle, Rom

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Link: DVD oder als CD mit Hörproben zu beziehen – h i e r  -klicken!!

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4.)  WDR-Big Band „King’s Singers“

J.S.Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 "Version für Big Band"

Jazzet, frohlocket!

Unter Standards versteht man im Jazz bestens bekannte Songs des Repertoires, die Jazzmusikern als Grundlage für ihre Improvisationskünste dienen. Bachs Weihnachtsoratorium darf man ohne Zweifel mit Recht als »Standard« bezeichnen, und als solches wurde es im vergangenen Jahr Grundlage einer außergewöhnlichen Session.

Bill Dobbins hat von dem Werk ein Jazzarrangement erstellt und dirigierte seine Jazz-Version in einem gemeinsamen Konzert der King’s Singers und der WDR Big Band. Die Präzision und der unverwechselbare Klang der King’s Singers in Kombination mit einem der renommiertesten europäischen Jazzensembles entlockten Bachs Weihnachtsoratorium, bei aller Achtung des zeitlosen Originals, einen völlig neuen Klang, der Klassik- und Jazzliebhaber gleichermaßen begeistern wird.

Eine ausführliche Rezension – mit einer Hörprobe – zu dieser Wiedergabe in Bad Oeynhausen im Dezember 2009 kann unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link:  – h i e r – klicken!!

(Jazz Arrangement von Bill Dobbins)

  • Künstler: King’s Singers, WDR Big Band, Bill Dobbins
  • Label: Signum , DDD, 2009

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Link: CD zu beziehen: – h i e r – klicken!!

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Schönen Sonntag und Grüße

Volker

Gründung: DVD-Label – ACCENTUS Music – erste DVD-Veröffentlichung: Kantaten von „Wilhelm Friedemann Bach“


DVD-Label: ACCENTUS MUSIC Leipzig

Ein in 2010 neu gegründeter DVD-Label aus Leipzig sorgt für Furore in der Klassikwelt und ich möchte eine sehr höchst bemerkenswerten DVD – Neuerscheinung von diesem Label in meinem Beitrag einmal vorstellen.

Gegründet im Jahr 2010 mit Sitz in Leipzig, ein Zentrum der klassischen Musik, produziert „Accentus Music“ hochkarätige Konzert-und Opernaufnahmen weltweit, sowie abendfüllende Dokumentarfilme und Porträts. Sowohl künstlerisch als auch technisch erfüllt Accentus Music den höchsten Erwartungen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Produzent und Regisseur hat Paul Smaczny mit der Produktionsfirma ACCENTUS Music nun auch das gleichnamige DVD-Label gegründet. Die Gründung von ACCENTUS Music DVD Labels geht mit einer weiteren Weltpremiere einher.

Vier fast vergessene Kantaten des ältesten J.S. Bach – Sohn „Wilhelm Friedemann Bach“ werden  nun zu Ehren seines 300. Geburtstages erstmals auf DVD erhältlich sein.

Kantaten: W.F. Bach - Bachchor Mainz und das Münchner Barockorchester L'arpa festante

Genau zur 300. Wiederkehr des Geburtstags von  W.F. Bach fand jetzt der erste klingende Kontakt mit Teilen der Hallenser Produktion des Friedemann Bach in der Seminarkirche des Bischöflichen Priesterseminars Mainz statt.

Ein Konzert, das besonderen Rang hatte, sind doch die vier Kantaten, die vom Bachchor Mainz unter Ralf Otto zu Gehör gebracht wurden, erst vor zehn Jahren in Kiew entdeckt worden.

Auszüge aus der Rezension der FAZ:
„Originalgenie“ und Tradition – Frankfurter Allgemeine Zeitung von Guido Holze, vom 4.06.2010 – Kantaten – „Wilhelm Friedemann Bach“ in Mainz –

Link zur vollständigen Rezension:  – h i e r – klicken..!!

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+) Charakterlich ist Wilhelm Friedemann  Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens  überschattet gefühlt haben muss, in mancher  Hinsicht ähnlich gewesen. Als „unbequemer,  widerborstiger Zeitgenosse“ geriet auch er in  Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das  dem des Leipziger Thomaskantors durchaus  ähnelte. Der 1710 geborene, älteste Sohn des  berühmten Bach zog die letzte Konsequenz und  kündigte die angesehene Stelle als Hallenser  Musikdirektor und Organist nach 18 Jahren 1764,  um als einer der Künstler der Musikgeschichte sein  Glück als freischaffender, reisender Virtuose zu  suchen. „Alt, ausgelaugt, arm und verbittert“ ließ  er sich schließlich 1774 in Berlin nieder, schilderte  der Bach-Forscher Peter Wollny vom Bach-Archiv Leipzig jetzt zur Einführung in ein ungewöhnliches Konzert mit wiederentdeckten Hallenser Kantaten von Wilhelm Friedemann Bach.

Vertraglich war Wilhelm Friedemann, ähnlich wie sein Vater, zur regelmäßigen Aufführung von Kantaten verpflichtet. Das mussten nicht immer eigene Werke sein, doch hatte er offenbar den Ehrgeiz, wenigstens zu den hohen Festtagen selbst die Vokalmusik zu schreiben. So sind immerhin etwa 20 Kantaten aus seiner Hallenser Zeit erhalten, die jedoch in der Praxis nie als Repertoire erschlossen wurden. Erst zum 300. Geburtsjahr des Komponisten wurde nämlich jetzt eine Gesamtausgabe seiner Werke vorgelegt. Eine wichtige Grundlage dafür war die Wiederentdeckung eines verschollen geglaubten Notenarchivs durch den Bach-Forscher Christoph Wolff 1999 in Kiew.

+) Textauszüge der FAZ

DVD Wilhelm Friedemann Bach vier Kantaten-Werke - Bach-Chor Mainz veröffentlicht in 10_2010

Angaben zur DVD – Label: „ACCENTUS Music“ – Leipzig

DVD Kantaten von Wilhelm Friedemann Bach

aufgezeichnet mit dem Bach-Chor Mainz im Juni 2010.

DVD-Inhalt:

1.Kantate: Wohl dem, der den Herren fürchtet Fk 76

2.Kantate: .O Wunder, wer kann dies fassen Fk 92

3.Kantate: Ach, dass du den Himmel zerrissest Fk 93

4.Kantate: Gott fähret auf mit Jauchzen Fk 75

Mitwirkende:
Dorothee Mields, soprano
Gerhild Romberger, alto
Georg Poplutz, tenor
Klaus Mertens, bass

Bachchor Mainz
Orchester: L’arpa festante, München
Ralf Otto, conductor

Aufnahmeort: Augustinerkirche Mainz am 1. und 2. Juni 2010

DVD-Preis: ab 28,79 €

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Die DVD kann  – h i e r  – !!erworben werden!!

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Seine etwa zwanzig erhaltenen Hallenser Kantaten bilden ein bislang von der Praxis noch kaum erschlossenes Repertoire, das in vielfacher Hinsicht ohne Parallele dasteht. Als künstlerisch hochwertige Beiträge zur Geschichte der Kirchenkantate nach Johann Sebastian Bach bilden sie außerordentlich individuelle Versuche, die Leistungen des großen Lehrmeisters und Vorbilds aufzugreifen und eigenständig weiterzuentwickeln. Hierbei gelangte der Bach-Sohn zu Lösungen, die nichts von den formalen und stilistischen Schablonen vieler seiner Zeitgenossen aufweisen, sondern immer wieder aufs Neue nach Pathos und Anmut, Brillanz und Originalität, kunstreicher Mannigfaltigkeit und natürlicher Schlichtheit streben.

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CD - Bach-Chor Mainz - W.F. Bach - Kantaten Vol.1

Eine gleichartige Aufnahme gibt es vom SWR -Carus-Verlag. als CD (für 18,99 €)

CD-Inhalt:
1.Kantate: Wohl dem, der den Herren fürchtet Fk 76
2.Kantate: .O Wunder, wer kann dies fassen Fk 92
3.Kantate: Ach, dass du den Himmel zerrissest Fk 93
4.Kantate: Gott fähret auf mit Jauchzen Fk 75

Ausführende:
Bach-Chor Mainz,
Orchester: L’arpa festante, München
Ralf Otto, conductor
Dorothee Mields, soprano
Gerhild Romberger, alto
Georg Poplutz, tenor
Klaus Mertens, bass

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Die  CD kann –  h i e r  erworben werden!

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Resume von mir zu den vier Kantaten von „Wilhelm Friedemann Bach“

Beim einsetzen der ersten Tackte verspürte ich sofort, hier bin ich zuhause, das ist Bach-Musik die ich so liebe. Unverkennbar sind bei W.F. Bach die Spuren seines Vaters: J.S. Bach wieder zu entdecken, umso erstaunlicher, dass bis auf die Einspielungen von Hermann Max – vor 10 Jahren – kein Interpret sich gefunden hat, diese wunderbaren Kantaten aus der Hallenser-Zeit von W.F. Bach zu veröffentlichen. Vergeblich schaut man in den Konzertankündigungen nach Werken von dem ältesten Sohn von J.S. Bach. In den Augen des Vaters war er sein Liebling und versprach sich eine große Zukunft von ihm, der das leider durch seinen Lebenswandel nur teilweise verwirklichen konnte. Die fruchtbarste Zeit war seine Anstellung von 1746-1764 als Musikdirektor und Organist an der Marienkirche in Halle a.d. Saale und wurde aus dem vorgenannten Grund als der „Hallesche Bach“ bezeichnet.

Ich liebe es, wenn ich eine DVD mit den Künstlern-Orchester-Sängern bildhaft vor Augen habe, hier fühle ich mich direkt mit eingebunden als Zuschauer und Hörer. Diese DVD vom DVD-Label: „ACCENTUS Music“ entspricht genau meinen persönlichen Vorgaben. Eine wunderbare Augustinerkirche, üppig ausgestattet mit Fresken, Deckengemäldern und einem herrlichen Altarraum geben diesen Bach-Kantaten den würdigen Rahmen. Die Bild und Tonqualität dieser DVD ist überwältigend und lässt keine Wünsche offen. Der Mainzer Bach-Chor besteht aus einer mittleren Besetzung und besitzen ein großartiges Format und können in gesanglicher und Wortverständlichkeit absolut überzeugen. Die Gesangs-Solisten sind Topp-Verpflichtungen, die überragende Sopranistin Dorothee Mields mit ihrer engelhaften Stimme ist ein Genuss, die Altistin Gerhild Romberger weiß ebenso zu überzeugen und dazu der Bassist: „Klaus Mertens“ – das ist ein Pfund, womit die Mainzer-Aufführung unwahrscheinlich punkten kann. W.F. Bach würde sich aus dem Grab erheben, wenn er seine Werke so innig und inbrünstig von den Mainzern vorgetragen, hören würde.

Schon die Eingangs-Kantate: „Wohl dem, der den Herren fürchtet“ ist ein Ohrwurm, herrlich das Gesangs-Duett für Sopran und Alt im 2. Satz: „Gottes süße Seelenlehre“ – hier stellt sich das berühmte Gänse-Hauterlebnis ein, dass ist Bach-Musik in Vollendung, untermalt mit Laute und Bc durch das vorzügliche Orchester: „L’arpa festante“. Das ist himmlische Musik,  da ist der Genius W.F. Bach in den Fußstapfen seines Vaters angekommen. Diese Stelle steht bei mir auf „Da capo…“ Eine rhythmisch und tänzerische Chorpartie ist in diesem Werk enthalten, vortrefflich gelingt es dem Bach-Chor das umzusetzen.

