Am 10. März 2012 ist der bedeutende Organist, Kirchenmusiker und Pädagoge
Heinz Wunderlich im Alter von 92 Jahren verstorben.
Von 1959 bis 1989 lehrte er an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater als Professor für Orgelspiel und Improvisation.
Weitere umfangreiche Informationen über den nachstehenden Link:
Mangel an Musikalität in der Gesellschaft bedroht Thomanerchor..!!
Es gebe nur noch wenige, die sich mit Musik beschäftigten, erklärte Biller. „Die Allgemeinheit macht weniger Musik als früher“, fügte der Thomaskantor hinzu. Der Thomanerchor sei aber angesichts des Alters, in dem er die Kinder für eine Ausbildung gewinnen wolle, auf ein allgemeines musisches Interesse in Familien und der Schule angewiesen. „Und darauf wirken wir hin, dass da wieder ein anderes Klima entsteht, aus dem heraus es eine größere Selbstverständlichkeit gibt, sich mit Musik zu befassen und auch die Anlagen schon früher zu wecken“, sagte Biller.
Um dies umzusetzen, wurde das „forum thomanum“ als Informations- und Förderinstitution für Kinder und Jugendliche eingerichtet. „Das Forum meint eine Zukunftsperspektive, die wir vor allem in unserem Jubiläumsjahr deutlich machen wollen“, erläuterte der 16. Thomaskantor seit Johann Sebastian Bach. Es gehe nicht nur darum, die Geschichte des Chores zu feiern, sondern auch darum, auf die Zukunft hinwirken, fügte er hinzu. Biller feiert im November den 20. Jahrestag seiner Amtsübernahme.
Das verloren geglaubte Schülerverzeichnis der Leipziger Thomasschule aus der Bach-Ära wurde von einem Forscher des Bach-Archivs Leipzig wiederentdeckt. Der Band, welcher eigenhändig eingetragene Kurzlebensläufe aller 650 neuaufgenommenen Alumnen der Thomasschule für den Zeitraum 1729 bis 1800 enthält, ist die wichtigste biographische Quelle zu Bachs Thomanern und liefert neue Hinweise zur Datierung seiner Werke.
Eine erste öffentliche Präsentation erfolgt im Rahmen der Ausstellung »Netzwerk Thomanerchor« des Bach-Museums Leipzig, die ab dem 16. März 2012 zu sehen ist.
Der fast 700seitige Band »Album Alumnorum Thomanorum« wurde in den 1960er Jahren zusammen mit anderen Unterlagen von der Thomasschule an das Stadtarchiv Leipzig übergeben und dem Bestand Thomasschule zugeordnet. Bei Recherchen zur Thomana entdeckte ein Forscher des Bach-Archivs Leipzig den bislang unbeachteten Band. Im Zuge des Forschungsprojektes »Johann Sebastian Bachs Thomaner«, das von der Gerda Henkel Stiftung maßgeblich gefördert wird, soll der Fund nun im Bach-Archiv Leipzig wissenschaftlich ausgewertet werden.
»Wir haben hier gewissermaßen das Stammbuch von Bachs Sängern wiedergefunden. Da wir aus Anlass des 800jährigen Thomana-Jubiläums gerade damit begonnen haben, in einem Sonderprojekt systematisch die Lebensläufe der Bach-Thomaner zu erkunden, wird uns die Matrikel vielfältige Dienste leisten und uns gewiss auf ganz neue Spuren bei der Suche nach weiteren Bach-Dokumenten führen«, so Dr. Michael Maul. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Bach-Archivs Leipzig nimmt seit zwei Jahren eine systematische Sichtung der historischen Schulmaterialien vor, im Rahmen derer ihm auch die Wiederentdeckung der Matrikel gelang.
U.a. enthalten: Heinrich Schütz: Wie lieblich sind deine Wohnungen SWV 29;.
Selig sind die Toten SWV 391 Künstler: Katherine Fuge, Matthew Brook, Monteverdi Choir, Orchestre Revolutionnaire et Romantique, Leitung: John Eliot Gardiner. PDF-Werkbeschreibung : J. Brahms “Ein deutsches Requiem”.——————————————————————————————————————————————————-.
RIAS-Archiv Bach Kantaten
Etwas für Nostalgiker..!!
RIAS-Archiv präsentiert eine 9 CD-Box mit Erstveröffentlichungenden historisch ersten Versuch einer Gesamteinspielung der Bach-Kantaten.Für jeden, der sich für die Geschichte der Bach-Interpretation und für die Linien des kulturellen Wiederaufbaus in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert, sind die Aufnahmen in dieser CD-Box eine bedeutende Bereicherung. Karl Ristenpart baute ab 1946 die Chor- und Orchesterarbeit des RIAS Berlin auf und leitete den RIAS Kammerchorund das RIAS Kammerorchester. Mit diesen Ensembles und aufstrebenden jungen Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Helmut Krebs und Agnes Giebel planten Karl Ristenpart und Elsa Schiller, die damalige Leiterin der RIAS Musikabteilung, ab 1947 eine Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten. Das Projekt konnte allerdings nicht vollständig verwirklicht werden..Die heute noch im RIAS-Archiv vorhandenen 29 Kantaten dokumentieren ein auch aus heutiger Sicht zukunftsweisendes Bach-Ideal: durch die kleine Besetzung erscheint die Musik transparent und strukturell deutlich, die Sänger kooperieren klar artikulierend mit den Instrumentalisten. Durch diese Interpretation, die sich von aller Monumentalität frei macht, wurde die spätere historische Aufführungspraxis ästhetisch vorbereitet..Die CD-Box zu beziehen – >> h i e r <<.——————————————————————————————————————————————————-.
Gustav Leonhardt
Die Musikwelt trauert um Gustav Leonhardt, der am 16. Januar 2012 verstarb..Er war einer der renommiertesten Cembalo- und Orgelspieler der Welt und galt als einer der größten Spezialisten für Alte Musik überhaupt.In seiner über 50jährigen Karriere entstanden zahlreiche hochkarätige Aufnahmen für die Label dhm, seon und Vivarte, von denen eine Auswahl in dieser Gustav Leonhardt-Edition erscheinen. Neben berühmten Solo-Einspielungen wie den legendären Goldberg-Variationen und Bachs Orgel- und Cembalowerken enthält die Edition Aufnahmen mit Sigiswald Kuijken, Frans Brüggen, Anner Bylsma, dem Leonhardt-Consort und Harry van der Kamp. (Der Inhalt der Edition ist identisch mit der vergriffenen Jubiläums-Edition zum 80. Geburtstag Leonhardts.).
15 CDs Gustav Leonhardt Bach-Werke
Diese limitierte 15 CD-Edition gibt eine Rückschau auf das vielfältige musikalische Schaffen eines außergewöhnlichen Künstlers, dessen zentraler Focus auf der Interpretation von Alter Musik lag und immer noch liegt. Zeugnis davon geben mehr als 180 Aufnahmen, von denen eine repräsentative Auswahl in dieser Jubiläums-Edition enthalten. Das ausführliche Booklet beinhaltet ein Interview mit Gustav Leonhardt und einen Überblick über sein Schaffen..
Ein Schnäppchen unter den vorgestellten CD-Veröffentlichungen nachstehend als eine Gesamt-Box (153 CDs) mit folgendem Inhalts-Auszug – unvollständig….
153 CDs The Complete Bach-Edition von Teldec
Das legendäre Teldec-Gesamtwerk
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Bachs komplette Werke, interpretiert von weltbekannten Interpreten auf historischen Instrumenten, stellt eines der ehrgeizigsten Projekte in der Geschichte der Musikaufzeichnung dar. Das Gesamtwerk enthält alle Kompositionen, die die moderne Forschung als gesichert von Johann Sebastian Bach ansieht. Überall dort, wo Bach umfangreiche Änderungen an Werken vornahm, um sie an die Anforderungen späterer Aufführungen anzupassen, wurden auch die alternativen Versionen beigefügt.
Unvollendete Werke wurden hinzugefügt, wenn ihr musikalischer Gehalt es rechtfertigte, außer sie bestanden nur aus einigen wenigen Zeilen. Ebenfalls enthalten sind einige Rekonstruktionen verlorengegangener Kompositionen und schließlich auch einige Werke, die zwar nicht zweifelsfrei J. S. Bach zugeordnet werden können, die aber so untrennbar mit Bachs Namen verbunden und so vertraut sind, dass ihr Fehlen bedauerlich gewesen wäre. Der Inhalt ist über weite Strecken interpretatorisch erstklassig.
ganz überraschend ist am 26. Februar 2012 der weltbekannte und beliebte französische Star-Trompeter Maurice André im Alter von 78 Jahren im südwestfranzösischen Bayonne gestorben. Sehr beliebt und beachtet sind seine glänzenden Auftritte in der Karl Richter Ära in den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Karl Richter mit seinem Münchener Bachchor und Münchener Bachorchester.
Maurice André wurde in der südfranzösischen Stadt Alès geboren. Als Vierzehnjähriger begann er eine Lehre als Bergmann im Kohlerevier der Cevennen, erlernte aber gleichzeitig das Spiel auf der Trompete. Sein Vater, selbst Bergmann, ermöglichte ihm erst einmal privaten Unterricht bei Prof. Barthélemy am Conservatoire de Paris, das Maurice André aufgrund seiner außerordentlichen Begabung bald als Student aufnahm. Im ersten Jahr bereits erhielt er den 1. Ehrenpreis für Kornett, ein Jahr später für Trompete.
Maurice André ist ab den 1950er Jahren mit seinem Trompetenspiel zu Weltruhm aufgestiegen. Seine letzten Konzerte gab er vor 8 Jahren, Maurice André war am 21. Mai 1933 in Südfrankreich geboren und hatte in seiner Jugend als Kohlearbeiter im Bergbau gearbeitet. Andrés Vater – ein passionierter Hörer der Klassischen Musik – hatte ihm das Trompetenspiel beigebracht. 1951 folgte eine Ausbildung am Konservatorium in Paris. Danach avancierte er zum bekanntesten klassischen Trompeter.
