Ein Internet-basierter Chor-Workshops erfüllte die Anforderungen zu einem Konzert mit zwei festlichen Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter


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Orchesterprobe mit den Vokal-Solisten in der Marienkirche Höxter

Hinweis für den Mitleser:

Es gibt einen weiteren Artikel unter dem Titel:

„Ein Blick hinter die Kulissen: Bach Kantaten Workshop in Höxter 20.-22.01.2012“

Link zum Artikel: nachstehend:

https://meinhardo.wordpress.com/2012/01/30/ein-blick-hinter-die-kulissen-bach-kantaten-workshop-in-hoxter-20-22-01-2012/

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Links: die Beckerath-Sauer-Orgel. Mit einem "Herrnhuter Stern" geschmückte Marienkirche in Höxter (OWL)

Liebe Bachfreunde(innen),

KMD Jost Schmithals rief auf zu einem Internet basierter Workshop zum Wochenende vom 20.1.2012 bis 22.1.2012 in die Marienkirche nach Höxter zum einstudieren von zwei wunderbaren Bach-Kantaten. Der Zuspruch dazu muss über das Internet aus Deutschland überwältigend gewesen sein. Selbst aus dem entfernten Berlin traten fünf Sänger den weiten Weg nach Höxter  (OWL) an, um dabei sein zu können.

Ebenso ist anzumerken, dass Blog-Mitglieder den Weg aus Essen, Münster und Herford auf sich genommen haben und sich spontan zu diesem Projekt angemeldet hatten. Das nenne ich Bach-Enthusiasmus pur was sich dann im Konzert durch den gewaltig angewachsenen Chor bestätigte. Vor dem Konzert wurde von KMD Schmithals darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Witterungsbedingungen viele Absagen aufgrund von Erkältungen gegeben hat so blieb die Chorstärke von ca. 90 Mitsängerinnen und Mitsängern in einem erträglichen Rahmen.

Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer und Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“

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Die Einstudierung erfolgte für zwei Bach-Kanten mit dem BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und dem BWV 63  „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

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Leitung: KMD Jost Schmithals

 Jost Schmithals konzipierte die Reihe der internet-basierten Chor-Workshops Bachkantaten zum Mitsingen und wurde wegen der innovativen Möglichkeiten der individuellen Online-Vorbereitung von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Beispiel guter Praxis vorgestellt.

Programm:

J.S. Bach – Orgel „Fantasia G-Dur“
„Pièce d‘Orgue“ (BWV 572)

J.S. Bach – Kantate BWV 63
„Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

J.S. Bach Orgel „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29)
…………………………………..aus der Ratswahl-Kantate
………………………………….„Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29)
……………………………….Bearbeitung für Orgel: Jost Schmithals

……………………………..J.S. Bach – Kantate BWV 1 
……………………………..„Wie schön leuchtet der Morgenstern“

……………………….Ausführende:

…………………….Claudia Ehmann (Berlin), Sopran
………………………Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt
……………………….Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor
…………………….Cornelius Leenen (Freiburg), Bass

…………………….Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
……………………Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

………………….Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

……………Leitung: Jost Schmithals / Kai Koch

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Organist: Kai Koch

 Das einleitende Orgelwerk von J.S. Bach, BWV 572  – „Pièce d‘Orgue“ – vorgetragen von Kai Koch, wurde wunderschön registriert an der Orgel vorgetragen, Orgel und Raum waren dazu ein kongenialer Partner und steigerten die Vorfreude auf die kommenden Bachwerke.
……
Die Kantate BWV 63 – „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“ für den 1. Weihnachtsfeiertag, wurde von J.S. Bach höchstwahrscheinlich zu seiner Weimarer Zeit komponiert, die Entstehung dieses Werkes liegt in vieler Hinsicht im Dunkeln.
…….
Der kraftvolle Workshop-Chor konnte mit dem Eingangs-Choral: „Christen ätzet diesen Tag“ das am Wochenende Erlernte nun in die Tat umsetzen. Die einzelnen Stimmen vom Sopran bis Bass waren gut besetzt  und erfüllten das in sie gesetzte Vertrauen. Ein gut disponiertes Detmolder Orchester erwies sich hierbei als ein kongenialer Partner.
………..
Hervor heben möchte ich aus dieser  herrlichen Kantate die Arie für Alt – (Lena Sutor-Wernich) – und Tenor  – (Joachim Streckfuß) – beide aus Freiburg – in dem Satz 5 mit dem „Ruft und fleht den Himmel an“  das klang mit den so fantastisch rhythmisch spielenden Violinen und dem Bc einfach traumhaft schön und ging einem zu Herzen. Prächtiger kann diese Arie nicht vorgetragen werden und möchte an dieser Stelle den Vortragenden und dem Orchester ein uneingeschränktes Lob aussprechen.
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Weil diese Arie aus dem BWV 63, Satz 5 eine Perle in Bach’s Kompositionen ist, füge ich dem Leser ein Video von YouTube bei!
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Mit dem Schlusschoral „Höchster, schau in Gnaden an“ konnte der Chor wieder sein Können unter Beweis stellen und rundeten diese Kantate zu einem schönen Erlebnis ab.
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Gespannt war ich auf die anschließende Orgelkomposition – BWV 29 – von KMD Jost Schmithals, die von ihm in einer Bearbeitung für Orgel  „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29 aus der Ratswahl-Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29) erklang.
………..
Vorab einige Angaben zu der Orgel in der Marienkirche in Höxter:
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Die Orgel wurde in den 80-er Jahren von Siegfried Sauer (Ottbergen) repariert, ergänzt und mit einem neuen, hoch aufstrebenden Gehäuse versehen. Sie war im Jahre 1950 von Rudolf von Beckerath (Hamburg) für die Evangelische Kirche Hamburg-Schnelsen erbaut worden und hatte seit 1961 in der Marienkirche auf einer Empore unterhalb des Westfensters gestanden.
…….
J.S. Bach komponierte die Kantate BWV 29  im Jahr 1731 in Leipzig zur Ratswahl. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen, der 1731 auf den 27. August fiel. Für diesen Anlass hatte er bereits im ersten Jahr Preise, Jerusalem, den Herrn und später Gott, man lobet dich in der Stille geschrieben. Entsprechend dem Anlass ist der Textinhalt Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt, Bitte um künftigen Segen und Lobpreis seiner Macht. 
…………….

 Die Kantate ist eine der wenigen geistlichen Kantaten mit einer einleitenden instrumentalen Sinfonia. Diese ist eine Bearbeitung des Preludio aus Bachs Partita E-Dur für Violine, BWV 1006. Die Orgel übernimmt den virtuosen Solopart, das Orchester hat Begleitfunktion.

Der französische Organist und Komponist Marcel Dupré (1886-1971) komponierte für das BWV 29 eine sehr bekannte und beliebte Transkription, die ich in einem nachstehenden Video vorstellen werde.

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KMD Jost Schmithals erwies sich an der Beckerath-Sauer-Orgel als der geniale Organist, der in einer fantastischen Registrierung unter Ausschöpfung der Instrumentenmöglichkeit und der Berücksichtigung der Raumakustik sowie mit einer einfühlsamen Spielweise diese zu Herzen gehende und von ihm bearbeitete Transkription perfekt zum Erklingen brachte. Das war purer Orgelgenuss vom Feinsten und hätte gerne  noch ein weiteres Orgel-Highlight von J.S. Bach von ihm gehört.

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YouTube – Marcel Dupré, Transkription Sinfonia BWV 29

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Eine Kantaten-Originalversion BWV 29 – Satz 1 die Sinfonia unter der Leitung von Andrew Parrott – mit Orgel und Instrumental gespielt.

von YouTube:

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Sowie ein Video – Violin-Solo BWV 1006 von YouTube:

Partita für Violine solo Nr. 3 in E-Dur, BWV 1006 „Preludio“ Johann Sebastian Bach. Geigen-Solo aus dem BWV 1006, was Bach für seine Ratswahl-Kantate BWV 29 als Eingangs-Sinfonia wieder verwendet hat

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Workshop-Chor: die Bässe und Alt-Stimmen in der Marienkirche von Höxter

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Den Abschluss dieses herrlichen und ereignisreichen Bach-Konzertes fand mit der festlichen Kantate: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1 – statt.

Diese Choralkantate, zum 15. Müärz 1725 in Leipzig komponiert, ist das letzte Werk innerhalb des Choralkantaten-Jahrgangs 1724/1725; denn obwohl Bachs zweites Leipziger  Amtsjahr erst am Trinitatisfest zu Ende geht, vertont Bach von Ostern an wieder normale Kantatentexte. Die Anmut und Empfindungstiefe des Textes hat Bach in seiner Komposition noch stärker hervorgehoben. Seinen festlichen Glanz erhält das Instrumentarium durch die Mitwirkung von 2 Hörnern, 2 Oboi da caccia und 2 konzentrierenden Soloviolinen; die Grundlage bilden Streicher und Continuo. Dadurch ergibt sich ein ungewöhnliches Klangbild: Bläser und Streichertutti schaffen eine dicht besetzte, vollklingende Mittellage, darüber konzertieren die beiden Soloviolinen, in deren lebhafter Figuration sich unschwer das Bild des funkelnden Morgensterns erkennen lässt – um so leichter, als die üblichen Blasinstrumente der Höhenlage (Flöten, Oboen, Trompeten) diesmal gänzlich  fehlen. *)

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Diesen Part übernahm der junge Dirigent „Kai Koch“ und führte diese Kantate zu einem krönenden Abschluss. Ein innig und zauberhaftes Spiel des Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ – unter der Regie von Konzertmeisterin: Christiane Muntschick wusste zu überzeugen und zu begeistern. Der Eingangs- und Schluss-Choral wurde von dem Workshop-Chor zu einem Highlight des Konzert-Abends. Einfühlsam erklang ein inniger „Morgenstern-Gesang“ und in der Wortverständlichkeit sehr überzeugend gestalteten sie ein profundes  Singen.

Was muss für ein penibles Üben unter der Regie des rührigen und überaus freundlichen KMD Jost Schmithals und Kai Koch  vorgelegen haben, um diese Gesangswirkung dem Besucher offenbaren zu können. Wir waren begeistert nach dem erklingen des letzten Tones dieser herrlichen Kantate und hätten gerne dem profunden Chor und dem vorzüglichen Detmolder Orchsester weiter zugehört und das sagt doch schon alles aus, dass dieses Workshop-Wochenende Bach- und Gesangsfreunde/innen aus ganz Deutschland nach Höxter gerufen hat und die Freude der Mitwirkenden im Chor voll auf den Besucher übergesprungen ist.

Ein Sonderlob geht auch an die jungen und ausgezeichneten Freiburger und Berliner Gesangs-Solisten/innen, die mit ihrem exzellenten Gesangs-Vortrag uns innerlich sehr zu berühren wussten.

Mitwirkende: Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt - Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor - Cornelius Leenen (Freiburg), Bass, Organist und Leiter: Jost Schmithals

Ein stürmischer und langanhaltender Schlussapplaus der Besucher zollte allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für diesen unvergesslichen Bach-Abend.

Zufriedene und erlösende Gesichter am Konzert-Ende im Workshop-Chor und Orchester in der Marienkirche Höxter

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Ein gesondertes Dankeschön geht an KMD Jost Schmithals, der dieses fantastische Internet basierte Workshop-Projekt in Höxter aus der Taufe gehoben hat. Das sollte weiterhin Bestand haben und für uns in OWL und Höxter ein Juwel bleiben. Wir werden wiederkommen und uns an der Begeisterungsfähigkeit aller Beteiligten mit erfreuen als Besucher oder als Workshop-Teilnehmer.

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Als ein Nachklang von:

YuoTube  BWV 1 „Der Morgenstern ist aufgegangen“  Part 1-6 (Interpet: Harnoncourt)

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Rezension:

Zwei Rezension des Konzertes von der Neuen Westfälischen Zeitung Höxter vom 24.01.2012 füge ich als PDF anbei über den nachfolgenden Link aufzurufen,,!!

  Link:  NW Höxter Rezension Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 22.01.2012

 

   Link:  Höxter_Zeitung Bach begeistert

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Herzliche Grüße

an dieser Stelle an alle Mitwirkenden des Workshop-Projektes und Leser

Volker

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*) Textauszüge Dürr S. 739-740
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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den „dritten Sonntag nach Epiphanias“


Compenius-Orgel in der ehemaligen Schloss-Kirche und Bach-Wirkungsstätte "Himmelsburg Schloss Weimar"

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.01.2012 

begehen wir den 3. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Der 3. Sonntag nach Epiphanias geht auf Jesu Zuwendung zu den Heiden, den Nicht-Juden, ein. So wie selten sind die Predigttexte diesem Thema eindeutig zugeordnet, auch wenn der alttestmanetliche Text natürlich nicht von Jesus reden kann. Dafür spricht aber auch dieser Text davon, wie Gott sich den Heiden zuwendet. Dabei müssen wir uns vor Pauschalisierungen hüten: der Umstand, dass der heidnische Hauptmann im Evangelium gelobt wird für seinen Glauben, rechtfertigt nicht die Verdammung der jüdischen Mitmenschen, denn sie bleiben Glieder des Volkes Gottes. 

Am 3. Sonntag nach Epiphanias werden wir durch die Erzählung vom Hauptmann zu Kapernaum darauf aufmerksam gemacht, wie Gott nicht nur in seinem Volk, sondern auch unter den Heiden wunderbare Dinge tut. Wir erkennen, dass wir selbst nicht zum jüdischen Volk gehören, und danken Gott, dass er uns durch Jesus zu Miterben seines Volkes berufen hat.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den  3. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  72 – Alles nur nach Gottes Willen

BWV 73 – Herr, wie du willt, so schicks mit mir

BWV 111 –  Was mein Gott will, das gscheh allzeit

BWV 156 – Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Carl Philipp Emanuel Bach 

In Krankheit, geistliches Lied für Singstimme und Klavier;

Dorothee Mields, Sopran; Ludger Rémy, Klavier

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Johann Sebastian Bach

BWV 156 „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Kantate zum 3. Sonntag nach Epiphanias für Soli, Chor, Oboe, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman 

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Johann Sebastian Bach

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“  für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claron McFadden, Sopran; Christoph Genz, Tenor; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Wer nur den lieben Gott last walten, Choralkantate
Sabine Ritterbusch, Sopran / Kammerchor Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester / Ltg.: Frieder Bernius

Johann Sebastian Bach:

Alles nur nach Gottes Willen, Kantate BWV 72
Joanne Lunn, Sopran / Sara Mingardo, Alt
Stephen Varcoe, Bass / Monteverdi Choir London English Baroque Soloists /

Ltg.: John Eliot Gardiner


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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach

„Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ BWV 111

Edith Mathis (Sopran)
Anna Reynolds (Alt)
Peter Schreier (Tenor)
Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchner Bach-Chor und Orchester
Leitung: Karl Richter


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 73 am 3. Sonntag nach Epiphanias

 Herr, wie du willst, so schick’s mit mir

Yukari Nonoshita, Sopran
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Masaaki Suzuki


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik  Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
„Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“, Kantate zum 3. Sonntag nach Epiphanias, BWV 111 (Lisa Larsson, Sopran;
Annette Markert, Alt; Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;
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Amsterdam Baroque Choir and Orchestra: Ton Koopman);
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Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541
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Gerhard Weinberger, Orgel
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Videos mit Bach-Kantaten:
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/ YouTube: BWV 72 –  „Alles nur nach Gottes Willen“   –  (Interpret: Harnoncourt )

BWV 72 – “ Alles nur nach Gottes Willen“ 

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./ YouTube: BWV 73 –  „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“   –  (Interpret: Leonhardt)

  BWV 73 – „Herr, wie du willt, so schicks mit mir“ 

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/ YouTube: BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit “   – (Interpret: Harnoncourt)

BWV 1111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit

 

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/ YouTube: BWV 156  –  “ Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Part eins                                                                 – (Interpret: Harnoncourt )

BWV 156 –  Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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/ YouTube: BWV 156  –  “ Ich steh mit einem Fuß im Grabe“  Part zwei                                                                 – (Interpret: Harnoncourt )

BWV 156 –  Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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/ YouTube: BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“  

– komplette Kantate – (Interpret: Lutheran Chor, Leiter Kamp Salamon, Budapest-Ungarn )

BWV 111  – „Was mein Gott will, das gscheh allzeit

 

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 111 – „ Was mein Gott will, das gscheh allzeit

Kantaten für den 3. Sonntag nach Epiphanias –  

Johann Sebastian Bach hat die Choral-Kantate „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ im Jahr 1725 komponiert. Bemerkenswert ist, dass der Text nur eine geringe Verbindung zum Sonntagsevangelium darstellt, indem zur Zeit Bachs am heutigen Sonntag das Evangelium von der Heilung des Aussätzigen zu hören war. Stattdessen werden andere Bibelstellen berührt. So zieht der unbekannte Textautor zu den Liedworten „wenn’s ihm gefällt, will ich ihm halten stille“ das Beispiel des Propheten Jona heran, der sich vergeblich dem Herrn zu entziehen suchte. Letztlich beruht die Verbindung des Kantatentextes zum Evangelium des Sonntags vor allem in dem gemeinsamen Gedanken, dass der Christ sich in Gottes Willen zu fügen habe.

Satz 1 Der großangelegte Eingangschor trägt die typische Form zahlreicher Choralchorsätze des Bachschen Jahrgangs: Die Choralmelodie wird zeilenweise in langen Notenwerten vom Sopran vorgetragen, gestützt von den übrigen Singstimmen. Dieser thematisch einheitliche Satz ist eingebettet in einen Instrumentalsatz von eigener Thematik: 2 Oboen und Streicher konzertieren im Wechsel miteinander und auch der Continuo wird immer wieder in die Thematik einbezogen. 

Satz 2 ist als Continuosatz gestaltet. Besonders hervorgehoben, durch eine fast ariose Gestaltung, sind die Textzeilen: „Gott ist dein Trost und Zuversicht und deiner Seele Leben“.  Auf Satz 3, ein einfaches Rezitativ, folgt ein klangvolles, tänzerisches Duett, dessen ausgedehnter Streichersatz in seinem punktierten Rhythmus die „beherzten Schritte“ erkennen lässt, von denen der Text spricht. Gelegentliche harmonische Eintrübungen auf Worte wie „zum Grabe“ oder „des Todes Bitterkeit“ lösen sich schnell wieder auf und verstärken dadurch nur noch den Eindruck freudiger Entschlossenheit. 

Der 5. Satz schließlich wendet den Blick auf den Tod als das „selige, gewünschte Ende“. Ganz in barocker Denkart: Der Tod wird erwünscht und ersehnt, denn der Tod bedeutet die Vereinigung mit Christus. Also: Grund zur Freude! Bach wählt zur Darstellung dieser Freude, den mit 2 Oboen ausinstrumentierten Rezitativsatz mit ariosem Ausklang. 

Auch diese Kantate lässt Bach mit einem einfachen Choralsatz enden. 
Der Gottesdienst erfüllte zur Zeit Bachs die Funktion eines geistlichen, kommunalen und kulturellen Zentrums. Gerade in kommunaler Hinsicht bedeuteten diese Gottesdienste in einer Zeit der noch fehlenden Medien eine wesentliche Informationsquelle. Warnungen vor herumstreunenden Diebesbanden,  aber auch die zweimal im Jahr zur Verlesung kommende Eheordnung waren fester Bestandteil des Gottesdienstes. Und daher ist es kaum verwunderlich, dass die Kirchen Sonntag für Sonntag gut gefüllt waren und Bach seine Kantaten regelmäßig – wie man heute sagen würde – vor „vollem Haus“ musizierte. 

Textquelle: Literatur: Alfred Dürr: Die Kantaten Johann Sebastian Bachs. Bärenreiter, 1995)

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 3. So Nach Epiphanias

              

(Eine Reisetagebuch von Sir J.E. Gardiner für den 3. So. nach Epiphanias liegt nicht vor, da die Aufnahmen außerhalb der Bach-Cantata-Pilgrimage-2000 von der DG-ARCHIV aufgenommen wurden und dort die Rechte der CD-Aufnahmen liegen..!!

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  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Maya HomburgerVioline  

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CD’s –  für   den  3Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – DG – ARCHIV Nr.: 463 582-2
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Cover: DG-ARCHIV Bach-Kantaten BWV 72-73-111-156

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Kantaten für den 3. So nach Epiphanias
..CD –

CD – DG-Archiv – Aufnahmen ausserhalb der SDG-Reihe..!!
Nr.: 463 582-2
(aus dem Kalenderjahr 2000)

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BWV 72 – Alles nur nach Gottes Willen
BWV 73 – Herr, wie du willt, so schicks mit mir
BWV 111 – Was mein Gott will, das gscheh allzeit
BWV 156 – Ich steh mit einem Fuß im Grabe

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

In der Marienkirche in Höxter erklingen am 22. Januar 2012 Bach-Kantaten


Liebe Bachfreunde(innen) in OWL – im Münsterland und im Ruhrgebiet !

