Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

Dem neuen Shooting-Star – Alison Balsom – an der Trompete liegt Bielefeld zu Füßen


Der neue Shooting-Star an der Trompete: Alison Balsom - aus England

Ein absoluter  Shooting-Star an der Trompete aus England – Alison Balsom – (32-jährig) -war zu Gast in der Oetkerhalle Bielefeld und  begeisterte das Publikum mit ihrer Extra-Klasse.

Alison Balsom wurde 1978 in Hertfordshire / England geboren .

Sie studierte unter anderem in London bei John Miller an der Guildhall School of Music Junior Department, in Paris am Conservatoire de Paris, wo sie 2001 mit der höchsten Auszeichnung abschloss, sowie bei Håkan Hardenberger. Sie hat zahlreiche Trompetenwettbewerbe gewonnen. International bekannt wurde sie 2002 mit dem Debütalbum „Music for Trumpet and Organ“. 2006 erhielt ihr Album Caprice den Titel Solo CD of the Year 2006 des Brass Band World Magazins. Im Kalenderjahr 2007 erhielt sie den deutschen Echo-Klassikpreis verliehen.

Alison Balsom hat Geigen- und Oboenkonzerte des 17.- und 18. Jahrhunderts von Albinoni, Cimarosa, Marcello und Vivaldi für ihr Instrument eingerichtet. Aufgefallen ist sie mir in der ZDF-Sendung an Himmelfahrt (21.5.2009) – dort gab sie aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert .

Ausgezeichnet mit vielen internationalen Preisen weiss sie ihr Publikum einzunehmen.

Rezension zum Konzert in Bielefeld

Eine ausgiebige Dokumentation von Alison Balsom gibt es auf YouTube zu bewundern.

Weitere Videos zu Alison Balsom auf meiner Playlist-Seite auf YouTube

Link: http://www.youtube.com/my_playlists?p=1F71DFF25E955940

Alison Balsom begeistert mich immer wieder mit ihrem ansatzlosen und virtuosen Trompetenspiel, schöner und ausdrucksvoller kann eine Trompete nicht erklingen, sie folgt einem Altstar der Szene  „Maurice Andre“ in bewundernswerter Manier, die Klassik-Szene kann sich darüber freuen.

Schönen Sonntag allen

Volker

Das Bachfest Leipzig findet vom 10.6.2011 bis 19.6.2011 statt


Flyer: Bachfest 2011 Leipzig

Das Bachfest Leipzig in 2011  steht unter dem Motto:

»… nach italienischem Gusto«

J.S. Bach-Denkmal Leipzig

Gekannt, bearbeitet und aufgeführt hat J.S. Bach zahlreiche Werke italienischer Meister. Die Bandbreite des Repertoires reicht von der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts (Palestrina, Frescobaldi) bis hin zu den Kompositionen seiner Zeitgenossen (Vivaldi, Porpora und Pergolesi). In vielerlei Hinsicht dienten die Sonaten, Konzerte oder Vokalwerke jener Tonsetzer Bach als Quellen der Inspiration. Sie zu imitieren, lag ihm fern, nachhaltig aber haben sie seinen Kompositionsstil beeinflusst, eine Neuorientierung im instrumentalen wie im vokalen Œuvre bewirkt.

PDF-Programm-Vorschau Bachfest Leipzig_2011

Die Programme der Leipziger Bachfeste haben stets mehrere Facetten.

Im Jahre 2011 gedenken wir der Jubiläen zweier bedeutender Musikerpersönlichkeiten: Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag sich am 22. Oktober jährt, und Gustav Mahler, der vor 100 Jahren, am 18. Mai 1911, in Wien verstarb. Für beide Tonsetzer waren die Werke des großen Thomaskantors von wegweisender Bedeutung. Liszt, seit früher Kindheit mit Bachs Kompositionen vertraut, zählte zu den ersten Pianisten, die das »Wohltemperierte Klavier« und die »Chromatische Fantasie und Fuge« in ihr Konzertrepertoire mit einbezogen. Von Bachs Klavierwerken publizierte er kommentierte Notenausgaben; in selbstloser Weise hat er sich als Gründungsmitglied der Bach-Gesellschaft für die erste Bach-Gesamtausgabe engagiert. Aber nicht nur als Herausgeber und Interpret, sondern auch als Komponist hat ihn das Œuvre des Thomaskantors nachhaltig inspiriert.

Der Vorverkauf für das Bachfest Leipzig 2011 startet am 1. Oktober 2010

Kartenbestellungen

Karten sind in allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Online:-Tickets:

http://www.ticketonline.com/de/de/production/240019-Festivalpass+Bachfest+Leipzig+2011/

Außerdem können Sie telefonisch Ihre Karten buchen:

Telefonisch:
Aus Deutschland: 01805-56 20 30
(0,14 €/min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunktarife)
Aus dem Ausland: +49-3871-2 11 41 91

(Alle Angaben von http://www.bach-leipzig.de)

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Musikfest Bremen 2010 mit historischer Aufführungspraxis erfolgreich beendet


Wieder ein Musikfest 2010 in Norddeutschland – in der Hansestadt Bremen, was mit einem  überragenden Programm aufwarten konnte. Nach dem Musik-Festival 2010 im Erzgebirge, konnte Bremen mit außergewöhnlichen Ensemble aus dem In- Ausland beeindrucken. Das Musikfest Bremen wurde mittlerweile aus finanziellen Gründen auf Ostfriesland und den norddeutschen Raum ausgeweitet.

Eine berühmte Arp-Schnittger-Orgel in St. Jacobi Hamburg

Die weltberühmten Arp Schnittger-Orgeln in diesem Raum wurden in das Festival-Programm mit eingebunden und mit hervorragenden Organisten aus dem In- und Ausland – besetzt.

Es traten dabei auf: Hans-Ola Ericsson, Orgel / Masaaki Suzuki, Orgel / Edoardo Bellotti, Orgel / William Porter, Orgel /  u.a.

Arp Schnitger (Geburtsdatum unbekannt – vermutlich in Schmalenfleth; getauft am 9. Juli 1648 in Golzwarden, heute Brake; begraben 28. Juli 1719 in Hasselwerder, heute Hamburg-Neuenfelde war einer der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit und der Vollender der norddeutschen Barockorgel.

Ein neues junges Ensemble „Pygmalion“ mit ihrem erst 26-jährigen Leiter: „Raphaël Pichon“ aus Frankreich sorgt seit kurzer Zeit im In- und Ausland für Furore. Mit Musik des großartigen böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka und den ersten beiden Sätzen der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach blühte auf der Basis der historischen Informiertheit im ostfriesischen Emden eine atemberaubende Klangpracht, die alles kurzgliedrige – und bei älteren Interpreten manchmal rechthaberische – weit hinter sich gelassen hatte. Vielleicht kann diese Enkel- und Urenkelgeneration der Harnoncourts, Leonhardts, Christies, Gardiner und Kuijkens so befreit Musik machen, weil sie nichts mehr beweisen muss.

26-jährige französische Dirigent Raphael Pichon

Mit seinen 26 Jahren zählt Raphaël Pichon zu den jungen Dirigenten der Alten Musikszene. Nicht nur als Chor- und Orchesterleiter, sondern auch als Countertenor und Violinist hat sich der Franzose bei internationalen Festivals einen Namen gemacht. Er studierte und arbeitete unter anderem bei Ton Koopman, Jordi Savall und Jean Tubéry.

Hörprobe mit Raphaël Pichon – J.S. Bach Motette Der Gerechte Kommt Um

Dazu heisst es im Bremer-Programm:  Mit ihrer unlängst erschienenen Debüt-CD beim Label Alpha mit Bach’s Missae breves sorgten sie dank ihrer atemberaubenden Interpretation für so große Furore, dass sie längst auch außerhalb ihrer Heimat zu einem der Tipps der neuen Generation in der europäischen Spitzenklasse zählen. Die ›Missa dei Filii‹ von Jan Dismas Zelenka, einem viele Jahre am Dresdner Hof August des Starken tätigen Komponisten, ist da neben der das ›Kyrie‹ und ›Gloria‹ beinhaltenden Kurzfassung der h-Moll-Messe von 1733 die richtige Herausforderung, um diesen Ruf unter Beweis zu stellen. Erleben Sie, wie die französischen Musiker kühn jugendlichen Elan mit erstaunlicher Reife verbinden und eine elektrisierende Spiritualität erreichen – eine Entdeckung allerersten Ranges!

Weitere Hörproben können auf der Bremen-Musikfest-Webseite genommen werden:

Link: http://www.musikfest-bremen.de/hoerproben.php?nav2=aktiv&nav2_3=aktiv&PHPSESSID=ce4546b9888b455af39d973bc72ed13a

Neben so renommierten Organisten traten namhafte Vokalensembles und Instrumentalgruppen auf wie Weser-Renaissance, das Ensembe von Masaaki Suzuki oder auch Göteborg Baroque, Thomas Quasthoff, Bassbariton, Bernada Fink; Mezzosopran und mit der ›Missa Solemnis‹ das Orchestre des Champs-Elysées unter der Leitung von: Philippe Herreweghe.

Einsicht in das umfangreiche Programm kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden:

Link: http://www.musikfest-bremen.de/uebersicht.php?nav2=aktiv&nav2_1=aktiv&PHPSESSID=2b66f8a322a83ec0966c1e757882c2f1

RUHR2010 Teil XXVIII: Passio – Compassio / J.S. Bach und der Sufismus


Leid und Mitleid, diese beiden großen Kontrapunkte stehen im Mittelpunkt eines Konzertes, mit den Protagonisten J.S. Bach und dem Sufismus in Bochums Jahrhunderthalle am 17. September 2010 im Rahmen der Ruhrtriennale. Die scheinbare Gegensätzlichkeit erweist sich jedoch als inspiriende, bisher nie erlebte Erweiterung des Kosmos Johann Sebastian Bachs.