Für Aufführungen von Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Oratorien wurde Maurice André bald einer der gefragtesten Solisten.
In memoriam des großartigen und unvergessenen KünstlersMaurice André nachstehend zwei Videos.
Symposium “Bach als Lutheraner” vom 24.-28. Februar 2012 in Eisenach
Eisenach. Bei einer Tagung sind die Teilnehmer meist unter sich. Anders bei dem Symposium unter dem Motto “Bach als
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Lutheraner”, das vom 24. bis 28. Februar in Eisenach stattfindet.
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Hier wird zu Ausstellungs-Eröffnungen, Konzerten, einem Kantaten-Gottesdienst und Theater-Aufführungen im Rahmen des Symposiums öffentlich eingeladen. Karten gibt es jeweils an der Abendkasse, für die Kirchen-Konzerte sind sie auch im Stadtkirchenamt und im Tagungsbüro des Symposiums im Diakonissenmutterhaus am Karlsplatz erhältlich.
Mit einem Kantatengottesdienst beginnt das Programm am Sonntag (26. Februar, Georgenkirche, 10.00 Uhr). Der Bachchor Eisenach unter Leitung von Christian Stötzner singt die Bach-Kantate “Ein feste Burg ist unser Gott”. Interessierte können sich bis Samstag zum Mitsingen anmelden. Die Predigt hält Propst Reinhard Werneburg. Der Gottesdienst wird live auf MDR Figaro sowie im Internet übertragen. Um 20 Uhr wird ebenfalls in der Georgenkirche zu einem Festkonzert mit dem Motto “Durch Finsternis zum Licht” eingeladen. Die Gruppe “amarcord”, im Jahr 1992 von ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet, zählt heute zu den weltweit führenden Vokalensembles. Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen dieses Ensembles.
Der Schwanengesang ist eine Sammlung von Liedern des Komponisten Franz Schubert (1797–1828). Die Lieder entstanden August bis Oktober 1828. Die Werkzusammenstellung beinhaltet vertonte Gedichte von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und eins von Johann Gabriel Seidl. Da es sich um Schuberts letzte größere Komposition handelt, erhielt die postum veröffentlichte Sammlung nachträglich den Namen Schwanengesang, traditionell die Bezeichnung für das letzte Werk eines Künstlers…..
Zum YouTube-Video:
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Film "DIE THOMANER"
Für Kino-Freunde in OWL
der Film „DIE THOMANER“ geht in Bielefeld in die Verlängerungswoche und wird voraussichtlich bis Mittwoch, 29. Februar 2012 im
Ein 2-teiliger Vortrag im Naturfreundehaus Wuppertal-Ronsdorf
Luhnsfelder Höhe 7 / 42369 Wuppertal
am 07+14. März 2012 / 19.00 Uhr
von
Claudia von Felbert
Richard Wagner 1813-1883
Diese Idee entstammte ausgerechnet einer Diskussion über ein religiöses Buch und ich freue mich, dass sich einige Interessierte gefunden haben, tiefer in das größte Bühnenwerk der Geschichte einzutauchen. Wir werden uns nicht nur auf die Reise in den Sagenwelt-Mix des Mittelalters begeben, sondern auch die ewigen Schwächen der Menschheit musikalisch neu entdecken, Wagners religiöse Verpackung öffnen und seine Gedanken zur Umweltzerstörung erahnen.
Die Musik kommt garantiert auch nicht zu kurz und Wagners Leitmotivik wird uns bestimmt oftmals in Staunen versetzen. Wer dann total angefixt ist und vor 15h Musik und plattgesessenem Hintern keine Angst hat, kann sich Ende Juni 2012 den kompletten Ring im Aalto-Theater in Essen ansehen.
Musikalische oder musiktheoretische Kenntnisse sind nicht erforderlich. Eintritt frei!!!
@Iris, hat es seit einigen Tagen bemerkt, dass ein Webaufruf zu Monteverdi in England gestört war. Nach meinen gestrigen Recherchen ist der Internetauftritt vollständig überarbeitet und mit neuen Link versehen worden. Die wichtigsten Link-Angaben habe ich im Blog rechts am Rand unter:
ist eine Angabe zum Cantatafinder – (von @Alex aus Leipzig) – hinterlegt worden. In dem Cantatafinder müssten von @Alex die Link-Angaben zu SDG überarbeitet werden sie stimmen mit den aktuellen Link nicht mehr überein..!!
Die Übersicht ist meiner Meinung nach besser geworden da nun alles unter einem Webauftritt zusammengefasst worden ist. Probiert es selbst einmal aus, um sich mit dem neuen Web-Auftritt vertraut machen zu können.
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Neu: Shop Monteverdi.co.uk
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Sehr gefällig ist die Shop-Seite geworden. Sehr übersichtlich angeordnet sind die CD’s auf der vergrößerten Seite zu erkennen..!!
In ein Album geklickt erscheint die Seite zum Download als mp3. Hörproben sind mit dem Dreieck (siehe roter Pfeil im Bild unten) zu bekommen.
SDG-CDs Hörproben anklicken - siehe roter Pfeil
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Booklet CD SDG 101
Ein Beispiel:
ich möchte die CD im Shop CANTATAS VOL 1 beziehen dann klicke ich in das Booklet der CD und es erscheint danach die obige von mir abgebildete Seite mit dem roten Pfeil. Hier kann dann ein mp3-Download und eine Hörprobe genommen werden.
BACH CANTATAS VOL 1
SDG 101 | 2 CD (56 tracks)
For the Feast of St. John the Baptist
BWV 167 / 7 / 30
For the First Sunday after Trinity
BWV 75 / 39 / 20
Stuttgart – Der Gründer der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Helmuth Rilling, tritt nach Informationen der “Stuttgarter Nachrichten” mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Leiter der Bachakademie zurück. Damit zieht Rilling die Konsequenz aus der Berufung des Berliner Musikmanagers Gernot Rehrl zum neuen Intendanten der Bachakademie, wie die Zeitung in ihrer Freitagausgabe berichtet.
Rilling hätte gern weiter Christian Lorenz auf diesem Posten gesehen. Wie das Büro von Akademie-Vorstandschef Berthold Leibinger der Zeitung mitteilte, sind die Verhandlungen mit Rehrl „weit fortgeschritten“. Der Vertrag sei jedoch noch nicht unterschrieben. Lorenz verlässt die Bachakademie in einem Jahr, sein Vertrag wurde nicht verlängert.
Nachfolger Rillings soll Hans-Christoph Rademannwerden, der derzeit den Dresdner Kammerchor leitet. Er ist seit der Saison 2007/08 auch Chefdirigent des RIAS Kammerchores in Berlin.
(Textquelle: nmz)
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Die Berliner Geigerin Isabelle Faust ist auf dem Weg zum Weltstar. Jetzt hat Claudio Abbado sie gerufen. Gemeinsam haben sie eine CD mit Violinkonzerten aufgenommen.
Ein Dokumentarfilm darüber, was es bedeutet, Thomaner zu sein
Musik ist ihr Leben. Rund 100 Jungs zwischen neun und 18 Jahren bilden den Leipziger Thomanerchor, einen der ältesten Knabenchöre weltweit. Sie gehen auf das Thomasgymnasium, leben im Internat, dem sogenannten Alumnat, und singen in Kirchen und Konzertsälen. Wie sieht ihr Leben hinter den Kulissen aus? Ein Dokumentarfilm zeigt nun den manchmal harten und auf jeden Fall außergewöhnlichen Alltag der Thomaner. „artour“ stellt den Film vor.
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Weiterhin empfehle ich
bei folgender Abstimmung ein Votum abzugeben, den nachstehenden
Link anklicken es erscheint eine neue Seite des MDR zum Voting
In 2012 feiern die Thomaner ihr 800-jähriges Bestehen mit verschiedenen Festivals. Siebenundzwanzig Jahre hat Johann Sebastian Bachden Thomanerchor geleitet. Eine Tradition, in der Jungen zwischen neun und 19 Jahren in einem Internat zu musikalischen Höchstleistungen finden. Die Filmemacher Paul Smaczny und Günter Atteln durften ein Jahr lang teilhaben am Chor-Leben.
ZDF-Mediathek Die Thomaner
Der Thomaskantor Georg Christoph Biller über seinen Vorgänger Bach, sein pädagogisches Konzept, seine Erwartungen an die Thomaner – und über das „kollektive Abhängen“. Sollte ein Kind heute seine gesamte Kindheit und Jugend einer solch großen Sache widmen? Wir sprechen mit dem Thomaskantor Georg Christoph Biller, mit Thomanern, einem Kinderpsychiater und mit Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel, zwei ehemaligen Thomanern aus der Band „Die Prinzen“.
In Bezug dazu gab es am 27. Januar 2012 im ZDF einen Film über die Thomaner, dieser Filmbeitrag aus der Sendung aspekte kann in der ZDF-Mediathek weiterhin angesehen werden.
Am 16. Februar 2012 ist der offizielle Kinostart „Die Thomaner“ in Deutschland
Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film „Die Thomaner“ -HERZ UND MUND UND TAT UND LEBEN
.Filmverleih: NFP Filmverleih
.Kinostart (DE): 16.2.2012
.Regisseur: Paul Smaczny, Günter Atteln
Der Film beleuchtet das außergewöhnliche Leben und den Alltag der Thomaner und gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines traditionsreichen und bewunderten Ensembles. Die Thomaner, darunter ausgewählte Protagonisten und Ihr Thomaskantor Georg Christoph Biller, wurden über einen Zeitraum von über einem Jahr begleitet. Durch Ihre persönlichen Geschichten entstand ein sensibles Portrait der Thomaner, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht. Der Zuschauer darf eintauchen in eine einzigartige Welt zwischen Motette, Internat und Fußballplatz, in ein Leben, das geprägt ist von Erfolg und Leistungsdruck, Zweifeln und Stolz, Heimweh und echter Freundschaft.