Ich möchte nur noch eine Anmerkung zu einem weiteren Werk abgeben, – die Sinfonia in D-minor „Adagio & Fuge Fk 65 – grenzt an überirdische Musik, das geht unter die Haut und an das Gemüt der Wortlaut dieses Werkes könnte so treffend formuliert werden: „O Wunder, wer kann dieses fassen“ – siehe Kantate 2 auf der Einspielung. Hier verneige ich mein Haupt vor einem weiteren großartigen Bach-Komponisten, der mich in seinen Bann gezogen und begeistert hat.

Ja, was hätte Wilhelm Friedemann…!!

Hier möchte ich meinen Kommentar nicht weiter ausführen sondern bewundere seine Werke und sage danke für eine bewundernswerte Wiedergabe durch die Protagonisten aus Mainz, die es so glänzend verstanden haben mir W.F.B. so nahe gebracht zu haben.

Hörprobe nachstehend: Sinfonia in D-minor „Adagio & Fuge Fk 65 – (Die Klangqualität auf der DVD ist überzeugender)

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Zusatz-Tipps zum 300. Geburtstag von Wilhelm Friedemann Bach:

Fernsehen Arte:

Sonntag, 5. Dezember 2010 19:15 Uhr
ARTE – Konzert
Wilhelm-Friedemann Bach: Kantaten
Galakonzert aus Mainz

Wilhelm Friedemann Bach stand – zu Unrecht – lange im Schatten seines Vaters Johann Sebastian. Anlässlich seines 300. Geburtstags wurde im Juni 2010 in der Mainzer Augustinerkirche dem „Sturm- und Drang“-Komponisten zu Ehren ein Galakonzert veranstaltet, das ARTE mitgeschnitten hat und nun überträgt.
Arte 19:15 Uhr, 45 Min.


Artikel in DIE ZEIT über W.F. Bach / Link: http://www.zeit.de/2010/47/Friedemann-Bach

Anlässlich des Wilhelm-Friedemann-Bach-Jahres kündigt das Händelhaus Halle

folgende Veranstaltungen an:
# Donnerstag, 18. November 2010, 19.30 Uhr, W.-F.-Bach-Haus:
SONDERKONZERT „Johann Sebastian Bach und seine Söhne“

# Donnerstag, 25. November 2010, 14.00 Uhr, Kammermusiksaal, Händel-Haus:
SENIORENKOLLEG „Er besitzt ein sehr feuriges Genie …“

# Sonntag, 28. November 2010, 11.00 Uhr, Bohlenstube, Händel-Haus:
FOCUS BOHLENSTUBE „Wilhelm Friedemann Bach zum 300. Geburtstag“ (Konzert)

# Mittwoch, 8. Dezember 2010, 19.30 Uhr, Romanisches Gewölbe, Händel-Haus:
MUSIK HINTERFRAGT „Wilhelm Friedemann Bach – wissenschaftliche Ergebnisse des Jubiläumsjahres“ (Vortrag)

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Betroffene W.F. Bach-Grüsse von

Volker

Zwei Konzert-Ankündigungen für Leipzig und Herford-CANTart-Festival


Zwei Konzerte für Leipzig und Herford möchte ich im Blog bekannt geben:

Nikolaikirche Leipzig

Samstag, 20. November 2010 um 17:00 Uhr

Nikolaikirche Leipzig

JOHANNES BRAHMS
EIN DEUTSCHES REQUIEM

BACHCHOR LEIPZIG  –  CHOR 89

Viktorija Kaminskaite – Sopran, Daniel Ochoa – Bariton

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG –
Leitung: JÜRGEN WOLF

Aufführung mit 350 Mitwirkenden!

Karten zu 15 Euro (ermässigt 10 Euro) am Büchertisch der Nikolaikirche, bei der Musikalienhandlung Oelsner
und allen Vorverkaufsstellen, Abendkasse ab 16.30 Uhr

www.bachchor-leipzig.de

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Kantaten-Gottesdienst in Herford:

CANTart Bach-Kantate in der Münster Kirche in Herford-OWL

Der nächste Termin im Rahmen des „CANTart-Festivals“ in Herford ist ein
Kantaten-Gottesdienst in der „Münster Kirche – Herford“ / OWL

am Sonntag, 14. November 2010 um 10:00 Uhr.

Zur Aufführung gelangt die

Bach-Kantate, BWV 82

„Ich habe genug.“

Diese Kantate (von 1727) wurde vermutlich von J.S. Bach 1731 in Leipzig umgearbeitet als Solo-Kantate für Sopran. Die Besetzung ist anspruchslos: Eine einzige Singstimme wird von einem Streicherensemble mit Continuo sowie einer Oboe begleitet, die in der e-moll-Fassung der hohen Lage wegen durch eine Querflöte ersetzt wurde.

CANTart Kantaten-Gottesdienstim Münster Herford

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Grüße

Volker

Zeitschrift-ALTE MUSIK AKTUELL-TOCCATA veröffentlicht ein Interview mit Sir John Eliot Gardiner in der November-Ausgabe


Zeitschrift: "ALTE MUSIK AKTUELL-TOCCATA" Ausgabe November-Dezember 2010

Vor Tagen bestellte ich bei jpc die Neuausgabe der Zeitschrift:

„ALTE MUSIK AKTUELL-TOCCATA“

Ausgabe November-Dezember 2010 – mit einem Interview mit Sir John Eliot Gardiner, das aus dem englischen ins deutsche übersetzt wurde. Dieses Interview ist Online nicht einsehbar sondern kann nur über den Erwerb beim Verlag:

http://www.promusicaantiqua.de/

oder bei – j p c

als Einzelheft gekauft und eingesehen werden.

Die Zeitschrift bekam ich heute per Post und bin von dem Interview restlos begeistert. Hier wird wirklich alles angesprochen, was den Gardiner-Freund so ungemein interessiert vom Werdegang des großen Dirigenten und seine Auffassungen zur modernen und historischen Aufführungspraxis, Aussagen zu J.S. Bach, Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Orchestre Révolutionnaire et Romantique.

Wie muss sich ein Sänger-Chor in den Bachwerken artikulieren können, wie muss die Stimme sein, um seine Werke gesanglich umsetzen zu können, etc.

Das ist wirklich einmal ein inhaltlich fantastisches Interview, das sehr selten in dieser Form zu finden ist. Ich kann es allen Gardiner-Freunden nur sehr ans Herz legen, sich dieses Einzelheft bei – jpc – zu besorgen.

Wünsche inhaltsreichen Lese-Spass

Volker

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P.S.

Blog-Mitglieder bitte beim Administrator melden per EMail.

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MDR-Fernsehfilm am Sonntag, 31. Oktober 2010 – Luther und Bach in Mitteldeutschland


mdr-Fernsehfilm Luther und Bach in Mitteldeutschland

Das mdr-Fernsehen sendet am Reformationstag Sonntag, 31.10.2010 um 14:30 Uhr einen Fernsehfilm über Martin Luther und Johann Sebastian Bach – mit dem Titel:

„Im Irdischen das Himmlische – Luther und Bach in Mitteldeutschland“

mdr-Fernsehen 31.10,2010 14:30 bis 15:30 Uhr

+) …..Der Kirchenreformator Martin Luther machte das ähnlich, nahm bekannte Melodien und kombinierte sie mit Psalmen und Texten aus der Bibel. Eine himmlische Kunst nannte er die Musik und bis heute ist ein Gottesdienst ohne Musik unvorstellbar. Musik ist Gemeinschaft und Gefühl. Für Luther verband sie dazu noch auf wunderbare Weise das Irdische mit dem Himmlischen. Luther war so voller Überschwang, dass er meinte, wenn er kein „Theologus wäre, so möchte er am liebsten ein Musicus sein“.

J.S. Bach (1685-1750)

 

J.S. Bach führt diese Freude am Singen und der Musik weiter. Mit dem Unterschied, dass er die Melodien für die Texte neu komponierte. So, wie zum Beispiel die Johannespassion, die h-Moll-Messe, das Weihnachtsoratorium, die vielen Kantaten für die sonntäglichen Gottesdienste. In ihnen bringt er die verborgenen Bedeutungen der Bibeltexte, deren Herz, zum Klingen. Bach verfügte über eine noch heute beeindruckende Bibliothek religiöser Literatur, mit mehreren wertvollen Lutherbibeln.

mdr-Filmbiografie Martin Luther BRD-USA 2003

 

Eine Filmbiographie gibt es am Abend beim mdr über Martin Luther am Sonntag, 31.10.2010 um 21:00 Uhr.

Der junge Theologe Luther (Joseph Fiennes) brachte mit seinen Theorien die katholische Kirche ins Wanken. Seine kritische Haltung gegenüber der Auslegung der Bibel und dem Ablasshandel führten zu seiner Exkommunikation. Doch mit der Taktik, Luther als Ketzer zu ächten, hat sich die Katholische Kirche keinen Gefallen getan. Aus dem Kirchenaufstand wird ein landesweiter Aufstand der Bauern, der in einem blutigen Klassenkampf mündet.

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Wünsche allen ein schönes Wochenende

Gruß Volker

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+) Textpassagen vom mdr





CANTart Musikfest Kreis Herford – Kantaten zum Mitsingen Münsterkirche Herford


CANTart - Musikfestival im Kreis Herford / OWL

Ein musikalisches Grossereingnis gibt es zur Zeit im Kreis Herford zu bewundern. Mit dem Musikfest CANTartvom 3.9. bis 11.12.2010 – finden im Kreis Herford-OWL zahlreiche Konzertveranstaltungen statt.

Im Festival CANTart treffen musikalische Impulse und Strukturen vielfältigster Herkunft und Relationen aufeinander und bilden doch ein
faszinierendes Ganzes. Die Region Herford gewinnt dabei ein ganz eigenes kulturelles Profil mit Tiefenwirkung.

Der Projektname CANTart erinnert an die ursprünglichste Form des Musizierens im Singen (lat. cantare) und verweist zugleich mit dem eigenständigen Partikel art auf Querverbindungen zu anderen Bereichen der Kunst. In CANTart wirken Tradition und innovative Offenheit in zukunftsgerichteter Intonation zusammen.

Die menschliche Stimme erweist sich gemäß dem Festivalthema als Ausdrucksorgan und fordert ebenso zu zeitgerechter Positionierung
heraus. Überzeitlichkeit und Aktualität bestimmen ihr Klang- und Wirkungsspektrum.

PDF-Programm zum Download: 10-cantart

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Kantaten zum Mitsingen Münsterkirche Herford

Aus diesem Anlass wird am 31. Oktober 2010 (Reformationstag) um 10:00 Uhr die Kantate BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“ zum Mitsingen in der Münsterkirche Herford im Kantatengottesdienst aufgeführt.

Eine weitere Kantate wird am 28. November 2010 (1. Advent) um 10:00 Uhr im Kantatengottesdienst in der Münsterkirche Herford zum Mitsingen erklingen: Kantate BWV 147a „Herz und Mund und Tat und Leben.“

Die Kantaten werden mit namhaften Solisten und hervorragenden Instrumentalisten aus der NWD Philharmonie in den Festgottesdiensten musizieren.

Stefan Kagl

Die Leitung liegt in den Händen von Münsterkantor Stefan Kagl.