Jahrhunderthalle Bochum

Ausführende:
musikalische Leitung: Vladimir Ivanoff
Solisten: Fadia el-Hage / Alt (Beirut), Mustafa Dogan Dikmen / Bass (Istanbul), Adnan Schanan / Bass (Bagdad)
Ensemble Sarband – Modern String Quartett / Instrumente: Arabisches Nay (Rohrflöte), türkisches Ney und Kanun (Rohrflöte und Psalterium), Kemence (Schoßfidel), Saxophon, Bassklarinette, arabisches Quanun (?), Cembalo, Orgel, Rahmentrommel, Violine, Viola, Violoncello
Vocamina Köln (Studierende der Gesangsklasse von Christoph Pregardien)
Derwische vom Goldenen Horn

Vorraum der Jahrhunderthalle

Vorab einige Erläuterungen zum Sufismus, die mir das Eintauchen in eine fremde Welt erleichtert haben.

Der Sufismus ist eine Art religiöse Philosophie, geht aber über Religion und Philosophie hinaus; vor allem ist er eine Schulung unserer Sichtweise zu ganzheitlicher Betrachtung. Sie ist etwa die Mystik des Islam. Wer ihm folgt, ist nicht auf bestimmte Dogmen, Rituale oder spirituelle Techniken festgelegt. Sufismus bedeutet auch nicht Rückzug aus der Welt, sondern ein bewußtes Eintauchen ins Leben. Er unterstützt, unsere höchsten Ideale mit dem Alltagsleben zu verbinden.

Die Wurzeln des Sufismus reichen weit in die Vergangenheit zurück. Es gab u. a. Verbindungen zu den ägyptischen Mysterienkulten und Einflüsse der altpersischen Weisheitslehre, der griechischen Philosophie und des Buddhismus.

Ursprünglich bezog sich das Wort „Sufismus“ auf die orientalischen Mystiker, die man Sufis nannte – vielleicht wegen ihrer schlichten Kleidung aus Wolle (arabisch suf) oder ihrem Streben nach innerer Reinheit (arabisch safa). Die mittelalterlichen Sufis hatten sich insbesondere am Koran orientiert, standen aber oft im Gegensatz zur herrschenden islamischen Orthodoxie und mußten dafür nicht selten ihr Leben hingeben. Hazrat Inayat Khan war im Jahre 1910 der erste, der in Europa und Amerika einen überkonfessionellen, universalen Sufismus lehrte. Dadurch hat der Sufismus eine neue Ausprägung erhalten und ist eine einzigartige religionsverbindende „Botschaft von Liebe, Harmonie und Schönheit“ geworden, die sich an alle Menschen richtet. Und damit schliesst sich der Kreis mit Herrn Bach.

Jahrhunderthalle bei Nacht

Wie universell Johann Sebastians Musik ist, hat dieser Abend eindrucksvoll vorgeführt. Dabei klingt es keineswegs aufgesetzt oder gar gekünstelt, wenn die Altistin „Können Tränen meiner Wangen“ aus der Matthäus Passion auf Arabisch singt. Der etwas differente Gesangsstil und die näselnden Laute der orientalischen Instrumente sorgen dafür, dass -wenn man das Stück nicht kennt- es genausogut von einem Sufi-Musik-Mystiker-Meister (der absoluten Extraklasse)  stammen könnte. Bei der Gesangstechnik werden die Töne nicht legato miteinander verbundenen, sondern abgesetzt, auch die Melismen werden bewußt vom Klangbogen getrennt. Damit alles im Takt bleibt, schlägt unaufdringlich die Rahmentrommel, die immer wieder das Gleichgewicht zwischen Gefühlsausbruch und Vorwärtstrend reguliert.

Wunderbar homogen auch der Einsatz des Doppelquartetts bei „Wie soll ich Dich empfangen“, zuerst à cappella, dann von Fadia el-Hage auf Türkisch gesungen. Es folgen syrisch orthodoxe Gesänge auf aramäisch, die an alttestamentarische Texte und Riten erinnern, anders als im Abendland, wo die Melodie von der Gesangsstimme getragen wird, ist das wiederkehrende melodiöse in den Instrumentalstimmen zu finden. Der Gesangsstimme bleibt nun der kunstvolle, anspruchsvolle Teil, der sich nun hingebungsvoll den musikalischen Elementen der Meditation widmen kann. Immer wieder treten auch verschiedene Instrumente solistisch in Erscheinung, nur nicht in obligater Form, wie wir es vielfach von Bach kennen.

Die Stimme von Mustafa Dogan Dikmen bewegt sich über wenige Klangstufen, wobei dies nicht an seinem Stimmumfang liegt, sondern in der Interpretationshistorie der Stücke liegen muss. Es erinnert an die Lieder, die die Kreuzfahrer aus dem Morgenland mitgebracht haben, die sich auch durch eine geringe Stimmmodulation auszeichnen.

Am erstaunlichsten sind die Stücke „Von den Stricken meiner Sünden“ aus der Johannespassion (arabisch) und die instrumentale Metamorphose von „Es ist vollbracht“, von der Melodik und Harmonik schon kühn genug, vertragen Sie sich ebenso mit der orientalischen Harmonik, wie auch ihrer existenziellen Aussage, die das Gefühl aller menschlichen Kulturen reflektiert. Ich vermute, dass die orientalische Harmonielehre auch 1/4 Ton-, vielleicht sogar  1/8 Tonschritte beinhaltet, immer ist es so, als habe Bach sogar dies eingeplant, um Spielraum für eine überirdische Universalität zu lassen.

Interessant fand ich, dass die Musik des Orients in mir immer wieder Bilder des Sonnenaufgangs erzeugte, es war, als kitzelten die Instrumente die Sonne, um sie endlich aus ihrer Nachtruhe zu vertreiben, getragen von den Gesängen und dem Tanz der Derwische, wo einem schon beim Zusehen schwindelig wird. Die Musik der Sufis verfügt nicht über exzessive Gefühlsausbrüche, stets wird der meditative, aber lebenszugewandte Charakter bewahrt, ganz im Sinne des großen Mystikers Mevlana Dschalal Al-Din Rumi (1207-1273): „Wenn ich dir meine Liebe schenke, aus diesem Leben ich auferstehe.“ Auch der Tanz der Derwische stellt einen weiteren Höhepunkt des Konzerts dar, gewährt er doch Einblicke in unbekannte Praktiken, um mit transzendenten Medien in Kontakt zu geraten (Untenstehend eine Erläuterung zum Tanz der Derwische).

Das Konzert endet mit „Erbarme Dich“ auf Arabisch, das mich aber nicht so sehr gefesselt hat, wie die vormals erwähnten Stücke. Insgesamt ist Ivanoff die „imaginäre Brücke“ (Übersetzung des Namens „Sarband“) zwischen den Kulturen, Kontinenten und Herzen gelungen, nicht zuletzt durch Johann Sebastian Bach. Vielleicht wäre die Welt eine bessere, die Unterschiede bereichernder und die Herzen weniger Hass erfüllt, wenn man sich auf der Ebene der Musik treffen würde.

Sarband unter der Leitung von Vladimir Ivanoff

Hier einmal eine Erläuterung zu „Die Derwische vom Goldenen Horn“:

Die Anhänger des Mevlevi-Ordens werden auch die drehenden Derwische genannt, durch kreisende Bewegungen wollen sie in Ekstase zu geraten. Für die Mevlevis handelt es sich aber dabei um eine Form des Gebets, in der man die Möglichkeit hat Gott näher zu kommen. Die Tänzer tragen einen schwarzen Umhang über dem weißen Gewand. Der Umhang symbolisiert das Grab und der Hut den Grabstein.

Drehende Derwische

Nach der Segnung durch den Sheikh und somit der Auferstehung aus dem Grab legen sie das Grabtuch ab und beginnen zum Klang der Ney sich zu drehen. Die rechte Handfläche zeigt nach oben, um den Segen Gottes zu empfangen, die linke Handfläche zeigt nach unten, um den Segen in dieser Welt zu verteilen. Das Ritual wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

Standing Ovations

Wie ich gesehen habe, tritt das Ensemble auf dem Arnstädter Bachfest 2011 beim Abschlusskonzert mit der „Arabischen Passion“ auf. Wer die Chance hat, das Konzert zu besuchen, wird bestimmt nicht enttäuscht werden…

Schönen Wochenanfang, Claudia

Das Bachfest Arnstadt 2011 gibt das Programm bekannt


Bachdenkmal Arnstadt

Als erstes Bach-Festival für 2011 hat die Stadt Arnstadt das Programm für das

„BACH FESTIVAL ARNSTADT 2011“

Veranstaltungszeitraum vom:

18. bis 27. März 2011

– veröffentlicht. Namhafte Solisten konnten wieder verpflichtet werden. Auszüge aus dem Programm von:

www.bachfestival.arnstadt.de

Fotorechte Photogen Harpstedt - Hille Perl - Gambistin

Mit einem Konzert der Echopreisträgerin Hille Perl wird am 18. März 2011 die Thüringer Konzertsaison 2011 eröffnet. Die Gambistin ist eine von zahlreichen bekannten und prämierten Musikern und Schauspielern, die vom 18. bis 27. März 2011 im Rahmen des Bach- Festivals- Arnstadt am Rande des Thüringer Waldes zu erleben sind.

Die Johann- Sebastian- Bach- Kirche, die Kirche, in welcher Johann Sebastian Bach von 1703 bis 1707 seine erste Organistenanstellung hatte, zählt heute zu den wichtigsten Konzertkirchen Thüringens und ist der zentrale Veranstaltungsort während des zehntägigen Festivals. Doch diese Kirche mit ihren zwei Orgeln ist nicht der einzige original erhaltene Schauplatz aus Bachs Arnstädter Zeit.