DIE THOMANER ist ein unterhaltsamer Film, der durch erstklassige Musik und stimmliche Erlebnisse beeindruckt und die wunderbare Möglichkeit bietet den weltweit erfolgreichen Chor ganz aus der Nähe zu erleben und hinter die Kulissen zu blicken. Im Rahmen des Bachfestes Leipzig wird der Film am 17. Juni 2012, um 11.30 Uhr in den Passage Kinos Leipzig gezeigt.
Quelle: NFP marketing & distribution GmbH Kantstraße 54, D – 10627 Berlin
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Premiere des Films „Die Thomaner“ in Leipzig dabe die LVZ
Am Freitag, den 20. Januar, bin ich direkt nach der Arbeit in den Intercity von Essen nach Münster gestiegen um mich mit Werner am HBF Münster zu treffen, um gemeinsam nach Höxter zu starten. Im Gepäck zwei grandiose Bach-Kantaten, BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und BWV 63 „Christen ätzet diesen Tag“. Die Vorbereitung auf diese Kantaten geschah individuell zuhause, im Internet waren die Einzelstimmen, unterschiedliche Tempi und ein Gesamtklang jederzeit abrufbar, so dass auch der ungeübteste Chorsänger optimal vorbereitet zu den Proben erscheinen sollte.
Zuerst checkten wir in unser Hotel „Schloss Corvey“ ein, damit wir erst mal das Gepäck abladen konnten. Im Vorfeld hatte ich mich beim Fremdenverkehrsamt in Höxter in einem Anfall von Knickerigkeit um Privatquartiere bemüht, habe das dann aber wieder verworfen, weil die Vermieter sich nicht zurückgemeldet haben, keine 2 Einzelzimmer hatten oder zu weit entfernt lagen. Vom Hotel aus liessen sich alle Wege fußläufig erreichen. Wolle hatte sich dagegen in seiner Vorliebe für spartanische Unterkünfte mit seinem Drahtesel in der Jugendherberge einquartiert, die allerdings JWD (janz weit draußen) lag. Auf den ersten Blick und trotz des ungemütlichen Wetters machte Höxter einen guten Eindruck, eine kleine, saubere Stadt mit wunderschönen Fachwerkhäusern, romantisch gelegen an der übervollen Weser.
Probenplatz in der Marienkirche Höxter
Um 19.30 Uhr dann die erste „Kennenlern-Probe“. Die Stuhlreihen in der Marienkirche lassen erahnen, dass dem Internetaufruf zu diesem Chorprojekt eine beachtliche Menge Bachphiler Sänger gefolgt sind. Nachdem das Gros der Sänger eingetrudelt ist und man sich mit seinem Singnachbarn beschnuppert hat, geht´s los. Einsingen erfolgt durch Kai Koch, der durch gezielte Übungen in angemessenem Rahmen mit motorischer Unterstützung uns auf Bachs Schwierigkeitsgrade einstimmt. Das macht schon Spass.
Elektronische Instrumente mit Verstärker
Nahtlos reiht sich dann Jost Schmithals ein, es geht los mit den „Marmorsteinen“ der „Baumarktkantate“. Aufgrund der Größe des Chores sind überall Verstärker aufgebaut, damit das E-Piano in die letzten Chorniederungen zu hören ist. Die Proben sind straff, keine Leerläufe, insgeheim hoffe ich in den Männerstimmproben oder Sopranproben mal ein bisschen Kontakt mit meinen Nachbarn aufnehmen zu können, Fehlanzeige, wenn nicht einzelne Stimmen zusammenproben, müssen wir den Sopran in einer oktavierten angenehmen Lage mitsingen, warscheinlich um a) nicht zu quatschen und die Aufmerksamkeit zu halten, b) um das Rhytmusgefühl für diese Kantate zu bekommen. Die Probe ist zu keiner Zeit langweilig, Bach zu singen immer wieder ein Erlebnis. Schmidthals bleibt immer geschmeidig, auch wenn´s mal bestimmter wird und er hat durchaus Entertainer Qualitäten. Meine netten Mit-Altistinnen empfehlen uns diverse Lokale für einen Absacker. Wolle geht uns verloren, weil er mit den Berlinern, die auch in der Jugendherberge untergebracht sind und mit denen er ein Taxi nehmen will, plötzlich verschwunden ist. Wir versacken im „Ritmo“ bei Cocktails und castellanischer Livemusik (super).
Um 10.00 Uhr gehts dann am nächsten Morgen los. Es hat geschneit, extra für die „Marmorsteine“. Schmithals´ komplette Familie ist eingebunden, ein Sohn spielt elektronisch verstärktes Cello, seine Frau singt im Sopran und managt die Kaffeerunde, beim „Morgenstern“ soll der Sopran den Alt mitsingen, das Gerücht, ein Kinderchor würde den Cantus-Firmus singen, macht die Runde. Ich entscheide, für den Morgenstern wechsle ich in den Tenor. Wollte immer schon mit Werner + Wolle zusammensingen. Wolle kommt zu spät, er musste noch im Schlecker (ist der nicht pleite?) einige Vergessartikel besorgen und danach konnte ihm keiner sagen, wo die Brüderstraße ist. Kommentar meiner Nachbarin: „die wissen das schon alle, aber die haben keine Lust es zu erklären“ Ist das das ominöse OWL? Der „Morgenstern ist viel einfacher als die „Marmorsteine“, wird von Kai Koch geprobt, hierzu gehen wir in die Frauen- und in die Männerstimmproben und einige heikle Stellen werden explizit bearbeitet.
Probe unter dem Herrnhuter Stern in der Marienkirche Höxter
Der Herrnhuter Stern soll übrigens beim Abschmücken der Kirche schlichtweg vergessen worden sein… Der Probentag geht mit zufriedenen Gesichtern zu Ende, die „Marmorsteine“ haben durchaus Form bekommen, mit dem Fortschritt des „Morgenstern“ bin ich persönlich nicht zufrieden.
Herrnhuter Stern mit der Beckerath-Sauer-Orgel in der Marienkirche Höxter
Erstes Ansingen auf den Podesten. Während wir erstmal entlassen sind, geht’s für die beiden musikalischen Leiter mit den Solistenproben weiter. Auf dem Weg zu einer kulinarischen Stätte werden uns von einer Höxteranrin bei Nacht die schönsten Fachwerkhäuser gezeigt.
Adam und Eva-Haus in Höxter
Highlight ist das „Adam+Eva-Haus“, das Wolle unbedingt sehen muss, O-ton Wolle: Das müssen Sie mir unbedingt zeigen, ich heiße nämlich Adam. Wir speisen gut und gemütlich im „Landsknecht“, die Berliner stoßen später noch dazu (Wolle hat ja Transportmittel-Not) und sie verwirren die saarländische Inhaberin mit ihrem Berliner Humor. Als berichtet wird, dass „Volker“ (der echte VIP, ja der von „Volkers Klassikseiten“) zum morgigen Konzert aufkreuzt, outen sich die Berliner, aufgrund von Volkers Bericht gekommen zu sein. Na, das ist mal ein Ding.
Der nächste Tag ist zur freien Verfügung bis 16.00 Uhr, wir beschliessen einen Besuch auf Schloss Corvey und holen den von einer Akkordeonorchester-Probe gepeinigten Wolle in der JH ab.
Hochwasser an der Weser in Höxter
Das Wetter ist fies und alles ist geschlossen, nach einem kurzen Besuch verlassen wir durchgefroren die Klosteranlage. Wir durchstreifen Höxter und Werner findet einige interessante Fotomotive mit Tipps von Wolfgang. Erneut eingefroren freue ich mich auf ein gemütliches Cafe. Dort treffen wir die Solisten, die Wolle sogleich an unseren Tisch ordert und sie über ihre Gagen befragt. Als sparender Schatzmeister des Herforder Kirchenmusikförderkreises ist er dann der Meinung, dass ja mit 150 Euro Gage allem Genüge getan sein muss. Mit Wolli ist es halt nie langweilig und immer gibts was zum Schmunzeln.
Orchesterprobe mit den Vokal-Solisten in der Marienkirche Höxter
Werner und ich hören uns bis 16.00 Uhr noch die Solisten und Orchesterproben an. Das Solistenensemble paßt wunderbar zusammen und begeistert uns mit ihren Stimmen. Die Generalprobe verläuft unspektakulär, ich bin zuversichtlich, dass es eine schöne Aufführung wird. Schmithals läßt nichts durchgehen und weist die orientalischen Trompeter nett aber bestimmt auf die unsicheren Stellen hin. Der Cantus Firmus wird von den Solisten beim „Morgenstern“ gesungen, die Einsatztöne sind aber für den Chor gar nicht abzunehmen, daher klappt der Einsatz auch nicht. Den solls dann aber im Konzert überdeutlich geben.
Große Freude dann als die anderen Blogger, Iris und Kalla mit Elli, Volker, Rita mit Schwager und mein Mann Rüdiger eintreffen. Auf Bachianer ist halt Verlaß.
Es war ein interessantes Wochenende, was viele neue Eindrücke gebracht hat, ich habe viele nette Leute aus Höxter und Umgebung kennengelernt, die total kontakfreudig und offen waren. Es wurde sogar erwägt das nächste Mal Privatquartiere anzubieten. Klar trifft man auch die Spezies, wo man beim ersten Blick weiss, jetzt kommt eine Lebensgeschichte in epischer Breite, aber das sind marginale Erscheinungen. Ein großes Lob auch an Kai Koch und Jost Schmithals, die mit einem Mammutengagement dieses Projekt geplant, vorbereitet und durchgezogen haben.
Ein Verbesserungsvorschlag: Es gibt tolle Kantaten im Sommer / Trinitatiszeit, mit einer hartnäckigen Erkältung als Erinnerung habe die ganze Woche gehabt mich an Höxter zu erinnern.
