Archiv der Kategorie: Bekannte und beliebte Bach-Interpreten

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Judika“


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Georgenkirche in Eisenach

St. Georgenkirche in Eisenach. dort wurde am 23.3.1685 J.S. Bach getauft

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Die Georgenkirche ist die Hauptkirche im Zentrum von Eisenach. Hier predigte Martin Luther in der Zeit der Reformation, wodurch sie zu einem der ältesten protestantischen Gotteshäuser überhaupt wurde. Johann Sebastian Bach wurde in ihr am 23. März 1685 getauft. Sie war bis zur Fusion der evangelischen Kirchenprovinzen Sachsens und Thüringens zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands am 1. Januar 2009 die Bischofskirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche Thüringens..

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(Video) Bach – Impressionen aus Eisenach

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  25.03.2012 

begehen wir den Sonntag   „Judika„

Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43, 1;)
Von diesem Sonntag an bis zum Karsamstag wird auch die Gloria-Patri-Strophe, die üblicherweise an jeden Psalm angefügt wird, nicht mehr gesungen, weil mit diesem Sonntag nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit beginnt. Das wird in der neuen Agende (dem EGb) nicht mehr so gesehen. Dort schweigt Gloria Patri erst ab dem Sonntag Palmarum.

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat. Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird. Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

Der Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Judika„.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

* Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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* BWV 97 „In allen meinen Taten“

* BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“


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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

Selig, wer an Jesum denkt, Geistliche Arie für Singstimmen und Basso continuo;

Georg Jelden, Bariton; Heinz Schnauffer, Orgel

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Christoph Graupner 

Aus der Tiefen rufen wir, Kantate für 4 Stimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Caroline Weynants, Sopran; Damien Guillon, Altus; Marcus Ullmann, Tenor; Lieven Termont, Bariton; Il Gardellino,

Leitung: Marcel Ponseele .

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik am 3. Sonntag in der Passionszeit

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Richte mich Gott, Motette op. 78 Nr. 2
NDR Chor / Ltg.: Michael Gläser

Johann Sebastian Bach:

O Mensch, bewein‘ dein
Sünde groß, Choralbearbeitung BWV 622
Edda von Bargen, Orgel

In allen meinen Taten, Kantate BWV 97

Katharine Fugue, Sopran / Robin Tyson, Altus
Steve Davislim, Tenor / Stephan Loges, Bass
Monteverdi Choir London
English Baroque Soloist / Ltg.: John Eliot Gardiner


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate: 

Christoph Graupner:

„Jesu edler Hoher Priester“
Klaus Mertens (Bass)
Accademia Daniel


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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.Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 1 am Fest Mariae Verkündigung
Siri Thornhill, Sopran
Marcus Ullmann, Tenor
Jan Van der Crabben, Bass
La Petite Bande
Leitung: Sigiswald Kuijken


Trio für Orgel c-Moll BWV 585
Gerhard Weinberger


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

.Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Kantate um 06 : 30 Uhr bis 07 : 00 Uhr

Kantate

Max Reger:

Acht geistliche Gesänge op. 138

Thomanerchor Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
 
„Nach dir, Herr, verlanget mich“, Kantate, BWV 150
Joanne Lunn, Sopran; Daniel Taylor, Countertenor; Paul Agnew, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass;
Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:
John Eliot Gardiner
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Orgelmusk von J.S. Bach BWV 565 Toccata & Fuge d-moll
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Impressionen vom Bachmuseum Eisenach und Umgebung.

In Eisenach wird als jüngstes Kind von sechs Jungen und zwei Mädchen am 21. März 1685 Johann Sebastian Bach geboren und zwei Tage später am 23.3.1685 in St. Georg getauft.  Da damals in dieser Stadt noch der julianische Kalender gilt, ist das Geburtsdatum nach dem gregorianischen Kalender der 31. März.

Johann Sebastian Bach entstammt einer weitverzweigten lutherischen mitteldeutschen Musikerfamilie, deren bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgbare väterliche Vorfahren und Verwandte fast alle als Kantoren, Organisten, Stadtpfeifer, Mitglieder von Hofkapellen oder Clavichord/Cembalo- und Lautenbauer im Raum zwischen Werra und Saale tätig waren. Johann Sebastian war das jüngste von acht Kindern Johann Ambrosius Bachs und dessen Frau Elisabeth, geborene Koch. Sein Vater war Stadtpfeifer in Eisenach und Hoftrompeter in der kleinen Kapelle des Herzogs Johann Georg I. und danach Herzogs Johann Georg II. von Sachsen-Eisenach. Zur Geburt Bachs galt an seinem Geburtsort Eisenach noch der Julianische Kalender. So wird sein Geburtsdatum in der Regel mit dem örtlich gültigen Datum, dem 21. März 1685, angegeben, sein Todesdatum hingegen nach dem in Leipzig gültigen Gregorianischen Kalender. Gemäß Gregorianischem Kalender ist sein Geburtsdatum der 31. März. Das Geburtshaus, das in der damaligen Fleischgasse (heute Luthergasse 35) stand, existiert heute nicht mehr. Seine beiden Vornamen erhielt Johann Sebastian von den beiden Taufpaten, Sebastian Nagel, Stadtpfeifer von Gotha, einem befreundeten Berufskollegen von Johann Ambrosius, und dem fürstlich-eisenachischen Forstbeamten Johann Georg Koch.

Die frühe Kindheit verbrachte Bach in Eisenach, wo er durch den Cousin seines Vaters, den Organisten der Eisenacher Georgenkirche, Johann Christoph Bach, auch erstmalig mit Kirchen- und Orgelmusik in Kontakt gelangte. Die Grundlagen des Violinspielsvermittelte ihm wahrscheinlich sein Vater.[5][6] Im Alter von acht Jahren kam Bach auf die Lateinschule des Eisenacher ehemaligen Dominikanerklosters, nachdem er vermutlich während der zwei vorangegangenen Jahre die deutsche Schule besucht hatte. Seine Mutter starb am 3. Mai 1694. Am 27. November 1694 heiratete sein Vater die Witwe Barbara Margaretha Bartholomäi, geborene Keul; er starb aber nur wenige Monate danach am 20. Februar 1695. Im Alter von 9 Jahren war Johann Sebastian somit Vollwaise geworden und zog mit seinem Bruder Johann Jacob zu seinem älteren Bruder Johann Christoph Bach nach Ohrdruf.

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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 97 –  „In allen meinen Taten“  Part 1 –  (Interpret: N.N.)

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./ YouTube: BWV 150 –  “Nach dir, Herr, verlanget mich“  – ( Interpret: SDG)

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/ YouTube: BWV 182 –  “Himmelskönig sei willkommen“  – ( Interpret: SDG)

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„Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.“

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Kantaten-Beschreibung BWV 182 –  „Himmelskönig, sei willkommen„„.

Kantatenfür den Sonntag  „Oculi“  

Aufführungsort:  Walpole St. Peter, Norfolk am 26.3.2000

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BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“  das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen. Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Ton aufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss.

Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen. Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charakter gegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’.

Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einer Kirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi – Okuli             

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 2————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – zwei –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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CD – Inhalt CD zwei – SDG 118 Vol. 21..

..CD –

BWV    1 –  Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  54 –  Widerstehe doch der Sünde
BWV 182 – Himmelskönig sei willkommen
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Unser Besuch des Bachfestes 2012 in Arnstadt mit dem Konzert Lautten Compagney und Calmus Ensemble


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Liebe Bachfreunde/innen!

Ein Bericht von unserem Konzert-Besuch des Eröffnungskonzertes beim Bach-Festivals-Arnstadt 2012

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Bachfestival Arnstadt

Veranstaltung

Titel: Bacharcades Lautten Compagney & Calmus Ensemble

am Freitag, 16.03.2012  Beginn: 19.30 Uhr  in der Johann Sebastian Kirche.

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Bachkirche in Arnstadt

Bachkirche in Arnstadt

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Eröffnungskonzert des Bach-Festivals-Arnstadt 2012

Bach-Arkaden bestehend aus sechs Chorälen und einer Motette

Künstler:

Lautten Compagney (Echo Klassik-Preisträger)
Calmus Ensemble (Echo Klassik-Preisträger)

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Zwei Ensembles treffen sich in musikalischen Arkaden bestehend aus Bach’s Chorälen und kommunizieren dort mit den Werken eines zeitlosen Giganten.

Diese Programmidee bezieht sich auf einen zentralen und ganz kontinuierlich entstandenen Teil im Werk des Johann Sebastian Bach. Dabei handelt es sich um seine Choralsätze, denen wir im Bachschen Werk – aber im übertragenen Sinne auch für unser Verständnis als Musiker heut – die Bedeutung von Arkaden beimessen. Bach selbst hat sich für seine Choräle der Tradition bedient, indem er zum großen Teil aus der Zeit der Reformation stammende und auf Martin Luther zurückgehende Choräle als Vorlagen verwendete. Bach-Arkaden bedeuten für uns Halt und Festigkeit sowie Bodenständigkeit, die ein ganzes Gewölbe tragen können. Arkaden bieten aber auch Zwischenraum und Freiheit zur eigenen Gestaltung.

In diesem Zwischenraum entwickeln wir unseren kreativen Beitrag, der aus verschiedenen Werken von Bach, seinen Vorfahren und seinen Zeitgenossen bestehen wird.

 Die Lautten Compagney feierte 2009 ihr 25-jähriges Bestehen. Sie zählt heute zu den renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in diversen kammermusikalischen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des 16. – 18. Jahrhunderts.

Mit Konzerten und Opernaufführungen gastiert das Ensemble bei namhaften Festivals und Veranstaltern in ganz Deutschland und im Ausland und überrascht dabei immer wieder durch originelle Programmgestaltung und Neu-Entdeckungen unbekannter Werke.

Beachtung fand die CD „Timeless“ mit Kompositionen von Merula und Glass für die LAUTTEN COMPAGNEY mit dem ECHO Klassik 2010 in der Kategorie „Bestes Ensemble – Alte Musik“ ausgezeichnet wurde.

 Calmus Ensemble eine Vokalgruppe aus der Bachstadt Leipzig, diesem Hort musikalischer Talente und Ideen, hat sich in den letzten Jahren ganz nach oben gearbeitet. 1999 waren die Sänger mit ihrem neugegründeten Ensemble zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gegangen, und sie hatten Erfolg: Fonoforum begrüßte sie gar als neuen Stern am a-cappella-Himmel.

Nach einiger Zeit als reine Boy Group trat ein Sopran an die Spitze, einige Zeit danach wurde die Sechser-Besetzung auf fünf reduziert. 2009 feierten sie ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert im Gewandhaus zu Leipzig!

Zu diesem Anlaß paßt es natürlich ganz besonders gut, daß die Sänger vor kurzem mit einem „ECHO“ in der Sparte „Klassik ohne Grenzen“ für eine CD mit Deutschen Volksliedern ausgezeichnet wurden. Das ist aber beileibe nicht ihr erster Preis, denn im Laufe der Jahre haben sie eine ganze Anzahl internationaler Wettbewerbe gewonnen. 2010 gaben sie ihr Debüt in der Carnegie Hall in New York.

Programm

Choral

Nun lob mein Seel den Herren
Guillaume Dufay Ecclesiae militantis
Choral Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
Emmanuel Sejourne Sun
Arvo Pärt Fratres
Choral Komm süßer Tod
Johann Sebastian Bach Weinen, Klagen Sorgen, Zagen; BWV 12
Henry Purcell When I`m laid
Choral Komm, o Tod du Schlafes Bruder
Choral Wachet auf
Bernd Franke And why
Choral Jesu meine Freude
Tarquino Merula Chiaconna – Su la cetra
Choral In dir ist Freude

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Die Arnstädter haben Mut bewiesen, mit zwei so jungen Ensembles das „ehrwürdige“ Festival zu eröffnen. Die Bachchoräle erfuhren eine Wandlung, die Heiterkeit und Fröhlichkeit ausstrahlte. Es war beeindruckend heiter, wenn die Sänger/in summten, schnalzten, wippten, klopften –und abwechselnd Antje Lipferts strahlender Sopran oder einer der Sänger als Leitfaden durch den Irrgarten führten.

Die Künstler haben so hervorragend hier eine kleine Fuge, dort ein kleines Präludium eingebaut und frei improvisiert. Mit ihren Einfällen haben sie das Publikum angesteckt, mitgenommen und nicht mehr losgelassen. Beeindruckt hat uns das „Wachet auf, ruft uns die Stimme (BWV 645). Die Sängerin und Sänger hatten sich an verschiedenen Stellen der Kirche postiert, der Choral wurde im Wechsel von den Stimmen gesungen, und wie bei einer Prozession durch die Kirche bis zum Altar getragen: „Gloria sei Dir gesungen (SDG).“

Bei der Strophe „Weicht ihr Trauergeister“ aus dem Choral „Jesu meine Freude“ hat die Freude durch das volksliedhafte „fallalalala“ aus dem Lied „An hellen Tagen“ die Trauergeister wirklich und wahrhaftig vertrieben.

Die Lautten-Compayney war die geborene Begleitung. Alles Vollblutmusiker, großartige Künstler. Der Flötist (er hatte ca. 20 verschieden Flöten) war der reinste Schlangenbeschschwörer und der Tamburinspieler (spielte auch Xylophon und andere Schlaginstrumente) tänzelte mit seinem Instrument um die Gruppe herum, als ob er alle in Trance versetzen wollte. Der Leiter der Lautten-Companey spielte hervorragend Theorbe und die beiden Damen des Orchesters (Viola da Gamba und Saxophon, Klarinette, Querflöte u.a.) haben sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen

Während der Pause hatte ich Gelegenheit mit Böhme (Bariton) zu reden. Sein Fazit: „Wir haben gar nicht viel verändert, wir haben nur unserer Fantasie und der Musik freien Lauf gelassen.“

Mit stehenden Ovationen haben wir uns bedankt und bekamen auch noch eine Zugabe mit folgender Erklärung: irgendwie werden Sie in diesem Stück auch Bach erkennen. Zumindest die Klavierspieler unter ihnen haben es alle üben müssen (Menuett G-Dur, BWV Anhang 114). Ich hab`s erkannt – aber erst ziemlich spät.

In diesem Sinne – bis zum nächsten Bachfest in Leipzig –

Herzl. Gruss

Iris und Kalla, Elli und Irmgard

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Laetare“


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Bach-Kirche St.Bartholomäi Kirche in Dornheim-Thüringen

J.S. Bach-'s Trauungs-Kirche St.Bartholomäi in Dornheim-Thüringen. - Am 17. Oktober 1707 heiratete Johann Sebastian Bach in der Dornheimer Kirche seine Cousine 2.Grades Maria Barbara Bach.

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Link: Bach in Dornheim

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Video von der Kirche St. St.Bartholomäi in Dornheim-Thüringen

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  18.03.2012 

begehen wir den Sonntag   „Laetare„

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10; deutsch s. Antiphon, wörtliche Übersetzung von „Laetare“ hervorgehoben)
Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Der Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Laetare„.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

* Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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* BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn„


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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

César Franck 

Domine non secundum peccata nostra für Chor, Orgel und Kontrabass;

Diego Innocenzi, Orgel; Rodrigo Favaro, Kontrabass;

Maîtrise du Conservatoire Populaire de Musique de Genève,

Leitung: Bernard Tétu

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Francis Poulenc

Timor et tremor / Vinea mea electa / Tristis est anima mea,

Passionsmotetten, aus „Quatre motets pour un temps de pénitence“

für vierstimmigen Chor a cappella; Stephanie Möller, Sopran;

RIAS-Kammerchor, Leitung: Marcus Creed

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik am 3. Sonntag in der Passionszeit

Johann Sebastian Bach:

Jesu meine Freude, Motette BWV 227
Bach Collegium Japan / Ltg.: Masaaki Suzuki


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate: 

Georg Philipp Telemann

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“
Dorothee Fries (Sopran)
Mechthild Georg (Alt)
Andreas Post (Tenor)
Albrecht Pöhl (Bass)

Collegium vocale des Bach-Chores Siegen
Trompeten-Consort Friedemann Immer 
Barock-Orchester Hannoversche Hofkapelle
Leitung: Ulrich Stötzel


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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.Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“

Kantate BWV 157
Adalbert Kraus, Tenor
Philippe Huttenlocher, Bass
Joachim Erhard, Orgel
Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling

Präludium und Fuge f-Moll BWV 534
Rose Kirn, Orgel



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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

.Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Kantate um 06 : 30 Uhr bis 07 : 00 Uhr

Kantate

Felix Mendelssohn Bartholdy

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ op. 42
Christine Wolff, Sopran; Martin Petzold, Tenor
Thomanerchor Leipzig, amarcord, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
.„Aus der Tiefen ruf ich, Herr, zu dir“, BWV 131
(Guy de Mey, Tenor; Klaus Mertens, Bass;
Amsterdam Choir und Orchestra: Ton Koopman
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Dornheim Orgel in der Kirche St. Bartholomäi
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1966 bis 1985 Sicherung und teilweise Sanierung des Gebäudes und Neubau einer Orgel mit 18 Registern und 998 Pfeifen durch den Orgelbaumeister Schönefeld aus Stadtilm unter Verwendung des Werkes und des Prospektes aus Schöngleina.
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 157 –  „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn„  Part 1 –  (Interpret: Gustav Leonhardt)

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./ YouTube: BWV 157  –  “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ Part 2 – ( Gustav Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 131 –  „Aus der Tiefen ruf ich, Herr, zu dir“  –  (Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 127 –  „Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott“  –  (Interpret: Karl Richter von 1957)

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Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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Kantaten-Beschreibung BWV 127 –  „Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott“„.

Kantatenfür den Sonntag  „Oculi“  

Aufführungsort:  Walpole St. Peter, Norfolk am 26.3.2000

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BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott““ 

Der Anfangssatz von BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott“ ist dafür ein typisches Beispiel, eine elegische Choralfantasie, in der Bach Paul Ebers Lied von 1562 mit einer textlosen Darbietung des lutherischen Agnus Dei und, falls das nicht reichen sollte, einigen Hinweisen im Basso continuo auf den Passionschoral ‚Herzlich tut mich verlangen’ kombiniert. In Bachs Komposition dieses Satzes gibt es nichts, was auch nur entfernt ‚schwülstig oder verworren‘ wäre, auch nicht akademisch, besserwisserisch oder tendenziös. Sie ist fesselnd in ihrer musikalischen Darstellung des Dualismus zwischen Gott und den Menschen und der Beziehung des einzelnen Gläubigen zum Kreuz und Leiden Christi. Ich entschied mich für die radikale Lösung und bat die Clare und Trinity Choirs, bei den Strophen des Agnus Dei den entsprechenden deutschen Text beizusteuern, denn dieser Bezug wäre für ein modernes, nicht-lutherisches Publikum unverständlich. Mit Studenten aus dem Collegechor, Sopran- und Tenorsängern, die einander gegenüber zu beiden Seiten des in der Mitte befindlichen Monteverdi Choir aufgestellt waren, erhielt der ganze Chorsatz die Proportionen eines Triptychons (oder der Miniaturausgabe eines Three Choirs Festival); es klang lebendig und mitreißend und ließ ahnen, wie die Matthäus-Passion in den 1730er Jahren geklungen haben mochte, als der Doppelchor durch einen dritten Chor ergänzt wurde, die vom ‚Schwalbennest’ aus, der Empore in der Thomaskirche sangen. (Für Hörer, die ihren Bach ohne fremde Manipulationen bevorzugen, haben wir die ursprüngliche Fassung, die bei unserer letzten Probe aufgenommen wurde, als Zugabe beigefügt.)

Das sich anschließende Rezitativ für Tenor verknüpft die Gedanken des einzelnen Menschen über den Tod mit dem Weg, den Jesus ‚mit Geduld zu seinem Leiden’ nach Golgatha gehen wird, und dient als Überleitung aus dem F-dur-Chor in eine ausgedehnte ‚Schlaf-Arie’ in c- moll (Nr. 3). Diese ist für Sopran mit obligater Oboe vorgesehen, dazu staccato wiederholte Achtel auf zwei Blockflöten und das Pizzicato einer Basslinie – das zweite Mal in diesem Jahr, dass wir bei Bach Streichern begegnen, deren Pizzicato ‚Sterbeglocken’ schildert. Sollte es denn geschehen sein, dass jemand in dieser mesmerischen, hinreißend schönen Arie eingenickt ist, so ruft Bach die Trompete auf den Plan, die zusammen mit der Streichergruppe eine grandiose, tableauartige Vorausschau auf das Jüngste Gericht gibt (Nr. 4). Diese besteht aus drei einander abwechselndem Abschnitten: einem einleitenden ruhelosen Accompagnato ohne eindeutig auszumachendes tonales Zentrum, einem Arioso in g-moll (‚Fürwahr, fürwahr’), das die Choralmelodie zitiert, auf der die Kantate basiert, und schließlich einem schnellen 6/8-Teil, dessen huschende Streicher und Trompetenfanfaren die Errettung des Menschen aus den gewaltigen Fesseln des Todes schildern. In theologischer und musikalischer Hinsicht ist das eine höchst komplexe, subtile und neuartige Ausdeutung.