Eine irrwitzige Begegnung zwischen Händel und Bach kann man beispielsweise im Theater mit Walter Renneisen und Sigmar Solbach erleben, während in der Traukirche Bachs im nur drei Kilometer entfernten Dornheim die Musik des Meisters mit jazzigen Klängen verschmilzt.

In der Johann- Sebastian- Bach- Kirche wiederum führt der Schauspieler Dominique Horwitz gemeinsam mit dem Echo-Prämierten Ensemble „amarcord“ die selten zu hörende Markus-Passion BWV 247 auf. Rekonstr. in der Fassung von D. Hellmann & A. Glöckner.

PDF-Historie zu Rekonstruktionen der Markuspassion von J.S. Bach nachstehend:

Link:  PDF-Rekonstruktionen der _Markus Passion_ J.S. Bach

Musikalische Brücken zwischen dem Abend- und dem Morgenland bauen die Ensembles „Sarband“ und „Modern String Quartet“ mit der Arabischen Passion nach J. S. Bach.

Das vollständige Programm, das zur Zeit feststeht, kann unter dem nachstehenden Link aufgerufen werden:

Link:

http://www.bachfestival.arnstadt.de/cms/index.php?option=com_eventlist&view=eventlist&Itemid=27

Der offizielle Ticketverkauf startet im Oktober 2010.

Die Eintrittskarten sind dann in allen Verkaufsstellen der Ticketsysteme Ticket Shop Thüringen sowie Ticketmaster erhältlich, unter anderem in den Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe Thüringen. Über die Online-Portale der beiden Ticketsysteme können die Eintrittskarten dann auch per Internet gekauft werden. Nicht zuletzt können Sie Ihre Ticketkäufe und Hotelbuchungen auch weiterhin über die Mitarbeiterinnen der Tourist- Information Arnstadt abwickeln. Die Tourist-Information Arnstadt ist Montag bis Sonntag telefonisch unter +49 (0)3628/ 602049 oder per E-Mail unter information@arnstadt.de erreichbar.

Bach-Ausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Seit Dezember 2009 präsentiert sich die Ausstellung „Bach in Arnstadt“ in neuen Räumlichkeiten im Schlossmuseum Arnstadt. Fünf Jahre lang war die Ausstellung im Haus „Zum Palmbaum“ zu sehen, bevor sie nun völlig neu gestaltet ins Schlossmuseum Einzug hielt. Unter Einbeziehung moderner Multimedia-Technik wird ein Bogen zwischen Musik- und Sozialgeschichte gespannt. Die unterschiedlichen Interessen der Besucher berücksichtigend, liegen die Schwerpunkte der Ausstellung im Musikerleben, aber auch in der visuellen Aufnahme von Informationen über Ereignisse zur Stadtgeschichte.

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KMD Gottfried Preller, spielt die Toccata & Fuge d-moll BWV 565; in der J.-S.-Bach-Kirche in Arnstadt!

Eine Region im Erzgebirge sorgt in der Klassikszene für Furore


Eine Region im Erzgebirge veranstaltet das „Musikfest Erzgebirge“ und bot Kunstgenuss im Zusammenklang von Landschaft, Architektur und Musik vom 3.9. bis 12.9.2010. So setzte Hans-Christoph Rademann beim Musikfest Erzgebirge nicht nur auf Gastspiele hervorragender Künstler, sondern brachte selbstverständlich auch das Potenzial der Kirchen, Chöre und Kapellen in das Festival ein. Bereits von 1995 bis 2008 gab es ein „Fest Alter Musik“, welches aber wegen eines reduzierten Kulturetats über das Jahr 2008 hinaus keine Förderung mehr erhielt.

Mit neuer Zielsetzung, neuem Programm und in Kooperation mit der „Gottfried-Silbermann-Gesellschaft “ will das „Musikfest Erzgebirge“ künftig nicht nur der Region Impulse verleihen, sondern auch nationales und internationales Publikum anziehen.

Sreenshot von http://www.musikfest-erzgebirge: - Kuturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Weltstars wie Philippe Herreweghe, der Dresdner Kammerchor, Singer Pur, Flanders Recorder Quartet, Jeremy Joseph, Ensemble Chelycus, Thomaner Chor, RIAS-Kammerchor und Akademie für Alte Musik-Berlin sowie junge Talente wie das „Jugenbarockorchester Bachs Erben“ haben das Erzgebirge in eine internationale Musiklandschaft verwandelt.

Sreenshot von http://www.musifest erzgebirge - Intendant Hans Christoph Rademann

Gründer dieses neuen Festivals ist Prof. Hans-Christoph Rademann, geboren am 5.8.1965 in Dresden und dort Kruzianer – verbrachte seine Jugend  in Schwarzenberg-Erzgebirge – wo sein Vater als Kantor tätig war. Zahlreiche Komponisten entstammen dieser Region, unter ihnen Johann Hermann Schein, Johann Schelle, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Kuhnau sowie Thomaner-Kantoren. Und auffällig viele Sänger und Musiker in sächsischen und deutschen Orchestern kamen im Erzgebirge zur Welt. Das Musikfest Erzgebirge soll nach dem Willen der Veranstalter im jährlichen Wechsel mit dem Silbermann-Festival stattfinden.

Fotorechte: Stadt Schwarzenberg-Schloss und Kirche St. Georgen

Philippe Herreweghe und Collegium Vocale Gent gastierten mit der Messe h-Moll von J.S. Bach am 3.9.2010 in der St. Georgenkirche  in Schwarzenberg.

Interpreten:
Dorothee Mields, Sopran
Hana Blazikova, Sopran
Damien Guillon, Altus
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass

Eine Rezension über die Messe h-Moll von Herreweghe  in Schwarzenberg kann nachstehend nachgelesen werden.

Rezension h-moll-messe Herreweghe

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PDF-Einführung in die Marienvesper von 1610 von Claudio Monteverdi

Link: Einführung in die Marienvesper von 1610 – Claudio Monteverdi

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Prof. Hans-Christoph Rademann veranstaltete das Abschlusskonzert am 12.9.2010 in Annaberg-Buchholz in der  St. Annenkirche mit der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Ausführende: RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik-Berlin. María Cristina Kiehr, Sopran –
Gerlinde Sämann, Sopran – James Elliott, Tenor – Andreas Karasiak, Tenor – Harry van der Kamp, Bass – Leitung Hans Christoph Rademann.

Fotorechte: Stadt Annaberg - "St. Annenkirche" in AnnabergBuchholz mit der berühmten Walcker-Orgel von 1883 und "Annaberger Bergaltar" von Hans Hesse von 1522

Als Claudio Monteverdi vor genau 400 Jahren die Marienvesper schuf, lebte der italienische Komponist in einer Zeit des Umbruchs und Übergangs von der Renaissance zum Barock. Auch der Petersdom in Rom, für den dieses Werk vermutlich geschrieben wurde, erhielt gerade seine barocke Fassade. Hört man dann das Meisterwerk, so scheint Kunstgeschichte zum Klingen gebracht. Barocke Pracht, Verzierungskunst und Virtuosität gehen aus einer Schlichtheit und Klarheit hervor, wie sie die Menschen der Renaissance favorisierten.

Einen Ausführlichen Bericht zu dem Konzert in der St. Annen Kirche in Annaberg gibt es nachstehend unter Kommentare,,!!

sowie hier von der örtlichen Presse:

Annaberger Zeitung: Rezension Monteverdis Marienvesper in Annaberg-Buchholz

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Auf der Internet-Seite  Musikfest Erzgebirge wurde bekannt gegeben:

Link: http://www.musikfest-erzgebirge.de/

Wir bedanken uns bei über 5.500 Besuchern beim ersten Musikfest Erzgebirge.
Wir freuen uns auch über ca. 1,5 Millionen Hörer der Konzerte und Gottesdienste, übertragen durch MDR Figaro (angeschlossen waren das ARD Radiofestival 2010, die European Broadcasting Union und Kanada), Deutschlandfunk, Deutsche Welle und Deutschlandradio Kultur.

Auf Wiedersehen bis zum Musikfest Erzgebirge 2012
14.-23. September 2012.  Ihr Musikfest-Team Prof. Hans-Christoph Rademann, Intendant.

Fotorechte: Frei Presse - Monteverdi Marienvesper in der St. Annen Kirche - Solistinnen sind: Gerlinde Sämann und Maria Christina Kier von links

Einen Mitschnitt des mdr im Gespräch mit Prof. Hans-Christoph Rademann kann untenstehend angehört werden:

Figaro trifft...Hans Christoph Rademann am 18. August war Hans-Christoph Rademann bereits bei FIGARO trifft ...zu Gast und hat u.a. über seine Pläne mit dem Festival gesprochen. In den - " Player k l i c k e n - !!"

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und hier ein weiterer mdr-Mittschnitt  mit Rademann vom 30.8.2010

Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/7619607.html

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Zu diesem Thema passt sehr gut ein Artikel aus der Zeitung „DIE ZEIT“

Das Erzgebirge könnte Weltkulturerbe werden.

Link:  http://www.zeit.de/2010/36/S-Bergwerke

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Fazit: Es ist erfreulich, dass neue Gebiete mit überragenden Festivals in Zukunft die Klassik-Szene bereichern werden. Diese Symbiose Landschaft-Kultur und Klassik ist einzigartig  und haben in der Region des Erzgebirges ein neues Zuhause. Eine Gelegenheit, diese herrliche Landschaft mit einem Besuch kennen zu lernen und eine neues Klassik-Festival entsprechend zu unterstützen..!!