Interessierte Mitsänger/innen werden gebeten, ab dem 2.11.2010 die Proben des Münsterchores und die Hauptprobe am 27.11.2010 um 18 Uhr zu besuchen.

Informationen und Anmeldung zum Mitsingen vom BWV 147a unter: 05221 / 27 69 77 oder 158 19.

Zwei Mitsänger aus dem Blog werden diese Kantaten stimmlich unterstützen und wünschen sich Besucher aus OWL und Umgebung um sich diese schönen Bach-Kantaten anzuhören.

Zur Einstimmung von YouTube das BWV 80 „Ein feste Burg“ – Eingangs-Satz –

und das BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“ – Eingangs-Satz –

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Weitere Termine-Konzerte aus dem CANTart-Pdf-Programm:

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Grüße Volker

Kölner Fest für Alte Musik am 21.10.2010 eröffnet


Flyer: kölner fest für aLTe musik

Für alle Liebhaber der „Alten Musik“ ist eine Pilgerreise nach Köln angesagt. Ein „neues Schaufenster für die Alte-Musik-Szene“, so der Veranstalter, die „Freunde von Concerto Köln“, habe sich damit geöffnet.

Für den Zeitraum vom 21.10.2010

bis zum Sonntag, 24.10.2010

findet in Köln die Veranstaltung:

„kölner fest für aLTe musik“

statt.

Der Veranstalter berichtet:

Dass man jetzt „in Konzerten und Platzmusiken, auf einer Bootsfahrt und mit einem großen Fest zahlreiche Ensembles der historischen Aufführungspraxis“ präsentiert, soll nur ein Anfang sein. Aber dieser Anfang musste jetzt, soviel wird deutlich bei der Vorstellung des Programms in den Proberäumen von Concerto Köln, endlich gemacht werden.

Froh ist man von Veranstalterseite über die Kooperationen mit dem WDR. Für den Zusammenschluss der Szene-Interessen in einem „Zentrum für Alte Musik“ sucht man im Gespräch mit den Kulturpartnern noch nach einer passenden Rechtsform. Eine Vereinsgründung ist im Gespräch.

Sicherlich ein Highlight im Programm für

Sonntag, 24.10.2010 um 12:00 Uhr

Trinitatiskirche in Köln, Filzengraben 6

Kantatengottesdienst
Johann Sebastian Bach, Missa g-Moll BWV 235

Ein geistliches Werk Bachs, wie er es musizierte: als Bestandteil
der Liturgie in einem feierlichen Gottesdienst

Chorus Musicus Köln, Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering
Predigt: Stadtsuperintendent Rolf Domning

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Anmerkung zum BWV 235:

Lutherische Messe
Vermutliche Entstehungszeit: vermutlich nach 1735
Text: Kyrie und Gloria der Meßordnung der römisch-katholischen Kirche (Ordinarius Missae)

1. Choral Kyrie eleison
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 102/1
2. Choral Gloria in excelsis Deo
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 72/1
3. Arie Gratias agimus tibi
Besetzung: B, Vl I-II in unis, Bc
Parodie von BWV 187/4
4. Arie Domine Fili
Besetzung: A, Ob, Str, Bc
Parodie von BWV 187/3
5. Arie Qui tollis peccata mundi
Besetzung: T, Ob, Bc
Parodie von BWV 187/5
6. Choral Cum Santo Spiritu
Besetzung: SATB, Ob I-II, Str, Bc
Parodie von BWV 187/1 

 

Sopran: S
Alt: A
Tenor: T
vierstimmiger Chor: SATB
Oboe: Ob I-II
Streicher: Str
Generalbaß: Bc

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Link zum Programm: http://www.koelnerfest-altemusik.de/programmuebersicht.html

Schönes Wochenende wünscht

Volker

St. Michaelis Hamburg mit Monteverdis Marienvesper am 30.10.2010 – und seine sanierten Orgeln


St. Michaelis-Kirche Hamburg

Hamburg mit seiner Hauptkirche St. Michaelis rundet den Monat Oktober 2010 mit einem Highlight ab. Am 30. Oktober 2010 führt der Chor von St. Michaelis, Hamburg – von Claudio Monteverdi die „Vespro della beata Vergine (Marienvesper) auf. Namhafte Gesangs-Solisten konnten für dieses Konzert verpflichtet werden:

Wie u.a.

Emma Kirkby, Sopran, Susanne Rydén, Sopran,

Andreas Post, Tenor, – James Gilchrist, Tenor

Zur Ankündigung:

Chor St. Michaelis

Leitung: Christoph Schoener

Sonnabend, 30. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Claudio Monteverdi: Vespro della beata Vergine (Marienvesper)

Emma Kirkby, Sopran Susanne Rydén, Sopran Elisabeth Graf, Alt Gabriele Betty Klein, Alt James Gilchrist, Tenor Andreas Post, Tenor Raimund Nolte, Bass Jens Hamann, Bass

Chor St. Michaelis Concerto con Anima Leitung: Christoph Schoener

PDF zum Konzert St. Michaelis Hamburg Monteverdi Marienvesper

PDF Einführung in die Marienvesper:  H i e r – klicken..!!

14 Gardiner-Videos YouTube Marienvesper

Link:  http://www.youtube.com/view_play_list?p=548494ED4517F7D6

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Kontakt: Michel-Musik-Büro Susanne Lindemann Englische Planke 1 D-20459 Hamburg

Telefon: 040/37 678 143 Fax: 040/37 678 243 info@michel-musik.de http://www.michel-musik.de

Ticket-Online-Link: http://www.ticketonline.com/de/de/production/161610-Claudio+Monteverdi%3A+Marienvesper/

Sitzplan: Link: http://www.michel-musik.de/?id=0cb7909a456224ba18ddf1480c1a14d2

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Zu diesem Beitrag passt die Information über die Sanierung in 2009 von St. Michaelis mit ihren Orgeln, aus diesem Anlass fanden im Jahr 2009 zahlreiche Fest-Konzerte statt. Berühmte Organisten und Komponisten waren in St. Michaelis:

Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Gustav Mahler.

+) Die Sanierung der Hauptkirche St. Michaelis ist abgeschlossen, die Orgeln und das Fernwerk sind wieder einsatzbereit. Fast ein Jahr lang hatte die Kirchenmusik in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis Generalpause, denn der Innenraum des „Michels“ wurde umfangreich saniert und restauriert. Nun ist es vollbracht und die alte Pracht des Kirchenraums erstrahlt in neuem Glanz. Die Sanierung des Michels, der mit der Dresdner Frauenkirche zu den bedeutendsten Barockkirchen des Protestantismus zählt, hatte 26 Jahre gedauert und rund 33 Millionen Euro gekostet, davon entfielen mehr als 2 Millionen Euro auf die Orgel-Instandsetzung.

Die Festmusik zur Einweihung des Turmes von St. Michaelis im Jahre 1786 schrieb Carl Philipp Emanuel Bach, Telemanns Nachfolger als Musikdirektor an allen fünf Hauptkirchen und der Gelehrtenschule.

Steinmeyer-Orgel St. Michaelis Hamburg

Die große Steinmeyer-Orgel mit 6674 Pfeifen in 85 Registern, die kleinere Marcussen-Konzertorgel auf der Nordempore, beide gründlich restauriert und von einem zentralen Spieltisch ansteuerbar, das „wiederbelebte“ Fernwerk und demnächst auch noch eine neue Orgel mit barockem Klangbild, die 2010 auf der Südempore errichtet werden soll.

Sie wird Carl Philipp Emanuel Bach gewidmet sein, dessen Grab sich in der Michel-Krypta befindet. Dort steht auch eine kleine „Felix-Mendelssohn-Orgel, die mit ihrem Namen daran erinnert, dass dieser berühmte Hamburger Komponist in unmittelbarer Nachbarschaft des Gotteshauses geboren wurde.

Krypta in St. Michaelis Hamburg Grabstätte von "Carl Philipp Emanuel Bach"(1714 – 1788)

Hauptpastor Alexander Röder ist begeistert: „Wenn in Zukunft Orgelklänge aus dem Schallloch in der Decke erklingen, werden die Besucher das Gefühl haben, die Musik käme direkt aus dem Himmel.“

Dazu gibt es aus Hamburg ein Video von 2009 wo über die Sanierung der Orgeln in St.Michaelis und speziell über „Carl Philipp Emanuel Bach“ (1714 – 1788) – berichtet wird, der in der Krypta von St. Michaelis begraben worden ist.

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Zum Start in das Video unten  k l i c k e n !!

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Inhaltsreiche Angaben zu den Orgeln in St. Michaelis-Hamburg, mit Dispositions-Angaben, Fotos und Geschichte als PDF herunterzuladen:

Link:  St. Michaelis Hamburg Orgeln Disposition Geschichte Bilder

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Grüße
Volker
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+) Textauszüge/Video von: www.marketing.hamburg.de

Drei Bach-Kantaten auf ARTE mit Ton Koopman und Kurt Masur zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung


Video ARTE-TV Ton Koopman dirigiert drei Bach-Kantaten

Zwei Highlights möchte ich von ARTE-TV vorstellen, die bis zu 170 Tage im Netz bleiben werden. Das am 21.9.2010 gefilmte Konzert als Video von Ton Koopman mit 3 Bach-Kantaten.

Während des Ambronay-Festivals 2010 spielte das von Ton Koopman gegründete Ensemble „Amsterdam Baroque Orchestra & Choir“ die drei Bach-Kantaten BWV 127, BWV 140 und BWV 147. Die Bild und Tonqualität ist wie immer von ARTE gewohnt, gut.

Künstler: Johannette Zomer (Sopran), Jörg Dürmüller (Tenor), Thomas Laske (Bass).

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Nachstehend anklicken zum Video von ARTE – Koopman mit 3 Bach-Kantaten

http://liveweb.arte.tv/flash/player.swf?eventId=1563&admin=false&mode=prod&priority=one&embed=true

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Video-Festkonzert ARTE-TV- mit Kurt Masur von Oktober 2009

 

Ein weiteres Video Kurt Masur „Festkonzert zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution“

Für das Konzert haben das Gewandhausorchester Leipzig und ihr ehemaliger Kappellmeister Kurt Masur ein Programm zusammengestellt, das inhaltlich Bezug auf jene Ereignisse nimmt und das am Tag des Konzerts genau 20 Jahre zurückliegt. Den Solopart für die Violinenromanzen übernimmt der französische Geiger Renaud Capuçon. Ebenfalls im Konzert zu hören sein wird der berühmte Thomanerchor Leipzig unter der Leitung ihres Kantors Georg-Christoph Biller.

Programm:

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84

Ludwig van Beethoven: Romanze für Violine und Orchester Nr. 1 G-Dur op. 40

Ludwig van Beethoven: Romanze für Violine und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 50

Johann Sebastian Bach: Motette „Fürchte dich nicht“ BWV 228

Felix Mendelssohn Bartholdy: „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ für achtstimmigen Chor

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op.73

Aufnahmen vom 9.10.2009.

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Schönes Wochende wünscht allen

Volker


Termine im Kalenderjahr 2010 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Hallo Bachfreunde,

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248

„Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für Dezember 2010

in Deutschland.

Das Weihnachtsoratorium, BWV 248, ist eines der prominentesten und beliebtesten Werke von

Johann Sebastian Bach.