Im dritten dieser drei Abschnitte zitiert Bach aus dem spektakulären Doppelchor ‚Sind Blitze, sind Donner’ aus der Matthäus-Passion – oder lässt ihn anklingen. Wenn der Chor tatsächlich früher entstanden sein sollte als die Bass-Arie, so hat das interessante Konsequenzen für die Neudatierung der Matthäus-Passion, von der man bis 1975 annahm, sie sei für Karfreitag 1729 komponiert worden, die seitdem aber zwei Jahre zurückdatiert wird. Hat Bach die Matthäus-Passion schon 1724/25 komponiert, in der Zeit als er mit dem zweiten Jahrgang seiner Choralkantaten befasst war? Wenn das zutrifft, dann besteht die Möglichkeit, dass er die Matthäus-Passion als eine Art ‚Choralpassion’ geplant hatte. Auf jeden Fall verwendet er in der Matthäus-Passion vierstimmige Choräle sehr viel häufiger als in der Johannes-Passion, und auch seine Chorsätze, die den ersten Teil eröffnen und beschließen, sind sehr viel umfangreicher. Doch abgesehen davon, zu welchem Zeitpunkt er genau seine Matthäus-Passion begonnen hat, scheinen Bachs ursprüngliche Absichten in Leipzig noch viel ehrgeiziger gewesen zu sein, als viele Wissenschaftler bislang vermutet haben, und bei seiner Ernennung stellte er sich wohl die Aufgabe, seine eigene Musik darzubieten, meist neu komponierte, ein Teil davon überarbeitet aus seinen Weimarer Jahren, zumindest in den ersten beiden Jahrgängen, von denen jeder als Höhepunkt eine Passion enthielt: sehr kontrovers 1724 im Fall der Johannes-Passion und im Fall der Matthäus-Passion wegweisend und viel zeitaufwendiger, als er erwartet hatte, weshalb sie zwei weitere Jahre aufgeschoben werden musste. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi – Okuli             

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 2————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – zwei –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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CD – Inhalt CD zwei – SDG 118 Vol. 21..

..CD –

BWV    1 –  Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  54 –  Widerstehe doch der Sünde
BWV 182 – Himmelskönig sei willkommen
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Okuli“


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Siegelung der Rahabilitations Urkunde J.S. Bach durch S.K.H. Prinz Michael von Achsen_Weimar_Eisenach in 2008 (Fotorechte: Guido Werner)

Siegelung der Rahabilitations Urkunde J.S. Bach durch S.K.H. Prinz Michael von Achsen_Weimar_Eisenach mit der Besiegelung am Tisch in 2008. Prominenter Zeuge (rechts) unter­zeichnete Bachs Weimarer „Rehabilitations-Urkunde“ Prinz Eduard von Anhalt – in seiner Eigenschaft als direkter Nachfahre von Bachs Köthener Dienstherrn ab 1717, Fürst Leopold. (Fotorechte: Guido Werner)

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Eine überfällige ‚Rehabilitation’ Bachs in Weimar initiierte und realisierte der Verein „Bach in Weimar“ e.V. zu Bachs 300. Jubiläum in Weimar 2008. Sie wurde im Rahmen des Festaktes „Bach und seine Musikfürsten“ zum „emotionalen Herzstück“ der ersten BACH BIENNALE WEIMAR. Hier wurde die Entlassung Bachs in „angezeigter Ungnade“ von Anno 1717 offiziell und urkundlich annulliert, sowie Bach ein symbolischer „Dispens“ von seiner damaligen Kerkerhaft erteilt. Vorgenommen wurde diese „fürst­liche Amtswaltung“ von der einzig historisch hierzu legitimierten Persönlichkeit: Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach, als Nachfahren von Bachs damaligem Weimarer Dienstherrn Herzog Wilhelm Ernst. Eine „Versöhnung“ der damals um Bach konkurrierenden Fürs­ten­häuser Weimar-Eisenach sowie Anhalt-Köthen (letzteres hatte Bach 1717 mit höherem Salär aus Weimar „abgeworben“) wurde bei dieser Gele­gen­heit gleich mit vollzogen: als prominenter Zeuge unter­zeichnete Bachs Weimarer „Rehabilitations-Urkunde“ Prinz Eduard von Anhalt – in seiner Eigenschaft als direkter Nachfahre von Bachs Köthener Dienstherrn ab 1717, Fürst Leopold. 

(Textquelle: http://www.bachhausweimar.de)

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Ein Video von der Rehabilitation J.S. Bach’s

durch S.K.H. Prinz Michael von Achsen_Weimar_Eisenach mit der Besiegelung !

Fehler
Dieses Video existiert nicht

(Videorechte: http://www.bachhausweimar.de)

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Link: Bachfest 2012 in Weimar:

vom 9. Juli 2012 bis 15. Juli 2012

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  11.03.2012 

begehen wir den Sonntag   „Okuli„

Der Name des Sonntags Oculi leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos“ (Ps 25, 15;).

Der Sonntag Oculi hat das Thema „Konsequente Nachfolge“. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.
Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Oculi hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

Der Wochenspruch: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Okuli„.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

* Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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* BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde„


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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach 

Widerstehe doch der Sünde, BWV 54, Kantate für Alt, Streicher und Basso continuo;

Andreas Scholl, Altus;

Amsterdam Baroque Orchestra, Leitung: Ton Koopman 

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik am 3. Sonntag in der Passionszeit

Johann Hermann Schein:
Wende dich, Herr, und sei mir gnädig, Madrigal
Rheinische Kantorei
Christine Kyprianides, Viola da gamba
Hartwig Groth, Violone / Christoph Lehmann, Orgel
Ltg.: Hermann Max

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Dietrich Buxtehude: Toccata F-Dur
Armin Schoof, Orgel

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Vincent Lübeck: Hilf deinem Volk, Kantate
Harry van der Kamp, Bass
Knabenchor des New College Choir Oxford
Fiori Musicali


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate: J.S. Bach

„Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54
Andreas Scholl (Countertenor)
Orchester des Collegium Vocale 
Leitung: Philippe Herreweghe


Georg Philipp Telemann:

„Weiche, Lust und Fröhlichkeit“
Dorothee Mields (Sopran)
Balthasar-Neumann-Ensemble


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

.Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

Widerstehe doch der Sünde

Kantate BWV 54 am Sonntag Okuli

Nathalie Stutzmann, Alt

The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

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Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html 

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate um 06 : 30 Uhr bis 07 : 00 Uhr

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Kantate

Johann Sebastian Bach:

„Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54

Marga Höffgen, Alt  – Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Kurt Thomas 


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
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„Widerstehe doch der Sünde“,
Kantate zum Sonntag Oculi, BWV 54
Nathalie Stutzmann, Alt;
English Baroque Soloists:
Leitung: John Eliot Gardiner
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 54 –  „Widerstehe doch der Sünde„  Part 1-2 –  ( Andreas Scholl-Altus)

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./ YouTube: BWV 54  –  “Widerstehe doch der Sünde“ Part 3 – ( J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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/ YouTube: BWV 54 –  „Widerstehe doch der Sünde„ Part: komplett  –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 182 –  „Himmelskönig sei willkommen“   –  (Interpret: Bach-consort)

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Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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Kantaten-Beschreibung BWV 54 –  „Widerstehe doch der Sünde„.

Kantatenfür den Sonntag  „Oculi“  

Aufführungsort:  Walpole St. Peter, Norfolk am 26.3.2000

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BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“ 

Ein einzelnes Konzert – am dritten Sonntag in der Fastenzeit (am 26. März in diesem Jahr), bei dem wir uns mit einer einzigen Kantate begnügen müssen, Mariä Verkündigung in unmittelbarer Nähe (25. März) und eine abgelegene Kirche in den Marshlands, vielleicht eine der schönsten Kirchen Englands im frühen Perpendikularstil: Bei diesem Konzert gab es immer eine Überraschung, sogar bei der Planung. Genau zwei Jahre vorher hatten wir, als Gäste des Prince of Wales in Sandringham, eine Führung durch seine Lieblingskirchen in Norfolk erhalten. Die Kirche, die mir besonders in Auge fiel, war Walpole St. Peter, ‚Queen of the Marshlands’, mit ihren eleganten Spitzbögen, schlanken Säulen, geschlossenen Bänken aus heller Eiche, ihrem erhöhten Altarraum und geschnitztem Chorgestühl. Ich hatte sofort das Gefühl, dass dies genau der richtige Ort sein würde für diese besonderen drei Kantaten der Fastenzeit. Doch wie hätte Seine Königliche Hoheit wissen sollen, als sie geruhte, das Projekt BWV 1 zu unterstützen, dass dieses Werk nicht nur für Mariä Verkündigung geschrieben war, sondern dass er an diesem Wochenende in Sandringham zugegen sein und daher um die Einladung nachkommen würde, höchstpersönlich unserem Konzert beizuwohnen?

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Prince stellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. 

Als nächstes folgte BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“, eine Solokantate mit zwei Arien für tiefe Altstimme (der wunderbaren Nathalie Stutzmann geradezu auf den Leib geschrieben), vermutlich wie Himmelskönig im selben Jahr – oder ein Jahr später – für den Dritten Fastensonntag (Oculi) komponiert. Das Werk sieht ein fünfstimmiges Streicherensemble mit geteilten Bratschen vor und legt einen Text von Georg Christian Lehms zugrunde, der auf dem Brief an Jakobus basiert: ‚So seid nun Gott untertänig, widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch’. Die erste Arie ist überwältigend. Zweimal im Laufe eines Jahres beginnt Bach einen Satz mit einer schroffen Dissonanz, einem Dominantseptakkord über einem Orgelpunkt auf der Tonika (das zweite Mal in der Adventskantate BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland). Es ist ein Schocktaktik, die den Hörer aufhorchen lassen und warnen soll: ‚Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreifet dich ihr Gift’.

War das auch, so fragt man sich, seine Art, sich zwei Tage nach seiner Ernennung zum Concertmeister am Weimarer Hof einzuführen? Bach schafft eine Atmosphäre dringlichen, unbeirrbaren Widerstands gegen die verführerischen, beharrlichen Mächte des Bösen. Diese beschwört er in lyrischen Violinlinien herauf, die sich drehen und winden und ineinander verflechten, dann einen ganzen Takt lang in taumelnder Spannung verharren, bevor sie in eine scheinbare Ruhe taumeln, ein deutliches Symbol für die Gnadenfrist, die jenen gewährt wird, die sich der Sünde standhaft widersetzen. Ein tödlicher Fluch (dargestellt durch zwei abrupte Neueinsätze der Bratschen auf der gleichen Dominantseptime) erwartet jene, die den Willen zum Widerstand verlieren. Und für den Fall, dass jemand nicht richtig aufgepasst hat, behält Bach das mächtige, hartnäckige Pulsieren des Akkords unverändert bei. Von den zweiunddreißig Achteln der vier Anfangstakte sind nur vier Konsonanzen, alle übrigen sind Dissonanzen, zwölf davon Akkorde aus fünf Noten!

Das sich anschließende Rezitativ reißt der Sünde die Maske vom Gesicht, sie erweist sich bei näherem Hinsehen als ‚leerer Schatten’. Sie ist auch ‚als wie ein scharfes Schwert, das uns durch Leib und Seele fährt’. Die zweite Arie ist als vierstimmige Fuge angelegt, deren einschmeichelndes chromatisches Thema und ein langes, verzerrtes Gegenthema die listigen Fesseln des Bösen beschreiben. War das wirklich der Schluss des Stückes oder haben wir irgendwo unterwegs einen Choral verloren, wenn nicht ganz am Ende, dann vielleicht als Cantus firmus, als musikalische Überschrift der Fuge? Mir fällt auf, dass Bach genau einen solchen Kunstgriff (Strophen von Paul Gerhardts Choral ‚Warum sollt’ ich mich denn grämen’) in seiner doppelchörigen Motette BWV 228 Fürchte dich nicht einsetzt, die offensichtlich auch um diese Zeit entstanden ist. Beide Fugen überraschen mit einer absteigenden chromatischen Figur zu Beginn. Noch erstaunlicher ist die Ähnlichkeit des Gegenthemas mit dem Thema im letzten Satz von BWV 63 Christen, ätzet diesen Tag, das für Weihnachten 1714 in Weimar geschrieben wurde. Nehmen wir einen Augenblick an (und hier will sich selbst der große Alfred Dürr nicht festlegen), Widerstehe sei im folgenden Jahr entstanden; könnte es sein, dass Bach sein weihnachtliches Flehen um Gnade (‚Höchster, schau in Gnaden an diese Glut gebückter Seelen!’ ) in der Kantate der Fastenzeit wiederholt, um die verführerische Schönheit der Sünde (‚von außen wunderschön’), die eine Erfindung des Teufels ist, für null und nichtig zu erklären? 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi – Okuli             

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 2————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – zwei –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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CD – Inhalt CD zwei – SDG 118 Vol. 21..

..CD –

BWV    1 –  Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  54 –  Widerstehe doch der Sünde
BWV 182 – Himmelskönig sei willkommen
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2012 in Deutschland / Europa


Liebe Gardiner-Freunde/innen !

Es ist wieder soweit, Sir J.E. Gardiner gibt in diesem Jahr sein erstes Konzert in Deutschland in Köln am 30. September 2012 mit dem Monteverdi Choir und seinem Orchestre Révolutionnaire et Romantique.  Am 5. Oktober 2012 gastiert er in Baden-Baden.

Alle Terminangaben von Monteverdi.co.uk:
Link: http://www.monteverdi.co.uk/concerts/missa-solemnis

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Beethovens „Missa Solemnis“  – (von September bis November 2012)
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BEETHOVEN – Missa Solemnis

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Tour vom 28 September 2012 bis 20. November 2012 
Europa
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 „Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen!“ schrieb Beethoven über die Partitur seiner Missa Solemnis. Komponiert, um mit Hingabe die Aufführenden und das Publikum gleichermaßen zu begeistern, ist es eines seiner großartigsten, schwierigsten Werke.

Die wundervolle, ausdruckvolle Musik reflektiert den Text der katholischen Messe, von dem bittenden Kyrie zum jubelnden Gloria. Viele gegensätzliche Stil-Einflüsse von der Polyphonie der Renaissance bis zu barocken und klassischen Messen können gehört werden. Das Ergebnis ist ein monumentales, bewegendes Stück...

Die Monteverdi Ensembles führen die Missa Solemnis zum ersten Mal nach 10 Jahren gemeinsam auf.

(Fotorechte:© Monteverdi.co.uk – Engl. Dirigent Sir John Eliot Gardiner)

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Das Konzert am 17. Oktober 2012 in der Barbican-Hall, London ist ein spezielles

Gala-Konzert zur Unterstützung der Monteverdi Ensembles. 

Der gesamte Erlös des Abends wird für die Ensembles und in zukünftige Projekte gehen.

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Programm I

LUDWIG VAN BEETHOVEN Missa Solemnis
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Programm II
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LUDWIG VAN BEETHOVEN 
Meeresstille und Glückliche Fahrt Symphonie Nr. 9 d-Moll, Op. 125
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Performers:
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Lucy Crowe, Rebecca Evans (Sopran)

Daniela Lehner, Jennifer Johnston (Mezzosopran)

James Gilchrist, Michael Spyres (Tenor)

Matthew Rose (Bass)

Monteverdi Choir 

Orchestre Révolutionnaire et Romantique

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Leitung:

John Eliot Gardiner

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Die Konzert-Termine und Veranstaltungsorte nachstehend:

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9. Dezember 2012 Philharmonie Essen 17:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner & Royal Concertgebouw Orchestra

Kristian Bezuidenhout, Klavier
Royal Concertgebouw Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 31 D-Dur, KV 297 “Pariser Sinfonie”
Ludwig van Beethoven
Konzert Nr. 2 B-Dur für Klavier und Orchester, op. 19
Pjotr I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 2 c-Moll, op. 17

Einen „samtenen“ Streicherklang, „goldene“ Blechbläser sowie ein besonderes, individuelles Timbre der Holzbläser – diese Qualitäten werden dem 1888 gegründeten Royal Concertgebouw Orchestra zugeschrieben. Das renommierte Fachmagazin „Gramophone“ wählte es 2008 gar auf Platz 1 aller Orchester der Welt. Keine Frage: Das Royal Concertgebouw Orchestra zählt man gern zu seinen Gästen – und so gibt sich der Klangkörper aus Amsterdam unter der Leitung des britischen Pultstars Sir John Eliot Gardiner auch 2012 ein Stelldichein in Essen. Beethovens zweites Klavierkonzert gestaltet der junge Südafrikaner Kristian Bezuidenhout – als Mozart- Spezialist dürfte dieses „mozartisch“ angehauchte frühe Werk Beethovens bei ihm besonders gut aufgehoben sein.

Expedition Klassik:

16:30 Uhr „Die Kunst des Hörens“ – Konzerteinführung durch Sir John Eliot Gardiner mit Orchester

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17:00 Uhr Konzert

Preise (€): 15,- / 20,- / 35,- / 50,- / 65,- / 75,- zzgl. 10% Systemgebühr.

Online:

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Termine: Monteverdi Choir – a cappella

Sonntag 10. Juni 2012

Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

Château de Versailles Spectacles

Versailles, Frankreich

ProgrammMusik von John Taverner (ca. 1490 bis 1545),
William Byrd (ca. 1540 bis 1623),
Robert White (ca. 1538 bis 1574)
und ihre Zeitgenossen

Monteverdi Choir
John Eliot Gardiner

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Samstag 20. Juli & 21. Juli 2012

20.30 Uhr

Salzburger Festspiele

Salzburg, Österreich

Die Konzerte sind Ausverkauft..!!

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Veranstaltungsort 

Salzburger Festspielen 

Kollegienkirche

Wiener-Philharmonikergasse 2
Salzburg 5020
Österreich

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Alle Angaben von:
Monteverdi Chor und Orchester Ltd
Level 9, 25 Cabot Square, Canary Wharf, London E14 4QA, UK 
Tel.: +44 (0) 20 7719 0120 
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    Einführung – Link:   PDF_Beethoven Missa Solemnis Text
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Weitere Gardiner-Termine werden nach Kenntnisstand von mir aktualisiert..!!
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Grüße
Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Reminiscere“


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Flötenkonzert Friedrichs II. in Sanssouci Gemälde von Adolph Menzel 1850–52

Flötenkonzert Friedrichs II. in Sanssouci Gemälde von Adolph Menzel 1850–52 – Am Cembalo C.Ph.E. Bach

Mitte: Friedrich der Große; ganz rechts: Johann Joachim Quantz, des Königs Flötenlehrer; links von ihm mit Violine im dunklen Rock: Franz Benda; ganz links im Vordergrund: Gustav Adolf von Gotter; hinter ihm: Jakob Friedrich Freiherr von Bielfeld; hinter ihm, an die Decke schauend: Pierre-Louis Moreau de Maupertuis; in Hintergrund auf dem rosa Sofa sitzend: Wilhelmine von Bayreuth; zu ihrer rechten: Amalie von Preußen mit einer Hofdame; hinter ihnen: Carl Heinrich Graun; alte Dame hinter dem Notenständer: Gräfin Camas; hinter ihr: Egmont von Chasôt; am Cembalo: Carl Philipp Emanuel Bach.

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  04.03.2012 

begehen wir den Sonntag   „Reminiscere„

Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25,)

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht). Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.

Am Sonntag Reminiszere hören wir das Gleichnis von den bösen Weingärtnern und denken daran, wie wenig die Menschheit die Ansprüche Gottes auf sein Eigentum, seine Schöpfung respektiert. Das Kommen Jesu läßt die Menschen unverständig reagieren und wie Feinde Gottes handeln. Auch wir sind oft nicht bereit, Gott in dieser seiner Welt Raum zu geben. Allein durch den Glauben, der uns die Zuversicht gibt, dass Gott sich uns in bedingungsloser Liebe zuwendet, können wir einen Neuanfang wagen.

Wochenspruch: Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Röm 5, 8)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Reminiscere„.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

* Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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* BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan„

* BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

* BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich„


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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach 
Fantasie c-moll, BWV 562 für Orgel; Gerhard Weinberger an der Schnitger-Orgel der Martinikerk in Groningen

Johann Christoph Bach
Wie bist du denn, o Gott, in Zorn auf mich entbrannt, Lamento für Bass, Violine und Basso continuo; Peter Kooij, Bass; L’Armonia Sonora, Leitung: Mieneke van der Velden

Georg Philipp Telemann
Ach, Herr, straf mich nicht in deinem Zorn, Trauerkantate; Cantus Cölln, Leitung: Konrad Junghänel

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik

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Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“
Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Ltg.: Philippe Hereweghe


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate:

Johann Michael Bach:

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“
Maria Zedelius (Sopran)
David Cordier (Countertenor)
Paul Elliott, Hein Meens (Tenor)
Michael Schopper (Bass)

Musica antiqua Köln – Leitung: Reinhard Goebel


Johann Christoph Graupner:

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringt“
Sonja Bühler (Sopran)
Michael Feyfar (Tenor)
Markus Flaig (Bass)

Anton Webern Chor Freiburg
Ensemble Concerto Grosso
Leitung: Hans Michael Beuerle


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Balthasar-Neumann-Ensemble
Balthasar-Neumann-Chor
Leitung: Thomas Hengelbrock

Präludium und Fuge für Orgel e-Moll BWV 548
Robert Köbler


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

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Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html 

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Felix Mendelssohn Bartholdy:

„Jesu, meine Freude“ (Choralbearbeitung)

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller 

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
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Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
Susanne Winter, Sopran; Rebecca Martin, Alt; Markus Schäfer, Tenor;
Sebastian Bluth, Bass; Windsbacher Knabenchor;
Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin:
Karl-Friedrich Beringer
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 23 –  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“  –  ( Herreweghe)

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./ YouTube: BWV 131  –  “Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“  – ( Koopman – Klaus Mertens, Bass )

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/ YouTube: BWV 100 –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan„   –  (Interpret:  Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 150 –  „Nach dir, Herr, verlanget mich“   –  (Interpret: EBS)

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Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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Kantaten-Beschreibung BWV 23 –  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe„.