Ein ereignisreiches Wochenende steht für Mitwirkende ab 20.01.2012 bis 22.01.2012 mit dem Kantaten-Workshop in Höxter, Ostwestfalen (OWL) an und wünsche den Mitwirkenden viel Freude mit dem Bach-Projekt und dem Konzert am Sonntag..!!

Jörg Schmithals - Dirigent Organist

Die von Jost Schmithals konzipierte Reihe der internet-basierten Chor-Workshops Bachkantaten zum Mitsingen wurde wegen der innovativen Möglichkeiten der individuellen Online-Vorbereitung von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Beispiel guter Praxis vorgestellt.

Das nach dem Workshop stattfindende Bach-Konzert mit zwei Bach-Kantaten – BWV 1 und BWV 63 – soll hier zur Sprache kommen.

Flyer Konzert in der Marinekirche Höxter

Das Bach-Konzert mit Orgelmusik und zwei Kantaten findet in der Marienkirche in Höxter am 22. Januar 2012 um 19:30 Uhr statt.

Gotische Marienkirche Höxter

 Programm:

J.S. Bach – Orgel „Fantasia G-Dur“
„Pièce d‘Orgue“ (BWV 572)

J.S. Bach – Kantate BWV 63
„Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“

J.S. Bach Orgel „Sinfonia C-Dur“ (BWV 29)
aus der Ratswahl-Kantate
„Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29)
Bearbeitung für Orgel: Jost Schmithals

J.S. Bach – Kantate BWV 1
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Innenansicht "Marienkirche in Höxter"

Ausführende:

Claudia Ehmann (Berlin), Sopran
Lena Sutor-Wernich (Freiburg), Alt
Joachim Streckfuß (Freiburg), Tenor
Cornelius Leenen (Freiburg), Bass

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

Leitung: Jost Schmithals / Kai Koch

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Vorverkauf

Eintrittskarten gibt es seit 1.12.2011 im Vorverkauf bei Optik Krog, Martin-Luther-Str. 11 – (Nähe Kilianikirche) in Höxter noch bis Samstag, 21.01.,2012  13 Uhr

 Abendkasse

Die Abendkasse wird um 18.45 Uhr geöffnet. 

– nach dem derzeitigen Stand gibt es auch dort noch Karten.

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Das Programm für das Konzert am 22.01.2012

       kann als PDF heruntergeladen werden..!!

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Ich wünsche den Teilnehmern am Workshop und dem Besucher viel Freude mit diesem wunderbaren Bach-Programm und ein wunderschönes Konzerterlebnis.

Grüße bis Sonntagabend in Höxter

Volker

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YouTube BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag“

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Konzert-Termine für März-April 2012 – „Passions-Musik“ – „Oratorien“ – „Matthäus- u. Johannes-Passion“ von J. S. Bach


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Liebe Bachfreunde(innen) !

J.S. Bach Klavierauszug Matthäus-Passion

Aktualisierte Angaben für Konzertbesucher von Passionsmusik, wie bereits in den vergangenen Jahren – möchte ich auf Konzert-Termine aufmerksam machen, die Passions-Musik – Oratorien und die Matthäus- und Johannes-Passion von J.S. Bach im März bis April 2012 – enthalten.

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Auf  YouTube ist die

Matthäus- und Johannes-Passion BWV 244 und

BWV 245 als Einspielung einsehbar.

Videos als Playlist:

Link:  http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

Videos sofort einsehbar:

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J.S. Bach

Bach-Konzert-Termine „international“

Link: http://www.bachtrack.com/find-a-concert/what/startrow=200;composer=7-bach-j-s-

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Die nachstehenden Konzert-Termine mit Passionsmusik für Deutschland können auf folgender Webseite von Ticket-Online entnommen werden eine Online-Kartenbestellung ist dort ebenfalls möglich.

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Baden Baden

Festspielhaus Baden Baden

am Freitag 6.4.2012 um 17:00 Uhr

J.S. Bach Matthäus Passion

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Tickets

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Erlöserkirch Essen

 Essen

Samstag, 24.3.2012 um 18:00 Uhr Erlöserkirche Essen

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Mitwirkende:

Ute Selbig, Sopran
Anette Markert, Alt
Marcus Ullmann, Tenor
Egbert Junghanns, Bass
Benno Schöning, Bass

Concerto con Anima, Köln
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Kartenvorverkauf:

Gläsel Musikinstrumente, Hohenzollernstr. 56,
45128 Essen, Tel. 0201-77 55 25

Proust Wörter und Töne Akazienallee/Am Handelshof 1,
45127 Essen, Tel. 0201-839 68 40
Geigenbau Bartsch, Zweigertstr. 8
Tel. 0201-77 25 97

Für Zeche Zollverein: Abonnement-Büro. II. Hagen 2,
Tel. 0201-81 222 00

Die Eintrittspreise liegen zwischen 10,- und 30,- €;
Ermäßigungen für Schüler, Studenten und
Arbeitslose bis zu 5,- € je Karte gibt es
an der Abendkasse.

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Philharmonie Essen

 Philharmonie Essen

Sonntag 25. März 2012 | 17:00 Uhr
Alfried Krupp Saal

Johann Sebastian Bach
“Johannespassion”, BWV 245 (2. Fassung von 1725)

Ausführende:

Himmlische Cantorey“  Veronika Winter, Sopran – Tanya Aspelmeier, Sopran – 

Olivia Vermeulen, Alt – Henning Voss, Altus – Jan Kobow, Tenor (Evangelist) –

Hermann Oswald, Tenor – Georg Poplutz,Tenor – Ralf Grobe, Bass – Stephan MacLeod, Bass

Orchester: Cappella Coloniensis

Eintritt:

Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 45,- / 50,- / 55,- zzgl. Systemgebühr

TicketCenter

II. Hagen 2 45127 Essen

Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-19:00 Uhr
Sa 10:00-15:00 Uhr
T 02 01 81 22-200 
F 02 01 81 22-201
Email: tickets@theater-essen.de

Onlline-Buchung

„Weniger ist mehr. Selten hat sich dieses Sprichwort mehr bewahrheitet“ – so das Fazit eines Klassikmagazins nach der Aufführung des Bachschen „Weihnachtsoratoriums“ in der Philharmonie im Dezember 2010. „Weniger“, das waren neben einer in kleinerer Besetzung agierenden Cappella Coloniensis die Himlische Cantorey als Chor mit nur acht Sängerinnen und Sängern, die zugleich auch noch alle Arien und Rezitative übernahmen. Zurück geht diese Besetzungsidee übrigens auf Bach selbst, der im „Entwurff einer wohlbestallten Kirchen Music“ von 1730 mindestens zwei Sänger pro Stimme fordert. „Mehr“, das waren die unzweifelhaften Vorteile dieser Aufführung, die Publikum und Kritik gleichermaßen überzeugten: Transparenz und Textverständlichkeit kamen zu ganz neuen Qualitäten. Spannende Neuentdeckungen, die die gleiche Besetzung nun auf die berühmte „Johannespassion“ übertragen wird.

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Köln

Kölner Philharmonie KÖLN, 17.03.12 / 20:00 Uhr

Joh.Seb. Bach: Johannespassion BWV 245

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und am:
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr Kölner Philharmonie
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Berlin
Fr, 23.03.12, 19:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
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Sa, 24.03.12, 18:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
und am:
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So, 08.04.12, 20:00 Uhr Berliner Dom
Am Lustgarten, 10178 BERLIN
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Georg Friedrich Händel „Messias“
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Fr, 06.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN

J.S. Bach’s Matthäuspassion

in der Fassung von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Ticket

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und am:

Sa, 07.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN
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J.S. Bach Johannes-Passion
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Göttingen
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Johannis-Kirche zu Göttingen
Johanniskirchhof, 37073 GÖTTINGEN
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J.S. Bach Matthäus-Passion
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Hamburg
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Sa, 24.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai
am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
J.S. Bach Johannes-Passion
Hamburger Knabenchor
.
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Fr, 30.03.12, 19:00 Uhr Domkirche St. Marien
Danziger Straße 52a, 20099 HAMBURG
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr St. Johannis-Harvestehude
Heimhuder Strasse 92, 20148 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
.
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Fr, 06.04.12, 17:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
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J.S. Bach Matthäus-Passion
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Bergstraße (Haupteingang), 20095 HAMBURG
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J.S. Bach Johannes-Passion
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Fr. o6.04.2012, 18:00 Uhr Hauptkirche St. Jacobi Hamburg
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Lukas-Passion
(Bach/Pasticcio R.Kelber)
weitere Informationen
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Arnstadt
„Bach-Festival-Arnstad“
Sa, 24.03.12, 19:30 Uhr 
Johann-Sebastian-Bach-Kirche
An der Neuen Kirche, 99310 ARNSTADT
J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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Gera

Fr, 06.04.12, 19:30 Uhr Konzertsaal Gera
Theaterplatz 1, 07548 GERA

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Georg Friedrich Händel „Messias“

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Tickets

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Potsdam

Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Nikolaikirche Potsdam

Am Alten Markt, 14467 POTSDAM

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J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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„Thomaner Chor“ und Gewandhaus-Orchester Leipzig:

Thomaskirche Leipzig

 J. S. Bach:

MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Donnerstag 5. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
.
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J. S. Bach: MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Freitag, 6. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
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 …………………..Nikolaikirche Leipzig

 ……………………Samstag,  31.3.2012

.…………………..um 17.00 Uhr Oratorium
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…….J.S. Bach: Johannespassion BWV 245

………………………….Bachchor Leipzig • Stephan Gogolka / Leipziger Barockorchester

…………….Antje Perscholka (Sopran), Barbara Schmidt-Garden (Alt), Daniel Ochoa (Bass)

………………………………………………..Leitung: Stephan Gogolka

* (Karten zu 15 / 10 € am Büchertisch, online unter www.buechertisch-nikolaikirche.de


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Kreuzkirche Dresden

Dresden, Kreuzkirche

24.03.2012

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten
Vocal Concert Dresden
Dresdner Instrumental-Concert – Peter Kopp, Leitung

………..

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Donnerstag, 05.04.2012 um 19:00 Uhr

Kreuzkirche Dresden

Matthäus – Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

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Karfreitag, 06.04.2012 um 19:00 Uhr,

Kreuzkirche Dresden

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Online-Ticket-Link:

Tel.: +49 (0)351-4 96 58 07

EMail: konzertkasse@kreuzkirche-dresden.de

Preise: 39,-/ 35,-/ 28,-/ 20,-/ 12,-/ 7,- €Euro

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Dresden, Frauenkirche

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Samstag, 31. März 2012 um 20:00 Uhr

Sopran Anja Zügner Alt Susanne Langner Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner (Arien) Bass Daniel Ochoa (Jesus)

Knabenchor am Heinrich-Schütz-Konservatorium
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae

Leitung Ludwig Güttler

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 74,00 € / Preisgruppe 2: 54,40 € / Preisgruppe 3: 29,00 € / Preisgruppe 4: 14,00 €

Link-Platzgenaue Online-Buchung (Aufpreis)

oder Reservierungsanfrage

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Dresden, Frauenkirche

Karfreitag, 06. April 2012 um 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten:

Sopran Antonia Bourvé Alt Anna Haase Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner Vox Christi Matthias Weichert Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche, Leitung
 Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 59,00 € / Preisgruppe 2: 44,00 € / Preisgruppe 3: 27,00 € /Preisgruppe 4: 13,00 €
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oder Reservierungsanfrage

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St. Michelis Hildesheim

Hildesheim, St. Michaelis

 Sonntag, 11. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

JOHANN SEBASTIAN BACH

MATTHÄUS-PASSION BWV 244

Solisten:

Karin Gyllenhammar · Stefan Görgner
Hugo Oliveira · Georg Gädker
Kantorei St. Michael · Bach-Orchester Hannover mit historischen Instrumenten
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Leitung: Hans-Joachim Rolf

Eintrittspreise: 25, 20, 15 EUR (20, 15, 10 EUR)

Vorverkauf: AB –  Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

und

Online-Verkauf: http://www.reservix.de/

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Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

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Sonntag, 25. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

LUIGI BOCCHERINI

STABAT MATER

Sabine Petter, Sopran
Ein Kammerensemble

Eintrittspreise: 15 EUR (10 EUR)

Vorverkauf: AB – Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

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München, Philharmonie im Gasteig

Freitag 06.04.2012 – 14:00 UhrPhilharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Bach Collegium München

Münchener Bach-Chor 

Interpreten:

Ruth Ziesak, Sopran
Anne-Carolyn Schlüter, Alt
N.N., Tenor
Detlef Roth, Bass
N.N., Evangelist
Jochen Kupfer, Christus
Jugendchor des Münchener Bach-Chores

Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung

Link-Ticket-Online

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Dirigent Enoch zu Guttenberg

 Freitag 06.04.2012 – 19:00 UhrPhilharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Solisten:

Carolina Ullrich, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Werner Güra, Tenor (Evangelist)
Jörg Dürmüller, Tenor (Arien)
Georg Zeppenfeld, Bass (Christus)
Tareq Nazmi, Bass (Arien)

Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung
Tölzer Knabenchor

Enoch zu Guttenberg, Leitung 

Link-Tickelt-Online

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Herrenhäuser Kirche

 …………Hannover, Herrenhäuser Kirche

 ………….Samstag, 24.3.2012 um 19:00 Uhr

………..Gottfried August Homilius (1714 – 1785)

.…………………PASSIONS – KANTATE

……….„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

……………..Kantorei Herrenhausen

……………………..Orchester NN

………………Leitung: Martin Ehlbeck

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Gottfried August Homilius  (1714 – 1785)

(* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist,Kantor und Organist.

Homilius hat überwiegend Kirchenmusik komponiert: mehr als 10 Passionen (eine 1775 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig gedruckt mit dem Titel „Ein Lämlein geht und trägt die Schuld“), je ein Oratorium zu Weihnachten (1777) und zu Ostern, über 60 Motetten, 180 Kantaten, 4 Magnifikat, Choräle, Präludien und Choralvorspiele.[2] Außerdem sind von ihm etliche „Gesänge für Maurer“ und eine Generalbass-Schule überliefert. Im Jahr 1776 wurde Homilius als der „wohl jetzt ausgemacht beste Kirchenkomponist“ bezeichnet. Nach seinem Tod kam Ernst Ludwig Gerber sogar zu der Ansicht, dass Homilius „ohne Widerrede unser größter Kirchencomponist“ sei.

Die Vokal-Kompositionen von Homilius erfreuten sich bis in das 19. Jahrhundert hinein größter Beliebtheit. Eine große Zahl bis heute erhaltener Abschriften zeugt von der Verbreitung seiner Werke. Im Zuge der Homilius-Renaissance der letzten Jahre wurden viele der wiederentdeckten Werke des vermutlichen Bach-Schülers und Kreuzkantors in Ersteinspielungen auf CD veröffentlicht.

(Textquelle-Auszüge Wikipedia)

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Online:  http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

Online-Kartenvorverkauf: 

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/online.htm

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche Tel.: 0171 – 19 89 829

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Christuskirche Mainz

Mainz, Christuskirche

 .Freitag, 06. April 2011  um 19:30 Uhr

 .Bachchor – Mainz

Johann Sebastian Bach

Johannespassion

in der Bearbeitung von Robert Schumann

Susanne Bernhard, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Konrad Jarnot, Bass
Felix Rathgeber, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz

Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag


18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche

1829 hatte Felix Mendelssohn Bartholdy die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in Berlin erstmals im 19. Jahrhundert zur Aufführung gebracht, um ihren Schöpfer der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Hierfür musste er freilich selbst Hand an diese für damalige Verhältnisse zu sperrige barocke Musik anlegen. Ihm tat es Robert Schumann gleich und nahm sich der „Johannespassion“ Bachs an, war der Leipziger Thomaskantor doch Zeit seines Lebens für Schumann Vorbild und musikalisches Zentrum, um das sich das eigene Schaffen drehte.

1850 als Musikdirektor nach Düsseldorf gekommen, führte er ein Jahr später ebendiese Passion auf – 1851 als lokale Erstaufführung. Schumann zog dieses Werk der „Matthäuspassion“ vor, erschien ihm letztere doch „nicht frei von Breiten und über das Maß lang – die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial – und von welcher Kunst!“ Wie sein Kollege Mendelssohn musste auch Schumann auf die stilistischen Vorlieben seiner Zeitgenossen Rücksicht nehmen und bearbeitete das Werk mit partiell geänderter Orchestrierung und Besetzung. Dennoch gelang es dem Romantiker, den Charakter dieser Passion zu wahren, so dass man hier einen weiteren spannenden Blick auf Bachs OEuvre im Wandel der Zeit werfen kann.

»» Sitzplan der Christuskirche (pdf, 406 KB) zum Öfffnen oder zum Herunterladen

Tickets: e-mail: kartenverkauf@bachchormainz.de

oder Tel. 0700–22242467

Ein weiterer Link für Ticket-Informationen: http://bachchormainz.de/abo.html

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Konzert-Termine in Ostwestfalen (OWL)

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Minden, St. Marienkirche 

Samstag, 24. März 2012 um 20:00 Uhr

„Monteverdi: Marienvesper“

Kammerchor St. Marien | Concerto Ludovico | Andreas Mitschke – Leitung

Homepage der Kirchengemeinde:

Link:  http://www.st.marien-minden.de/kontakt.php

…………………………………………………………………………………………….

Kontakt: Gemeindebüro, Tel. 0571. 2 96 95

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Rudolf-Oeker-Halle Bielefeld

Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle am 16.03.2012   20:00 Uhr

.bielefelder philharmoniker
 .Bielefelder Oratorienchor

.Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Oratorium: Paulus

Musikalische Leitung: Hartmut Sturm

Eintrittspreise: 10,00 € bis 22,00 € / 3,00 € erm. für Schüler, Studenten und Erwerbslose

Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, touristinfo@bielefeld-marketing.de oder Telefon 0521 / 51-6999

KONTicket, Telefon 0521 / 66100 post@konticket.de oder www.konticket.de

Neue Westfälische ticket@neue-westfaelische.de oder Telefon 0521 / 555444

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.Lemgo

Kirche St. Marien Lemgo

 Kirchengemeinde St. Marien Lemgo

Freitag, 16. März 2012 und Sonntag, 18. März 2012

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(21. Bach-Werkstatt-Projekt zum Mitsingen)

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J.S. Bach Kantate „Jesu, der Du meine Seele“ BWV 78

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Weitere Informationen zum Mitsingen..!!   << h i e r  >>

……………………………………………………………………………

oder unter Telefon: 05261 / 20 07

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Martin Luther Kirche in Detmold

 Detmold

Karfreitag, 6. April 2012 Martin Luther Kirche Detmold

J.S. Bach Johannes-Passin BWV 245

Ausführende:

Magdalena Harrer (Sopran), Susanne Benedikte Meyer (Alt), Jörn Lindemann (Evangelist),

Florina Feth (Tenor-Arien),  Gottfried Meyer (Christusworte), Fabian Hemmelmann (Bass-Arien),

Martin-Luther-Kantorei und Projekt-Chor, Orchester La Rejouissance mit alten Instrumenten, Konzertmeister: Grogor van den Boom, Leitung: Christoph Kuppler.

Eintritt:

16 €, 12 €

Gemeindebüro Detmold, Schülerstr. 14 – Telefon: 05231 / 2 30 72

Email:  gemeindeamt@detmold-lutherisch.de

Web:  http://www.detmold-lutherisch.de/

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Weitere Termine werden von mir nach Kenntnisstand laufend hinzugefügt..!!

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News aus der Klassikszene im Kalenderjahr 2012


Klassik-News mit Stand: 26. Januar 2012

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Sir John Eliot Gardiner - englischer Dirigent

 Meldung vom 16.01. 2012

Besetzungsänderung in der Mozartwoche 2012

Aufgrund einer Schulterverletzung musste Sir John Eliot Gardiner seine Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am 26. und 27. Januar 2012 im Münchner Herkulessaal und am 29. Januar 2012 im Rahmen der Salzburger Mozartwoche leider absagen.

(Textquelle:http://mozarteum.at/)

Eine Anfrage von mir bei SDG am 26.01.2012 enthielt folgende Auskunft:

……zum Glück ist er gut erholt und wird wieder im Februar seine nächsten Projekte durchführen wie geplant.