Aufgrund einer Schulterverletzung musste Sir John Eliot Gardiner seine Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am 26. und 27. Januar 2012 im Münchner Herkulessaal und am 29. Januar 2012 im Rahmen der Salzburger Mozartwoche leider absagen.
Eine Anfrage von mir bei SDG am 26.01.2012 enthielt folgende Auskunft:
……zum Glück ist er gut erholt und wird wieder im Februar seine nächsten Projekte durchführen wie geplant.
An dieser Stelle wünsche ich Sir John Eliot Gardiner alsbald eine vollständige Genesung..!!
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Anne Sophie Mutter kritisiert Musikförderung in Deutschland
Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter kritisiert eine mangelhafte Förderung der klassischen Musik in Deutschland. „Wir haben den Anschluss tatsächlich schon verpasst an den Spitzenstreichernachwuchs – einfach weil zu spät und nicht flächendeckend gefördert wird“, sagte Mutter in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Sie sei sehr beeindruckt vom hohen Niveau des Musikunterrichts an den Gymnasien. Es gebe aber einen zu großen Unterschied zwischen dem Unterricht an Gymnasien und dem an Grund-, Haupt- und Realschulen, bemängelte die 48-Jährige.
(Textquelle: www.br.de/)
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Seit 1992 ein Fünftel der deutschen Orchester verschwunden
In den vergangenen zwanzig Jahren ist in Deutschland fast jedes fünfte Orchester geschlossen worden. Von 168 öffentlich finanzierten Ensembles, die noch 1992 spielten, sei die Zahl auf nun 132 gesunken. „36 Kulturorchester sind faktisch von der Landkarte verschwunden“, erklärte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) am Dienstag, 24. Januar in Berlin. Damit drohe die Bundesrepublik ihre einmalig dichte Musiklandschaft zu verlieren, sagte der Vorsitzende der Orchester-Gewerkschaft, Hartmut Karmeier.
(Textquelle: www.br.de/)
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Eine Programmänderung zum Bachfest 2012 in Leipzig..!!
Das BachArchiv gibt bekannt:
Liebe Bach-Freunde,
seit 2003 wird jährlich im Bachfest einer herausragenden Musikerpersönlichkeit die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille der Stadt Leipzig verliehen. Als erster nahm vor neun Jahren der niederländische Bachspezialist Gustav Leonhardt die Auszeichnung entgegen. Der prominente Cembalist und Dirigent gehörte zu den führenden Wegbereitern einer historisch-orientierten Aufführungspraxis. Er verstarb am vergangenen Montag nach schwerer Erkrankung im Alter von 83 Jahren.
Ihm zu Ehren haben das Management des Bachfestes Leipzig und der niederländische Dirigent Ton Koopman, Meisterschüler Gustav Leonhardts, beschlossen, das am 9. Juni 2012 um 20 Uhr in der Nikolaikirche stattfindende Bachfest-Konzert No. 29 dem Gedächtnis des bedeutenden Musikers und Pädagogen zu widmen. Gemeinsam mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem Amsterdam Baroque Orchestra wird Koopman die Kantaten BWV 51, 199 und 202 sowie die Orchestersuite BWV 1066 aufführen.
Cembalo – Gustav Leonhardt. Para legendas em português Clique em CC.
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J.S. Bach-Projekt in den USA als Konzert-Serie !
Eine interessantes Bach-Projekt erscheint in einem Artikel aus den USA in englisch verfasst. Ich zitiere daraus einen Auszug in einer Google-Übersetzung aus dem englischen ins deutsche.
Director’s Notes: My Approach to the Performance of Bach’s Music
Der ganze Artikel kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden.
.T. Herbert Dimmock .Gründer und musikalischer Leiter .„Bach Concert Series“
.Durch meine Konzert-Ansatz, ist mein Ziel, dem Publikum das Verständnis und die Wertschätzung der großen Musik Bachs mehr als nur das Hören der Musik allein zu vertiefen.
Ich beeile mich hinzuzufügen, dass für mich die Freude, Anerkennung und Bewunderung von Bachs Musik auf vielen Ebenen existiert. Diese Ebenen sind Bachs Meisterschaft des Kontrapunkts, seine phantasievolle Verwendung von Formen, seine wunderbar ausdrucksstarken Melodien und seine unübertroffene Fähigkeit, eine emotionale Reaktion aus dem Hörer hervorzurufen. Dennoch, die Bach nur für diese Qualitäten zu schätzen ist wohl das überzeugendste Teil des Ganzen zu verpassen: „.Mehr tun, als zu unterhalten“ Bachs insgesamt Umarmung der gesamtenBeschäftigung der Reformation-Ära Musiker, die ihre Musik (Paraphrasevon Händel) Vielmehr suchten sie geistliche Musik, die offen fürPredigt-wie Interpretation, die transformative dem Hörer würde war zu konstruieren.
In meinem Urteil, gelang es Bach in dieser herausfordernden Aufgabebesser als jeder andere in der Geschichte der Musik.
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Gustav Leonhardt (1928-2012)
Der Bach-Interpret „Gustav Leonhardt ist verstorben!
Amsterdam – Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt ist tot. Er sei am Montag im Alter von 83 Jahren in Amsterdam gestorben, berichtete die holländische Zeitung „De Volkskrant” am Dienstag. Leonardt war weltweit anerkannt als Experte für die Werke von Johann Sebastian Bach. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt hatte er eine Gesamtaufnahme der Kantaten Bachs vorgelegt – das Ergebnis einer wahren Herkulesarbeit der 1970er bis 1990er Jahre.
Insgesamt machte er mehr als 200 Aufnahmen. „Bach war der Größte von allen. Meine Bewunderung für ihn wächst jeden Tag”, sagte er einmal der holländischen Presse.
Gustav Leonhardt * 30. Mai 1928 in ’s-Graveland; † 16. Januar 2012 in Amsterdam war ein niederländischer Dirigent,Cembalist und Organist. Er gründete 1955 das Leonhardt-Consort und wurde als Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach bekannt. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt gilt Leonhardt als einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis.
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YouTube: Gustav Leonhardt spielt das BWV 996 Suite, Aufnahme vom 12.12.2011
Werke von Joh. Seb. Bach (Kantate „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ BWV 111, Präludium und Fuge a-moll BWV 543. – Susan Kuhlen (Sopran), Julia Husmann (Alt), Lothar Blum (Tenor), Engelbert Schön (Orgel), Ev. Kantorei Sennestadt, Kantoreiorchester Sennestadt. – Leitung: Dmitri Grigoreiv;Predigt: Dr. Manuel Schilling. –
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Chordirigent - Hans-Christoph Rademann
Stuttgart – Der renommierte Chormusiker Hans-Christoph Rademannübernimmt die Leitung der traditionsreichen Internationalen Bachakademie Stuttgart. Er trete sein Amt zum 1. Juni 2013 an, sagte der Leiter des Vorstands der Bachakademie, Berthold Leibinger, am Montag in Stuttgart. Der gebürtige Dresdner wird Helmuth Rilling als Akademieleiter ablösen. Rademann leitet derzeit den Dresdner Kammerchor und ist Chefdirigent des RIAS Kammerchores in Berlin.
Rilling hatte im Zusammenhang mit der Suche nach einem Nachfolger gedroht, seinen Posten vorzeitig aufzugeben. Nach einem „konstruktiven Gespräch“ am Freitag habe er aber seine Rücktrittsdrohung zurückgezogen und wolle nun bis zum 1. Juni 2013 im Amt bleiben, sagte Leibinger.
(Textquelle: nmz)
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Die Bach-Stiftung St. Gallen hat gestern die Grenze von 10’000 Fans durchbrochen. Als Dankeschön offeriert die Stiftung nächsten
An diesem Sonntag, 15. 01.2012ab 19:00 Uhr widmet Radio ERF eine ganze Stunde unserer Bach-Stiftung, unter anderem mit einem Interview mit unserem musikwissenschaftlichen Berater Anselm Hartinger. „Musica Sacra – ein grosses Schweizer Bach-Projekt“, ab 19 Uhr.
ist das christliche Internetportal mit Predigten, christlichen Reisen, Freizeiten und Reiseangebote, Christlichen Veranstaltungen, Gemeindeatlas, Tageslosung, Andachten, Wort zum Tag und vielem mehr.
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Thomas Quasthoff (Bass-Bariton)
http://www.nmz.de/ Essen Der deutsche Bassbariton Thomas Quasthoff verabschiedet sich nach fast 40 Jahren aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne. Seine Gesundheit erlaube es ihm nicht mehr, “dem Anspruch, den ich immer an mich selber und an die Kunst gestellt habe, gerecht werden zu können”, sagte Quasthoff nach Angaben der Philharmonie Essen am Mittwoch. “Ich habe dem Beruf sehr viel zu verdanken und gehe ohne Bitterkeit.” Er freue sich auf “neue Herausforderungen” in seinem Leben.
Quasthoff hatte Ende vergangenen Jahres zahlreiche Konzerte nach einer Kehlkopfentzündung absagen müssen. „Ich habe mir die Sache lang überlegt. Auch mein Arzt hat mir empfohlen, mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen“, sagte Quasthoff „news.at“ weiter.
Thomas Quasthoff, der mit einer Conterganschädigung geboren wurde, zählt international zu den profiliertesten Konzertsängern. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, James Levine und Zubin Mehta zusammen. Zudem unterrichtet er Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Der mit einer Contergan-Schädigung geborene Sänger war auch als Hochschullehrer in OWL tätig und besetzte von 1996 bis 2004 eine Professur an der Musikhochschule Detmold.
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Das Instrument des Jahres 2012 “ F a g o t t „
Instrument des Jahres 2012 "Fagott"
nmz.de
Das jedenfalls ist die Meinung der der Landesmusikräte Schleswig-Holstein und Berlin, die dies am 6. Januar 2012 in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins beim Bund verkündeten.
Als Schirmherren für ihre Aktion konnten sie den wohl renommiertesten Fagottisten in Deutschland gewinnen, die Sabine Meyer (Klarinette) – des Fagotts: Klaus Thunemann.