Zwei neue SDG-Veröffentlichungen SDG-Vol.12 und SDG-Vol.18 & Gesamt-Aufnahme für Anfang Oktober 2010


1.) SDG 171 Vol. 12 – BACH Kantaten für den XXII. & XXIII.    SONNTAG nach Trinitatis

2.) SDG 174 – Vol. 18 – Bach-Kantaten zum Weihnachtsfest, dem Fest  der Epiphanie & den ersten Sonntag nach Erscheinung.

3.) Gesamt-Aufnahmen der SDG-Reihe – 27 CD’s für £ 405.00 im SDG-Shop

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Cover: SDG 174 Vol. 18 zwei CDs

Frühere Versionen in beiden Serien haben ein phänomenales  Medienecho hervorgerufen und erhielten positive Bewertungen für die  künstlerische Leistung, Klangqualität und Verpackung.

Hörprobe: „Klicken Sie auf ein Cover  zum abspielen der Soundbites.“

SDG 171 Volumen 12 (2 CDs) enthält:

CD eins:

Kantaten für den zweiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis

BWV   55 –    Ich armer Mensch, ich Sündenknecht

BWV   89 –    Was soll ich aus dir machen, Ephraim

BWV 115 –    Mache dich, mein Geist, bereit

BWV   60 –    O Ewigkeit, du Donnerwort II

(Aufgezeichnet: All Saints, Tooting, London)

Solisten: Joanne Lunn | Robin Tyson

James Gilchrist | Peter Harvey

CD zwei:

Kantaten für den dreiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis

BWV 139 – Wohl dem, der sich auf seinen Gott

BWV 163 – Nur jedem das Seine

BWV   52 – Falsche Welt, dir trau ich nicht

BWV 140 – Wachet auf, ruft uns die Stimme

(Aufgezeichnet: Winchester Cathedral)

Solisten: Gillian Keith | Susan Hamilton

Hilary Summers | William Kendall | Peter Harvey

Der Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Click here for a German Übersetzung von „Sir Gardiner’s Reisetagebuch.“

Reisetagebuch-Meinungen-Notizen der Künstler im Cantatafinder:

Link:  http://www.cantatafinder.com/hks/12_kuenstlerbeitrag.pdf

CD erwerben über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Inhaltsangabe:

Kantaten für den zweiundzwanzigsten und dreiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis.

John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists haben beide Programme in England aufgenommen: „At All Saints Church“ in Tooting und „Winchester Cathedral“, im November 2000.

Die Solisten sind James Gilchrist, Peter Harvey und Joanne Lunn.

Das Highlight dieses Albums ist „Wachet auf, ruft uns die Stimme“  – einer der bekanntesten Kantaten Bachs, und eines, das lange Teil des Monteverdi Choir Repertoire wurde. Es ist, „eine Kantate ohne Schwächen, emotional und spirituell von höchster Ordnung“.

„Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ – ist Bachs einzige Kantate für Solo-Tenor die noch vorhanden ist. Es ist bewegend von James Gilchrist gesungen worden.

Von drei Kantaten auf das Gleichnis vom ungerechten Haushälter (BWV 55, 89, 115), „Mache dich, mein Geist, bereit“ zeichnen sich durch ihre subtile instrumentale, textliche und fesselnde Arien aus, die erinnern an die Sehnsucht der Seele und für die göttliche Barmherzigkeit.

Die Aufnahme in Tooting (CD1) ist die einzige in der ganzen Reihe, die nicht live aufgenommen wurde: das ursprüngliche Konzert fand in der „Eton Kapelle“, direkt unter dem Flughafen Heathrow statt, also mussten wir versuchen, die Aufnahmen neu und zu den gleichen Bedingungen an einem ruhigeren Ort aufzunehmen.

Dieses Album enthält ein separates Index Blatt von der Kantaten Serie!

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Cover SDG 174 Vol. 18 zwei CDs

 

SDG 174 Volumen 18 (2 CDs) enthält:

Kantaten für Weihnachten:

BWV   63 – Christen, ätzet diesen Tag

BWV 191 – Gloria in excelsis Deo

(Aufgezeichnet: Herderkirche, Weimar)

Solisten: Claron McFadden | Bernarda Fink

Christopher Genz | Dietrich Henschel

Hörprobe: „Klicken Sie auf ein Cover oben zum abspielen der Soundbites.“

Kantaten für den Dreikönigstag:

BWV   65 – Sie werden aus Saba alle kommen

BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen

(Aufgezeichnet: Nikolaikirche, Leipzig)

Solisten: Magdalena Kožená | Sally Bruce-Payne

James Gilchrist | Peter Harvey

Kantaten für den ersten Sonntag nach Epiphanias

BWV 154 – Mein liebster Jesus ist verloren

BWV 124 – Meinen Jesum lass ich nicht

BWV   32 – Liebster Jesu, mein Verlangen

(Aufgezeichnet: Hauptikirche St Jakobi, Hamburg)

Solisten: Claron McFadden | Michael Chance

James Gilchrist | Peter Harvey

Der Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Click here for a German   Übersetzung von „Sir Gardiner’s Reisetagebuch.“

Reisetagebuch-Meinungen-Notizen der Künstler im Cantatafinder:

Link: http://www.cantatafinder.com/hks/18_kuenstlerbeitrag.pdf

CD erwerben über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Inhaltsangaben:

SDG 174 Vol. 18 – ist die lang erwartete letzte CD der Bach-Kantaten Pilgerfahrt, über das musikalische Ereignisse des letzten Jahrzehnts wurde viel gesprochen.

Dies ist eine Anthologie der Weihnachtszeit, kombiniert Kantaten für Weihnachten und Epiphanie.Es verfügt über anerkannte Solisten, darunter Magdalena Kožená, Bernarda Fink, Michael Chance, James Gilchrist und Christopher Genz.

Das Album eröffnet die Aufnahmen mit „Christen, ätzet diesen Tag“, die zu Weihnachten 1999 – zu Beginn der einjährigen Bach Cantata Pilgrimage – durchgeführt wurde,  Dies ist einer der bekanntesten Kantaten Bachs. Das Accompagnato recit wurde von Bernarda Fink mit großem Erfolg gesungen.

„Gloria in excelsis Deo“, das Lied der Engel bei der Geburt des Jesuskindes, ist, wie das Gloria in der B-Moll-Messe bekannt.

„Sie werden aus Saba alle kommen“ beschreibt die Prozession der Heiligen Drei Könige. Bach vermittelt die Majestät der Szene mit hohen Hörnern, Blockflöten und Oboen da caccia, um ein Ost-ähnliche Atmosphäre zu schaffen.

Die Kantaten auf diesem Album zeigt eine große Vielfalt des dramatischen Ausdrucks. „Mein liebster Jesus ist verloren“ und „Liebster Jesu, mein Verlangen“ erzählen die gleiche Geschichte, aber in einem anderen Stil, im Ausdruck verschiedener Emotionen.

Dieses Album wurde in der Weimarer Herderkirche, der Leipziger Nikolaikirche und der Hamburger Hauptkirche St. Jakobi – aufgezeichnet.

SDG 174 ist mit einem separaten Index Blatt der Kantate Serie beigefügt  worden.

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Prächtige Kantaten-Einspielungen von SDG sind zu erwarten und als ein Weihnachtsgeschenk vortrefflich geeignet. Leider ist mit diesen 2 Veröffentlichungen die SDG-Serie von der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ beendet worden, ich bin gespannt, was in Zukunft an Neueinspielungen von Sir J.E. Gardiner und seinem Label:  SDG zu erwarten haben.

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Label-Shop:  SDG-Gesamt-Aufnahmen..!!

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Und die meisten Bach’s kommen angebrannt rüber..! Kinofilm „Pianomania“


Ein Trailer von YouTube zum Kino-Start am 9.9.2010 „PIANOMANIA“

Screenshot von: http://www.pianomania.de/Kinofilm aus der Klassik: PIANOMANIA - weltberühmte Pianisten - Perfektion und Wahnsinn

Heute bin ich auf ein „News aus der Klassikszene“ gestoßen und finde diesen Artikel ungemein bemerkenswert. Ein Cheftechniker – (Flügelstimmer) –  Stefan Knüpfer von der namhaften Flügel-Firma „Steinway“ berichtet über Animositäten in seinem beruflichen Umfeld. Darüber ist ein Kinofilm entstanden mit dem Titel: „Pianomania“. Der Kinofilm „Pianomania“ schildert die Arbeit des Flügel-Experten und seine faszinierende Arbeit mit den besten Pianisten der Welt.

Eine Doku über die Liebe zum Klavier..!!

„Pianomania“ ist eine deutsch-österreichische Produktion, die schon vor dem deutschen Kinostart auffiel. Als sie beim Filmfestival San Franciscos den Preis als bester Dokumentarfilm gewann.

Fazit: Hingehen, anschauen und großartige – weltbekannte Pianisten – wie Alfred Brendel;  Pierre-Laurent Aimard und Lang Lang wieder zu entdecken und genießen. Der rote Faden des Films ist eine Aufnahme, die Knüpfer mit Pierre-Laurent Aimard plant – „Bachs Kunst der Fuge“ soll eingespielt werden.

Ein Interview dazu gibt es in DIE ZEIT

Link:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-09/pianomania-stefan-knuepfer?page=1

Nachstehend zu den weiteren Angaben zum Film:

Link:     http://www.pianomania.de/

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Hier die Link-Angabe zu ihrem Kino in ihrer Stadt mit dem Film „Pianomania“:

Link: http://www.cinestar.de/de/kino/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei/filme?tpl=131&filmid=461345&prefix=

Leider liegen Angaben über den Start des Films für OWL zur Zeit nicht vor..!!