Die Uraufführung fand an den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtstag (25. Dezember 1734) und Epiphanias (6. Januar 1735) statt. Die Teile I, II, IV und VI wurden zweimal an einem Tag aufgeführt, abwechselnd morgens und nachmittags in den Hauptkirchen von Leipzig: St. Thomas und St. Nikolai, die Teile III und V nur in St. Nikolai.

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Konzerte in Deutschland-Österreich

mit Termin- und Ortsangaben zur Aufführung des WO in 2010

über Ticket-Online:

Link zu Ticket-Online

oder

Link: http://www.europa-tickets.de/events/weihnachtsoratorium/

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weitere Termine- und Ortsangaben zur Aufführung des WO in 2010:

Saarbrücken am 12.12.2010 Link: Ludwigskirche und

Berlin am 11. und 12.12.2010 Link: Gethsemane-Kirche

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Frankfurt, Alte Oper

Alte Oper Frankfurt

 

Montag, 06. Dezember 2010
Großer Saal, 19:00 Uhr
J. S. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten I bis VI

Cappella Amsterdam
Le Concert Lorrain
Daniel Reuss Leitung
Hana Blažíková Sopran
Gerhild Romberger Alt
James Gilchrist Tenor
Peter Harvey Bass


Johann Sebastian Bach

Abonnement Bachreihe
Veranstalter: Frankfurter BachKonzerte e.V. in Kooperation mit Alte Oper Frankfurt

Preise: € 23,- 35,- 45,- 58,- (Endpreise) VA
€ 18,40 28,- 36,- 46,40 (Wahlabo-Preise)
Einzelkartenverkauf ab 10. Mai 2010
Verbilligte Abendkasse

Telefonischer Kartenvorverkauf:
Frankfurt Ticket RheinMain, Tel. 0 69 / 13 40 – 4 00.

Weitere Vorverkaufsstellen finden Sie – hier.

Zur Online-Ticketbestellung

 

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Rudolf Oetkerhalle Bielefeld

 

Bielefeld-Oetkerhalle

Musikverein der Stadt Bielefeld

Donnerstag, 23. Dezember 2010 – 20 Uhr – Rudolf-Oetker-Halle

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Weihnachts-Oratorium, BWV 248

Bielefelder Philharmoniker

Musikalische Leitung: Wolfgang Helbich

Eintrittspreise: 10,00 € bis 24,00 €, Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt

Kartenvorverkauf:

Für Besucher aus dem Umland:
Besucherring Bielefeld
Brunnenstraße 8
33602 Bielefeld
Telefon 05 21 / 329 83 89

KONticket
Jahnplatz-Passage 11
33602 Bielefeld
Telefon 05 21 / 66 100
Fax: 05 21 / 17 27 01

Touristinformation im

Neuen Rathaus
Niederwall 23
Telefon 05 21 / 51 69 99

Rezension der NW vom 27.12.2010 über das WO in der Oetkerhalle nachstehend:

zur Vergrößerung in die Bilder klicken..!!

J.S. Bach WO Musikverein Bielefeld 23_12_2010 Oetkerhalle (Foto: NW Heike Sommerkamp)

 

NW Lokale Kultur vom 27.12.2010

 

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Abtei Königsmünster

Arnsberg, Abtei-Königsmünster Meschede

Sonntag, 12.12.2010 / 19:00 Uhr Abtei Königsmünster Meschede

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten: 1 + 4-6

Marietta Zumbült, Sopran
Anne-Kristin Zschunke, Alt
Rüdiger Linn, Tenor
Ulf Bunde, Bass

Projektchor des Kirchenkreises Arnsberg
Oratorienchor Arnsberg
Ev. Kinder- u. Jugendchor VokalTotal Arnsberg
Camerata Instrumentale Siegen
Ltg.: KMD Gerd Weimar

Info:

Tel. 02931 / 530452

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Erlöserkirche Essen

„Essener Bachchor“ am Sonntag, 19.12.2010 um 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-6

Solisten:
Marietta Zumbült, Sopran
Saskia Klumpp, Alt
Andreas Post, Tenor
Thomas Peter, Bass

Folkwang Kammerorchester Essen
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Karten im Vorverkauf: Info – h i e r

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Philharmonie Essen

 

Essen Philharmonie am 7.12.2010 um 20 Uhr

WO Kantaten 1-3 und 6

Bachs „Weihnachtsoratorium“ bei Kerzenschein in der Philharmonie Essen

Eine Aufführung von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratoriumohne Dirigenten? Das ist nur schwer vorstellbar, ist dieses Werk doch durch große Virtuosität und Komplexität gekennzeichnet. Aber dieHimlische Cantorey und die Cappella Coloniensis, die beide als Spezialisten-Ensembles für Alte Musik große Erfolge feiern, wagen dieses „Experiment“ am

Dienstag, 7. Dezember 2010 um 20 Uhr

im nur mit Kerzenlicht beleuchteten Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen und stehen damit in der Tradition der Aufführungspraxis von Carl Philipp Emanuel Bach im 18. Jahrhundert. Eine weitere bemerkenswerte Besonderheit ist die Besetzung des Chores, der aus den acht Sängerinnen und Sängern Veronika Winter und Heike Heilmann (Sopran), Olivia Vermeulen (Alt), Franz Vitzthum(Altus), Jan Kobow (Tenor, Evangelist), Valerio Contaldo (Tenor),Ralf Grobe und Stephan MacLeod (Bass) besteht, die zugleich alle Arien und Rezitative übernehmen. Auch die Cappella Coloniensis ist diesmal in kleinerer Formation zu erleben, die Leitung hat der Konzertmeister des Ensembles Hiro Kurosaki.

Das Publikum darf also gespannt sein: Das „Weihnachtsoratorium“ – hier die Kantaten I, II, III und VI – wird sicher in einem ganz anderen Licht erscheinen, Hörgewohnheiten werden hinterfragt – und spannende Neuentdeckungen sind garantiert!

Karten zum Preis von 15,- / 30,- / 35,- / 45,- / 50,- / 55,-Euro (zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter Tel.: 02 01 81 22-200, Tel.: 01 80 59 59 598 (0,14 ¤/Min.) und www.philharmonie-essen.de

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Fotografische Reproduktion WO BWV 248

St. Lamberti Oldenburg

Sonnabend,
11. Dezember 2010,
18.00 Uhr

Joh. Seb. Bach
WEIHNACHTSORATORIUM I-III

Britta Stallmeister, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Jan Kobow, Tenor
Sebastian Noack, Bass
Lambertichor Oldenburg
La Dolcezza
Tobias Götting, Leitung
Karten ab dem 1.11. im Hörbuchladen Thye

Sonntag,
12. Dezember 2010,
18.00 Uhr

Joh. Seb. Bach
WEIHNACHTSORATORIUM IV-VI

Solisten wie am Vortag
Lambertichor Oldenburg La Dolezza, Leitung: T. Götting

St. Lamberti Oldenburg

Link: http://www.lamberti-kirchenmusik.de/veran/veranstaltungen.php#aktuell

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Thomaskirche in Leipzig

Thomaskirche Leipzig

Konzert 10.12.2010 19:00 Uhr

weitere Konzerte: 11.12.2010 17:00 Uhr und 12.12.2010 17:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium
BWV 248 (Kantaten 1-6)
Johannette Zomer (Sopran)
Bogna Bartosz (Alt)
Werner Güra (Tenor-Evangelist)
Martin Petzold (Tenor-Arien)
Klaus Häger (Bass)
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ticketbestellung:
Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280
E-Mail
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Leipzig, Nikolaikirche
 

Nikolaikirche Leipzig

Samstag, 18. Dezember 2010 um 17:00 Uhr

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten: 1 – 3
Sonntag, 19. Dezember 2010 um 17:00 Uhr
J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten: 1 und 4 – 6
Ausführende:
Bachchor Leipzig
Solisten:
Julia Kirchner – Sopran, Edith Maria Breuer – Alt, Tobias Hunger – Tenor,
 

Nils Giesecke – Tenor, Daniel Ochoa – Bass

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG –

Leitung:

JÜRGEN WOLF

Nikolaikirche

Karten für 15 € (ermäßigt 18 €) am Büchertisch der Nikolaikirche
bei der Muaikalienhandlung Oelsner,
allen Vorverkaufsstellen, Abendkasse ab 16:30 Uhr


www.bachchor-leipzig.de





 

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Frauenkirche Dresden

Frauenkirche Dresden

10. / 11. / 13. Dezember 2010 jeweils um 19:30 Uhr und weitere Termine –

Link: h i e r mit Ticketverkauf

J.S. Bach Weihnachtsoratorium
Kantaten I-VI BWV 248

Sopran Miriam Meyer – Alt Britta Schwarz
Tenor Markus Schäfer – Bass Gotthold Schwarz

Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

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Kreuzkirche Dresden

Konzert: Kreuzkirche Dresden:

Weihnachtsoratorium Kantaten I-III

mit dem Dresdner Kreuzchor

Termine: 10.12.2010 – 19 Uhr / 11.12.2010 – 17 Uhr / 12.12.2010 –

17 Uhr

Solisten:  Jutta Böhnert (Sopran), Antigone Papoulkas (Alt), Andreas Weller (Tenor), Klaus Mertens (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Kreuzkantor Roderich Kreile

Weihnachtsoratoirum Kantaten IV-VI
08.01.2011 – 17 Uhr

Christina Elbe (Sopran), Marlen Herzog (Alt), Johannes Chum (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Kreuzkantor Roderich Kreile

Konzertkarten Online:H i e r  klicken..!!

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Philharmonie im Gasteig München

München, Philharmonie im Gasteig:

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 19:30 Uhr

Bach: Weihnachtsoratorium
Kantaten I-VI
Enoch zu Guttenberg, Sibylla Rubens, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Werner Güra, Tenor
Klaus Mertens, Bariton

Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg, Leitung

Link: Online – Karten

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Münchener Bachchor:

Innsbruck und München-Philharmonie-Gasteig

Freitag, 17.12.2010 20:00 Uhr
Innsbruck, Kongresszentrum
Link: Bach: Weihnachtsoratorium
Kantaten I bis VI
Sonntag, 19.12.2010 18:30 Uhr
München, Philharmonie im Gasteig
Link: Bach: Weihnachtsoratorium
Kantaten I bis VI

Kartenbestellung
Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
sowie beim Veranstalter:

Tonicale Musik & Event GmbH
Brienner Str. 55
80333 München

Tel: 0800 – 545 44 55 (gebührenfrei)
Fax: 0800 – 545 44 44 (gebührenfrei)
E-Mail: info@musikerlebnis.de
Internet: www.musikerlebnis.de

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München BR-Rundfunkchor


Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Chor des BR im Herkulesaal

Christbaum © dpa
Liebe Klassik-Freunde,  bald ist Weihnachten, und beim Chor des Bayerischen Rundfunks wird es schon am 11. und 12. Dezember 2010  stimmungsvoll: Unter Peter Dijkstras Leitung wird zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin  Bachs Weihnachtsoratorium musiziert. Die Konzerte werden vom Bayerischen Fernsehen mitgeschnitten  und an Weihnachten ausgestrahlt. 
Das Konzert ist derzeit ausverkauft. 
Vielleicht gibt es noch Karten über den BRticket Service,
Foyer Funkhaus, Tel. 089 / 59004545, oder an der Abendkasse.
Peter Dijkstra Leitung Rachel Harnisch Sopran Anke Vondung Mezzosopran Maximilian Schmitt Tenor Christian Immler Bass Akademie für Alte Musik Berlin Chor des Bayerischen Rundfunks Johann Sebastian Bach »Weihnachtsoratorium«, BWV 248 Kantaten Nr. 1/4/5/6
Karten auch über den BRticket Service,
Foyer Funkhaus, Tel. 089 / 59004545, oder an der Abendkasse
Link:

Online-Ticket - h i e r - klicken..!!