Ein Jahr lang steht das F a g o t t – im besonderen Augenmerk der beiden Musikräte. Eine illustre Reihung von Veranstaltungen wird die Aktion flankieren. Vermutlich wird es zu einem einmaligen rekordverdächtigen Fagotttreffen in Berlin kommen.
Vom 7. bis 10. Juni 2012 sind in Berlin die Fagotte los und der 1. September 2012 wird zum Tag des Fagotts erkoren.
Zur schlagenden Berümtheit hat es allerdings der Ausdruck „Zippelfagottist“ im Chor Johann Sebastian Bach gebracht – Faust gegen Degen.
– einige Anmerkungen nach heutigem Recht zu den Arnstädter „Verdrießlichkeiten“ Johann Sebastian Bachs
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Weitere Informationen zum Instrument des Jahres bei nmz – h i e r –
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Der Bekannte Pianist Alexis Weissenberg verstarb am 8. Januar 2012 in Lugano / Schweiz
PIANIST ALEXIS WEISSENBERGHimmelstürmender Freigeist am Klavier
Die Sehnsucht unter dem gläsernen Panzer: Alexis Weissenberg spielte mit Witz und Schönheitssinn. Nun ist der bulgarische Meisterpianist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Foto: Der Pianist „Alexis Weissenberg“ im Jahr 1972
Seine Homepage ist ganz in Schwarz-Weiß gehalten, was erwartet man von einem Pianisten, noch dazu von einem der Großen des 20. Jahrhunderts. Ein grafisch strenger, stiller Internet-Auftritt, in jeder Beziehung ohne Schnörkel, fast spartanisch. Wer aber genau hinschaut (und in Alexis Weissenbergs Plattenaufnahmen genau hinhört!), wird belohnt, denn Witz, Selbstironie und Schönheitssinn funkeln hier oft im Verborgenen, im Detail.
So zeigt die Bilderleiste den kleinen Alexis nicht nur in weißen Kniestrümpfen am Klavier, sondern auch hemmungslos heulend vor der Kamera. Andere Fotografien geraten förmlich zu Metaphern: Wenn der Pianist am Flügel steht und der Lichtkegel mehr den leeren Klavierhocker beleuchtet als ihn; oder jenes Bild eines Rezitals, auf dem der Solist so verloren wirkt, als würde der Publikumsschlund ihn sich im nächsten Augenblick einverleiben. Jonas und der Wal.
Diese Galerie, lässt Weissenberg verlauten, sei Teil einer privaten Sammlung und auf keinen Fall zur Veröffentlichung bestimmt. Auch die, die ihn mit prominenten musikalischen Wegbegleitern zeigen, mit Herbert von Karajan, der ihn liebte, mit Anne-Sophie Mutter, Carlo Maria Giulini und Seiji Ozawa. Viele der Bilder sind winzig wie Briefmarken, die Konterfeis kaum zu identifizieren. Als wäre dieser Teil des Weissenberg’schen Lebens früh entrückt, Teil der Musikgeschichte. Ein Künstler verschwindet.
Alexis Weissenberg wird 1929 im bulgarischen Sofia in eine jüdische Familie hineingeboren, seine erste Klavierlehrerin, mit drei Jahren, ist seine Mutter, ihr folgt, wie er in seinem so amüsant wie bewegend zu lesenden Essay The Award berichtet, ein Zahnarzt. Sein Konzertdebüt gibt er mit zehn, auf dem Programm steht neben Bach und Beethoven eine eigene Etüde. Komponieren wird Weissenberg sein Leben lang, auch darin eine Ausnahmeerscheinung: Jazziges (unter dem Pseudonym „Mister Nobody“), ein Musical für Darmstadt, ein Songspiel……..
Lange hat es keine Interviews mehr in der aktuellen Presselandschaft von berühmten Interpreten zum Thema „Johann Sebastian Bach“ gegeben und nun sind zwei sehr interessante Interviews mit dem Bach-Interpreten: „Nikolaus Harnoncourt“ und dem Cellisten: „Mischa Maisky“ veröffentlicht worden.
Die Kirchen sind leer, es sei denn, es gibt Musik von Johann Sebastian Bach. Warum? Weil seine Werke vollkommen sind, sagt Stardirigent Nikolaus Harnoncourt.
Am Eingangstor fehlt das Namensschild. Es müsste aber auch ziemlich breit sein für den vollen Namen des Hausherrn. Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt entstammt steinaltem Hochadel, er ist mit den Habsburgerkaisern verwandt.
Als Nikolaus Harnoncourt wurde er zum Bach-Guru und zum einflussreichsten Dirigenten der Gegenwart. Seit Jahrzehnten lebt er hier mit seiner Frau Alice auf dem alten Pfarrhof in St. Georgen, Oberösterreich. Hühner laufen frei herum, auf einer Wiese weiden Schafe.
Hier geht es zum ganzen Interview: (auch als Download)
Sein Leben ist ein Abenteuer. Er spielte schon in den berühmtesten Konzertsälen der Welt, saß aber auch im Gefängnis und mischte Zement in einem russischen Arbeitslager. Mischa Maisky, 1948 in Riga geboren, ist der einzige Cellist, der bei Mstislav Rostropowitsch und bei Gregor Piatigorsky studierte. In dieser Saison ist der Lette Artist in Residence im Festspielhaus Baden-Baden. Vorm ersten Porträtkonzert dort sprach Georg Rudiger mit ihm über die Musik Bachs, Zementmischen im Arbeitslager und über sein zweites Leben.
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BZ: Haben Sie heute schon Cello geübt?
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Mischa Maisky: Heute Morgen leider noch nicht. Ich hatte anderes zu tun. Aber eigentlich versuche ich immer, jeden Morgen eine Bach-Suite vor dem Frühstück zu spielen. Das ist eine gute Übung zum Wachwerden.
Hier geht es zum ganzen Interview: (auch als Download)
Heute beginne ich einmal mit einem neuen Thema, das sicherlich auf Interesse stoßen wird.
Titel: „News aus der Klassikszene“
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Artikel von mz-web.de
Mitteldeutscher Rundfunk
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„Wir müssen den Hörgenuss zurückgewinnen“
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MDR mit neuem Programm für Freunde der Klassik. (FOTO: DPA)
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HALLE (SAALE)/LEIPZIG/DPA. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) will 2012 noch mehr Klassikfans für das Radio begeistern. Dafür werde das per Digitalradio verbreitete Programm MDR Klassik mit neuen, eigenen Sendungen ausgebaut, sagte MDR-Hörfunkdirektor Johann Michael Möller in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Halle. So starten am 7. Mai die Reihen «Das Konzert» und «Das Werk» für jeweils zwei Stunden, von Montag bis Samstag. «Wir wollen damit einem langgehegten Wunsch vieler Hörerinnen und Hörer von klassischer Musik nachkommen, die sagen: „spielt doch das ganze Werk und nicht nur einzelne Sätze“», sagte Möller.
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«Wir müssen den Hörgenuss zurückgewinnen, Klassikhörer sind sehr anspruchsvoll, sehr bewusst», sagte er. Dieses Klientel lasse Musik nicht an sich vorbeirauschen. Ziel sei es, dem Hörer in Zusammenarbeit mit dem Kulturradio MDR Figaro täglich 16 Stunden klassische Musik anzubieten. «Das nehmen wir uns vor, das ist auch erreichbar», sagte Möller. In den neuen Sendungen im Programm des digitalen Hörfunksenders MDR Klassik sollen sowohl Aufnahmen mit dem Orchester und den Chören des MDR als auch exklusive Konzerte aus der Region der Dreiländeranstalt am Stück gespielt werden. «Wir haben als öffentlich-rechtlicher Sender auch einen Auftrag, das reiche kulturelle Erbe zu vermitteln», sagte Möller…………….
Oberhausen – Rund 15.000 Sängerinnen und Sänger haben sich bislang für die Chorveranstaltung “Day of Song” im Ruhrgebiet angemeldet. Da sich die Neuauflage der Veranstaltung noch nicht bis in alle Kommunen herumgesprochen habe, werde die Anmeldefrist nun um vier Wochen bis zum 31. Januar verlängert, teilte die Ruhr Tourismus GmbH am Dienstag in Oberhausen mit. Im Juni sollen über 250 Gruppen in 31 Kommunen des Ruhrgebietes gleichzeitig singen.
Möglichst viele Chöre werden sich an dem Tag an allen möglichen Orten zum gemeinsamen Singen treffen. Im Jahr 2010 fand der „Day of Song“ im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres zum ersten Mal statt. Damals beteiligten sich rund 26.000 Menschen daran.
Hans Christoph Rademann soll 2013 als Nachfolger von Helmuth Rilling neuer künstlerischer Leiter der renommierten Internationalen Bachakademie in Stuttgart werden.
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Die Verhandlungen mit dem 46-jährigen Dirigenten und derzeitigen Leiter des Dresdner Kammerchores sollen nach Angaben der “Stuttgarter Nachrichten” vor dem Abschluss stehen. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der Vertrag von Intendant Christian Lorenz nicht verlängert werde.
Im Kalenderjahr 2012 begeht die Evangelische Kirche in Deutschland die “ Lutherdekade „ unter dem Motto:
„Reformation und Musik“
„Die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes; sie vertreibt den Teufel und macht die Menschen fröhlich.“ So beschreibt Martin Luther die Bedeutung der Musik für Glaube und Gemüt. Der Gemeindegesang wurde von der „Wittenberger Nachtigall“, wie Luther ob seiner vielen Lieddichtungen genannt wurde, als „singende Verkündigung“ des Evangeliums und der neuen Lehre hoch geachtet.
Grundstein für europäische Musikkultur.
Doch soll das Themenjahr „Reformation und Musik“ eine klingende Hommage nicht nur an den wortgewaltigen Dichter und Reformator Luther selber sein, sondern zugleich auch an den großen Reichtum protestantischer Kirchenmusik erinnern.