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Spaziergang übers 23. Köthener Bachfest 2010


+) Flyer 23. Köthener Bachfesttage vom 1. bis 5. September 2010

Am Tag danach bin ich noch ganz benommen. Soviel „Meer“ muss erst einmal verdaut werden.

Mittwoch 1.9.2010 – Eröffnungskonzert St. Jakob „h-moll-Messe“

Los ging`s mit der h-moll-Messe in der toll renovierten Kirche St. Jakob in Köthen. Leitung: Philippe Herrweghe mit seinem Collegium Vocale Gent. Ich hatte von Anfang an leichte Bauchschmerzen. Gardiners Aufführung der h-moll-Messe in Leipzig war noch zu präsent und hatte mich regelrecht aus den Angeln gehoben. Trotzdem wollte ich Herreweghe unbedingt erleben. Ich habe ihn erlebt – das ist aber auch alles, was ich dazu schreiben möchte. Keine Gänsehauterlebnisse – kein Kommentar.

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Eine Rezension der h-moll_Messe von Herreweghe  kann  h i e r von der MZ aufgerufen werden…!!

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+) Barocke Dame und Herr empfingen die Besucher zu den 23. Köthener Bachfesttagen 2010 in St. Agnus.

Köthen war aufs Bachfest super vorbereitet. In allen Kirchen zu unterschiedlichen Zeiten halbstündige Orgelkonzerte, Kurzandachten, Vorträge und dann eben die ganz großen Highlights:

Donnerstag 2.9.2010 – Bachsaal:

Orchesterkonzert I; English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

Seit Februar war dieses Konzert für den Bachsaal ausverkauft. Zwei Stunden sind Karl-Heinz und ich um die Vorverkaufskasse geschlichen (Einheimische nennen das Kartenstrich) – dann hatte ich mein Ticket für die beiden Ouvertüren (1067, 1066) und das Konzert für Oboe, Violine und Orchester. Die EBS waren in bester Verfassung, Gardiner voller Elan und Schwung und es viel mir schwer, ruhig auf meinem Sitz zu bleiben; am Liebsten hätte ich getanzt.

+) Bachsaal Bachfesttage Köthen 2010

Freitag 3.9.2010 – St. Agnus: „Schemelli Lieder“

Am Freitag waren die Schemelli Lieder dran. Sankt Agnus war voll besetzt; im Altarraum lediglich ein Orgelpositiv und ein Cembalo. Ton Koopman begleitete Klaus Mertens (Bass-Bariton). Eine lupenreine Artikulation, eine dem Kirchenraum vollkommen angepasste ausdrucksvolle Stimme, eine große Bescheidenheit, keine Allüren – er stand nur einfach da und sang sich in die Herzen seiner Zuhörer/innen. Bei „Liebster Herr Jesu, wo bleibst du so lange (BWV 484)“ war`s um meine Fassung geschehen. „Komm doch, Herr Jesu, wo bleibst Du solange? Komm doch, mir wird auf Erden so bange“ hat Klaus Mertens mit soviel Innigkeit, Sehnsucht und Hingabe interpretiert, dass für mich „ein Stück andere Welt“ spürbar und sichtbar wurde. Selbst bei der Zugabe „Bist Du bei mir“ – Notenbüchlein A. M. Bach, gab es bei vielen noch Tränen. Es war ergreifend; überirdisch schön

+) St. Agnus in Köthen Bachfest 2010

An dieser Stelle hätte für mich das Bachfest zu Ende sein können. Aber es kamen noch zwei dicke Highlights – zwar ganz anderer Art – aber jedes auf seine Weise faszinierend.

Freitag 3.9.2010 – Bachsaal: Kunst der Fuge (BWV 1080) mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Konzertinstallation.

„Auf der Bühne vom Bachsaal ist dem jeweiligen Klangkörper ein eigener Standort zugeordnet. Dadurch wird die Bühne zu einer klanglich bespielten Fläche, die Musik wird inszeniert, denn jede Gruppe hat eine eigene, fokussierende Beleuchtung. Das Licht lenkt jeweils die Aufmerksamkeit des Zuhörers von einer Gruppe zu anderen; das Klangsystem wird sichtbar. In dieser verdichteten Atmosphäre gelenkter Aufmerksamkeit entfaltet sich die faszinierende Sogkraft des Fugensystems.“ Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie werden die Berliner das plötzliche, unerwartete Ende der „Kunst der Fuge“ darstellen. Es kam, wie ich es mir vorgestellt hatte: die Bratsche spielte den letzten Takt allein, dann wurde es stockdunkel. Im Saal war totenstille – ich habe lange gebraucht um wieder aufzutauchen.

Freitag 3.9.2010 – St. Jakob: „Orchesterkonzert II“ EBS – Sir Gardiner

+) St. Jakob Bachfesttage Köthen 2010

Abends kam mit „Orchesterkonzert II“ mit den English Baroque Soloists und dem Sir das glatte Gegenteil zum Nachmittag. Ein ausgelassenes Orchester, ein überschäumender Sir und eine fantastische Sopranistin (Lenneke Ruiten) boten u.a. die Hochzeitskantate „Weichet nur, betrübte Schatten BWV 202“.

+) St. Jakob Köthen-Bachfest 2010 Applaus Kantate BWV 202 Links: Lenneke Ruiten - Sopran; Mitte: Sir J.E. Gardiner, rechts: Oboe - Prof. Michael Niesemann

+) St. Jakob Bachfest Köthen 2010 Virtouse Trompeten: Neil Brough; Robert Vanryne; Michael Harrison; in den Suiten-Ouvertüren BWV 1068 + 1069

Voller Charme und Witz, voller Freude und Ausgelassenheit wurde musiziert und gesungen. Für uns auf den harten Bänken gab`s kein Halten mehr. Wir wären am Liebsten die ganze Nacht geblieben, um diese sagenhafte Hochzeit richtig zu feiern. Traumhaft schön war auch Prof. Michael Niesemann an seiner Oboe – wie alles an diesem Abend.

+) St. Jakob Köthen Bachfest 2010 Pausenapplaus nach der Bach Ouvertüre BWV 1066 + 1067

+) St. Jakob Bachfest 2010 Köthen - Sir J.E. Gardiner schmunzelnd über den riesigen Applaus als Gladiator von EBS

Samstag 4.9.2010 –  Spiegelsaal – Violinkonzert-Partitien, Viktoria Mullova

Beeindruckt hat mich natürlich auch das Violinkonzert mit Viktoria Mullova. Diese Partiten und Sonaten sind einfach Meisterwerke der besonderen Art und sind von einer Meisterin dargeboten worden.

+) Spiegelsaal im Schloss Köthen, Viktoria Mullova „Violine solo“ mit Bach-Partitien: BWV 1006 + 1004 + 1001

+) St. Agnus, Köthen, Cantus Cölln ( J.S. Bach gehörte zu dieser Kirchengemeinde)

St. Agnus: Cantus Cölln Kantaten und Messe mit Cantus Cölln und Konrad Junghänel

haben mich nicht vom Hocker gerissen – dazu stand ich wahrscheinlich noch viel zu sehr unter dem Eindruck der Abende mit dem Sir.

Sonntag 5.9.2010 – St. Jakob: „Köthener Trauermusik“

Der Abschluss war für uns am Sonntag morgen die „Köthener Trauermusik“ in der Jakobskirche. Der Köthener Bachchor und die Lautten Compagney Berlin haben sich an diese rekonstruierte Fassung gewagt und eine glänzende Aufführung hingelegt. Wir waren wirklich beeindruckt. Der Kommentar meines Mannes beim Verlassen der Kirche „warum haben die nicht gleich die Matthäus-Passion gespielt“ traf ins Schwarze. Aber über die Rekonstrukionsgeschichte schreib` ich jetzt nichts mehr – ich zitiere zum Schluss Alexander Ferdinand Grychtolik: „musikalische Rekonstruktionen appellieren vielmehr an die wesensbestimmenden Werte von Musik; an den ästhetischen Wert und den Kunstwert“.

+) St.Agnus Köthen Bachfest 2010 Junghänel mit Cantus Cölln; BWV 102 + 147 + 234

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Herzlichen Gruss

Iris

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2 Rezensionen der mz als PDF-Link nachstehend

Mitteldeutsche Zeitung Bachfest 2010 Köthen

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+) Bilderrechte: Volker Hege

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100.000-te Besucher auf Volkers Klassikseiten J.S. Bach


Besucherzähler Volkers Klassikseiten J.S. Bach

Ohne dass ich es groß bemerkt habe, sind seit der Installation des Besucherzählers am 14. Januar 2009 in den letzten Tagen der 100.000-te Besucher im Blog: „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ anzutreffen gewesen, wer nun der Glückliche war lässt sich leider nicht mehr feststellen.

Dieser Besucher hätte von mir darüber eine Information erhalten mit einem kleinen Präsent.

Dies sehe ich es als ein gutes Ergebnis und Omen an, der Besucher-Zuspruch ist pro Tag um die 200 und mehr – leider ohne einen Kommentar zu verfassen..!!

Aus diesem Anlass stelle ich ein YouTube-Video von der Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg-Thüringen hier ein. Es ist mein Bachwerk, das ich so wunderbar finde und möchte es mit euch allen teilen. Es erklingt aus der Bach-Kantate, BWV 146, der 1. Satz – die Sinfonia für  O r g e l  & Orchester.

J.S. Bach’s dritte Kantate für Jubilate, die uns erhalten ist, BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ – stammt entweder aus dem Jahr 1726 oder 1728. Was ursprünglich ein (inzwischen verloren gegangenes) Violinkonzert war und später das berühmte Cembalokonzert in d-moll (BWV 1052a) wurde, taucht hier wieder auf als die zwei einleitenden Sätze der Kantate, beide mit obligater Orgel, der zweite zusätzlich mit vierstimmigem Chor. Aufnahme an der Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg. Die Trost-Orgel in der Schlosskirche Altenburg wurde von J.S. Bach im Jahr 1739 gespielt und für sehr schön beurteilt.