Kantatenfür den Sonntag  „Estomihi“  

Aufführungsort:  King’s College Chapel, Cambridge    am 5. März 2000

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BWV 23 „Du wahrer Gott und Davids Sohn“ ist alles in allem sehr viel feierlicher angelegt und sollte nach der Predigt und Austeilung des Abendmahls aufgeführt werden. Es wirkt wie Passionsmusik, und in der Tat scheint Bach den abschließenden Satz, eine Vertonung des deutschen Agnus Dei, einer bereits existierenden Kantate aufgepfropft zu haben, kurz nachdem er zu seiner Aufnahmeprüfung in Leipzig erschienen war (er scheint zu der verloren gegangenen Vertonung seiner Weimarer Passion zu gehören und würde 1725 in der eiligen Überarbeitung seiner Johannes-Passion noch einmal verwertet werden). Die Kantate betont, wie sich Jesus ausdrücklich den Kranken und Behinderten – und daher Außenseitern der Gesellschaft – zuwendet und sie heilt. Bachs Eingangssatz ist ein langsames Duett in c- moll für Sopran und Alt mit zwei obligaten Oboen (Matthäus 20, 30–34 berichtet von zwei Blinden), eine lange Arie, die inmitten von Elend auf ergreifende Weise an das Mitgefühl appelliert und deren kammermusikartiges Geflecht für Bachs Köthener Zeit typisch ist – reich ausgeschmückt und dicht und keine leichte Kost für Bachs kritische Gutachter.

Ihr folgt ein Accompagnato für Tenor und Streicher, worin die Oboe und erste Violine das lutherische Agnus Dei ohne begleitenden Text spielen. Der ursprüngliche Schluss dieser Kantate war der schwungvolle, rondoartige Chor ‚Aller Augen warten, Herr, auf dich’ (Nr. 3), worin das Gebet des Blinden, nun von Tenor und Bass gesungen, siebenmal durch den Text aus Psalm 145 unterbrochen wird, jedes Mal auf einer Basslinie, die, nun in g-moll, die Konturen der einleitenden melodischen Phrase des Agnus Dei nachzeichnet. Bachs Entschluss, seine frühere Passionsvertonung des Agnus Dei als langsamen, vorwiegend homophonen Choral anzufügen, war sicher eine strategisch vernünftige Entscheidung: Sie zeigte seinen zukünftigen Dienstherren auf Anhieb sein breites stilistisches und exegetisches Spektrum.

Ein Pressebericht, durch einen ‚Sonderkorrespondenten’, erschien im Hamburger Relationscourier: ‚Am verwichenen Sonntage Vormittage machte der Hochfürstl. Capellmeister zu Cöthen, Mr. Bach, allhier in der Kirchen zu St. Thomä wegen der bisher noch immer vacant stehenden Cantor-Stelle seine Probe, und ist desselben damahlige Music von allen, welche dergleichen ästimiren, sehr gelobet worden.’ Wie gern hätte man von jenen Leuten wissen mögen, ‚welche dergleichen ästimiren’, ob sie das recht konventionelle (vielleicht nur auf den Nutzen ausgerichtete) BWV 22, das an Kuhnau erinnerte, geneigter aufnahmen – oder das eher raffinierte und spitzfindige BWV 23, dessen Aufteilung der Anfangsverse im Stile Neumeisters in drei Sätze, wie eine italienische Sonate, nicht so sehr vom Text, sondern von kompositorischen und strukturellen Erfordernissen diktiert war. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi              

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 1————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – eins –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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..CD – Inhalt CD eins – SDG 118 Vol. 21..

.CD –

BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe
BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn
BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott
BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Invokavit“


Johann Sebastian Bach

–Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  26.02.2012 

begehen wir den Sonntag   „Invokavit“

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erlösung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Invokavit„.

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In der Fastenzeit entfallen das Halleluja und das „Gloria in excelsis“

(Ehre sei Gott in der Höhe/Allein Gott in der Höh sei Ehr)

*Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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*BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“

*BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde “

*BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“

*BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion“

*BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“


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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach.

Konzert d-moll, BWV 974 nach einem Oboenkonzert von Alessandro Marcello,

Konzertbearbeitung für Orgel; Loranzo Ghielmi an der Orgel der Basilika San Simpliciano in Mailand

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik

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Johann Sebastian Bach:

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Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Tanya Aspelmeier, Sopran
Jürgen Banholzer, Countertenor
Mirko Heimerl, Tenor / Hans Wijers, Bass

Bathasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble
Ltg.: Thomas Hengelbrock


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate:


Hieronymus Praetorius:

„Videns Dominus“
The Cardinall’s Musick
Leitung: Andrew Carwood

Max Reger:

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„Meinen Jesum lass ich nicht“
Ingeborg Müller-Ney (Sopran)
Kammerchor Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

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BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion“

Ratswahlkantate BWV 120

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Hana Blazíková, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Satoshi Mizukoshi, Tenor
Peter Kooij, Bass

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Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

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Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html 

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann:

„Deus judicum tuum regi da“ TWV 7:7

Thomanerchor Leipzig,

Leitung: Georg Christoph Biller 

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10:00  Uhr – Kantaten-Gottesdienst

Georgenkirche Eisenach 

Der Bachchor Eisenach unter Leitung von Christian Stötzner singt die

Bach-Kantate BWV 80  “Ein feste Burg ist unser Gott”.

Der Gottesdienst wird live auf mdr -figaro sowie im Internet übertragen.


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
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„Ich hatte viel Bekümmernis“, Kantate, BWV 21
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Barbara Schlick, Sopran; Kai Wessel, Countertenor;
Guy de Mey, Tenor; Klaus Mertens, Bass;
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Amsterdam Baroque Choir and Orchestra: Ton Koopman
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 21 –  „Ich hatte viel Bekümmernis“  –  (Interpret: Suzuuki)

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./ YouTube: BWV 54  –  “Widerstehe doch der Sünde “  – (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 80 –  „Ein feste Burg ist unser Gott“   –  (Interpret: André VANDERNOOT)

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/ YouTube: BWV 120 –  „Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion“   –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 150 –  „Nach dir, Herr, verlanget mich“   –  (Interpret: EBS)

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Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.

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Kantaten-Beschreibung BWV 22 – „Jesus nahm zu sich die Zwölfe„.

Kantatenfür den Sonntag  „Estomihi“  

Aufführungsort:  King’s College Chapel, Cambridge    am 5. März 2000

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Dieses Konzert war in vielerlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen enthielt es die beiden ‚Prüfungsstücke’ Bachs für das Amt des Kantors an der Leipziger Thomaskirche, BWV 22 und BWV 23, die gemeinsam in einem Gottesdienst am 7. Februar 1723, jeweils vor und nach der Predigt, aufgeführt werden sollten. Da zum anderen Quinquagesima der letzte Sonntag vor der Fastenzeit war, bot sich den Leipzigern vor der vorgeschriebenen, tempus clausum genannten Karenzzeit, die bis zur Vesper am Karfreitag dauern würde, die letzte Gelegenheit, Musik in der Kirche zu hören, und Bach schien entschlossen, sie mit Musik – vier Kantaten – in die Fastenzeit zu schicken, die sie nicht so leicht vergessen würden. Drittens fiel Quinquagesima 2000 zufällig auf den 5. März, an dem ich sechsunddreißig Jahre zuvor als Student zum ersten Mal Monteverdis Vesper von 1610 in der King’s College Chapel dirigiert hatte. Der Monteverdi Choir wurde an jenem Abend gegründet. Ich freute mich, an diesem Jahrestag zur King’s Chapel zurückzukehren und die Chöre des College, aus denen ich die ersten Monteverdi-Sänger rekrutiert hatte, einzuladen, mit uns gemeinsam die Choräle zu Beginn des Konzerts zu singen. Die King’s Chapel schien auf die Musik mit ihrer einzigartigen gotischen Alchemie zu wirken, wenngleich man sich, wie immer, vor dem heimtückischen ‚Schwanz’ ihres langen Nachhalls zu hüten hatte, der selbst das bodenständigste Musizieren zu verschnulzen drohte. 

Das Lukas-Evangelium für Quinquagesima erzählt zwei verschiedene Episoden, zum einen wie Jesus den Jüngern die ihm bevorstehende Passion ankündigt, zum anderen wie ein blinder Bettler in der Nähe von Jericho wieder sehend gemacht wird. Bach verarbeitet die erste Episode in BWV 22 Jesus nahm zu sich die Zwölfe, dessen autographe Partitur darauf hindeutet, dass das Werk in aller Eile in Leipzig komponiert wurde; und die zweite in BWV 23 Du wahrer Gott und Davids Sohn, das vermuten lässt, es sei schon in Köthen entstanden. BWV 22 verwendet Tanzrhythmen und zollt in seinem abschließenden Chorsatz – einem elegant fließenden moto perpetuo – Johann Kuhnau, seinem Vorgänger an der Thomaskirche, stilistischen Tribut.

Das Werk beginnt mit einem flüssigen Arioso für Tenor (Evangelist) und Bass (vox Christi) mit Oboe und Streichern und bricht in einen nervösen fugierten Chor aus, der das Unverständnis der Jünger in dem denkwürdigen Kommentar zusammenfasst: ‚Sie aber vernahmen der [Worte] keines und wussten nicht, was da gesaget war’. Man könnte in diesen Satz eine ironische Prophezeiung hineinlesen, wie Bachs neues Leipziger Publikum im Laufe der folgenden sechsundzwanzig Jahre auf seine schöpferischen Verlautbarungen reagieren würde – da immerhin greifbare Indizien oder Beweise für eine ihm entgegengebrachte Würdigung fehlen: weder rasende Begeisterung noch tiefes Verständnis oder offene Missbilligung. Zwei auf Tänzen basierende Arien folgen: Eine grambeladene Gigue im 9/8-Takt für Alt mit obligater Oboe (Nr. 2), eine behutsam vorgetragene Bitte, den Heiland auf seiner spirituellen Reise nach Jerusalem begleiten zu dürfen, und ein Passepied für Tenor und Streicher (Nr. 4), ein Gebet um Mut und Hilfe im Bestreben, dem Fleisch zu entsagen. Die Kantate schließt mit einem piacevole Choralsatz über einem Laufbass, der ein Symbol für den Weg der Jünger zur Erfüllung ist – nichts, was hier Argwohn wecken oder die Gemeinde aus der Fassung hätte bringen können. Im Vergleich zu manchen blumenreichen Texten und unerfreulichen Bildern, die Bach im weiteren Verlauf seines ersten Amtsjahres vertonte, ist dieses Libretto erfrischend direkt und handwerklich solide – vielleicht ein ‚vorgegebener Text’, den ihm seine klerikalen Prüfer zugeteilt hatten? 


© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi              

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 1————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – eins –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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..CD – Inhalt CD eins – SDG 118 Vol. 21..

.CD –

BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe
BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn
BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott
BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Estomihi“


Bach-Kirche in Arnstadt / Thüringen

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  19.02.2012 

begehen wir den Sonntag   „Estomihi“

Der Name des Sonntags leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: esto mihi in lapidem fortissimum et in domum munitam ut salves me (Ps 31, 3b).

Der Sonntag Estomihi oder Quinquagesimae (der Fünfzigste) beginnt nun, die Spannung wieder zu steigern, indem er auf das Leiden als einen wichtigen Bestandteil der Erlösung und der Nachfolge betont. Das Evangelium des Sonntags enthält zwei wichtige Aussagen: die Leidensankündigung Jesu und der Aufruf zur Nachfolge unter dem Kreuz: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten.“ (Mk 8, 35b). Wichtig in dieser Woche ist, dass die Fastenzeit am Aschermittwoch beginnt. In manchen Gegenden ist der Karneval jetzt im vollen Schwung, was sicher auch im kirchlichen Geschehen ein Echo finden kann.

In der Woche des Sonntags Estomihi beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Wir denken nun besonders an den Weg Jesu zum Kreuz und erfahren, dass sich Nachfolge auch durch Leid hindurch vollzieht. In den Armen und Unterdrückten dieser Welt wird deutlich, warum Jesus selbst den Weg des Leidens gehen musste.

Wochenspruch: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Lk 18, 31)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Estomihi“.

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BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe
BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn
BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott
BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik-Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach.

BWV 22  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ Kantate zum Sonntag Estomihi

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Chor und Orchester der

Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik

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Johann Sebastian Bach:

.Kantate BWV 127  „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“

Martina Lins, Sopran / Markus Brutscher, Tenor
Hans-Georg Wimmer, Bass
Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate:

Johann Sebastian Bach:

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BWV 22  „Jesus nahme zu sich die Zwölfe“

Markus Forster (Altus)
Johannes Kaleschke (Tenor)
Ekkehard Abele (Bass)

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

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BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Kantate am Sonntag Estomihi

Claudia Schubert, Alt
James Oxley, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir
Cambridge Choir of Clare Colleges
Cambridge Choir of Trinity Colleges

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Passacaglia für Orgel c-Moll BWV 582
Matthias Eisenberg


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

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Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html 

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate

Johann Sebastian Bach:

BWV 23 „Du wahrer Gott und Davids Sohn“ 

Knabensopran und -alt des Thomanerchores,

Martin Petzold, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig,

Leitung: Georg Christoph Biller


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:

BWV 23  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“
Kantate zum Sonntag Estomihi
Gerlinde Sämann, Sopran; Melinda Paulsen, Alt; Kobie van Rensburg, Tenor;
Christian Hilz, Bass; Heinrich Schütz Ensemble;
Monteverdi-Orchester
Leitung: Wolfgang Kelber
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 22 –  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 23  –  “ Du wahrer Gott und Davids Sohn“   – (Interpret: Herreweghe)

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./ YouTube: BWV 127  –  „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“   – (Interpret: Karl Richter).

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/ YouTube: BWV 159 –  „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“   –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 159 –  „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“   –  (Interpret: Herreweghe)

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Kantaten-Beschreibung BWV 159 – „Sehet! Wir gehn hinauf  gen Jerusalem„.

Kantatenfür den Sonntag  „Estomihi“  

Aufführungsort:  King’s College Chapel, Cambridge    am 5. März 2000

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Dieses Konzert war in vielerlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen enthielt es die beiden ‚Prüfungsstücke’ Bachs für das Amt des Kantors an der Leipziger Thomaskirche, BWV 22 und BWV 23, die gemeinsam in einem Gottesdienst am 7. Februar 1723, jeweils vor und nach der Predigt, aufgeführt werden sollten. Da zum anderen Quinquagesima der letzte Sonntag vor der Fastenzeit war, bot sich den Leipzigern vor der vorgeschriebenen, tempus clausum genannten Karenzzeit, die bis zur Vesper am Karfreitag dauern würde, die letzte Gelegenheit, Musik in der Kirche zu hören, und Bach schien entschlossen, sie mit Musik – vier Kantaten – in die Fastenzeit zu schicken, die sie nicht so leicht vergessen würden. Drittens fiel Quinquagesima 2000 zufällig auf den 5. März, an dem ich sechsunddreißig Jahre zuvor als Student zum ersten Mal Monteverdis Vesper von 1610 in der King’s College Chapel dirigiert hatte. Der Monteverdi Choir wurde an jenem Abend gegründet. Ich freute mich, an diesem Jahrestag zur King’s Chapel zurückzukehren und die Chöre des College, aus denen ich die ersten Monteverdi-Sänger rekrutiert hatte, einzuladen, mit uns gemeinsam die Choräle zu Beginn des Konzerts zu singen. Die King’s Chapel schien auf die Musik mit ihrer einzigartigen gotischen Alchemie zu wirken, wenngleich man sich, wie immer, vor dem heimtückischen ‚Schwanz’ ihres langen Nachhalls zu hüten hatte, der selbst das bodenständigste Musizieren zu verschnulzen drohte. 

Als Abschluss sah dieses Quinquagesima-Programm BWV 159 – „Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem“ vor, ein fünfsätziges Stück auf einen Text von Picander, das am 27. Februar 1729 uraufgeführt worden war. Es beginnt gewissermaßen in medias res mit einem Dialog zwischen Jesus (den Bass-Solisten), der die Worte aus dem Lukas-Evangelium (18, 31) spricht: ‚Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem’, und der Seele des Christen (Alt), die den Heiland anfleht, diesen Weg nicht zu gehen: ‚Dein Kreuz ist dir schon zugericht’… die Bande warten dein’. Der Alt wird von allen Streichern begleitet, während die Worte des Basses mit einem bruchstückhaften Laufbass unterlegt sind, der nach einem Septimensprung abwärts plötzlich einhält, als bliebe Jesus stehen, wende sich zu seinen Jüngern um und versuche, sie auf die ihm bevorstehende Prüfung und seinen Tod vorzubereiten. Wieder ist sofort die Nähe zur Mattäus-Passion zu spüren – das gleiche, an Magdalena erinnernde Ergießen von Gram und Empörung (‚Ach Golgotha, unsel’ges Golgotha!’), derselbe Librettist, der gleiche ehrhabene Ton, die gleiche Intensität des Ausdrucks.

Die Ähnlichkeiten setzen sich im zweiten Satz fort: Eine fließende 6/8-Arie für Alt und Continuo gleicht dem sechsten Vers des berühmen Passionschorals ‚O Haupt voll Blut und Wunden’ von Paul Gerhardt (1656), der von den darüber liegenden Sopranstimmen gesungen wird. Der vierte Satz beginnt mit den Worten ‚Es ist vollbracht’ – dass Bach diese Worte zweimal vertont hat, einmal in der Johannes-Passion und dann in dieser Kantate, beide Male auf so denkwürdige Weise und mit einem überwältigenden, doch unverwechselbaren Pathos, ist erstaunlich.

In dieser Version der Kantate in B, für Oboe, Streicher und Bass solo, scheint die Zeit fast still zu stehen, ein feierlicher Friede durchstrahlt das Werk, wenn Christus sich in sein Schicksal ergibt. Das mag zum Teil auf den ungewöhnlichen Reichtum von Bachs harmonischer Sprache zurückzuführen sein – eine häufige Betonung der Tonart der Subdominante, sogar der Subdominante der Subdominante! Der abschließende Choral ist die Vertonung einer Strophe von Paul Stockmanns Passionsgedicht ‚Jesu Leiden, Pein und Tod’ (1633) zu der zarten Melodie von Vulpius mit wunderbar beglückenden chromatischen Harmonien über einer lyrischen Basslinie. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Estomihi              

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Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

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 .  Künstler-Beitrag –               

Link:   Künstler-Meinungen; Nathalie Stutzmann, Alt   .Nathalie Stutzmann, Alt

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CD –  für   den  Sonntag  Estomihi..SDG 118 –  Vol. 21 CD 1————-.

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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – eins –
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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 118, Vol. 21

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..CD – Inhalt CD eins – SDG 118 Vol. 21..

.CD –

BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe
BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn
BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott
BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag Sexagesimä“



Deckengewölbe Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  12.02.2012 

begehen wir den Sonntag   „Sexagesimä“

Der Sonntag Sexagesimä steht unter dem Gleichnis vom vierfachen Acker und geht daher besonders auf das Wirken des Wortes Gottes ein. Dieses Wirken wird von verschiedenen offenbar äußeren Kräften beeinflusst. Es ist wichtig, an diesem Sonntag auf die Kraft der Botschaft von der Liebe Gottes hinzuweisen, wie sie einem Samenkorn innewohnt. Es gilt nur, dass wir dieser Kraft in uns selbst auch Raum geben, damit sich das Wort entfalten kann und durch uns wirksam werden kann.

Am Sonntag Sexagesimae hören wir das Gleichnis vom vierfachen Acker. Oft meinen wir, dass das Wort, das wir weitersagen, nicht auf fruchtbaren Boden fällt, nur selten, ja eigentlich nie sehen wir die Frucht des Wortes. Wir haben aber die Verheißung, dass Gottes Wort nicht leer zurückkommt, und so werden wir nicht aufhören, von ihm zu erzählen in dem Vertrauen, dass Gott selbst das Gedeihen gibt.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Sexagesimä“

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BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister

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Bach-Kantate – WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

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BWV 126  „Erhalt uns Herr, bei deinem Wort,

Kantate für den Sonntag Sexagesima

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass; Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

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Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

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Geistliche Musik

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Johann Sebastian Bach:

.Kantate BWV 18

.„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

.Barbara Schlick, Sopran / Christoph Prégardien, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Ltg.: Ton Koopman


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

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Kantate:

Johann Sebastian Bach:

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BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ 

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Franziska Gottwald (Alt)
Paul Agnew (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

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Amsterdamer Barockchor und Orchester
Leitung: Ton Koopman


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

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Johann Sebastian Bach

 .

Kantate am Sonntag Sexagesimae

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BWV 126  „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

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Robin Blaze, Countertenor
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass

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Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:

BWV 18  „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“
Kantate zum Sonntag Sexagesimae,
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Barbara Schlick, Sopran; Christoph Prégardien, Tenor;
Klaus Mertens, Bass;
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Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
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Leitung: Ton Koopman)
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 18 –  „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“   –  

(Interpret: Gustav Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 126  –  “ Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“   – (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV 181  –  „Leichtgesinnte Flattergeister“   – (Interpret: Gardiner)

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Kantaten-Beschreibung 

BWV 181 – „ Leichtgesinnte Flattergeister„

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Kantaten für den Sonntag  „Septuagesimä“ –  

Aufführungsort: Southwell Minster  (England) am 27. Februar 2000

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In dieser Woche standen wir vor der Aufgabe, drei der originellsten und einander erstaunlich unähnlichen Kantaten der Vorfastenzeit zu bewältigen. Trotz ihres unterschiedlichen Ursprungs können diese drei Werke durchaus in Leipzig im Abstand von jeweils zwölf Monaten aufgeführt worden sein: BWV 18 noch einmal am 13. Februar 1724, vielleicht vor der Predigt in der Nikolaikirche, und das neu komponierte BWV 181 unmittelbar danach, BWV 126 dann am 4. Februar ein knappes Jahr später. Im Brennpunkt aller drei Kantaten steht die überwältigende Macht des Wortes, das (als geistliches Manna vom Himmel) zum Glauben führt, das Thema des Tagesevangeliums (Lukas 8, 4–15), das in den ersten beiden Werken am Beispiel des Gleichnisses vom Sämann behandelt wird. Selbst an seinen eigenen Maßstäben gemessen widmet sich Bach dieser Herausforderung mit ungewöhnlicher Intensität und Findigkeit. Jede dieser Kantaten zeichnet sich aus durch eine lebendige Bildersprache, fesselnde Dramatik und eine Musik von einer Frische und Kraft, die im Gedächtnis haften bleibt. 