So gilt es, die weltberühmte Tradition eines Paul Gerhardt, Johann Sebastian Bach, aber auch von Walter, Schütz und Telemann, Fasch und Mendelssohn Bartholdy – um nur einige zu nennen – zu pflegen und in Erinnerung zu rufen.
Zudem feiert der Leipziger Thomanerchor 2012 sein 800-jähriges Bestehen. Nicht zu überhören: Die Reformation legte einen Grundstein für die europäische Musikkultur.
Ein Themenjahr „Reformation und Musik“ auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 hätte Luther also gewiss gefallen. Er selbst war ein geübter Sänger und Lautenspieler. In seinem Werk als Komponist und Lieddichter hat er die reformatorischen Glaubenssätze zu Musik verdichtet. Seine Lieder sowie die seiner Anhänger entfalteten große Wirkung bei der Ausbreitung der Reformation.
Ausschnitt aus dem Nürnberger "Achtliederbuch“, der ersten reformatorischen Liedsammlung (1523).Die "Vorrede auf alle gute Gesangbücher" unter dem Titel "Frau Musika" verfasste Martin Luther für Johann Walthers Büchlein "Lob und Preis der löblichen Kunst Musica", das 1538 in Wittenberg erschienen ist. Das Gedicht zeugt von Luthers Leidenschaft und Hochachtung für die Musik.
Am Reformationstag in 2011 beginnt das Luther-Gedenkjahr „Reformation und Musik“. Mit einer Reihe von Konzerten will die evangelische Kirche 2012 sinnliche Erfahrungen bieten. Dies könnte ein kultureller „Kraftimpuls“ werden, meint der Organisator.
Durch alle 366 Tage des Schaltjahres 2012 zieht sich im Themenjahr „Reformation und Musik“ im Domino-Prinzip ein Band von Konzerten, Gottesdiensten und Soireen in offenen Kirchen durch ganz Deutschland.
Das klingende Band zieht sich von der Ostsee bis zum Bodensee durch das Land.Kirche und Gesellschaft bringen im Miteinander der Musizierenden gemeinsam das kulturhistorische Gut der Reformation, ihre einzigartige Lied- und Motettensammlung zum Klingen. So zieht sich das klingende Band Tag für Tag von Ort zu Ort durch die Bundesrepublik – im Frühjahr durch die südlichen Gefilde, im Sommer entlang der Nord- und Ostseeküste, um den Reformationstag in Mitteldeutschland, zur Weihnacht im Erzgebirge und in Sachsen. Dass an 366 Tagen 367 Konzerte geplant sind, ist das Geheimnis Osterns: In der Osternacht erklingt das besondere Konzert +1, das die Osterbotschaft in die Welt trägt.Dabei werden alle Musikstile und Richtungen berücksichtigt: Neben professionellen Ensembles finden sich Bläserchöre kleiner Dorfkirchen, neben dem Jugendchor einer Großstadt spielt der Organist einer Landgemeinde. Qualität und Authentizität bilden den Schmelzpunkt einer musizierenden Gemeinschaft. Sie bringen die Gesellschaft bundesweit zum Klingen.
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Mit der Reformationsmotette desThomanerchores am Reformationstag, dem 31. Oktober 2011, hat die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens gemeinsam mit der Stadt Leipzig und der Thomana (Thomaskirche, Thomanerchor, Thomasschule) das Themenjahr „Reformation und Musik“ im Rahmen der Lutherdekade eröffnet. In diesem Themenjahr soll die Bedeutung der Musik für die Ausbreitung der Reformation im Mittelpunkt stehen.
Höhepunkt des Themenjahres „Reformation und Musik“ 2012 wird das 800jährige Jubiläum der Thomaskirche, des Thomanerchores und der Thomasschule sein. Darüber hinaus werden eine Fülle von Musik-Festivals, Konzerten und Ausstellungen dem Themenjahr Rechnung tragen.
Es gibt gute Gründe, den Auftakt des Festjahres in Leipzig bereits am Reformationstag 2011 – und nicht erst am 1. Januar 2012 – zu vollziehen: „Wir fangen eher an und hören später auf – wie sich das für große Feste gehört“, sagte Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller. Christian Wolff, Pfarrer der Thomaskirche, erläutert den frühen Startschuss: „Bei der Reformation gehen genau die drei Dinge zusammen, die auch unsere Säulen sind – glauben, singen, lernen. Der Reformationstag ist also der richtige Auftakt.“
Oberbürgermeister Burkhard Jung hat als einen Höhepunkt „alle Leipziger“ zu einem großen „Bürgerfest“ im Neuen Rathaus am 21. März 2012 eingeladen. Im Rahmen der Thomana 2012 sind zudem drei Festwochen von Chor, Schule und Kirche geplant. Der Thomanerchor organisiert Festtage vom 19. bis 25. März 2012, die Thomasschule vom 17. bis 23. September 2012 und die Thomaskirche vom 31. Oktober bis 4. November 2012.
Im gesamten Jubiläumsjahr gehen rund 250 Veranstaltungen über die Bühne. 6 Ausstellungen werden gezeigt.
Den Auftakt zum Jubiläum macht am 6. Januar 2012 die «Erste Festmusik», die Uraufführung einer Komposition von Thomaskantor Biller. Im März 2012 findet die Festwoche des Thomanerchors statt, außerdem sind zu einem internationalen Knabenchortreffen unter anderem der Dresdner Kreuzchor, die Regensburger Domspatzen sowie der Kings College Choir aus der britischen Universitätsstadt Cambridge eingeladen.
Die am Reformationstag 2012 beginnende Festwoche der Thomaskirche ist nach Wolffs Worten einer der Höhepunkte der Lutherdekade, die im Jahr 2012 den Schwerpunkt «Reformation und Musik» hat. Die Predigt zum Reformationsfest in der Thomaskirche soll nach derzeitiger Planung der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, halten.
Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber sagte, die Stadt werde rund 500 000 Euro für das Dreierjubiläum zur Verfügung stellen, die unter anderem in die Finanzierung einer Festschrift sowie die Gestaltung von Festmotetten einfließen sollen. Das Gesamtbudget wird bei etwa 1,7 Millionen Euro liegen.
Ein großes Vorhaben des Thomanerchors zum 800. Geburtstag ist die Edition einer 12-CD-Box mit Aufnahmen des Chores. Während der Großteil der Silberscheiben Kantaten des früheren Thomaskantors Johann Sebastian Bach vorbehalten sein wird, soll eine CD mit historischen Aufnahmen einen Überblick über das musikalische Schaffen des Chores in den vergangenen Jahrzehnten geben.
mit Blick hinter die Kulissen des Chores ist fertig gedreht und fünf Kompositionsaufträge an international bedeutende Künstler wurden vergeben. Zum großen Festakt am 20. März 2012 in der Thomaskirche sind zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur und Kirche eingeladen.
Trailer „Die Thomaner“
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Eintrittskarten-Tickets:
Im Kalenderjahr 2012 sind alle Motetten (23. März / 24. März / 21. April / 26. Mai / 21. September / 22. September / 2. November / 3. November / 22. Dezember), in denen eine der eigens für 2012 komponierten Festmusiken aufgeführt wird und alle Motetten, die im Rahmen der drei Festwochen stattfinden, ticketpflichtig.
Tickets kosten 3,-€ (2,-€ zzgl. Gebühr) und sind im Thomasshop, im Bach-Archiv, in der Musikalienhandlung Oelsner und in der Ticket-Galerie erhältlich oder können online für 4,-€ direkt über den Veranstaltungskalender bestellt werden. Wer Tickets für die Motette am 24. März 2012 (Fest der Knabenchöre) haben möchte, sollte sich beeilen, da die Nachfrage dafür besonders groß ist.
Auch Tickets für die Thomaskonzerte 2012, wie das BachOrgelFestival, das Konzert mit amarcord am 31. Oktober oder die Jazzmesse am 1. November, können direkt über den Veranstaltungskalender bestellt oder im Thomasshop gekauft werden.
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Weihnachtsgeschenke aus dem Thomasshop
Im Thomasshop sind seit ein paar Tagen die neuen CDs des Thomanerchores erhältlich. Mit den „Kantaten zur Reformation“ und den „Kantaten zu Weihnachten“ sind die ersten beiden CDs aus der Reihe „Das Kirchenjahr mit Johann Sebastian Bach“ erschienen. Thomanerchor und Gewandhausorchester bringen unter Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller die Kantaten BWV 19, 50, 79 und 80 (Reformation) sowie die Kantaten BWV 63, 110 und 190 (Weihnachten) zu Gehör. Aufgenommen wurden die Kantaten in der Thomaskirche Leipzig. Bestellen können die CDs online oder Sie kaufen sie direkt im Thomasshop neben der Thomaskirche.
Wie der Jünger Thomas in die Handelsstadt kam, warum die Schola Thomana immer unterwegs ist und wo auf einen Minnesänger die Thomasser folgten: Davon erzählt die Publikation „800 Jahre Thomana – Kirche, Schule, Chor“. Drei unterhaltsame Kapitel werfen Schlaglichter auf die wechselvolle Geschichte von Thomaskirche, Thomasschule und Thomanerchor. Und auf die Menschen, die sie prägten und bis heute prägen. Die 52-seitige Broschüre zum großen Jubiläum der Thomana-Trias im Jahr 2012 ist zweisprachig (deutsch/ englisch) und enthält ein Grußwort von Leipzigs Ehrenbürger Prof. Dr. h. c. Kurt Masur. Die Publikation kann für 9,95 Euro – bestellt – werden.
HR2 beginnt eine neue Sendereihe mit hochinteressanten Sendungen rund um das Thema Musik. Umfassende Informationen sind auf der Website von HR2 zu finden. Einiges davon habe ich hier zusammengestellt:
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ – was Friedrich Nietzsche aussprach, gilt für die allermeisten Menschen: Musik ist Bestandteil des Lebens von Anfang an. Und fast alle lieben Musik – jeder auf seine Weise.