An dieser Stelle wünsche ich Sir John Eliot Gardiner alsbald eine vollständige Genesung..!!

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Anne Sophie Mutter kritisiert Musikförderung in Deutschland

Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter kritisiert eine mangelhafte Förderung der klassischen Musik in Deutschland. „Wir haben den Anschluss tatsächlich schon verpasst an den Spitzenstreichernachwuchs – einfach weil zu spät und nicht flächendeckend gefördert wird“, sagte Mutter in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Sie sei sehr beeindruckt vom hohen Niveau des Musikunterrichts an den Gymnasien. Es gebe aber einen zu großen Unterschied zwischen dem Unterricht an Gymnasien und dem an Grund-, Haupt- und Realschulen, bemängelte die 48-Jährige.

(Textquelle: www.br.de/)

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Seit 1992 ein Fünftel der deutschen Orchester verschwunden

In den vergangenen zwanzig Jahren ist in Deutschland fast jedes fünfte Orchester geschlossen worden. Von 168 öffentlich finanzierten Ensembles, die noch 1992 spielten, sei die Zahl auf nun 132 gesunken. „36 Kulturorchester sind faktisch von der Landkarte verschwunden“, erklärte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) am Dienstag, 24. Januar in Berlin. Damit drohe die Bundesrepublik ihre einmalig dichte Musiklandschaft zu verlieren, sagte der Vorsitzende der Orchester-Gewerkschaft, Hartmut Karmeier.

(Textquelle: www.br.de/)

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Eine Programmänderung zum Bachfest 2012 in Leipzig..!!

Das BachArchiv gibt bekannt:

Liebe Bach-Freunde,

seit 2003 wird jährlich im Bachfest einer herausragenden Musikerpersönlichkeit die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille der Stadt Leipzig verliehen. Als erster nahm vor neun Jahren der niederländische Bachspezialist Gustav Leonhardt die Auszeichnung entgegen. Der prominente Cembalist und Dirigent gehörte zu den führenden Wegbereitern einer historisch-orientierten Aufführungspraxis. Er verstarb am vergangenen Montag nach schwerer Erkrankung im Alter von 83 Jahren.

Ihm zu Ehren haben das Management des Bachfestes Leipzig und der niederländische Dirigent Ton Koopman, Meisterschüler Gustav Leonhardts, beschlossen, das am 9. Juni 2012 um 20 Uhr in der Nikolaikirche stattfindende Bachfest-Konzert No. 29 dem Gedächtnis des bedeutenden Musikers und Pädagogen zu widmen. Gemeinsam mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem Amsterdam Baroque Orchestra wird Koopman die Kantaten BWV 51, 199 und 202 sowie die Orchestersuite BWV 1066 aufführen.

www.bachfestleipzig.de

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Ein Dokumentarfilm über J.S.Bach.

Hochgeladen YouTube für pädagogische Zwecke.

Cembalo – Gustav Leonhardt. Para legendas em português Clique em CC.

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J.S. Bach-Projekt in den USA als Konzert-Serie !

Eine interessantes Bach-Projekt  erscheint in einem Artikel aus den USA in englisch verfasst. Ich zitiere daraus einen Auszug in einer Google-Übersetzung aus dem englischen ins deutsche.

Director’s Notes: My Approach to the Performance of Bach’s Music

Der ganze Artikel kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden.

<< h i e r  >> klicken..!!

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 .T. Herbert Dimmock
.Gründer und musikalischer Leiter
.„Bach Concert Series“

.Durch meine Konzert-Ansatz, ist mein Ziel, dem Publikum das Verständnis und die      Wertschätzung der großen Musik Bachs mehr als nur das Hören der Musik allein zu vertiefen.

Ich beeile mich hinzuzufügen, dass für mich die Freude, Anerkennung und Bewunderung von Bachs Musik auf vielen Ebenen existiert. Diese Ebenen sind Bachs Meisterschaft des Kontrapunkts, seine phantasievolle Verwendung von Formen, seine wunderbar ausdrucksstarken Melodien und seine unübertroffene Fähigkeit, eine emotionale Reaktion aus dem Hörer hervorzurufen. Dennoch, die Bach nur für diese Qualitäten zu schätzen ist wohl das überzeugendste Teil des Ganzen zu verpassen: „.Mehr tun, als zu unterhalten“ Bachs insgesamt Umarmung der gesamtenBeschäftigung der Reformation-Ära Musiker, die ihre Musik (Paraphrasevon Händel) Vielmehr suchten sie geistliche Musik, die offen fürPredigt-wie Interpretation, die transformative dem Hörer würde war zu konstruieren.

In meinem Urteil, gelang es Bach in dieser herausfordernden Aufgabebesser als jeder andere in der Geschichte der Musik.

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Gustav Leonhardt (1928-2012)

 Der Bach-Interpret „Gustav Leonhardt ist verstorben!

Amsterdam – Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt ist tot. Er sei am Montag im Alter von 83 Jahren in Amsterdam gestorben, berichtete die holländische Zeitung „De Volkskrant” am Dienstag. Leonardt war weltweit anerkannt als Experte für die Werke von Johann Sebastian Bach. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt hatte er eine Gesamtaufnahme der Kantaten Bachs vorgelegt – das Ergebnis einer wahren Herkulesarbeit der 1970er bis 1990er Jahre.

Insgesamt machte er mehr als 200 Aufnahmen. „Bach war der Größte von allen. Meine Bewunderung für ihn wächst jeden Tag”, sagte er einmal der holländischen Presse.

Gustav Leonhardt * 30. Mai 1928 in ’s-Graveland; † 16. Januar 2012 in Amsterdam war ein niederländischer Dirigent,Cembalist und Organist. Er gründete 1955 das Leonhardt-Consort und wurde als Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach bekannt. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt gilt Leonhardt als einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis.

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YouTube: Gustav Leonhardt spielt das BWV 996 Suite, Aufnahme vom 12.12.2011

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Sonntag

Ev._Jesus-Christuskirche_Sennestadt

22. 01. 2012 Bach-Kantate zum Mitsingen und Mitspielen
10:30 Uhr Werke von Joh. Seb. Bach (Kantate „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ BWV 111, Präludium und Fuge a-moll BWV 543. – Susan Kuhlen (Sopran), Julia Husmann (Alt), Lothar Blum (Tenor), Engelbert Schön (Orgel), Ev. Kantorei Sennestadt, Kantoreiorchester Sennestadt. – Leitung: Dmitri Grigoreiv; Predigt: Dr. Manuel Schilling. –

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Chordirigent - Hans-Christoph Rademann

Stuttgart – Der renommierte Chormusiker Hans-Christoph Rademann übernimmt die Leitung der traditionsreichen Internationalen Bachakademie Stuttgart. Er trete sein Amt zum 1. Juni 2013 an, sagte der Leiter des Vorstands der Bachakademie, Berthold Leibinger, am Montag in Stuttgart. Der gebürtige Dresdner wird Helmuth Rilling als Akademieleiter ablösen. Rademann leitet derzeit den Dresdner Kammerchor und ist Chefdirigent des RIAS Kammerchores in Berlin.

Rilling hatte im Zusammenhang mit der Suche nach einem Nachfolger gedroht, seinen Posten vorzeitig aufzugeben. Nach einem „konstruktiven Gespräch“ am Freitag habe er aber seine Rücktrittsdrohung zurückgezogen und wolle nun bis zum 1. Juni 2013 im Amt bleiben, sagte Leibinger.

(Textquelle: nmz)

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Die Bach-Stiftung St. Gallen hat gestern die Grenze von 10’000 Fans durchbrochen. Als Dankeschön offeriert die Stiftung nächsten
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Sonntag, 15. Januar 2012 den ganzen Tag

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www.bachstiftung.ch/shop

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An diesem Sonntag, 15. 01.2012  ab 19:00 Uhr widmet Radio ERF eine ganze Stunde unserer Bach-Stiftung, unter anderem mit einem Interview mit unserem musikwissenschaftlichen Berater Anselm Hartinger. „Musica Sacra – ein grosses Schweizer Bach-Projekt“, ab 19 Uhr.

Bach auf ERF: So, 15.1., ab 19.00 Uhr

www.erf.de

ERF.de

ist das christliche Internetportal mit Predigten, christlichen Reisen, Freizeiten und Reiseangebote, Christlichen Veranstaltungen, Gemeindeatlas, Tageslosung, Andachten, Wort zum Tag und vielem mehr.

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Thomas Quasthoff (Bass-Bariton)

http://www.nmz.de/ Essen Der deutsche Bassbariton Thomas Quasthoff verabschiedet sich nach fast 40 Jahren aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne. Seine Gesundheit erlaube es ihm nicht mehr, “dem Anspruch, den ich immer an mich selber und an die Kunst gestellt habe, gerecht werden zu können”, sagte Quasthoff nach Angaben der Philharmonie Essen am Mittwoch. “Ich habe dem Beruf sehr viel zu verdanken und gehe ohne Bitterkeit.” Er freue sich auf “neue Herausforderungen” in seinem Leben.

Quasthoff hatte Ende vergangenen Jahres zahlreiche Konzerte nach einer Kehlkopfentzündung absagen müssen. „Ich habe mir die Sache lang überlegt. Auch mein Arzt hat mir empfohlen, mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen“, sagte Quasthoff  „news.at“ weiter.

Thomas Quasthoff, der mit einer Conterganschädigung geboren wurde, zählt international zu den profiliertesten Konzertsängern. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, James Levine und Zubin Mehta zusammen. Zudem unterrichtet er Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Der mit einer Contergan-Schädigung geborene Sänger war auch als Hochschullehrer  in OWL tätig und besetzte von 1996 bis 2004 eine Professur an der Musikhochschule Detmold.

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Das Instrument des Jahres 2012  “ F a g o t t „

Instrument des Jahres 2012 "Fagott"

nmz.de

Das jedenfalls ist die Meinung der der Landesmusikräte Schleswig-Holstein und Berlin, die dies am 6. Januar 2012 in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins beim Bund verkündeten.

Als Schirmherren für ihre Aktion konnten sie den wohl renommiertesten Fagottisten in Deutschland gewinnen, die Sabine Meyer  (Klarinette) – des Fagotts: Klaus Thunemann.

Ein Jahr lang steht das  F a g o t t  – im besonderen Augenmerk der beiden Musikräte. Eine illustre Reihung von Veranstaltungen wird die Aktion flankieren. Vermutlich wird es zu einem einmaligen rekordverdächtigen Fagotttreffen in Berlin kommen.

Vom 7. bis 10. Juni 2012 sind in Berlin die Fagotte los und der 1. September  2012 wird zum Tag des Fagotts erkoren.

Zur schlagenden Berümtheit hat es allerdings der Ausdruck „Zippelfagottist“ im Chor Johann Sebastian Bach gebracht – Faust gegen Degen.

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              PDF Link:  „Der Fall J. S. Bach“ 

– einige Anmerkungen nach heutigem Recht
zu den Arnstädter „Verdrießlichkeiten“ Johann Sebastian Bachs  

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Weitere Informationen zum Instrument des Jahres bei nmz   – h i e r –

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Der Bekannte Pianist Alexis Weissenberg verstarb am 8. Januar 2012 in Lugano / Schweiz
PIANIST ALEXIS WEISSENBERGHimmelstürmender Freigeist am Klavier

Die Sehnsucht unter dem gläsernen Panzer: Alexis Weissenberg spielte mit Witz und Schönheitssinn. Nun ist der bulgarische Meisterpianist im Alter von 82 Jahren gestorben.

© Hänssler

Der Pianist Alexis Weissenberg im Jahr 1972Foto: Der Pianist „Alexis Weissenberg“ im Jahr 1972

Seine Homepage ist ganz in Schwarz-Weiß gehalten, was erwartet man von einem Pianisten, noch dazu von einem der Großen des 20. Jahrhunderts. Ein grafisch strenger, stiller Internet-Auftritt, in jeder Beziehung ohne Schnörkel, fast spartanisch. Wer aber genau hinschaut (und in Alexis Weissenbergs Plattenaufnahmen genau hinhört!), wird belohnt, denn Witz, Selbstironie und Schönheitssinn funkeln hier oft im Verborgenen, im Detail.

So zeigt die Bilderleiste den kleinen Alexis nicht nur in weißen Kniestrümpfen am Klavier, sondern auch hemmungslos heulend vor der Kamera. Andere Fotografien geraten förmlich zu Metaphern: Wenn der Pianist am Flügel steht und der Lichtkegel mehr den leeren Klavierhocker beleuchtet als ihn; oder jenes Bild eines Rezitals, auf dem der Solist so verloren wirkt, als würde der Publikumsschlund ihn sich im nächsten Augenblick einverleiben. Jonas und der Wal.

Diese Galerie, lässt Weissenberg verlauten, sei Teil einer privaten Sammlung und auf keinen Fall zur Veröffentlichung bestimmt. Auch die, die ihn mit prominenten musikalischen Wegbegleitern zeigen, mit Herbert von Karajan, der ihn liebte, mit Anne-Sophie Mutter, Carlo Maria Giulini und Seiji Ozawa. Viele der Bilder sind winzig wie Briefmarken, die Konterfeis kaum zu identifizieren. Als wäre dieser Teil des Weissenberg’schen Lebens früh entrückt, Teil der Musikgeschichte. Ein Künstler verschwindet.

Alexis Weissenberg wird 1929 im bulgarischen Sofia in eine jüdische Familie hineingeboren, seine erste Klavierlehrerin, mit drei Jahren, ist seine Mutter, ihr folgt, wie er in seinem so amüsant wie bewegend zu lesenden Essay The Award berichtet, ein Zahnarzt. Sein Konzertdebüt gibt er mit zehn, auf dem Programm steht neben Bach und Beethoven eine eigene Etüde. Komponieren wird Weissenberg sein Leben lang, auch darin eine Ausnahmeerscheinung: Jazziges (unter dem Pseudonym „Mister Nobody“), ein Musical für Darmstadt, ein Songspiel……..

Zum ganzen Artikel in DIE ZEIT

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Er spielte wunderbare Werke von Bach ein:

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Grüße

Volker

Bachfestivals in 2012 mit Link-Angaben


Liebe Bachfreunde(innen) !

Das Kalenderjahr 2012 hat begonnen und damit ist es wieder an der Zeit, die Termine der Bach-Festivals für das Kalenderjahr 2012 mit Link-An gaben zu veröffentlichen..!!

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„Bachfeste im Kalenderjahr 2012“

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Bachfest Leipzig

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–  Links zu Bach-Festivals in Deutschland –

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Bachfest Leipzig (Leipzig, Sachsen, Deutschland)

1.Bachfest Frauenkirche Dresden (Soli Deo Gloria- 1. Bach-Tage)

Köthener Bachfesttage (Köthen, Sachsen-Anhalt, Deutschland)
Bach Biennale Weimar (Weimar, Thüringen, Deutschland)
Bachfestival Arnstadt (Arnstadt, Thüringen, Deutschland)
Thüringer Bachwochen (Thüringen, Deutschland)
Bachwoche Stuttgart (Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland)
Bachwoche Ansbach (Ansbach, Bayern, Deutschland)
Würzburger Bachtage (Würzburg, Bayern, Deutschland)
Greifswalder Bachwoche (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland)
Lüneburger Bachwoche (Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland)
Bachtage Potsdam (Potsdam, Brandenburg, Deutschland)
Aachener Bachtage (Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Bochumer Bachtage (Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Haller Bachtage (Halle/Westfalen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
Bachwochen Dill (Dillenburg-Frohnhausen, Hessen, Deutschland)
Wiesbadener Bachwochen (Wiesbaden, Hessen, Deutschland)

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Links zu Bach-Festivals in Europa:
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Festival Jean-Sébastien Bach en Combrailles (Combrailles, Frankreich)
Festival Bach en vallée mosane (Liège, Belgien)
Festival Bach de Lausanne (Lausanne, Schweiz)
Internationales Bachfest Schaffhausen (Schaffhausen, Schweiz)
English Bach Festival (London, Großbritannien)
St. Anne’s Bach Festival (London, Großbritannien)
Festiwal Bachowski (Świdnica, Polen)
International Bach Chamber Music Festival (Riga, Lettland)

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Anschließend gebe ich spezielle Link-Angaben zu bereits veröffentlichte Beiträge von
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„Bach Festivals 2012“ bekannt:
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Bachfest Leipzig 2012 Beitrags-Link:
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Link  für den Beitrag  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen – Auftritt zum Bachfest Leipzig 2012 am 13.6.2012 in der Ev. reform.Kirche:
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Bach-Festival Arnstadt 2012 Beitrags-Link: 
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Grüße
Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den „zweiten Sonntag nach Epiphanias“


1723 zog Bach mit seiner Familie nach Leipzig und nahm die Stelle als Thomaskantor an. Dieser Holzstich von 1890 zeigt sein Wohnhaus.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.01.2012 

begehen wir den 2. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Der Sonntag, der dem 2. Sonntag nach Epiphanias vorangestellt ist, widmet sich der Taufe Jesu, d.h. seinem „Amtsantritt“ oder besser seiner „Berufung zum Amt“. Dass schon am 2. Sonntag nun seine Tätigkeit als „Freudenmeister“ im Vordergrund steht, hat weniger damit zu tun, dass die, die die Lesungen ausgewählt hatten, meinten, dass die Lebensfreude das Wichtigste sei, sondern vielmehr damit, dass im Johannesevangelium das Wunder bei der Hochzeit zu Kana ausdrücklich als das erste Wunder Jesu bezeichnet wird. Damit stellt es den Anfang seines Wirkens dar und ist somit prädestiniert als erste „Amtshandlung“ Jesu.

Dennoch darf man den weltlichen Aspekt dieses Evangeliums nicht unter den Tisch kehren. Zu sehr hat die christliche Kirche die Leibfeindlichkeit betont, so dass jetzt viele, die mit dieser Prämisse nicht zurechtkommen, sich von der Kirche abwenden. Kirche und Leibfeindlichkeit (bis hin zu der sehr einfachen Beobachtung, dass man Sonntag morgens zu „nachtschlafender Zeit“ zum Gottesdienst gerufen wird) haben sich tief in das Bewußtsein der Menschen als ein und dasselbe eingeprägt, und man ist zu faul, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Man kann daher gar nicht genug betonen, dass Jesus bewußt das weltliche Feiern unterstützte, und er tat es wohl kaum, um sich selbst als der Sohn Gottes herauszustellen, denn das wird in der Evangelienlesung am wenigsten betont. Es ist die schlichte Tatsache, dass Jesus hier selbst Freude am Leben zeigt: ihm gefällt es nicht, dass da nicht genug Wein zur Verfügung steht, also beschafft er welchen, damit die Feier noch mehrere Tage weitergehen kann.

Am 2. Sonntag nach Epiphanias hören wir die Geschichte von der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Wir können Gott nicht schauen, aber sein Wirken, das uns in Jesus Christus offenbart ist, erfüllt uns mit Freude und macht uns fähig, einander anzunehmen darum, dass wir durch das Kreuz Jesu erlöst sind. Es ist gut zu wissen, dass Jesus auch die Freuden dieser Welt durch dieses Wunder bejaht.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den 2. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  3 – Ach Gott, wie manches Herzeleid

BWV 13 – Meine Seufzer, meine Tränen

BWV 155 – Mein Gott, wie lang, ach lange

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 13 „Meine Seufzer, meine Tränen“

Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gerlinde Sämann, Sopran; Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor; Jan van der Crabben, Bass;

La Petite Bande, Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

BWV 13  Kantate „Meine Seufzer, meine Tränen

Rachel Nicholls, Sopran / Robin Blaze, Altus
Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan / Ltg.: Masaaki Suzuki

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach:

BWV 3 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Dorothee Mields (Sopran)
Pascal Bertin (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan – Leitung: Masaaki Suzuki

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Johann Sebastian Bach:

„Ach Gott und Herr“ BWV 714

Gerhard Weinberger (Orgel)

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 3 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“  für den 2. Sonntag nach Epiphanias

Joanne Lunn, Sopran
Richard Wyn Roberts, Countertenor
Julian Podger, Tenor
Gerald Finley, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardner


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik  Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
BWV 3  „Ach Gott, wie manches Herzeleid“
Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias,
Dorothee Mields, Sopran; Pascal Bertin, Countertenor; Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;
Concerto Palatino;
Bach Collegium Japan: Masaaki Suzuki
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./ YouTube: BWV 3 –  Ach Gott, wie manches Herzeleid   –  (Interpret: Harnoncourt)

(Vollständige Kantate als Video..!!)