Gleichermaßen brillant und lebendig ist das zehn Jahre später in Leipzig entstandene BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister“ doch wo zuvor eine naive Bildlichkeit vorhanden war, sind hier handwerkliches Geschick und Raffinesse unverkennbar. Mit den ‚leichtgesinnten Flattergeistern’ sind jene oberflächlichen, wankelmütigen Menschen gemeint, die wie ‚die Vögel unter dem Himmel’, von denen im Gleichnis vom Sämann die Rede ist, den Samen vertilgen, der ‚an den Weg’ gefallen ist – eine Beute des Teufels, denn dieser ‚nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf dass sie nicht glauben und selig werden’. Man kann nur stauen, wie anschaulich Bach die einzelnen Details des Gleichnisses ausmalt: eine zerklüftete Melodielinie, von Trillern durchsetzt, eine locker geführte Staccato-Artikulation im Tempo vivace und eine Instrumentierung in den oberen Stimmen mit Flöte, Oboe und Violine, die einerseits an Rameau und andererseits an den galanten Stil denken lässt, der mit der Generation der Söhne Bachs in Mode kommen würde. All dies weckt eine Vorstellung von den fahrigen, ruckartigen Bewegungen der Vögel, die den Samen stehlen und gierig um das an den Weg gefallene Saatgut wetteifern.

Diese Kantate ist eines der relativ wenigen Werke, von denen das originale (und anonyme) Libretto erhalten ist, und daraus lässt sich der Schluss ziehen, wie Malcolm Boyd ausführt, dass es Bach war und nicht sein Textdichter, dem wir die ungewöhnliche und möglicherweise einzigartige Form dieser Arie verdanken: Technisch gesehen kommt der Teil, der ein adaptiertes Dacapo des ersten Abschnittes zu werden verspricht, bereits nach vier Takten vom Weg ab und verwandelt sich zu einer Wiederholung des B-Abschnittes in veränderter Form. ‚Belial mit seinen Kindern’ kehrt zurück, statt der erwarteten Anfangsworte und des entsprechenden Themas. Vielleicht wollte sich Bach eine weitere Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen Milton’schen Fürsten der Dunkelheit zu schildern, den Dämon der Lügen und Schuld, und seinen Hörern einhämmern, dass es Belial ist, ein gefallener Engel, der sich erfolgreich Gottes Initiative widersetzt, mit dem Wort ‚Nutzen zu schaffen’. Auf seine ihm eigene Weise hebt er auch hervor, dass die Vögel, die den Samen vertilgen, jetzt als Satan und seine Spießgesellen identifiziert sind. Das ist eine geistreiche, Hitchcock vorgreifende Schilderung, unwiderstehlich in ihrer Bildhaftigkeit und sinnreichen Wortmalerei. Sie könnte fast als Filmmusik für einen Zeichentrickfilm verwendet werden: eine Schar flatterhafter, kichernder junger Mädchen, die von Belial und seinen Schergen aus einem Nachtclub geworfen werden. Sicher wird selbst Bachs leicht ablenkbare, ungeduldig auf die Predigt wartende Sonntagsgemeinde die Ohren gespitzt haben, als sie das hörte.

Das Alt-Rezitativ (Nr. 2) liefert die Moral der Geschichte: Der Samen, der auf steinigen Boden fällt, ist den ‚Felsenherzen’ gleichzusetzen, die ‚boshaft widerstehn, ihr eigen Heil verscherzen und einst zugrunde gehen’. Doch ‚Christi letztes Wort’ wird ‚Felsen selbst zerspringen’ lassen. Dieser Arioso-Teil weist mehr als nur eine flüchtige Ähnlichkeit mit dem berühmten Terzett ‚The flocks shall leave the mountains’ in Acis and Galatea auf. Er endet mit einem wunderbar verspielten Abstieg des Continuos, das die Leichtigkeit beschreibt, mit der ‚des Engels Hand bewegt des Grabes Stein’, und mit der rhetorischen Frage: ‚Willst du, o Herz, noch härter sein?’. Der Obligatopart fehlt in der sich anschließenden Tenor-Arie (Nr. 3), und als Antwort auf meine Frage lieferte Robert Levin charakteristischerweise nicht nur eine, sondern gleich drei überzeugende Rekonstruktionen des Sologeigenparts. Er fand brillante Möglichkeiten, wie bei dem Vergleich der ‚schädlichen Dornen’, die das Wachstum der Pflanze behindern, mit den weltlichen Sorgen und Sehnsüchten, die das Leben der Christen bedrohen, die Violine die Singstimme ergänzen oder sich von ihr abheben könnte. Und auch in den Randnotizen zu seiner Calov-Bibel verglich Bach die Welt mit einem riesigen Dornendickicht, durch das sich die Menschen hindurcharbeiten müssen.

Ein nicht weiter bemerkenswertes Sopran-Rezitativ (Nr. 4) wendet sich von dem verschwendeten Saatgut dem Samen zu, der auf fruchtbaren Boden gefallen ist, und Gottes Wort, das ‚ein fruchtbar gutes Land in unseren Herzen zubereiten’ kann, wird im letzten Satz gefeiert, wo sich alle Kräfte vereinen: Chor, im B-Teil auch ein Duett zwischen Sopran und Alt, Flöte, Oboe, Streicher – und zum ersten Mal auch eine Trompete. Trotz dieser festlichen Instrumentierung weist der Vokalsatz eine madrigalartige Zartheit und Leichtigkeit auf, die der frohen Botschaft des Gleichnisses und der Kantate insgesamt in jeder Hinsicht gerecht werden.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Sexagesimä               

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Link:   h i e r  zum Download als PDF  Gardiner      

 .             .

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Wilke te Brummelstroethe – Alt  

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CD –  für   den  Sonntag  Sexagesimä
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SDG 153 –  Vol. 20 CD 2
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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – eins –

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 153, Vol. 20

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CD – Inhalt CD zwei – SDG 153 Vol. 20
..CD –
BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag Septuagesimä“



Weimar um 1650

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

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Am  05.02.2012 

begehen wir den Sonntag   „Septuagesimä“ 

Der Sonntag Septuagesimä läutet die Vorfastenzeit ein. Der Name deutet auf die 70 Tage hin, die mit dem Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti, vorüber sind. Dies umschließt also die Osterzeit und macht schon so sehr deutlich, dass die (Vor)fastenzeit nicht dazu dient, sich zu peinigen, sondern eher, im Leiden Gott zu erkennen. Das Thema „Lohn und Gnade“ leitet sich vom Evangelium ab, dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung von Lohn und Gnade: Während Lohn verdient wird und somit berechenbar ist, ist Gnade weder verdient noch berechenbar.

Am Sonntag Septuagesimae hören wir das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und denken daran, dass es nicht in unserer Macht steht, den Lohn für ein Werk zu bestimmen. Vielmehr sind wir alles, was wir tun, ohnehin schuldig, so dass es uns auch nicht ansteht, eine besondere Belohnung für eine in unseren Augen besondere Tat zu erwarten. Das ist aber unser Lohn, dass der Herr uns berufen hat in seine Nachfolge.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  Sonntag   „Septuagesimä“

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BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 84 “ Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  Kantate zum Sonntag Septuagesima für Sopran, Chor, Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo;

Dorothee Mields, Sopran; Collegium Vocale Gent,

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 84 – Kantate „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Dorothee Mields, Sopran

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Ltg.: Philippe Herreweghe 


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Heinrich Schütz:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ SWV 348
David Cordier (Countertenor)
Lee Santana (Chitarrone)
Christoph Lehmann (Orgel)
Musica Fiata

Dietrich Buxtehude:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ BuxWV 41
Amaryllis Dieltiens, Marina Smolders (Sopran)
Gemma Jansen (Alt)
Patrick Debrabandere (Tenor)
Paul Mertens (Bass)
Currende
Leitung: Erik van Nevel


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 84 – 

„Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Venceslava Hruba-Freiberger, Sopran
Universitätschor der Universität Leipzig
Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig
Leitung: Max Pommer


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:

BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“, Kantate am Sonntag Septuagesimae,
Arleen Augér, Sopran; Helen Watts, Gabriele Schreckenbach, Alt; Aldo Baldin, Tenor; Philippe Huttenlocher, Bass; Gächinger Kantorei Stuttgart;
Bach-Collegium Stuttgart: Helmuth Rilling
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 84 –  „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  Part 1  –  (Interpret:  Herreweghe)

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

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/ YouTube: BWV 84 –  „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  Part 2 –  (Interpret:  Herreweghe)

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

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/ YouTube: BWV 92  –  “ Ich hab in Gottes Herz und Sinn“   – (Interpret: Gustav Leonhardt)

BWV 92  –  „Ich hab in Gottes Herz und Sinn„

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/ YouTube: BWV 144  –  „Nimm, was dein ist, und gehe hin“   – (Interpret: Gardiner)

BWV 144  –   „Nimm, was dein ist, und gehe hin„

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 144 – „ Nimm, was dein ist ,und gehe hin„

Kantaten für den Sonntag  „Septuagesimä“ –  

Aufführungsort: Grote Kerk, Naarden

am 20. Februar 2000

Wenn die Passionszeit näher rückt, vierzig Tage des Fastens, der Besinnung und Buße, wendet sich das Tagesevangelium mit gutem Grund den Arbeitern im Weinberg zu, von denen Matthäus berichtet. Die Lehre, die Bachs Librettist aus diesem Gleichnis zieht, ist eindeutig: Nimm dein Schicksal an und murre nicht, wie ungerecht es dir im Augenblick auch erscheinen mag.

Und sie ist in allen sechs Sätzen von BWV 144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“ aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang präsent. Kühner und unerbittlicher als diesen kann man sich den Anfang einer Kantate kaum vorstellen. Aus dem Nichts – ohne das geringste instrumentale Vorspiel – schleudern die Tenorstimmen das Motto hervor, den Beginn einer fugierten Motette, in der zwei Oboen und Streicher über einem teilweise unabhängigen Basso continuo die Gesangslinien verdoppeln. Zehn Jahre nach Bachs Tod, zu einer Zeit, als außerhalb des Kreises seiner begeisterten ehemaligen Schüler nicht mehr viele Menschen dieses erstaunliche sonntägliche Menü von Kirchenkantaten kannten oder sich daran erinnern konnten, meldet sich überraschend eine gebildete Stimme zu Wort und preist die Vorzüge seiner Fugenkompositionen für Singstimmen. 1760 rühmte der Berliner Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg am Beispiel des Beginns dieser Kantate die ‚vortreffliche Deklamation […], die (notabene) der Componist im Hauptsatze und in einem kleinen besonderen Spiele mit dem ‚gehe hin’ angebracht hatte’. Und es ist in der Tat bewundernswert, auf welche Weise Bach zwischen dem syllabischen Vortrag seines ersten Themas (in halben und Viertelnoten) und diesem energischen, rhythmisch getriebenen Gegenthema einen einfach wirkenden Kontrast aufbaut.

Und klar ist auch, wie Robert Marshall in seiner Untersuchung der Entwürfe und Manuskripte gezeigt hat, dass Bach in seinen Fugenexpositionen nicht ‚einer mechanischen, vorhersehbaren Routine’ zu folgen pflegte, sondern dass er sie zu dem Zweck komponierte, dem zu vertonenden Text einen besonderen Charakter zu geben. Tatsächlich haben wir hier ein vorzügliches Beispiel für Bachs Methode, sein Material auf ökonomische Weise immer wiederkehren zu lassen, und so gelingt es ihm, die ‚gehe hin’-Figur in achtundsechzig Takten nicht weniger als sechzigmal unterzubringen. Und sie wirkt nicht wie ein knappes Wort zum Abschied – ‚geh deinen Weg!’ –, sondern wie eine spielerische Aufforderung, alles, was das Leben bereithalten mag, mit Fassung zu tragen. Sie ist auch die passende Antwort auf die Äußerung des englischen Musikhistorikers Charles Burney, der Händel bevorzugte und schrieb: ‚Ich habe von dem gelehrten und mächtigen Autor [Bach] nie eine Fuge auf ein motivo gesehen, das natürlich und chantant ist.’ Natürlich besteht zwischen Bach, dem berühmten Autor teuflisch schwieriger Klavierfugen, und dem Komponisten dieser Choralfugen ein kleiner Unterschied. Zwar sind von letzteren auch einige teuflisch schwer (man denke an das ‚fecit potentiam’-Thema, mit dem er die Tenorstimmen in seinem Magnificat einsetzen lässt); aber meist sind sie zu bewältigen und sangbar, dazu so treffend auf den Text abgestimmt, dass Marpurg ihre ‚Wahrheit, natürliches Wesen und genau angemessene Richtigkeit’ lobte.

Die erste Arie, ein Menuett für Alt über pulsierender Streicherbegleitung, schildert das Murren der unzufriedenen Christen. Der Partitur zufolge, die Kirnberger zur Verfügung hatte, müssten zur Verdopplung der Violinen eigentlich auch noch zwei Oboen vorhanden sein; da diese jedoch sehr viel tiefer gehen, als es der untere Tonbereich der üblichen Barockoboe gestattet, hielten wir es für die plausibelste Lösung, die Linie der ersten Violine von einer einzelnen Oboe da caccia verdoppeln zu lassen. Auf jeden Fall gibt sie ihr eine wehleidige Note. Bachs Antwort auf die Anweisung an die Christen, sich nicht zu beklagen, ist einerseits sehr eingängig (das sanfte Wiegenlied, von ‚murrenden’ tiefen Streichern begleitet), andererseits recht irritierend (die hartnäckigen Wiederholungen). Alles in allem wirkt die Art, wie er den Klang der beiden einleitenden achttaktigen Segmente ganz einfach invertiert, damit das ‚Murren’ immer in der tieferen Lage zu hören ist, während der Abschnitt ‚lieber Christ’ (eine Figur, die an das ‚gehe hin’-Motiv in Nr. 1 erinnert) in der höheren Lage erscheint, recht oberflächlich. Wenn wir ein wenig genauer hinsehen, merken wir, dass Bach nach einer Möglichkeit gesucht hat, das Meckern und Nörgeln über nicht hinreichend vergoltene Arbeit auf höchst unerquickliche Weise im Gedächtnis seiner Hörer zu verankern.

Denn hinter dem Murren der sich ungerecht behandelt fühlenden Arbeiter im Weinberg steht die Aufforderung des heiligen Paulus an die Korinther: ‚Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden’, und, noch weiter zurück, der Gott des Alten Testamentes, der außer sich vor Zorn ist über das Murren der undankbaren Israeliten, die er sicher aus der Gefangenschaft in Ägypten geleitet hatte: ‚Wie lange murrt diese böse Gemeinde wider mich? Denn ich habe das Murren der Kinder Israel, das sie wider mich gemurrt haben, gehört’. An einer Stelle, die Bach in Calovs Bibelkommentar unterstrichen hatte, erinnert er uns daran, dass ihm die aus einem Arbeitsvertrag herrührenden Ungerechtigkeiten nicht unbekannt waren: ‚Herr, ich warte meines Ampts / und thue was du mir befehlen hast / und wil gerne alles arbeiten und thun / was du haben wilt / allein hilff du mir auch haushalten / hilff du mir auch regieren’ – eine Aufgabe, mit der er offensichtlich seine Mühe hatte. Immerhin sind die meisten Anmerkungen und Unterstreichungen in seiner Calov-Bibel im Prediger Salomo zu finden, einem Buch, in dem häufig davon die Rede ist, dass es für den Menschen wichtiger sei, sein Schicksal anzunehmen, statt nach weltlicher Anerkennung zu streben, und dass kluge Menschen ein leidvolles Leben zu gewärtigen hätten, während nirgendwo gesagt wird, Talent habe über die Erfüllung der von einem Amt auferlegten Pflichten hinaus besonderes Lob verdient. Eingefügt zwischen zwei schöne Harmonisierungen robuster

Choräle, von Samuel Rodigast (Nr. 3) und Albrecht von Brandenburg (Nr. 6), sind ein Tenorrezitativ, das mit der Wiederholung der Verszeile ‚was Gott tut, das ist wohlgetan’ des vorherigen Chorals endet, und eine Arie für Sopran mit obligater Oboe d’amore. Hier zieht Bach aus der verlockenden Unregelmäßigkeit der Phrasierung den größten Nutzen. Statt das erwartete Dacapo zu liefern, schafft er es, den gesamten Text im dritten und längsten Abschnitt der Arie noch einmal neu vorzutragen, ohne die entsprechende Musik notengetreu zu wiederholen. Durch diesen Kunstgriff gelingt es ihm, die übliche Vorgehensweise so geschickt zu variieren, dass man durch die kontrapunktische Verflechtung von Oboe und Singstimme und die Art, wie das letzten Oboenritornell eingeführt wird, während die Stimme noch weitere vier Takte zu bewältigen hat, den Eindruck gewinnt, die Arie sei aus einer freien Variationenfolge hervorgegangen.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den  Sonntag  Septuagesimä

               Link:   h i e r  zum Download als PDF  Gardiner      

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  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Wilke te Brummelstroethe – Alt  

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CD –  für   den  Sonntag  Septuagesimä
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SDG 153 –  Vol. 20 CD 1
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Cover:

CD SDG 153
Vol. 20
CD – eins –

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 153, Vol. 20

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CD – Inhalt CD eins – SDG 153 Vol. 20
..CD –
BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

800 Jahre Thomaner – Der Thomaner Film ab 16. Februar im Kino – ZDF-Mediathek Bericht über die Thomaner


In 2012 feiern die Thomaner ihr 800-jähriges Bestehen mit verschiedenen Festivals. Siebenundzwanzig Jahre hat Johann Sebastian Bach den Thomanerchor geleitet. Eine Tradition, in der Jungen zwischen neun und 19 Jahren in einem Internat zu musikalischen Höchstleistungen finden. Die Filmemacher Paul Smaczny und Günter Atteln durften ein Jahr lang teilhaben am Chor-Leben.

ZDF-Mediathek Die Thomaner

Der Thomaskantor Georg Christoph Biller über seinen Vorgänger Bach, sein pädagogisches Konzept, seine Erwartungen an die Thomaner – und über das „kollektive Abhängen“. Sollte ein Kind heute seine gesamte Kindheit und Jugend einer solch großen Sache widmen? Wir sprechen mit dem Thomaskantor Georg Christoph Biller, mit Thomanern, einem Kinderpsychiater und mit Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel, zwei ehemaligen Thomanern aus der Band „Die Prinzen“.

Link: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1552642/Thomaskantor-Georg-C.-Biller-im-Gespraech

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In Bezug dazu gab es am 27. Januar 2012 im ZDF einen Film über die Thomaner, dieser Filmbeitrag aus der Sendung aspekte kann in der ZDF-Mediathek weiterhin angesehen werden.

Link:  http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1553518/800-Jahre-Thomaner-Chor

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Filmankündigung "Die Thomaner" Fotorechte: NFP

 Am 16. Februar 2012 ist der offizielle Kinostart  „Die Thomaner“ in Deutschland

Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film „Die Thomaner“ -HERZ UND MUND UND TAT UND LEBEN

.Filmverleih: NFP Filmverleih

.Kinostart (DE): 16.2.2012

.Regisseur: Paul Smaczny, Günter Atteln

Der Film beleuchtet das außergewöhnliche Leben und den Alltag der Thomaner und gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines traditionsreichen und bewunderten Ensembles. Die Thomaner, darunter ausgewählte Protagonisten und Ihr Thomaskantor Georg Christoph Biller, wurden über einen Zeitraum von über einem Jahr begleitet. Durch Ihre persönlichen Geschichten entstand ein sensibles Portrait der Thomaner, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht. Der Zuschauer darf eintauchen in eine einzigartige Welt zwischen Motette, Internat und Fußballplatz, in ein Leben, das geprägt ist von Erfolg und Leistungsdruck, Zweifeln und Stolz, Heimweh und echter Freundschaft.

DIE THOMANER ist ein unterhaltsamer Film, der durch erstklassige Musik und stimmliche Erlebnisse beeindruckt und die wunderbare Möglichkeit bietet den weltweit erfolgreichen Chor ganz aus der Nähe zu erleben und hinter die Kulissen zu blicken. Im Rahmen des Bachfestes Leipzig wird der Film am 17. Juni 2012, um 11.30 Uhr in den Passage Kinos Leipzig gezeigt.