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Hauptkirche St. Jakobi Hamburg

St. Jakobi Hamburg, Samstag, 18.12.10 19:00 Uhr

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium 1-3

Wilhelm Friedemann Bach Kantate „Ehre sei Gott in der Höhe“

Solisten: Juliane Harder Alt, Knut Schoch Tenor, Konstantin Heintel Bass,

Chor: Kantorei St. Jacobi, Orchester: Concertone Hamburg,

Leitung: Rudolf Kelber.

Vorverkauf für die Konzerte in der Regel durch

Link: Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 / 45 33 26 oder 44 02 98).

Restkarten an der Abendkasse.

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St. Sebald Nürnberg

St. Sebald Kirche, Nürnberg

Sonntag, 19. Dezember, 17 Uhr [A]

JOHANN SEBASTIAN BACH

WEIHNACHTSORATORIUM I-III BWV 248

Sebalder Kantorei,

Nürnberger Bach-Orchester, Solisten

Bernhard Buttmann

Karten und Online-Informationen:

Link: http://www.sebalduskirche.de/index.php?id=190

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Kreuzkirche Bonn

Kreuzkirche Bonn

J.S. Bach Weihnachtsoratorium  Teile 1-3

14. und 15. Dezember 2010

jeweils um 20:oo Uhr

Teile 1-3 Kantorei und Orchester

Solisten:

Monika Reinhardt, Sopran – Elvira Bill, Alt – Georg Poplutz,

Tenor – Klaus Mertens, Bass

Kantorei und Orchester

der Kreuzkirche

Leitung: Sebastian Breuing

Link für Online-Ticket

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Marktkirche in Hannover

Marktkirche Hannover

Donnerstag, 16. / 17.  und 18.12.2010, jeweils um 20:00 Uhr

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

J.S. Bach Weihnachtsoratorium, BWV 248 – Kantate Nr. 1

Weihnachts-Kantate „Unser Mund sei voll Lachens“ (BWV 110)

Kantate „Gloria in exselsis Deo“ (BWV 191)

Sanctus (aus der Messe h-Moll), BWV 232

Bach-Chor, Bach-Orchester, Solisten
Leitung: Jörg Straube
Eintritt: 6,- bis 34,- €

Nähere Informationen Online:

Link: Marktkirche Hannover

Tickets-Online mit Saalplan h i e r  !!

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Herrenhäuser-Kirche

 

Hannover-Herrenhausen, Herrenhäuser Kirche

Samstag, 18. Dezember, 19 Uhr

Sonntag, 19. Dezember, 18 Uhr

J.S. Bach Weihnachtsoratorium 1. Kantate

J.S. Bach Gloria aus der h-Moll-Messe

Johann Mattheson – Das größte Kind

Ausführende:

Friederike Weritz, Sopran
Hannah Weiß, Alt
Steffen Wolf, Tenor
Michael Humann, Bass

Kantorei Herrenhausen

Orchester der Herrenhäuser Kirche

Leitung: Martin Ehlbeck

+) Johann Mattheson (1681-1764) gilt als bedeutender Musiktheoretiker der Barockzeit. Wenig bekannt ist sein kompositorisches Schaffen, da der Großteil seiner Werke, darunter 4 Opern und ungefähr 20 Oratorien, nach dem zweiten Weltkrieg verschollen war und erst vor 10 Jahren wieder auftauchte. Matthesons Kirchenmusik entstand während seiner Amtszeit als Musikdirektor des Hamburger Doms.

Das größte Kind ist ein Oratorium im wirklichen Sinne, das heißt, dass ein vollständig gedichtetes Werk, dessen Text auf verschiedene handelnde Personen verteilt ist, die sowohl in Rezitativen als auch in Arien zu Wort kommen. Die formale Nähe zur Oper ist unüberhörbar.

Das Werk gliedert sich durch die Choräle „Gelobet seist du Jesu Christ“, „Lobt Gott ihr Christen allzu gleich“ und „In dulci jubilo“, deren Melodien mehrfach vorkommen. Durch diese bekannten Lieder, die sehr prächtig instrumentiert sind, bekommt das Stück einen sehr weihnachtlich und volkstümlichen Charakter. Überhaupt wirkt das Oratorium durch die üppige Orchesterbesetzung sehr festlich. Trompeten und Hörner spielen gleichzeitig, was bei Bach so nicht vorkommt. Und dazu ist dieses Stück sehr kurzweilig und abwechslungsreich, nicht zuletzt deshalb, weil die Länge der einzelnen Sätze sehr viel kürzer ist, als wir es von Bach oder Händel gewohnt sind.

Der Text zu „Das größte Kind“ basiert auf dem Libretto „Dialogus von der Geburt Christ“, das 1707 mit Musik Reinhard Keisers in Hamburg aufgeführt worden ist. Wir haben in der Herrenhäuser Kirche dieses Werk von Keiser 2009 mit großem Erfolg aufgeführt.

+) Textauszüge von der Webseite: Kirchenmusik in Herrenhausen

Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Mehr dazu auf der Website der Kantorei Herrenhausen:

Link: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/konzerte/wo2010.htm

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Christuskirche Mainz

 

Mainz, Christuskirche:

Weihnachtsoratorium I-III
Samstag, 18. Dezember 2010
19.30 Uhr
Christuskirche Mainz

Weihnachtsoratorium IV-VI
Sonntag, 19. Dezember 2010
16.30 Uhr (!)
Christuskirche Mainz

Ruth Ziesak, Sopran
Kai Wessel, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bachchor Mainz
L’arpa festante München

Tickets Online bestellen – h i e r –

oder

Kartenhotline: 0 700 – 22 24 24 67

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Dem neuen Shooting-Star – Alison Balsom – an der Trompete liegt Bielefeld zu Füßen


Der neue Shooting-Star an der Trompete: Alison Balsom - aus England

Ein absoluter  Shooting-Star an der Trompete aus England – Alison Balsom – (32-jährig) -war zu Gast in der Oetkerhalle Bielefeld und  begeisterte das Publikum mit ihrer Extra-Klasse.

Alison Balsom wurde 1978 in Hertfordshire / England geboren .

Sie studierte unter anderem in London bei John Miller an der Guildhall School of Music Junior Department, in Paris am Conservatoire de Paris, wo sie 2001 mit der höchsten Auszeichnung abschloss, sowie bei Håkan Hardenberger. Sie hat zahlreiche Trompetenwettbewerbe gewonnen. International bekannt wurde sie 2002 mit dem Debütalbum „Music for Trumpet and Organ“. 2006 erhielt ihr Album Caprice den Titel Solo CD of the Year 2006 des Brass Band World Magazins. Im Kalenderjahr 2007 erhielt sie den deutschen Echo-Klassikpreis verliehen.

Alison Balsom hat Geigen- und Oboenkonzerte des 17.- und 18. Jahrhunderts von Albinoni, Cimarosa, Marcello und Vivaldi für ihr Instrument eingerichtet. Aufgefallen ist sie mir in der ZDF-Sendung an Himmelfahrt (21.5.2009) – dort gab sie aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert .

Ausgezeichnet mit vielen internationalen Preisen weiss sie ihr Publikum einzunehmen.

Rezension zum Konzert in Bielefeld

Eine ausgiebige Dokumentation von Alison Balsom gibt es auf YouTube zu bewundern.

Weitere Videos zu Alison Balsom auf meiner Playlist-Seite auf YouTube

Link: http://www.youtube.com/my_playlists?p=1F71DFF25E955940

Alison Balsom begeistert mich immer wieder mit ihrem ansatzlosen und virtuosen Trompetenspiel, schöner und ausdrucksvoller kann eine Trompete nicht erklingen, sie folgt einem Altstar der Szene  „Maurice Andre“ in bewundernswerter Manier, die Klassik-Szene kann sich darüber freuen.

Schönen Sonntag allen

Volker

Musikfest Bremen 2010 mit historischer Aufführungspraxis erfolgreich beendet


Wieder ein Musikfest 2010 in Norddeutschland – in der Hansestadt Bremen, was mit einem  überragenden Programm aufwarten konnte. Nach dem Musik-Festival 2010 im Erzgebirge, konnte Bremen mit außergewöhnlichen Ensemble aus dem In- Ausland beeindrucken. Das Musikfest Bremen wurde mittlerweile aus finanziellen Gründen auf Ostfriesland und den norddeutschen Raum ausgeweitet.

Eine berühmte Arp-Schnittger-Orgel in St. Jacobi Hamburg

Die weltberühmten Arp Schnittger-Orgeln in diesem Raum wurden in das Festival-Programm mit eingebunden und mit hervorragenden Organisten aus dem In- und Ausland – besetzt.

Es traten dabei auf: Hans-Ola Ericsson, Orgel / Masaaki Suzuki, Orgel / Edoardo Bellotti, Orgel / William Porter, Orgel /  u.a.

Arp Schnitger (Geburtsdatum unbekannt – vermutlich in Schmalenfleth; getauft am 9. Juli 1648 in Golzwarden, heute Brake; begraben 28. Juli 1719 in Hasselwerder, heute Hamburg-Neuenfelde war einer der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit und der Vollender der norddeutschen Barockorgel.

Ein neues junges Ensemble „Pygmalion“ mit ihrem erst 26-jährigen Leiter: Raphaël Pichonaus Frankreich sorgt seit kurzer Zeit im In- und Ausland für Furore. Mit Musik des großartigen böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka und den ersten beiden Sätzen der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach blühte auf der Basis der historischen Informiertheit im ostfriesischen Emden eine atemberaubende Klangpracht, die alles kurzgliedrige – und bei älteren Interpreten manchmal rechthaberische – weit hinter sich gelassen hatte. Vielleicht kann diese Enkel- und Urenkelgeneration der Harnoncourts, Leonhardts, Christies, Gardiner und Kuijkens so befreit Musik machen, weil sie nichts mehr beweisen muss.

26-jährige französische Dirigent Raphael Pichon

Mit seinen 26 Jahren zählt Raphaël Pichon zu den jungen Dirigenten der Alten Musikszene. Nicht nur als Chor- und Orchesterleiter, sondern auch als Countertenor und Violinist hat sich der Franzose bei internationalen Festivals einen Namen gemacht. Er studierte und arbeitete unter anderem bei Ton Koopman, Jordi Savall und Jean Tubéry.

Hörprobe mit Raphaël Pichon – J.S. Bach Motette Der Gerechte Kommt Um

Dazu heisst es im Bremer-Programm:  Mit ihrer unlängst erschienenen Debüt-CD beim Label Alpha mit Bach’s Missae breves sorgten sie dank ihrer atemberaubenden Interpretation für so große Furore, dass sie längst auch außerhalb ihrer Heimat zu einem der Tipps der neuen Generation in der europäischen Spitzenklasse zählen. Die ›Missa dei Filii‹ von Jan Dismas Zelenka, einem viele Jahre am Dresdner Hof August des Starken tätigen Komponisten, ist da neben der das ›Kyrie‹ und ›Gloria‹ beinhaltenden Kurzfassung der h-Moll-Messe von 1733 die richtige Herausforderung, um diesen Ruf unter Beweis zu stellen. Erleben Sie, wie die französischen Musiker kühn jugendlichen Elan mit erstaunlicher Reife verbinden und eine elektrisierende Spiritualität erreichen – eine Entdeckung allerersten Ranges!