Das Funkkolleg Musik „Sinfonie des Lebens“ stellt Fragen nach der Wirkung von Musik in unserem Alltag, erkundet den Wert der Musik und zeigt den Mythos von Musik als einer Weltsprache. Der „Gänsehaut“-Effekt kommt dabei genauso zur Sprache, wie die Frage, wo Musik im Menschen entsteht – im Herz oder im Kopf – wie sich der Musikgeschmack bildet und wie wir Musik verstehen können.
Die Themen des Funkkollegs bereiten aktuelle Forschungsergebnisse aus den Musik-Wissenschaften auf und bieten Argumente zum Meinungsaustausch und
Ansätze zum „Musik verstehen“ in drei Kapiteln: „Was ist Musik?“, „Musik erleben“, „Musik und Gesellschaft“.
In 26 Radiosendungen, einem Begleitbuch im Schott-Verlag, ergänzenden Veranstaltungen der Volkshochschulen und einer zertifizierten Fortbildungsmöglichkeit wird das Funkkolleg Musik „Sinfonie des Lebens“ diese Fragen für ein breites Publikum aufarbeiten.
Die offizielle Website zum Funkkolleg Musik ist jetzt freigeschaltet: http://www.funkkolleg-musik.de/
Hier ist zur Zeit eine Einführungsmatinee zu hören bzw. downloadbar.
Die einzelnen Sendungen werden nach der Ausstrahlung hier auch als Download zur Verfügung stehen. Ebenso werden Zusatzmaterialien zur Verfügung gestellt.
29.10.2011
(1) Geräusch, Ton und Klang? – Vom Schall zur Musik
Von Catherina Gilles
05.11.2011
(2) Ist Musik eine Sprache? – Das Vokabular der Töne
Von Michael Rüsenberg
12.11.2011
(3) Wie verarbeitet das Gehirn Musik? – Neurowissenschaftliche Grundlagen
Von Regina Oehler
19.11.2011
(4) Haben nur Menschen Musik? – Musik und Evolution
Von Michael Rüsenberg
26.11.2011
(5) Wie entsteht Musik? | Komponist, Musiker, Hörer – ein Kommunikationsmodell
Von Birgit Kiupel
03.12.2011
(6) Wie bewerten wir Musik? – Zur Qualitätsdebatte
Von Niels Kaiser
10.12.2011
(7) Wann ist Musik aktuell? – Der Kult ums Neue
Von Niels Kaiser
17.12.2011
(8) Kann Musik Grenzen überschreiten? – Musik als Weltsprache
Von Michael Rüsenberg
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II: Musik erleben
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07.01.2012
(09) Wie entsteht Gänsehaut? – Musik und Emotionen
Von Elke Ottenschläger
14.01.2012
(10) Macht Musik schlau? – Musik und Intelligenz
Von Deborah Schamuhn
21.01.2012
(11) Lust oder Leiden? – Wirkungen von Musik
Von Elke Ottenschläger
28.01.2012
(12) Wie beeinflusst Musik den Alltag? – Das funktionale Rauschen
Von Ben Alber
04.02.2012
(13) Wo lebt die Musik? – Konzert versus Konserve
Von Gregor und Claudia Praml
10. bis 13.02.2012: Online Klausur
11.02.2012
(14) Wie kann Musik helfen? – Musik und Therapie
Von Andrea Westhoff
18.02.2012
(15) Wie kommt der Mensch zum Musikgeschmack? – Musik und Sozialisation
Von Annegret Böhme
25.02.2012
(16) Was ist eigentlich Musikalität? – Begabung und Bildung
Von Deborah Schamuhn
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III: Musik und Gesellschaft
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03.03.2012
(17) Ist Musik nur noch Kommerz? – Die ökonomischen Grundlagen der Musikindustrie
Von Mischa Ehrhardt
10.03.2012
(18) Wem gehört Musik? – Zur Urheberrechtsdebatte
Von Martin Schramm
17.03.2012
(19) Heavy Metal oder Dancefloor? – Musik und Lifestyle
Von Peter Kemper
24.03.2012
(20) Mit Musik manipulieren? – Von Sound-Logos und Rückwärtsbotschaften
Von Deborah Schamuhn
31.03.2012
(21) Wie verändert das digitale Zeitalter Musik? – Produktion, Präsentation und Rezeption
Von Martin Schramm
21.04.2012
(22) Ist Musik männlich oder weiblich? – Über Dominanz und Kreativität
Von Ulrike Köppchen
28.04.2012
(23) Musik als gesellschaftliches Modell? – Zusammenspielen und Improvisieren
Von Michael Rüsenberg
05.05.2012
(24) Gibt es heilige Klänge? – Musik und Spiritualität
Von Volker Bernius
12.05.2012
(25) Haben „böse Menschen“ keine Lieder? – Zur politischen Bedeutung von Musik
Von Klaus Walter
19.05.2012
(26) Polka in China? – Verlust und Chance in der globalisierten Welt
Von Claudia und Gregor Praml
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Das Begleitbuch
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Volker Bernius und Michael Rüsenberg (Hrsg.):
„Sinfonie des Lebens. Begleitband zum Funkkolleg Musik“
256 Seiten
ISBN 9783795707804 / ED 21251
Oktober 2011
Schott Music, Mainz
17,99 Euro
Ein Lese-Buch über Musik. Mit Texten u.a. von Hans Zender, Raoul Schrott, Eduard Hanslick, Christoph Drösser, Lutz Jäncke, Oliver Sacks, Manfred Spitzer, Ulrich Holbein, Peter Sloterdijk.
Viele Zitate über John Cages 4’33 – „Ist das Musik?“ ergänzen die Textsammlung, die auf philosophische, natur- und neurowissenschaftliche, soziologische und psychologische Fragen zur Musik eingeht.
Und „was Musik ist“ beantworten Schriftsteller und Literaten wie: Victor Hugo, Arthur Schopenhauer, Johann Gottfried Herder, Feruccio Busoni, Leo Tolstoi, Heinrich von Kleist, Oscar Wilde, Ludwig Tieck, Jean Paul und Heinrich Heine.
Vor fünf Jahren hat die J. S. Bach- Stiftung St. Gallen-Trogen / Schweiz den ersten Kantatenabend im appenzellischen Trogen (CH) durchgeführt. Seither wird monatlich eine Kantate samt Werkeinführung und Reflexion dargeboten und in Ton, Bild und Text festgehalten.
Eine Bach-Überraschung für Sie
Zum 5-jährigen Jubiläum wollen wir uns mit einem Überraschungsgeschenk bei Ihnen für Ihre Treue bedanken.
Damit das Geschenk auch eine Überraschung bleibt, verraten wir natürlich nicht, was Sie per Post erhalten werden. Sie können sich aber sicher sein, dass es etwas mit J. S. Bach und den in den letzten 5 Jahren von der Stiftung aufgeführten Kantaten zu tun hat. Schon gespannt?
Ich finde, ein netter Einfall der Bach-Stiftung und sollte von allen Bach-Freunden in Anspruch genommen werden, sich einmal mit einem Geschenk überraschen zu lassen..!!
CD's ab 29.10.2011 zu erwerben von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
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Liebe Bachfreunde/innen!
Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen wird ab 29.10.2011 erstmalig auf vielfachen Wunsch jeweils eine CD von den Kantateneinspielungen aus St. Gallen-Trogen veröffentlichen.
Hierzu erhielt ich gestern eine erfreuliche Mitteilung aus Trogen. Die ersten drei CD’s – mit jeweils drei Kantaten auf einer CD – kommen noch im Oktober heraus! Darunter befinden sich unter anderem die beliebten Kantaten BWV 182 „Himmelkönig, sei willkommen“ – BWV 60 „O Ewigkeit, du Donnerwort“ und BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ . Bei Interesse wäre es ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk, diese CD’s zu verschenken.
CD 1BWV 182 „Himmelkönig, seiwillkommen“ BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen?“ BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott“ / Preis: 35,00 CHF
CD 2BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ BWV 60 „O Ewigkeit, du Donnerwort“ BWV 33 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ / Preis: 35,00 CHF
CD 3BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“ BWV 1 Wie schön leuchtet der Morgenstern“ / Preis: 35,00 CHF
Die ersten drei CD’s können auf der Webseite der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen ab 29. oder 30. Oktober 2011 erworben werden.
die Kantate BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ aus.
90 Minuten Bach-Vergnügen!
Hierzu eine wichtige Anmerkung:
Der Fernsehsender tvo überträgt zur Zeit im Nachhinein von Montag bis Samstag die Sendung „Bach er lebt“nur ca. 58 Minuten aus was ärgerlich ist, aber der Sender arbeitet daran, den Fehler wieder in den Griff zu bekommen. Voraussichtlich am Donnerstag, 11.10. gegen Mittag soll die Sendung wieder 1 1/2 Stunden einwandfrei zu sehen sein. Neuigkeiten dazu werde ich hier veröffentlichen..!!
Diese Kantate kann an den Folgetagen von Montag bis Samstag beim Fernsehsender tvo im Archiv:„Bach er lebt“ nochmals angesehen werden..!!
Ev. reformierte Kirche Trogen. - Wirkungsstätte der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
CD's ab 29.10.2011 zu erwerben von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
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Liebe Bachfreunde/innen!
Wünsche werden wahr. Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen wird ab 29.10.2011 erstmalig auf vielfachen Wunsch jeweils eine CD von den Kantateneinspielungen aus St. Gallen-Trogen veröffentlichen. Eine preisgünstige Variante zu den DVD-Veröffentlichungen. Ebenso wird aus Trogen nach einer Möglichkeit gesucht, diese DVD- und CD-Einspielungen zusätzlich über einen Label in Deutschland vertreiben zu lassen.