Quelle: NFP marketing & distribution GmbH Kantstraße 54, D – 10627 Berlin

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Premiere des Films „Die Thomaner“ in Leipzig dabe die LVZ

Link: http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/800-jahre-thomana-leipzig/filmpremiere-800-jahre-thomaner-chor/r-800-jahre-thomana-leipzig-a-125585.html

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Ein ausführliches Interview gibt es in  DIE ZEIT

„Will man das für seinen Sohn?“

Die Filmemacher Paul Smaczny und Günter Atteln über ihr Jahr im Thomanerchor, wo wenig Zeit für Kindheit bleibt

Link:  http://www.zeit.de/2012/06/S-Film-Thomaner

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Zeitungsrezension zum Film

„Die Thomaner“

von der FAZ (vom 15.2.2012)

800 Jahre Thomanerchor Johann Sebastian Bachs Kadetten…

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Link:  http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/800-jahre-thomanerchor-johann-sebastian-bachs-kadetten-11650661.html

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Weitere umfangreiche Informationen zu den Thomaner Chor gibt es auf der Internet-Seite von glaube aktuell.

Link:  http://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=1326118201&IDT=40&tx=1326119336&Preview=1&IDDParent=1028562155&useSpr=&IDB=1

sowie auf der offiziellen Thomaner Chor Seite:

Link: 

http://www.leipzig-online.de/thomanerchor/

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den „vierten Sonntag nach Epiphanias“


Schlosskirche Weimar um 1660 - Wirkungsstätte von J.S. Bach ab Juli 1708 Hoforganist in Weimar

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.01.2012 

begehen wir den 4. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Am 4. Sonntag nach Epiphanias steht Gottes Macht über die Naturmächte im Vordergrund. Jesu Sturmstillung, die Sintflut, die Worte Gottes durch den Propheten – alles führt uns vor Augen, dass Gott den Weltenlauf mit Leichtigkeit verändern. Doch während die Sintflut dazu diente, den „Versuch“ mit der Menschheit noch einmal neu anzufangen, zielen die anderen Geschichten schon eher darauf ab, dass der Mensch sich ändern soll, um solche Katastrophen abzuwenden. In der Sturmstillung tadelt Jesus den kleinen Glauben der Jünger. Der Prophet rät dem Volk Israel, Gott zu fürchten und nicht die Menschen, deren Macht ja doch sehr begrenzt ist. Die Epistellesungen gehen in die gleiche Richtung.

Am 4. Sonntag nach Epiphanias werden wir daran erinnert, dass Gott die Macht über alle Naturgewalten hat, und hören die Erzählung von der Sturmstillung. Durch Jesus sollen wir teilhaben an dieser Macht, aber oft reicht unser Vertrauen nicht aus, so dass wir hoffnungslos verzagen wollen. Allein der Glaube an die Kraft dessen, der der Sintflut ein Ende setzte, der das Schilfmeer zerteilte, der Petrus zu sich auf das Wasser rief, gibt uns neue Zuversicht.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  4. Sonntag nach  „Epiphanias“

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BWV  14 – Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

BWV 81 – Jesus schläft – was soll ich hoffen

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 124 „Meinen Jesum lass‘ ich nicht“ –  Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor; Andreas Weller, Tenor; Peter Kooij, Bass; Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 81 – Jesus schläft, was soll ich hoffen,

Pascal Bertin, Altus / Jan Kobow, Tenor

Stephan MacLeod, Bass

Ensemble “Gli Angeli Geneve”


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Christoph Graupner:
„Herr, die Wasserströme erheben sich“
Collegium Vocale
Leitung: Philippe Herreweghe

Johann Sebastian Bach:
„Jesu, meine Freude“ BWV Anh. II 59

Gerhard Weinberger (Orgel)

Johann Sebastian Bach:

Arie aus der Kantate „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

BWV 81 – „Schweig, aufgetürmtes Meer“
Siegmund Nimsgern (Bass)
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 14 – am letzten Sonntag nach Epiphanias
Joanne Lunn, Sopran
Paul Agnew, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:

BWV 81 Kantate – „Jesus schläft, was soll ich hoffen“,
Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias,
William Towers, Countertenor; Paul Agnew,Tenor;
Peter Harvey, Bass;
Monteverdi Choir;
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 14 –  „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“   –  (Interpret:  Leonhardt)

BWV 14 – “ Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ 

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./ YouTube: BWV 81  –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen“  Part eins

(Interpret: Harnoncourt-Leonhardt)

BWV 81 –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen„

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/ YouTube: BWV 81  –  “ Jesus schläft – was soll ich hoffen„  Part zwei  

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 81 –  „Jesus schläft – was soll ich hoffen„

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 81 – „ Jesus schläft – was soll ich hoffen„

Kantaten für den 4. Sonntag nach Epiphanias –  

Aufführungsort: Abteikirche St. Mary und St. Ethelflaeda, Romsey

am 30. Januar 2000

Wenn man mich fragte, welche Art Opern Bach komponiert hätte, würde ich sofort BWV 81 Jesus schläft, was soll ich hoffen? nennen. Denn mir scheint, nichts in seinen weltlichen Kantaten, trotz ihrer Bezeichnungen als dramma per musica, ist annähernd so lebendiges Theater oder tatsächlich Oper wie dieses erstaunliche Werk, das am 30. Januar 1724 in Leipzig uraufgeführt wurde. Es gehört zu jener Handvoll Kantaten, in denen Bach ein dramatisches Ereignis aus dem Tagesevangelium aufgreift – hier Matthäus’ Bericht, wie Jesus den Sturm beruhigt, der auf dem See Genezareth tobt, und das Boot, in dem er sich mit seinen Jüngern befindet, zu kentern droht – und als Basis für eine Metapher nimmt, die den Christen seiner Zeit gegenwärtig war: das Leben als Seereise.

Jesu Schlaf auf dem Schiff gibt den Einstieg in eine gespenstische Meditation über die Schrecknisse des Verlassenseins in einer gottlosen Welt – Stichwort für ein Paar altmodischer Blockflöten, die in Bachs Musik häufig mit Tod und Schlaf assoziiert werden und sich zu den Streichern zu gesellen. Es ist auch keine Überraschung, dass Bach diese einleitende Arie einem Alt gibt, der Stimme, der er das Spektrum von Reue, Furcht und Klagen anzuvertrauen pflegte. Hier unterwirft er den Sänger dem strengen technischen (und symbolischen) Ausdauertest, ein tiefes B über zehn langsame Taktschläge zu halten (zweimal!), ohne dass die Stimme zittert, und dann den klaffenden Abgrund des nahenden Todes heraufzubeschwören.

Es gibt auch ein Problem der Klangbalance zu lösen: bei der Einbindung der beiden, in ihrer Lautstärke unflexiblen Blockflöten, die eine Oktave über den dynamisch flexiblen Streichern spielen, eine möglichst große Expressivität beizubehalten. Das Leben ohne Jesus (sein schläfriges Schweigen dauert die ersten drei Nummern hindurch an) verursacht seinen Jüngern und späteren Generationen schlimme Qualen und gibt ihnen ein Gefühl der Verlassenheit, das im Tenorrezitativ (Nr. 2) mit verlagerten, dissonanten Harmonien an die Oberfläche kommt. Wir denken an Psalm 13: ‚Wie lange, Herr, willst du mich so ganz vergessen? Wie lange noch verbirgst du dein Antlitz vor mir?’, und den Leitstern, der von allen Seeleuten und den Weisen aus dem Morgenland so geschätzt wurde.

Plötzlich bricht der Sturm los. Es ist erstaunlich, welch eine lebendige scena Bach aus einem schlichten 3/8-Allegro nur für Streicher in G-dur zu gestalten vermag. Eine heftig aufschäumende Gischt aus Zweiunddreißigstelnoten in den ersten Violinen, gegen ein dumpfes Pulsieren in den übrigen Instrumenten gesetzt, schwillt zu einem ohrenbetäubenden Lärmen auf den 7/6/4/2-Mollakkorden an, um ‚Belials Bäche’ zu schildern, die gegen das winzige Boot schlagen. In ihrem Gesamteindruck ähnelt diese Arie, die von Tenor und Violinen ein gleichermaßen virtuoses Passagenwerk verlangt, das jedoch von einer sehr viel größeren harmonischen Spannung durchdrungen ist, einer der mächtigeren ‚Zornesarien’ aus Händels Opern. Dreimal gebietet Bach unvermittelt dem Unwetter Einhalt, als wolle er von dem sturmgepeitschten Seemann, über zwei Takte hin, ‚Nahaufnahmen’ machen. Obwohl der Sturm außerordentlich real geschildert wird, steht er auch als Symbol für die gottlosen Kräfte, die den einsamen Christen zu verschlingen drohen, wenn er sich gegen seine Spötter erhebt.

Jesus, nun wach (wie hat er überhaupt schlafen können bei all dem Lärm?), rügt seine Jünger wegen ihres mangelnden Glaubens. In einem Arioso mit geradliniger Continuobegleitung (es ist fast eine zweistimmige Invention) übernimmt der Bass-Solist die Rolle der vox Christi. Nach dem farbenreichen Drama der vorangegangenen scena verwundert die Dürre und Eintönigkeit der Musik. Man fragt sich, ob das hier dramatischer Realismus ist – die Störung aus dem Schlaf und die Zurechtweisung (das vielfach wiederholte ‚warum’) – oder gar eine sanfte Satire? Es ist vielleicht eine jener Gelegenheiten für Bach, auf Kosten seiner Leipziger Zuchtmeister ein bisschen Spaß zu haben?

Dann folgt ein zweites Seestück, ebenso ungewöhnlich wie der vorangegangene Sturm, in Form einer Arie für Bass, zwei Oboen d’amore und Streicher. Die im Oktavabstand geführten Streicher lassen an den Sog der Gezeiten und das Auftürmen der Wellen denken, denen Jesus Einhalt gebietet, bevor sie auslenken: ‚Schweig! Schweig!’ und ‚Verstumme!’. Weder Bachs autographe Partitur noch die originalen Parts enthalten in irgendeiner Art hilfreiche Angaben zur Artikulation (was natürlich ihre Aufnahme in seine Aufführungen nicht notwendigerweise ausschließt). Wir haben mit verschiedenen Varianten von Verschleifungen und örtlich begrenzten Crescendi experimentiert, die einen Schlag früher als ihr natürlicher Wellenkamm beendet werden. Dies schien idiomatisch und auf das Bild bezogen zu funktionieren, ebenso das abschließende Ritornell, das geschmeidig und weich gespielt wurde, als gehorche es nun Christi Befehlen. Dass der Sturm gestillt ist, kommt in dem Rezitativ des Alt-Solisten (Nr. 6) zum Ausdruck, ebenso in dem abschließenden Choral, der siebten Strophe von Johann Francks Lied ‚Jesu, meine Freude’ – ein hervorragender Abschluss für dieses ungewöhnliche und echte dramma per musica.

Als Binnenländer mag Bach nie einen richtigen Sturm auf dem Meer erlebt haben, bei einem seiner Lieblingsautoren, Heinrich Müller, einem Theologe aus dem 17. Jahrhundert, ist es eher wahrscheinlich: Müller lebte an der Ostsee, in Rostock, und kommentierte wortgewandt den Vorfall aus dem Matthäus-Evangelium. Für einen wirklich gläubigen Menschen bedeutet die Reise in ‚Christi Schifflein’, dass er die Unbilden des Lebens und Wetters erfährt, jedoch unversehrt aus ihnen hervorgeht: ‚ein paradoxum mitten in der Unruhe voller Ruhe’. Eine tropologische Interpretation, möchte man hoffen, war für Bach Rechtfertigung genug, die biblische Geschichte so wunderbar originell und, ja, dramatisch auszugestalten, ein Vorgeschmack auf seine Johannis-Passion, deren Uraufführung gerade einmal gut zwei Monate fern lag. Doch wir können ziemlich sicher sein, dass Leipziger Ratsherren wie Dr. Steger, der neun Monate zuvor unter dem Vorbehalt ‚und hätte der solche Compositiones zu machen, die nicht theatralisch wären’ für Bach als Kantor gestimmt hatte, die Haare zu Berge gestanden haben.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier


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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 4. Sonntag nach Epiphanias

               Link:   h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

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  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Maya Homburger–Violine  

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CD’s –  für   den  4. Sonntag nach Epiphanias
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SDG 115 –  Vol. 19 CD 2
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 115, Vol. 19

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Cover:
CD’s SDG 115
Vol. 19
CD – zwei –
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CD – Inhalt CD zwei – SDG 115 Vol. 19
..CD –
BWV  14 –  Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
BWV 26  –  Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
BWV 81–  Jesus schläft, was soll ich hoffen
BWV 227 – Motette: Jesu meine Freude
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Ein Internet-basierter Chor-Workshops erfüllte die Anforderungen zu einem Konzert mit zwei festlichen Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter


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Orchesterprobe mit den Vokal-Solisten in der Marienkirche Höxter

Hinweis für den Mitleser:

Es gibt einen weiteren Artikel unter dem Titel:

„Ein Blick hinter die Kulissen: Bach Kantaten Workshop in Höxter 20.-22.01.2012“

Link zum Artikel: nachstehend:

https://meinhardo.wordpress.com/2012/01/30/ein-blick-hinter-die-kulissen-bach-kantaten-workshop-in-hoxter-20-22-01-2012/

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Links: die Beckerath-Sauer-Orgel. Mit einem "Herrnhuter Stern" geschmückte Marienkirche in Höxter (OWL)

Liebe Bachfreunde(innen),

KMD Jost Schmithals rief auf zu einem Internet basierter Workshop zum Wochenende vom 20.1.2012 bis 22.1.2012 in die Marienkirche nach Höxter zum einstudieren von zwei wunderbaren Bach-Kantaten. Der Zuspruch dazu muss über das Internet aus Deutschland überwältigend gewesen sein. Selbst aus dem entfernten Berlin traten fünf Sänger den weiten Weg nach Höxter  (OWL) an, um dabei sein zu können.

Ebenso ist anzumerken, dass Blog-Mitglieder den Weg aus Essen, Münster und Herford auf sich genommen haben und sich spontan zu diesem Projekt angemeldet hatten. Das nenne ich Bach-Enthusiasmus pur was sich dann im Konzert durch den gewaltig angewachsenen Chor bestätigte. Vor dem Konzert wurde von KMD Schmithals darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Witterungsbedingungen viele Absagen aufgrund von Erkältungen gegeben hat so blieb die Chorstärke von ca. 90 Mitsängerinnen und Mitsängern in einem erträglichen Rahmen.

Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer und Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“

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Die Einstudierung erfolgte für zwei Bach-Kanten mit dem BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und dem BWV 63  „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

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Leitung: KMD Jost Schmithals

 Jost Schmithals konzipierte die Reihe der internet-basierten Chor-Workshops Bachkantaten zum Mitsingen und wurde wegen der innovativen Möglichkeiten der individuellen Online-Vorbereitung von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Beispiel guter Praxis vorgestellt.

Programm:

J.S. Bach – Orgel „Fantasia G-Dur“
„Pièce d‘Orgue“ (BWV 572)

J.S. Bach – Kantate BWV 63
„Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

J.S. Bach Orgel „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29)
…………………………………..aus der Ratswahl-Kantate
………………………………….„Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29)
……………………………….Bearbeitung für Orgel: Jost Schmithals

……………………………..J.S. Bach – Kantate BWV 1 
……………………………..„Wie schön leuchtet der Morgenstern“

……………………….Ausführende:

…………………….Claudia Ehmann (Berlin), Sopran
………………………Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt
……………………….Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor
…………………….Cornelius Leenen (Freiburg), Bass

…………………….Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
……………………Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

………………….Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

……………Leitung: Jost Schmithals / Kai Koch

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Organist: Kai Koch

 Das einleitende Orgelwerk von J.S. Bach, BWV 572  – „Pièce d‘Orgue“ – vorgetragen von Kai Koch, wurde wunderschön registriert an der Orgel vorgetragen, Orgel und Raum waren dazu ein kongenialer Partner und steigerten die Vorfreude auf die kommenden Bachwerke.
……
Die Kantate BWV 63 – „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“ für den 1. Weihnachtsfeiertag, wurde von J.S. Bach höchstwahrscheinlich zu seiner Weimarer Zeit komponiert, die Entstehung dieses Werkes liegt in vieler Hinsicht im Dunkeln.
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Der kraftvolle Workshop-Chor konnte mit dem Eingangs-Choral: „Christen ätzet diesen Tag“ das am Wochenende Erlernte nun in die Tat umsetzen. Die einzelnen Stimmen vom Sopran bis Bass waren gut besetzt  und erfüllten das in sie gesetzte Vertrauen. Ein gut disponiertes Detmolder Orchester erwies sich hierbei als ein kongenialer Partner.
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Hervor heben möchte ich aus dieser  herrlichen Kantate die Arie für Alt – (Lena Sutor-Wernich) – und Tenor  – (Joachim Streckfuß) – beide aus Freiburg – in dem Satz 5 mit dem „Ruft und fleht den Himmel an“  das klang mit den so fantastisch rhythmisch spielenden Violinen und dem Bc einfach traumhaft schön und ging einem zu Herzen. Prächtiger kann diese Arie nicht vorgetragen werden und möchte an dieser Stelle den Vortragenden und dem Orchester ein uneingeschränktes Lob aussprechen.
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Weil diese Arie aus dem BWV 63, Satz 5 eine Perle in Bach’s Kompositionen ist, füge ich dem Leser ein Video von YouTube bei!
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Mit dem Schlusschoral „Höchster, schau in Gnaden an“ konnte der Chor wieder sein Können unter Beweis stellen und rundeten diese Kantate zu einem schönen Erlebnis ab.
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Gespannt war ich auf die anschließende Orgelkomposition – BWV 29 – von KMD Jost Schmithals, die von ihm in einer Bearbeitung für Orgel  „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29 aus der Ratswahl-Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29) erklang.
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Vorab einige Angaben zu der Orgel in der Marienkirche in Höxter:
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Die Orgel wurde in den 80-er Jahren von Siegfried Sauer (Ottbergen) repariert, ergänzt und mit einem neuen, hoch aufstrebenden Gehäuse versehen. Sie war im Jahre 1950 von Rudolf von Beckerath (Hamburg) für die Evangelische Kirche Hamburg-Schnelsen erbaut worden und hatte seit 1961 in der Marienkirche auf einer Empore unterhalb des Westfensters gestanden.
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J.S. Bach komponierte die Kantate BWV 29  im Jahr 1731 in Leipzig zur Ratswahl. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen, der 1731 auf den 27. August fiel. Für diesen Anlass hatte er bereits im ersten Jahr Preise, Jerusalem, den Herrn und später Gott, man lobet dich in der Stille geschrieben. Entsprechend dem Anlass ist der Textinhalt Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt, Bitte um künftigen Segen und Lobpreis seiner Macht. 
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 Die Kantate ist eine der wenigen geistlichen Kantaten mit einer einleitenden instrumentalen Sinfonia. Diese ist eine Bearbeitung des Preludio aus Bachs Partita E-Dur für Violine, BWV 1006. Die Orgel übernimmt den virtuosen Solopart, das Orchester hat Begleitfunktion.

Der französische Organist und Komponist Marcel Dupré (1886-1971) komponierte für das BWV 29 eine sehr bekannte und beliebte Transkription, die ich in einem nachstehenden Video vorstellen werde.

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KMD Jost Schmithals erwies sich an der Beckerath-Sauer-Orgel als der geniale Organist, der in einer fantastischen Registrierung unter Ausschöpfung der Instrumentenmöglichkeit und der Berücksichtigung der Raumakustik sowie mit einer einfühlsamen Spielweise diese zu Herzen gehende und von ihm bearbeitete Transkription perfekt zum Erklingen brachte. Das war purer Orgelgenuss vom Feinsten und hätte gerne  noch ein weiteres Orgel-Highlight von J.S. Bach von ihm gehört.

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YouTube – Marcel Dupré, Transkription Sinfonia BWV 29

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Eine Kantaten-Originalversion BWV 29 – Satz 1 die Sinfonia unter der Leitung von Andrew Parrott – mit Orgel und Instrumental gespielt.

von YouTube:

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Sowie ein Video – Violin-Solo BWV 1006 von YouTube:

Partita für Violine solo Nr. 3 in E-Dur, BWV 1006 „Preludio“ Johann Sebastian Bach. Geigen-Solo aus dem BWV 1006, was Bach für seine Ratswahl-Kantate BWV 29 als Eingangs-Sinfonia wieder verwendet hat

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Workshop-Chor: die Bässe und Alt-Stimmen in der Marienkirche von Höxter

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Den Abschluss dieses herrlichen und ereignisreichen Bach-Konzertes fand mit der festlichen Kantate: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1 – statt.

Diese Choralkantate, zum 15. Müärz 1725 in Leipzig komponiert, ist das letzte Werk innerhalb des Choralkantaten-Jahrgangs 1724/1725; denn obwohl Bachs zweites Leipziger  Amtsjahr erst am Trinitatisfest zu Ende geht, vertont Bach von Ostern an wieder normale Kantatentexte. Die Anmut und Empfindungstiefe des Textes hat Bach in seiner Komposition noch stärker hervorgehoben. Seinen festlichen Glanz erhält das Instrumentarium durch die Mitwirkung von 2 Hörnern, 2 Oboi da caccia und 2 konzentrierenden Soloviolinen; die Grundlage bilden Streicher und Continuo. Dadurch ergibt sich ein ungewöhnliches Klangbild: Bläser und Streichertutti schaffen eine dicht besetzte, vollklingende Mittellage, darüber konzertieren die beiden Soloviolinen, in deren lebhafter Figuration sich unschwer das Bild des funkelnden Morgensterns erkennen lässt – um so leichter, als die üblichen Blasinstrumente der Höhenlage (Flöten, Oboen, Trompeten) diesmal gänzlich  fehlen. *)

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Diesen Part übernahm der junge Dirigent „Kai Koch“ und führte diese Kantate zu einem krönenden Abschluss. Ein innig und zauberhaftes Spiel des Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ – unter der Regie von Konzertmeisterin: Christiane Muntschick wusste zu überzeugen und zu begeistern. Der Eingangs- und Schluss-Choral wurde von dem Workshop-Chor zu einem Highlight des Konzert-Abends. Einfühlsam erklang ein inniger „Morgenstern-Gesang“ und in der Wortverständlichkeit sehr überzeugend gestalteten sie ein profundes  Singen.