Weitere Hörproben können auf der Bremen-Musikfest-Webseite genommen werden:

Link: http://www.musikfest-bremen.de/hoerproben.php?nav2=aktiv&nav2_3=aktiv&PHPSESSID=ce4546b9888b455af39d973bc72ed13a

Neben so renommierten Organisten traten namhafte Vokalensembles und Instrumentalgruppen auf wie Weser-Renaissance, das Ensembe von Masaaki Suzuki oder auch Göteborg Baroque, Thomas Quasthoff, Bassbariton, Bernada Fink; Mezzosopran und mit der ›Missa Solemnis‹ das Orchestre des Champs-Elysées unter der Leitung von: Philippe Herreweghe.

Einsicht in das umfangreiche Programm kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden:

Link: http://www.musikfest-bremen.de/uebersicht.php?nav2=aktiv&nav2_1=aktiv&PHPSESSID=2b66f8a322a83ec0966c1e757882c2f1

Eine Region im Erzgebirge sorgt in der Klassikszene für Furore


Eine Region im Erzgebirge veranstaltet das Musikfest Erzgebirge“ und bot Kunstgenuss im Zusammenklang von Landschaft, Architektur und Musik vom 3.9. bis 12.9.2010. So setzte Hans-Christoph Rademann beim Musikfest Erzgebirge nicht nur auf Gastspiele hervorragender Künstler, sondern brachte selbstverständlich auch das Potenzial der Kirchen, Chöre und Kapellen in das Festival ein. Bereits von 1995 bis 2008 gab es ein „Fest Alter Musik“, welches aber wegen eines reduzierten Kulturetats über das Jahr 2008 hinaus keine Förderung mehr erhielt.

Mit neuer Zielsetzung, neuem Programm und in Kooperation mit der „Gottfried-Silbermann-Gesellschaft “ will das „Musikfest Erzgebirge“ künftig nicht nur der Region Impulse verleihen, sondern auch nationales und internationales Publikum anziehen.

Sreenshot von http://www.musikfest-erzgebirge: - Kuturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Weltstars wie Philippe Herreweghe, der Dresdner Kammerchor, Singer Pur, Flanders Recorder Quartet, Jeremy Joseph, Ensemble Chelycus, Thomaner Chor, RIAS-Kammerchor und Akademie für Alte Musik-Berlin sowie junge Talente wie das „Jugenbarockorchester Bachs Erben“ haben das Erzgebirge in eine internationale Musiklandschaft verwandelt.

Sreenshot von http://www.musifest erzgebirge - Intendant Hans Christoph Rademann

Gründer dieses neuen Festivals ist Prof. Hans-Christoph Rademann, geboren am 5.8.1965 in Dresden und dort Kruzianer – verbrachte seine Jugend  in Schwarzenberg-Erzgebirge – wo sein Vater als Kantor tätig war. Zahlreiche Komponisten entstammen dieser Region, unter ihnen Johann Hermann Schein, Johann Schelle, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Kuhnau sowie Thomaner-Kantoren. Und auffällig viele Sänger und Musiker in sächsischen und deutschen Orchestern kamen im Erzgebirge zur Welt. Das Musikfest Erzgebirge soll nach dem Willen der Veranstalter im jährlichen Wechsel mit dem Silbermann-Festival stattfinden.

Fotorechte: Stadt Schwarzenberg-Schloss und Kirche St. Georgen

Philippe Herreweghe und Collegium Vocale Gent gastierten mit der Messe h-Moll von J.S. Bach am 3.9.2010 in der St. Georgenkirche  in Schwarzenberg.

Interpreten:
Dorothee Mields, Sopran
Hana Blazikova, Sopran
Damien Guillon, Altus
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass

Eine Rezension über die Messe h-Moll von Herreweghe  in Schwarzenberg kann nachstehend nachgelesen werden.

Rezension h-moll-messe Herreweghe

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PDF-Einführung in die Marienvesper von 1610 von Claudio Monteverdi

Link: Einführung in die Marienvesper von 1610 – Claudio Monteverdi

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Prof. Hans-Christoph Rademann veranstaltete das Abschlusskonzert am 12.9.2010 in Annaberg-Buchholz in der  St. Annenkirche mit der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Ausführende: RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik-Berlin. María Cristina Kiehr, Sopran –
Gerlinde Sämann, Sopran – James Elliott, Tenor – Andreas Karasiak, Tenor – Harry van der Kamp, Bass – Leitung Hans Christoph Rademann.

Fotorechte: Stadt Annaberg - "St. Annenkirche" in AnnabergBuchholz mit der berühmten Walcker-Orgel von 1883 und "Annaberger Bergaltar" von Hans Hesse von 1522

Als Claudio Monteverdi vor genau 400 Jahren die Marienvesper schuf, lebte der italienische Komponist in einer Zeit des Umbruchs und Übergangs von der Renaissance zum Barock. Auch der Petersdom in Rom, für den dieses Werk vermutlich geschrieben wurde, erhielt gerade seine barocke Fassade. Hört man dann das Meisterwerk, so scheint Kunstgeschichte zum Klingen gebracht. Barocke Pracht, Verzierungskunst und Virtuosität gehen aus einer Schlichtheit und Klarheit hervor, wie sie die Menschen der Renaissance favorisierten.

Einen Ausführlichen Bericht zu dem Konzert in der St. Annen Kirche in Annaberg gibt es nachstehend unter Kommentare,,!!

sowie hier von der örtlichen Presse:

Annaberger Zeitung: Rezension Monteverdis Marienvesper in Annaberg-Buchholz

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Auf der Internet-Seite  Musikfest Erzgebirge wurde bekannt gegeben:

Link: http://www.musikfest-erzgebirge.de/

Wir bedanken uns bei über 5.500 Besuchern beim ersten Musikfest Erzgebirge.
Wir freuen uns auch über ca. 1,5 Millionen Hörer der Konzerte und Gottesdienste, übertragen durch MDR Figaro (angeschlossen waren das ARD Radiofestival 2010, die European Broadcasting Union und Kanada), Deutschlandfunk, Deutsche Welle und Deutschlandradio Kultur.

Auf Wiedersehen bis zum Musikfest Erzgebirge 2012
14.-23. September 2012.  Ihr Musikfest-Team Prof. Hans-Christoph Rademann, Intendant.

Fotorechte: Frei Presse - Monteverdi Marienvesper in der St. Annen Kirche - Solistinnen sind: Gerlinde Sämann und Maria Christina Kier von links

Einen Mitschnitt des mdr im Gespräch mit Prof. Hans-Christoph Rademann kann untenstehend angehört werden:

Figaro trifft...Hans Christoph Rademann am 18. August war Hans-Christoph Rademann bereits bei FIGARO trifft ...zu Gast und hat u.a. über seine Pläne mit dem Festival gesprochen. In den - " Player k l i c k e n - !!"

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und hier ein weiterer mdr-Mittschnitt  mit Rademann vom 30.8.2010

Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/7619607.html

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Zu diesem Thema passt sehr gut ein Artikel aus der Zeitung „DIE ZEIT“

Das Erzgebirge könnte Weltkulturerbe werden.

Link:  http://www.zeit.de/2010/36/S-Bergwerke

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Fazit: Es ist erfreulich, dass neue Gebiete mit überragenden Festivals in Zukunft die Klassik-Szene bereichern werden. Diese Symbiose Landschaft-Kultur und Klassik ist einzigartig  und haben in der Region des Erzgebirges ein neues Zuhause. Eine Gelegenheit, diese herrliche Landschaft mit einem Besuch kennen zu lernen und eine neues Klassik-Festival entsprechend zu unterstützen..!!

Zwei neue SDG-Veröffentlichungen SDG-Vol.12 und SDG-Vol.18 & Gesamt-Aufnahme für Anfang Oktober 2010


1.) SDG 171 Vol. 12 – BACH Kantaten für den XXII. & XXIII.    SONNTAG nach Trinitatis

2.) SDG 174 – Vol. 18 – Bach-Kantaten zum Weihnachtsfest, dem Fest  der Epiphanie & den ersten Sonntag nach Erscheinung.

3.) Gesamt-Aufnahmen der SDG-Reihe – 27 CD’s für £ 405.00 im SDG-Shop

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Cover: SDG 174 Vol. 18 zwei CDs

Frühere Versionen in beiden Serien haben ein phänomenales  Medienecho hervorgerufen und erhielten positive Bewertungen für die  künstlerische Leistung, Klangqualität und Verpackung.

Hörprobe: „Klicken Sie auf ein Cover  zum abspielen der Soundbites.“

SDG 171 Volumen 12 (2 CDs) enthält:

CD eins:

Kantaten für den zweiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis

BWV   55 –    Ich armer Mensch, ich Sündenknecht

BWV   89 –    Was soll ich aus dir machen, Ephraim

BWV 115 –    Mache dich, mein Geist, bereit

BWV   60 –    O Ewigkeit, du Donnerwort II

(Aufgezeichnet: All Saints, Tooting, London)

Solisten: Joanne Lunn | Robin Tyson

James Gilchrist | Peter Harvey

CD zwei:

Kantaten für den dreiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis

BWV 139 – Wohl dem, der sich auf seinen Gott

BWV 163 – Nur jedem das Seine

BWV   52 – Falsche Welt, dir trau ich nicht

BWV 140 – Wachet auf, ruft uns die Stimme

(Aufgezeichnet: Winchester Cathedral)

Solisten: Gillian Keith | Susan Hamilton

Hilary Summers | William Kendall | Peter Harvey

Der Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Click here for a German Übersetzung von „Sir Gardiner’s Reisetagebuch.“

Reisetagebuch-Meinungen-Notizen der Künstler im Cantatafinder:

Link:  http://www.cantatafinder.com/hks/12_kuenstlerbeitrag.pdf

CD erwerben über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Inhaltsangabe:

Kantaten für den zweiundzwanzigsten und dreiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis.

John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists haben beide Programme in England aufgenommen: „At All Saints Church“ in Tooting und „Winchester Cathedral“, im November 2000.

Die Solisten sind James Gilchrist, Peter Harvey und Joanne Lunn.

Das Highlight dieses Albums ist „Wachet auf, ruft uns die Stimme“  – einer der bekanntesten Kantaten Bachs, und eines, das lange Teil des Monteverdi Choir Repertoire wurde. Es ist, „eine Kantate ohne Schwächen, emotional und spirituell von höchster Ordnung“.

„Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ – ist Bachs einzige Kantate für Solo-Tenor die noch vorhanden ist. Es ist bewegend von James Gilchrist gesungen worden.

Von drei Kantaten auf das Gleichnis vom ungerechten Haushälter (BWV 55, 89, 115), „Mache dich, mein Geist, bereit“ zeichnen sich durch ihre subtile instrumentale, textliche und fesselnde Arien aus, die erinnern an die Sehnsucht der Seele und für die göttliche Barmherzigkeit.

Die Aufnahme in Tooting (CD1) ist die einzige in der ganzen Reihe, die nicht live aufgenommen wurde: das ursprüngliche Konzert fand in der „Eton Kapelle“, direkt unter dem Flughafen Heathrow statt, also mussten wir versuchen, die Aufnahmen neu und zu den gleichen Bedingungen an einem ruhigeren Ort aufzunehmen.