  „BWV 3 – Ach Gott, wie manches Herzeleid“ 

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/ YouTube: BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen “  Part 1 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  

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/ YouTube: BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  Part 2  – (Interpret: Leonhardt)

BWV 13  – „Meine Seufzer, meine Tränen“  

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/ YouTube: BWV 13  –  Meine Seufzer, meine Tränen  Part 3  – (Interpret:  Leonhardt)

BWV 13 –  Meine Seufzer, meine Tränen

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/ YouTube: BWV 155  –  „Mein Gott, wie lang, ach lange“  – (Interpret:  Gardiner)

BWV 155 –  Mein Gott, wie lang, ach lange

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 155 – Mein Gott, wie lang, ach lange

Kantaten für den 2. Sonntag nach Epiphanias –  

Aufführungsort: Old Royal Naval College Chapel, Greenwich

am 16. und 17. Januar 2000 

Das war das erste Kantatenprogramm auf dieser Pilgerreise, das – für viele von uns – auf Heimatboden stattfand. Nach drei äußerst intensiven Wochen des Musizierens, zu Weihnachten in Weimar, in Berlin über Neujahr und in Leipzig und Hamburg zu Epiphanias, machten sich einige aus der Gruppe Gedanken, dass die besondere Stimmung verflogen sein könnte, und mit ihr die außergewöhnliche Art des Hörens, die ein deutsches Publikum zu einer solchen Musik beiträgt. Das Royal Naval College in Greenwich war jedoch an zwei aufeinander folgenden Abenden so gut gefüllt, das wir uns keine Sorgen hätten zu machen brauchen.

Auf den ersten Blick könnte man es ein bisschen merkwürdig finden, dass uns Bach für einen Sonntag, an dem das Altargebet lautet ‚Uns ist ein Kind geboren. Hallelujah!’, drei Kantaten unter dem Titel ‚Mein Gott, wie lang, ach lange?’ (BWV 155), ‚Ach Gott, wie manches Herzeleid’ (BWV 3) und ‚Meine Seufzer, meine Tränen’ (BWV 13) hinterlassen hat. War es nur eine Spezialität des lutherischen Klerus, die Auffassung, dem Jammer des Lebens müsse im Büßerhemd begegnet werden, zum Fetisch zu erheben? Die Kantaten durchschreiten einen Weg von der Trauer zum Trost – der durch Bachs Musik Licht erhält – und verwenden dieses Motto, während das Evangelium des Tages (das Wunder der Verwandlung von Wasser in Wein) wechselndes Gewicht erhält, als Symbol für die Verwandlung irdischer Mühsal in himmlische Glückseligkeit. Sie verweisen auch auf die ‚rechten Stunden’ (‚Meine Stunde ist noch nicht gekommen’ sagte Jesus zu seiner Mutter), in welcher ‚der Sorgen Kummernacht’ endlich enden wird.

Wir führten die erste der Kantaten für diesen Sonntag, BWV 155 „Mein Gott, wie lang, ach lange“ (1716 in Weimar komponiert) in ihrer überarbeiteten Leipziger Fassung von 1724 auf. Sie zeichnet den Weg auf, den die arme Seele aus Jammer und Tränen (Nr. 1) unter dem Zuspruch der Mitgläubigen (Nr. 2) und die Tröstung durch Gottes Wort (Nr. 3) in ein sicheres und freudvolles Vertrauen auf Christus (Nr. 4) zurücklegt. Ein Aufschrei der Verzweiflung in d-moll in den oberen Streichern über einer pulsierenden Basslinie lanciert die Sopranstimme in ihr herzzerreißendes Arioso. Bald wird eine Antithese geschaffen zwischen ‚der Tränen Maß’, das ‚stets voll eingeschenket’ wird, und ‚der Freuden Wein’, an dem es ‚gebricht’. Es stellte sich heraus, dass dies eine Gemeinsamkeit aller drei Kantaten sein würde – dieser Gegensatz ‚Weinen’/’Wein’ als Metapher für Kummer und Tränen, die unumgänglich sind, wenn der Glaube wachsen soll. Der Grund, warum Bach den ersten und vierten Satz von Salomo Francks Text für Sopran gesetzt hat, mag Luthers Sicht von Maria gewesen sein, die ihm in einem weniger anspruchsvollen Licht erscheint: geehrt als Mutter Jesu, doch eine äußerst menschliche Figur. Bach stellt sie zunächst vor, wie sie die Hände ringt, weil bei der Hochzeit zu Kanaa ‚der Freuden Wein’ ausgeht, ihr ‚sinkt fast alle Zuversicht’; doch sie spricht für alle Gläubigen, wenn sie aus tiefer Angst (Nr. 1) zu einer freudvollen Annahme von Christi Wort zu der ihm genehmen Zeit gelangt (Nr. 4).

Irgendwann um seinen fünfzigsten Geburtstag bekam Bach einen herrlichen Kristallkelch geschenkt – vielleicht von zwei ehemaligen Schülern, den Brüdern Krebs –, der mit Trauben und Weinranken dekoriert war. Er trägt eine Inschrift, die teilweise Verse enthält, teilweise Stücke einer absteigenden chromatischen Skala, ein sicherer Weg, des Meisters Aufmerksamkeit zu erringen. War es vielleicht eine verschlüsselte List der Schenker, ihre Art, ihn aus seiner Abneigung gegen das Komponieren neuer Musik für die Kirche aufzurütteln, seine Begeisterung neu zu entfachen, indem sie ihre Hoffnung ‚auf Leben’ ausdrückten, ‚so du [Bach] ihnen nur kanst geben’. (Der Name der Brüder ist in der Rückwärtsbewegung, im Krebsgang des zweiten Teils zu lesen). Wir können uns vorstellen, wie Bach aus diesem Kelch dem Wein zusprach, achtsam gegenüber der eingravierten lutherischen Ermahnung – dass man, um die Prüfungen des Lebens zu überstehen, Glauben und die Hoffnung auf Erhörung benötige – und eingedenk der glücklichen Lösung, die er ungefähr zwanzig Jahre früher gefunden hatte, genau diesen Gedanken auszudrücken: Der Sopran wirbelt hinauf zu einem hohen G bei den Worten ‚der Freuden Wein’, während sich die hohen Streicher in Parallelbewegung abwärts bewegen.

Spuren dieser bukolischen Stimmung sind noch in dem ausladenden, murrenden Fagott vorhanden, das die trostreiche Botschaft des Duetts zwischen Alt und Tenor leutselig umspielt. Ist dieses Duett als Musik für eines der berühmten Bachschen Familientreffen entstanden? Diese Stimmung ist auch vorhanden, wenn der Bass den ‚Trost- und Freudenwein’ erwähnt, der all jenen gewährt werden wird, die Gottes Prüfung in Sachen Liebe und Glaube bestanden haben (Nr. 3). Ich finde den tänzerischen Überschwang der letzten Arie einfach unwiderstehlich – die Art, wie der Sopran alle Vorsicht in den Wind schlägt, sich selbst ‚in des Höchsten Liebesarme’ wirft und den Text allen möglichen kantigen, doch kecken Verdrehungen unterzieht. Der abschließende Choral bestätigt, dass dieses Vertrauen wieder hergestellt worden ist: Wenn es Gott besonders gut meint, dann ist er für das menschliche Auge häufig unsichtbar. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:   h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Maya HomburgerVioline  

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 6 – WO „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“

BWV 248    Kantate 6  Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben  (für Epiphanias)

(Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD’s –  für   den 1. und 2Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 115, Vol. 19
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Cover:
CD’s SDG 115
Vol. 19
CD – eins –
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Kantaten für den 2. So nach Epiphanias
BWV   3 –  Ach Gott, wie manches Herzeleid
BWV 13 –  Meine Seufzer, meine Tränen
BWV 155 – Mein Gott, wie lang, ach lange
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

In der Stadtkirche Bad Salzuflen erklangen im Gottesdienst aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach die Kantaten 5 und 6


Liebe Bachfreunde(innen)

Bad Salzuflen lud ein zu einem Dreikönigs-Treffen in die Evangelisch reformierte Stadtkirche. Im Eingangsbereich empfingen die drei Heiligen aus dem Morgenland die Gottesdienst-Besucher..!! Dazu vortrefflich geeignet – einen „Musikalischen Gottesdienst“ mit den Kantaten 5 & 6 aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, BWV 248 – zu gestalten.

Die Heiligen drei Könige im Eingang der Ev. reform. Stadtkirche Salzuflen

Die Heiligen drei Könige im Eingang der Ev. reform. Stadtkirche von Bad Salzuflen

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Stadtkirche Bad Salzuflen

In der Stadtkirche Bad Salzuflen wurden im Rahmen eines „Musikalischen Gottesdienstes“ die Kantaten fünf und sechs aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 von J.S. Bach aufgeführt.

Vorangegangen war am Freitag und Samstag ein mehrstündiger Workshop des Kirchenchores, um Gastsängern die Möglichkeit zu bieten, in der Einarbeitung der Kantaten mitzuwirken und den Kirchenchor verstärken zu können.

Sehr gerne sind wir dem Angebot gefolgt und haben die Gastfreundschaft der rührigen Stadtkirchengemeinde und des Kirchenchores sehr genossen und dabei haben sich neue

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Freundschaften entwickeln können.

Kantorin Waltraut Huizing

Kantorin Waltraud Huizing

Faszinierend mitzuerleben, wie die Kantorin „Waltraud Huizing“ die Probenarbeit gestaltete, in ihrer freundlichen Art immer motivierend den Chor anzusprechen  und gezielte Feinheiten und Höhepunkte in den Kantaten mit dem Chor zu erarbeiten und umzusetzen. Ihr gelang es vortrefflich, uns immer wieder mitzureißen so dass die Probenarbeit nie langweilig wurde und zu einem reinen Vergnügen wurde. Das machte unwahrscheinlichen Spaß und animiert uns, in Zukunft weitere Projekte als Gastsänger mit ihr wahrzunehmen.

Chor der Stadtkirche Bad Salzuflen und Orchester "Le nuove musiche"

Eine Überraschung war die kurzfristige Verpflichtung eines Lautenisten (im Foto oben rechts) für die Bach-Kantaten der sich mit seinem hinreissenden Spiel und dem unvergleichlichen Klangerlebnis sich zu einem Glanzpunkt gestaltete. Die Besetzung mit drei Trompeten mit Natur-Trompeten spiegelt die filigrane Feinarbeit der Kantorin Waltraud Huizing im Vorfeld wieder, wie sie sich eine Besetzung des Orchesters vorstellt, um ein hinreissendes Klangerlebnis dem Besucher bieten zu können. Die Besetzung des Chores um die 40 Personen – einschließlich der Gastsänger(innen) kann als sehr geglückt  angemerkt werden. Ein mittleres Durchschnittsalter im Chor, besetzt mit gut ausgebildeten Sänger(innen) ergab ein sehr abgerundetes Klangbild.

Chor der Stadtkirche Bad Salzuflen und Orchester "Le nuove musiche" besetzt mit Laute

Aus Krankheitsgründen mussten kurzfristig zwei Gesangs-Solisten ersetzt werden aber im Lippischen scheint das für die Kantorin – trotz des großen Mankos – nicht allzu schwer gewesen zu sein, für guten Ersatz zu sorgen, liegt doch Detmold fast vor der Haustür von Bad Salzuflen. Das gelang ihr vortrefflich. Ein Juwel-Gesang purer Freude ist von der Sopranistin „Lara Venghaus“ zu vermelden die in ihren Partien  großartig überzeugen konnte. Mechthilt Kerscher , Alt, sang überzeugend. Der kurzfristig neu hinzugekommene Tenor  Stefan Deguti aus Detmold – für den erkrankten Johann Penner verpflichtet  – ausgestattet mit einem warmen Timbre in seiner Stimmlage und einer großartigen Wortartikulation war ein würdiger Ersatz. Der vorgesehene Bass – Gottfried Meyer musste ebenfalls ersetzt werden durch Andreas Post, der mit seinem großartigen Stimm-Volumen gleichfalls seiner Verpflichtung gerecht werden konnte.  Hinreissend stimmig gelang den Gesangs-Solisten in der Kantate sechs in Nr: 63 das Rezitativ: „Was will der Hölle Schrecken nun.“

Stadtkirche Bad Salzuflen Weihnachtsoratorium (Foto Heike Rottkamp)

Stadtkirche Bad Salzuflen Weihnachtsoratorium (Foto Heike Rottkamp)

Das zusammengesetzte Orchester „Le nuove musiche“ wurde 1990 als Ensemble für Alte Musik “Le nuove musiche”  von zwei Studenten der Hochschule für Musik, Detmold, Gregor Schwarz und Gregor van den Boom mit dem Ziel gegründet, Musik des 17.-18. Jahrhunderts auch im ostwestfälischen Raum auf Originalinstrumenten aufzuführen. Sehr schnell wurde aus der Duopartnerschaft ein sich ständig erweiternder Klangkörper, der im Laufe der Zeit auch überregionale Anerkennung findet.

Foto: LZ_vom 10_01_2012 WO Kantaten 5 und 6 Stadtkirche Bad Salzuflen am 08.01.2012 - (Fotorechte: Scheulen)

Das Ensemble bestach durch ein harmonisches Zusammenspiel auf  historischen Instrumenten und gestalteten die Solopartien im Bc und Violin-Solo ( Gregor van den Boom) – mit einer gekonnten und einer beeindruckenden Spielweise.

Die Bläsergruppe aus Detmold mit Natur-Trompeten

Die Bläsergruppe aus Detmold mit Natur-Trompeten

Das Trompeten-Ensemble, bestückt mit Natur-Trompeten, gelang der Bravour-Ritt in der abschließenden Kantate Nr. 6 mit der Eröfnungs-Fanfare: „Herr wenn die stolzen Feinde schnauben“ mehr als beeindruckend, das war hinreissend gespielt und die göttlichen Trompeten geleiteten dann zum Abschluss mit dem Choral: „Nun seid ihr wohlgerochen“ die Aufführung zu einem erhebenden Finale.

Es war ein Genuss für @Wolfgang und mich, in diesem „Musikalischen Gottesdienst“ mitwirken zu dürfen und war ein krönender Abschluss des Weihnachtsfestes. Bach, er lebt in uns weiter und steigert unsere Vorfreude auf die Kantaten in Höxter, wo wir uns wieder einfinden werden…!!

Liebe Bach-Grüße

Volker

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Eine kleine Rezension zum Kantaten-Gottesdienst liegt als PDF bereits vor!

         –   h i  e r  – anklicken..!! 

Die Rezension der Lippischen Landeszeitung vom 10.01.2012 nachstehende als PDF

     –  h i  e r  – anklicken..!!   LZ WO BWV 248 Kantaten 5 & 6 Stadtkirche Bad Salzuflen am 08_01_2012

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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 1. Sonntag nach „Epiphanias“


Die Bach-Familie. Dieses romantisierende Gemälde der Familie Bach stammt von Edward Rosenthal aus dem Jahr 1870

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.01.2012 

begehen wir den 1. Sonntag  nach „Epiphanias“ 

Das Epiphaniasfest ist das älteste nichtjüdische Herrenfest und das erste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war (später kam das Christfest hinzu). Vermutlich entstand es um 300 im Osten und bekam die Inhalte: Geburt Jesu, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und zuletzt auch die Verklärung Jesu, wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. In manchen Gegenden aber wurden drei Inhalte zugleich gefeiert. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Weisen aus dem Morgenland, deren Dreizahl zwar nicht biblisch belegt ist, sich aber schon früh aufgrund der Zahl der Geschenke durchgesetzt hat. Durch diesen Schwerpunkt wurde ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt. Im Osten hingegen lag der Schwerpunkt auf der Taufe Jesu, und in der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtsfest Christi.

Das Fest Epiphanias ist natürlich nicht das Fest der „Heiligen Drei Könige“, sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das der Heiland der Welt ist. „Epiphanie“ bedeutet „Erscheinung“, und am 6. Januar sowie in der darauffolgenden Zeit wird besonders der Aspekt der Erscheinung Gottes im Fleisch, der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns im Leben und Wirken Jesu offenbart wurde, betont.

Die protestantische Kirche konnte mit dem Fest wenig anfangen, nur die Lutheraner übernahmen es aus dem römischen Festkalender, wobei Luther den Schwerpunkt auf die Taufe Jesu legte, aber auch die Bezeichnung „Tag der Heiligen Drei Könige“ oder „Fest der Erscheinung“ verwendete. Im Laufe der Zeit aber wurde das Fest immer bedeutungsloser, und Versuche, es mit anderen Inhalten zu füllen (z.B. als Missionstag), scheiterten. Die früher auf einen Tag gelegten Inhalte (drei Weise, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und Verklärung) sind nun auf die Epiphaniaszeit verteilt worden.

Die Epiphaniaszeit führt hin in die Fastenzeit, die wiederum den Weg weist in das Leiden und Sterben unseres Herrn, wobei wir wissen, dass Johannes das Kreuz Jesu als dessen Herrschaftsthron interpretiert und gerade am Kreuz die Herrlichkeit Gottes deutlich wird. Am Gipfelpunkt, an dem sich Epiphanias- und Fastenzeit begegnen, hören wir das Evangelium von der Verklärung Jesu, das uns in eine Welt schauen läßt, die noch fern von uns ist. Aber durch die Auferstehung wissen wir, dass der Weg durch Leid und durch Tod in dieser in Jesus uns so nahe gekommenen, wunderbaren Welt enden wird.

Am 1. Sonntag nach Epiphanias steht die Taufe Jesu im Mittelpunkt, die früher auch am Epiphaniastag selbst gefeiert wurde. Hiermit wird Jesus aus seinem einfachen Menschsein herausgenommen und von Gott berufen. Es ist Teil des großen Geheimnisses der Gottheit und Menschheit in Jesus Christus, dass diese Berufung und Taufe mach Jesu eigenen Worten notwendig ist. Jedoch ist eigentlich nur das Evangelium dieses Sonntages mit der Taufe Jesu „beschäftigt“. Die anderen Texte haben die Botschaft im Mittelpunkt, die durch Jesus die Welt veränderte: Tut Buße, kehrt um, wendet euch Gott zu, der durch Jesus eure Sünden getilgt hat.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  den 1. Sonntag nach  „Epiphanias“

BWV  32 – Liebster Jesu mein Verlangen

BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht

BWV 154 – Mein liebster  Jesus ist verloren

BWV 248 – „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“ – (Weihnachtsoratorium Kantate VI – für Epiphanias)

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 225 Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“

für 2 vierstimmige Chöre und Basso continuo;

Trinity Baroque, Leitung: Julian Podger

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BWV 124  „Meinen Jesum lass´ ich nicht “ –  Kantate zum 1. Sonntag nach Epiphanias

für Soli, Chor, Oboe d´amore, Streicher und Basso continuo; Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor; Andreas Weller, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

BWV 32  Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen“

Claron McFadden, Sopran / Peter Harvey, Bariton

Monteverdi Choir London / English Baroque Soloists

Ltg.: John Eliot Gardiner

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Johann Sebastian Bach:

BWV 154 „Mein liebster Jesus ist verloren“

Petra Noskaiová (Alt)
Jan Kobow (Tenor)
Jan van der Crabben (Bariton)
La Petite Bande 
Leitung: Sigiswald Kuijken

Johann Sebastian Bach:

Präludium und Fuge für Orgel d-Moll BWV 554
Gerhard Weinberger (Orgel)

Johann Sebastian Bach:

BWV 32 „Hier, in meines Vaters Stätte“,

Arie aus der Kantate BWV 32

Matthias Goerne (Bass)
Hillary Hahn (Violine)
Leitung: Alexander Liebreich

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 124 am 1. Sonntag nach Epiphanias

 Meinen Jesum lass ich nicht“

Yukari Nonoshita, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Andreas Weller, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Masaaki Suzuki

Johann Sebastian Bach

Passacaglia für Orgel c-Moll BWV 582
Jürgen Wolf


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik  Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
BWV 32 „Liebster Jesu, mein Verlangen“
Kantate zum 1. Sonntag nach Epiphanias,
Emma Kirkby, Sopran; Gotthold Schwarz, Bass;
Heinrich Schütz Ensemble; Monteverdi Orchester:
Leitung: Wolfgang Kelber
BWV 604 „Gelobt seist du, Jesu Christ“,
Günther Fetz, Orgel
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./ YouTube: BWV 32 –  „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 1 –  (Interpret: Leonhardt)

  „BWV 190 – „Liebster Jesu mein Verlangen“ 

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/ YouTube: BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 2 – ( Interpret: Leonhardt)

BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  

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/ YouTube: BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  Part 3 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 32  – „Liebster Jesu mein Verlangen“  

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/ YouTube: BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren “  Part 1

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren“  

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/ YouTube: BWV 154  – „Mein liebster  Jesus ist verloren “  Part 2 

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 154  – „Jesu, nun sei gepreiset“  

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/ YouTube: BWV 124  –  „Meinen Jesum lass ich nicht“  Part 1

– (Interpret:  Harnoncourt)

BWV 124 –  „Meinen Jesum lass ich nicht“

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/ YouTube: BWV 124  –  „Meinen Jesum lass ich nicht“  Part 2

– (Interpret:  Harnoncourt)

BWV 124 –  „Meinen Jesum lass ich nicht“

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 124 – „Meinem Jesum lass ich nicht

Kantaten für den 1. Sonntag nach Epiphanias –  

Aufführungsort: Hauptkirche St. Jacobi Hamburg,

am 9. Januar 2000 

Nach der aufgeheizten Atmosphäre in Leipzig und der Intensität des Dreikönigskonzertes in der Nikolaikirche hatten wir wirklich eine lange Bahnfahrt nötig, um den Geist zu klären und den Körper den Übergang von unserem letzten Bestimmungsort zum nächsten Ziel bewältigen zu lassen. Auf der Reise legten wir noch einmal in Gedanken unsere Wege durch die Berliner Stadtviertel zurück (wo wir das neue Jahrtausend mit zwei Aufführungen von Bachs Neujahrskantaten begrüßt hatten) und kamen schließlich in der feineren Gegend Hamburgs an.