Was muss für ein penibles Üben unter der Regie des rührigen und überaus freundlichen KMD Jost Schmithals und Kai Koch  vorgelegen haben, um diese Gesangswirkung dem Besucher offenbaren zu können. Wir waren begeistert nach dem erklingen des letzten Tones dieser herrlichen Kantate und hätten gerne dem profunden Chor und dem vorzüglichen Detmolder Orchsester weiter zugehört und das sagt doch schon alles aus, dass dieses Workshop-Wochenende Bach- und Gesangsfreunde/innen aus ganz Deutschland nach Höxter gerufen hat und die Freude der Mitwirkenden im Chor voll auf den Besucher übergesprungen ist.

Ein Sonderlob geht auch an die jungen und ausgezeichneten Freiburger und Berliner Gesangs-Solisten/innen, die mit ihrem exzellenten Gesangs-Vortrag uns innerlich sehr zu berühren wussten.

Mitwirkende: Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt - Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor - Cornelius Leenen (Freiburg), Bass, Organist und Leiter: Jost Schmithals

Ein stürmischer und langanhaltender Schlussapplaus der Besucher zollte allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für diesen unvergesslichen Bach-Abend.

Zufriedene und erlösende Gesichter am Konzert-Ende im Workshop-Chor und Orchester in der Marienkirche Höxter

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Ein gesondertes Dankeschön geht an KMD Jost Schmithals, der dieses fantastische Internet basierte Workshop-Projekt in Höxter aus der Taufe gehoben hat. Das sollte weiterhin Bestand haben und für uns in OWL und Höxter ein Juwel bleiben. Wir werden wiederkommen und uns an der Begeisterungsfähigkeit aller Beteiligten mit erfreuen als Besucher oder als Workshop-Teilnehmer.

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Als ein Nachklang von:

YuoTube  BWV 1 „Der Morgenstern ist aufgegangen“  Part 1-6 (Interpet: Harnoncourt)

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Rezension:

Zwei Rezension des Konzertes von der Neuen Westfälischen Zeitung Höxter vom 24.01.2012 füge ich als PDF anbei über den nachfolgenden Link aufzurufen,,!!

  Link:  NW Höxter Rezension Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 22.01.2012

 

   Link:  Höxter_Zeitung Bach begeistert

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Herzliche Grüße–

an dieser Stelle an alle Mitwirkenden des Workshop-Projektes und Leser—

Volker

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*) Textauszüge Dürr S. 739-740
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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den „dritten Sonntag nach Epiphanias“


Compenius-Orgel in der ehemaligen Schloss-Kirche und Bach-Wirkungsstätte "Himmelsburg Schloss Weimar"

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.01.2012 

begehen wir den 3. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Der 3. Sonntag nach Epiphanias geht auf Jesu Zuwendung zu den Heiden, den Nicht-Juden, ein. So wie selten sind die Predigttexte diesem Thema eindeutig zugeordnet, auch wenn der alttestmanetliche Text natürlich nicht von Jesus reden kann. Dafür spricht aber auch dieser Text davon, wie Gott sich den Heiden zuwendet. Dabei müssen wir uns vor Pauschalisierungen hüten: der Umstand, dass der heidnische Hauptmann im Evangelium gelobt wird für seinen Glauben, rechtfertigt nicht die Verdammung der jüdischen Mitmenschen, denn sie bleiben Glieder des Volkes Gottes. 

Am 3. Sonntag nach Epiphanias werden wir durch die Erzählung vom Hauptmann zu Kapernaum darauf aufmerksam gemacht, wie Gott nicht nur in seinem Volk, sondern auch unter den Heiden wunderbare Dinge tut. Wir erkennen, dass wir selbst nicht zum jüdischen Volk gehören, und danken Gott, dass er uns durch Jesus zu Miterben seines Volkes berufen hat.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  3. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  72 – Alles nur nach Gottes Willen

BWV 73 – Herr, wie du willt, so schicks mit mir

BWV 111 –  Was mein Gott will, das gscheh allzeit

BWV 156 – Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Carl Philipp Emanuel Bach 

In Krankheit, geistliches Lied für Singstimme und Klavier;

Dorothee Mields, Sopran; Ludger Rémy, Klavier

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Johann Sebastian Bach

BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Kantate zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Soli, Chor, Oboe, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman 

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Johann Sebastian Bach

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“  für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claron McFadden, Sopran; Christoph Genz, Tenor; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Wer nur den lieben Gott last walten, Choralkantate
Sabine Ritterbusch, Sopran / Kammerchor Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester / Ltg.: Frieder Bernius

Johann Sebastian Bach:

Alles nur nach Gottes Willen, Kantate BWV 72
Joanne Lunn, Sopran / Sara Mingardo, Alt
Stephen Varcoe, Bass / Monteverdi Choir London English Baroque Soloists /

Ltg.: John Eliot Gardiner


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach

„Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ BWV 111

Edith Mathis (Sopran)
Anna Reynolds (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchner Bach-Chor und Orchester
Leitung: Karl Richter


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 73 am 3. Sonntag nach Epiphanias

 Herr, wie du willst, so schick’s mit mir

Yukari Nonoshita, Sopran
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Masaaki Suzuki


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
„Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“, Kantate zum 3. Sonntag nach Epiphanias, BWV 111 (Lisa Larsson, Sopran;
Annette Markert, Alt; Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;
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Amsterdam Baroque Choir and Orchestra: Ton Koopman);
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Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541
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Gerhard Weinberger, Orgel
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 72 –  „Alles nur nach Gottes Willen“   –  (Interpret: Harnoncourt )

BWV 72 – “ Alles nur nach Gottes Willen“ 

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./ YouTube: BWV 73 –  „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“   –  (Interpret: Leonhardt)

  BWV 73 – „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“ 

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/ YouTube: BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit “   – (Interpret: Harnoncourt)

BWV 1111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“

 

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/ YouTube: BWV 156  –  “ Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Part eins                                                                 – (Interpret: Harnoncourt )

BWV 156 –  „Ich steh mit einem Fuß im Grabe„

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/ YouTube: BWV 156  –  “ Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Part zwei                                                                 – (Interpret: Harnoncourt )

BWV 156 –  „Ich steh mit einem Fuß im Grabe„

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/ YouTube: BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“  

– komplette Kantate – (Interpret: Lutheran Chor, Leiter Kamp Salamon, Budapest-Ungarn )

BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit„

 

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 111 – „ Was mein Gott will, das gscheh allzeit„

Kantaten für den 3. Sonntag nach Epiphanias –  

Johann Sebastian Bach hat die Choral-Kantate „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ im Jahr 1725 komponiert. Bemerkenswert ist, dass der Text nur eine geringe Verbindung zum Sonntagsevangelium darstellt, indem zur Zeit Bachs am heutigen Sonntag das Evangelium von der Heilung des Aussätzigen zu hören war. Stattdessen werden andere Bibelstellen berührt. So zieht der unbekannte Textautor zu den Liedworten „wenn’s ihm gefällt, will ich ihm halten stille“ das Beispiel des Propheten Jona heran, der sich vergeblich dem Herrn zu entziehen suchte. Letztlich beruht die Verbindung des Kantatentextes zum Evangelium des Sonntags vor allem in dem gemeinsamen Gedanken, dass der Christ sich in Gottes Willen zu fügen habe.

Satz 1 Der großangelegte Eingangschor trägt die typische Form zahlreicher Choralchorsätze des Bachschen Jahrgangs: Die Choralmelodie wird zeilenweise in langen Notenwerten vom Sopran vorgetragen, gestützt von den übrigen Singstimmen. Dieser thematisch einheitliche Satz ist eingebettet in einen Instrumentalsatz von eigener Thematik: 2 Oboen und Streicher konzertieren im Wechsel miteinander und auch der Continuo wird immer wieder in die Thematik einbezogen. 

Satz 2 ist als Continuosatz gestaltet. Besonders hervorgehoben, durch eine fast ariose Gestaltung, sind die Textzeilen: „Gott ist dein Trost und Zuversicht und deiner Seele Leben“.  Auf Satz 3, ein einfaches Rezitativ, folgt ein klangvolles, tänzerisches Duett, dessen ausgedehnter Streichersatz in seinem punktierten Rhythmus die „beherzten Schritte“ erkennen lässt, von denen der Text spricht. Gelegentliche harmonische Eintrübungen auf Worte wie „zum Grabe“ oder „des Todes Bitterkeit“ lösen sich schnell wieder auf und verstärken dadurch nur noch den Eindruck freudiger Entschlossenheit. 

Der 5. Satz schließlich wendet den Blick auf den Tod als das „selige, gewünschte Ende“. Ganz in barocker Denkart: Der Tod wird erwünscht und ersehnt, denn der Tod bedeutet die Vereinigung mit Christus. Also: Grund zur Freude! Bach wählt zur Darstellung dieser Freude, den mit 2 Oboen ausinstrumentierten Rezitativsatz mit ariosem Ausklang. 

Auch diese Kantate lässt Bach mit einem einfachen Choralsatz enden. 
Der Gottesdienst erfüllte zur Zeit Bachs die Funktion eines geistlichen, kommunalen und kulturellen Zentrums. Gerade in kommunaler Hinsicht bedeuteten diese Gottesdienste in einer Zeit der noch fehlenden Medien eine wesentliche Informationsquelle. Warnungen vor herumstreunenden Diebesbanden,  aber auch die zweimal im Jahr zur Verlesung kommende Eheordnung waren fester Bestandteil des Gottesdienstes. Und daher ist es kaum verwunderlich, dass die Kirchen Sonntag für Sonntag gut gefüllt waren und Bach seine Kantaten regelmäßig – wie man heute sagen würde – vor „vollem Haus“ musizierte. 

Textquelle: (© Literatur: Alfred Dürr: Die Kantaten Johann Sebastian Bachs. Bärenreiter, 1995)

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 3. So Nach Epiphanias

              

(Eine Reisetagebuch von Sir J.E. Gardiner für den 3. So. nach Epiphanias liegt nicht vor, da die Aufnahmen außerhalb der Bach-Cantata-Pilgrimage-2000 von der DG-ARCHIV aufgenommen wurden und dort die Rechte der CD-Aufnahmen liegen..!!

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  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Maya Homburger–Violine  

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CD’s –  für   den  3. Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – DG – ARCHIV Nr.: 463 582-2
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Cover: DG-ARCHIV Bach-Kantaten BWV 72-73-111-156

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Kantaten für den 3. So nach Epiphanias
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CD – DG-Archiv – Aufnahmen ausserhalb der SDG-Reihe..!!
Nr.: 463 582-2
(aus dem Kalenderjahr 2000)

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BWV 72 – Alles nur nach Gottes Willen
BWV 73 – Herr, wie du willt, so schicks mit mir
BWV 111 – Was mein Gott will, das gscheh allzeit
BWV 156 – Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

In der Marienkirche in Höxter erklingen am 22. Januar 2012 Bach-Kantaten


Liebe Bachfreunde(innen) in OWL – im Münsterland und im Ruhrgebiet !

Ein ereignisreiches Wochenende steht für Mitwirkende ab 20.01.2012 bis 22.01.2012 mit dem Kantaten-Workshop in Höxter, Ostwestfalen (OWL) an und wünsche den Mitwirkenden viel Freude mit dem Bach-Projekt und dem Konzert am Sonntag..!!

Jörg Schmithals - Dirigent Organist

Die von Jost Schmithals konzipierte Reihe der internet-basierten Chor-Workshops Bachkantaten zum Mitsingen wurde wegen der innovativen Möglichkeiten der individuellen Online-Vorbereitung von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Beispiel guter Praxis vorgestellt.

Das nach dem Workshop stattfindende Bach-Konzert mit zwei Bach-Kantaten – BWV 1 und BWV 63 – soll hier zur Sprache kommen.

Flyer Konzert in der Marinekirche Höxter

Das Bach-Konzert mit Orgelmusik und zwei Kantaten findet in der Marienkirche in Höxter am 22. Januar 2012 um 19:30 Uhr statt.

Gotische Marienkirche Höxter

 Programm:

J.S. Bach – Orgel „Fantasia G-Dur“
„Pièce d‘Orgue“ (BWV 572)

J.S. Bach – Kantate BWV 63
„Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

J.S. Bach Orgel „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29)
aus der Ratswahl-Kantate
„Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29)
Bearbeitung für Orgel: Jost Schmithals

J.S. Bach – Kantate BWV 1
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Innenansicht "Marienkirche in Höxter"

Ausführende:

Claudia Ehmann (Berlin), Sopran
Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt
Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor
Cornelius Leenen (Freiburg), Bass

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

Leitung: Jost Schmithals / Kai Koch

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Vorverkauf

Eintrittskarten gibt es seit 1.12.2011 im Vorverkauf bei Optik Krog, Martin-Luther-Str. 11 – (Nähe Kilianikirche) in Höxter – noch bis Samstag, 21.01.,2012  13 Uhr

 Abendkasse

Die Abendkasse wird um 18.45 Uhr geöffnet. 

– nach dem derzeitigen Stand gibt es auch dort noch Karten.

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Das Programm für das Konzert am 22.01.2012

       kann als PDF heruntergeladen werden..!!

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Ich wünsche den Teilnehmern am Workshop und dem Besucher viel Freude mit diesem wunderbaren Bach-Programm und ein wunderschönes Konzerterlebnis.

Grüße bis Sonntagabend in Höxter

Volker

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YouTube BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag“

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Konzert-Termine für März-April 2012 – „Passions-Musik“ – „Oratorien“ – „Matthäus- u. Johannes-Passion“ von J. S. Bach


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Liebe Bachfreunde(innen) !

J.S. Bach Klavierauszug Matthäus-Passion

Aktualisierte Angaben für Konzertbesucher von Passionsmusik, wie bereits in den vergangenen Jahren – möchte ich auf Konzert-Termine aufmerksam machen, die Passions-Musik – Oratorien und die Matthäus- und Johannes-Passion von J.S. Bach im März bis April 2012 – enthalten.

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Auf  YouTube ist die

Matthäus- und Johannes-Passion BWV 244 und

BWV 245 als Einspielung einsehbar.

Videos als Playlist:

Link:  http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

Videos sofort einsehbar:

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J.S. Bach

Bach-Konzert-Termine „international“

Link: http://www.bachtrack.com/find-a-concert/what/startrow=200;composer=7-bach-j-s-

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Die nachstehenden Konzert-Termine mit Passionsmusik für Deutschland können auf folgender Webseite von Ticket-Online entnommen werden eine Online-Kartenbestellung ist dort ebenfalls möglich.

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Baden Baden

Festspielhaus Baden Baden

am Freitag 6.4.2012 um 17:00 Uhr

J.S. Bach Matthäus Passion

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Tickets

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Erlöserkirch Essen

 Essen

Samstag, 24.3.2012 um 18:00 Uhr Erlöserkirche Essen

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Mitwirkende:

Ute Selbig, Sopran
Anette Markert, Alt
Marcus Ullmann, Tenor
Egbert Junghanns, Bass
Benno Schöning, Bass

Concerto con Anima, Köln
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Kartenvorverkauf:

Gläsel Musikinstrumente, Hohenzollernstr. 56,
45128 Essen, Tel. 0201-77 55 25

Proust Wörter und Töne Akazienallee/Am Handelshof 1,
45127 Essen, Tel. 0201-839 68 40
Geigenbau Bartsch, Zweigertstr. 8
Tel. 0201-77 25 97

Für Zeche Zollverein: Abonnement-Büro. II. Hagen 2,
Tel. 0201-81 222 00

Die Eintrittspreise liegen zwischen 10,- und 30,- €;
Ermäßigungen für Schüler, Studenten und
Arbeitslose bis zu 5,- € je Karte gibt es
an der Abendkasse.

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Philharmonie Essen

 Philharmonie Essen

Sonntag 25. März 2012 | 17:00 Uhr
Alfried Krupp Saal

Johann Sebastian Bach
“Johannespassion”, BWV 245 (2. Fassung von 1725)

Ausführende:

„Himmlische Cantorey“  Veronika Winter, Sopran – Tanya Aspelmeier, Sopran – 

Olivia Vermeulen, Alt – Henning Voss, Altus – Jan Kobow, Tenor (Evangelist) –

Hermann Oswald, Tenor – Georg Poplutz,Tenor – Ralf Grobe, Bass – Stephan MacLeod, Bass

Orchester: Cappella Coloniensis

Eintritt:

Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 45,- / 50,- / 55,- zzgl. Systemgebühr

TicketCenter

II. Hagen 2 45127 Essen

Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-19:00 Uhr
Sa 10:00-15:00 Uhr
T 02 01 81 22-200 
F 02 01 81 22-201
Email: tickets@theater-essen.de

Onlline-Buchung

„Weniger ist mehr. Selten hat sich dieses Sprichwort mehr bewahrheitet“ – so das Fazit eines Klassikmagazins nach der Aufführung des Bachschen „Weihnachtsoratoriums“ in der Philharmonie im Dezember 2010. „Weniger“, das waren neben einer in kleinerer Besetzung agierenden Cappella Coloniensis die Himlische Cantorey als Chor mit nur acht Sängerinnen und Sängern, die zugleich auch noch alle Arien und Rezitative übernahmen. Zurück geht diese Besetzungsidee übrigens auf Bach selbst, der im „Entwurff einer wohlbestallten Kirchen Music“ von 1730 mindestens zwei Sänger pro Stimme fordert. „Mehr“, das waren die unzweifelhaften Vorteile dieser Aufführung, die Publikum und Kritik gleichermaßen überzeugten: Transparenz und Textverständlichkeit kamen zu ganz neuen Qualitäten. Spannende Neuentdeckungen, die die gleiche Besetzung nun auf die berühmte „Johannespassion“ übertragen wird.

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Köln

Kölner Philharmonie KÖLN, 17.03.12 / 20:00 Uhr

Joh.Seb. Bach: Johannespassion BWV 245

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und am:
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr Kölner Philharmonie
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Berlin
Fr, 23.03.12, 19:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
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Sa, 24.03.12, 18:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
…
und am:
.
So, 08.04.12, 20:00 Uhr Berliner Dom
Am Lustgarten, 10178 BERLIN
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Georg Friedrich Händel „Messias“
.
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Fr, 06.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN

J.S. Bach’s Matthäuspassion

in der Fassung von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Ticket

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und am:

Sa, 07.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN
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J.S. Bach Johannes-Passion
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Göttingen
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Johannis-Kirche zu Göttingen
Johanniskirchhof, 37073 GÖTTINGEN
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J.S. Bach Matthäus-Passion
.
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Hamburg
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Sa, 24.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai
am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
J.S. Bach Johannes-Passion
Hamburger Knabenchor
.
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Fr, 30.03.12, 19:00 Uhr Domkirche St. Marien
Danziger Straße 52a, 20099 HAMBURG
J.S. Bach Matthäus-Passion
.
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr St. Johannis-Harvestehude
Heimhuder Strasse 92, 20148 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
.
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
.
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Fr, 06.04.12, 17:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
.
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Bergstraße (Haupteingang), 20095 HAMBURG
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J.S. Bach Johannes-Passion
.
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–
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Fr. o6.04.2012, 18:00 Uhr Hauptkirche St. Jacobi Hamburg
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Lukas-Passion
(Bach/Pasticcio R.Kelber)
weitere Informationen
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Arnstadt
„Bach-Festival-Arnstad“
Sa, 24.03.12, 19:30 Uhr 
Johann-Sebastian-Bach-Kirche
An der Neuen Kirche, 99310 ARNSTADT
J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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Gera

Fr, 06.04.12, 19:30 Uhr Konzertsaal Gera
Theaterplatz 1, 07548 GERA

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Georg Friedrich Händel „Messias“

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Tickets

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Potsdam

Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Nikolaikirche Potsdam

Am Alten Markt, 14467 POTSDAM

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J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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„Thomaner Chor“ und Gewandhaus-Orchester Leipzig:

Thomaskirche Leipzig

 J. S. Bach:

MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Donnerstag 5. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
.
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J. S. Bach: MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Freitag, 6. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
.

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 …………………..Nikolaikirche Leipzig

 ……………………Samstag,  31.3.2012

.…………………..um 17.00 Uhr Oratorium
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…….J.S. Bach: Johannespassion BWV 245

………………………….Bachchor Leipzig • Stephan Gogolka / Leipziger Barockorchester

…………….Antje Perscholka (Sopran), Barbara Schmidt-Garden (Alt), Daniel Ochoa (Bass)

………………………………………………..Leitung: Stephan Gogolka

* (Karten zu 15 / 10 € am Büchertisch, online unter www.buechertisch-nikolaikirche.de


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Kreuzkirche Dresden

Dresden, Kreuzkirche

24.03.2012

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten
Vocal Concert Dresden
Dresdner Instrumental-Concert – Peter Kopp, Leitung

………..