Dieses Album enthält ein separates Index Blatt von der Kantaten Serie!

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Cover SDG 174 Vol. 18 zwei CDs

 

SDG 174 Volumen 18 (2 CDs) enthält:

Kantaten für Weihnachten:

BWV   63 – Christen, ätzet diesen Tag

BWV 191 – Gloria in excelsis Deo

(Aufgezeichnet: Herderkirche, Weimar)

Solisten: Claron McFadden | Bernarda Fink

Christopher Genz | Dietrich Henschel

Hörprobe: „Klicken Sie auf ein Cover oben zum abspielen der Soundbites.“

Kantaten für den Dreikönigstag:

BWV   65 – Sie werden aus Saba alle kommen

BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen

(Aufgezeichnet: Nikolaikirche, Leipzig)

Solisten: Magdalena Kožená | Sally Bruce-Payne

James Gilchrist | Peter Harvey

Kantaten für den ersten Sonntag nach Epiphanias

BWV 154 – Mein liebster Jesus ist verloren

BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht

BWV   32 – Liebster Jesu, mein Verlangen

(Aufgezeichnet: Hauptikirche St Jakobi, Hamburg)

Solisten: Claron McFadden | Michael Chance

James Gilchrist | Peter Harvey

Der Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Click here for a German   Übersetzung von „Sir Gardiner’s Reisetagebuch.“

Reisetagebuch-Meinungen-Notizen der Künstler im Cantatafinder:

Link: http://www.cantatafinder.com/hks/18_kuenstlerbeitrag.pdf

CD erwerben über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Inhaltsangaben:

SDG 174 Vol. 18 – ist die lang erwartete letzte CD der Bach-Kantaten Pilgerfahrt, über das musikalische Ereignisse des letzten Jahrzehnts wurde viel gesprochen.

Dies ist eine Anthologie der Weihnachtszeit, kombiniert Kantaten für Weihnachten und Epiphanie.Es verfügt über anerkannte Solisten, darunter Magdalena Kožená, Bernarda Fink, Michael Chance, James Gilchrist und Christopher Genz.

Das Album eröffnet die Aufnahmen mit „Christen, ätzet diesen Tag“, die zu Weihnachten 1999 – zu Beginn der einjährigen Bach Cantata Pilgrimage – durchgeführt wurde,  Dies ist einer der bekanntesten Kantaten Bachs. Das Accompagnato recit wurde von Bernarda Fink mit großem Erfolg gesungen.

„Gloria in excelsis Deo“, das Lied der Engel bei der Geburt des Jesuskindes, ist, wie das Gloria in der B-Moll-Messe bekannt.

„Sie werden aus Saba alle kommen“ beschreibt die Prozession der Heiligen Drei Könige. Bach vermittelt die Majestät der Szene mit hohen Hörnern, Blockflöten und Oboen da caccia, um ein Ost-ähnliche Atmosphäre zu schaffen.

Die Kantaten auf diesem Album zeigt eine große Vielfalt des dramatischen Ausdrucks. „Mein liebster Jesus ist verloren“ und „Liebster Jesu, mein Verlangen“ erzählen die gleiche Geschichte, aber in einem anderen Stil, im Ausdruck verschiedener Emotionen.

Dieses Album wurde in der Weimarer Herderkirche, der Leipziger Nikolaikirche und der Hamburger Hauptkirche St. Jakobi – aufgezeichnet.

SDG 174 ist mit einem separaten Index Blatt der Kantate Serie beigefügt  worden.

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Prächtige Kantaten-Einspielungen von SDG sind zu erwarten und als ein Weihnachtsgeschenk vortrefflich geeignet. Leider ist mit diesen 2 Veröffentlichungen die SDG-Serie von der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ beendet worden, ich bin gespannt, was in Zukunft an Neueinspielungen von Sir J.E. Gardiner und seinem Label:  SDG zu erwarten haben.

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Label-Shop:  SDG-Gesamt-Aufnahmen..!!

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Spaziergang übers 23. Köthener Bachfest 2010


+) Flyer 23. Köthener Bachfesttage vom 1. bis 5. September 2010

Am Tag danach bin ich noch ganz benommen. Soviel „Meer“ muss erst einmal verdaut werden.

Mittwoch 1.9.2010 – Eröffnungskonzert St. Jakob „h-moll-Messe“

Los ging`s mit der h-moll-Messe in der toll renovierten Kirche St. Jakob in Köthen. Leitung: Philippe Herrweghe mit seinem Collegium Vocale Gent. Ich hatte von Anfang an leichte Bauchschmerzen. Gardiners Aufführung der h-moll-Messe in Leipzig war noch zu präsent und hatte mich regelrecht aus den Angeln gehoben. Trotzdem wollte ich Herreweghe unbedingt erleben. Ich habe ihn erlebt – das ist aber auch alles, was ich dazu schreiben möchte. Keine Gänsehauterlebnisse – kein Kommentar.

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Eine Rezension der h-moll_Messe von Herreweghe  kann  h i e r von der MZ aufgerufen werden…!!

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+) Barocke Dame und Herr empfingen die Besucher zu den 23. Köthener Bachfesttagen 2010 in St. Agnus.

Köthen war aufs Bachfest super vorbereitet. In allen Kirchen zu unterschiedlichen Zeiten halbstündige Orgelkonzerte, Kurzandachten, Vorträge und dann eben die ganz großen Highlights:

Donnerstag 2.9.2010 – Bachsaal:

Orchesterkonzert I; English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

Seit Februar war dieses Konzert für den Bachsaal ausverkauft. Zwei Stunden sind Karl-Heinz und ich um die Vorverkaufskasse geschlichen (Einheimische nennen das Kartenstrich) – dann hatte ich mein Ticket für die beiden Ouvertüren (1067, 1066) und das Konzert für Oboe, Violine und Orchester. Die EBS waren in bester Verfassung, Gardiner voller Elan und Schwung und es viel mir schwer, ruhig auf meinem Sitz zu bleiben; am Liebsten hätte ich getanzt.

+) Bachsaal Bachfesttage Köthen 2010

Freitag 3.9.2010 – St. Agnus: „Schemelli Lieder“

Am Freitag waren die Schemelli Lieder dran. Sankt Agnus war voll besetzt; im Altarraum lediglich ein Orgelpositiv und ein Cembalo. Ton Koopman begleitete Klaus Mertens (Bass-Bariton). Eine lupenreine Artikulation, eine dem Kirchenraum vollkommen angepasste ausdrucksvolle Stimme, eine große Bescheidenheit, keine Allüren – er stand nur einfach da und sang sich in die Herzen seiner Zuhörer/innen. Bei „Liebster Herr Jesu, wo bleibst du so lange (BWV 484)“ war`s um meine Fassung geschehen. „Komm doch, Herr Jesu, wo bleibst Du solange? Komm doch, mir wird auf Erden so bange“ hat Klaus Mertens mit soviel Innigkeit, Sehnsucht und Hingabe interpretiert, dass für mich „ein Stück andere Welt“ spürbar und sichtbar wurde. Selbst bei der Zugabe „Bist Du bei mir“ – Notenbüchlein A. M. Bach, gab es bei vielen noch Tränen. Es war ergreifend; überirdisch schön

+) St. Agnus in Köthen Bachfest 2010

An dieser Stelle hätte für mich das Bachfest zu Ende sein können. Aber es kamen noch zwei dicke Highlights – zwar ganz anderer Art – aber jedes auf seine Weise faszinierend.

Freitag 3.9.2010 – Bachsaal: Kunst der Fuge (BWV 1080) mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Konzertinstallation.

„Auf der Bühne vom Bachsaal ist dem jeweiligen Klangkörper ein eigener Standort zugeordnet. Dadurch wird die Bühne zu einer klanglich bespielten Fläche, die Musik wird inszeniert, denn jede Gruppe hat eine eigene, fokussierende Beleuchtung. Das Licht lenkt jeweils die Aufmerksamkeit des Zuhörers von einer Gruppe zu anderen; das Klangsystem wird sichtbar. In dieser verdichteten Atmosphäre gelenkter Aufmerksamkeit entfaltet sich die faszinierende Sogkraft des Fugensystems.“ Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie werden die Berliner das plötzliche, unerwartete Ende der „Kunst der Fuge“ darstellen. Es kam, wie ich es mir vorgestellt hatte: die Bratsche spielte den letzten Takt allein, dann wurde es stockdunkel. Im Saal war totenstille – ich habe lange gebraucht um wieder aufzutauchen.

Freitag 3.9.2010 – St. Jakob: „Orchesterkonzert II“ EBS – Sir Gardiner

+) St. Jakob Bachfesttage Köthen 2010

Abends kam mit „Orchesterkonzert II“ mit den English Baroque Soloists und dem Sir das glatte Gegenteil zum Nachmittag. Ein ausgelassenes Orchester, ein überschäumender Sir und eine fantastische Sopranistin (Lenneke Ruiten) boten u.a. die Hochzeitskantate „Weichet nur, betrübte Schatten BWV 202“.

+) St. Jakob Köthen-Bachfest 2010 Applaus Kantate BWV 202 Links: Lenneke Ruiten - Sopran; Mitte: Sir J.E. Gardiner, rechts: Oboe - Prof. Michael Niesemann

+) St. Jakob Bachfest Köthen 2010 Virtouse Trompeten: Neil Brough; Robert Vanryne; Michael Harrison; in den Suiten-Ouvertüren BWV 1068 + 1069

Voller Charme und Witz, voller Freude und Ausgelassenheit wurde musiziert und gesungen. Für uns auf den harten Bänken gab`s kein Halten mehr. Wir wären am Liebsten die ganze Nacht geblieben, um diese sagenhafte Hochzeit richtig zu feiern. Traumhaft schön war auch Prof. Michael Niesemann an seiner Oboe – wie alles an diesem Abend.

+) St. Jakob Köthen Bachfest 2010 Pausenapplaus nach der Bach Ouvertüre BWV 1066 + 1067

+) St. Jakob Bachfest 2010 Köthen - Sir J.E. Gardiner schmunzelnd über den riesigen Applaus als Gladiator von EBS

Samstag 4.9.2010 –  Spiegelsaal – Violinkonzert-Partitien, Viktoria Mullova

Beeindruckt hat mich natürlich auch das Violinkonzert mit Viktoria Mullova. Diese Partiten und Sonaten sind einfach Meisterwerke der besonderen Art und sind von einer Meisterin dargeboten worden.

+) Spiegelsaal im Schloss Köthen, Viktoria Mullova „Violine solo“ mit Bach-Partitien: BWV 1006 + 1004 + 1001

+) St. Agnus, Köthen, Cantus Cölln ( J.S. Bach gehörte zu dieser Kirchengemeinde)

St. Agnus: Cantus Cölln Kantaten und Messe mit Cantus Cölln und Konrad Junghänel

haben mich nicht vom Hocker gerissen – dazu stand ich wahrscheinlich noch viel zu sehr unter dem Eindruck der Abende mit dem Sir.

Sonntag 5.9.2010 – St. Jakob: „Köthener Trauermusik

Der Abschluss war für uns am Sonntag morgen die „Köthener Trauermusik“ in der Jakobskirche. Der Köthener Bachchor und die Lautten Compagney Berlin haben sich an diese rekonstruierte Fassung gewagt und eine glänzende Aufführung hingelegt. Wir waren wirklich beeindruckt. Der Kommentar meines Mannes beim Verlassen der Kirche „warum haben die nicht gleich die Matthäus-Passion gespielt“ traf ins Schwarze. Aber über die Rekonstrukionsgeschichte schreib` ich jetzt nichts mehr – ich zitiere zum Schluss Alexander Ferdinand Grychtolik: „musikalische Rekonstruktionen appellieren vielmehr an die wesensbestimmenden Werte von Musik; an den ästhetischen Wert und den Kunstwert“.