Unser Ziel war die Jacobikirche, wo Bach 1720 sehr gut den Posten als Organist hätte bekommen können, wenn er nicht – verständlicherweise – die Bedingungen eines Vertrags abgelehnt hätte, demzufolge der Organist den Kirchenchor aus seiner eigenen Tasche subventionieren sollte. St. Jacobi, eine der fünf Hauptkirchen der Hansestadt, wurde im 14. Jahrhundert erbaut, die gotische Innenausstattung mit ihrem nüchternen weißen Rippengewölbe und das Mauerwerk aus Backstein hatten die Bomben des Zweiten Weltkriegs zum größten Teil überstanden. Wir fanden den langen Nachhall in der leeren Kirche anfangs ein wenig bedenklich, aber als der Raum mit Publikum gefüllt war, wurde die Akustik klar. Man braucht kein Orgelfan zu sein, um Arp Schnitgers prachtvolles Instrument (1693 errichtet und genau dreihundert Jahre später restauriert) mit seinen sechzig Registern und 4.000 Pfeifen, mit dem Bach bestens vertraut war, zu würdigen. Der amtierende Organist Rudolf Kelber lieferte uns nicht nur den Beweis für die außergewöhnliche Vielfalt an Klangfarben, sondern zeigte auch Sportsgeist, indem er sich bereit erklärte, bei unserer einzigen Chorprobe das Klavier zu spielen und es einen Halbton tiefer auf ‚Barockton’ zu stimmen.

Als Heranwachsender unternahm Bach verschiedene Fußreisen von Lüneburg nach Hamburg, vor allem mit dem Ziel, wie sein erster Biograph Johann Nikolaus Forkel befand, ‚alles zu thun, zu sehen und zu hören, was ihn nach seinen damaligen Begriffen immer weiter darin bringen könnte’. Allgemein wird angenommen, damit sei gemeint, er habe Johann Adam Reinken, dem Nestor der Norddeutschen Orgelschule, zu Füßen gesessen. Doch daraus lässt sich nicht unbedingt schließen, Bach habe seine Besuche in Hamburg auf die Kirchen beschränkt, das neue Theater am Gänsemarkt jedoch bewusst gemieden, wo das stattfand, was ein konservativer Kirchenmann ‚die krumme Operen Schlange’ nannte. Auf einen aufstrebenden Musiker von Bachs Generation wirkte die Hamburger Oper wie ein Lichtsignal der Gelegenheiten und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Für Johann Mattheson war sie eine ‚musikalische Universität’, ein Laboratorium, in dem sich als ausführender Musiker wie als Komponist gut experimentieren ließ. Für Händel war sie ein Sprungbrett zum Ruhm im Ausland, die Basis für beruflichen Aufstieg – riskant, aber mit hohem Gewinn. Da Bach Leute wie Reinken und Georg Böhm gut kannte, die beide enge Verbindungen zur Hamburger Oper unterhielten, können wir mutmaßen, dass ihn seine natürliche Neugier zumindest als Zuhörer in die Nähe dieser Örtlichkeit zog, selbst wenn ihn, so er denn drin war, eine natürliche Schüchternheit davon abhielt, die für einen Erfolg nötigen Kontakte in einer Welt zu knüpfen und auszubauen, die darauf angelegt war, die Eitelkeit einzelner Interpreten zu befriedigen. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, die Dinge zu sehen: Bach stippt seinen Zeh in dieses Gewässer und schreckt zurück, nicht aus irgendeiner lutherischen Prüderie, sondern einfach weil ihn die Musik, die er dort hört, kalt lässt.

Aus diesem Grund zieht er es vor, sich von einer Richtung zu distanzieren, auf die der überwiegende Teil der Komponisten seiner Generation versessen war. Zu keinem Zeitpunkt war er von dem modernen ‚Opernzeug’ isoliert, er nahm es durchaus zur Kenntnis und war keineswegs abgeneigt, in seinen eigenen Werken solche Techniken später immer dann zu einzusetzen, wenn sie seinen Zwecken entsprachen. Bach hatte eine natürliche Neigung zu ‚opernhaftem’ Ausdruck, zu einer dramatischen und kontrastreichen Gestaltung des musikalischen Ablaufs, was nicht nur in den Passionen zum Ausdruck kommt, sondern auch in so vielen Stücken seiner Kantaten, wie wir im Laufe des Jahres entdeckten; Eigenschaften, an denen vielleicht viele seiner ersten Zuhörer Gefallen fanden und die wir heute schätzen, die jedoch von den Klerikern seiner Zeit missbilligt wurden.

Die Vielfalt und die Abstufungen des dramatischen Ausdrucks sind in Bachs Kantaten so groß, dass man den Eindruck gewinnt, die Dinge seien auf einzigartige Weise ausgedrückt, könnten gar nicht anders ausgedrückt werden. Da ist zum Beispiel BWV 124 „Meinen Jesum lass ich nicht aus seinem zweiten Leipziger Jahrgang.

Äußerlich scheint diese Kantate direkt an BWV 123 Liebster Immanuel anzuschließen, die wir am vergangenen Sonntag in Leipzig aufgeführt hatten: genau die gleiche Anlage, eine einleitende Choralfantasie, ein sechs Sätze umfassendes Libretto, von denen die ersten und letzten Strophen unverändert bleiben (einschließlich der Melodie), während die Texte der von einem anonymen Autor stammenden mittleren Sätze paraphrasiert werden, und Rezitative von ungewöhnlicher Schönheit. Aber da hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Bei der Vertonung von Keymanns Choral (1658) wählt Bach einen sanften, fast naiven Tonfall, um die im Text angelegte Ergebenheit zu betonen. Nur im mittleren Satz, einer Arie für Tenor mit Oboe d’amore und Streichern (Nr. 3), öffnet er seinen Vorratsschrank, um zur Schilderung der ‚Furcht’ und des ‚Schreckens’, die den ‚harten Todesschlag’ begleiten, eine Flut dramatischer Wirkungen zu entfesseln: eine im Staccato-Rhythmus pulsierende Basslinie, ein beharrliches viernotiges Trommeln in den hohen Streichern, eine rhythmisch stark punktierte Anlage der Singstimme und in völligem Kontrast dazu eine weit ausgreifende Melodie der Oboe d’amore, das Bekenntnis des Gläubigen ‚Ich lasse meinen Jesum nicht’, was auch immer kommen mag.

Die Choralfantasie, mit der die Kantate in E-dur beginnt, ist im Stil eines Menuetts angelegt, aber in der ungewöhnlichen Abfolge AI–AII–AIII, mit Orchesterritornellen am Anfang, in der Mitte und am Ende. Bach weist der Oboe d’amore eine äußerst virtuose konzertante Rolle zu. In der Weise, wie sich ihre raschen Sechzehntelfiguren in sich selbst einzurollen scheinen, unternehmen sie offenbar den Versuch, uns das mitzuteilen, was jeder Spaziergänger auf dem Land weiß, dass nämlich Kletten die ihm unwillkommene Eigenart besitzen, an der Kleidung zu verharren (der Text spricht von der Pflicht des Christen, ‚klettenweis an ihm – d.h. Jesus – zu kleben’) – so wie sich die drei tiefen Stimmen unisono drei Takte lang bei dem Wort ‚kleben’ an dem H festhaken.

In den Kirchenkantaten zeigt sich nicht zuletzt Bachs Fertigkeit als Komponist von Rezitativen, die häufig sehr viel dramatischer sind als in den Opern seiner Zeitgenossen. Im Bass-Rezitativ (Nr. 4) bildet er in der Continuolinie eine Kette aus sieben aufeinander folgenden Tönen der chromatischen Skala, um die Frage zu betonen: ‚Wird nicht die hart gekränkte Brust / zu einer Wüstenei und Marterhöhle / bei Jesu schmerzlichstem Verlust?’. In scharfem Kontrast dazu ist das folgende Duett in A-dur für Sopran und Alt mit Continuo als Gigue angelegt, deren fröhliche Unbekümmertheit (alle diese Dezimensprünge im Continuo) die Loslösung von allen weltlichen Dingen feiert: ‚Entziehe dich eilends, mein Herze, der Welt’. Der abschließende Choral, die Harmonisierung einer Melodie von Andreas Hammerschmidt (1658), enthält im Continuo eine wiederkehrende drehende Figur, mit der die wesentlichen Wörter des Textes ‚Jesum’, ‚Christus’ und ‚selig’ betont werden. 

Sir John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Julian Clarkson-Bass

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 6 – WO „Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben“

BWV 248    Kantate 6  Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben  (für Epiphanias)

(Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD’s –  für   den 1. Sonntag nach Epiphanias
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 174, Vol. 18
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Cover:
CD’s SDG 174
Vol. 18
CD – zwei –
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Kantaten für den 1. so nach Epiphanias
BWV 32 – Liebster Jesu, mein Verlangen
BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht
BWV 154 – Mein liebster Jesus ist verloren
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

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Grüße

Volker

Zwei Interviews: Die Kirchen sind leer, es sei denn, es gibt Musik von Johann Sebastian Bach


Liebe Bachfreunde(innen) !

Lange hat es keine Interviews mehr in der aktuellen Presselandschaft von berühmten Interpreten zum Thema „Johann Sebastian Bach“ gegeben und nun sind zwei sehr interessante Interviews mit dem Bach-Interpreten: „Nikolaus Harnoncourt“ und dem Cellisten: „Mischa Maisky“ veröffentlicht worden.

Nikolaus Harnoncourt - Dirigent „Nikolaus Harnoncourt

in WELT  ONLINE am 25. Dezember 2011

mit der Überschrift als Leitartikel:

 Harnoncourt – „Über Bach kann man nicht lachen“ 

 Die Kirchen sind leer, es sei denn, es gibt Musik von Johann   Sebastian Bach. Warum? Weil seine Werke vollkommen  sind, sagt Stardirigent Nikolaus Harnoncourt.

Am Eingangstor fehlt das Namensschild. Es müsste aber auch ziemlich breit sein für den vollen Namen des Hausherrn. Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt entstammt steinaltem Hochadel, er ist mit den Habsburgerkaisern verwandt.

Als Nikolaus Harnoncourt wurde er zum Bach-Guru und zum einflussreichsten Dirigenten der Gegenwart. Seit Jahrzehnten lebt er hier mit seiner Frau Alice auf dem alten Pfarrhof in St. Georgen, Oberösterreich. Hühner laufen frei herum, auf einer Wiese weiden Schafe. 

Hier geht es zum ganzen Interview:  (auch als Download)

 http://www.welt.de/kultur/musik/article13774559/Harnoncourt-Ueber-Bach-kann-man-nicht-lachen.html

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Mischa Maisky Cellist

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In der Badische Zeitung wurde ein Interview geführt mit dem berühmten Cellisten:

Mischa Maisky am 4. Januar 2012.

Überschrift als Leitartikel:

„Meine Wurzeln reichen tief“    

Sein Leben ist ein Abenteuer. Er spielte schon in den berühmtesten Konzertsälen der Welt, saß aber auch im Gefängnis und mischte Zement in einem russischen Arbeitslager. Mischa Maisky, 1948 in Riga geboren, ist der einzige Cellist, der bei Mstislav Rostropowitsch und bei Gregor Piatigorsky studierte. In dieser Saison ist der Lette Artist in Residence im Festspielhaus Baden-Baden. Vorm ersten Porträtkonzert dort sprach Georg Rudiger mit ihm über die Musik Bachs, Zementmischen im Arbeitslager und über sein zweites Leben. 

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BZ: Haben Sie heute schon Cello geübt?
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Mischa Maisky: Heute Morgen leider noch nicht. Ich hatte anderes zu tun. Aber eigentlich versuche ich immer, jeden Morgen eine Bach-Suite vor dem Frühstück zu spielen. Das ist eine gute Übung zum Wachwerden.

Hier geht es zum ganzen Interview:  (auch als Download)

http://www.badische-zeitung.de/klassik-2/meine-wurzeln-reichen-tief–54388962.html

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Grüße
Volker

Das BACH FESTIVAL ARNSTADT vom 16.3. bis 25.3.2012 gibt das Programm bekannt


Das Bach-Festival in Arnstadt

vom 16. März bis zum 25. März 2012 

veröffentlicht das Programm.

Namhafte Solisten konnten wieder verpflichtet werden.

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Programmauszug:

Zur Lautten Compagney:

Die Lautten Compagney feierte 2009 ihr 25-jähriges Bestehen. Sie zählt heute zu den renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in diversen kammermusikalischen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des 16. – 18. Jahrhunderts.

Mit Konzerten und Opernaufführungen gastiert das Ensemble bei namhaften Festivals und Veranstaltern in ganz Deutschland und im Ausland und überrascht dabei immer wieder durch originelle Programmgestaltung und Neu-Entdeckungen unbekannter Werke.

Beachtung fand die CD „Timeless“ mit Kompositionen von Merula und Glass für die LAUTTEN COMPAGNEY mit dem ECHO Klassik 2010 in der Kategorie „Bestes Ensemble – Alte Musik“ ausgezeichnet wurde.

Calmus Ensemble:

Calmus, eine Vokalgruppe aus der Bachstadt Leipzig, diesem Hort musikalischer Talente und Ideen, hat sich in den letzten Jahren ganz nach oben gearbeitet. 1999 waren die Sänger mit ihrem neugegründeten Ensemble zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gegangen, und sie hatten Erfolg: Fonoforum begrüßte sie gar als neuen Stern am a-cappella-Himmel. Nach einiger Zeit als reine Boy Group trat ein Sopran an die Spitze, einige Zeit danach wurde die Sechser-Besetzung auf fünf reduziert. 2009 feierten sie ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert im Gewandhaus zu Leipzig!

Zu diesem Anlaß paßt es natürlich ganz besonders gut, daß die Sänger vor kurzem mit einem „ECHO“ in der Sparte „Klassik ohne Grenzen“ für eine CD mit Deutschen Volksliedern ausgezeichnet wurden. Das ist aber beileibe nicht ihr erster Preis, denn im Laufe der Jahre haben sie eine ganze Anzahl internationaler Wettbewerbe gewonnen. 2010 gaben sie ihr Debüt in der Carnegie Hall in New York.

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Bach-Festival-Arnstadt 2012: Reformation und Musik - Martin Luther in der Orgelm

Bach-Festival-Arnstadt 2012: Reformation und Musik –

Martin Luther in der Orgel …..

am 18.03.12

Der -deutschsprachige – Gemeindegesang ist seither ein wichtiger Teil des Gottesdienstes und der Liturgie.

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Bach-Festival-Arnstadt 2012:

Johann Sebastian Bach –

Johannes-Passion BWV 245

am 24.03.12

Die Johannes-Passion ist in vielerlei Hinsicht eines der faszinierendsten Werke Bachs. Im Zentrum der Ggeschichte steht …

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Das vollständige Programm kann unter dem nachstehenden PDF-Link aufgerufen werden:

      PDF-Link: Bach Festival Arnstadt PDF-Programm 2012

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Weitere Informationen:

www.bachfestival.arnstadt.de

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Der offizielle Ticketverkauf 

– ONLINETICKETS –

Ihre Onlinetickets können Sie hier buchen:

in einen der drei Flyer klicken…!!

Onlinetickets auf www.eventim.de

Onlinetickets auf www.ticketshop-thueringen.de

Onlinetickets auf www.ticketonline.de

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Ansprechpartner für Pauschalreiseangebote:

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1 | 99310 Arnstadt
Tel.: 0 36 28/ 60 20 49
Fax: 0 36 28/ 66 18 47
E-mail: information@arnstadt.de

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Bach-Ausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Seit Dezember 2009 präsentiert sich die Ausstellung „Bach in Arnstadt“ in neuen Räumlichkeiten im Schlossmuseum Arnstadt. Fünf Jahre lang war die Ausstellung im Haus „Zum Palmbaum“ zu sehen, bevor sie nun völlig neu gestaltet ins Schlossmuseum Einzug hielt. Unter Einbeziehung moderner Multimedia-Technik wird ein Bogen zwischen Musik- und Sozialgeschichte gespannt. Die unterschiedlichen Interessen der Besucher berücksichtigend, liegen die Schwerpunkte der Ausstellung im Musikerleben, aber auch in der visuellen Aufnahme von Informationen über Ereignisse zur Stadtgeschichte.

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KMD Gottfried Preller, spielt die Toccata & Fuge d-moll BWV 565; in der J.-S.-Bach-Kirche in Arnstadt!

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Grüße

Volker

Ein begeisterndes Orgelkonzert an Silvester in der Altstädter Kirche Bielefeld


Nicolaikirche Bielefeld Haupt-Orgel von 1965 - Rudolf von Beckerath Hamburg

Hallo Orgel-Blog-Freunde !

Ein uns sehr bekannter Organist und Pianist Dmitri Grigoriev begeisterte am Silvester-Abend  (31.12.2011) in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld an der großen Beckerath-Orgel..!! Die Neue Westfälische vom 2.01.2012 hat eine überragende Rezension darüber veröffentlicht und möchte sie einmal zum Besten geben.

Dmitri war als Pianist für das Blog-Treffen im Gemeindehaus „Siemshof “ in Löhne-Mennighüffen im Juni 2011 – für das Konzert mit @Claudia – verpflichtet worden..!!

Zur Erinnerung zum Artikel im Blog –  h i e r  –

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Rezension der NW:

Märchenhafte Klänge

Silvester-Orgelkonzert in der Nicolaikirche

VON MICHAEL BEUGHOLD

Dmitri Grigoriev im Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

 Bielefeld. Programmatisch etwas anders, bunter zwischen besinnlich, heiter-beschwingt und zündend hochgestimmt präsentierte sich das Silvester-Orgelkonzert in der stets dicht gefüllten Altstädter Nicolaikirche schon immer. Doch so märchenhaft-exotisch und klangmagisch bestückt wie vom diesjährigen Gastorganisten Dmitri Grigoriev hat man den Traditions-Konzerttermin in drei Jahrzehnten hier noch nicht erlebt.

Der neue hauptamtliche Sennestädter Kirchenmusiker aus St. Petersburg hatte mit Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ und Igor Strawinskys „Feuervogel“-Suite zwei russische Orchester-Klassiker eigenhändig für Orgel bearbeitet und unterstrich die kongeniale Einrichtung (St. Petersburger unter sich) mit ebenso brillanter Umsetzung an der großen Beckerath-Orgel.

Faszinierend, wie er im ersten der vier sinfonisch vertonten Märchen aus tausendundeiner Nacht das Meeresrauschen, den Wellenschlag rund um Sindbads Schiff als ein einziges Naturstimmungsbild vor Ohren zaubert, während er in „Der junge Prinz und die junge Prinzessin“ aparten Klangsinn und anmutigste Melodik zusammenbringt – beides so nuancenreich ausgesponnen wie erzählerisch bezwingend aufgespannt.

In Strawinskys fünfsätziger Ballett-Suite demonstrierte der Organist in denkbar subtilen Klanggewändern für die Gegenwelten des Magischen (voller Chromatik) und Humanen die hohe Kunst des Registrierens. Gleichzeitig blieb er dem rhythmisch-virtuosen Element der Vorlage von den flirrenden Feuervogel-Arabesken über den Prinzessinnen-Reigen bis zum Höllentanz des bösen Zauberers nichts an spielerischer Bravour und Durchdringung schuldig.