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Als eine weitere Neuigkeit aus St. Gallen-Trogen wurde in den letzten Tagen das Halbjahres-Programm für das Kalenderjahr 2012 als PDF mit den Konzert-Terminen und mit den Aufführenden bekannt gegeben. Als eine Überraschung nach meiner Durchsicht stellte sich heraus, dass der Bass-Bariton „Peter Harvey“ für zwei Konzerte in 2012 verpflichtet wurde – allen wohl bekannt als Solist von Sir Gardiner’s Cantata-Pilgrimage 2000…!!
Ev. reformierte Kirche in Leipzig Foto:
Die J.S. Bach-Stiftung wird am 13. Juni 2012 mit einem Gastauftritt zum Bachfest 2012 in Leipzig in der dortigen Evangelisch reformierten Kirche ein Konzert geben.
Tickets sind telefonisch unter Tel. 0 18 05-56 20 30 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunktarife) und aus dem Ausland unter Tel. +49-38 71-2 11 41 91 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Der TVO – Sender (Appenzeller-Land) strahlt am Sonntag, 9.10.2011 um 11:05 Uhr die Kantate BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ aus. 90 Minuten Bach-Vergnügen!
Diese Kantate kann an den Folgetagen von Montag bis Samstag beim Fernsehsender tvo im Archiv: „Bach er lebt“ nochmals angesehen werden..!!
Die BBC stellt zur Zeit ein Radio-Interwiev und als Konzert die Romantische Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber zur Verfügung. Ein Interview mit dem Interpreten und Leiter Sir John Eliot Gardiner ist zu hören,,!! Das eigentliche Konzert beginnt ca. nach 25 Minuten und dauert ca. zwei Stunden.
Information von PROMS PLUS INTRO aus England für Opern-Liebhaber:
Conductor Sir John Eliot Gardiner talks to Tom Service about tonight’s performance of „Der Freischütz“ by Weber in the version reimagined for French audiences by Berlioz. This work is rarely performed and is regarded as the corner-stone of German Romantic opera. Recorded earlier this evening at the Royal College of Music, London.
Der Freischütz ist eine romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber, op. 77. Das Libretto stammt von Johann Friedrich Kind.
Wie lange das Radio-Interwiev und Konzert von der BBC zur Verfügung gestellt wird, ist mir nicht bekannt.
Seit 20 Jahren gibt es in Knechtsteden bei Dormagen ein Festival für Alte Musik. Herrmann Max ist der künstlerische Leiter dieses Festivals, das zu seiner Anfangszeit die damals noch nicht so populäre Historische Aufführungspraxis in die industriegeprägte Stadt zwischen Köln und Duisburg holen wollte.
Die Basilika in Knechtsteden
In diesem Jahr lautet das Motto „Zeitgenossen“. Hermann Max hat ein Programm aus bekannten Werken und Neuentdeckungen zusammengestellt, das von mittelalterlichen Gesängen der Hildegard von Bingen bis zu Klaviermusik von Arnold Schönberg reicht. Er hat dafür namhafte Künstler aus dem In- und Ausland verpflichten können, wie z.B. die katalanische Sopranistin Nuria Rial, den amerikanischen Sarod- und Dhotar-Virtuosen Ken Zuckerman, die Ensembles Musica Alta Ripa und La Dolcezza, die Frauen-Schola Ars Choralis Coeln und den Pianisten Hardy Rittner.
Hermann Max, Bildrechte Martin Roos
Das Eröffnungskonzert am Freitag, 16. September 2011 in der romanischen Klosterbasilika Knechtsteden wird Hermann Max mit Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll mit seinen Ensembles Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert gestalten. In dem mit „Leidenschaften“ betitelten Programm am Donnerstagabend, 20 Uhr sind zu hören Henry Purcells wundervolle Kirchenmusik und die Erstaufführung von Alessandro Melanis „Marienvesper“, die Max rekonstruiert hat.
Ein Geheimtipp ist das Konzert unter dem Titel „Belcanto“ am Freitag, 23. September, 20 Uhr mit dem englischen Tenor James Gilchrist. Hermann Max schwärmt: „Er ist ein höchst expressiver Sänger mit toller Gestik.“ Passend zum erregenden, leidenschaftlichen Stoff in Claudio Monteverdis „Tornate“ und „Combattimento di Tancredi e ClorindaFestival“ und Matthew Lockes „Curtain tune“. Begleitet werden die Sänger James Gilchrist, Bethany Seymour und Jan Kobow von einem Ensemble, dessen Leiterin den Konzertbesuchern als „Star“-Geigerin von L’Arpeggiata bekannt ist: Veronika Skuplik, die in diesem Fall als Leiterin des Bremer Ensembles „La Dolcezza“ auftritt.
Der Deutschlandfunk bringt hierzu eine aktuelle Dokumentation:
18.9. Deutschlandfunk 15:05-16:00
Das Verborgene in der Musik entdecken
Hermann Max und seine vielfältigen Alte-Musik-Projekte
Von Rainer Baumgärtner
Für Hermann Max ist 2011 ein Jahr der Feierlichkeiten. Nicht nur der 1941 in Goslar geborene Kirchen musiker und Dirigent selbst begeht einen runden Geburtstag, sondern auch die drei von ihm ins Leben gerufenen musikalischen Institutionen feiern Jubiläen. Zentrum im Schaffen des ehemaligen Dormagener Kirchenmusikdirektors sind seine beiden Ensembles, die Rheinische Kantorei, ein Chor, der vor gut 25 Jahren aus der Jugendkantorei Dormagen hervorging, sowie das vor 30 Jahren gestartete Orchester Das Neue Konzert. Mit ihnen ging Max sein Ziel an, das Verborgene in der Musik zu entdecken, ein Weg, auf dem es viele Hindernisse zu überwinden galt. Erschüttern und aufrütteln will er mit seinen Interpretationen, wobei ein zweiter Aspekt des Entdeckens oft darin besteht, dass er bislang verborgene Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts wieder an die Oberfläche bringt. Als Forscher und Herausgeber hat er eine große Zahl derartiger Stücke ausgegraben, angefangen bei vielen Werken aus der weitverzweigten Familie Bach. Jährliches Aushängeschild seiner Aktivitäten ist das Festival Alte Musik Knechtsteden, das im September zum 20. Male stattfindet. Hier präsentiert Hermann Max stets seine eigenen neuesten Projekte und er bietet Gastensembles ein Forum für interessante Programme. Zusammen haben sie die Veranstaltungsreihe in der romanischen Basilika unweit von Dormagen zu einem der führenden deutschen Alte-Musik-Festivals werden lassen, das der Deutschlandfunk von Anfang an mit Aufnahmen begleitet hat.
Das Bachfest Leipzig findet vom 07. Juni 2012 bis 17. Juni 2012 statt und steht unter dem Motto:
»… ein neues Lied« – 800 Jahre Thomana
(Bild: Johann Sebastian Bach – Denkmal vor der Thomaskirche in Leipzig)
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Aus der Begegnung Johann Sebastian Bachs mit der schola thomana resultierte ein musikhistorischer Impuls, der weit über den heutigen Tag hinaus Wirkung zeigt: Nicht allein die 800 Jahre währende Tradition der Thomaskirche, Thomasschule und des Thomanerchores, nicht allein Werk und Wirken Johann Sebastian Bachs, und nicht allein die im Leipzig des 19. Jahrhunderts aufblühende Rezeptionsgeschichte Bachs, sondern alles zusammen bewirkt die Faszination, die vom Thomaskirchhofin Leipzig heute in alle Welt ausstrahlt. Als ein Höhepunkt im Schaffen Bachs und verbunden mit dem Streben nach Neuem im Glauben, in der Musik und in der Erziehung symbolisiert die Motette »Singet dem Herrn ein neues Lied« im Bachfest diese günstige Konstellation.
Das Bachfest 2012 beleuchtet die Amtszeit Bachs aus den verschiedensten historischen Perspektiven, in deren Zentrum das Werk Bachs steht. Von Georg Rhau (Thomaskantor 1580–1520) bis Georg Christoph Biller (Thomaskantor seit 1992) reicht das überlieferte kompositorische Werk der Thomaskantoren, das wir im Programm des Bachfestes zusammengestellt haben. Darunter ist nicht nur eine Uraufführung des amtierenden Thomaskantors, sondern Sie finden auch neu edierte und erstmals wieder aufgeführte Werke von Johann Schelle und Johann Adam Hiller. Weltbekannte Interpreten wie Masaaki Suzuki, Marcus Creed, Ton Koopman oder The English Concert nehmen Sie in den historischen Leipziger Spielstätten mit auf die Entdeckungsreise nach dem jeweils »neuesten Lied« einer 800-jährigen Musiktradition.
Erstmals stellen wir im Bachfest 2012 unser neues Kinder-, Jugend- und Familienprogramm »b@ch für uns« vor. Im Mittelpunkt stehen zwei Konzerte unseres Jugendorchesters aus Mitgliedern der Musikschule »Johann Sebastian Bach« Leipzig und des Conservatorio Bologna. Ein umfangreiches, spielerisches, lehrreiches und auch unterhaltsames Programm weitet das Bachfest Leipzig zu einem Familienereignis der besonderen Art.
Sicherlich ein Highlight zum Bachfest 2012 der Auftritt der J. S. Bach – Stiftung St. Gallen mit seinem Leiter: Rudolf Lutz am Mittwoch 13.6.2012 in der Evangelisch Reformierten Kirche, Leipzig mit dem nachstehenden Programm:
Bachfest 2012 Leipzig Auftritt J.S. Bach-Stiftung St. Gallen mit Rudolf Lutz am 13_06_2012
Sowie von Masaaki Suzuki mit der Matthäus-Passion BWV 244b (Frühfassung) in der Thomaskirche am Freitag, 8. Juni 2012 um 20 Uhr. Am Samstag, 9. Juni 2012 um 20 Uhr Nikolaikirche, Ton Koopman mit Werken von J. S. Bach: „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWv 51 · „Mein Herze schwimmt im Blut,“ BWv 199 · „Weichet nur, betrübte Schatten“, BWv 202
mit Dorothee Mields (sopran), Amsterdam Baroque Orchestra.