+) St.Agnus Köthen Bachfest 2010 Junghänel mit Cantus Cölln; BWV 102 + 147 + 234

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Herzlichen Gruss

Iris

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2 Rezensionen der mz als PDF-Link nachstehend

Mitteldeutsche Zeitung Bachfest 2010 Köthen

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+) Bilderrechte: Volker Hege

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100.000-te Besucher auf Volkers Klassikseiten J.S. Bach


Besucherzähler Volkers Klassikseiten J.S. Bach

Ohne dass ich es groß bemerkt habe, sind seit der Installation des Besucherzählers am 14. Januar 2009 in den letzten Tagen der 100.000-te Besucher im Blog: „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ anzutreffen gewesen, wer nun der Glückliche war lässt sich leider nicht mehr feststellen.

Dieser Besucher hätte von mir darüber eine Information erhalten mit einem kleinen Präsent.

Dies sehe ich es als ein gutes Ergebnis und Omen an, der Besucher-Zuspruch ist pro Tag um die 200 und mehr – leider ohne einen Kommentar zu verfassen..!!

Aus diesem Anlass stelle ich ein YouTube-Video von der Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg-Thüringen hier ein. Es ist mein Bachwerk, das ich so wunderbar finde und möchte es mit euch allen teilen. Es erklingt aus der Bach-Kantate, BWV 146, der 1. Satz – die Sinfonia für  O r g e l  & Orchester.

J.S. Bach’s dritte Kantate für Jubilate, die uns erhalten ist, BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ – stammt entweder aus dem Jahr 1726 oder 1728. Was ursprünglich ein (inzwischen verloren gegangenes) Violinkonzert war und später das berühmte Cembalokonzert in d-moll (BWV 1052a) wurde, taucht hier wieder auf als die zwei einleitenden Sätze der Kantate, beide mit obligater Orgel, der zweite zusätzlich mit vierstimmigem Chor. Aufnahme an der Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg. Die Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg wurde von J.S. Bach im Jahr 1739 gespielt und für sehr schön beurteilt.

Viel Spaß und Grüße

Volker

Zwischen Salzburg und Wien – Musik um Mozart – Herforder Chorfesttage im Herbst 2010


Flyer - Herforder Chorfesttage 2010 Copyright: http://www.hochschule-herford.de

Die Freunde der Kirchenmusik in Ostwestfalen-Lippe / OWL dürfen sich freuen. Unter dem Motto

„Zwischen Salzburg und Wien – Musik um Mozart“

führt die Herforder Hochschule für Kirchenmusik vom 24. Oktober bis zum 1. November 2010 die 5. Herforder Chorfesttagen durch. Unter der Leitung von Hildebrand Haake wartet das Festival mit international renommierten Ensembles und Musikern auf. Dazu gehören der niederländische Chor Pur Sang aus Twente, der Knabenchor Hannover, die Westfälische Kantorei, die Hannoversche Hofkapelle sowie der Sänger Andreas Post (Tenor) mit seinem Partner am Klavier Ludger Rémy.

Die historische Aufführungspraxis ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei den Konzerten im Herforder Münster und in der Kirche St. Marien auf dem Stift Berg. Dafür stehen unter anderem die Mitwirkung der Hannoverschen Hofkapelle unter der Leitung von Anne Röhrig sowie des niederländischen Chors Pur Sang mit seinem Leiter Bram van der Beek. Beide Ensembles garantieren Qualität auf internationalem Niveau. Reizvoll ist das Konzert der Niederländer, da die stilistische Orientierung der historischen Aufführungspraxis in Holland wesentliche Impulse empfangen hat.

Vollständige Informationen nachstehend:

http://www.hochschule-herford.de/seiten/seminare_text.php

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker

J.S. Bach-Stiftung veröffentlicht auf YouTube das BWV 191 – Gloria in excelsis Deo


Screenshot von der J.S. Bach-Stiftung St.Gallen BWV 191 "Gloria in excelsis Deo"

Nun kommt endlich meine angekündigte Vorstellung der DVD – BWV 191 „Gloria in exelesios Deo“ – veröffentlicht von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen Schweiz. Zeitnah wurde diese von mir erworbene DVD vor einigen Tagen auf YouTube von der Bachstiftung veröffentlicht.

Auf der Facebookseite der Bachstiftung:

Link: http://www.facebook.com/bachstiftung

sind bereits zustimmende Kommentare verfasst worden.

Von YouTube stelle ich das Video der Bachstiftung nachstehen als eine Seh- und Hörprobe zur Verfügung. Angeboten wird der 1.Satz (coro) aus der Kantate BWV 191 („Gloria in excelsis deo“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Weitere Informationen zur Bachstiftung unter: www.bachstiftung.ch dort ist der Online-Shop der Bachstiftung zum Bezug weiterer DVD’s zu erreichen.

Ich möchte zu der Bachstiftung nähere Angaben – entnommen aus ihre Web-Seite – hier angeben:

Die J. S. Bach-Stiftung führt in den nächsten 20 Jahren das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf.

Gründung im Jahr 1999

Das Vorhaben, das gesamte Vokalwerk von J. S. Bach aufzuführen, nahm im Jahr 1999 seinen Ursprung. Damals taten sich der Musiker Rudolf Lutz und der Privatbankier Konrad Hummler zusammen. Aus privaten Mitteln wurde der Grundstock der J. S. Bach-Stiftung St.Gallen geäufnet. Das erste Konzert fand 2006 statt.

Jeden Monat wird im appenzellischen Trogen (CH) eine der über 200 Kantaten von Bach gespielt.

Die Konzerte werden durch musikalisch-theologische Einführungs-Workshops sowie Reflexionen von Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen abgerundet. Sämtliche Aufführungen erscheinen auf DVD. Das Ensemble „Schola Seconda Pratica“ und die Gesangssolisten werden von Rudolf Lutz geleitet.

Ein Projekt gigantischen Ausmasses

  • Aufführung des ganzen Vokalwerks von J. S. Bach
  • Ein Konzert pro Monat ergibt eine Projektdauer von etwa 25 Jahren
  • Alle Konzerte werden auf alten Instrumenten gespielt
  • Der musikalische Leiter Rudolf Lutz bürgt für höchste Qualität
  • Ergänzende Workshops und Reflexionen zu Text und Musik
  • Jede Aufführung erscheint auf DVD, die Texte in einer „Bach-Anthologie“
  • Die Gesamtaufführung ist ausschliesslich von privater Hand finanziert

Weiterführende Angaben können auf der o.a. Webseite der Bach-Stiftung entnommen werden.

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DVD Bachstiftung BWV 191 Weinachtskantate "Gloria in Excelsis Deo"

DVD – BWV 191 „Gloria in Excelsis Deo“

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten:
Gerlinde Sämann, Sopran; Johannes Kaleschke, Tenor; Vokalensemble der Schola Seconda Pratica; Trompete: Patrick Henrichs, Peter Hasel, Klaus Pfeiffer, Violine: Renate Steinmann (Konzertmeisterin).

Leitung: Rudolf Lutz.

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Die oben erwähnte DVD wird im Online-Shop für 35 SFR angeboten. Ich habe für die DVD inclusive Versand (4,50 €) – insgesamt 29,50 EURO über eine mitgelieferte Rechnung bezahlt.

Was mir bei der DVD sofort aufgefallen ist, ist die liebevoll gestaltete Albumhülle mit versehenen Notenhinweisen – die durch einen musikalisch-theologischen Einführungs-Workshop auf der DVD nachvollzogen werden kann. Das Vokalensemble der Schola Seconda Pratica  in dem BWV 191 besteht aus 18 Sänger/innen. Dieser schlanke Chor besitzt eine hohe Gesangs-Kultur und ist immer  in der Lage, das wörtliche Geschehen auch stimmlich zu artikulieren und umzusetzen, so dass es ein perfekter Kunstgenuss wird. Die drei Trompeter mit Naturhörnern besetzt – sind ein Traum und passen sich der Gesamtaufführung mit einer bewundernswerten klanglichen Einheit mit ein. Das Orchester spielt auf historischen Instrumenten und gibt diesem Bachwerk die richtige Würze, es ist ein barocker Klang von immenser Schönheit, das Spiel wirkt getragen und von Hetze keine Spur. Dies alles liegt in profunden Händen eines großartigen Interpreten und Bach-Kenners „Rudolf Lutz.“  Was er sich da mit seiner Ensemble-Schar vorgenommen ist schon bewundernswert alle ca. 200 Bach-Kantaten in einem Zeitraum von 25 Jahren aufzuführen, dafür wünsche ich allen Beteiligten das entsprechende Stehvermögen und weiteren Enthusiasmus, das alles als ein Bach-Gesamtwerk zu vollenden.

Der Bach-Freund ist darüber beglückt wieder einmal eine neue Gelegenheit zu besitzen, die Bach-Kantaten von einem Bach-Interpreten aus der Schweiz zu hören und zu besitzen. Ich bin ein beseelter Fan von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen geworden und fiebere schon jeder neuen DVD-Veröffentlichung entgegen. Ich würde mich freuen, wenn durch diese Aktion:  Konzerteinführung-Workshops und Reflexionen zu Text und Musik – neue junge Bach-Besucher angesprochen und mit den Werken von J.S. Bach konfrontiert werden können, das wäre ganz im Sinne der Bach-Stiftung und ihrer Aufgabenstellung. Bemerkenswert, das der Konzertbesucher die Kantate zwei Mal zu Gehör gebracht bekommt.

Auf der DVD ist jeweils ein Workshop mit Reflexion zu Text und Musik von Kennern der Bach-Materie – von ca. 60 Min. Gesamtdauer – vorhanden. Schon aus diesem Grund möchte ich jedem Bach-Freund nur wärmstens empfehlen, sich die DVD im Shop der BachStiftung zu erwerben.

Mit herzlichen Bach-Grüßen

Volker

Ein begeisternder Blog-Artikel über Sir Gardiner-EBS und Monteverdi Choir


Screenshot vom Glarean Magazin - Walter Eigenmann

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Durch einen riesigen Zufall bin ich bei WordPress auf den nachstehenden Artikel über Sir Gardiner-EBS und dem Monteverdi Choir gestoßen, der mich ungemein gefesselt hat.

„Bachs Kantaten-Kosmos chormusikalisch ausgelotet von Walter Eigenmann!“

Der Autor beschreibt so hautnah das Geschehen und Wirken von Gardiner und sein Umfeld, dass durch seine präziese Darlegung und seinen musikalischen Kenntnisstand zu überzeugen weiss. Er nimmt u.a. Bezug auf die Veröffentlichung der nachstehenden SDG-CD 177 „Eternal fire“ in 2009 vom Label: „Soli Deo Gloria.“

SDG-CD 177 Eternal fire

SDG-CD 177 Eternal fire / Veröffentlichung in 2009

Link zum Artikel:

http://glareanverlag.wordpress.com/2010/07/16/monteverdi-choir-gardiner-eternal-fire-bach-great-cantata-choruses-glarean-magazin/

Grüße

Volker