Dazwischen zwei Piècen von zwei großen Pariser Orgelmeistern des 20. Jahrhunderts: Sowohl „Cantique?g aus Jean Langlais‘ „Suite folklorique?g als auch Pierre Cochereaus „Berceuse?g verströmen jene typisch französische Mischung aus nobler Sanglichkeit und Kolorit und waren in Dmitri Grigorievs Spiel von nicht auslassender atmosphärischer Dichte und meditativer Ruhe erfüllt.

Als Zugabe bekamen die märchenhaft beglückten Hörer noch Bachschen Air-Zauber mit auf den Weg ins neue Jahr.

Textquelle: © 2012 Neue Westfälische

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für „Neujahr“


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St. Laurenzenkirche in St. Gallen / Schweiz - Fotorechte: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Ich wünsche allen Besuchern ein glückliches und gesundes neues Jahr 2012 

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 01.01.2012 

begehen wir den Sonntag  „Neujahr“ 

In der Alten Kirche wurde der Neujahrstag bewußt als Fastentag begangen. Dies hatte seine Ursache in der Beziehung zu den sogenannten „Saturnalien“, die die Römer im 3. Jht. noch feierten und die, am 17.12. beginnend, am 24.12. in die überschwenglich und ins extreme gesteigerte Feier des Sol invictus (s. Christfest) mündeten. Der christlichen Kirche erschien dieses 7-tägige Feiern der Saturnalien als eine Eskalation der heidnischen Sündhaftigkeit, und sie legte daher ihre Weihnachtsfestzeit ebenfalls 7-tägig aus, aber nicht in orgiastischer Ausschweifung, sondern in bußfertiger Hinwendung zu Gott endend.

Im 6. Jahrhundert erst begann man, den Neujahrstag als Tag der Beschneidung und Namengebung Jesu zu feiern. Auch Martin Luther hat dann auf diesen Sinn des Neujahrstages großen Wert gelegt. Erst im Lauf des 17. Jahrhunderts ging der protestantischen Kirche dieser Sinn verloren, immer mehr wurde der Jahresanfang einziger Inhalt des Tages, wobei man sagen muss, dass es sich bei dem Neujahrstag wohl um den wichtigsten profanen Feiertag, eben den des Neuanfangs, handelt.
Die liturgische Farbe ist weiß, da der Neujahrstag kein eigener Festtag der Kirche ist, sondern ein Tag, der in die Zeit des Christfestes einzuordnen ist.

Der Neujahrstag sollte richtigerweise mit dem Proprium des Tages der Beschneidung und Namengebung Jesu begangen werden. Wenn er allerdings als Neujahrstag begangen wird, liegt der Schwerpunkt auf der Tatsache, dass wir unsere Zukunft nicht in der Hand haben, sondern allein Gott. Dies wird besonders schön deutlich in der Epistel, der die Worte „so Gott will und wir leben…“ entnommen sind, aber auch in der alttestamentlichen Lesung, in der Gottes Ordnungen der Schlüssel sind dafür, dass Gott bei allem ist, was Josua tun wird. Die anderen Perikopen unterstreichen noch einmal, dass der Mensch sich zwar vieles ausdenken kann, aber Gott wird seinen Schritt lenken. So sind wir zwar nicht Marionetten; es wird uns aber gut tun, der Tatsache bewusst zu werden, dass wir nicht allein sind in unserem Bemühen.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für  „Neujahr“

BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir

BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset

BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II

BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied

BWV 248 – „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“ – (Weihnachtsoratorium Kantate IV)

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach

BWV 143 „Lobe den Herrn, meine Seele“  Kantate zu Neujahr

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Sandrine Piau, Sopran; Jörg Dürmüller, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra, Leitung: Ton Koopman 

Georg Friedrich Händel 

Laudate pueri Dominum für Mezzosopran, Oboe, Chor und Orchester;

Magdalena Kozená, Mezzosopran; Yann Miriel, Oboe;

Choeur des Musiciens du Louvre; Les Musiciens du Louvre, Leitung: Marc Minkowski

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach:

BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“ Kantate zu Neujahr

Sibylla Rubens, Sopran / Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor
Ltg.: Ton Koopman

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Kantate:

Georg Philipp Telemann:

„Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen“
Dorothee Fries (Sopran)
Mechthild Georg (Alt)
Andreas Post (Tenor)
Albrecht Pöhl (Bass)
Collegium vocale des Bach-Chores Siegen
Trompeten-Consort Friedemann Immer

Barock-Orchester Hannoversche Hofkapelle 
Leitung: Ulrich Stötzel

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

BWV 143 Lobe den Herrn, meine Seele 

Kantate zu Neujahr und zum Fest der Beschneidung

Ruth Holton, Sopran / James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner


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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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oder
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Bayern-Klassik  Auszüge aus dem Programm:
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Die Bach-Kantate:
BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“
Matthias Ritter, Knabensopran; Jonas Will, Knabenalt;
Markus Schäfer, Tenor; Harry van der Kamp, Bass;
Tölzer Knabenchor; Baroque Orchestra: Gustav Leonhardt
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./ YouTube: BWV 190 –  „Singet dem Herrn ein neues Lied“  –  (Interpret: Suzuki)

  „BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ 

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/ YouTube: BWV 16  – „Herr Gott, dich loben wir“  Part 1 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 16  – „Herr Gott, dich loben wir“  

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/ YouTube: BWV 16  – „Herr Gott, dich loben wir“  Part 2 – (Interpret: Leonhardt)

BWV 16  – „Herr Gott, dich loben wir“  

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/ YouTube: BWV 41  – „Jesu, nun sei gepreiset “  Part 1 – (Interpret:  Gardiner)

BWV 41  – „Jesu, nun sei gepreiset“  

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/ YouTube: BWV 41  – „Jesu, nun sei gepreiset “  Part 3 – (Interpret:  Harnoncourt)

BWV 41  – „Jesu, nun sei gepreiset“  

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/ YouTube: BWV 143  –  „Lobe den Herrn, meine Seele II“  – (Interpret: Leonhardt)

BWV 143 –  „Lobe den Herrn, meine Seele II

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/ YouTube: BWV 171  –  „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm“

– (Interpret: Harnoncourt)

BWV 171 –  „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

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Ein sehr ungewöhnliches Video:

der Organist spielt die Orgel und spielt gleichzeitig auf der Trompete

(Interpret: Gerard van Reenen)

BWV 171 – Aria  „Jesus soll mein erstes Wort“ Orgel & Trompete

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/ YouTube: BWV 248  –  WO –  Kantate IV  für Neujahr –

(Interpret: Sir Gardiner, Monteverdi Choir)

BWV 248  – „Fallt mit Danken,  fallt mit Loben“ – (Kantate IV)“

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele

Kantaten für Neujahr –  Aufführungsort:  Gethsemanekirche, Berlin

am 1. und 2. Januar 2000 

Nach dem bewegten Beginn der Pilgerreise – mit drei Weihnachtskonzerten in Weimar – kehrten wir kurz nach London zurück, tauschten verspätet ein paar Geschenke mit der Familie, verabschiedeten alte und begrüßten neue Teammitglieder und begannen mit den Vorbereitungen für zwei äußerst anspruchsvolle Programme an zwei aufeinander folgenden Feiertagen: Neujahr, das in diesem Jahr auf einen Sonnabend fiel, und der Sonntag nach Neujahr. Als wir in Berlin ankamen, machten wir uns sofort auf den Weg zur Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg, dem Stadtteil Ost-Berlins, der sich zum Zentrum der Opposition gegen das DDR-Regime entwickelt hatte. Im Oktober 1989 wurde die Gethsemanegemeinde, wie auch andere Berliner Gemeinden, mit ihren öffentlichen Diskussionen, Protestaktionen, Friedensgebeten und Mahnwachen zum Sammelpunkt der DDR-Friedensbewegung. Diese gerade einmal hundert Jahre alte, mit ihrer doppelgeschossigen Empore wie ein großes neogotisches Theater wirkende Kirche hat noch immer eine beeindruckende Atmosphäre – und eine hallende Akustik, die uns einige Probleme bereitete. Wir waren hier, um das neue Jahrtausend zu begrüßen, und was hätte es dafür Besseres geben können als Bachs Musik zum 250. Jahrestag seines Todes? Alle in der Gruppe schienen begeistert zu sein und sich auf dieses großartige Abenteuer zu freuen.

Auf dem Papier wirkte das Programm mit den Kantaten für den Neujahrstag allerdings recht fad. Wie sollten es die platten Exordien zum Jahresende und die Gebete für ‚Stadt und Land’, ‚Kirche und Schule’, die Bach von seinen anonymen Librettisten geliefert worden waren, mit einem so bedeutsamen Wechsel vom zweiten zum dritten Jahrtausend aufnehmen können? Wie sich herausstellte, auf mühelose, treffliche und – dank Bachs Musik – triumphale Weise. Selbst wenn sich die Schrecken der kriegerischen Auseinandersetzungen im 17. und 18. Jahrhundert in ihrem Ausmaß nicht mit denen des ausgehenden 20. Jahrhunderts vergleichen ließen, die sicherlich die blutigsten überhaupt in der Geschichte der Menschheit waren, bieten die Texte einiger dieser Kantaten genügend Stoff zum Nachdenken, zum Beispiel dieser: ‚Tausendfaches Unglück, Schrecken, Trübsal, Angst und schneller Tod, Völker, die das Land bedecken, Sorgen und sonst noch mehr Not sehen andre Länder zwar, aber wir ein Segensjahr’ (BWV 143 Nr. 4).

1999 war das Jahr der militärischen Konflikte im Kosowo, in Tschetschenien und Osttimor gewesen, während sich das westliche Europa, von diesen Auseinandersetzungen im Grunde unbehelligt und im Frieden, in einem Schlammbad des Überflusses suhlte. Doch bei Bachs Kantaten haben wir mit so viel mehr zu tun als nur ‚Vertonungen’ religiöser Texte. Seine Musik öffnet die Tür zu allumfassenden Stimmungen, die auf ihre eigene Weise sehr viel eindringlicher und beziehungsreicher sind als einfach nur Worte, zumal seine Texturen mehrere Schichten aufzuweisen pflegen und somit parallele, komplementäre und sogar widersprüchliche ‚Affekte’ auszudrücken vermögen. Worte können, wie Mendelssohn bemerkte, ‚so vieldeutig, so unbestimmt, so missverständlich [sein] im Vergleich zu einer rechten Musik, die einem die Seele erfüllt mit tausend besseren Dingen als Worten. Das, was mir eine Musik ausspricht, die ich liebe, sind mir nicht zu unbestimmte Gedanken, um sie in Worte zu fassen, sondern zu bestimmte’. Bei Bach begegnen wir einer Musik, die sich über alle konfessionellen Hindernisse hinweg zu erheben scheint und dem ausführenden Musiker in gleicher Weise wie dem Hörer Erlebnisse schenkt, die läuternd und heilbringend sind, die sich auf eine bestimmte Situation beziehen und gleichzeitig universelle Gültigkeit haben – und bei dieser bedeutsamen Zeitenwende offensichtlich auch einem besonderem Bedürfnis entsprechen.

Es ist daher besonders faszinierend, den unterschiedlichen Ausdeutungen zu begegnen, die Bach in den verschiedenen Stadien seines Lebens und seiner Entwicklung den für einen bestimmten liturgischen Anlass vorgesehenen biblischen Texten angedeihen lässt, und diese miteinander zu vergleichen. So werden wir das ganze Jahr über verfahren: in zeitlicher Abfolge Kantaten nebeneinander stellen, die Bach für bestimmte Festtage geschrieben hat. Oberflächlich betrachtet könnten die vier Kantaten für Neujahr, die wir in Berlin aufführten, kaum unterschiedlicher sein. BWV 143 „Lobe den Herrn, meine Seele“ ist uns nur in einer handschriftlichen Kopie aus dem Jahre 1762 erhalten. Sehr viele Zweifel bestehen über die Authentizität dieser kleinen Kantate, und einige Merkmale werfen weitere Fragen auf. Da ist zunächst die Besetzung, die unübliche Kombination dreier Corni da caccia mit Pauken, Fagott und Streichern; dann die Tonart B-dur (ist das der Kammerton oder der Chorton?), der einfache (fast naive) Grundplan und Satz, die Vermischung von Bibelworten mit Choralfragmenten und freier Dichtung, die dieses Werk in die Nähe der frühesten Kantaten Bachs rückt, jene, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Mühlhausen komponierte (BWV 106, 4, 71 und 131), allerdings handwerklich und schöpferisch auf einem sehr viel bescheideneren Niveau. Auf Anhieb ähnelt sie am meisten der Ratswahlkantate BWV 71 von 1708, Gott ist mein König.

Die Einwürfe der Blechbläser in der Bass-Arie (Nr. 5) erinnern an eine ähnliche Verfahrensweise in der Alt-Arie von BWV 71, und selbst die arpeggiert angelegte Melodielinie entspricht dem Verlauf des Anfangschores in letzterem Werk. Und schließlich ist in ihrem besten Satz, der pastoralen Tenor-Arie (Nr. 6), in der sich Fagott und Cello-Continuobegleitung auf treffliche Weise ineinander verweben, auch in der Stimmung eine vorübergehende Ähnlichkeit zu dem bezaubernden ‚Turteltauben’-Chor (BWV 71 Nr. 6) vorhanden. All das verleitete einige Wissenschaftler zu der Vermutung, Lobe den Herrn sei die nicht mehr vorhandene Version der Kantate, die Bach für die Ratswahl im folgenden Jahr in Mühlhausen geschrieben habe. Mir scheint sie dann noch eher ein früherer, noch recht zaghafter Schuss auf dieselbe Zielscheibe zu sein. Plausibel ist auch der Gedanke, sie könnte, zumindest teilweise, die Arbeit eines Lehrlings gewesen sein, in Weimar unter Bachs direkter Anleitung angefertigt. Sollte dies zutreffen, so stammen der zweifellos vorhandene Überschwang und die verwendeten Instrumentalfarben entweder direkt von Bach, oder sie sind ein vorzüglich gelungenes Pasticcio aus der Feder eines Studenten. Zum Beispiel werden die Arabesken der Solovioline durch das Staccato eines ‚Totengeläuts’ in den tiefen Streichern (Nr. 4) betont, und diese korrigieren zuweilen die recht konventionell angelegten melodischen und rhythmischen Muster, die für das restliche musikalische Material typisch sind.

Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Gabriele Cassone Horn-Trompete 

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 5 WO „Ehre sei dir, Gott gesungen „

BWV 248 „ “  Kantate 5  „Ehre sei dir, Gott gesungen „ Erster Sonntag nach Neujahr 

(Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD’s –  für   N e u j a h r
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 137, Vol. 16
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Cover:
CD’s SDG 137
Vol. 16
CD – eins –
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BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“
BWV 28 „Gottlob ! nun geht das Jahr zu Ende“
BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“
BWV 122 „Das neugeborne Kindelein“
Motette BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 150, Vol. 17
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Cover:
CD’s SDG 150
Vol. 17
CD – eins –
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BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm
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Ich wünsche allen Besuchern ein glückliches und gesundes neues Jahr 2012 !

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Grüße

Volker

Label SDG-monteverdi.uk veröffentlicht in Kürze die CD-SDG 706 „Ein deutsches Requiem“ von Brahms


Cover: SDG 706 - Brahms "Ein Deutsches Requiem"

Hallo SDG-Freunde !

Im Februar 2012 erscheint bei dem Label „monteverdi.uk“ von

Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“

unter dem Titel: SDG 706.

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Zwei wichtigen Menschen in Johannes Brahms‘ Leben gilt das „deutsche Requiem“: der Mutter und dem väterlichen Freund Robert Schumann. Brahms hatte mit dem Gedanken gespielt, das Requiem bereits zur Schumann-Gedenkfeier in Bonn aufzuführen. Jedoch bekam er es nicht fertig; außerdem standen dem Unstimmigkeiten mit dem Freund Joseph Joachim im Wege.

Dann starb Brahms’ Mutter, und das führte zu einer Umstellung seiner Kompositionspläne – der nachkomponierte 5. Satz „Ihr habt nun Traurigkeit“ ist das ganz persönliche Totengedenken des liebenden Sohnes. Übrigens fand die Erstaufführung des vollständigen Opus 45 am 18. Februar 1869 in Leipzig statt.

Johannes Brahms (1833-1897)

*) Bis das Requiem zu der Form fand, wie wir sie heute kennen, ging viel Zeit ins Land. Albert Dietrich, mit dem Brahms sein Leben lang befreundet war, verfolgte die Spur des Trauermarschs, der schließlich den Charakter des zweiten Satzes bestimmte, zurück bis zu einem Werk für zwei Klaviere von 1854 (dem Jahr von Schumanns Selbstmordversuch), das zur unvollständigen Skizze einer geplanten Symphonie wurde. Brahms’ Biograph Max Kalbeck behauptete (ohne hinreichende Beweise), ein viersätziges Chorwerk sei bereits 1861 vorhanden gewesen. Die ersten drei Sätze des Werks, das wir kennen, wurden zwar am 1. Dezember 1867 in Wien aufgeführt, hatten jedoch aus verschiedenen Gründen – Unzulänglichkeiten des Vortrags, der lutherische Charakter des Werks – keinen Erfolg. Die eigentliche Premiere war die Aufführung von sechs der später insgesamt sieben Sätze im Bremer Dom am 10. April 1868. Der fehlende fünfte Satz wurde für die vollständige Erstaufführung in Leipzig am 18. Februar 1869 hinzugefügt. Eine zweite Leipziger Aufführung im Jahr 1873 begründete Brahms’ dauerhaftes Ansehen in dieser Stadt, und 1876 war das Requiem an den verschiedensten Orten mindestens neunundsiebzig Mal aufgeführt worden, am 2. April 1873 auch in London. Brahms’ internationaler Ruhm ist in hohem Maße diesem Werk zu verdanken.

Die CD-Einspielung erfolgte im Kalender-Jahr 2008 mit dem „Monteverdi Choir“ und dem „Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner.

Eine PDF-Einleitung zum „Deutschen Requiem“, erstellt von Hugh Wood, füge ich bei.

       PDF-Werkbeschreibung :  J. Brahms „Ein deutsches Requiem“

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Cover: Brahms Gardiner CD von 1991

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Eine CD-Einspielung von Gardiner aus 1991 kann über mein Partner-Shop bereits bezogen werden..!!

Link:  http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00000413E

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*) Text-Auszug: Hugh Wood, 2011

Übersetzung: Gudrun Meier

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YouTube: Brahms „Ein deutsches Requiem“ KKL Lucerne, 15 March 2008
Krassimira Stoyanova
Michael Volle, Conductor: Mariss Jansons
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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Grüße

Volker

News aus der Klassikszene vom 28.12.2011


Heute beginne ich einmal mit einem neuen Thema, das sicherlich auf Interesse stoßen wird.

Titel: „News aus der Klassikszene“

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Artikel von mz-web.de

Mitteldeutscher Rundfunk
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„Wir müssen den Hörgenuss zurückgewinnen“

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MDR-Hörfunkdirektor Johann Michael Mölle

MDR mit neuem Programm für Freunde der Klassik. (FOTO: DPA)
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HALLE (SAALE)/LEIPZIG/DPA. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) will 2012 noch mehr Klassikfans für das Radio begeistern. Dafür werde das per Digitalradio verbreitete Programm MDR Klassik mit neuen, eigenen Sendungen ausgebaut, sagte MDR-Hörfunkdirektor Johann Michael Möller in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Halle. So starten am 7. Mai die Reihen «Das Konzert» und «Das Werk» für jeweils zwei Stunden, von Montag bis Samstag. «Wir wollen damit einem langgehegten Wunsch vieler Hörerinnen und Hörer von klassischer Musik nachkommen, die sagen: „spielt doch das ganze Werk und nicht nur einzelne Sätze“», sagte Möller.
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«Wir müssen den Hörgenuss zurückgewinnen, Klassikhörer sind sehr anspruchsvoll, sehr bewusst», sagte er. Dieses Klientel lasse Musik nicht an sich vorbeirauschen. Ziel sei es, dem Hörer in Zusammenarbeit mit dem Kulturradio MDR Figaro täglich 16 Stunden klassische Musik anzubieten. «Das nehmen wir uns vor, das ist auch erreichbar», sagte Möller. In den neuen Sendungen im Programm des digitalen Hörfunksenders MDR Klassik sollen sowohl Aufnahmen mit dem Orchester und den Chören des MDR als auch exklusive Konzerte aus der Region der Dreiländeranstalt am Stück gespielt werden. «Wir haben als öffentlich-rechtlicher Sender auch einen Auftrag, das reiche kulturelle Erbe zu vermitteln», sagte Möller…………….