Viel Spaß und Grüße

Volker

Buchveröffentlichung – J.S. Bach hören – Eine Anleitung von Michael Wersin


Neue Buchveröffentlichung "Bach hören Eine Anleitung"

Seit August 2010 liegt von dem Autor Michael Wersin dieses Werk über Johann Sebastian Bach in Buchform mit dem Titel:

„Bach hören – Eine Anleitung“

vor. Erschienen im Reclam-Verlag, Ditzingen.

Nachstehend eine Kurzbeschreibung:

Johann Sebastian Bachs Musik wird von vielen als zeitlos empfunden, als habe er mit seiner Tonsprache grundlegende, fundamentale Aussagen formuliert, die den Hörer immer wieder berühren und ergreifen. Welche Gattung Bach auch bearbeitet hat, überall gelang es ihm, den barocken Musikstil zur Vollendung zu führen. Michael Wersins neues Buch erschließt diese geniale Musik dem Hörer, um sie besser zu verstehen und immer wieder aufs Neue entdecken zu können. Dazu dringt er in die Tiefe der Musikstruktur vor, richtet den Blick aber zugleich in die Weite des kulturhistorischen und aufführungspraktischen Kontextes: von Bachs unterrichtspädagogischen Ansätzen in seinen Inventionen, über die Choralvorspiele und deren Verankerung im Gottesdienst, die Umsetzung seiner umfangreichen theologischen Kenntnisse, seine Concerti, die im Leipziger Café Zimmermann ein Podium fanden, bis zu seinen, das Lebenswerk krönenden letzten Werken, der Messe in h-Moll und der ‚Kunst der Fuge‘.

Weitere Angaben dazu gibt es auf der Web-Seite vom Reclam-Verlag.

Link: http://www.reclam.de/detail/978-3-15-010779-9

Dort gibt es den Hinweis zu den Leseproben:

Stöbern Sie im Buch! Klicken Sie dazu bitte auf das Cover oben oder in diesen Text !

Klappentext: Mit Hörbeispielen unter http://www.reclam.de

Rechte Klappe:

„Ich habe fleißig seyn müssen“, soll Johann Sebastian Bach bescheiden auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges geäußert haben. Über diesen Fleiß hinaus lässt sich in allen Musikgattungen, in denen Bach gearbeitet hat, vor allen Dingen sein beständiges Streben nach Vervollkommnung beobachten. Dies aus dem kulturhistorischen Kontext heraus verständlich und für den Musikhörer nachvollziehbar zu machen, ist Ziel des Buches, das sich mit den verschiedensten Facetten von Bachs Schaffen in detailreicher Annäherung auseinandersetzt: von Bachs unterrichtspädagogischen Ansätzen in seinen Inventionen und Sinfonien über die bis ins Musikalisch-Strukturelle hineinreichende Verbindung seiner Choralvorspiele zum Bibelbwort, die musikalische Umsetzung seiner theologischen Kenntnisse, sein konzertantes Wirken im Leipziger Café Zimmermann bis hin zu seinen das Lebenswerk bekrönenden letzten Werken, der Messe in h-Moll und der Kunst der Fuge. Ein Schlüssel zu Bachs zeitlos empfundener Tonsprache, die immer wieder die Zuhörer berührt und ergreift.

Dieses neue J.S. Bach-Buch ist bei Amazon für 19,95 € zu erhalten, dafür steht meine Partnerseite gerne zur Verfügung!

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/09/neu-buchveroffentlichung-bach-horen.html

Viel Spaß mit der intressanten J.S. Bach-Lektüre.

Volker

Meine persönliche und J.S. Bach-Seite auf Facebook


1.) Meine persönliche Seite auf Facebook

Heute stelle ich meine zwei neuen  „Facebook-Seiten“ vor. Der Meinungsaustausch auf dieser Web-Präsenz gefällt mir ausgezeichnet, der Zuspruch ist höher als im

Blog

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach„

und habe den Schritt nicht bereut. Viele neue Freunde und Bekannte konnte ich dort bereits antreffen und einen intensiveren Austausch pflegen.

Meinen Blog werde ich selbstverständlich weiter führen, das ist eine persönliche Herzensangelegenheit meinerseits und meine, auch im Sinne aller Blog-Freunde so zu verfahren.

Ich gebe einmal meine zwei neuen Web-Links an:

2.) Facebook: meine J.S. Bach - Seite überwiegend in englisch gehalten

Links auf Facebook:

1.) Screenshot oben von Facebook ist eine persönlich Seite unter meinem Namen mit Vor- und Zunamen, dort kann über alles geplaudert werden was aktuell aus der Klassik-Sczene  – u.a. – von Interesse ist.

Link: http://www.facebook.com/volkerh

2.) Sreenshot unten von Facebook ist die allen gewohnte Blog-Seite als:

„J.S. Bach-Seite“

überwiegend in englisch gehalten um auch International präsent zu sein. Hier werden alle Klassik-Themen, wie in meinem Blog gewohnt, aktuell veröffentlicht..!!  Die Beiträge und Kommentare können selbstverständlich auch in deutsch verfasst werden.

Link:

http://www.facebook.com/pages/Johann-Sebastian-Bach/136730369693030?ref=t

Es ist ein Zug der Zeit, dass alle Kommunikationen auch auf Facebook stattfinden. Hier wird eine internationale Leserschaft angesprochen, die ich mit meinem Blog nicht erreichen kann.

Ich würde mich freuen, wenn alle Blog-Teilnehmer sich über Facebook anmelden würden und aktiv in meinen Facebook-Seiten  mitwirken würden. Einen jeweiligen Screenshot nach Facebook füge ich am rechten Blog-Rand bei.  Hier der entsprechenden Screenshot angeklickt, erfolgt der Aufruf der entsprechenden Seite auf Facebook.

Ein Alias-Name mit Angabe einer EMail-Adresse würde ausreichen, um aktiv auf Facebook mitwirken zu können, weitere persönliche Angaben sind nicht zwingend vorgeschrieben..!!

Herzliche Grüße

Volker

J.S. Bach-Stiftung veröffentlicht auf YouTube das BWV 191 – Gloria in excelsis Deo


Screenshot von der J.S. Bach-Stiftung St.Gallen BWV 191 "Gloria in excelsis Deo"

Nun kommt endlich meine angekündigte Vorstellung der DVD – BWV 191 „Gloria in exelesios Deo“ – veröffentlicht von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen Schweiz. Zeitnah wurde diese von mir erworbene DVD vor einigen Tagen auf YouTube von der Bachstiftung veröffentlicht.

Auf der Facebookseite der Bachstiftung:

Link: http://www.facebook.com/bachstiftung

sind bereits zustimmende Kommentare verfasst worden.

Von YouTube stelle ich das Video der Bachstiftung nachstehen als eine Seh- und Hörprobe zur Verfügung. Angeboten wird der 1.Satz (coro) aus der Kantate BWV 191 („Gloria in excelsis deo“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Weitere Informationen zur Bachstiftung unter: www.bachstiftung.ch dort ist der Online-Shop der Bachstiftung zum Bezug weiterer DVD’s zu erreichen.

Ich möchte zu der Bachstiftung nähere Angaben – entnommen aus ihre Web-Seite – hier angeben:

Die J. S. Bach-Stiftung führt in den nächsten 20 Jahren das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf.

Gründung im Jahr 1999

Das Vorhaben, das gesamte Vokalwerk von J. S. Bach aufzuführen, nahm im Jahr 1999 seinen Ursprung. Damals taten sich der Musiker Rudolf Lutz und der Privatbankier Konrad Hummler zusammen. Aus privaten Mitteln wurde der Grundstock der J. S. Bach-Stiftung St.Gallen geäufnet. Das erste Konzert fand 2006 statt.

Jeden Monat wird im appenzellischen Trogen (CH) eine der über 200 Kantaten von Bach gespielt.

Die Konzerte werden durch musikalisch-theologische Einführungs-Workshops sowie Reflexionen von Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen abgerundet. Sämtliche Aufführungen erscheinen auf DVD. Das Ensemble „Schola Seconda Pratica“ und die Gesangssolisten werden von Rudolf Lutz geleitet.

Ein Projekt gigantischen Ausmasses

  • Aufführung des ganzen Vokalwerks von J. S. Bach
  • Ein Konzert pro Monat ergibt eine Projektdauer von etwa 25 Jahren
  • Alle Konzerte werden auf alten Instrumenten gespielt
  • Der musikalische Leiter Rudolf Lutz bürgt für höchste Qualität
  • Ergänzende Workshops und Reflexionen zu Text und Musik
  • Jede Aufführung erscheint auf DVD, die Texte in einer „Bach-Anthologie“
  • Die Gesamtaufführung ist ausschliesslich von privater Hand finanziert

Weiterführende Angaben können auf der o.a. Webseite der Bach-Stiftung entnommen werden.

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DVD Bachstiftung BWV 191 Weinachtskantate "Gloria in Excelsis Deo"

DVD – BWV 191 „Gloria in Excelsis Deo“

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten:
Gerlinde Sämann, Sopran; Johannes Kaleschke, Tenor; Vokalensemble der Schola Seconda Pratica; Trompete: Patrick Henrichs, Peter Hasel, Klaus Pfeiffer, Violine: Renate Steinmann (Konzertmeisterin).

Leitung: Rudolf Lutz.

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Die oben erwähnte DVD wird im Online-Shop für 35 SFR angeboten. Ich habe für die DVD inclusive Versand (4,50 €) – insgesamt 29,50 EURO über eine mitgelieferte Rechnung bezahlt.