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Donnerstag, 05.04.2012 um 19:00 Uhr

Kreuzkirche Dresden

Matthäus – Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

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Karfreitag, 06.04.2012 um 19:00 Uhr,

Kreuzkirche Dresden

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Online-Ticket-Link:

Tel.: +49 (0)351-4 96 58 07

EMail: konzertkasse@kreuzkirche-dresden.de

Preise: 39,-/ 35,-/ 28,-/ 20,-/ 12,-/ 7,- €Euro

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Dresden, Frauenkirche

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Samstag, 31. März 2012 um 20:00 Uhr

Sopran Anja Zügner Alt Susanne Langner Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner (Arien) Bass Daniel Ochoa (Jesus)

Knabenchor am Heinrich-Schütz-Konservatorium
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae

Leitung Ludwig Güttler

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 74,00 € / Preisgruppe 2: 54,40 € / Preisgruppe 3: 29,00 € / Preisgruppe 4: 14,00 €

Link-Platzgenaue Online-Buchung (Aufpreis)

oder Reservierungsanfrage

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Dresden, Frauenkirche

Karfreitag, 06. April 2012 um 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten:

Sopran Antonia Bourvé Alt Anna Haase Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner Vox Christi Matthias Weichert Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche, Leitung
 Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 59,00 € / Preisgruppe 2: 44,00 € / Preisgruppe 3: 27,00 € /Preisgruppe 4: 13,00 €
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oder Reservierungsanfrage

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St. Michelis Hildesheim

Hildesheim, St. Michaelis

 Sonntag, 11. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

JOHANN SEBASTIAN BACH

MATTHÄUS-PASSION BWV 244

Solisten:

Karin Gyllenhammar · Stefan Görgner
Hugo Oliveira · Georg Gädker
Kantorei St. Michael · Bach-Orchester Hannover mit historischen Instrumenten
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Leitung: Hans-Joachim Rolf

Eintrittspreise: 25, 20, 15 EUR (20, 15, 10 EUR)

Vorverkauf: AB –  Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

und

Online-Verkauf: http://www.reservix.de/

.

Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

.

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Sonntag, 25. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

LUIGI BOCCHERINI

STABAT MATER

Sabine Petter, Sopran
Ein Kammerensemble

Eintrittspreise: 15 EUR (10 EUR)

Vorverkauf: AB – Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

.

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München, Philharmonie im Gasteig

Freitag 06.04.2012 – 14:00 Uhr – Philharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Bach Collegium München

Münchener Bach-Chor 

Interpreten:

Ruth Ziesak, Sopran
Anne-Carolyn Schlüter, Alt
N.N., Tenor
Detlef Roth, Bass
N.N., Evangelist
Jochen Kupfer, Christus
Jugendchor des Münchener Bach-Chores

Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung

Link-Ticket-Online

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Dirigent Enoch zu Guttenberg

 Freitag 06.04.2012 – 19:00 Uhr – Philharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Solisten:

Carolina Ullrich, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Werner Güra, Tenor (Evangelist)
Jörg Dürmüller, Tenor (Arien)
Georg Zeppenfeld, Bass (Christus)
Tareq Nazmi, Bass (Arien)

Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung
Tölzer Knabenchor

Enoch zu Guttenberg, Leitung 

Link-Tickelt-Online

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Herrenhäuser Kirche

 …………Hannover, Herrenhäuser Kirche

 ………….Samstag, 24.3.2012 um 19:00 Uhr

………..Gottfried August Homilius (1714 – 1785)

.…………………PASSIONS – KANTATE

……….„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

……………..Kantorei Herrenhausen

……………………..Orchester NN

………………Leitung: Martin Ehlbeck

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Gottfried August Homilius  (1714 – 1785)

(* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist,Kantor und Organist.

Homilius hat überwiegend Kirchenmusik komponiert: mehr als 10 Passionen (eine 1775 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig gedruckt mit dem Titel „Ein Lämlein geht und trägt die Schuld“), je ein Oratorium zu Weihnachten (1777) und zu Ostern, über 60 Motetten, 180 Kantaten, 4 Magnifikat, Choräle, Präludien und Choralvorspiele.[2] Außerdem sind von ihm etliche „Gesänge für Maurer“ und eine Generalbass-Schule überliefert. Im Jahr 1776 wurde Homilius als der „wohl jetzt ausgemacht beste Kirchenkomponist“ bezeichnet. Nach seinem Tod kam Ernst Ludwig Gerber sogar zu der Ansicht, dass Homilius „ohne Widerrede unser größter Kirchencomponist“ sei.

Die Vokal-Kompositionen von Homilius erfreuten sich bis in das 19. Jahrhundert hinein größter Beliebtheit. Eine große Zahl bis heute erhaltener Abschriften zeugt von der Verbreitung seiner Werke. Im Zuge der Homilius-Renaissance der letzten Jahre wurden viele der wiederentdeckten Werke des vermutlichen Bach-Schülers und Kreuzkantors in Ersteinspielungen auf CD veröffentlicht.

(Textquelle-Auszüge Wikipedia)

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Online:  http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

Online-Kartenvorverkauf: 

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/online.htm

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche Tel.: 0171 – 19 89 829

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Christuskirche Mainz

Mainz, Christuskirche

 .Freitag, 06. April 2011  um 19:30 Uhr

 .Bachchor – Mainz

Johann Sebastian Bach

Johannespassion

in der Bearbeitung von Robert Schumann

Susanne Bernhard, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Konrad Jarnot, Bass
Felix Rathgeber, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz

Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag


18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche

1829 hatte Felix Mendelssohn Bartholdy die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in Berlin erstmals im 19. Jahrhundert zur Aufführung gebracht, um ihren Schöpfer der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Hierfür musste er freilich selbst Hand an diese für damalige Verhältnisse zu sperrige barocke Musik anlegen. Ihm tat es Robert Schumann gleich und nahm sich der „Johannespassion“ Bachs an, war der Leipziger Thomaskantor doch Zeit seines Lebens für Schumann Vorbild und musikalisches Zentrum, um das sich das eigene Schaffen drehte.

1850 als Musikdirektor nach Düsseldorf gekommen, führte er ein Jahr später ebendiese Passion auf – 1851 als lokale Erstaufführung. Schumann zog dieses Werk der „Matthäuspassion“ vor, erschien ihm letztere doch „nicht frei von Breiten und über das Maß lang – die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial – und von welcher Kunst!“ Wie sein Kollege Mendelssohn musste auch Schumann auf die stilistischen Vorlieben seiner Zeitgenossen Rücksicht nehmen und bearbeitete das Werk mit partiell geänderter Orchestrierung und Besetzung. Dennoch gelang es dem Romantiker, den Charakter dieser Passion zu wahren, so dass man hier einen weiteren spannenden Blick auf Bachs OEuvre im Wandel der Zeit werfen kann.

»» Sitzplan der Christuskirche (pdf, 406 KB) zum Öfffnen oder zum Herunterladen

Tickets: e-mail: kartenverkauf@bachchormainz.de

oder Tel. 0700–22242467

Ein weiterer Link für Ticket-Informationen: http://bachchormainz.de/abo.html

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Konzert-Termine in Ostwestfalen (OWL)

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Minden, St. Marienkirche 

Samstag, 24. März 2012 um 20:00 Uhr

„Monteverdi: Marienvesper“

Kammerchor St. Marien | Concerto Ludovico | Andreas Mitschke – Leitung

Homepage der Kirchengemeinde:

Link:  http://www.st.marien-minden.de/kontakt.php

…………………………………………………………………………………………….

Kontakt: Gemeindebüro, Tel. 0571. 2 96 95

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Rudolf-Oeker-Halle Bielefeld

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Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle am 16.03.2012   20:00 Uhr

.bielefelder philharmoniker
 .Bielefelder Oratorienchor

.Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Oratorium: Paulus

Musikalische Leitung: Hartmut Sturm

Eintrittspreise: 10,00 € bis 22,00 € / 3,00 € erm. für Schüler, Studenten und Erwerbslose

Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, touristinfo@bielefeld-marketing.de oder Telefon 0521 / 51-6999

KONTicket, Telefon 0521 / 66100 post@konticket.de oder www.konticket.de

Neue Westfälische ticket@neue-westfaelische.de oder Telefon 0521 / 555444

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.Lemgo

Kirche St. Marien Lemgo

 Kirchengemeinde St. Marien Lemgo

Freitag, 16. März 2012 und Sonntag, 18. März 2012

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(21. Bach-Werkstatt-Projekt zum Mitsingen)

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J.S. Bach Kantate „Jesu, der Du meine Seele“ BWV 78

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Weitere Informationen zum Mitsingen..!!   << h i e r  >>

……………………………………………………………………………

oder unter Telefon: 05261 / 20 07

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Martin Luther Kirche in Detmold

 Detmold

Karfreitag, 6. April 2012 Martin Luther Kirche Detmold

J.S. Bach Johannes-Passin BWV 245

Ausführende:

Magdalena Harrer (Sopran), Susanne Benedikte Meyer (Alt), Jörn Lindemann (Evangelist),

Florina Feth (Tenor-Arien),  Gottfried Meyer (Christusworte), Fabian Hemmelmann (Bass-Arien),

Martin-Luther-Kantorei und Projekt-Chor, Orchester La Rejouissance mit alten Instrumenten, Konzertmeister: Grogor van den Boom, Leitung: Christoph Kuppler.

Eintritt:

16 €, 12 €

Gemeindebüro Detmold, Schülerstr. 14 – Telefon: 05231 / 2 30 72

Email:  gemeindeamt@detmold-lutherisch.de

Web:  http://www.detmold-lutherisch.de/

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Weitere Termine werden von mir nach Kenntnisstand laufend hinzugefügt..!!

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Bachfestivals in 2012 mit Link-Angaben


Liebe Bachfreunde(innen) !

Das Kalenderjahr 2012 hat begonnen und damit ist es wieder an der Zeit, die Termine der Bach-Festivals für das Kalenderjahr 2012 mit Link-An gaben zu veröffentlichen..!!

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„Bachfeste im Kalenderjahr 2012“

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Bachfest Leipzig

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–  Links zu Bach-Festivals in Deutschland –

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Bachfest Leipzig (Leipzig, Sachsen, Deutschland)

1.Bachfest Frauenkirche Dresden (Soli Deo Gloria- 1. Bach-Tage)

Köthener Bachfesttage (Köthen, Sachsen-Anhalt, Deutschland)
Bach Biennale Weimar (Weimar, Thüringen, Deutschland)
Bachfestival Arnstadt (Arnstadt, Thüringen, Deutschland)
Thüringer Bachwochen (Thüringen, Deutschland)
Bachwoche Stuttgart (Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland)
Bachwoche Ansbach (Ansbach, Bayern, Deutschland)
Würzburger Bachtage (Würzburg, Bayern, Deutschland)
Greifswalder Bachwoche (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland)
Lüneburger Bachwoche (Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland)
Bachtage Potsdam (Potsdam, Brandenburg, Deutschland)
Aachener Bachtage (Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Bochumer Bachtage (Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Haller Bachtage (Halle/Westfalen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Bachwochen Dill (Dillenburg-Frohnhausen, Hessen, Deutschland)
Wiesbadener Bachwochen (Wiesbaden, Hessen, Deutschland)

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Links zu Bach-Festivals in Europa:
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Festival Jean-Sébastien Bach en Combrailles (Combrailles, Frankreich)
Festival Bach en vallée mosane (Liège, Belgien)
Festival Bach de Lausanne (Lausanne, Schweiz)
Internationales Bachfest Schaffhausen (Schaffhausen, Schweiz)
English Bach Festival (London, Großbritannien)
St. Anne’s Bach Festival (London, Großbritannien)
Festiwal Bachowski (Świdnica, Polen)
International Bach Chamber Music Festival (Riga, Lettland)

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Anschließend gebe ich spezielle Link-Angaben zu bereits veröffentlichte Beiträge von
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„Bach Festivals 2012“ bekannt:
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Bachfest Leipzig 2012 Beitrags-Link:
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Link  für den Beitrag  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen – Auftritt zum Bachfest Leipzig 2012 am 13.6.2012 in der Ev. reform.Kirche:
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Bach-Festival Arnstadt 2012 Beitrags-Link: 
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Grüße
Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den „zweiten Sonntag nach Epiphanias“


1723 zog Bach mit seiner Familie nach Leipzig und nahm die Stelle als Thomaskantor an. Dieser Holzstich von 1890 zeigt sein Wohnhaus.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.01.2012 

begehen wir den 2. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Der Sonntag, der dem 2. Sonntag nach Epiphanias vorangestellt ist, widmet sich der Taufe Jesu, d.h. seinem „Amtsantritt“ oder besser seiner „Berufung zum Amt“. Dass schon am 2. Sonntag nun seine Tätigkeit als „Freudenmeister“ im Vordergrund steht, hat weniger damit zu tun, dass die, die die Lesungen ausgewählt hatten, meinten, dass die Lebensfreude das Wichtigste sei, sondern vielmehr damit, dass im Johannesevangelium das Wunder bei der Hochzeit zu Kana ausdrücklich als das erste Wunder Jesu bezeichnet wird. Damit stellt es den Anfang seines Wirkens dar und ist somit prädestiniert als erste „Amtshandlung“ Jesu.

Dennoch darf man den weltlichen Aspekt dieses Evangeliums nicht unter den Tisch kehren. Zu sehr hat die christliche Kirche die Leibfeindlichkeit betont, so dass jetzt viele, die mit dieser Prämisse nicht zurechtkommen, sich von der Kirche abwenden. Kirche und Leibfeindlichkeit (bis hin zu der sehr einfachen Beobachtung, dass man Sonntag morgens zu „nachtschlafender Zeit“ zum Gottesdienst gerufen wird) haben sich tief in das Bewußtsein der Menschen als ein und dasselbe eingeprägt, und man ist zu faul, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Man kann daher gar nicht genug betonen, dass Jesus bewußt das weltliche Feiern unterstützte, und er tat es wohl kaum, um sich selbst als der Sohn Gottes herauszustellen, denn das wird in der Evangelienlesung am wenigsten betont. Es ist die schlichte Tatsache, dass Jesus hier selbst Freude am Leben zeigt: ihm gefällt es nicht, dass da nicht genug Wein zur Verfügung steht, also beschafft er welchen, damit die Feier noch mehrere Tage weitergehen kann.

Am 2. Sonntag nach Epiphanias hören wir die Geschichte von der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Wir können Gott nicht schauen, aber sein Wirken, das uns in Jesus Christus offenbart ist, erfüllt uns mit Freude und macht uns fähig, einander anzunehmen darum, dass wir durch das Kreuz Jesu erlöst sind. Es ist gut zu wissen, dass Jesus auch die Freuden dieser Welt durch dieses Wunder bejaht.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den 2. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  3 – Ach Gott, wie manches Herzeleid

BWV 13 – Meine Seufzer, meine Tränen

BWV 155 – Mein Gott, wie lang, ach lange

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 13 „Meine Seufzer, meine Tränen“

Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gerlinde Sämann, Sopran; Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor; Jan van der Crabben, Bass;

La Petite Bande, Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

BWV 13  Kantate „Meine Seufzer, meine Tränen“

Rachel Nicholls, Sopran / Robin Blaze, Altus
Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan / Ltg.: Masaaki Suzuki

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach:

BWV 3 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Dorothee Mields (Sopran)
Pascal Bertin (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan – Leitung: Masaaki Suzuki

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Johann Sebastian Bach:

„Ach Gott und Herr“ BWV 714

Gerhard Weinberger (Orgel)

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 3 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“  für den 2. Sonntag nach Epiphanias

Joanne Lunn, Sopran
Richard Wyn Roberts, Countertenor
Julian Podger, Tenor
Gerald Finley, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardner


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
BWV 3  „Ach Gott, wie manches Herzeleid“
Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias,
Dorothee Mields, Sopran; Pascal Bertin, Countertenor; Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;
Concerto Palatino;
Bach Collegium Japan: Masaaki Suzuki
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./ YouTube: BWV 3 –  „Ach Gott, wie manches Herzeleid„   –  (Interpret: Harnoncourt)

(Vollständige Kantate als Video..!!)

  „BWV 3 – „Ach Gott, wie manches Herzeleid“ 

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/ YouTube: BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen “  Part 1 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  

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/ YouTube: BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  Part 2  – (Interpret: Leonhardt)

BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  

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/ YouTube: BWV 13  –  „Meine Seufzer, meine Tränen„  Part 3  – (Interpret:  Leonhardt)

BWV 13 –  „Meine Seufzer, meine Tränen„

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/ YouTube: BWV 155  –  „Mein Gott, wie lang, ach lange“  – (Interpret:  Gardiner)

BWV 155 –  „Mein Gott, wie lang, ach lange„

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 155 – „Mein Gott, wie lang, ach lange„

Kantaten für den 2. Sonntag nach Epiphanias –  

Aufführungsort: Old Royal Naval College Chapel, Greenwich

am 16. und 17. Januar 2000 

Das war das erste Kantatenprogramm auf dieser Pilgerreise, das – für viele von uns – auf Heimatboden stattfand. Nach drei äußerst intensiven Wochen des Musizierens, zu Weihnachten in Weimar, in Berlin über Neujahr und in Leipzig und Hamburg zu Epiphanias, machten sich einige aus der Gruppe Gedanken, dass die besondere Stimmung verflogen sein könnte, und mit ihr die außergewöhnliche Art des Hörens, die ein deutsches Publikum zu einer solchen Musik beiträgt. Das Royal Naval College in Greenwich war jedoch an zwei aufeinander folgenden Abenden so gut gefüllt, das wir uns keine Sorgen hätten zu machen brauchen.

Auf den ersten Blick könnte man es ein bisschen merkwürdig finden, dass uns Bach für einen Sonntag, an dem das Altargebet lautet ‚Uns ist ein Kind geboren. Hallelujah!’, drei Kantaten unter dem Titel ‚Mein Gott, wie lang, ach lange?’ (BWV 155), ‚Ach Gott, wie manches Herzeleid’ (BWV 3) und ‚Meine Seufzer, meine Tränen’ (BWV 13) hinterlassen hat. War es nur eine Spezialität des lutherischen Klerus, die Auffassung, dem Jammer des Lebens müsse im Büßerhemd begegnet werden, zum Fetisch zu erheben? Die Kantaten durchschreiten einen Weg von der Trauer zum Trost – der durch Bachs Musik Licht erhält – und verwenden dieses Motto, während das Evangelium des Tages (das Wunder der Verwandlung von Wasser in Wein) wechselndes Gewicht erhält, als Symbol für die Verwandlung irdischer Mühsal in himmlische Glückseligkeit. Sie verweisen auch auf die ‚rechten Stunden’ (‚Meine Stunde ist noch nicht gekommen’ sagte Jesus zu seiner Mutter), in welcher ‚der Sorgen Kummernacht’ endlich enden wird.

Wir führten die erste der Kantaten für diesen Sonntag, BWV 155 „Mein Gott, wie lang, ach lange“ (1716 in Weimar komponiert) in ihrer überarbeiteten Leipziger Fassung von 1724 auf. Sie zeichnet den Weg auf, den die arme Seele aus Jammer und Tränen (Nr. 1) unter dem Zuspruch der Mitgläubigen (Nr. 2) und die Tröstung durch Gottes Wort (Nr. 3) in ein sicheres und freudvolles Vertrauen auf Christus (Nr. 4) zurücklegt. Ein Aufschrei der Verzweiflung in d-moll in den oberen Streichern über einer pulsierenden Basslinie lanciert die Sopranstimme in ihr herzzerreißendes Arioso. Bald wird eine Antithese geschaffen zwischen ‚der Tränen Maß’, das ‚stets voll eingeschenket’ wird, und ‚der Freuden Wein’, an dem es ‚gebricht’. Es stellte sich heraus, dass dies eine Gemeinsamkeit aller drei Kantaten sein würde – dieser Gegensatz ‚Weinen’/’Wein’ als Metapher für Kummer und Tränen, die unumgänglich sind, wenn der Glaube wachsen soll. Der Grund, warum Bach den ersten und vierten Satz von Salomo Francks Text für Sopran gesetzt hat, mag Luthers Sicht von Maria gewesen sein, die ihm in einem weniger anspruchsvollen Licht erscheint: geehrt als Mutter Jesu, doch eine äußerst menschliche Figur. Bach stellt sie zunächst vor, wie sie die Hände ringt, weil bei der Hochzeit zu Kanaa ‚der Freuden Wein’ ausgeht, ihr ‚sinkt fast alle Zuversicht’; doch sie spricht für alle Gläubigen, wenn sie aus tiefer Angst (Nr. 1) zu einer freudvollen Annahme von Christi Wort zu der ihm genehmen Zeit gelangt (Nr. 4).

Irgendwann um seinen fünfzigsten Geburtstag bekam Bach einen herrlichen Kristallkelch geschenkt – vielleicht von zwei ehemaligen Schülern, den Brüdern Krebs –, der mit Trauben und Weinranken dekoriert war. Er trägt eine Inschrift, die teilweise Verse enthält, teilweise Stücke einer absteigenden chromatischen Skala, ein sicherer Weg, des Meisters Aufmerksamkeit zu erringen. War es vielleicht eine verschlüsselte List der Schenker, ihre Art, ihn aus seiner Abneigung gegen das Komponieren neuer Musik für die Kirche aufzurütteln, seine Begeisterung neu zu entfachen, indem sie ihre Hoffnung ‚auf Leben’ ausdrückten, ‚so du [Bach] ihnen nur kanst geben’. (Der Name der Brüder ist in der Rückwärtsbewegung, im Krebsgang des zweiten Teils zu lesen). Wir können uns vorstellen, wie Bach aus diesem Kelch dem Wein zusprach, achtsam gegenüber der eingravierten lutherischen Ermahnung – dass man, um die Prüfungen des Lebens zu überstehen, Glauben und die Hoffnung auf Erhörung benötige – und eingedenk der glücklichen Lösung, die er ungefähr zwanzig Jahre früher gefunden hatte, genau diesen Gedanken auszudrücken: Der Sopran wirbelt hinauf zu einem hohen G bei den Worten ‚der Freuden Wein’, während sich die hohen Streicher in Parallelbewegung abwärts bewegen.