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Zum ganzen Artikel hier der Link: 

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1324965830542

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“Day of Song”  im Ruhrgebiet im Juni 2012

Oberhausen – Rund 15.000 Sängerinnen und Sänger haben sich bislang für die Chorveranstaltung “Day of Song” im Ruhrgebiet angemeldet. Da sich die Neuauflage der Veranstaltung noch nicht bis in alle Kommunen herumgesprochen habe, werde die Anmeldefrist nun um vier Wochen bis zum 31. Januar verlängert, teilte die Ruhr Tourismus GmbH am Dienstag in Oberhausen mit. Im Juni sollen über 250 Gruppen in 31 Kommunen des Ruhrgebietes gleichzeitig singen.

Möglichst viele Chöre werden sich an dem Tag an allen möglichen Orten zum gemeinsamen Singen treffen. Im Jahr 2010 fand der „Day of Song“ im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres zum ersten Mal statt. Damals beteiligten sich rund 26.000 Menschen daran.
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Hans-Christoph Rademann Fotorechte: @Matthias Heyde

Hans Christoph Rademann soll 2013 als Nachfolger von Helmuth Rilling neuer künstlerischer Leiter der renommierten Internationalen Bachakademie in Stuttgart werden.

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Die Verhandlungen mit dem 46-jährigen Dirigenten und derzeitigen Leiter des Dresdner Kammerchores sollen nach Angaben der “Stuttgarter Nachrichten” vor dem Abschluss stehen. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der Vertrag von Intendant Christian Lorenz nicht verlängert werde.
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Biographie:
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Grüße
Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für das “ Christfest III “ 3. Weihnachtsfeiertag


Thomanerchor mit dem WO in der Nikolaikirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 27.12.2011 begehen wir das  „Christfest III“ – (Namenstag des Heiligen Johannes)

3. Weihnachtsfeiertag  

Am Christfest III  denken wir an den Apostel und Evangelisten Johannes, dessen Verkündigung wir hören als Worte der Liebe und Fürsorge Gottes für seine Schöpfung. Weil das Christfest das Fest der Liebe Gottes ist, die Johannes sein Leben hindurch gepredigt hat, ist sein Tag so nah an dieses Fest gelegt worden. Von ihm lassen wir uns zur Liebe untereinander aufrufen.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)———————————————————————

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Bach-Kantaten für den 3. Weihnachtsfeiertag

BWV 64 – Sehet, welch eine Liebe

BWV 133 – Ich freue mich in dir

BWV 151 – Süßer Trost mein Jesus kömmt

BWV 248 – Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen – (Weihnachtsoratorium Kantate III)

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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SWR2

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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rbb kulturradio

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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Bayern-Klassik
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./ YouTube: BWV 64 – „Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeuget“ 

  „BWV 64 – „Sehet, welch eine Liebe“  (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV 133  Ich  freue mich in dir  (Interpret:Leonhardt)

BWV 133  – „Ich freue mich in dir“  Part 1

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/ YouTube: BWV 133  – Ich  freue mich in dir  (Interpret:Leonhardt)

BWV 133  – „Ich freue mich in dir“  Part 2

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/ YouTube: BWV 151  –  „Süßer Trost mein Jesus kömmt“ (Interpret: Leonhardt)

BWV 153 –  „Süßer Trost mein Jesus kömmt

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/ YouTube: BWV 248  –  WO –  Kantate III   (Interpret: Sir Gardiner, Monteverdi Choir)

BWV 248  – „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“ – (Kantate III)“

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 64 – Sehet, welch eine Liebe“

Kantaten für den 2. Weihnachtsfeiertag –  Aufführungsort:  St Bartholomew’s, New York

am 27.12.2000 

Da wirst du von einem Organisten in die Enge getrieben, der auf seinem Steckenpferd – der Traktur – davongaloppiert und sich darüber ergeht, dass die Orgelwerke selbstverständlich Bachs gesamten übrigen Œuvre überlegen seien, und du brauchst nur auf BWV 64 „Sehet, welch eine Liebe“ zu verweisen, um besagten Organisten in fassungsloses Schweigen zu versetzen. Es stimmt, dass der Anfangssatz, als vierstimmige Motette über einer unabhängigen Continuolinie angelegt, nichts hat, was auf der Orgel nicht durchaus respektabel und wirkungsvoll klänge. Doch aufgeputzt mit Bachs recht unweihnachtlicher Besetzung, einem Posaunenchor zusätzlich zu den üblichen Streichern zur Verdopplung (nicht Überdeckung) der Gesangslinien –, während der Text den Kontrapunkt mit all seinen Gegenryhthmen und ausgedehnten Melismen beseelt und mit Leben erfüllt, wird auch dieser ‚theologisch bedeutsame, aber hinsichtlich seines Affektgehalts neutrale Lehrsatz’ (Daniel Melamed) lebendig. Wir können die Freude genießen, die Bach für seine Hörer bereit hält, die zur Weihnachtszeit Kinder Gottes genannt werden.

Wie in BWV 40 „Dazu ist erschienen“ am Tag zuvor, mit der diese Kantate thematisch verbunden ist, und auch wie in der viel früheren Weihnachtskantate „Christen, ätzet diesen Tag“ BWV 63 liegt das Gewicht auf der Beschreibung, die Johannes von Jesus als Christus victor gibt. Da der 27. Dezember auch der Namenstag des Heiligen Johannes ist, Bachs Lieblingsevangelisten, macht sich der Komponist diesen Umstand zunutze, um die aus der typischen Sicht des Apostels geschilderte Inkarnation noch ein Stück weiterzuführen, als es die übliche Auslegung normalerweise gestattet hätte. Seiner Schilderung liegt eine vertikale Aufteilung der Welt in ‚oben’ (voller Wahrheit und Licht) und ‚unten’ (voller Dunkelheit und Sünde) zugrunde. Gott steigt in menschlicher Gestalt vom Himmel herab, um die Menschen von der Sünde zu erretten, während das Trachten des Menschen darauf abzielt, dorthin aufzusteigen, wo er zu Gottes Kindern gehören wird. Bach lässt diese grundlegende Antithese in seinem Stil sehr deutlich hervortreten: In einem alt klingenden Idiom, dem die Posaune seine archaische Färbung gibt, legt er mit dem Eingangschor und seiner Fortsetzung, einer feinsinnigen Vertonung von Luthers Choral ‚Gelobtet seist du, Jesu Christ’, im Hörer das unerschütterliche Fundament von Gottes Liebe und wechselt in den folgenden Sätzen zu moderneren, der weltlichen Tanzmusik entlehnten Mustern.

Es ist sehr ungewöhnlich, dass das erste Rezitativ einer Bach- Kantate der bislang dramatischste Satz ist, aber das gilt auf jeden Fall hier für Nr. 3. Mächtige auf- und absteigende Läufe im Continuo schildern die brüske Ablehnung, die der Solist gegenüber der Welt empfindet – er will mit weihnachtlichem Tand nichts zu tun haben. Unvermittelt stimmt ihm der Chor über einer nunmehr regelmäßigen, doch absichtsvollen Basslinie zu – ‚Was frag ich nach der Welt?’ (die erste Strophe von Pfefferkorns Choral aus dem Jahre 1667) und schließt mit den Worten ‚Jesus… Du bist meine Lust’. Der Sopran tritt hervor, und die Streicher stimmen eine recht stilisierte höfische Gavotte (mit ihrem typischen doppelten Auftakt) an. Doch mit dem dritten Takt lockert die Solovioline ihre steife Förmlichkeit und lässt sich von einer Figuration emportragen, die an die Skalen im Alt-Rezitativ erinnern und, sobald der Sopran einsetzt, als die weltlichen Dinge erklärt werden, die ‚wie ein Rauch vergehen’ müssen.

Die verlässliche Alternative – Jesu Gabe an den Gläubigen – wird auf gewinnende Weise im ‚B’-Teil geboten, musikalisch die ‚unbezahlbare Perle’. Eingangs verstummt der Continuo. Dieser Technik, ‚Bassettchen’ genannt, sind wir übers Jahr schon mehrfach begegnet, und Bach verwendet sie, jedes Mal mit voller Absicht, als Symbol für Jesu Unschuld, Freiheit von der Sünde und seine Liebe zu den Menschen (auf unübertroffene Weise in ‚Aus Liebe’, der seraphischen Sopranarie aus der Matthäus-Passion). Je länger der Sopran bei den Schlüsselwörtern ‚bleibet fest und ewig stehen’ verweilt, desto mehr Gelegenheiten bieten sich, Kontraste einzusetzen – unstete, das Terrain erkundende Modulationen, das weltliche Gavottethema, das in Fragmente aufgelöst wird, daneben die Rauchfahne der Solovioline.

Das Bass-Rezitativ verdeutlicht den Überdruss des Pilgers, wandelnd auf der Welt zu verweilen (Nr. 6) – für uns sehr treffend, da dies unser vorletztes Konzert auf unserer Pilgerreise war. Der Alt verzichtet in seiner Arie von wesenhafter melodischer Schönheit nun endgültig auf die weltlichen Dinge und richtet den Blick entschlossen auf die Gaben des Himmels (Nr. 7). Der Text wird wortgetreu vertont, und von besonderem Reiz ist das Spiel mit der Doppeldeutigkeit der schwingenden Rhythmen: nacheinander Einheiten im 3/4-Takt, die gegen die 6/8 des Fundaments gesetzt sind, dann 6/8 mit 3/4- Synkopierungen und schließlich eindeutige 3/4-Takte in den oberen und unteren Linien, während sich der 3/8-Takt gelegentlich selbst überlassen bleibt. Merkwürdigerweise ist der Gesamteindruck nicht ein wirres Durcheinander, sondern die Freude am Austausch zwischen Oboe d’amore, Altstimme und Continuo und zuweilen auch an der ekstatischen Lyrik, wenn die Stimme in ihrer Sehnsucht nach dem Himmel zu einem hohen D aufsteigt und dort verweilt. Ein anderer Komponist hätte mit dem frommen Text seine Probleme haben können, doch nicht so Bach. Die Lösungen, die er findet, sind voller Humor und zeigen, welch ein Vergnügen es ihm bereitet, die ‚Pracht’ weltlicher Güter zurückzulassen und dem ‚Lasterleben’ im abschließenden Choral ‚gute Nacht’ zu sagen.

Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Kati Debretzeni – Violine

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 4 WO Fallt mit Danken,  fallt mit Loben

BWV 248 „Fallt mit Danken“  Kantate 4 –  (Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD –  für den 3Weihnachtsfeiertag
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 127, Vol. 15
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Cover:
CD’s SDG 127
Vol. 15
CD – eins –
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BWV 57 – Selig ist der Mann  (Kantate für den 2. Weihnachtsfeiertag)
BWV 64 – Sehet, welch eine Liebe hat uns der Herr erzeuget
BWV 133 – Ich freue mich in dir
BWV 151 – Süßer Trost, mein Jesus kömmtUnser Mund sei voll Lachens
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Ich wünsche allen Besuchern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr !

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für das „Christfest II“ 2. Weihnachtsfeiertag


Weihnachtliche Stimmung an der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 26.12.2011 begehen wir das  „Christfest II“

2. Weihnachtsfeiertag

Das Christfest II ist zugleich der Tag des Erzmärtyrers Stephanus. Inhaltlich ist dieser Tag, wenn er als „Tag nach der Geburt des Herrn“ gefeiert wird, nur noch ein Abglanz. Seine Existenz geht auf das Verlangen zurück, die Weihnachtsbotschaft immer und immer wieder zu hören, gewissermaßen das Geschehen der Christnacht zu einem andauernden Erlebnis werden zu lassen. Eine besondere Stellung erhält dieser Tag jedoch durch das Evangelium, das den Prolog des Johannes-Evangeliums enthält und so die Geburt Jesu in den Kontext der Schöpfung stellt. Von daher ist dieser Tag vielleicht gerade heute von besonderer Bedeutung. Am 2. Christtag denken wir besonders darüber nach, was die Fleischwerdung Gottes bedeutet. Wir spüren, dass das große Geschenk der unmittelbaren Nähe Gottes uns unermesslich reich macht dadurch, dass er selbst arm wurde.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)———————————————————————

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Bach-Kantaten für den 2. Weihnachtsfeiertag

BWV 40 – Darzu ist erschienen der Sohn Gottes

BWV 57 – Selig ist der Mann – (Stephanus-Kantate)  *)Siehe Dürr, Seite 145

BWV 121 – Christum wir sollen loben schon

BWV 248 – Und es waren Hirten in derselben Gegend – (Weihnachtsoratorium Kantate II)

*)Siehe Dürr, Seite 145

Unter den Kantaten Bachs zum 2. Weihnachtstag ist dies die eigentliche „Stephanus-Kantate, weil sie auf das Fest der Geburt Christi überhaupt keine Bezug nimmt und gleich mit einem Preis des Marttyriums einsetzt. Zugleich ist dies aber auch die persönlichste Kantate des Tages; denn ihr Gegenstand ist – das erweist sich sofort an Satz 2 – nicht die Anfechtung von außen, die Verfolgung, sondern die Bedrängnis durch die Anfechtung der Sünde, als deren Besieger Christus gefeiert wird…..

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Montag, 26.12.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Andreas Hammerschmidt
Gelobet seist du Jesu Christ, geistliches Konzert für Alt, Bläser und Basso continuo; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred Cordes

Anonymus
Christum wir sollen loben schon,

BWV 121, Choral im Satz für Harfe  Andrew Lawrence-King

Johann Sebastian Bach

BWV 121 „Christum wir sollen loben schon“ Kantate zum 2. Weihnachtstag

für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner 

Johann Rosenmüller
Ich freue mich in dir, geistliches Konzert für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Cantus Cölln; Concerto Palatino, Leitung: Konrad Junghänel

Johann Schelle
Uns ist ein Kind geboren, Kantate zu Weihnachten für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; La Capella Ducale; Musica Fiata Köln, Leitung: Roland Wilson

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Montag, 26.12.2011

08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

08:03 – 08:40 Uhr Kantate

Geistliche Musik am 3. Sonntag im Advent

Johann Sebastian Bach:

BWV 57 „Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet“ Kantate  – Dialogus –

Dorothea Röschmann, Sopran
Thomas Quasthoff, Bariton
Mitglieder des RIAS-Kammerchors
Berliner Barock Solisten / Ltg.: Rainer Kussmaul

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Montag, 26.12.2011

SWR2

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 57 „Selig ist der Mann“ 

Hana Blaziková (Sopran – Seele)
Peter Kooij (Bass – Jesus)
Bach Chor und Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

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Montag, 26.12.2011
09:30 bis 10:00 Uhr
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rbb kulturradio

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

09:30 bis 10:00 Uhr

BWV 57 – „Selig ist der Mann“ 

Kantate zum 2. Weihnachtsfesttag
Gerlinde Sämann, Sopran
Christoph Genz, Tenor
Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande
Leitung: Sigiswald Kuijken

BWV 733 Fuga sopra il Magnificat 
Heinrich Hamm, Orgel

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Montag, 26.12.2011
08:05 bis 08:30 Uhr
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Bayern-Klassik
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 08:05 bis 08:30 Uhr
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Bach-Kantate
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BWV 57  „Selig ist der Mann“
Kantate zum 2. Weihnachtsfesttag,
Vasiljka Jeszovsek, Sopran; Sarah Conolly, Alt;
Mark Padmore, Tenor; Peter Kooij, Bass;
Collegium Vocale Gent:
Philippe Herreweghe
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/ YouTube: BWV 40 – „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes“ 

  „BWV 40 – „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes“  (Interpret: Fritz Werner )

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/ YouTube: BWV 57  –  Part 2 & 3 – (Interpret: Harnoncourt)

BWV 57 – „Selig ist der Mann“  (Stephanus-Kantate)  

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/ YouTube: BWV 57  –  Part 6 & 7 & 8     (Interpret: Guillermo Eduardo Dora) 

BWV 57 – „Selig ist der Mann“  (Stephanus-Kantate)

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/ YouTube: BWV 121  –  (Interpret: Harnoncourt)

BWV 121 – „Christum wir sollen loben schon“ 

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/ YouTube: BWV 248  –  WO –  Kantate II   (Interpret: Sir Gardiner, Monteverdi Choir)

BWV 248 – „Und es waren Hirten in derselben Gegend – (Kantate II)“ 

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 40 – „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes

Kantaten für den 2. Weihnachtsfeiertag –  Aufführungsort:  St Bartholomew’s, New York

am 25.12.2000 

Dann folgte die ein Jahr vorher und – wie BWV 121 – für den zweiten Weihnachtstag komponierte Kantate BWV 40 „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes.“  Zu allererst fällt auf, dass Bach offensichtlich die Tage verwechselt hat. Anstatt als Ausgangspunkt für diesen Tag das Matthäus-Evangelium zu nehmen, legt er diesem Werk die Epistel für den dritten Weihnachtstag zugrunde: ‚Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre’ (1. Johannes 3, 8). Bei der Aufnahme dieser aufsässigen Worte in den Eingangschor (mit paarigen Oboen, Hörnern und der Streichergruppe) verwendet Bach den stilo concitato (wörtlich den ‚erregten’ Stil), den Monteverdi über hundert Jahre vorher eingeführt hatte. War Bach diesem farbigen Idiom als Knabe in Lüneburg begegnet? Man stutzt und bewundert die Vollendung, mit der er es in den musikalischen Kontext so integriert, dass jede Stimme oder jedes Instrument, denen er die martialischen Rhythmen zuweist, abwechselnd in den Vordergrund tritt und dem militärischen Feldzug gegen die Sünde und den Teufel, der mit Jesu Geburt in Gang gesetzt wurde, mächtigen Nachdruck verleiht. Trotz der positiven, optimistischen Stimmung und der abschließenden pikardischen Terz vertont Bach diesen Chor in f-moll – eine Erinnerung daran, dass Jesu Sieg durch seine Passion noch ein paar Monate fern ist.

Bach reagiert hier und auch im folgenden Rezitativ achtsam auf diese dramatische Symbolik mit ihrer Antithese zwischen Dunkelheit und Licht, Wort und Fleisch, die der Johannes des Evangeliums so sehr schätzte. Hier begegnet sie als Abstieg des ‚großen Gottessohnes’, dem es ‚gefällt, ein kleines Menschenkind zu werden’. Bach baut in seine Kantate nicht weniger als drei Choräle ein, alle in Moll und an strategisch wichtigen Punkten. Der erste Choral, ‚Die Sünd macht Leid’, spricht von dem Trost, den Jesus den Gläubigen spendet – ‚Die Sünd macht Leid; Christus bringt Freud’ (das der Johannes-Passion zugrunde liegende Thema); der zweite Choral, ‚Schüttle deinen Kopf’, bestätigt, dass die Gläubigen von Jesus gelernt haben, die Schlange zu verlachen, da nun ihr Kopf ‚zerknickt’ ist und ihre Giftzähne keine Gefahr mehr bedeuten; der letzte Choral schließlich, ‚Jesu, nimm dich deiner Glieder an’, resümiert die Vision des Johannes, der Christus in seiner Herrlichkeit schaut: Er bringt der Welt ‚Freude über Freude’ und ‚Wonne über Wonne’.