Was mir bei der DVD sofort aufgefallen ist, ist die liebevoll gestaltete Albumhülle mit versehenen Notenhinweisen – die durch einen musikalisch-theologischen Einführungs-Workshop auf der DVD nachvollzogen werden kann. Das Vokalensemble der Schola Seconda Pratica  in dem BWV 191 besteht aus 18 Sänger/innen. Dieser schlanke Chor besitzt eine hohe Gesangs-Kultur und ist immer  in der Lage, das wörtliche Geschehen auch stimmlich zu artikulieren und umzusetzen, so dass es ein perfekter Kunstgenuss wird. Die drei Trompeter mit Naturhörnern besetzt – sind ein Traum und passen sich der Gesamtaufführung mit einer bewundernswerten klanglichen Einheit mit ein. Das Orchester spielt auf historischen Instrumenten und gibt diesem Bachwerk die richtige Würze, es ist ein barocker Klang von immenser Schönheit, das Spiel wirkt getragen und von Hetze keine Spur. Dies alles liegt in profunden Händen eines großartigen Interpreten und Bach-Kenners „Rudolf Lutz.“  Was er sich da mit seiner Ensemble-Schar vorgenommen ist schon bewundernswert alle ca. 200 Bach-Kantaten in einem Zeitraum von 25 Jahren aufzuführen, dafür wünsche ich allen Beteiligten das entsprechende Stehvermögen und weiteren Enthusiasmus, das alles als ein Bach-Gesamtwerk zu vollenden.

Der Bach-Freund ist darüber beglückt wieder einmal eine neue Gelegenheit zu besitzen, die Bach-Kantaten von einem Bach-Interpreten aus der Schweiz zu hören und zu besitzen. Ich bin ein beseelter Fan von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen geworden und fiebere schon jeder neuen DVD-Veröffentlichung entgegen. Ich würde mich freuen, wenn durch diese Aktion:  Konzerteinführung-Workshops und Reflexionen zu Text und Musik – neue junge Bach-Besucher angesprochen und mit den Werken von J.S. Bach konfrontiert werden können, das wäre ganz im Sinne der Bach-Stiftung und ihrer Aufgabenstellung. Bemerkenswert, das der Konzertbesucher die Kantate zwei Mal zu Gehör gebracht bekommt.

Auf der DVD ist jeweils ein Workshop mit Reflexion zu Text und Musik von Kennern der Bach-Materie – von ca. 60 Min. Gesamtdauer – vorhanden. Schon aus diesem Grund möchte ich jedem Bach-Freund nur wärmstens empfehlen, sich die DVD im Shop der BachStiftung zu erwerben.

Mit herzlichen Bach-Grüßen

Volker

Ein begeisternder Blog-Artikel über Sir Gardiner-EBS und Monteverdi Choir


Screenshot vom Glarean Magazin - Walter Eigenmann

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Durch einen riesigen Zufall bin ich bei WordPress auf den nachstehenden Artikel über Sir Gardiner-EBS und dem Monteverdi Choir gestoßen, der mich ungemein gefesselt hat.

„Bachs Kantaten-Kosmos chormusikalisch ausgelotet von Walter Eigenmann!“

Der Autor beschreibt so hautnah das Geschehen und Wirken von Gardiner und sein Umfeld, dass durch seine präziese Darlegung und seinen musikalischen Kenntnisstand zu überzeugen weiss. Er nimmt u.a. Bezug auf die Veröffentlichung der nachstehenden SDG-CD 177 „Eternal fire“ in 2009 vom Label: „Soli Deo Gloria.“

SDG-CD 177 Eternal fire

SDG-CD 177 Eternal fire / Veröffentlichung in 2009

Link zum Artikel:

http://glareanverlag.wordpress.com/2010/07/16/monteverdi-choir-gardiner-eternal-fire-bach-great-cantata-choruses-glarean-magazin/

Grüße

Volker

DRS2-Radio-Schweiz am 22.8.2010 – Sir Gardiner – Die Bach-Kantate BWV 69a


Ein ganz heisser Tipp für Sonntag, 22.8.2010
DRS2-Radio Schweiz:
Die Bach-Kantate
Sonntag, 22.8.2010, 09.00 Uhr bis 9:30 Uhr

Sir J.E. Gardiner - Monteverdi Choir - English Baroque Soloists

Lobe den Herrn, meine Seele», Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis, BWV 69a

Die Kantaten, die Johann Sebastian Bach zu den (vielen!) Sonntagen nach Trinitatis geschrieben hat, drehen sich mehrheitlich um eher beklemmende Themen wie Leid und Not, Sünde und Busse. Die Kantate «Lobe den Herrn, meine Seele» BWV 69a – wirkt in diesem Umfeld wie eine Insel aus Freude und Festlichkeit: Jubelndes Gotteslob mit – zumindest im Eingangschor – Pauken und Trompeten.

Ausführende:
Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Kontratenor; Christoph Genz, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir, English Baroque Soloists,

Ltg.: John Eliot Gardiner

Link: DRS2-Radio-Schweiz mit Live-Radio anklickbar:

http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/die-bach-kantate/2632.sh10145595.html

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Angaben zum BWV 69a aus dem Cantatafinder:

KOMPONIST Johann Sebastian Bach
BWV 69
Titel: Lobe den Herrn, meine Seele

PDF-Noten – Link:
piano score as PDF

GATTUNG weltliche Kantate
ANLASS Ratswechsel
CHOR vierstimmig
VOKALSOLISTEN soprano, alto, tenore, basso
INSTRUMENTE tromba I, tromba II, tromba III, timpani, oboe I, oboe II, oboe III, oboe d’amore, violino I, violino II, viola, basso continuo
ERSTAUFFüHRUNG Urfassung BWV 69a: Leipzig, 1723; Endfassung: Leipzig, letzte Lebensjahre
Bach verwendet hier die Melodie „Es woll uns Gott genädig sein“
im Choral „Es danke, Gott, und lobe dich …“

Die Kantate ist Teil des BCP-Projekts als CD –  SDG 134 Vol.6 veröffentlicht worden..!!

Einen schönen Sonntag wünscht allen

Volker


Eine neue DVD über J.S. Bach – BACH & friends A documentary film by Michael Lawrence


BACH & friends "A documentary film by Michael Lawrence"

Ein beeindruckendes Bach-Projekt – „BACH & friends“
A documentary film by Michael Lawrence – gibt es auf der nachstehenden Webseite zu bestaunen, J.S. Bach’s Musik in allen seinen Facetten von internationalen Könnern vorgetragen, kann ich nur empfehlen, einmal da rein zu schauen..!!

Link:

http://www.sfcv.org/article/embach-friendsem-movie-premiere

Auf You Tube sind einige Trailer zu dem Film-Projekt vorhanden:

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P.S. Dies habe ich soeben auf YouTube entdeckt und bin davon begeistert was man mit Weingläsern nicht alles anstellen kann, Bach klingt eben mit jeder Materie:

„Glass harp-Toccata and fugue in D minor-Bach-BWV 565“

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Wünsche viel Spaß..!! Grüße Volker

J.S. Bach-Krimi: Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift


J.S. Bach-Krimi "Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift"

Für den Urlaub gibt es einen J.S. Bach-Krimi, der es in sich hat:

Kurzbeschreibung:

Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von „Johann Sebastian Bach“

Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht Gwen nur knapp einem Mordanschlag …

..schwer aus der Hand zu legen:
Der Roman „Die fünfte Passion“ dreht sich um das Werk Johann Sebastian Bachs. Wer befürchtet nur staubtrockene musikwissenschaftliche Traktate zu finden wird schnell eines besseren belehrt. Schon auf den ersten Seiten lässt Buslau seine Hauptfigur genau diese Befürchtung entkräften, ihr ist das trocken-theoretische der Musikwissenschaft ebenso zuwider.

Das Buch ist zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/08/ein-krimi-uber-eine-verschollene.html

Grüße

Volker

MDR-Fernsehen ab 4.8.2010 Vierteiliger Fernsehfilm über J.S. Bach


Vierteiliger Fernsehfilm über J.S. Bach – DDR 1985

Sende-Termin vom 1. Teil am 4.8.2010 um 00:10 Uhr im  MDR-Fernsehen!

Weitere Sendetermine für Teile 2-4

am 11. – 18. und 25. August 2010 um 00:10 Uhr

„Die Herausforderung“ schildert Bachs künstlerische und  politische Auseinandersetzungen zu Beginn seines  Schaffens. 1717 wird der Hof August des Starken in  Dresden Schauplatz eines ungewöhnlichen Ereignisses.  Der französische Cembalist Louis Marchand hat zu einem  Wettstreit aufgerufen. Statt der erwarteten berühmten  Künstler nimmt jedoch nur ein unbekannter Musiker aus  der Provinz die Herausforderung an: Johann Sebastian  Bach aus Weimar. Obwohl der Sieg Marchands sicher  scheint, endet der Wettstreit mit einem Eklat. Marchand,  der als exzellenter Fachmann die überragende  Meisterschaft Bachs erkennt, verlässt fluchtartig die Stadt.  Bach versetzt die Dresdner Adelsgesellschaft in  Begeisterung.

Doch während Bach in Dresden Triumphe feiert, muss er in Weimar erleben, dass seine künstlerische Entwicklung immer stärker behindert wird. Als Hoforganist und Konzertmeister ist er in den Streit zwischen Herzog Wilhelm Ernst und seinem Neffen Ernst August geraten, denn er hat es an der nötigen Untertänigkeit fehlen lassen. Als ihm der Posten des Hofkapellmeisters verweigert wird, nimmt Bach eine Berufung als Kapellmeister an den Köthener Hof an. Bevor Bach mit seiner Familie nach Köthen umsiedeln kann, bekommt er jedoch die Willkür seines Herzogs zu spüren und wird erst nach vier Wochen Haft in Ungnaden nach Köthen entlassen.