Spuren dieser bukolischen Stimmung sind noch in dem ausladenden, murrenden Fagott vorhanden, das die trostreiche Botschaft des Duetts zwischen Alt und Tenor leutselig umspielt. Ist dieses Duett als Musik für eines der berühmten Bachschen Familientreffen entstanden? Diese Stimmung ist auch vorhanden, wenn der Bass den ‚Trost- und Freudenwein’ erwähnt, der all jenen gewährt werden wird, die Gottes Prüfung in Sachen Liebe und Glaube bestanden haben (Nr. 3). Ich finde den tänzerischen Überschwang der letzten Arie einfach unwiderstehlich – die Art, wie der Sopran alle Vorsicht in den Wind schlägt, sich selbst ‚in des Höchsten Liebesarme’ wirft und den Text allen möglichen kantigen, doch kecken Verdrehungen unterzieht. Der abschließende Choral bestätigt, dass dieses Vertrauen wieder hergestellt worden ist: Wenn es Gott besonders gut meint, dann ist er für das menschliche Auge häufig unsichtbar. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:   h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Maya Homburger–Violine  

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 6 – WO „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“

BWV 248    Kantate 6  „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben„  (für Epiphanias)

(Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD’s –  für   den 1. und 2. Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 115, Vol. 19
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Cover:
CD’s SDG 115
Vol. 19
CD – eins –
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Kantaten für den 2. So nach Epiphanias
BWV   3 –  Ach Gott, wie manches Herzeleid
BWV 13 –  Meine Seufzer, meine Tränen
BWV 155 – Mein Gott, wie lang, ach lange
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 1. Sonntag nach „Epiphanias“


Die Bach-Familie. Dieses romantisierende Gemälde der Familie Bach stammt von Edward Rosenthal aus dem Jahr 1870

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.01.2012 

begehen wir den 1. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Das Epiphaniasfest ist das älteste nichtjüdische Herrenfest und das erste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war (später kam das Christfest hinzu). Vermutlich entstand es um 300 im Osten und bekam die Inhalte: Geburt Jesu, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und zuletzt auch die Verklärung Jesu, wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. In manchen Gegenden aber wurden drei Inhalte zugleich gefeiert. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Weisen aus dem Morgenland, deren Dreizahl zwar nicht biblisch belegt ist, sich aber schon früh aufgrund der Zahl der Geschenke durchgesetzt hat. Durch diesen Schwerpunkt wurde ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt. Im Osten hingegen lag der Schwerpunkt auf der Taufe Jesu, und in der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtsfest Christi.

Das Fest Epiphanias ist natürlich nicht das Fest der „Heiligen Drei Könige“, sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das der Heiland der Welt ist. „Epiphanie“ bedeutet „Erscheinung“, und am 6. Januar sowie in der darauffolgenden Zeit wird besonders der Aspekt der Erscheinung Gottes im Fleisch, der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns im Leben und Wirken Jesu offenbart wurde, betont.

Die protestantische Kirche konnte mit dem Fest wenig anfangen, nur die Lutheraner übernahmen es aus dem römischen Festkalender, wobei Luther den Schwerpunkt auf die Taufe Jesu legte, aber auch die Bezeichnung „Tag der Heiligen Drei Könige“ oder „Fest der Erscheinung“ verwendete. Im Laufe der Zeit aber wurde das Fest immer bedeutungsloser, und Versuche, es mit anderen Inhalten zu füllen (z.B. als Missionstag), scheiterten. Die früher auf einen Tag gelegten Inhalte (drei Weise, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und Verklärung) sind nun auf die Epiphaniaszeit verteilt worden.

Die Epiphaniaszeit führt hin in die Fastenzeit, die wiederum den Weg weist in das Leiden und Sterben unseres Herrn, wobei wir wissen, dass Johannes das Kreuz Jesu als dessen Herrschaftsthron interpretiert und gerade am Kreuz die Herrlichkeit Gottes deutlich wird. Am Gipfelpunkt, an dem sich Epiphanias- und Fastenzeit begegnen, hören wir das Evangelium von der Verklärung Jesu, das uns in eine Welt schauen läßt, die noch fern von uns ist. Aber durch die Auferstehung wissen wir, dass der Weg durch Leid und durch Tod in dieser in Jesus uns so nahe gekommenen, wunderbaren Welt enden wird.

Am 1. Sonntag nach Epiphanias steht die Taufe Jesu im Mittelpunkt, die früher auch am Epiphaniastag selbst gefeiert wurde. Hiermit wird Jesus aus seinem einfachen Menschsein herausgenommen und von Gott berufen. Es ist Teil des großen Geheimnisses der Gottheit und Menschheit in Jesus Christus, dass diese Berufung und Taufe mach Jesu eigenen Worten notwendig ist. Jedoch ist eigentlich nur das Evangelium dieses Sonntages mit der Taufe Jesu „beschäftigt“. Die anderen Texte haben die Botschaft im Mittelpunkt, die durch Jesus die Welt veränderte: Tut Buße, kehrt um, wendet euch Gott zu, der durch Jesus eure Sünden getilgt hat.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den 1. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  32 – Liebster Jesu mein Verlangen

BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht

BWV 154 – Mein liebster  Jesus ist verloren

BWV 248 – „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“ – (Weihnachtsoratorium Kantate VI – für Epiphanias)

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 225 Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“

für 2 vierstimmige Chöre und Basso continuo;

Trinity Baroque, Leitung: Julian Podger

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BWV 124  „Meinen Jesum lass´ ich nicht “ –  Kantate zum 1. Sonntag nach Epiphanias

für Soli, Chor, Oboe d´amore, Streicher und Basso continuo; Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor; Andreas Weller, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

BWV 32  Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen“

Claron McFadden, Sopran / Peter Harvey, Bariton

Monteverdi Choir London / English Baroque Soloists

Ltg.: John Eliot Gardiner

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach:

BWV 154 „Mein liebster Jesus ist verloren“

Petra Noskaiová (Alt)
Jan Kobow (Tenor)
Jan van der Crabben (Bariton)
La Petite Bande 
Leitung: Sigiswald Kuijken

Johann Sebastian Bach:

Präludium und Fuge für Orgel d-Moll BWV 554
Gerhard Weinberger (Orgel)

Johann Sebastian Bach:

BWV 32 „Hier, in meines Vaters Stätte“,

Arie aus der Kantate BWV 32

Matthias Goerne (Bass)
Hillary Hahn (Violine)
Leitung: Alexander Liebreich

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 124 am 1. Sonntag nach Epiphanias

 „Meinen Jesum lass ich nicht“

Yukari Nonoshita, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Andreas Weller, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Masaaki Suzuki

Johann Sebastian Bach

Passacaglia für Orgel c-Moll BWV 582
Jürgen Wolf


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
BWV 32 „Liebster Jesu, mein Verlangen“
Kantate zum 1. Sonntag nach Epiphanias,
Emma Kirkby, Sopran; Gotthold Schwarz, Bass;
Heinrich Schütz Ensemble; Monteverdi Orchester:
Leitung: Wolfgang Kelber
BWV 604 „Gelobt seist du, Jesu Christ“,
Günther Fetz, Orgel
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./ YouTube: BWV 32 –  „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 1 –  (Interpret: Leonhardt)

  „BWV 190 – „Liebster Jesu mein Verlangen“ 

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/ YouTube: BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 2 – ( Interpret: Leonhardt)

BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  

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/ YouTube: BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 3 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  

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/ YouTube: BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren “  Part 1

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren“  

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/ YouTube: BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren “  Part 2 

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 154  – „Jesu, nun sei gepreiset“  

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/ YouTube: BWV 124  –  „Meinen Jesum lass ich nicht“  Part 1

– (Interpret:  Harnoncourt)

BWV 124 –  „Meinen Jesum lass ich nicht“

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/ YouTube: BWV 124  –  „Meinen Jesum lass ich nicht“  Part 2

– (Interpret:  Harnoncourt)

BWV 124 –  „Meinen Jesum lass ich nicht“

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 124 – „Meinem Jesum lass ich nicht„

Kantaten für den 1. Sonntag nach Epiphanias –  

Aufführungsort: Hauptkirche St. Jacobi Hamburg,

am 9. Januar 2000 

Nach der aufgeheizten Atmosphäre in Leipzig und der Intensität des Dreikönigskonzertes in der Nikolaikirche hatten wir wirklich eine lange Bahnfahrt nötig, um den Geist zu klären und den Körper den Übergang von unserem letzten Bestimmungsort zum nächsten Ziel bewältigen zu lassen. Auf der Reise legten wir noch einmal in Gedanken unsere Wege durch die Berliner Stadtviertel zurück (wo wir das neue Jahrtausend mit zwei Aufführungen von Bachs Neujahrskantaten begrüßt hatten) und kamen schließlich in der feineren Gegend Hamburgs an.

Unser Ziel war die Jacobikirche, wo Bach 1720 sehr gut den Posten als Organist hätte bekommen können, wenn er nicht – verständlicherweise – die Bedingungen eines Vertrags abgelehnt hätte, demzufolge der Organist den Kirchenchor aus seiner eigenen Tasche subventionieren sollte. St. Jacobi, eine der fünf Hauptkirchen der Hansestadt, wurde im 14. Jahrhundert erbaut, die gotische Innenausstattung mit ihrem nüchternen weißen Rippengewölbe und das Mauerwerk aus Backstein hatten die Bomben des Zweiten Weltkriegs zum größten Teil überstanden. Wir fanden den langen Nachhall in der leeren Kirche anfangs ein wenig bedenklich, aber als der Raum mit Publikum gefüllt war, wurde die Akustik klar. Man braucht kein Orgelfan zu sein, um Arp Schnitgers prachtvolles Instrument (1693 errichtet und genau dreihundert Jahre später restauriert) mit seinen sechzig Registern und 4.000 Pfeifen, mit dem Bach bestens vertraut war, zu würdigen. Der amtierende Organist Rudolf Kelber lieferte uns nicht nur den Beweis für die außergewöhnliche Vielfalt an Klangfarben, sondern zeigte auch Sportsgeist, indem er sich bereit erklärte, bei unserer einzigen Chorprobe das Klavier zu spielen und es einen Halbton tiefer auf ‚Barockton’ zu stimmen.

Als Heranwachsender unternahm Bach verschiedene Fußreisen von Lüneburg nach Hamburg, vor allem mit dem Ziel, wie sein erster Biograph Johann Nikolaus Forkel befand, ‚alles zu thun, zu sehen und zu hören, was ihn nach seinen damaligen Begriffen immer weiter darin bringen könnte’. Allgemein wird angenommen, damit sei gemeint, er habe Johann Adam Reinken, dem Nestor der Norddeutschen Orgelschule, zu Füßen gesessen. Doch daraus lässt sich nicht unbedingt schließen, Bach habe seine Besuche in Hamburg auf die Kirchen beschränkt, das neue Theater am Gänsemarkt jedoch bewusst gemieden, wo das stattfand, was ein konservativer Kirchenmann ‚die krumme Operen Schlange’ nannte. Auf einen aufstrebenden Musiker von Bachs Generation wirkte die Hamburger Oper wie ein Lichtsignal der Gelegenheiten und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Für Johann Mattheson war sie eine ‚musikalische Universität’, ein Laboratorium, in dem sich als ausführender Musiker wie als Komponist gut experimentieren ließ. Für Händel war sie ein Sprungbrett zum Ruhm im Ausland, die Basis für beruflichen Aufstieg – riskant, aber mit hohem Gewinn. Da Bach Leute wie Reinken und Georg Böhm gut kannte, die beide enge Verbindungen zur Hamburger Oper unterhielten, können wir mutmaßen, dass ihn seine natürliche Neugier zumindest als Zuhörer in die Nähe dieser Örtlichkeit zog, selbst wenn ihn, so er denn drin war, eine natürliche Schüchternheit davon abhielt, die für einen Erfolg nötigen Kontakte in einer Welt zu knüpfen und auszubauen, die darauf angelegt war, die Eitelkeit einzelner Interpreten zu befriedigen. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, die Dinge zu sehen: Bach stippt seinen Zeh in dieses Gewässer und schreckt zurück, nicht aus irgendeiner lutherischen Prüderie, sondern einfach weil ihn die Musik, die er dort hört, kalt lässt.

Aus diesem Grund zieht er es vor, sich von einer Richtung zu distanzieren, auf die der überwiegende Teil der Komponisten seiner Generation versessen war. Zu keinem Zeitpunkt war er von dem modernen ‚Opernzeug’ isoliert, er nahm es durchaus zur Kenntnis und war keineswegs abgeneigt, in seinen eigenen Werken solche Techniken später immer dann zu einzusetzen, wenn sie seinen Zwecken entsprachen. Bach hatte eine natürliche Neigung zu ‚opernhaftem’ Ausdruck, zu einer dramatischen und kontrastreichen Gestaltung des musikalischen Ablaufs, was nicht nur in den Passionen zum Ausdruck kommt, sondern auch in so vielen Stücken seiner Kantaten, wie wir im Laufe des Jahres entdeckten; Eigenschaften, an denen vielleicht viele seiner ersten Zuhörer Gefallen fanden und die wir heute schätzen, die jedoch von den Klerikern seiner Zeit missbilligt wurden.

Die Vielfalt und die Abstufungen des dramatischen Ausdrucks sind in Bachs Kantaten so groß, dass man den Eindruck gewinnt, die Dinge seien auf einzigartige Weise ausgedrückt, könnten gar nicht anders ausgedrückt werden. Da ist zum Beispiel BWV 124 „Meinen Jesum lass ich nicht„ aus seinem zweiten Leipziger Jahrgang.

Äußerlich scheint diese Kantate direkt an BWV 123 Liebster Immanuel anzuschließen, die wir am vergangenen Sonntag in Leipzig aufgeführt hatten: genau die gleiche Anlage, eine einleitende Choralfantasie, ein sechs Sätze umfassendes Libretto, von denen die ersten und letzten Strophen unverändert bleiben (einschließlich der Melodie), während die Texte der von einem anonymen Autor stammenden mittleren Sätze paraphrasiert werden, und Rezitative von ungewöhnlicher Schönheit. Aber da hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Bei der Vertonung von Keymanns Choral (1658) wählt Bach einen sanften, fast naiven Tonfall, um die im Text angelegte Ergebenheit zu betonen. Nur im mittleren Satz, einer Arie für Tenor mit Oboe d’amore und Streichern (Nr. 3), öffnet er seinen Vorratsschrank, um zur Schilderung der ‚Furcht’ und des ‚Schreckens’, die den ‚harten Todesschlag’ begleiten, eine Flut dramatischer Wirkungen zu entfesseln: eine im Staccato-Rhythmus pulsierende Basslinie, ein beharrliches viernotiges Trommeln in den hohen Streichern, eine rhythmisch stark punktierte Anlage der Singstimme und in völligem Kontrast dazu eine weit ausgreifende Melodie der Oboe d’amore, das Bekenntnis des Gläubigen ‚Ich lasse meinen Jesum nicht’, was auch immer kommen mag.

Die Choralfantasie, mit der die Kantate in E-dur beginnt, ist im Stil eines Menuetts angelegt, aber in der ungewöhnlichen Abfolge AI–AII–AIII, mit Orchesterritornellen am Anfang, in der Mitte und am Ende. Bach weist der Oboe d’amore eine äußerst virtuose konzertante Rolle zu. In der Weise, wie sich ihre raschen Sechzehntelfiguren in sich selbst einzurollen scheinen, unternehmen sie offenbar den Versuch, uns das mitzuteilen, was jeder Spaziergänger auf dem Land weiß, dass nämlich Kletten die ihm unwillkommene Eigenart besitzen, an der Kleidung zu verharren (der Text spricht von der Pflicht des Christen, ‚klettenweis an ihm – d.h. Jesus – zu kleben’) – so wie sich die drei tiefen Stimmen unisono drei Takte lang bei dem Wort ‚kleben’ an dem H festhaken.

In den Kirchenkantaten zeigt sich nicht zuletzt Bachs Fertigkeit als Komponist von Rezitativen, die häufig sehr viel dramatischer sind als in den Opern seiner Zeitgenossen. Im Bass-Rezitativ (Nr. 4) bildet er in der Continuolinie eine Kette aus sieben aufeinander folgenden Tönen der chromatischen Skala, um die Frage zu betonen: ‚Wird nicht die hart gekränkte Brust / zu einer Wüstenei und Marterhöhle / bei Jesu schmerzlichstem Verlust?’. In scharfem Kontrast dazu ist das folgende Duett in A-dur für Sopran und Alt mit Continuo als Gigue angelegt, deren fröhliche Unbekümmertheit (alle diese Dezimensprünge im Continuo) die Loslösung von allen weltlichen Dingen feiert: ‚Entziehe dich eilends, mein Herze, der Welt’. Der abschließende Choral, die Harmonisierung einer Melodie von Andreas Hammerschmidt (1658), enthält im Continuo eine wiederkehrende drehende Figur, mit der die wesentlichen Wörter des Textes ‚Jesum’, ‚Christus’ und ‚selig’ betont werden. 

Sir John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Julian Clarkson-Bass

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 6 – WO „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“

BWV 248    Kantate 6  „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben„  (für Epiphanias)

(Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD’s –  für   den 1. Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 174, Vol. 18
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Cover:
CD’s SDG 174
Vol. 18
CD – zwei –
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Kantaten für den 1. so nach Epiphanias
BWV 32 – Liebster Jesu, mein Verlangen
BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht
BWV 154 – Mein liebster Jesus ist verloren
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Das BACH FESTIVAL ARNSTADT vom 16.3. bis 25.3.2012 gibt das Programm bekannt


Das Bach-Festival in Arnstadt

vom 16. März bis zum 25. März 2012 

veröffentlicht das Programm.

Namhafte Solisten konnten wieder verpflichtet werden.

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Programmauszug:

Zur Lautten Compagney:

Die Lautten Compagney feierte 2009 ihr 25-jähriges Bestehen. Sie zählt heute zu den renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in diversen kammermusikalischen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des 16. – 18. Jahrhunderts.

Mit Konzerten und Opernaufführungen gastiert das Ensemble bei namhaften Festivals und Veranstaltern in ganz Deutschland und im Ausland und überrascht dabei immer wieder durch originelle Programmgestaltung und Neu-Entdeckungen unbekannter Werke.

Beachtung fand die CD „Timeless“ mit Kompositionen von Merula und Glass für die LAUTTEN COMPAGNEY mit dem ECHO Klassik 2010 in der Kategorie „Bestes Ensemble – Alte Musik“ ausgezeichnet wurde.

Calmus Ensemble:

Calmus, eine Vokalgruppe aus der Bachstadt Leipzig, diesem Hort musikalischer Talente und Ideen, hat sich in den letzten Jahren ganz nach oben gearbeitet. 1999 waren die Sänger mit ihrem neugegründeten Ensemble zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gegangen, und sie hatten Erfolg: Fonoforum begrüßte sie gar als neuen Stern am a-cappella-Himmel. Nach einiger Zeit als reine Boy Group trat ein Sopran an die Spitze, einige Zeit danach wurde die Sechser-Besetzung auf fünf reduziert. 2009 feierten sie ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert im Gewandhaus zu Leipzig!

Zu diesem Anlaß paßt es natürlich ganz besonders gut, daß die Sänger vor kurzem mit einem „ECHO“ in der Sparte „Klassik ohne Grenzen“ für eine CD mit Deutschen Volksliedern ausgezeichnet wurden. Das ist aber beileibe nicht ihr erster Preis, denn im Laufe der Jahre haben sie eine ganze Anzahl internationaler Wettbewerbe gewonnen. 2010 gaben sie ihr Debüt in der Carnegie Hall in New York.

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Bach-Festival-Arnstadt 2012: Reformation und Musik - Martin Luther in der Orgelm

Bach-Festival-Arnstadt 2012: Reformation und Musik –

Martin Luther in der Orgel …..

am 18.03.12

Der -deutschsprachige – Gemeindegesang ist seither ein wichtiger Teil des Gottesdienstes und der Liturgie.

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Bach-Festival-Arnstadt 2012:

Johann Sebastian Bach –

Johannes-Passion BWV 245

am 24.03.12

Die Johannes-Passion ist in vielerlei Hinsicht eines der faszinierendsten Werke Bachs. Im Zentrum der Ggeschichte steht …

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Das vollständige Programm kann unter dem nachstehenden PDF-Link aufgerufen werden:

      PDF-Link: Bach Festival Arnstadt PDF-Programm 2012

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Weitere Informationen:

www.bachfestival.arnstadt.de

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Der offizielle Ticketverkauf 

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Ansprechpartner für Pauschalreiseangebote:

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1 | 99310 Arnstadt
Tel.: 0 36 28/ 60 20 49
Fax: 0 36 28/ 66 18 47
E-mail: information@arnstadt.de

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Bach-Ausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Seit Dezember 2009 präsentiert sich die Ausstellung „Bach in Arnstadt“ in neuen Räumlichkeiten im Schlossmuseum Arnstadt. Fünf Jahre lang war die Ausstellung im Haus „Zum Palmbaum“ zu sehen, bevor sie nun völlig neu gestaltet ins Schlossmuseum Einzug hielt. Unter Einbeziehung moderner Multimedia-Technik wird ein Bogen zwischen Musik- und Sozialgeschichte gespannt. Die unterschiedlichen Interessen der Besucher berücksichtigend, liegen die Schwerpunkte der Ausstellung im Musikerleben, aber auch in der visuellen Aufnahme von Informationen über Ereignisse zur Stadtgeschichte.

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KMD Gottfried Preller, spielt die Toccata & Fuge d-moll BWV 565; in der J.-S.-Bach-Kirche in Arnstadt!

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Grüße

Volker