Die mittlere Satzgruppe konzentriert sich auf den Kampf, den Jesus den Menschen zuliebe mit dem Teufel ausficht, und seinen Sieg über die ‚höllische Schlange’. In seiner munteren, ausgelassenen Arie in d-moll (Nr. 4) scheint der Bass-Solist von der Sicherheit der Marklinie aus das glitschige Ungeheuer höhnisch zu verlachen. In dem folgenden Accompagnato, einer sanften Barkarole, erklärt der Altist, dass der Heiland ‚ins Fleisch gekommen’ ist und der Schlange, ‚so im Paradies auf alle Adamskinder (also die ganze Menschheit) das Gift der Seelen fallen ließ’, alles Gift genommen und damit Gottes Plan erfüllt hat. Dass ‚Satans Grimm’ noch immer vorhanden ist, wird in der Tenor-Arie (Nr. 7) klar, die mit zwei Oboen, zwei Hörnern und Continuo besetzt ist. Sie beginnt recht freundlich, erinnert ein wenig an den dritten Satz des ersten Brandenburgischen Konzerts, doch die Gesangslinie wird bald bis an ihre Grenze gedehnt, ironischerweise durch Melismen, die den ‚Christenkindern’ Mut machen sollen, sich zu freuen. Die autographe Partitur lässt allerdings vermuten, dass es nicht der geduldige Tenorwar, sondern die Bläser, die sich als erste beschwerten und Bach zwangen, seinen B-Teil um sechs Takte zu erweitern (diese sind unten auf der Seite eingefügt), um ihnen, nicht dem Tenor Zeit zu geben, vor dem Da Capo Atem zu schöpfen. Da hier Jesus mit einer Henne verglichen wird, die ihre Küken beschützt, konnten wir auf einen gar nicht so feinsinnigen Humor besonderer Art gefasst sein. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Peter Harvey – Bass  

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/ YouTube: BWV  248 – Kantate 3 WO Herrscher des Himmels

BWV 248 „Herrscher des Himmels“  Kantate 3 –  (Interpret: Gardiner, Monteverdi Choir)

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CD –  für den 1. und 2. Weihnachtsfeiertag
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 113, Vol. 14
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Cover:
CD’s SDG 113
Vol. 14 
CD – eins –
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BWV 91 – Gelobet seist du, Jesu Christ
BWV 110 – Unser Mund sei voll Lachens
BWV 40 – Darzu ist erschienen der Sohn Gottes
BWV 121 – Christum wir sollen loben schon
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Ich wünsche allen Besuchern ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest !

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Grüße

Volker

Weihnachts- und Neujahrswünsche 2011 – für die Besucher: „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“


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Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2012.
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Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest 2011 hinterlege ich ein Video von J. S. Bach mit dem
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Weihnachtsoratorium BWV 248
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Kantate 4 – Chor „Fallt mit Danken,  fallt mit Loben“
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aufgeführt am 23.12.1999 in der Herderkirche in Weimar.
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„Season Greetings from the Monteverdi Choir & Orchestra“
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Herzliche Weihnachtsgrüße von
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Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für das „Christfest I“ 1. Weihnachtsfeiertag


Herrnhuter Stern und Krippe

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.12.2011 begehen wir das  „Christfest I“

1. Weihnachtsfeiertag

Das Christfest I ist der eigentliche Geburtstag Jesu, ist jedoch völlig hinter dem Heiligen Abend zurückgetreten. Der Gottesdienst ist in der Regel nur schwach besucht. Er greift aber mit seinen Perikopen den Gedanken der liebenden Zuwendung Gottes, die in der Geburt von Jesus Christus handgreiflich geworden ist, am stärksten auf.

Der erste Christtag ist der Festtag der Geburt des Herrn, an dem die Christenheit Gott dafür dankt, dass er durch das Opfer seines geliebten Sohnes, der ganz Mensch wurde, uns als seine Kinder angenommen hat, damit wir durch ihn frei werden und nicht mehr Knechte der Sünde sind. 
oder Gott kam aus seinem Licht in unser Zwielicht, aus seinem Reichtum kam er in unsere Armut, aus seiner Herrlichkeit in unsere Schwachheit, aus seinem Frieden in unsere von Streit und Gier geschundene Welt. 
Diese Botschaft, die wir so gerne zum Anlass besinnlicher Feiern nehmen, ist alles andere als besinnlich: sie stellt eigentlich eine Herausforderung dar, die unser ganzes Leben umkrempeln soll. Wo ist das gelungen?

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)———————————————————————

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Bach-Kantaten für den 1. Weihnachtsfeiertag

BWV 63 – Christen, ätzet diesen Tag

BWV 91 – Gelobet seist du, Jesu Christ

BWV 110 – Unser Mund sei voll Lachens

BWV 191 – Gloria in excelsis Deo

BWV 197a – Ehre sei Gott in der Höhe

BWV 248  – Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage – Weihnachts-Oratorium Teil I

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 25.12.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Johann Sebastian Bach

BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine“ 

Kantate zum 1. Weihnachtstag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Ingrid Schmithüsen, Sopran; Yoshikazu Mera, Altus; Makoto

Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung:

Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 25.12.2011

08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

08:03 – 08:40 Uhr Kantate

Geistliche Musik am 3. Sonntag im Advent

Johann Sebastian Bach:

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“ Kantate

Sarah Wegener und Johanna Winkel, Sopran Franziska Gottwald, Alt / Julian Prégardien, Tenor Konstantin Wolff, Bass / NDR Chor

Elbipolis Barockorchester Hamburg
Ltg.: Philipp Ahmann 

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Sonntag, 25.12.2011

SWR2

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 110  „Unser Mund sei voll Lachens“

Dorothee Mields (Sopran)
William Towers (Countertenor)
Charles Daniels (Tenor)
Stephan MacLeod (Bass)

Niederländische Bach-Gesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

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 Sonntag, 25.12.2011
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rbb kulturradio

Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

09:30 bis 10:00 Uhr

BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag“
Kantate am 1. Weihnachtstag

Ingrid Schmithüsen, Sopran
Yoshikazu Mera, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

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Sonntag, 25.12.2011
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Bayern-Klassik
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 08:05 bis 08:30 Uhr
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Bach-Kantate
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BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“
Kantate zum 1. Weihnachtsfesttag,
Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:
John Eliot Gardiner
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/ YouTube: BWV 63  –  

  „BWV 63 – Christen, ätzet diesen Tag“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 63  –  Satz 5

  „BWV 63 – Christen, ätzet diesen Tag“ –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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/ YouTube: BWV 63  –  Satz 7  (Schluss-Choral)

  „BWV 63 – Christen, ätzet diesen Tag“ –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 91  –  Part 1 – (Interpret: Leonhardt-Consort, Knabenchor Hannover)

„Gelobet seist du, Jesu Christ“ 

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/ YouTube: BWV 110  –  (Interpret: unbekannt)

„Unser Mund sei voll Lachens“ 

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/ YouTube: BWV 191  –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

„Gloria in excelsis Deo“ 

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/ YouTube: BWV 248  –  Weihnachtsoratorium (Interpret: Sir Gardiner, Monteverdi Choir)

„Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ 

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Kantaten-Beschreibung 

zum  BWV 91 – „Gelobet seist du, Jesu Christ

Kantaten für den 1. Weihnachtsfeiertag –  Aufführungsort:  St Bartholomew’s, New York

am 23.12.2000 

23. Dezember: Es ist genau ein Jahr her, dass wir das erste unserer drei Konzerte in Weimar gegeben haben – Teile I bis III des Weihnachtsoratoriums. Welch ein seltsames Gefühl, wieder an der Wintersonnenwende angelangt zu sein: Nach einem Jahr mit nichts anderem als Bach hat sich der Kreis geschlossen! Wir sind nach Manhattan gekommen, in Leopold Stokowskis alte Kirche, St Barthlomew’s auf der Park Avenue. Es ist nicht nur sehr viel kälter hier in New York (minus 10 Grad), auch die Bezüge sind völlig andere, die Festlichkeiten und der ganze Putz lassen kaum Zugeständnisse an ihren historischen oder geistlichen Ursprung erkennen. Der Mammon regiert diese Welt. Wo vor einem Jahr in Weimar der Weihnachtsmarkt und die riesige norwegische Fichte als lebende Symbole den Marktplatz beherrschten, kommen hier in den Eingangshallen der bombastischen Hotels die Weihnachtslieder aus der Konserve und die unechten Weihnachtsbäume sind mit Flitter und glänzenden Päckchen beladen, prächtigen exotischen Früchten vergleichbar.

Heiligabend/Erster Weihnachtstag: Der Groschen fängt gerade an zu fallen – wir sind fast am Ende unserer Pilgerreise angelangt. Ich schwanke zwischen dem Gefühl der Erleichterung, dass das Ziel nur noch sieben Tage entfernt ist, und einer überwältigenden Traurigkeit, dass nun bald alles zu Ende sein wird. Tatsache ist, dass wir im Großen und Ganzen erreicht haben, was wir uns vorgenommen hatten – allen Widrigkeiten, Hindernissen, Teufelchen im Detail, Enttäuschungen und Frustrationen aller Art und vor allem der finanziellen Unsicherheit zum Trotz, die uns am meisten zu schaffen gemacht hat. Wir hielten uns über Wasser durch die erstaunliche Großzügigkeit einiger weniger Gönner und blieben auf Kurs dank der heroischen Anstrengungen (und Gutmütigkeit) wichtiger Mitglieder der Belegschaft und wunderbarer Musiker, die Welle auf Welle kamen, und ihrer geduldigen Familien. Zum Glück sind nun viele von ihnen hier, um bei dieser letzten Runde dabei zu sein, und so konnten wir gemeinsam Heiligabend feiern, auf eine sehr viel fröhlichere Art als letztes Jahr in Weimar, wo das Fest zu früh begonnen und schon um acht Uhr abends allen Schwung verloren hatte.

Alle scheinen sich darüber im Klaren zu sein, dass es riesige Anstrengungen kosten wird, mit dieser Musik hier Erfolg zu haben. Es ist sicher eine schwierige Aufgabe: Zwölf neue Kantaten, verteilt auf drei Konzerte in sieben Tagen (sehr viel mehr, aachs Zeitplan vorgesehen hatte!), und sehr wenig Zeit, um in der Kirche selbst zu proben. Auf der Habenseite lässt sich immerhin verbuchen, dass Bach in der Weihnachtszeit unwiderstehlich ist – und ich meine damit nicht bloß das Weihnachtsoratorium, sondern diese herrlichen Kantaten, die wechselweise wunderbar festlich und anrührend sind. In Wahrheit ist es überhaupt nicht gerechtfertigt, dass ihnen das Publikum weniger Wertschätzung zuteil werden lässt als dem Oratorium.

Zweiter Weihnachtstag, und es stellte sich heraus, dass das Konzert am gestrigen Weihnachtsabend gesegnet war. Es kam uns vor wie eine richtige Feier, alle in der Gruppe waren aufgeschlossen und engagiert, tauschten glückliche Blicke, lächelten einander zu und freuten sich über kleine Dinge, die ihnen bis zum Augenblick der Aufführung entgangen waren.

Das Konzert begann mit BWV 91 „Gelobet seist du, Jesu Christ“ der Vertonung von Luthers Lied als majestätische Choralkantate. Die einleitende Fantasie stolziert voller Elan daher und vermittelt – durch die sich über oder unter ausgehaltener Terzen in den Hörnern aufbauenden Läufe in G-dur – jenes besondere Gefühl der Vorfreude, welches das Markenzeichen Bachs in Weihnachtsstimmung ist. Sie ist einer jener Sätze, die ihre Wurzeln aus dem 17. Jahrhundert deutlich erkennen lassen – Wurzeln zum Beispiel in den Zwiegesängen von Praetorius in der Weise, wie selbstvergessen und unbefangen ‚das ist wahr’ und das synkopierte ‚Kyrie eleis’ vertont ist. Die Stimmung bleibt in dem Sopran-Rezitativ, das mit der zweiten Strophe des Chorals verflochten ist, und in der festlichen Tenor-Arie erhalten, in der die drei Oboen swingen, als wären sie Vorläufer des Saxophons: barocke Bigband-Musik in der Stadt des Village Vanguard! Selbst in der Weihnachtszeit wäre Bach nicht Bach ohne Verweis auf das ‚Jammertal’, aus dem uns der wieder Mensch gewordene Christus führen wird.

Er ist, wie es sich gehört, mit einem langsamen, chromatischen Accompagnato (Nr. 4) für Bass und Streicher gefällig, die sich in Gegenrichtung bewegen, was aufhorchen lässt. Ein ausgedehntes Duett für Sopran und Alt mit einem punktierten Motiv für die unisono geführten Violinen schildert die Armut, die Gott auf sich nimmt, indem er in die Welt kommt, sowie den ‚Überfluss an Himmelsschätzen’, die für die Gläubigen bestimmt sind. Als Bach diese Kantate in den 1730er Jahren überarbeitete, fügte er den Gesangslinien muntere Synkopierungen hinzu, um das Streben der Menschen zu verdeutlichen, wie die Engel zu singen (und folglich auch zu tanzen). Diese stoßen gegen die punktierte Figur der Violinen, und der Gegensatz zwischen ihnen wird durch aufwärts gerichtete Modulationen verstärkt, hier mit Erhöhungen (um das Streben der Menschen zu den ‚Engelsherrlichkeiten’ zu symbolisieren), dort mit Erniedrigungen (um Jesu ‚menschlich Wesen’ darzustellen). Der abschließende Choral verfügt mit den beiden Hörnern und Pauken, die auf eine strahlende zweitaktige Kadenz zusteuern, über eine reiche Harmonik. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Weihnachtsfeiertag:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Peter Harvey – Bass  

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/ YouTube: BWV  70

Wachet! betet! betet! wachet!“   (Interpret: Gardiner)

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CD –  für den 1. Weihnachtsfeiertag
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 113, Vol. 14
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Cover:
CD’s SDG 113
Vol. 14 
CD – eins –
BWV 91 – Gelobet seist du, Jesu Christ
BWV 110 – Unser Mund sei voll Lachens
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CD –  für den 1. Weihnachtsfeiertag
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten – SDG 174, Vol. 18
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Cover:

CD’s SDG 174
Vol. 18
CD – eins-——————————————————————————————————————————————————————————————————–BWV 63 –
BWV 63 – Christen, ätzet diesen Tag
BWV 191 – Gloria in excelsis Deo

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Ich wünsche allen Besuchern ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest !

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Grüße

Volker

LSO und Sir Gardiner entfachten ein symphonisches Feuerwerk mit dem Beethoven-Programm im Kuppelsaal Hannover am 19.12.2011


Kuppelsaal Hannover, diese Aufnahme entstand von mir im Juni 2011..!!

Kuppelsaal Hannover, 19.12.2011

Vorankündigung für J.E. Gardiner & LSO in der Buchhandlung Schmorl...!!

Beethoven 1. und 9. Sinfonie

Ausführende

Rebeccda Evans, Sopran

Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Michael Spyres, Tenor

Vuyani Mlinde, Bassbariton

Monteverdi Choir

London Symphony Orchestra

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

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Ein Konzert der Superlative..!!

Nach mühevoller Kleinarbeit konnten wir nach einem langen Hin- und Her endlich unsere Plätze in dem riesigen Rundbau der Kuppelhalle in Hannover einnehmen.

Wir fragten uns, ist Gardiner ein Selbstläufer denn die Plätze waren zu über 90 Prozent belegt und nach Insiderwissen soll die Halle ca 2000 Besucher aufnehmen können. In der gesamten Stadt Hannover konnten wir kein Plakat über Gardiner und das Orchester LSO entdecken umso schöner, dass der Besucherzuspruch so riesig ausgefallen ist. Wo habe ich die obige Ankündigung entdecken können, beim Kauf einer Klassik-CD hing das nennenswerte Kleinod in der Buchhandlung Schmorl am Bahnhof in der Klassikebene und habe sofort meinen Fotoapparat gegriffen und für uns die Aufnahme erstellt, also war die Suche nicht ganz vergeblich..!!

Riesiger Schlussapplaus für die 9. Sinfonie - LSO. Gardiner und Monteverdi Choir

Da es bereits eine ausgiebige Rezension von dem Beethoven-Programm vom Beethovenfest in Bonn gibt, erstellt von Iris, spare ich mir großartige Ausführungen und verweise auf die genannte Rezension im Blog unter folgenden Link:

https://meinhardo.wordpress.com/2011/09/18/lso-und-sir-gardiner-begeisterten-beim-beethovenfest-in-bonn-am-15-9-2011/

Auszug aus der Rezension von @Iris:

Entstanden ist die 1. Sinfonie 1799/1800, uraufgeführt am 02.04.1800 Wien.
„Schon der Beginn, das harmonische Spiel weist Beethoven als einen Neuerer aus. Der Autor der Berlinischen Musikalischen Zeitung nannte diese Einleitung noch sechs Jahre später einen ´unbestimmte(n), wenn gleich genialische(n) Anfang`. Das Besondere an diesem Beginn: Beethoven wagt hier nicht nur harmonisch viel, sondern er bezieht alle Komponenten der orchestralen Satzgestaltung mit ein. Die Orchestergruppen werden gleichsam gegeneinander gesetzt – die langen Bläsermelodien, die kurzen pizzicato-Antworten der Streicher und eine differenzierte Dynamik spitzt den gesamten Spannungsverlauf expressiv zu.“ (Programmheft)

Die 9. war pompös, grandios, bombastisch; zumindest im 4. Satz. Eine Steigerung war da nicht mehr möglich. Die ersten drei Sätze führten „langsam“ auf das Thema hin und als der Chor im 4. Satz einsetzte, war das wie ein erlösender Durchbruch. Die Jungs und Mädels vom Orchester und vom Chor waren fantastisch; sie haben uns förmlich mitgerissen. Als der Sir alle auf Touren gebracht hatte, lief`s von allein…………

Diese zuletzt genannte Aussagen von @Iris kann ich nur vollauf bestätigen, es war ein grandioses Erlebnis und schwingt in uns immer noch nach. Ein Ehepaar neben uns erlebten Sir Gardiner erstmals live und waren ganz aus dem Häuschen. Vor Beginn des Konzertes sagten sie uns, dass sie Gardiner nur vom Radio her kennen und riesige Fans von ihm sind und endlich dazu gekommen sind, ein Live-Erlebnis mit ihm zu haben. Das bemerkte ich während des Konzertes sehr deutlich, sie rutschten nach vorn nach hinten zur Seite und saugten die Musik in sich förmlich auf das war für mich gleich nebenan sitzend ein wenig störend, aber ich hatte volles Verständnis für diese Gardiner-Enthusiasten und ihrer ungebrochenen Begeisterung und freute mich mit ihnen, dass sie vollends aus dem Häuschen waren.

LSO nach der 1. Sinfonie

Uns erging es eben so, wann hört man Beethoven in so einer dynamischen und grandiosen Wiedergabe, wie es uns nur Sir Gardiner zelebrieren kann. Wie ich wohl schon einmal erwähnt hatte, mag ich Beethovens Klavierwerke sehr, seine Sinfonien nur bedingt – aber, an diesem Abend wurde ich eines Besseren belehrt, wie die Sinfonien erklingen und begeistern können. Dieses Prädikat muss ich Gardiner ausstellen, was er in diesen über zwei Stunden in seinem Dirigat an Schwung und Drive dem LSO vermittelte und sie ihm fantastisch in der Wiedergabe folgten war schon grandios, sicherlich hat sein angesetzter Bauch darunter gelitten, diese Gymnastik habe ich noch nicht einmal in meiner Jugend zustande gebracht und er in seinem gesetzten Alter schüttelt das alles ab, als ober er gerade einen Spaziergang durch den anliegenden Botanischen Garten unternommen hätte..!! Er ist einfach ein Phänomen, sobald er die Bühne betritt, ist man schon von der Erscheinung und seinem Habitus fasziniert und vollends eingenommen was nur sehr wenige Künstler einem vermitteln können.

Wieder einmal eine Sternstunde, den 36 -köpfigen Monteverdi Choir in der 9. Sinfonie zu hören. Diese Stimmgewalt gegen das LSO gesungen und in einer Wortverständlichkeit, das ist schon eine Gesangskultur, die den Hörer immer wieder verblüfft, welches Chor-Ensemble kann damit aufwarten, mir fällt keines ein und unterstreicht einmal wieder ihre Ausnahmestellung, das war absolut ergreifend und  berührend gesungen und ergab damit ein grandioses Finale. und wurde wiederum zu einer Sternstunde in unserer Gardiner-Ära..!!

Solche Sternstunden sind freilich nur möglich, wenn ein paar Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste: Dirigent das Orchester , Gesangs-Solisten und Monteverdi Choir bilden eine feste Einheit. Tatsächlich liefern sich der Chor, die Musiker des London Symphony Orchestra (LSO) Gardiner bedingungslos aus und ergab, dass wir die Götterfunken in uns spürend aufgesaugt haben und vollends von ihnen eingenommen und befallen wurden…..!!

Schon im Eingang konnten wir vor Beginn des Konzertes überraschend @Barbara mit ihrem Anhang freudig begrüßen und verabredeten uns per Handy nach Konzert-Ende. In einer gemütlichen und fruchtbaren Runde konnten wir uns danach in einer nahe gelegenen Hotelbar über das Erlebte eine Stunde lang austauschen und rundete diesen Abend so genial ab. Danach traten wir ganz erfüllt unsere Heimreise per PKW an und wurden durch trockenen Straßen und ohne Schnee oder Glatteis mehr als entschädigt, die Götterfunken waren bei uns geblieben und hatten für diese Verhältnisse gesorgt……,

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Rezension zum Artikel

„Hannoversche Allgemeine“ vom 21.12.2011

Link:  http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/In-alter-Frische

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Grüße

Volker