Kamera: Andras Szalai
Buch: Klaus Eidam
Regie: Lothar Bellag

Johann Sebastian Bach – Ulrich Thein
Maria Barbara – Angelika Waller
Marchand – Juroslav Satoransky
Herzog Wilhelm Ernst – Berenec Bacs
Greif – Zoltan Gera
Meckbach – Wolfgang Greese
August der Starke – Wolfgang Dehler
Volumier – Gabor Sarosi
Erdmuthe – Dana Vavrova
Fürst von Köthen – Andras Kozak
u.a.

Zum 260. Todestag von Johann Sebastian Bach

http://www.mdr.de/

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Über diesen vierteiligen Fernseh-Film ist in 2009 eine DVD erschienen, näheres unter dem Link nachstehend:

Link:

Link zu meiner Partnerseite:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/11/dvd-wiederveroffentlichung-leben-und.html

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Grüße

Volker

RUHR2010 Teil XXI: Musikalische Sterbensgedanken in der Dorfkirche Stiepel (Bochum)


Kleine Kirche-ganz großes Kino
Heute berichte ich von einem Kleinod der Sakralkunst im Ruhrgebiet.  Aufgrund ihrer Geschlossenheit und Ursprünglichkeit ihrer Wandmalereien ist sie in dieser Form nur in ganz wenigen Kirchen Westfalens zu finden. Schon ihr Standort im breiten Ruhrtal zwischen Hattingen und Bochum auf einer kleinen Anhöhe ist von traumhafter Lage. Die Dorfkirche Stiepel hat einen sehr engagierten Kirchenmusiker (Michael Goede) und beschert dem Umland ein vielfältiges und interessantes Kulturprogramm, zu dessen Konzert ich mich am 30.07.10 mit dem Thema „Was Gott tut, das ist wohlgetan“-Musikalische Sterbensgedanken, einfinde.

Dorfkirche Stiepel / Foto: Gemeinde Stiepel (Homepage)

Im Bochumer Stadtteil Stiepel mit einer teilweise heute noch ländlich-dörflichen Umgebung liegt die Dorfkirche idyllisch inmitten eines historischen, baumbestandenen Kirchhofs. Vor 1000 Jahren ließ Imma, Ehefrau des Grafen Liutger aus dem Geschlecht der Billunger und Schwester des Bischofs Meinwerk von Paderborn, auf dem Hof Stiepel eine Eigenkirche bauen. Im 12. Jahrhundert wurde anstelle der Saalkirche eine romanische Basilika errichtet. Sie wurde im 15. Jahrhundert zur heutigen Hallenkirche ausgebaut. Seine besondere Bedeutung über die Grenzen Deutschlands hinaus gewinnt das Kulturdenkmal an der Ruhr durch die vielgestaltige, farbige Ausmalung im Innenraum. Seit der Reformation ist die Stiepeler Dorfkirche evangelisches Gotteshaus.

Foto: Wikipedia
Die Malereien aus dem Hoch- und Spätmittelalter wurden 1698 mit harter weisser Farbe übertüncht, bei Restaurierungsarbeiten 1952 aber wiederentdeckt. Der älteste Teil der Malereien stammt aus der romanischen Erbauungszeit der Basilika 1180/90. Es sind Darstellungen aus Ornamenten und biblischen Szenen (Bethlehemischer Kindermord, Flucht nach Ägypten, der segnende und richtende Christus zwischen Kain und Abel, die Paradiesströme) zu sehen. Aus dem 15. Jahrhundert stammt der Drachenkampf des hl. Georg. Christi Geburt stammt aus dem 16. Jhrt.
Foto: Wikipedia
Das Mauerwerk besteht aus dem für unsere Region typischen Ruhrsandstein, sowie bearbeiteten Bruchsteinen.
Sehenswert ist ausserdem der angegliederte Kirchhof, wo sich noch Grabsteine aus nachreformatorischer Zeit aus Ruhrsandstein finden (1600-1709). Die Grabplatten am Eingang  stammen von 1360-1744 und können trotz der Verwitterung noch den Patronatsherren von Stiepel zugeordnet werden.
Öffnungszeiten täglich (ausser Montag):

Stiepeler Kultursommer 2010 / Freitag, 30.07.10 / 21.00 Uhr

Musikalische Sterbensgedanken

Die Thematik würde normalerweise besser in die Herbstzeit  passen, nicht aber, wenn das Programm barocklastig ist, dessen Komponisten (J.S. Bach, Pachelbel, Georg Böhm, Johann Casper Ferdinand Fischer, Gottfried Kirchhoff, Gottfried Heinrich Stölzel, Silvius Leopold Weiss) und Textdichter den Tod stets als präsent empfanden. Gestaltet wird der Abend von Henning Klocke (Tenor),  Andreas Nachtsheim ( Laute/ Theorbe), Michael Goede (Orgel)

Die Künstler

Eine abwechslungsreiche Darbietung aus Schemellis Gesangbuch, Notenbüchlein für AMB, Choralsätzen und -bearbeitungen, die Erklärung von M. Goede sind anschaulich; der exellente Rahmen durch dieses phantastische Kirchlein verleiht dem Konzert einen intimen Charakter. Gerade bei den zärtlichen, privaten Liebesbekundungen fühle ich mich positiv deplaziert: Das ist nicht für meine Ohren bestimmt gewesen und läßt schon fast zuviel Information aus der Privatsphäre durch.

Ich fand es sehr bewegend und habe mir spontan für die Veranstaltung „La Notte“-Klänge der Nacht, ein Konzert mit Clavichord und Rezitationen von Martin Opitz gekauft. Derzeit sind im Gemeindehaus, im Kirchhof sowie in der Kirche Kunstobjekte von zeitgenössischen Künstlern ausgestellt. Fazit meines Besuches: Sehr sehens- und hörenswert.

Link für weitere Veranstaltungen: http://www.dorfkirche-bochum-stiepel.de/veranstaltungen-2009/

Freitag, 1. Oktober 2010 bis Sonntag, 31. Oktober 2010
Goldberg Zyklus, Ruhr 2010
http://www.dorfkirche-bochum-stiepel.de/ruhr-2010/goldberg-zyklus-2010/

Sonntag, 21. November 2010, 18.00 Uhr
Momente der Ewigkeit, RUHR 2010
J. S. Bach „Wachet auf, ruft uns die Stimme“
http://www.momente-der-ewigkeit.de

Alle Veranstaltungen zum Kultursommer auch unter: http://www.orgellandschaft-ruhr.de

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SDG-Index für veröffentlichte CDs der Cantata Pilgrimage 2000


Volkers Klassikseiten J.S. Bach / Bach Cantata Pilgrimage 2000

Beitrag zu Volkers Klassikforum J.S. Bach:

Wie schön, dass mit der Gardiner-Pilgrimage-Reihe der geistlichen Kantaten des J. S. Bach, die – soweit mir bekannt – erste CD-Serie eines namhaften Dirigenten vorliegt, bei der alle Kantaten eines Sonn- oder Feiertags auf einem Tonträger zusammengefasst sind. Warum vor dem „Sir“ noch niemand auf diese ebenso lobenswerte wie sehr naheliegende Idee gekommen ist, ist mir ein Rätsel. Umso besser, wenn diese Edition auch noch künstlerisch optimale und technisch perfekte Aufnahmen mit einem der besten Dirigenten unserer Zeit liefert.

Um mir das Auffinden der „richtigen“ CD mit den Kantaten zum „entsprechenden“ Sonntag zu erleichtern, habe ich die Kantaten dem chronologischen Ablauf eines Kirchenjahres zugeordnet. Wem dies bei der CD-Suche ebenfalls eine Hilfe wäre, kann sich die beiliegende Aufstellung (pdf-Format) ausdrucken. Zudem kann die Tabelle in der letzten Spalte um weitere vorhandene Aufnahmen ergänzt werden. Außerdem füge ich für Nicht-Kirchgänger, denen – wie mir – beispielsweise bei den vielen Sonntagen nach Trinitatis die in der Tat leicht zu verlierende Übersicht abhanden kommt, eine Zusammenstellung bei, die die Festtage des Kirchenjahres mit aktuellem Tagesdatum versieht. Diese Daten habe ich der Seite www.das kirchenjahr.de entnommen und die Tabelle auf die mich interessierenden Informationen verkürzt.

Ein PDF-Index der SDG-CD’s  entsprechend dem Sonntag im Kirchenjahr ist nachstehend abrufbar zum Download und Drucken:

Volkers Klassikseiten Gardiner_Pilgrimage_SDG_CDs_Index

Kirchenkalender die Sonn- und Feiertage im Kirchenjahr 2009-2010

Beide Übersichts-Seiten werde ich bei Bedarf aktualisieren und auf dieser Seite veröffentlichen.

Mit besten Grüßen,

Werner K.

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P.S. Als eine sinnvolle Ergänzung zu Werner’s fantastischen Angaben stelle ich allen die PDF-Vorlage als Index mit den CD-Angaben und BWV vom Label „Soli-Deo-Gloria“ aus England zum Download und Ausdrucken bereit.

Index von SDG: Seite eins BWV und CDs Index SDG Cantata Pilgrimage

Index von SDG: Seite zwei BWV und CDs Index Cantata Pilgrimage

Eine Terminübersicht der Cantata Pilgrimage 2000-Tour gibt es nachstehend:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2008/01/19/termin-tourenplan-der-konzerte-im-bachjahr-2000-von-je-gardiner-und-monteverdi-choir/

Grüße Volker

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